Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, December 27, 1919, Image 6

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(7. Fortsetzung )
2.
.Mit Recht schreibt bai Volksge
fühl nicht den Militärs, sondern dem
(Staatsmann B-ismarck daS Haupt
verdienst an den gewonnenen Kriegen
zu. welche unS frei, einig und wohl
habend gemacht haben. Solange un
ser Volk gesund und treu, . unsere
Wehrkraft unüberwindlich war wie
in den ersten Jahren des Weltkriegs,
hatte die Staatskunst politische, mili
tärische und maritime Händhaben ge
nug, um aus dem Krieg mit Eng
land, in welchen ' sie hineingeraten
war, mit Ehren wieder herauszukom
men. Die Armee, die in ihrem Son
dergebiet nicht darauf 'gedrillt war.
England zu bekämpfen, unterWbte
diesen fiir sie sozusagen unangreif
baren Gegner. Ich war als Schwarz,
feher verschrien und im Lion d'Or"
u Charleville ging die Rede: Es ist
kein Offizier im Großen Hauptquar
tier, der nicht glaubt, daß der Krieg
dor dem 1. April 1915 zu Ende geht
Äußer dem Herrn Staatssekretär der?
Marine." In der angelsächsischen
Welt wurde ich als ein Gegner ange
sehen, dessen Isolierung innerhalb der
deutschen Reichsleitung mit Befriedi
gung verzeichnet wurde. Denn dies
begreifliche Vorwalten festländischer
Gesichtspunkte H&ei der Armee wäre
imgefährlich geblieben, wenn nur der
Kanzler mit mir ging., -Ohne richtige
Politik, welche die mantime Lage
mitlierücksichtigte, war der Krieg'
rnirfi misifsiriMi irfif in nctninncn i
Wenn aber der Kanzler das Wesen
des Weltkrieges Gegriffen hätte,
wäre auch die Armee willig gewesen,
den englischen Etappenlinien gleich
zu Anfang deZ FeldzugeZ eine
größere Bedeutung beizumesscn. Es
wären dann auch jene see militäri
schen Schläge gegen England ausge
führt worden, von denen in diesem
unh den folgenden Kapiteln die Rede
sein wird.
Am 1?. August 1914 jagte ich
dem Kanzler in Gegenwart von
Moltke und Jagow: Was Mir ge
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CrinerNR itS SZttßsdmrslS . Tit id. LtatSkktSr fcrt
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... (S. Fortsetzung.) '
Wie selbst Blätter vom Schlag
ter Taily Mail" durch Lob des
Kanzlers ihn nicht zu diskreditieren,
sondern zu festigen hofften, dafür
ein paar Sätze aus ihrem Artikel
.Der Kanzler und der Seeräuber
vom 31. August 1915 (nach unserem
Arabic Rückzug): Es ist schwer, in
Bethmanns Kampf mit Tirpitz nicht
mit ihm zu sympathisieren. Im ver
gangenen Jahr war. er Kanzler nur
dem Namen nach. Sein Geschäft
war vielfach, Deutschland aus den
Verwicklungen zu ziehen, die ihm die
wirklichen Leiter der deutschen Politik
die Armee- und die Marinebchörden
auferlegt haben. .' Sie verfolgen
ihren Lauf mit der üblichen Außer
achtsetzung der Zwilansicht. Sein
klmt ist, hinter ihnen aufzuwischen.
Endlich beginnt er, eine Stimme zu
fordern in der Entscheidung der Po
litik, deren diplomatische Folgen von
ihm, nicht ,von ihren Urhebern ge
tragen werden müssen." Derlei
wurde bei uns Stellen vorgelegt, die
es für bare. Münze nahmen.
' Die handgreiflichen Beweise dafür,
daß England und Frankreich vorerst
mindestens, keinen Verständigungs
frieden abschließen wollte, wurden
überhört. . Unser Friedensangebot
vom Dezember 1916, das, soweit ich
vrerrichtet bin, durch großes Ent
ggenkommen begleitet war, wurde
mit Hohn und dem bekannten Erobe
nmgsprogramm der Entente beant
wortet. Schon damals hätte man
sich ähnlichen Bedingungen gegen
übergesehen, wie sie im November
1918 die deutsche Regierung ange
nommen hat. Trotzgern wurde vom
Kanzler und der Demokratie noch
immer nicht begriffen, daß ihre Tak
tik 'falsch war. Die schiefe Ebene
wurde weiter beschriften, die Zuver
ficht deS deutschen Volkes untergra
ben, die der Feinde befestigt durch
eine ununterbrochene Kette von Ka
piwlationsanträgen.
