Grand Island Anzeiger und Herold. (Grand Island, Nebraska) 1893-1901, December 03, 1897, Image 1

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    Grand Island
DAMka WE YMÆ
Ipahkaääg 18
wish-Xb Island, Nebraska, Freitag, dcn :3. Drzcütbcrmjts97
Jänmmesä
lp Deutschland·
Berlin. Tit in der deutschen Reichs
anptstadt wohnhasten oder sich vorüber
gehend anfhaltenben Anicriknner hielten
ihr Danksagniigs-Vnnquet im Kaiserhof
b. Die Assaire war eine sehr vergnüg
e. Der amerikanische Votschaster White
rössnete den Reigen der Toaste mit einer
elnngenen Rede, und später als ein
onst ans ihn ansgebrachfwan gedachte
s, in humoristischer Weise ähnlicher Feste,
denen er früher in Berlin weitge
nmen hatte. Seine erste Rede schloß
amii, daß er einen gemeinschaftlichen
ft aus Kaiser Wilhelm und den Prä
nten Mcktinley vorschlug. Derselbe
rde mit großer Begeisterung ausge
cht. Der Gruß der Bersainmelten
rde dem Präsidenten per Kabeldepesche
.rmittelt.
siWaut Speiial deutschen, welche ans
««hanghai eingetroffen iisid, hat der
lsche issesatidtip Freiherr o. Heyling
r China der chinesischen Regierung die
srdiriiiigeii Deutschlande betreffs Ent
ädigung für die kiirtliche Ermordung
tscher Missioniire und die Zerstörung
tschen Missionseigenthning ingestellr
esagte Forderungen dringeii aus die
iitdeckung und Hinrichtung der Morde-i
Missioneire Nies und Hennlc die
estrasung der in die lisriiiorduiig ver
ickelten Beamten, die Wiederherstellung
Missioiiggebäiideg, die Bisiililiinq
. er Geldentschädigiing von sit-minnt
els an die Angehörigen dei Opfer,
nek die Bezahlung einer großen Nin
ädignngsisnnime iiir Tecknng der Un
ten der deutschen Flottenerpedition
id drei Utiterhciltg der deutschen Trup
nablheilnii. in der Bucht von Minis
icheiL Tie chineiiiche kliegieiung lsot
·aiis eiioideit dass iiiiio Ziehen erst
äiiiiit werden müsse, ilie die Finder
iii lsrntijgung ges-innen iiieitiii
T a trteilieri o. igenliiig iiih
, hierniis eiiiiiineheii, ist-i iit die
gelegenheit eiiistnteiieii iii·«:-, Flocken
atheii.
ie die Spezialdenesche weite-i meldet,
äten die augiviirtigeu Tioloinsiteh
» die von Teuischltind gestellten Lie
giingen unmöglich neeeptirt werden
nieii und iie behaupten, daß Dieselben
J deshalb gemacht ivoiden seien, uiii
-.tschlitnd iii den Stand in sehr-i, die
- cht von Mao- Tschen zu behalten nnd
ie Besetzung chinesischen Nebieteo mich
sideii hin aiioiiidehiieir
Wie verlorne-t, ist der chinesiiihe Ge:
al Tjschaiig Jtoiiiain der die Befestig
en in Licio-Unten befehligte und sich
vDeutschen ergib, ohne einen Zehns,i
« geieitert :ii hoben, uuin rhineiiichen
iegsrntlie iuni Tode verurtheilt wor
Tie L iielöiiige non Cniitoii, Au
Ichii und Naiiliiig inniheii lliistieiigiitk
· , die .i(iistenvertheidig inngen in Stand
«-t«etzeii, unt weitere Lxlegnehninngen
zsifchen Medic-tei- iii verhindern
s«ie Anwesenheit Untier Wilhelnis in
. gelegentlich der Beleidigung der
ilteiirelritten hnt die itneiiooitrte Wir
g gehabt, die Situation betten-J
eitschlandg Haltung gegenüber ishiiia
E Hayti zii klären. Biniieii tivei
..inaten wird ein liteschioiidei von ncht
llicheii seieuieiih niit txt-ins Mann aii
Eitd, in den chinesischen Netvässein ver
I« elt sein, und der Umstand, daß deo
sers Bruder, Prin; Heini-ich oon
iißen, die Hälfte dieses Geschndeig
ligeii wird, macht die in Regier
« kreisen uinlansenden Berichte wahr
nlich, daß ein scharses Vorgehen er:
tet wird, ta des Prinzen Ehrgeiz
kahren darauf gerichtet ist, sich zur
» eNuhni zu gewinnen.
