Seite 7-Täglicho Omaha Tribüne-Frettag, fort 2. Januar 192 Deutschland und Oesterreich Licbesgabcn.Vcrsandt aller Art. Wen Sle NaHrngvm!ttkl sendcn nd Geld sparen wollen ruf eii chsikhrnke vtt nt t (fot-etllmfHtfl Sortiment Nr. 3... ?10.75 t xw. Halfst 10 0an. kond, Milch K Schmal, 2 stata , 1 S'i. swj 5 ilö. fealnrnt Cortiment Nr. 4........ $28.20 10 Ptd. uff 8 P'd, Riirfrt 8 PIS. wrf 8 Pld. ervclalwursk 6 Pik,, kl 10 N,m spul), 8 Ifnnnoii fiatao S PIS. riscs. rdgk kök ach vkllrbr tzkkgköhkkt br kkkleikkt wcrbk. Die ahrngmill,l sind in rken Riliwt fUr den Itetfunbl vervackt, di Prell? Ichl,rs,k all Unfällen ein, wodurch dem Emvlgnaer die üa n follcntrei In Hn aelieter werde. Ü1U Notwendlgen stormaliiillen rverden dnrch uni filctiifit. lo dnft dem blendn leine Viülifft er Kachle. Wir aranOeren füflrnfrrle bliese, tunfl an den. Cinufänitet hur Nieren ÜWtre t in DeuNchiand, Bitte, senden Ei IKrei? eck oder ?oiiAnweilung mtt'genaun Hineile e Emvlüiiger an ',,: c4tM (fit Preisliste anderer Sortiments. Wt übernehmen ?end,inaen dn leidiinaS llcken u. versichern jl&r.en richtig ilbiieserung. STERN'S 8 tütn v rahe. Sie ,rk. 113 ?! Aene Nkwark, N. I. umm imam wmv M4 allroo rchmig, ?nnin. ji. ,h turne) if, Crnalt. Kr6r, - kelexi,, trala 205 Eil teil,,, um rlilssi, kelmvll,igk, I. M. wlusnr t ' , k!acht.7,Ikrdn !?, , Ge. al.IclIon! 1811 K-' Vierte ?ln ?n! Lokativ für Anto SKparatnr Werk statte. - Junger Deutscher, - derheiratet, wünscht von Landstädtchen zu hören, gelegen an guter Landstraste, zivecks Eröffnung einer Auto Reparatur Werkstätto. Ist erstklassig in Ma schinen und Auto Reparatur Arbeit. Um gutigl: Unterstützung bittet E G. Mende. 1105 North 29 Str.. Omaha. Nebr. , 1.6-20 Verlangt Weiblich. Tüchtig deutsches Mädchen für dllgemeinz Hausarbeit: hoher Lobn, gutes Keim. Frau Wal. I. Peter, 2716 Süd 20. Str. 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Ausschlüsse! au der Deutschnationalen Volkspartei hat der slilhe Direktor der Berliner Handels Hochschule Prof. Dr. Paul Eljzbacher auch sein Amt all Gemeindevertreter in Berlin-Arunemald niedergelegt. Aul diesem Anlas, hat n n den Elften Bi!r germeister Nollner folgende Zuschrift gerichtet: Btrlln Srunewald. den 10. November ISIS. Sehr verehrter Herr Bllrgermeistcr! Die Deutschnationalt Vollspart hat mich, weil ich in der ge genwärtigen verzweifelten Logt des Rei che! den Kommunismus fiir daZ einzige Mittel der Rettung halte und weil ich dies, vor allem in meiner Schrift .Der Bolschewismus und die deutsche Zu kunst" offen ausgesprochen habe, der Parteizugehörigkeit für verlustig rklärt. Damit sind dit Hoffnungen, die ich vom nationalen Standpunkt auf die Dentschnationale Volksparte! gesetzt habe, endgiiltig zuschanden geworden. Gegenüber unserer von 2ag zu Tag deutlicher in die Erscheinung tretenden Knechtung und Aussaugung durch die Enknte begnügt,' sich die Partei mit Vrotestcn, deren WirkungSlosigkcit . ihr 'selbst nicht zweifellpft fein kann. Im Widerspruch mit ihrens Namen und dem besten Teil ihrer Gesch'chte kann sie sich nicht entschließen, alle kapitalistischen Interessen den nationalen Interessen zu opfern. - Hinabsinken , auf die Ttufen iner Kolonie der sozialistische Wieder geburt, daS ist die Free, vor der wir heute ehen. Die Teutschnationale Votts Partei ergibt sich darein, daß wir eng