,! DaS Schlimmste ' war, daß diese
Dclitik sich'M'Jlluswnen auf einen
Osrsieg ver.gui6t?. Wouie man Eng
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Wiege des Weltkrieges
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Copyrfgtt 191t br Dodd, Md 4 Ca.
gen Rußland erreichen können,
drückt nicht auf England, sondern
entlastet es. Die Verhältnisse haben
uns gezwungen, mit einer Front zu
Magen, die nicht unseren politischen
Interessen entspricht. Ter deutsch
N'sl,che Krieg ist in England sehr
volkstümlich. Die englischen Staats
männer find unbedingt entschlossen,
bis zum Ende durchzuhalten. Unsere
Zukunft kann nur gerettet werden,
wenn wir England bedrängen. ES
kommt für die Entscheidung des
5!rieges einzig darauf an, ob Deutsch
hnd oderEngland länger durchhal
ten kann. Unbedingt notwendig ist
es, Calais und Boulogne zu besetzen.
Dieser Gedankengang schien dem
Kanzler nicht einz?ileuchten. Er
weinte, wir mußten selbst im Fall
eines im Westen glücklichen Kriegs
uns dort einschränken und unsere
Kraft nach Osten wenden. Schon
in der ersten Augusthälfte hatte der
Kanzl?r einem armeinsamen Bekann
ten erklärt: Ter Krieg mit Eng
land ist nur ein Gewittersturm, der
rasch vorüberbraust. Nachher wird
da? Verhältnis besser als je." Beth-
mann ging darauf aus. eine Ver
ständigung mit England zu suchen,
und er hielt es deshalb für richtig,
dieses Land auch mit unseren Kriegs
handlungeil schonend anzufassen.
England wäre eine Blilldogge, die
man nicht reizen dürfte." Bethmann
suchte jetzt nach der Freundschafts
l?and, die er bei Greys Konferenz
vcrscklag nicht gefunden hatte. Er
übersah, daß England, nachdem es
einmal den Krieg unternommen, nun
in klarer und kühler Folgerichtigkeit
diesen Krieg auch gewinnen wollte.
Der landmilitärifche Standpunkt der
Armee, eine gewisse Nachgiebigkeit
des Kaisers und die unklaren politi
schen Vorstellungen weiter deutscher
Kreise gaben dem Kaiser die Mög
lichkeit, sein zusammengestürztes
Kartenhaus immer aufs neue aufzu
bauen. Er dachte an Greys Fried
lichkeit in den ersten Juliwochen zu
rück, und da er deren Grund, den
großenErnst des Risikos bei einem
Wiege des Weltkrieges
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Copyright 191 by Dodd, Meid Co.
halb unsere Niederlage sofort an-!
nehmen, so war das immer noch
besser als ein jahrelanger Erschöpf
ungskrieg mit dem glichen Ende.
Ader aus inneren Parteigründen
kämpfte eine gewisse Presse in
Teutschland gegen den Zarismus.
Mit ihnen arbeitete leider unsere
politische Leitung zusammen. Auf die
vermeintliche Unbesiegbarkeit Eng
lands baute man einen deutschen
Sieg über den Zarismus 1" Ich
möchte hierfür ein bezeichnendes Bei
spiel anführen. Ein Beamter der
Kilhelmstraße entwickelte diese be
auem auf Englands Sieg zu grün
dcnde deutsche Zukunft am 12. April
1916 mit folgenden Sätzen:
Für uns als Zentralmacht Euro
pa? ist es in erster Linie notwendig,
auf dem Kontinent zu siegen und
hier unfere Nachbarn zentripetal um
uns zu gruppieren. Dieses Ziel
durften wir nicht kompromitiercn,
indem wir uns ohne Not in ein Aben
teuer stürzen. Von dieser unserer
festen europäischen Basis aus wollen
wir planmäßig unsere Weltstellung
und unseren Außenhandel ausbauen.
Was bisher in dieser Richtung ge-
schehen ist, ist ia nur Dilettantismus.
Jede Schädigung Englands ist na-
4iiTiA VtillTf rttttmstn ,Ti0 imfirttmutl
Mk.iuj viiivuimi-ti, uuil (imvuuyvii
können wir es nun einmal nicht.
Deshalb müssen wir soviel Kraft und
Kredit m der Welt reservieren, daß
wir nach dem Krieg unsere Ueber
flügclung der Engländer fortsetzen.
