Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, April 06, 1920, Image 1

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fiQ. Jahrgang.
Omaha, Ncbr., Dienstag, den 6. April 1920 ,
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Ziehen gleichzeitig in Frankfurt und Darmstadt
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j und östlich in Stellung gerlickt sind
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Arnr if rtimeinffnttfi witnnj
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iiiiiiiiicrrr rTiinru nminrnnirninr in iiifTw tue
Paris, 6. April. Es wird of.smungen deö FricdenövcrtragS über,
siziell gemeldet, daß französische treten werden. In der, Note wird
Truppen Frankfurt und Darmstadt , ferner darauf hingewiesen, däk. bät
besetzt haben: der Einmarsch in bei!te die Reaicruna die in dem Beriten
den Städten erfolgte gleichzeitig um'
. . ., .
5 Uuhr morgens. Sie stieben rnr
gends auf Widerstand. Die deutsche
LleichLwehrgarnison 'hatte . während
der - Nacht die beiden genannten
Städte geräumt und stehen zehn
Kilometer oUico.
' ES wird gesagte, daß die Franz,
fen auch Homburg. Hanau und
Duisburg besetzen werden.
- General TeGoutte hat eine Pro.
klamation erlassen, in welcher es
." " ISrtfi fnnift mtVihrtM ni4if aT&
' Eroberer gckoinnicn sind, und daß
ijtiD vu d jvnn. ivinfym iiuj mw
solange die Ordnung ausrecht erhal
tkn bleibt, seine Truppen nicht ein.
greiien weroen. ueoer tfnimrurt.,
Darnlstadt, Osfenbach, Höchst, Kö t
nigsstein, Tieburg, Frabgerau, Lan ,
genschwalbach und Wiesbaden ist der
Belagerungszustand , verhängt wor
den, beißt es in der Proklamation.
Die öffentlichen Nutzbarkeiten
werden französischer Kontrolle unter.
stellt. Streiks und Massenversamm
Zungen sind verboten: Zeitungen
sind am Erscheinen ' verhindert; Te
legraphen. und Telephonämter
stehen unter militärischer Zensur.
Die Proklamation besagt, daß alle
Waffen sofort vor dem Rathause ab
geliefert werden müssen; die Polizei
bleibt nach wie vor bestehen. Alle
diejenigen, die den in dieser Prokla
mation gestellten Anforderungen
nicht entsprechen, werden vor ein
.Kriegsgericht .gestellt, werden.
Die französischen Okkupations
truppen bestehen auS 15,000 Mann;
es ist zumeist Kavallerie.
Berlin, 6. April. Die hiesige
französische Botschaft, bestätigte die
Meldung, daS Frankfurt heute früh
von französischen Truppen besetzt
worden ist.
Kommunisten plündern.
'"'London, 6. April. Berliner De
peschen melden, daß Kommunisten in
Essen vielfach Plünderungen vor
nehmen, Waren im Werte von hun
.derttaufend Mark sind gestohlen
tvtzrden. Eine bewaffnete Bande
verfiel das Hauptpostamt und er
beutete 120,000 Mark. Das Ereku.
tivkomitee der Kommunisten hat sich
nach Barmen geflüchtet. Reichstrup.
pen nähern sich Essen.
Die Kampfe im Ruhrdistrikt.
Berlin. 6. April. Es wird ge
meldet, daß Regierungstruppen bei
den neuerlichen Gefechten in dem
Dreieck Tuisburg.Dortmund.Essen
200 Mann an Toten verloren ha -
ben: in dem übrigen Teil des Ruhr-
dist ikts ist die Ordnung hergestellt
worden. Es wird angenommen,
m noch zwei ' Wochen vergehen
ke?den ehe der Ruhrdistrikt beruhigt
sein wird. Dem Vernehmen nach
Lh in hom miiftrhirtti mesir Truti.