lifchfranzösisch.amerikanischt Kslonie werden. Ja, der Gedanke, da Batcr land durch den entschiedenen SoZIalis mu! zu reiten, ist ihr so unerträglich, daß sie jemanden, der sich- zu diesem Gedanken bekannt, nicht in ihren Reihen dulden zu können glaubt. ' Ueber die Haltung der Partei trrd die Geschichte richten. Mich veranlaßt diese Haltung, daS Amt als Gemeinde verordneter, da? ich als Angehöriger der Partei übernommen habe, niederzulegen. Ich benutze die Gelegenheit, Ihnen, sehr verehrter Herr Bürgermeister, den Her ten , Schöffen und der Gemeinde! tung mein herzliches Bedauern auszu sprechen, daß damit ein Zusammenwir ken sein Ende erreicht, daö mich immer befriedigt hat. ' ' ' Ihr sehr ergebener ' Eltzbacher. Äs. Ärecklis Ä 'idWeWM London, 14- Nov. Der berühmte Nationalökonom Professor Lüjo Sßttn, tan, der sich anläßlich der vom Flght Ihe Famine Council" veranstalteten WirtschaftSkonferenz in London auf halt, empfing den Londoner Vertreter der Agence tZentrale zu einer Uirterre düng und sagt, über seine ersten Ein drücke in England nach KriegFende fr fragt, unter anderem folgendes: .Ich kam begreiflicherweise nur mit solchen Engländern in Berührung, die an der internationalen Wirtscl)ftz!snfk rsnz des ,?ight the Famine Courtd! teilnahmen. Bei diesen konnte ich aller ding! einen Geist der Gastfreundschaft und ein überaus sympathisches Verständ niS für die furchtbaren wirtschaftlichen Schwicriqkeiten und die rxjammernS werten Ernährungsverhältnisse bei den Völkern der Zentralstaaten ftststcklen. Alle diese Personen schienen mir vom aufrichtigen Willen beseelt, jene Gefah ren abzuwenden, die nicht nur die Zen traldölker. sondern die ganze Welt be drohen alS Folge deS bestehenden Welt dcfizitS an Nahrungsmitteln, der schwie rigen internationalen Finanzlage und anderer weitdnbrmteter Schwierigkeiten im Gefolge, dcl Kriegsendes. Die Leiden der ZcntralvMr haSen ihren Gipfelpunkt erreicht -und ich hoffe, daß die Verbündeten dagegen Schritte unternehmen, sei's such nur im wohlver ftandenen eigenen Interesse. Ich bosfe, dsg sie eine international Zusammen arbeit herstellen, um die erdrückende Last deS HungerS, der wirtschaftlichen Hilf losigkeit und der industriellen Lethargie, zu erleichtern, welche Deutschland und Oesterreich alöbald i einen Zustand äußerster körperlicher und materieller Verarmung zu versetze drohen. All diese Umstände tragen ja ganz wesentlich zur allgemeinen politischen Unsicherheit in ZentrabEuropa und zur Verbreitung revolutionärer und bolschewistischer Re gungen bei. Hierzu tritt noch die Tat sache, daß immer noch, obwohl ein Jahr , seit dem Abschluß de! Waffenstillstandes verstrichen ist. Hunderttaulende von deut fchen Kriegsgefangenen in Frankreich zu rückgehalten werden. Wa! am meisten not tut. ist eine Wie derkehr del gegenseitigen Verstehen! zwi sehen den Völkern und eine Wiederher ficllung der internationalen Beziehun gen. Könnte dieS reicht werden, glaube ich. so wäre ek nicht mehr allzu schwer, zu jener zusammenfassenden eu ropäischen Aktion zu gelangen, welche einzig und allein die gegebenen, Schwie rigkeiten bewältigen könnte. Ich hoffe, daß e! daS Hauptergebnis der Londoner inkrnationalen Wirtschaft Konferenz sein wird, die Beseitigung der Gehässig leiten und Vorurteil de! Kriege! zwi schen den einzelnen Nationen zu fördern und die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Völkern von neuem wieder anzubahnen, damit die Welt von einer noch größere KataLrct! vercjoiit, ' uropäiscbe. 