Gefährliche ungenutzte Kraft liegt in
Zukunft im russischen . Boden, nicht
im durchlöcherten , englischen Geld
beutel. Ich glaube, daß der Frieden
auf Kosten Rußlands eine mögliche
Lösung bietet: Da er ja auf Kosten
deS reaktionären Rußlands, gehen
wurde, so wurde uns das auch kuns
tiae Verständigungen ad hoc mit
einer anderen russischen Regierung
nicht verschließen. Werden wir in
Europa stark und zur Vormacht gen
Osten, so wird die Verständigung mit
England nicht schwer und vielleicht
einmal der Fall eintretm. daß Albi
nos Interesse mit dem der stärksten
Kontinentalmacht im beiderseitigen
Interesse zusagienläuft
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RkZchlmxinmtt , D. . S
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Seekrieg, nie begriffen hatte, so
setzte er dieselbe Friedlichkeit auch
noch voraus, als England den Ent
schluß zum Krieg gefaßt hatte und
durch die Begleitumstände des
Kriegsausbruchs, sowie durch die
Nichtbesetzung . der Kanalküste, die
Zurückhaltung der deutschen Marine
und die Ereignisse an der Marne in
der Aussicht auf den Sieg bestärkt
worden war. England folgte jetzt,
wie ich oben bemerkte, . seinen alten
Ueberlieferungen, im Krieg gegen
die jeweils stärkste festländische Kon
kurrenzmacht zu wachsen. Mit puri
tanischem Pharisäertum war die prak
t:sch . utilitaristische britische Politik
beherrscht von den' Interessen d's
angelsäichsischen Kapitals, ganz ein
heitlich entschlossen, das Deutschtum
um so härter und unerbittlicher zu
bekämpfen, je näher bis zum' Juli
1314 schon, die Möglichkeit gelegen
hatte, daß wir uns friedlich durck
setzten. Wie konnte man glauben, daß
England die Chance nicht voll aus
nützen würde, die ihm jetzt gegeben
war. um den ihm beinahe schon über
den Kopf gewachsenen Wettbewerber
doch noch, und zwar in letzter Stun
de, niederzuschlagen! England tci
flirre feine Kriegsentschlossenheit, je
mehr es sie bei uns vermißte. Lloyd
Georges Einfluß wuchs über denjeni
gen Asauiths empor. Bei uns voll
zog sich die umgekehrte Entwicklung:
die entschlossene Richtung wurde zu
rückgedrängt. . Dieser Weg, mußte
mitSichcrheit zur Niederlage führen.
Seit 1911 hatte unsere Politik aus
chronischem Mißverstehen Englands
bestanden. Jetzt wurde das fortgc
setzt. Die Presse erhielt die Anwei
sung, nicht scharf gegen England zu
verfahren. Wiederholt wurde das in
den Sitzungen der Pressevertreter zu
Berlin von feiten des Auswärtigen
Amtes eingeschärft.' Den Engländern
ist das natürlich nicht verborgen ge
blieben, und sie zogen daraus ihre
Schlüsse, freilich die umgekehrten,
als Michel annahm. .
Weil unsere Öffentlichkeit Eng
lands Willen, und Kräfte nickt
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VeiSSm, .. '
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Anfang Juli 1916 informierte
Staatssekretär Selfferich die Haup-
icr der deutschen Bundesstaatcn mit
fügenden Eedankengängen, die ich
einer Denkschrift - aus jenen Tagen
entnehme: -
Wir müssen zwischen England und
Runland optieren, um auch im spa
teren priesen Rucrenoeclung gegen
einen dieser beiden Hauptseinde zu
gewinnen. , Diese Entscheidung hat
für England und gegen Rußland
auszufallen, weil das russische Pro
gramm mit unserer Stellung als
Vormacht westeuropäischer Kultur
und unserem Verhältnis zu Oester
reich Ungarn, Balkan,- TürkA un
vereinbar ist. Zwischen England
und Deutschland ist dagegen eine
Teilung der Interessensphären mög,
lich. . Deshalb keine Flotte als Er
stenznotwendigkeit für Deutschland,
dafür möglichste Schwächung Nuß
lands. Wir müssen an einer Setelle
ganze Arbeit tun, statt an vielen
halbe. Englands Interessen wurden
uns gestatten, gegen Nußland
ganze Arbeit zu tun. Tie ent
schiedene Frontstellung gegen Ruß,
lano gwl umerem B erhalten im
Weltkrieg die' sittliche Grundlage
wieder, die im Eintreten für Oester,
reich Ungarn besteht, nicht aber im
Kampf für die Freiheit der Meere,
Die Entrüstung der deutschen Oes
fentlichkkit gegen ' England ist also
auf Rußland abzulenken. Sowei
Helfferich. Er schließt diesen Ge
dankengang mit den Sätzen:
Obige Ausführungen werden dem
Einwand begegnen, daß sie die Rech
nung ohne den Wirj machen, insofern
gerade m England Haß und Ver
nichtungsgclüste jede Verständigung
unmöglich machen, Chamberlain
kennzeichnet die Gesinnung mit der
Forderung, die ihm auch schon vor
dem Kriege entgegengetreten se;
.We must crush Germany": Cham
berlain und mit ihm unsere Zeitun,
gen und Flugblätter lassen aber den
Nebensatz fort, welcher die logische
Erklärung für die Feindschaft ent
hält, nämlich den Satz: .bewre
crufhes us
...
