Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, February 18, 1920, Page 2, Image 2

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(18. ffortfetunj.)
8toMf.ef ßoMtei
. tpetcrl hatte feinen Aussatz vier.
Tic Leide und Freuden des Win
lcrS" geschrieben.' Llle Buben im!
Deut chen Reich - schreiben im Te.
gember Aussähe Lber Die Leiden
und Freuden M WinterS Pe
terle war auf seine Dichtung sehr
stolz und trug daö Dianum zu sei
em Freunde, dem alten Gottlieb
Peuker der in seiner kleinen Ctube
, . ,
im Pimeroauie cer anmannichen
Besitzung mit der TabakZp e: e am
fViicqe jqij.
V!rr p
EoUIlcb sehte die Brille auf und
cciag et Äunazzyeir. .öierniiai
gut bis auf die liederliche Schrift l"
, . i . ...... n. .. .
m er ao.
V .
Ack. Vater Gottlieb. fmi i ?n
fite en ur vom voetgen: Z)as Le
. "
den etne Wanderung.-
Da, ist a bübsche Tbema '
lagte Gottlted nicht obne SarkaS.
u. Veraoe was eucs es u
a rti c .. , ai .. ... .
wch. Hab's zetzt schon an die
sechzig Mal in jeder JahWschlug.
predigt gehört. Na siehste, ich kenn
das! Uno schon geschrieben haste ja
wirklich rnch.
wGib mir amal da? Heft her.
Vater Eottbcb, ich werd dir 5nein
neuen Aufsatz lieber vorlesen
Er sehte sich breit an den Tisch.
hustete dreimal und begann: .Die
Leiden und Freuden des Winters,
Ver Winter ist eine schlechte Leit."
.Nee, nee," sagte EoUIieb. .daS
lS nich wahr.
Tie Ernte iZ viel
' , I
schlechter."
Das tat aber ber Lebrer. e.
sagt,' verteidigte sich Peterle und
las weiter: .Der Winter ist eine
schlechte Zeit, Er beginnt am 21.
Dezember.
.Warum ist denn nu daS gcmde
za .'ne Echlechngkelt vom Winter,
.dad a am 21. Tezsmber, degikint
erkundigte sich Gottlieb.
. Weterle sah ihn mißmutig an.
. Nu, wenn a dich amal am 21
Tezemver ansangt, itas macht c
dochl Und schlecht is a einmal.
La mid ock kienl' .Am 21. e-
" f
ember. Auf bem Reibe erfrieren
M SSrien nh dis Stehe und fcer
KuckÄ ekt oui fstfluh ms
.Peterle.' warf iöoüüeb wieder
im,rm?,m .finfta lnn mnl 'n .
r7en7n Ha'en ge eyen? Nich? Ich
.L, ,mei VtM efeben. W
, y - " V r " -'
l,J2 Lh a .i,.J L.u,
.hen. liel mehr! .Und haste' schon
malA Rudis u Raub ausgeben
gesehen? Nich? Ich auch nichs Bei
uns gibt'S ja kne Yüchse.'
.Aber Wenn'S doch nu amal an
terswo welche gibt! Lab mich ock
lesen! Der Schnee liegt höher als
ein Haus, und daS arme Mütter
chen sucht Holz im Walde.' .
.Was für a-ormeS. Mütterchen?'
. " . . . . i
-.Nu, halt a armeS Mütterchen.'
Wem die ock rnch etwa gar m
dem hauZhoheu Schnee Zteclen
HoiM emai Zollte daö clie Weiö 1
Ä JFÄSSf.
m-v. .....
.Vater Gottlieb. du bist aber -
Na. lab Mich lesen! Die armen
Leute frieren in den Stuben und
haben nichts zu' essen.'
.Na, lange werden daS die ar
men Leute aber nich aushalten. Da
is dlob gutt. laß ich und du so
reiche Kerle sind. Da frieren dir
doch ich und haben auch, was zu
essen.'
.Gottlieb. wenn du so. bist, da -da
mag ich überhaupt nich mehr."
.Nu, ich kann doch nich dafür,
daß wir reich sind. Na. da lieS
weiter! tzetzt kommen wohl die
Freuden des WinterS dran?'
Peterle sagtz mit knurriger
S!imme: .