6emMA ckellök ztfih von Gras Nikolaus von eecbach, ehemalige Jntendunten der nSdenn Cptt. Cchuch war ein absoluter Gegner de! virdeckten Orchesters; selbst für die schwere Wagnerschen Werke wie .Ring'. Tristem", wollte er e nicht gelten wssen. Ich war nicht feiner An ficht, denn schließlich hatt Wagner doch auch feint Gründe, als er in Bayreuth sein Orchester versenkte! Nach dem Um bau der Opernbühne war die Möglich kcit deS vcMcften Orchester? gegeben, doch verzichtete ich noch, auf Bitten SchuchS, auf seine Vern.indung. bi! die Frage der Ausführung de .Parsifal" an unS herantrat. Auch den wollte Schuch bei offenem Orchester aufführen! Er berief sich dabei auf daö Beispiel der Wiener Hofoper und bat mich, in der Ueberzeugung, daß ich ihm dann fchlietz lich recht geben würde, einer Wiener Aufführung beizuwohnen. Ich .tat eS und sah mit eigenen Augen, wie in dem Augenblick, wo Parsifal den Gral ent hüllt, ein Posaunist fein, überfülltcS In strumcnt entleerte! Damit war für mich, wenigsten? waS den Varsifal" be traf, die Orchesterfrage ein für allemal geklärt. Man mußte Schuch zuweilen zu feinem GW. zwingen. Zch entsinne mich, daß er nicht zu bewegen war, an die Puccinifche Boheme", heranzugthen. Er hatte die Oper in Wien gesehen, wo man sie allerdings, merkwürdigerweise, statt im Kostüm von 1830, modern spie fen ließ, und fand, vielleicht insolgedes sen, den Ton roh und unsympathisch. Ich sprach em Machtwort und die .Boheme" wurde einer von SchuchS größten Triumphen! ... - Zum Beweis, wie sehr ihm auch bei stärkster persönlicher Betätigung schließ lich doch die Kunst aüber oüil ging, noch olgende kleine Geschichte: Schuch hatte ich sehr bald nach seiner endgültigen An tellung mit dcr Sängerin Klementine Proski derhcircitet. Fräulein PoSka war eine Künstlerin allerersten NangeS und besonders in Ssubrsttenrollen bei naht unübertrefflich. Sie hatte eine reizende, vorzüglich ausgebildete Stimme mit tadelloser skoloratur. Dabei ver band sie mjt einem starken Bühnentcm pcramcnt großen weiblichen Charme, der sie bald zum Liebling deS Dresdener Publikums machie. Auch ich gehörte zu ihren größten Bewunderern und entsinn mich och, wie ich als junci Ztteiwilli ger mit klopfendem HeiM bei Fräulein Prosla auf der Osterallce erschien, um sie nach Pirna, meiner damaligen Gar nison, zu einem Wohltätigkeitskonze-t einzuladen. Damals dachte ich auch nicht, daß ick zwanzig Jahre später mit ebenso klopfendem Herzen gelungen fein würde, Schuch die Notwendigkeit der' Verpflichtung . einer neuen, jungrn ol?ralursoubrelte klar zu machen. Diese Aufgab w'r für mich jungen JNIendan ten um to schwieriger, als die Gcsakr bestand. Schuch bei dieser Gelegenheit zu verlieren. Die Entscheidung in dieser für beide Teile peinlichen Angelegenheit siel, alö Schuch mir die Aufführung der komischen Oper .DaS Noiköppchcn" von Vcildicu vorschlug. Ich schlug sie ab mit der Begründung, wir hätten fii: die Titelrolle augenblicklich keine passende Vertreterin, und lS er mir feine Frau vorschlug, nahm ich meinen ganzen Mut zusammen- und lehnte sie mit aller Äe stimmtheit ab. Am andern Tag bat ich Schuch zu mir und legte ihn noch einmal