kannte, nahm man sie halb als nicht
vorhanden und sah nicht, daß wir
unsere Niederlage annehmen muß
ten, wenn ez nicht gelang, England
so zu bedrängen, daß es eine' Aili
söhnung für vorteilhafter Mit. Die
Erkenntnis Englands, deren Ansätze
von Eneisenau und Friedrich List
bis zu Karl PcterS und A. v. Peez
reichen, ' war nicht durchgedrungen
BiLmarckS Zeit, welche hauptsächlich
alö Lehrmeisterin für die Gegenwart
herangezogen wurde, hatten notwen
digcrwcise andere Probleme und Be
dingungen unsere? Politik zugrunde
gelegen. Außerhalb der Marine
iibersah man die Art von England!
Macht und seine Entschlossenheit,
unS zurückzudrängen, um so bereit
w.lliger, als man sich keine Vorfiel
lung davon machte, welche Mittel
wir selbst schon besaßen, um diesem
Willen Englands entgegenzutreten.
Tie Marine aber war noch zu jung
und zu wenig verwachsen mit der
Nation, um' sie mit ihrer Schweife
zu jurckdringen Diese im Laue
des Krieges sich steigernde Verein
samung der Marine, welche straffe
Staatsgcsinnung mit überseeischer,
für einen Weltkrieg geeigneter Er
fahrung verband, zeigte, daß die Na
tion oder ihre Oberschicht für einen
solchen Krieg nicht reif war. In
den ersten Kriegsmonaten traten nöch
Männer aus allen Kreisen des Vol
kes an mich mit der Forderung öer
an, die Flotte zum Schlagen zu
bringen; wenn später die öffentliche
Meinung hierin erlahinte. so folgte
sie nur der von der politischen Lei
tung eingeschlagenen Richtung.
Am 27. und L3. August habe ich
anläßlich meines Planes, ein Ma
nnckorps zur Knegsführung gegen
England von Flandern aus zu bil
den, den Kanzler erneut bestürmt.
seine Politik gegen England zu kon
zentrieren.' Es war mir schon da
mals kaum begreiflich, wie man den
Krieg gegen England allein zu Lande
gewinnen wollte: vier Wochen spater,
als die Hceresfrontcn angefangen
hatten zu erstarren, erschien dies als
eine völlige Utopie.
Ich stand, wie bemerkt, im Haupt
quartier und besonders gegenüber
den Tipkmaten allein. Ueber meine
Art der Auffassung konnte ich fast
mit keinem mehr reden. In' dieser ,
Umgebung, die bewußt und unbe
wußt gegen mich in oberflächlichem
Optimismus übereinstimmte, habe ich
mich oft gefragt: Bin ich mit Blind-'
heit geschlagen oder find es die an
dcrn alle? Sche ich zu schwarz?
Labe ich mich in meiner ganzen Le
bensarbeit über Englands hart
näckigen Hcrrschastswillen wirklich
getäuscht? Die führenden Kreise
In diesem Abgrund tiefen gegen-'
festigen Mißtrauens, welches eine
gewissenlose Demagogie gezeitigt
und die Staatsleitungen nicht zu
verhindern gewußt haben. - welches
aber in den - tatsächlichen politischen
Verhältnissen, d. h.' in den Existenz-
edingungen beider Länder in keiner
Weise begründet ist, liegt die Taktik
der Lage, und nur hohe staatsmänni
sche Weisheit, verbunden mit einem
alles niederzwingenden Willen, wel
cher von beiden Seiten gleich stark
ein müßte, kann den verfahrenen
Karren auö dem Sumpfe der Dema
gogie herausziehen. Diese Hoffnung
,it nicht so eitel als sie scheinen mag;
denn dem demagogischen Ministerium
Asquith ist keine ewige Tiuer be
schieden. Ter Wunsch der Englän
der, uns zu vernichten, mag zum Teil
die Möglichkeit einer Verständigung
ausschließen; es nötigt aber keines
wegs dazu, den Kampf da aufzuneh
men, wo v.e uns möglicherweise
überlegen sind, - das ist auf dem
Wasser und in Aegypten."