ri
hon inr Nrnnmdun ekommen. mie
unter den Friedensbedingungcn be
stimmt find. Diese Mannschaften
aber werden nach Wiederherstellung uraz eine vwDwn m mw
der Ordnung wieder zurückgezogen geworfen wurden, sich dem neuen
erden. In Regierungskreisen wird Zustand der Dinge Nicht ohne wei
darauf verwiesen, daß die Elitente, teres fugen wurden. .
mit Ausnahme Frankreichs bisher Eine polckfche Agtfdion kr Rc.
nicht wegen Besetzung neutralen Ge'ktwnare setzte denn auch bald em,
bie s vorstellig gewZrdm ist. Die nachdem diese über den ersten
französische Regierung aber hat die. Schrecken hinweggekommen waren
jerhalb mehfach protestiert. und sie nicht mehr für chre Person
In Essin, Duisburg. Mülheün nd 'hr Leben zu. furchten hatten..
,nd Obe ausen herrscht heute Ruhe die Verzögerung deö Fne
idessm wird erwart, daß es beim ÜiJtll,
eintreffen der Reichstruppen jar?Z S:
dampfen kommen wird
Millerand bcharrt auf seinem
Standpunkt.
Paris, 6. April. Die französt
ittt Regierung hat eine weitere Note
tn Teutlchiano geriaziei. in ivui
zcsagt wird, daß die Franzosen le
k irini Mta n
W. W.
nh der freundliche Verkehr zwischen
..teiden Nationen wieder hergejtcllt
5?rde: auch sehe man em. oan oie
Rutsche Regierung einer schwierigen
klnfgabe gegenübergestellt ist. sich je.
1,, hrtn der militärischen Partei be
l'rrschen läßt, dabei auszer amr iai-
tni. daß dadurch gewisse Bestem.
. - ,
IM
bcschcn
.. . .
trag verlangte Entwainung ausge
..,. . .
fuhrt, es lerne Kavp-Revolte und " 1 ocn onncn Piag. ao.
keine Revolution im Ruhrdistrikt ge weit die unvollständigen Berichte er-
geben hätte. Dr. Eoeppert sprach kennen lassen, hat der Republikaner
wieder bei Premier Millerand vorHoover die demokratische Nomina
um ihn zu überzeugen, daß, durch,
öie Beictzung oes neutralen Gebietö! vwnw mmen, uoit o,uw
keine feindlichen Absichten gegen 'mehr als sein nächster Konkurrent,
Frankreich . vorliegen; sobald ,der.?"?erneur Edwards, dessen über
I Aufstand unterdrückt ist. würden die ltlgende Mehrheit in Wayne
'Truppen zurückgezogen werden. Er,"'"Y m den Landdistrikten ausge.
machte mit seinen Argumenten auf! mtt)t Bryan und Palmer
flT?ifsnvrtS ? fF4lSiMi
, Während die britische Regierung
uuvtuuv jtuuvu &viuvi( vuiumu
in dieser Frage noch keine Stellung
genommen hat. greift ein Teil der
ürrnichcn Prelle Veullchtano wegen
Besetzung des Nuhrgebiets scharf an,
erklärend, daß dieses den Friedens,
oestimmungen widerspreche.
m . . . ... . ( .
Noöke derte.d.gt Ebert-Negurnng.
Berlin, 6. April. Der frühere
Wehrminister NoLke spricht sich über
die Gegenrevolution und die gegen
wamge age wie iotg! aus;
Deutichtano x m eine neue
ernste Krise gestürzt worden. Die
Aussicht auf eine gesunde Wieder
Herstellung, die sich langsam vollzog,
ist jäh unterbrochen worden.
Während der letzten 16 Mona
te, seit dem Einsetzen der RevolUl
twn, die Deutschland zu einer Re
! publik machte, hat der obere Teu
! der radikalen Elemente die Stabili
tät deS .Reiche und die Lu!uaft-des
deutschen Volkes gefährdet, versuchen
doch diese Elemente,, ihre phantasti
schen politischen und 'wirtschaftlichen
Pläne in die Wirklichkeit umzusetzen.
Vom Waffenstillstand an bis zum
letzten 13. März war eö möglich,
diesen Plänen ein Halt zu gebiten.