alle Gründe meiner Handlungsweise dar, unter besonderer Betonung, daß. so lange eS in der Zhkterwelt mit Recht oder Anrecht hieße, daß in Dresden die Frau de! ersten Kapellmeisters nlle guten Rcllen singe, kein Mej Talent uns zu nahe kommen würde. Schuch war viel zu sehr Künstler, um nicht in seinem tiefsten Innern mir recht zu geben, so schwer tS ihm auch ans menschlichen Gründen werden mußte, auk dieser Ucbmeugunz die Konscqi'.en zen zu ziehen. Wfe schieden in Frieden, und mir fiel ein tüchtiger Stein vom Herzen! Daß meine persönlichen Bczie hungen zu Frau v. Schuch, in keiner Weise gelitten haben, hat sie mir zu mei er großen Freude dadurch kcwi'sen. daß sie, trotz soeben Lbcrstandencr Krankheit, an der intimen Feier gelegentlich meincZ Abganges teilnahm. 'il.;,- M Mt lils EtmW. Eine eigenartige Waffe verwendeten, die Streikenden, wie in einem eng lischen Blatt zählt , wird, bei dem Straßenbahmrstnik " in Kairo im Jahre 1R. Am - 1. Streik tag warb die Straßenbahn-Sefellschaft Freiwillige an. die den Verkehr ausrecht erhielten, so daß die Sache der Straßen bahner sehr schlecht stand. Da kamen sie auf einen ebenso originelkn wie wirk samen Einfall. Nach dem Gesetz - de! JSlamS ist eS verboten, einen Glaubigen km Gebet zu stören, bis er wenigsten! 4 Stunden lang feine Andacht verrichtet hat. Die! gilt auch für die zum Tode Verurteilten. Auf diese! Gesetz bau end. brachten die streikenden Straßen bahner ihre Gedettcppiche und Korane, auf die Straße und knieten auf den Schienen nieder, wobei immer nach vier, Stunden einer den andern aMfte. Nun weigerten sich alle frommen Mohamme daner. in Anbetracht eine! solchen heiN gen Hindernisse! den Verkehr aufrecht zuerhaltcn, und nachdem die Streikenden vier Tage und vier Nachte unaufhörlich gebetet hatten, mußten die Direktoren der Straßenbahn von Kairo den Förde rungen der, Straßenbahner nachgeben, die ihren Erfolg noch al! einen ksonde ren Sieg feierten, den Allah und sein Vrovbet über die christlichen Dikt!ka Atmnfit Mte. ' Dost. tzeimtlktlie Stt MGkiitt. Die Uclerantwortung an Vle wiZrde de hohen ulturstand Echle ficn schädigen. Berlin, g. November. Ueber 4 Oberschlcsier hatten sich gestern abend im großen Sale deS Lehrervereinshausei z einer Heimattreuen Kundgebung zusam mengesunden und weitere Tausende fan den wegen Ueberfllllung von Saal und Vorraum keinen Einlaß. Zuerst sprach Psarrer Ulitzka aus Ratibor. Er wie darauf hin. daß alle Maßnahmen de Entente sichtlich darauf hinausliefen, Oberfchlesien unter allen Umständen von Deutschland zu trennen. Bewci! dafür wäre die Forderung der Zurückziehung der deutschen Truppen und die Ueber wachung der deutschen Behörden während der Wahlzeit. Dieser Entschluß der En tente, müßte durch eine günstige Ab, stimmung zunichte gemacht ' werden, stürmische Zustimmung.) Mit der Ueberantwortung ObcrschlesienS an Po Icn würde Oberschkcsim an seinem hohen Kulturfiand verlieren. Auch die ober schlesischen Polen würden ideale Werte einbüßen, denn auch die Kultur der schle fischen Polen sei ausgesprochen deutsch. Da ja jetzt auch auf religiösem Gebiete Freiheit von Kirche und Schule garan ticrt sei, wäre auch in dieser Beziehung deN,Po!en in Oberfchlesien ein Verbleiben bei Deutschland erleichtert worden. ES eelte nun, die in dir Fremde weilenden Hundcrttausende von Landsleuten zu