.Nee., noch ein Leiden! Wenn
Eiszapfen am Dache hangen, dann
fallen sie unachtbaren Kindern, auf
den Kopf.'
Cr mach! eine Pause, weil er
wieder eine ' Elnwurf erwartete.
... m, - fi(.-r& I
t. fV tiT.f. ,.4, rnt Mmirhntv I
nu yuu.iE inutt ";i i
Mir oem KOPre. wouk u.i
., . ..k. -r ..tlL. . e
oen: .Ja. 10, diese Eiszapfen! pit I
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iitm .i 00 S'nnMnlnc I" I
jiiiv , .JH. "r o-. .iiiü einen tiunaa lccteici no ioiuiu,-iu nu hw!
Der Winter ar oer au zeine
Freuden. Die Kmder lausen
Schlittschuh.' ' .
Ach, fahrst du zetzt auch 1
schuh?' .
.üt, UN oao ia gar ijxns.
andere! Lak mi oa teeni uno
manaze layren iu,iig uui
neu Handschlitten.' . .
. . . . - . i . . ... ,
.Da halte auch leenen, iragie
Wottlieb.
Peterl schüttelte de Kopf. ,
.Der Schnee ist wie ein Leichen,
tuch. Nee. verflixt. daS pakl nich
zu-a'Fceuden. DaS Pakt bloß vor
nehi zu a Leiden. Da wär' .ich Lei.
rbentuck ausitreichen 'und Braut
kleid darüber schreiben. DaS iS das.
selbe. Wie rauuteul re .i i
v vm X fXüa 'itfimf i I
ce wuu oringl Mvu w-1-
Und am schönsten ist daS Mge
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a i!r i iiiiLiuiii. it il zivi.Aii4e
i i. in iaate ouneo. i
.Poriges Jahr Safte ja W.ZU
Weihnachten gekriegt. Wer DUttänslff
&mup& -''
-Xsx Hi.ilS: "
im in
der Vunar. 1
T
Paul flclftr.
hübscher Vuflatz. Ich tät' ja an
der machen."
.Tu?' fragte Peterle abfällig.
.Wi, willst du 'n denn machen,
wenn du alleS gar nicht mit in da
Schul gehört ha t?"
fl)it 4i nirV fttnrtT v?,
wivfcv
Ich werd' mal denken, ich bin dn
Peterl und mach 'n Aufsatz, Wenn
bloß das Schreiben ich war', ich
fslnn tistcft fAMtcr Als hui .
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VKUM IMiUlC mer HÖH l
(.:k.JX . ir-ixj. I
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uoer oen rieg von wi. ES Lau-
I . 1. ii v v
euvu Utve siunoe, vann
IMe omico: .
Nu werd ich d,r metnm Aufsatz
uuuiicn. xie ciocn un oieuocn
des Winters, Aus atz von PMrle,
Der Winter ist nicht sehr schön,
weil ich lieber barfuk gehe, als in
den schweren. Loulatichen. LnLolz.
latschen kann man gar ntckzt schnell
rennen. Mctn Vater geht im Win
ter in die Fabrik, aber die NuUer
verdient weniger. Da 'können wir
blök Sonntags Fleisch essen. Und
Wurst gibt es gar nicht. Im Som
er ist die Kost besser. Sonst gibt
0 ! .1 st.!... 1 .. rv 1
liilljl vki cioen in .eiuzau.
wsz Sie alte Paholden hat es
MM wcU sie Botenlrau ii und
der Briefträger und der Wille
Bauer, der immer die Gicht kriegt.
ch musz mich auch immer sehr wur
mm, weü ich keinen Schlitten und
keine Schlittschuhe habe. Wenn ich
die 1 Wl. 50 Pf., die ich gespart
hatte, weil ich im Sommer immer
auf Arbeit gehe, nicht hätte auf ein
Halstüchel gebraucht, da hätt' ich
iLqunichuye, uns es war eine
Freude des Winters. Der Winter
i. l . r - O- t X, r, r
lJQt 0ua ine oreuoen. ca jtct;e
"lt in 23 aus. TaS Pakt mir,
Und ich schMEifj alle Jungen und
Mädel mit Schnee. Das Pakt mir
auch. Der KauZmatm freut sich.
well er viel Petroleum verkaust.