s
«
« Die deutschen Zeitungen treten fast
v tininng siii die sentdkinnq rni,
utIchlund iollc dir gigensviiitig giin
e Gelegenheit ergieifin, utn iiir sei-it
, IRS-CI bei den ZeriedensziunteihattdluniJ
is zwischen Japan nnd tshinn Leben-in
» hrte Unterstützung eine angemessene
· greifbare Entschädigng zu erlangen.
e Deutsche Zeitung giebt dieser Stim
,- m in i«lgenden Worten Ausdruck:
it siuiocgent Stolze erklären wic, .
I: wir aus diese Weise eine Garantie
-· n, daß das deutsche Reich eine Flotte
schickt zu dem ausgesprochenen check «
eisbare Ergebnisse an der ftiiste bee
elben Meeres zu erlangen, denn es ist
s das zweite Mal, daß ein Hohe-nol
enprinz siine Flagge gegen sreindläm
.. sche Seeräuberei aushißt und wir sind
» «iß, baß er nur sieggekrönt zurückkeh
n wird.«
In Betress der Wirren zwischen
eutschland und Dayti ist zu bemerken,
das deutsche Kriegsschiff »Gesion"
ld seine Ausrüstung vollendet ist,
— abdanipsen und Deutschlands For
klingen erzwingen wied. Der »Gesion«
ird von den Schulschissen ,,Gneisenau«
nd »Stein« begleitet sein.
Der Zoll aus Zucker und Petri-leimt
Ist die Aufmerksamkeit der Presse in
gedehntem Maßstabe in Anspruch
s Arie Unterhandlungen zwischen dem
deutschen säuckersqndikat und den Eigen- i
tlsümekn der Rassinericn sind, nachdemi
sie Monate lang iu Schwebe gewesen?
sind, schließlich gescheitert und der Plan,
einen Tkust zu bilden, ist endgültig, we
nigstens siik g Erste, aufgegeben woiden, i
da viele der dabei Jnteressirten beschloH
sen hoben dem Trust sernzubleiben
Der Zweck war, jedem Mitgliede des
Trusts eine Prämie von zwei Mark per
100 Kilo zu geben, einheimische Consi«
tnenten sollten das Doppelte und Entar
teure eine gleiche Summe vom Tiust
erhalten.
Obwohl diesüddeutschen Händler nach
der Ankündigung, daß dte Mannheimet
Reinöl-Compnny, eine Konkurrentin der
Stande-ed Oel Company, eine Insel im
Rhein ungetauft habe, um aus derselben
riesige Behälter zu erbauen, beschlossen
hatten, ausschließlich die Mannheimer
NeinölCompany zu patrouisiren, herrscht
in Handelskreisensider Eindruck vor, daß
die deutschen Vertreter der Standard
Oel Company den Kampf gewonnen ha
ben und allein Mitbewetb den Garaug
machen werden
Lie ,,Vossische Zeitung-· sagt: ,,A u
genscheinlich in Uebereinstimmung init
einem liebereinlommen mit der Standard
Oel Couipnny habest dte russischcu Pe
troleumhäudler sich von dem Mitbewerb
aus dem deutschen Markte zurückgew
gen-«
Von derPetroleutneiusulIr des laufen
den Jsbreg lieferte Amerika H5!5,4542,
Rttßlaitd 453,000 Tonnen. Wie Ve
richte nun Tit-einen und Hamburg zeigen,
ist setzt die Standard Lel siompann so
gut wie allein im Felde.
Oesterreich-llugakri.
Die tutnnltarischen Anstritte nn Ab
geordnetenhause, die alle-J bisher Tage
wesene übertkasen, bilden in ganz Dir-ster
reich das Tagesgespräcl). Die deutsche
Fortschrittspartei hat eine Notiz veröf
sentlicht, worin sie ihr Bedauern über
den xttadau ausspricht nnd alle Verant
wortlichkeit siir denselben von sich meist.
isonstantinopeL Aus der Höhe von
Gatatea collidirte der österreichische
Lloyd-Tanrpser »T,iana« rnit dem briti:
schen Tanrpser ,,’.)lntonio. Tie ,,Tiana«
sank. Teren Benianrrung und 150
Passagiere wurden gerettet
Großbritanntem
London. Ueber stu» Anreritarrer und
Arneritanerinnen feierten den Tnntscri
grtnggtag durch ein Tsincr irn Hotel
CeciL Anwesend waren unter anderen
der« Anterikanische Botschaster Oberst
Zahn Hay nebst Frau und Tochter; Set
retiik White von der« Botschast; It. Ist.
l5arter, zweiter Votschastgsekretiir. Als
Gäste waren erschienen Lord Straht2
cona, Erzdechant Sinelair, Louig Astor
Chanler und der amerikanische Gesandte
Wur. Fuich in llrugrtay.