Auch Helfferich sah also nur ganz
vage Hoffnungen auf eine Verstand!
gung mit England und nirgends
etwas Greifb-es. Aber diese leeren
Wünsche genügten ihm und seinen
GesinnungIgenosten, um während der
kostbaren und zur Rettung Teutsch.
lands gegebenen Jahre aerade bas
Einzige zurückzuhalten, was England
zum Einlenken bringen konnte, näm
lich unsere Verständigung mit dem
Zaren und die äußerste Entfaltung
unserer Machtmittel zur See. Wir
fckilugen der englischen Seegewalt
nicht die Wunden, die wir ihr bei
bringen konnten, und so erreichten
wir durch Sentimentalität, überklu,
ges Rechnen und unmilitärische Aus
wssung deS Seekrieges, daß in. Eng'
land der. Wille sich durchsetzen konnte,
dem starken deutschen Nebenbuhler
schon in diesem Kriege jenen furcht
baren endgültigen Schlag zu ver
setzen, von dem er nie wieder auf
stehen könnte. Im Herbst 1916, als
me englische uoooisavweyr emem
gewissen Abschluß entgegenging und
unser Mangel an Mut durch den
Sussexfall weltbekannt geworden
war, wagte Llovd George schon da
Wort vom Knockout.
,Jene oben wiedergegebene Hofs
nung eines oeunchen Sieges aus
Grund eines englischen icgcs er
scheint wie ein Rätsel, obwohl sie le
der die Schicksale Deutschlands in der
schwersten Stunde bestimmen durfte,
An dem Prestige Englands abpral
lend, nahm die deutfckze Staatskunst
wie ein Querschläger den ihr von
England gewiesenen blinden Lau'
gegen Rußland. Unzählige Deutsch
in der Heimat und an der FiW
hatten einen richtigeren Instinkt
tzd V (W yM m tystim
standen dem Wesen, der Seegewalt
und dem unl drohenden Schicksal
stujnps gegenüber? sie wollten nicht
eben, daß England unsere Seeinto
reffen zum Versiegen bringen wollte.
AIS die Envoickkung deS Krieges mir
leider recht gab. enthüllte sich mir
erst' der fürchterliche Sinn 'jene!
Worte: out you are not a seagomz
Nation.
Ich stellte dem Kanzler immer
wieder dor, daß England nicht aus
hören würde zuzuschlagen, , solange
Aussicht bestünde, unseke Weltstellung
zu brechen. - Unsere Demokratie hätte
dieß cm allermeisten fürchten müssen.
Predigte doch Lloyd George: .Ich
fürchte nicht v. Hindenburg, v, Mack.
ensen und alle die anderen VonS. son
dern den ' deutschen Arbeiter.'
Je langer sich daS Knockout
hinzog, desto ' gefährlicher wurde es
für unS... Denn die britische Haupt
waffc, die Flotte, konnte nur durch
lange Jahre der Blockade wirken.
Ailch zu Land vergingen Jahre, bis
Englanirsein eigenes Heer geschaffen
hatte, nachdem es keinen raschen Sieg
durch, fremde Heere errang. Unter
nahm aber England diese giganti
schen Anstrengungen, die seine eigene
Wirtschaftsordnung aufz Spiel fetz
ten. dann wollte eZ sich auch in rie-
senhaftem Umfang bezahlt machen
und ein Wiederaufleben des deut
fchen Volks nicht in Jahrhunderten
befürchten brauchen.
. Auf. meine Versuche, den Kanzler
von seiner unrichtigen Bcurteiluiq
und Behandlung Englands abzubrin
gen, sprach Bethmann. feiner Eigen
crt gemäß, seine Anficht wenig posi
tiv aus. Es blieb aber nicht zweifel
haft, daß er in feinem alten Ideen
gang beharrte. AIs am 19. August
der Kanzler mir mitteilte, daß die
Engländer holländische und für Hol
land bestimmte Getreideschiffe nach
England wegführten, war er nicht
zu bewegen, diesen Neutralitäts
bruch in der von mir empfohlenen
Form an den Pranger zu stellen. Ich
sagte ihm schon damals: Jeder
offen gezeigte Wunsch, mit England
zur Verständigung zu kommen, wird
daS Gegenteil bewirken und unS als
Schwäche ausgelegt. Die äußerste
Hartnäckigkeit, die wir England zei
gen, ist das einzige Mittel, um eö
zum Einlenke zu stimmen."
Ich stelle hier fest, daß mein Ein
treten für einen geschlossenen Kampf
willen gegen England in den Fahren
191413 die Regierung niemals
daran gehindert hat, einen Verstän
digungsfrieden mit England zu su
chen. Ich spreche hier nicht in Ver
teidigung. Denn das in die Massen
oeworfene Schlagivort. ich hätte die!
Regierung an einem rechtzeitigen!
Zu dieser Weltanschauung der !
Wilhelmstraße gehörte dann noch
weiter der unbezwingliche ftomme
Glaube, daß ejnem flotteulosen
Teutschland das Ueberflügeln"
Englands willig eingeräumt würde,
während einem feemächtigen Deut
schen Reich das nicht gestattet wäre.
Wenn der Kanzler und seine Leute
auf eine rasche und völlige Freund-
chaft'mit England nach dem Ge-
wittersturm" rechneten, so glaubten
sie dies eben durch Preisgabe der
deutschen Flotte erzielen zu können.