Mein Freund der alte , göttlich
Peu!el, , freut sich auch, weil er
nichts zu tun bat und. immerzu
Ufe rauchen kann. Me Leute
ri.rJirt UiC
Trrmrrnnnnio wi a nn 11 rr v m onn
Es ist eine Freude des Winters,
daß wir den Herrn Dr. Friedlich
4VtM-VV""tW .UV C 0it Htllt
haben. Und der Hund freut sich.
weil er am Lfe liegt. Das Feld
freut sich, weil el nicht gepflügt
und nicht gekräht und nicht gewalzt
und nicht geschnitten wird. Aber
dem, Felde sieht man die Freude
nicht an, man kann sich ö blos; den
ken. Me Hasen treuen sich nicht
seh. DaS is, weU sie Faulpelze
ua w' ma
und.Tummriane sind. L Weih-
Inrt(fif( hohe rn r fmitn KsfiiiTn Pa
'UrE;.
freuen wir unS Mchtig Darüber
Fertig!' schloß Gottlieb. ,Wcl
memjle zu wem Aufsatz
Peterle starrte ihn an. Vor Er
staunen hatte er keinen Einspruch
gewagt. Jetzt raffte er sich aus:
Keile tatste kriegen,' sagte er,
.Uebergebuckt würdsl du! LÄg ama!
jj,
Gottlieb reichte ihm den Brief
bogen. ' Da las Peterle und stick
viele Schreie jubelnden Entfe-ens
aus, und . nahm Gottliebs Feder
und sing - an anzustreichen. Am
Schlich Holle er tief Atem.
.Dreiunddreikia Fchler ohne die
Komma,' sagte er. .Ungmügendl
Liederlich Nachfitzens Noch eimnall
Strafe!' -M
Gottlieb Lichelte verleben, s.
-'S iZ noch ich alles,' sagte er.
.Du niicht amal Bogen umdre.
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iniynSln tßAirr'ta' Wfthiim
' uunvt A.'iivki. u ivuyfcv
-r- - .r....T. ...
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,
(,- -t, .,.5. . ,
M,l f , VN r it. kl-f.
1.1 in iti.il. uLurc. t Li-LAXJti uui w
fc. W . . . . . , Vt, I V I
. ' n. ..... ... . r I
i.. s,r mnM b fi
hiot MCnBU4 Und dann ist
ses auch eine arok Freude deS s
5rn;nfprg. hak mit ier iSoitlicB ,u
Weihnachten ei Paar Schlittschuhe
.gst mb mir morgen im Holz.
tn' fWnpn iift
macht.' ,
Peterle wurde blak vor Schreck.
pi - f ..
2sl j(j m mf,t
,Nu. hast du'S nicht, schriftüchs
Da w,rd doch wahr lein.
. .Ein Paar Schlittschuh! Einen
Schlitten! Da muß ich heim!'
Er machte drei wilde Freuden
sprünge-, nahm daS Papier und ra
ki datton. Aber er kam halft mid.
cer jjrjj guckte verlegen zur Tür
Kein.
.etr, vsomteo, vu ui pocy maz:
böse, well ich daS von de dreiund
KI s. k,' . O
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.u-o v-v - - , -
js ? stn-l,. k f? l
.en Seit, haft An 'ich rnitge I
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. . " ' A
Nun laat In tUt SstklleS oHHit.1
Gr sah wehmütig ach d Tür.
hinter der JZeterK verschwunden war
und dach!, bei sich: Da ist mir nun
auch ein Freud det Winters da
vongerannt.
Es käme Schritt tat? sei
kür it, grau Hartmanu trat ein,
L war ei Frau vo kaum fünf,
kig Jahren, sah aber alter aut. Ll
k an dieser Frau war streng. Die
Haar, schnurgersd escheiuU und
lii Veiten Seiten glau veggckwunt,
Die Lugen spähend, immer mit ei.
nem kleinen Mißtrauen im Blick,
. , m t . a . ,
A Kalt scharf, der sHuMpfige
Mund an den Ecken kicht ach un.
f e Figur ohn
eglichen Reiz. Die leider ge-
schmucklos, ohne irgend emen klei.
, frntnM firn (e,4.mii f,.
i''" uvu
peinlich ordentlich und sauber.