An jenem .Tag aber zerstörte eine
Anzahl ultra-Preußischer Politiker
und Offiziere mit einem Handschlag
das, was während der letzten ändert
halb Jahre mühsaiil aufgebaut war
den war.
Nun erhob, die neueriveckte bol.
fchewistische Gefahr drohend wieder,
um ihr Haupt. Die aus dem Krieg
geborene Revolution hat niemand
befriedigt, sie konnte niemand in
Deutschland glücklich machen. Die
alten politischen Einrichtungen der
schwanden in wenigen Tagen. Eine
I or.i! ri k r , V. 1
""i""""" """'"""u . wulul
Wnmar zusammenberufen und eine
?eue. demokratikche Verfasstmg ge.
' wncn, so daß das doutschVolk
! wte mehr Freiheiten und Rechte be.
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Trotz der Freude und dem Gluck
dlchr Errungenschaften, wurde
durch die andauernden Ent.
jungen durch Hunger und die
Unsicherheit der Existenz em Zu.
stand der Unzufriedenheit und der
. Unrast geschaffen
Es war auch vorauszusehen, daß
die regierenden Klassen, welche wie
i... .x. ... n-f.r:. a 4. crnxi
Lebensmitteln konnte die Negierung
wenig, wn.. um die Zustände von
Land und Volk zu verbessern.
Weiblich Picket verhaftet.
Washington. 6. April. Washing
toner Polizei verhaftete heute zwei
SSfttSÄS
MissonrieS Fruchterute deruichtct.
Jesferfon City. Mo.. 6. April.
Infolge deS SchnecswrmcS am
Ostertage find, Berichten zufolge, die
Psirilq., epiet. itiriajcn um
PflerchMten vernichtet worden,
Pfirsich. Aepfel, Kirschen und
Johnson's Nsmination
in Michigan sicher
. : , ,
Demokraten nominieren Hood;
' Brha und Palmer laufe -
- hinterher.
1
-'Detroit. Mich.. 6. April. An
den PräsidentschaftS.Vorwahlen in
Michigan ist nach den ersten Be.
richten Senator Johnson dem e
neral Wood bedeutend voraus. In
1163 von 2421 Distrikten hatte der
Senator eine Mehrheit von 44,224
Stimmen. In Wayne Cornuy (De
troit), von wo fast vollständige Be
richte , vorliegen, hatte Johnson die
FUHnlng mit über 50,000 Stirn
rncn. Dagemn hatte Wood eine ge
ringe Mehrheit in 846 Landdistrik
Hervcrt Hoovcr und. Goiivcr
ncur Lowden. Illinois, laufen Nase
ps . r . c . l c 1 . m 1 i . j
tm erhalten. Er erhielt 12.612
ggLn nie vsfnannicn roe
Zurück. ,
Detroit. C. April. ' Wormittaas-
bericht.) In 1181 von 2421 Bezir
ken verteilen sich die Stimmen wie
folgt: Jolmson. 107,132: .Wood,
4,410: Johnsons Mehrheit 42,.
722. . , .
Städtische Straszenbahnen be
willigt.
. Detroit, 6.. Aprtf.-De? Plan des
Bürgermeistlrs I. B. E"'zzens für
cm ?15,000,000 Strenbahnsy.
stein, wclchl.3 als städtisches Eigen
turn der Detroit United Railwan
Konkurrenz machen soll, wurde nach
den fast vollständigen Wahlresulta
ten mit 89,235 gegen 51.098 Stim
men angenommen. Zur Annahme
genügten 60 Prozent der abgegebe
nen Stimmen.
Britische presse
ber-lktzche Revolte
v London, 6. April. Organi
sierter Mord in Irland, hat in or
ganisierter Brandstiftung seine Er.
gänzung gefunden, erklärt die Post
in einer Besprechung der Oster-Vor
gange auf der grünen Insel. Fast
die zesanüe britische . Presse ist ein
mütig in ihren , 'Zornergießungen
gegen die irischen . Unruhen.. Die
Post erhebt die Beschuldigung, daß
die Politiker 'in London den briti
schen Veainten in Irland die Hände
gebunden hielten; eine andere Er
klärung für das demütigende Ver
sagen der Regierung gegenüber der
Sinn Fein Verschwörung" . sei nicht
möglich. .