Im hiesigen CentralsCriIrirratgericht
hat sich ,,(.5apitän« Jarnes Henrrs Jrvine
Cruickshairt, der arn Liz. Ott. unter der
Anklage, von einer Anzahl Damen, da
runter Laer Randolph ishurchill nnd de
ren Schwestern, It.·)0,tt00 unter salschen
Vorspiezzrlungen erschevindelt zu haben,
behusg Prozessirung beigesteckt wurde,
schuldig bekannt. Er wurde irr acht
Jahren Zuchthaug verurtheilt.
Ein ans Georgetoivn, Britisch Gui
ana, in London eingetrossener Bericht
meldet, daß Englands juristische Experte
in den Archioen der Colonie eine Anzahl
Bande ausgestöbert haben, welche eine
sortlausende Geschichte der« holt-indischen
Ansiedlung oon Guiana von der Mitte
bia gegen das Ende des 17. Jahrhun
derts enthalten, durch welche die briti
schen Grenzansprüche vollaus bestätigt
werden. Besagte Geschichte, heißt es in
denr Briefe, wurde geschrieben, oder dik
tirt vom Besehlshaber der Ansiedlung,
der seinen Sih in Essequilo hatte. Ett»
ist in der Geschichte häufig von Handels-i
erpeditionen nach den holländischen Nie-«
der-lage ani oberen Euquni, dein Maknea
und dein ganzen nor-döstlichen Lande die
Rede, welches nach der Behauptung der
geminder, die Venezrrelaner niemals im
esih egabt haben. Es wird behaup
tet, das ie Entdeckung dieses Geht-irdis
rverkes die Streitsrage klar stellt und die
Arbeit der Schiedsgerichtscotnrnissron
wesentlich erleichtern wird.
BritttchsCotumvia.
Virtorio. Die Eigenthümer der
Schooner »Willie Moe Gomit-« nnd
»Ariel«, die in Miit bei Copper Islands
vom ruisifchen Kreuzer Seobtigtn weg
genommen wnrden, sind benochrichtigt
worden, daß die rnisiiche Regierung
ihnen i40,000 Entschädigung geben
wolle. Die Eigenthümer werden dieses
Anerbieten annehmen. Die Schooner
wurden weggenommen, weil sie sieh in
nerhalb der verbotenen Zone befanden,
doch hot sieh später her-ausgestellt, daß
der Befehlshohee des »Sei-brichst ver
rüiftivar. Die Eigenthümer der weg
acnmumenen Schooner hatten Mitt,0()0
Entschädigung beansprucht.
Streif in einer Mäntelfabrik.
New York. Jn Delaney’s Mänteifcv
.brik gingen 200 Mäntelschneider an den
HStreiL Die Ursache des Streits ist in
kder Drohung der Vosse zu suchen, die
Löhne zu reduziren. Vor etwa drei
Niouaten schlossen etwa 9000 organifirte
Mäntelfchneider mit HOU Contraktoren
ein Abkornmen betreffs der Löhne. Die
fes Abkotntnen ist nun abgelauer und
die erste Folge war der Streit in Drinn
cy’g Fabrik. Wenn nicht fchnell wieder
ein Abkominen getroffen wird, dürfte der
Streit größeren Umfang annehmen
Die Rotbfchilds und Alaska.
Die Rothschilds werden durch ihre
Vertreter, Liebes ös- Co. in Sau Fran
eiseo, in Mitbewerb um den Handel mit
Alaska treten
Vier Dampfer werden von den Ma
schinenfabrikanten Brief cis Ca. für die
sen Zweck gebaut. Nach Ausführung
dieses Contrakts werden die Maschinerien
und die Schifsstheile nach Dutch Harbor,
naheUnalaska gebracht n. zusammengesetzt
werden. Die Firma wird dann t) zer
legbare Barlen herstellen und Material
für den Schiffsbau nach Durch Harbor
schaffen Auch diese werden dort erst zu
sammengestellt werden. Alles dieses ge
schieht fiir die ,,Alaska Erplorationliso.«,
die vor etwa 4 Monaten mit einem sca
pital von Il,0»0,()00 inearporirt wurde.