Noch im Oktober 1918 haben deutsche
Politiker unter Preisgabe des
Ibootskricgs die Gnade der Angel
sachsen zu erkaufen gewähnt. . Das
Erwachen Deutschlands nach dem
November 1918 war grausam. Bes-
cre Erkenntnis nutzt jetzt nichts
mehr.
Mein Standpunkt war: Entweder
wir hielten England für unbesiegbar
und nahmen dann die Niederlage ze
eher desto besser an. ' Oder aber wir
versuchten durch Einsatz aller militä
rischen und politischen Mittel Eng
ands Unbeiiegbarkcit zu erschüttern.
Praktisch kam sur mich 'Mfftveriiand
ich nur der zweite Weg in Frage,
tTrtnn
mußte man aber klar den
eg sehen, den man gehen wollte.
Alles Klügeln und Harren, daS nicht
von. dieser Alternative ausging,
ührte ins Verderben. Hiervon, nicht
aus Ressorterwagungcn jrgendwel
cher Art, sind meine Kampfe für die
Besetzung, der Kanalkuste für die
eeschlacht und für den rechtzeitigen
Ubootskneg ausgegangen.
S.
Welche Mittel besaßen wir aber.
um aus England mim,!,! zu
drucken?
Bei Ausbruch des Krieges war ich
überrascht, zu erfahren, daß der mir
geheim gehaltene Operationsplan
der Marine nicht vorher mit der
Armee vereinbart worden war. Die
Armee ging von der für sie wohl er
klarlichen Auffassung der Seekriegs
führung und überhaupt des Krieges
gegen England als einer Nebenfache
aus. Deshalb hatte es einer vor
dem Krieg unter Vorsitz des Reichs
kanzlers. vorzunehmenden Auffiel
lung eine? EinheitSplaneS für einen
Dreifrontenkrieg oder Weltkrieg be
durft. Eine solche Besprechung war
aber, wie früher bemerkt, unterblie
ben. Nur eine einheitliche Oberste
Scekriegkleitung hätte die Autori
tät besessen, um während des Krie
geZ selbst daZ in der Marine ange-
sammelte größere Maß an Kennt,
niö und Urteil über die Macht Eng
landS zur Geltung zu bringen: eine
solche Oberste SeekriegSleitung aber
wurde nicht geschaffen.
Von den drei Möglichkeiten, Eng
'!gn.d W fcejKwifcieJB vM ich iraitäft
Frieden mit England gehindert, ist
zu töricht, al? daß ich mich dagegen
zu verteidigen hätte. Niemals in den
ganzen Jahren trat meines Wissens
eine Stunde ei, tn welcher Eng
land uns einen anderen Frieden ge
wahrt hätte als den Frieden der Ver
nichtung. Niemals war mein Ein
fluß derart, daß ich eine Friedens
Möglichkeit hätte durchkreuzen kön
nen, auch wenn, ich gewollt hätte,
end niemals hat der Kanzler mir
ein? greifbare JriedciiLmSglichkeit
eröffnet. Ich spreche hier vielmehr
von einem einfachen Gesichtspunkt
d,r politischen Taktik, der um so
wichtiger wurde, je mehr sich unsere
Lage verschlechterte. Gerade wenn
man z einem leidlichen Verzicht,
frieden mit England kommen wollte,
mußte man. im Kriege begriffen,
einen kräftigen Kampfeswillen gegen
England zeigen und die Annähe,
rung an Rußland suchen. Ein sol
cher taktischer Gesichtspunkt ist so
einfach und elementar, daß ihn alle
Volker mit Ausnahme des deutschen
befolgen.. In den Lebensfragen der
Aktion scheint aber der Teutsche
nicht genug Leidenschaft aufzubrin
gen, um diesen Grundsatz zu beher
zigen. Die letzte Aussicht, einen
ludlichen Frieden mit England zu
finden, ging verloren, als wir die
umgekehrte Taktik der öffentlichen
Friedensangebote beschritten. Um
seinen guten Willen zu zeigen, gibt
der Deutsche gern beim internatio-
nalen Geschäft seine Trümpfe von
vornherein dem Geaner m die Hand.
in der Hoffnung, ihn dadurch freund
lich zu stimmen. Von den Friedens
kngsbotcn an sah die britische
taatskunst mit unbeirrbarer Sicher-
heit unsere innere Zerbröcklung fort
schreiten. Der natürliche Instinkt
mußte es verbieten, den Kriegsgeg
ner nur mit der einen Hand zu
schlagen, mit der anderen zu strei-
chcln So aber verfuhren wir, um
den Hauptseind .nicht zu reizen".