Die Zeitung Ehronicle glaubt, daß
.Brandstiftung nicht die Unterstüt
zung der irischen Mehrheit finden
wird" und fügt hinzu, daß oie An
griffe auf Polizcibaracken zwar Bei
fall finden könnten, daß aber Feuer
eine Bedrohung für, jedermann sei.
Daher werden die OsterAusbrüche
den Sinn Feinertt notwendigerweise
die Sympathie des Volkes rauben."
Die Daily News fährt fort die firi
tischcn Zmangsmethodcn zu verur
teilen, erklärt aber, daß keine
Sprache stark genug sei, , um : das
Verbrechertum zu charakterisieren,
durch Welches die Iren ihr Land zu
einem Schandnamen unter den Völ
kern machen."
Grubenleute in
; Uansas streiken
Pittsburg. Kas.. 6. April.
Alexander M. Homatt. Präsident des
Distrikts No. 14 der United Mine
Workers of America, machte gestern
abend bekannt, daß sich in Crawford
und Chcrokee Countics zwischen
1500 und 2000 Grubcnlcute am
Streik befinden. Sie sind mit dem
von ' der Kommission aufgestellten
Lohnsatz nicht zufrieden. Er bezcich
nete die Entscheidung der Kammis
sion als eine Vergewaltigung und
versichert, daß' die Bergleute auö
eigenem Antrieb die Arbeit ' inge
stellt haben. Die Unionbeamten
haben mit dem Streik nichts zu tun.
sagte Howatt; er weiß, nicht, .wie
lange die Arbeiter den Streik auf.
recht erhalten werden. Es sind biö
her 24 Streiker von dem KansaS
Gericht für industrielle Beziehungen
vorgeladen worden, um zu erklären,
weshalb sie streiken. Die Verband
imin
dauern.
lungcn mögen - eine ganze , Woche
Letzte Gelegercheit
zum registrieren
Vergessen Sie nichts daß Zsrei
tag der letzte Tag zum rcgistrie
reu für Männer und Frauen ist,
die ln der PrimLnoahl am 20.
April In Ncbraöka stimme wol
len. Und jeder Man und jede
Frau syllirn stimmen. Wer des
halb seinen Namen in die Wähler
listen noch nicht eingetragen hat,
begebe sich . unverzüglich in die
Office des Wahlkommissärs im
öonrt Hau? und lasse sich regi
stricren, damit ex am 20. April
stimmen kann. ;
Deutsche Mennoniten
geben 562840 zum
Hilssfsnös
Bankier Paul Wupper hat diese
Summe für die Notleidenden
oirS Cuming Countg ' eiu
gesandt. .
Ein schöner Beitrag für die Not.
leidenden in Deutscliland, ist von
Herrn Paul Wupper, dem bekann
ten Bankier aus Beemer, Cuming
County. an die Hilfsgescllschaft für
Mitteleuropa abgeliefert worden.
Es ist die Gabe der deutschen Men
nonitengemeinde bei Beemer, die
sich damit ein Denkmal ihrer edlen
Gesinnung und Güte gesetzt hat:
Von einem ,89 Jahre alten Bür
ger deutscher Herkunft aus Falls
City, der feinen Namen' nicht ge
nannt zu haben wünscht, ist ein
Scheck von 580 für jdeif Hilfs
fonds eingelaufen. Der genannte
Herr schreibt:
Werte Tribüne: Ihren Brief er
halten und will ich gleich antwor.
ten. Ich schicke hiermit einen Scheck
für $30 für das Teutsche und
. . !fff rt 'i. . . . .
wciicireiajiinic Noie . .reuz.
scheint, als ob Deutschland von
allen verlassen wird. Z Es ist eine,
löchanoe sur Amerika, daß . eS
Deutsche verhungern , läßt und an GbergeHcht sagt:
dere Nationen fett füttert. Man Morebeö Xi "nklk
muß sich beinahe fragen ob ,z.wreyeaS lt Kandidat
nZM ss nZr K,0 ,ha -ur-. . ' 'I ... c
ber' und 'Kinder mii Pulver und
Blei umzubringen, als sie elendig
lich am Hunger zu Grunde gehen
'ri' '''r utr.
zu lassen. Ich bin 89 Jahre alt und
63 Jahre m Amerika und bin ick
. n ... .
lies cerntoi uoer oie aae öes öeur.
scheu Volkes. Ihr. 23. R."