Der Mörder Durrant.
Sau Franktgco, Cal. .Hi·tlfcsgetieral:
anrvalt Carier empfing vom Generalun
wnlt Fitzgerald die Mittheilung, daß er
den Zuchthausverwalter Hale aufsordern
wird daH Urtheil gegen Theodore T ur
rant ohne Rücksicht auf alle weiteren von
dessenVertheidigern beabsichthten gericht
lichen Schritte zu oallstrecletr Dur-kaut
wird noch einmal formell verurtheilt und
seine Hinrichtung dann festgesetzt werden.
Gelyncht.
Jacksonoillg Fla. Hicks Prire, ein
unter Anklage des verbrecherischen An
griffs ftehender Neger, wurde von etwa
hundert Leuten ausz dem lcountrsgesäng
niß in Stark-J herausgeholt, atn nächsten
Baum anfgeknüpft und dann non einein
halben Hundert Kugeln durchbohrt.
Wie es auszufindcn ist
Man iiille eine Flasche oder ein ge
wöhnliches Glas Ini( Uriu und lasse es
vierundzwanzig runden stehen ein Bo
densatz oder eine Absonderung auf dein
EBoden begiskefägesbezeichnet einen un
gesunben Zustand der Nieren. Wenn
der Urin das Linnenzeng fleckig urachs
’so ist dies ein sicheres Zeichen für Nic
ten-Leiden. Zu häufige Neigung zisni
IWcisserlassen oder Schmerzen im Rücken
sind ebenfalls ein überzeugender Beweis,
»daß die Nieren nnd Harnblaje außer
»Ordnung sind.
Was da zu thun ist.
Ein Trost liegt in der io oft erwähn
ten Thatsache, daß Dr. .ltilnier’g
Z,,Stvanip-Noot,« dieses große Nieren
IHeiltnitteL den Anforderungen rnr Be
:seitignng von Schmerzen itn Rücken, in
den Nieren, Leber, Harnblase und allen
sTheilen der Harnröhre entspricht. (ng
beseitigt die Unsähigreit, den Utin zu
halten nnd die schneidendcn Schmerzen
bei’tn Wasserlassen, oder die sich bei’ni
Genusse von Liqueurem Wein oder Vier
einstellenden bösen Folgen, und überwin
det die unangenehnte Rothweitdigkeit, so
oft während der Nacht aufzustehen ge
Zkonngenzn sein, um in nritnren. Die
milden nnd außerordentlichen Wirkun
gen von ,,Swatnp Noot« sind bald zu
erkennen. Es ninnnt wegen seiner wun
derbaren Fturen der hartnäckigsien Fälle
die hdehste Stellung ein.
Wenn Sie eine Medizin nothwendig
haben, so sollten Sie die beste nehmen.
Verkaust von Apothekern zum Preise von
50 Cents und einem Dollar. Wegen
einer Probe-Flasche und Painphlet, wel
che srankirt und ver Post zugesandt wer
Zhre vollständige Post-Adresse an Dr
Kilmer se Co., Binghamton, N.Y.
Der Eigenthümer dieses Blatteå gamm
tirt flir die Reellität dieser Offerte.
Is Rlisl Jst Il- s Besit, denen der Gebrauch
us so ee schadet. teilt-z ich wurde in slle Money-Let
den els neues essen-l Sehr-o t, von reinem Getrelde
sen-It du b e stelle von to ee eint-sah Ver ess
Ifius Jsee Dosen als-net es o ne seichte-erben an und
III setlse sinnen es von so ee Iate dem-. so to
im Ilst sehr als den vierten hell to v el. sit-der klin
nes es sitt stobe- soet il til-res. u und s cis. per
facet. seit-Quo- selustsuntsot
seien Ue Itltds oder verstopft Ield, est etn Insect-et
cnndq Estssrth sur;rnta:i«ilz I'-’e., k«
den, erwähnen Sie den »Grand Island
Anzeiger und Herold« und senden Siei
Militårlatten hüben und drü
ben.