Besonders wer den Engländer kennt,
weiß, daß man ihn nur durch Festig
keit und äußerste Entschlossenheit zu
einem billigen Abkommen veranlas
sen kann. Welche berechtigte Kritik
huben Iren, Inder, Aegypter und an-
dere unterjochte Völker an uns ge
übt. Sie wußten aus langer, lei
denreicher Erfahrung, wie man Bri-
ten behandeln muß. Sie hofften.
durch uns zur Freiheit zu gelangen
und erlebten es nun, wie wir durch
eine verkehrte Taktik unS selbst inner-
lia zum Untergebenen der Angclfach-
stil machten, als unsere Süßere Kraft
noch machtvoll dastand.
AIS am 4. September 1914 alle
bürgerlichen Parteien des Reichstags,
damals noch in ungebrochener Einig
die Frage der Kanalküste berühren.
Ende August war vorauszusehen,
daß die Operationen der Armee uns
an die flandrische Küste führen und
die Einnahme Antwerpens nur eme
Frage der Zeit . sein würde. Eine
eekriegsruhrung von Flandern auS
und eine nicht unwesentliche Verbes-
erung unserer feestratogischen Lage
wurde damit möglich. Da von mir
als Staatssekretär diese Aussicht ,n
die Wirklichkeit umgesetzt, werden
onnte, so ergriff ich sie mit aller
Kraft, und zwar durch Schaffung
des Marinekorps und Ausbau der
landrischen Küste. Darüber hinaus
aber hätte es das Ziel einer scharf-
fichtigen Kriegsleltung fem müssen,
Calais zu nehmen. Solange die Ar
mee hoffte, Paris zu erobern, erwar,
tete ich, daß uns der Gewinn der
Küste von selbst zufiele. Ich lasse
die Frage offen, inwieweit es nch
ig war, nicht die Küste von vorn
herein zum Ziel zu nehmeil. Un
cre Artillerie konnte auf Kap
Grinez aufgestellt, den Verkehr
durch den Llanal erheblich er
schtverenunsere Seestreitkräfte konn
en von dort aus stärker wirken. Tie
beständige Störung des auf die
Themse eingestellten Verkehrs hätte
dem englischen Mrtschaftskorper eine
chwere Stockung zugefügt, welche da
mals, als die deutsche innere und
äußere Kraft noch völlig ungebrochen
dastand, die Fnedensgeneigtheit
hatte wesentlich erhohen können
Dazu kam später die Möglichkeit.
von Kap Grinez aus London selbst
zu beschießen, waS sich bei längerer
Kriegsdauer bedeutend wirksamer
hätte gestalten lassen, als unsere
1918 ausgeführte Beschießung von
Paris. Ich bin, wie früher bemerkt-,
stets gegen alle milltansch belang
losen KriegSmaßnabmen aufgetreten.
zu denen gelegentliche Fliegeran
griffe auf Städte des Hinterlandes
gehörten. Eine tatsächlich wirksame
konzentrierte Beschießung Londons
dagegen mit allen Mitteln vom Lan
de und aus der Luft wäre gercchtfer,
tigt gewesen -als eine? der Mittel
um den unmenschlichen rica abzu,
kürzen, besonders da England in
der härtesten Weise das Völkerrecht
nur so weit gelten ließ, als es in
s'.inem Interesse lag.
DaS zweite Mittel, um England
zu bedrängen, war die Seeschlacht
Die Entente hat unS durch die brit,
schen Linienschiffe besiegt, welche die
Hungerblockade ermöglichten und
deren Prestige alle Völker der Welt
vor den englischen Wagen spannte,
Linienschiffe in erster Linie konnten
uns ritten. Von allen Vorwürfen,
welche en mich erhoben worden
lind, hat mich nur der einzige ernst
haft beschäftigt, daß ich nicht , noch
mehr SSaKschijje gebaut hätte.
keit, eine wirksame Demonstration
gegen England planten, indem sie
von sich aus ohne mein Zutun eink
Ergänzung des FlottengesetzkA vor
schlugen, verhinderte de? Kanzler de
Antrag. Eine solche Politik de Un
terdrlickenS nationaler Entschlossen
heit kn einem solchen Krieg wa,
krankhaft.
Als ich in den ersten Tagen de
November erfuhr, daß die Engländei
m den Zugang zum Kanal zu sper
ren, ein ricgsgebiet durch Minen
legen in der offenen Nordsee acschaf
fen und damit einen besonders ftar
ken Bruch des bestehenden SeerechtZ
begangen hatten, war Jagow nicht
zu bewegen, die von mir entworfen
Protestformel abzugeben. DaS SluS
märtigc Amt arbeitete vielmehr mit
dcm für solche Materien bisher nicht
zuständigen Admiralstab eine ander!
Erklärung aus, die von Spezialisten
des internationalen Rechts vielleicht
schön gefunden werden mag, praktisch
aver mehr schadete als nützte, da si
mit ihren juristischen Spitzfindigkeit
ten Zweifel an unserem bisher streng
beobachteten Festhalten am Völker
recht erweckten. Sie war wIrkungS
loö. weil sie den Vorbehalt der V
geltung nicht enthielt.