Die Worte des wackere Wnis?s
sollten zu ftischen Taten anspornen.
Finanzbericht.
Visher kollektiert und
veröffentlicht $33,678.58
Geo. C. Wacker, Culbert
son, Neb
Otto Julius Wilde,Oma.
'ha
Otto Nupp, Remsen, Ja.
Ernest Heidtbrink, Mal
colm, Nebr
L. B. Steininger, Oma
ha
Ungenannt, Falls City,
Nebr.
Maria Hauhinger
Dodge, Ncbr. ....
Peter Bnming, Havard,
' Nebr.
Dr. V. Schacfer, Teka
mah, Nebr
Eingesandt von Paul
Wupper, Beemer Ne
braska
5.00
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Eingesandt von Paul Wupper,
Beemer, Nebraska:
Kollekte der Menoniten Ge
nieinde bei Beemer $ 63.40
I. O. Oswald... 20.00
John Hasenkamp 20.00 j
Otto Rabbaß 10.00
H. P. Hainer.... .... 5.00
Ernst Wascher 10.00
Jakob Hagedorn'. 10.00,
Wm. X Wascher 15 00
Frank X. R.chberg 20.00
Wilhelm Reich 5.00
John Lutjen 10.00
Ferd. Reich 10.00
A. H. Lallmann 1 00
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TBeHlerS .7.7... 15.00
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Frau Carl Kroeger 25.00
Joseph KcllinghauS 10.00
Carl F. W. Loewe 10.00
Wm. H. Hille. .
Frank Liermann
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Krau Emil Naudel fr 50.00
Ungenannt 200.00
ZusammM. . ..5L23.40
Senat verhandelt
über Armee-Vorlage
Senator Wadöworth verteidigt Ko
miteeplan schabt jahrliche
Kosten anf 54,000,000.
Washington, 6. April. Die
Sceres.NeorganisationS.Vorlage . deS
Komitees für' militärische Angele
genheitcn wuide gestern dem Senat
unterbreitet. Der Komiteeplan
wurde von dem Senator Wads
worth, Nep., New Fork, warm der
teidigt. DaS Unvorbereitctscin".
erklärte er, ist direkt für die fürch.
terliche Verschwendung 'von Men
schenleben und Geldern in dem letz,
ten Kriege verantwortlich zu hal
ten." Zur Befürwortung der allge
meinen Dienstpflicht der jungen
Leute von H bis 21 Jahren sagte
er. eS sei richt recht, von den Vete
ranen deS Weltkrieges zu erwarten,
daß sie auch in Zukunft die' Rolle
der Verteidiger des Landes über
nehmen sollten, dafür seien die nach,
folgenden Jahrgänge ' auscrsehen.
' Die Vorlage beabsichtige eine mili.
tärischc Politik, welche die Abhän
gigkcit des Landes von dem gemei
nen Soldaten deutlich mache, und
zu gleicher Zeit diesem eine Aus.
bildung zusichere, die ihm ..auf dem
Schlachtfelde Aussicht auf fein Le
ben gebe." ' '
Die Einwände, daß die Vorlage
jährliche Ausgaben von über $1.