. Wie das trabel mittheilt, verlangt
das österreichisch-nngarischejlieichsbudget
die Summe von 152,096,088 Guldeni
für den Unterhalt von Armee und Flotte;
außerdem fordert das Reichskriegsmini
sterium noch einen Ertracredit von
7,848,600 Gulden für neue, verbesserte
Waffen, Schieszbedars und Besestigungs
zwecke. Ohiger Betrag schließt Alles
ein, auch die Pensionen von ca. IIO Mil
lionen Gulden, die Oesterreich bezahlt,
um die Veteranen der Kriege von 1849,
’59, ’64 und ’66, des dalrnatiniscken
Aufstandes und der Oecupation oon
Bosnien zu versorgen.
Däs österreichische Militärbudget be
läust sich seit Jahren auf durchschnittlich
160 Millionen Gulden; dabei unterhält
Oesterreich zur Friedenszeit ungefähr
340,00(t Mann, 90,000 Pferde und
li)00 Kanonen; außerdem 8 Wanzen
schiffe mit 174 schweren nnd 182 leichten
Geschützen, sowie txz andere Kriegsschiffe
mit 99 schweren und l 12 leichten Ge
schützen, 30 Torpedobaote erster und 534
zweiter Klasse-, sowie zahlreiche Schiffe
fiir Küstenschuh, Transport usw« mit
einer Beinannung von im Ganzen 1104
Qfsizieren und 12,(t()0 Matrosen und
Marinefoldateu· x
Oesterreich wird von den Amerika-rein
alg eines jener ,,1nilitarr)ridden« Länder
angesehen, deren Steuerlast in Folge der
Ausgaben für das Militär fast uner
fch.vinglich ist.
Das ist nun Alle-J Blech. Oesterreich
ist ein reiches Land und seine 42 Millio
nen Einwohner können diese inilitärische
Last ebenso leicht, wenn nicht noch leich
ter ertragen als die 50 Millionen Be
wohner des deutschen Reichs-, dessen Ar
mee in Friedenszeiten aus »Er-Du
Mann nebst 2i1,500 Osfiiieren und des
sen Kriegsflotte aus so Dampsern init
nahczu 600 Geschützen besteht und siir
die jährlich 550 Millionen Mark ausge
bracht werden mässen.
Oesterreich giebt im Ganzen siir Ar
inee, Flotte und Pensionen jährlich im
Durchschnitt 60 Millionen Tollars aus;
Deutschland etwa 130 Millone i Tollars;
das sind zwei ,,inilitari) iioden countries.«
Tsik Amerikanet krellt-en unsri Land
nicht dazu·
Warum nichts
Weil wir nur eine winzige Armee von
27,957 Mann, einschließlich dir 2145
Osfizieke unterhalten nnd eine Flotte-,
die sich seht allerdings schon sehen lassen
kann, vor einigen Jahren abei nur ans
alten hölzernen Schuh-n instnnd Diese
winzige Armee koste- aliei sälnlich nahezu
825,000,0W iiiiri dis Flotte auch unge
fähr 827,(itjii,(m(-, d ig- inncht Zusammen
in runder Summe st.33,i-titi,tit)0, oder
8 Millionen Tinllaio weniger alg Deswe
rcich für seine große stehende Armee von
:«(i,()uu Mann, für seine Flotte nnd fiir
seine Pensionen aiieisiedr
Nechnen ivir zu unserem Militiir- nnd
Flottendudget noch does für die Petitionen
hinein das sich allein ans durchschnittlich
Si45,000,000 jährlich stellt, dann haben
wir Ainerikaner jährlich dir-List non Juli
Piillionen Dollars Zu tragen, oder niehr
»als Deutschland und Oesterreich zusam
men für die gleichen Zwecke ausgehen
; Wenn General Milesz kein so eitler
sMcnsch wäre und sich den niiliiärischen
sOrganiSninS dieser »inilitary riddeir
iconntrieH« nicht nur aus den Baume-?
iseldern, sondern auch in den Jenseincn n..
Militärkanzeleien angesehen hätte-, dann
könnte er interessante Streiflichtcr aus
unser Militär- iind Flottenbudget iind
ians den Theil der Landesoertheidignng
weisen, an dessen Spitze er selber steht.