.Ein Leiden deS Winter.' dack.
. "... . .. .
Sott!b. als sie eintrat.
Sie war beute erregter als sonst.
. .. ' . ' . ' ' - -
lSesicht gerölet und das Polizi.
stenbakte im Blick einer 'weiblichen
11,'.. '
Angst aewilben.
.(nttiiPh. iA n flirii.(
" ' -i .......
gekriegt r- der Lunge e- der Ber.
thold Hat Hat
.WaS bat er?'
ei. mMt ihm hm mri
und
V S
Gottfried las:
.Liebe Mutter, ich bin sehr
ok) und glücklich, denn ich habe
einen Herzfehler und da komm
ich vom Militär loö. Morgen
muß ich bloß noch vom Oder
stabsarzt unterZucht werden, dann
komm ich abends 9 Uhr 20 mit
der Eisenbahn an und du kannst
mich abholen lassen. Krawutschke
II. hat mich durchgeprügelt, weil
er nicht auch einen Herzfehler hat.
TaZ macht der Neid. Und ich
grüße euch alle und am meisten
die Lore,
Dek Sohn Berthold.
.Ist daZ nicht schrecklich (Soll.
lieb?' ,
Och nee, a iS so sehr fidel da
bei'
.Ja. weil er'S nicht versteht. So
a Kind! Ach Gott, so a Kummer!
Mit 'm Herzen, daö is doch , sehr
schlimm!' , . .
Nu ja, ia" -i
.Gottlieb, du bist sa alt und er
fahren. Tenksie denn, 'S kannwaS
Gefährliches ftm? Eis würden
ihn doch sonst nich vom Militär ent-'
lassen.' '
.Nu 's Mtlitar iS halt bor ichtig.
Sie denken, eh waZ passiert, is des
icr, sie schicken ihn heim. 'S wird
wahrscheinlich beim Militär ohne a
erlhold och geh
Sie uberhortö den kleinen Spott.
schlug die Hände zusammen und
jammerte. Die Sngft um den, ver
hörtclten , Steblhta S iijnm
W. neiitg lagie ic;
.Gottlieb, du mu&t'n heute von
der Lahn holen!'
.Ich? Nee. ick ich! Erstnw 1,r
ich nich ehr gern in der Nacht,
und dann mii ich doch um zehne
uff tie Nachtwache zieh'.'
DaS ja egal. Um Ml bitte
k wieder zurück. Da kommst? noch
lange uff bis Wache zurecht. Du
muszt fahr'nl' .
.Aber warum denn ich? Daran
doch der Robert sahr'n.'
Ihr Gesicht wurde frnft und
hart.
.Der Darf a Vertbold nich holen.
Der würd' ihm a schönes Gesicht
zeigen, denn a wird's doch gleich
merken, daß setzt übrig is.'
WaS? Der Robert? Uebrig? L
soll sott?'
.Ja! Sobald als möglich! Wenn
der Berthold wieder da iS, brau
chen wir ihn nich. und dann - a
is mir überhaupt zuwider.'
Also alio einfach nauklchme!
ßen?'
Eonlied png an leise zu ztt
lern. '
WaS Mttt rauSfchmeiken! Wir
brauchen tön nick , medr. und da
werden wir ibm um 1. Ln'icr
küMlUs5 - '
lJkU"l i
Psssesde Ueberfchrift. .
Ein alter Junggeselle und eine
angejahrte. Jungfer, saßen neben
einander im itonjert, DaS Pro
gramm war dein Herrn vollkommen
unbekannt, aber IS, der .HochzeitS.
-- iv
- . " -
..',. . ' i. !!l)mkM5hn s,
ttitzfe tt d caren.
pTaZ kommt mir sehr bekannt
vor.' meinte er. .ich bm in diesen
llatti chen Stucken Nicht sehr be
wandert, doch diefeS ist sehr gut.
Was l,t es,
Die Jungfer'' schlug di Lugen
nieder.
.DaS murmelte sie , leise, ist
TaS Gebet einer Jungfrau.'-
'
- Da stnitst. foit: galten
Sie lange Lerlsbungm für gut?'
Er: .Nun, w einer Ansicht nach solltl
:ine Belobung lang genug sein, um.
di LtfiardigZeit de Wanne zu prü.
fen und dem rlädche Zeit zu geben,
koch i lernm!"