000,000,000 notwendig, mache,
wurden von Wadsworth zurückge
wiesen, der die Kosten sür tatsäch.
liche Zwangsausbildung" auf jähr
lich $054,000,000 schätzte. Bestim
lmingen für eine allmähliche Be
schränkung des stehenden Heeres
von 280,000 Mann mit 17,000
Offizieren auf 210.000 Mann mit
16,000 Offizieren würden die Ko.j
sten der Senatsvorlage auf dieselbe
Summe bringen wie die Kosten der
...S( s l f .Y. . f j .f C
vuuuüuu.ie, lociaje eine jiegcnoe
Armee von 300.000 Mann mit
17.000 Offiziere fordert.
- Cf:'W ,""rn.r ,. Nk, .
aio voch um die Wieder-"
omiuation erwerbe.
Lincoln. 6. Avril. DaS Ober,
gcricht von Nebraska hat Montag
uis,:.v. vr. V.t crn. t..v
.,,11, van, suim . toceiiutu ,
von Falls City, Nebr.. als Kandidat
für die Gouverneurs . Nomination
auf dem demokratischen Ticket auf.
treten kann. Mit dieser Entschei
dung ist die demokratische Partei in!
einen heftigen Faktionskampf ein
getreten. Morehead wurde zuerst
von allen liberalen Führern ge.
drängt, als Kandidat aufzutreten,
doch lehnte er am Tage vor Schluß
der Anmeldungen ab. In der aller
letzten Minute jedoch änderte er
feine Ansicht und trar doch als Kan
didat auf. Nun riefen einige Führer
das Gericht an, um festzustellen, ob
Morehead wirklich vom gesetzlichen
Standpunkt aus ein Kandidat sein
könne. Das Gericht entschied, daß
Mohead deshalb rechtmäßiger Kan
didat sei, weil er feine Anmeldung
qIS Kandidat in der vorgeschriebenen
Zeit - begonnen habe, wenn er die
Anmeldung auch nicht ganz vollendet
hätte. Kluge Politiker haben nie.
mals eine andere Entscheidung er.
wartet.
Man meldet jetzt aus Lincoln,
d& Morehead sich der Bryan-Frak
L..u u .n MI äuN 4rtiit
iiuii 111 ua Mime iutiui uuu
versuchen werde, alle feine Gegen,
kandidaten W. I. Taylor. G. L.
Shumway und George Jackson zu
veranlassen, zu Gunster Morehead's
zurückzutreten. Die x .chcock-Fral
tion wird Ralph A. Clark aus
Stella unterstützen, der nur deshalb
antrat, weil. Morehead sich im letz.
ten Moment geweigert hatte, Kan
dHat zu werden. Die Erbitterung
zwischen beiden Fraktionen ist heftig
und man darf in den nächsten Wo
cn einen warmen Kampf erwarten.
Das ist vielleicht gut. denn es wird
Leben in die sonst sehr stille Primär
ahl bringen.
' " .
vahn-verwaltung
hat Schulden von
Mtmt nnn ststst
H42V,VNV,NUV
-
Wakbinaton. 6. Avril. Revi
dierte Abschätzungen über die zur
10 00 j Abwicklung der Verbindlichkeiten der daß ihm die Enthüllungen des Pa
L500!Eisenbahnverwa!wna nötigen Be.'stors nichts Neues bieten. Die
williaunaen lind dem Kongreß ein
gereicht worden. Sie belaufen sich
auf $420,725,341. Die Summe
wurde von $436,000.000 herunter
gesetzt, indem man die Ansprüche der
Bahnen an die Regierung einfach
cmsschalt
Hitchcoö ilirnr
Mtislhkn S
UUndigt an, daß er die Uonstitution der Völker
liga der Friedens-Uesolution einserleiben
will; Republikaner sträuben sich i
Unparteiische richten einen Appell an das Volk
Washington, 6. April. Senator, Hauskomitees für auswärtige An
Hitcheock hat die Erklärung abgege gelcgcnheit'.m haben sich zugunsten
ben, daß er den Antrag stellen
wird.
die Konstitution, der Völker
liga der Friedensresolutlon emzu.
verleiben. Hitcheock sagt, "daß er da
mit die Aufrichtigkeit der Re.