organisieren. Man müßte in den Briefe nach der obcrschlesischen Heimst und per fönlich im HeimatSort auf Verwandte und Bekannte im deutschen Sinne ein wirken, um Laue und Wikelmütige an ihre Pflicht zu innern. kLebhafter Bei fall.) Hätten die Obnschlesi in glänz vollen Zeiten zu Deutschland gchlten, so müßten sie dieö auch in Tagen der Not und Erniedrigung. (Anhaltender Bei fall.) , . ' Der nächste Redner, GewttkfchaftS fckretär und Mitglied dcr Nationlrlver fammlung Löeknec (Kattowitz) Mofrfy daß alle Jndufiriewege und Handelsde Ziehungen OberfchlesienS nach dem We ften wiesen. Abgesehen von der enormen Förderung an Kh!e liefere Oderschle sien vier Fünftel unserer gesamten Zink Produktion. Oberschlesien sei deshalb für Deutschland unentbehrlich. Die dort lebenden Polen müßten auf die deutsch Sozialgesetzgebung (Alters-, Invaliden Versorgung usw.) hingewiesen werden, damit sie sähen, daß ihr Verbleiben bei Deutschland in ihrem eigensten In teresse liege. (Be;fall.) Neichsschaßministcr a. D. Gotheln ging als Fachmann besonder! ans daS' oöerfchlesische Berg- und Hüttenwesen .ein. Erst der deutsche Bergmann habe nach Oberschlesien Kultur gebracht. Nach Schätzungen berge kein andere? deutsche! -Revier so viel Kohlen, als Oberschlesien. Ginge dieses Gebiet für uns verloren, so würden unS nach der Abgabe von 40 bis 43 Millionen Tonnen an die Feinde au! anderen Revieren höchstens 70 Millio nen Tonnen verbleiben, die nicht genüg ten zur Versorgung unserer Industrie. Somit sei Oberschlesien für uns geradezu etne Lebensfrage. , Die englische Kohle würde künftig fkir Uni gar nicht oder' nur zu erschnnnglichen Preisen zu haben sein. Schern jetzt hätten deutsche Städte an der Oftsee nnnttanische Kohlen be ( ziehen müssen, teilweise zu dem unge deurest Preise von 3000 Mark für die Tonne. (Hört, hört!) Oberfchlesien aber brauche umgekehrt auch Deutschland, da eS den Polen an Technikern fehle. Deut fche Ingenieure und Kaufleute hatten j auch erst Kongreßpolen bochgearbeitet. (Beifall.) Polen fei nickt aufnahmefähig für die obcrschlesischen Schätze und Wa rm. Der polnische Arbeiter in Ober schlcsien sollte sich jenen Flüchtlingen, die wegen Aufreizung Oberschlesien verlassen haben, erzählen lassen, welche groß RUckständigkcit in Polen auf sozialem Gebiete herrsche. Diese Flüchtlinge seien nach ihrer Rückkehr eifrige Agitatoren für Deutschland geworden. (Lebhafter Beifall.) Nach weiteren Ansprachen deS Ober burgermeister Pohlemann (Kattowitz) und des Geheimen Canirätsrais Hart mann (KSnigShiitte) wurde zur Grün dung eineS Vereins heimattreuer Ober fchlesier geschritten, dem sofort fast alle Anwesenden beitraten. Schillers GeöuMaz in Msrdsch geseiert. AuS Marbach. 10. November, wird geschrieben: Den 160. Geburtstag unse reS großen LandSmanneS Friedrich Schiller verkündete am Montc. in der Frühe von 7 V2S Uhr daS stiftungS gemäße Läuten der von den Deutschen in Moskau gestifteten Schilkrglocke .Conkordia". Um 11 Uhr fand im Se burtSbauS die Feier der Latein. Real 'und Töchterschule statt. Nachmittag! 