RwlrliCSmri. Oa.
Kr (dn sei Söhnche mit dun spani
sche Kohr gezüchtigt hat): .Glaub
mir. gri: vs u is vkinat msle.
, . , ... ..
f!jH dul :hr alt dich!'
u11 .!i.,r.r .HPq
"rlli? L
The Inneapolis Spphony Orchester
-Fünfundachtzig Musiker
Emil (VberHoffer, Kondukteur.
M ein grosses Konzert im Omaha Auditorium geben
Mittwoch abend, den 18. Februar 1290, um 8:15 Uhr
iiiiiiiiiiiiiii
Die Ankündigung diese CretgnifseS ist nicht allein ein Vergnügen, e ist auch eine Cl)re.
Diese vorzügliche Gruppe von Künstlern ist von allen Mufikchörm die beste, die- je gchört
.wurden. Lasse man die vergleichende Virtuosität deS Orchester beiseite, die meßbar nur für
Solche, die ein lebenslängliches Studium dieser Kunst gemacht Haben.
Das Minneapolis SympHony Orchester ist eine der besten und ouSdruckvollstön Organ!
sationen seiticr Art in der Welt. ES hinterläsit den gröfzten Eindruck auf den Zuhörer.
DaS Omaha Konzert wird der Höhepunkt deS Triumphes der Mitwinter Tour fein, dessen
daS gefammte Orchester sich bis jetzt n der pazifischen Küste erfreute.
' Dieses Konzert ist kein Teil deS Lenten Course" den der Schreiber Dieses veranstaltet hat.
Die Eintrittspreise sind so niedrig gestellt, möglich, um diese Art der Untcrhalttmg noch
.anziehend zu machen, für die größte Anzahl der Leute, die gute Musik zu würdigen wissen.
Ter Schreiber wird eS vollauf würdigen, wenn er einen Ausdruck Ihrer Wünsche vernehmen
wurde, über den Abschluß des Engagements. ' - ' HenryCor.
Eintrittspreise: 1,91.6, $2, $2.50; plus 10 Her riegssteuer.
Zweitausend Sitzplätze werden den Studenten der Musik reserviert die solche durch ihre
Lehrer bestellen. Der Preis derselben ist 50 Cts. einfchlicblich der KriegZsteuer.
Aus Fremont, Aeb.
Fremont. Neb.. 16. Feb. Albert 1
Zingrc, welcher früher hier für die
Sye Schneider Co. arbeitete, ist in
TezaS an Lungenentzündung gestor
ben. Sein Vater war ein Schweizer
und hatte hier vor Jahren eine
Stcllmachcrei. j
Richard Nagle, welcher ernstlich cr.
krankt war, befindet sich wieder auf
dem Wege der Besserung.
Jacob L.Sands, welcher seit 1859
in dieser Gegend . wohnte, ist im
Hause feiner Tochter, Frau Walter
Haven. im Aller von 82 Jahren ci
nem Schlaganfall erlegen. Das Bc
gräbnis fand am Dienstag früh von
der kath. Kirche aus" statt. Herr
Sands war in Bayern geboren.
Frau W. ,O. Dodge reiste nach
Siour City, wo zwei Töchter von
ihr an der Grippe erkrankt find.
Im Hause von Frank Shepard
und Frau ist eiy kleines Mädchen
angekommen. ' , ' ' ' ; -:'; 1
Herr Fred Engel fr. starb heute
im Hause feines Sohnes Hermann ,
Engel in SaunderS County, nach.
dem er feit längerer Zeit kränklich
gewesen war. Nach dem vor wenigen
Tagen erfolgten Tode seiner Toch
ter, welche für ihn den Haushalt ge .
führt hatte, verschlechterte sich feiii-
Zustand. Herr Engel war vor Iah.
ren von Deutschland eingewandert,
und hatte durch seinm aufrichtigen
Charakter sich viele Freunde hier ge
macht. Das Begräbnis wird von der
Pohoeco Baptisten .Kirche aus gehal
ten werden. .
?c 21 n
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Gesucht für sofort eine treue, zu.
verläsfige Haushälterin, auf einer
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mit einem Kind kein - Hindernis.
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