publikaner in der Völkerligaftage
auf die Probe stellen wolle: diese
aber erklären, daß Hitcheock, sie damit
in die Enge treiben wolle, denn sie
können unmöglich für die Ligakon
stitution stimmen, ohne daß gewisse
Einwände zu derselben angenom
men süid. Würde jedoch die,Kon
stitution mit den Lodge Einwanden
der Friedenöresolution hinzugefügt
werden, dann würde dem Präsiden,
ten ein weiterer Grund gegeben
werden, dieselbe zu betieren. Mit
einfacher Stimmenmehrheit könnte
Hitchcocks Wunsch entsprochen wer
den: vctiert der Präsident indessen
die Resolution, dann ist eine Zwei
drittclmch'rhcit nötig, um , das Veto
zu überstimmen.
Republikanische Mitglieder des
n&ttUS d'.f,
Vervand bricht Ltrem
' ".' der Weichensteller
'Hunderte
i
Verbaudsmitglieder an
Stelle der Äusstäudigcn; Schlacht.
Häuser werde schließen
Vltaf' rnQm
mJ1 uderschaftderZug.
.angestellten glaubt man, dmr Streik
' der ,.vogelflen" Weichensteller da.
An Rckarat.kirk, .,.,.
nen, daß man dem Verbände ange
hörige Weichensteller nach Chicago
bnngt. Mehrere, hundert sind ges
tern von verschiedenen .Punkten des
5JT?iHrsVtnf(rta ntirtusnrnmott imS I
-v"-v "M
grotze Anzahl wirö heute erwartet.
Bekanntlich hat der Verband, der
mit den Bahnen ein Arbeitsüberein
kommen getroffen hat, den Streik
für ungesetzlich erklärt und arbeitet
Hand in Hand mit den Bahnen. Die
Beamten der Chicagoer Organisa.
tion, die den Ausstand veranlaßten,
behaupten, daß 9,000 Weichensteller
an 18 verschiedenen Bahnen streikend
Von denBahnbeamten wird die Zahl
der Ausständigen auf ungefähr
2.500 angegeben. Der Streik von
350 Weichenstellern an der Chicago
Funktion Bahn, die nach den Vieh.
Höfen führt, beschränkt die Tätigkeit
der Schlachthäuser und macht an
nähernd 5,000 Mann arbeitslos.
Die Gesamtsumme der Schlachtvieh
zufuhr betrug gestern 9,000 Stück:
vor einem Jahre wurden allein an
Schweinen 40,000 Stück eingeführt.
Die Beamten der Vichhofe erklä
ren, daß alle Großfchlachtereien
schließen müssen, wenn die Vieh
beförderung nicht bald ' wieder in
normalen Umfang aufgenommen
wird. Morris & Co, haben kein
Schlachtvieh mehr an Hand. Eine
Betriebseinstcllung der Schlächterei,
en würde über 50,000 Arbeiter brot
los machen. .
Baptisten-Prediger
findet A. y. sehr naß
New York, 6. April. Der Pa
stor Straton von der Calvary Bap.
tistenkirche hat eine persönliche Un
tcrsuchuna der Lasterverhältnisse'
der Metropole vorgenommen und
gefunden, daß Cocktails, Highballs
und gewöhnliche Schnäpse frei und
offen verkauft werden, und daß
orientalische. importierte und
einheimische unzüchtige Tänze
Cafes und Cabaretts gang und
gäbe sind. Am Donnerstag wird der
i".
geistliche Herr über seine Erfahrun.
gen vor ocn aner MMworenrn
Aussage machen. .Der Bundesprohi
I . , t- r 1 m rti t r,
bitionsommissär Shevlin erklärt.
Schwierigkeit der ganzen Sache be
- . . . t Tj."j. ..I
siebe nur darin, die Uebeltater aus
frischer Tat zu ertappen. In den
letzten 10 Tagen seien 8 Erlaubnis,
scheine zum Ausschank alkoholfreier
Getränke wegen MißlraucbL Wider
rufen worden '
chllchzug
der Porter Friedensresolution uö,
' nnihroifioM ltiX Strt ?Wt1rtflTtTi horlpTm
ftyLUU.)S.l t-iiv vik- nwv. W.j v-
ben dem Hause empfohlen.