' Daß es besser gewesen wäre, de
st1- ,.k, I
viiimumn'iit jenen Zlninpliviuen zuj
eigen, vcitatigte sich durch immer
neue Erscheinungen. Darum zitterte
man in England, daß der Kanzler
sl'llen und eine kräftigere KriegSfüh
rung Platz greifen könnte; darum
stiegen in London die Kurse. alS
mein Rücktritt sich vollzog. Um
kehrt legten die Engländer eS ge
schickt darauf an, den Kanzler am
Ruder zu erhalten. Seit sie 1911
12 einen Einblick in seine Geschäfts
gebarung erlangt hatten, schien er
ihnen die beste Gewähr für den Siez
zu bieten. Weite deutsche Kreise
blickten deshalb aus Bothmann als
den Vertrauensmann Europas, und'
ur,Z..-e Demokratie, welcher seine
Schwäche und Unklarheit auö ande
ren Gründen aleichfalls unentbehr
lich war. pflegte gerne diese Legendes
ex Kaiser aber glaubte sich an de
Mann gebunden, der sich der deut
schen Demokratie und den Englän
dern empfahl. So blieb Bethmann
und wurde gehalten, trotzdem er in
drei langen Kriegsjahren keinen Be
weis dafür erbracht hat, daß England
ihm einen billigen Frieden gewähren
wollte. Ader die Englander erklär
ten ja, an ihrer UnVersöhnlichkeit
waren nur die Vertreter der deuticke
Wehrkraft schuld, nicht Bethmann,
und wenn erst unsere Wehrkraft zer
stört wäre, würde eö uns gut gehen.
Das wurde von vielen anten Deut
schen ernstlich für wahr genommen ,
'isonsetzuna
Indes hat der Leser schon auS einem . .
früheren Abschnitt dieses Buches eine
Vorstellung davon empfangen, daß -die
Schlacht für unseren Flottenbe
stand nicht mlssichtslos gewesen wäre.
Ueber die lnneren Gründe, welche
die Marine damals gelähmt haben.-
werde ich im folgenden Kapitel m
sprechen haben. Hier muß ich nur
den Hauptgrund vorweg nehmen,
das Versagen unserer politischen ,
Leitung. :
Der Kanzler vertrat, nne darge
'egt, die Auffassung, England dürfte
nicht gereizt werden, wenn wir atnV' 1
einer Verständigung mit ihm kom ' 4
men wollten; auch müßte die Flottes
bei Kriegsende möglichst unverfehrtj
vorhanden sein, um bei den Frie
densverhandlungen ein Gewicht aus,
zuüben. Den letzteren Grund habet
ich ebensowenig jemals begreifen ?.
onnen wie den enten. Auch anderes
Persönlichkeiten wirkten in oiesem
inne. So schrieb Ballin an den?.'
Kabinettschef und an mich, wir sollt
en uns mit der fleet in bring" be .
gnugen; cos wäre für den Verlauf
des Krieges das einzig Richtige. Tie-1
ser Auffassung schloß sich der Kabi-''
nettöchef an, der niemals besonders ,
vom Frontgeist berührt gewesen und.
in seiner Jmmediatsteüung mehr;!'
und mehr zum Kompromißpolitikerl,'.
geworden war. Unter seiner und :
des Reichskanzlers Einwirkung stand r, -Admiral
v. Pohl. der mir noch arfaji ;
12. November 1915 geschrieben hat.,
daß der Herr Reichskanzler mi c'-'
(Pohl) gegenüber ' während meine, - '
Tätigkeit als Chef des Administral. ,"'
stabes mehrfach den Standpunkt verV
treten hak. daß es durchaus geböte." '
tt vc vi eY-ii- v c ä ' '
in, duo vir tfwiic zum iyncorniy(- ,
IMlUN unversehrt erholten hlrihrni.
müßte."
(Fortsetzung folgt.)
Menschliche Schwuchheite.
Ich kenn reiche Leute, die daö ElüÄ
Im Spiele gern ein bischen korrig
ren.
Und die erbost sind, wenn durch M tn
geschick, ly.
Sie manchesmal zehn Pkennia IC V ,
zehn Pfennig
verlieren
Tie froh sind, wenn zu viel sie dai
und wann
Herausbekommen die vor Freu
strahlen.
Wenn hin und wieder sie die St,
ßenbahn
Benützen können, ohne zu bezahlen.
Sie tun sonst keinem Menschen wail
zuleide.
Sind gut, freigebig, nobel selbst. da
be,
Und doch macht ihnen ganz besonder!
Fre
uoe
So elne kleine, sLäüige Mog.elet
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