2 Uhr folgte die Feier der Volksschule vor dem Schillerdenkmal und abends nach Eintritt der Dunkelheit ein Gesang de! LiederkranzeS vor dem Schillerhao!, Zum erstenmal wieder feit 1913 wurde sodann abend! Vz Uhr eine Abendfeie, im Saale der Krone 'abgehalten mit Reden von Oberpräzeptor Dr. Wachter über .Schiller und die Revolution", Ge sang und Deklamationen Unbedacht. .Während meine! Aufenthalt im Pebirge hat'! leiver Immer geregnet, vier Wochen hintereinander!" .Und da hast du'! ausgehalten . . . Mensch, da wäre ich am ersten Xtijf' ledtt ach Häuft tif ! Aus Iowa Erlitt totliche Brandwnude. Mannn. Ja., 20, Dez Sugna Palmquilt. dSS Dienstmädchen für die Familie dcö Nodger Fitz, wollte einen Oelofen füllen, nahm jedoch Gasolin, 'um eS in den noch heißen Ofen vi sieben. Eine große Cr '7. ,i hm, Sichere, konservative, garantierte 7 Wo. 4 Vorzugs- und Anhäufungs-Aktien n ,t i j l t. c yvir offerieren einen beschrankten Betrag an unsere Freunde, lwnden ? I) und andere Leute, die gern ihr Geld 'in ein sicheres, konservatives und profitables Unternehmen anlegen wollen. Wir gründeten unser Geschäft tm Jahre 1912 mit einem Jnventar-Vetriebskapital von $28,60 und haben unö In de sieben Jahren zu einem Jiwentar-Vestand von $625,679.74 emporgearbeitet. - ; Wir sind die einzigen Vertreter im Staat Nebraska zum Verkauf der klle publie TireS. Wir führen ferner die Dodge Motor CarS. in elf verfchichene ' CountieS und zwar in den ,retch ten Gegenoen oes taares ziteorasra. y . ' Wir verkaufen im Jahr an 600 Dodge EarS. Wir führen ferner ein ,, volle Auswahl von Automobil.Zubehör und Automobil-Werkzeugen. Wir stellen ', keine Verkäufer an, um diese Aktien zu verkaufen. 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' Die bewährten Säue sind von White Model. Die 30, jungen Herbstschweine sind von White Boy, ein Sohn deZ White Modl und Gia'nt Hero, ein .Großsohn de?, alten Sweepstakes. - - - Jede Sau in diesem Verkauf ist von aussergewöhnlicher Güte , Die 10 Fruhjahrs-SchWeine stammen ebenfalls von dem obigen Eber. und ist berechtigt ihren Platz einzunehmen inder Herde, an deren Spitze der große Meister schafts-Eber steht. - - , ' ' " : ' s ' : ' , ' ' Solche ?aarung erzeugt die Meister Die Herbst.Jungschweme wiegen an 500 Pfund im Berkaufsrina und die Frühjahrs. Schweine sind ebenso gut. Wer ist im Stand den Wert abzuschätzen dieser Herde von Jung, schweinen, die von dem großen Mcisterschafts.Eber, Wildwood Prinee, Jr., gezeugt wurde, mit solchen hochfeinen Säuen. Wegen nähere Auskunft und Katalog schreibe man an MAURICE BLAC SCRIBNER, NEBR. Sol. pri, Auktionär. ' - y Man versäume nicht diesem Verkauf beizuwohnen und sollte man nicht im Stande sein zu kommen, dann sende man ein Angebot ein und zwar an Dwight Williams, F?Idmann für das Srock Journal". Sie werden ehrlich behandelt und erhalten eine gute Sau. Man er hält fein Geldeswert und Garantie, dasz Alles korrekt ist. Ä plosion erfolgte und daS Mädchen erlitt schwere Brandwunden, welchen sie in kurzer Zeit erlag. Niederlage der Bcll Telephon Ca. Siour City, Ja., 30. Dez Mit einer Mehrheit von ö gegen 1 wurde die Ordinanz niedergestimmt, wonach eS gestattet ist, dah die lo kale Telephon Co. von dem Vcll Te lri y vsnrmjxzmsmiLJi k.- , r kers .wooa rrince, iir. lcvbon Monopol aufgekauft werde.. Die Frage hat eine sehr lebhafte Kanipane hervorgerufen. . In Washington hat man einen FuchS eingefangen, aber einer von den Kapitolfüchsen ist es nicht gewc sen. Die sind schlauer und gehen auf keinen Kökcr. Eine Prohibitions' ganS allenfalls ausgenommen. es.j.. mm rsimiuim"ii , , . ' er!cauf s w ä