Abgeordneter Kahn, befragt, waS
mit den amcrikautschen Okkupations.
triippen .in Deutschland geschehen
würde, falls bie Friedensresolution
angenommen ist, sagte : Gegcnwar.
tig bleiben' unsere Truppen unter
den ' Waffmstillstandsbcdlligungen
vom 11. November 1918 an Ort
und Stelle. Da der Senat den Frie
densvertrag aber nicht ratifiziert
hat, sind wir den Waffenstillstands
bedingungen nicht mehr verpflichtet.
Meiner Ansicht " nach können die
Truppen heimgeschickt werden, so
bald die Friedensresolution Gesetzes
kraft erhält." ,
Die ' unparteiische Gruppe von
Bürgern, t arunter auch Kardinal
Gibbons, welche versucht, den Senat
zu bewegen, sich nochmals mit dem
Versailles Fricdensvertrag zu be
fassen und den Präsidenten zu be
liegen, sich mit den Lodge Einwan
den einvcritanden zu erklären, hat
i' dem nachstehenden Appell an das
Volk um Unterstützung gebeten:
Indem wir alle Hoffnung auf un
sere Staatsmänner aufgeben, ap
pellieren wir an die höchste Autori
tät, das . Volk, .die Sache selbst in
die Hand zu nehmen und beizulegen.
Wir wünschen, daß das Volk selbst,
gleichviel ' welcher politischen Rich
tung man auch angehören und
welche Meinung man auch über den
Friedensvertrag haben mag, sich in
nicht mißgUderstehendm' Worten .er
kUren soll, was geschehen soll. Des
sen Wille muß unter allen Umstan
den . respektiert werden. Unser Ap
pell ist an das ganze, Volk gerichtet,
ssf , CA. . flsV
uiuuyi huhc u,.
Ad
miuistrationsdemokraten, Unabhan
gige, kurz an We, die an die Völ
kerliga . als - eine Notwendigkeit
glauben, . der Welt den Frieden zu
erhalten. ' Dieses streben Senat
Lodge und Präsident Wilson, wie sie
sagen, an. Unser Appell ist an Alls
gerichtet, welche sagen," daß ' sie
c i.. . v:r 1: ris. ,LL
Otcuiiue ucc uueiituu uiu, rnu.
Reservationen oder ohne solche, mit
milden oder drastischen Einwänden
oder solche, die von der Liga über
Haupt nichts wissen wollen. Man
behandele die Angelegenheit als eine
Geschaftsfrage und handle demge
maß.", . .
ttriegsgesetze sollen
aufgehoben werden
Wafliington, 6. April. Eine vom
Abgeordneten Wright, Georgia, ein
gereichte Resolution beantragt die
Aufhebung von sechs der wichtigste
Kriegsgesetze. Diese Resolution ist
eine Folge des Entschlusses der Ds.
mokraten, die republikanische Fri6
öensresolution zu bekämpfen, aber
für die .Aufhebung der Ausnahms
gesetze. des Krieges einzutreten.. Dis
von Wright zur Abschaffung borge
schlagenen Gesetze sind die Overman
Akte, die Aushebungsakte, die
Kriegssinanzkörperschafts Akte, die
Akte für die Schuldenstundung der
Soldaten, die Akte, welche den Prä
sidenten zu? Anwendung von Was
fengewalt zum Schutz des zwischen
staatlichen , Handels berechtigt uni
die Akte über Lizenzierung von Er
ploswstofsen.
Wenn daS britische Pfund Ster
ling noch etwas weiter hunter.
ij geht. wird es bald so viel wert sein
wie ontiiche U'crwrechiingen, telen
wir in einem Tanichblatt. Wie kann
man nur so gehässig sein!
Wetterbericht
Für Omaha und Umgegend und
für Nebraska Teilweise bcwöM
heute abend und Mittwoch. Wenig
Wechsel in der Temperatur.
Für Iowa Teilweise bewölkt
heute abend und Mttmoch. Etwa?
kälter im äußersten südliche Teil
deute oben!. s
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