Die Ueberraschung Auer
Hi. Innres Zone-L von du Apothe
kersinna Zone-Z E Son, Entom-in Ill»
indem er von Tit-. King’·5 Neiv T cgcovery
»spkichi, sagt, daß lehien Winter feine
»Frau die Grippe hatte und ihr Fall so
ifchlinnn wurde-, daß Aerzte zu Corvoen
Hund Pana nichts für sie thun konnten
Es schien sich galoppikende Schwindsucht
entwickeln zu wollen; da er Tr. .iti11g’g
New Discovery im Laden hatte und viel
davon verkauft, nahm er eine Flasche
nach Hause und zum Erstaunen Alter be:
gann sie von der ersten Dosis ab besser
zu werden und ein halbes Dutzend Dol
larsFlaschen machten sie völlig gesund
und wohl. Dr. King’s New Discouer
für Schwindsucht, Huiien und E.«kältnn
gen ist gakantirt, diese gute Arbeit zu
thun. Versuchtes. Freie Probe-fletschen
in Bitchheii’s Apotheke. 4
Zehen-san fast Io.
Cassakeii Juni-V Carl-um« die wundervolliie medizi
nifche Entdeckung des Feitslteky angenehm nnd emi
gend sitt den Eckchen , Oben eis e aniie aber positiv
itkuu auf die ims- Leber und ingemide Ini, du
In e often aussah set-reibt Eritis-sum tatin
»Ach-erset, Ziehen hasitnelle Instovfnn nnd sm
ofli . sink« konie heute und versuche eine Geschrei c.
C. -.; 10.«25,50(52nn· Jn sllen Apotheke-i verkauft
und gamma
Doctor Boyden’s
Nenc Apotheke
ist jetzt eröffnet und fertig für’s Geschäft
HERMAN A. Im UMANN, Geschäftsjahren
Eine große Zeit kommt
MARTHE
Vorbereitungen für
Weihnachten!
Tit«’Lsotltt«t««tttnnt1tn sind qrttsz nnd liln«tal, bit-J eingelenkt
Lager ntnsttszt sttltntt Linktty zttnt (8)t«lnttntlt, zttnt -3it«rt«tttl), stttn Ge
stl)t«ttkttt1t«rdt«tt.t« «Lx’trttttts—:slt«nte sind t«ntk)nsiasttstlt nnd srtttndlt cl)
Der Laden selltst ist tltt«nstt nttkttnclnn kttsig ttttt tntttlttdtntx und Alle-J
tntd Jedtgs itt nnd nnt Dicn Pl un ist st«t«ttg1,t«3 ,t«,ntnl)«t««l)aftt«stt«n «Lst«t
kans dt«»:s Unzen Jaltrtt ;tt tnntlstn Dit« Tlsatsuclscn vorstneclsett t«J.
Deshalb tttoll t«n ttnt nttljt ltinttct lttnm dtttt Ltt«tt1t« l)ttltt«n nnd lttt
tt«n ttttt Ente Attftttt«rksatttt·t«tt.
Tttttt«.«.:- Fing-t- ..«:tk« .t.ttt«x?«,.s -k«-.«l«tl·s.- l’«?-;t:-t,t:.t:«tl"lt«ttts ,7.«.t:t:tI«,s-:t:«7«s.f)s ’»«»-x:..1—'
l«, l.’-, :..««t und lttts thtunt ;«t Dis tsctttijt «t).ttt·sssstlttt1)t«ntth.8tttsittttt, sloxltg gestu
tttt, :tt l«, Is- nnd Js- lstttltjs
h')t«tltttktt« Mtjttttt«t:statt-« tt.ttttttt.»llk«tt, :«t l-.«I., lk,, «:!t:tstts1)ttt.tttsttt ist-,
.-:t—l)ttt,»«1»» Istttttnnszsll ."t·-ttt:.:i llnttx · sntt sitt «).Ii’t"ittttt-t, icltt littltstlt t;t«ntttcl)t,
tu Ist tstsntss.
llttitttt Znttxt tttk .tctn-:««t, .tclttttt-:«tt:jtt3, tttsttt obt: ttttstt":, ttttl Illt lctntc
ttttsttlt, Ost l)ct-»tlt;t««t«l37t thust sit-nis- tttkt Flutqu
Zthkltstitc llisltcttgltttitk ttt«· Miit-Ist listit tttttttt Tnntktt t;, HHD ",-.'. Uka
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Oeer und Kiichenöfcn
Grijsztcsz Assortnncnt m der Stadt Wir halten uti
Hand dtc lusrlihmtcn Waaren der
Baker-ims
Gar-lands
Quiokmeals
Nübcn-Gabclu, Nübcn-:I.Iicfscr,
Gewehrc und Munition.
Farben, Oele, Firnissc, Fensterscheiben und
Pinsel.
HEHNKE 84 CO.