Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, December 29, 1919, Page 4, Image 4

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    I:.,
Seite '4-TägMje Omaha Tribüne-Montag, den 29. Dezember '1919
Massen-Austrltt aus
Berliner Uirchen
'
Berlin, 29. Tez, Ter Massen
eustritt aus der Kirche macht den
hiesigen Kirchcnkreiscn große Sor
gen. Seit Wochen werden bei den
Gerichten täglich etwa 800 Umga
ben eingereicht, in welchen der Aus.
tritt aus der Kirche erklärt wird.
Vor dem Kriege zahlten die Kon
fessionslosen in Berlin nur 57.000,
Seit Ende Juli haben schätzungs
weife über 25,000 Personen monat
-i
.'v
lich ihre Beziehungen zur Kirche gesdemzufflg? an
löst, so dasz es jetzt in Berlin, vo April aus drc
den Vorstädten abgesehen etwa 250,.
000 Konfessionslose gibt,
Während man iu manchen Krtiscn
geneigt, ist, diesen Massenaustritt
mit dem Radlkallsmus mb den
atheistischen Tendenzen der Sozial.
demolratle zu- verknüpfen. icheint dir
wahre Erklärung dafür dem zu fu
chen zu sein, daß die Lmte sich in
mit der Kirchensteuer äziehcn wol.
len. , f '
Admiral Decker hielt
: . Spanien neutral
Washington. 'S. Tez.- Kcal Ad
miral Decker, oer früh'' e Marine
Attache in MAriö, hat ie ihn, vom
Marinefckretär Tan'als zugedachte
MedaAe abgelehnt, weil dieselbe
nicht der Größe seiner Verdienste
entspricht. In einem Schreiben an
den Marinesekretär behauptet der
Admiral, daß es sein Verdienst sei,
Spanien zur Zeit der deutschen
MärzOffensive im Jahre 1918 von
einem Bündnis mit den Mittelmäch
ten zurückgehalten zu haben, wobei
seinem Werk von feiten des amerika
Nischen Gesandten allerlei Hinder.
nisse in den Weg gelegt wurden.
Tas Kongreßkomitee über Marine.
Angelegenheiten wjrd die Aussagen
des Admirals einer näheren Unter,
suchung unterziehen. j
Carranza sagt, Fall fabuliert.
New )orf, 20. Tez. Te Negri.
der mexikanische Generalkonsul in
New Jork. hat ine Erklärung Car
ranzas bekannt gemacht, worin dieser
den Inhalt der von Senator Fall
von New Mexiko veröffentlichten
Briefe welche die Begünstigung ra
dikaler Elemente in den Ver. Stal
ten durch Carranze beweisen sollen,
als vollständig falsch" bezeichnet.
Carrant leugnet Bnefschreiberei.
" Zöashinzton. 29. Tez. Tie mc
xikanische Gesandtschaft erließ eine
Bekanntmachung, in welcher das in
einem Teil der amerikanischen Presse
verbreitete Gerücht. Carranza habe
sich in persönlichen Briefen an den
Präsidenten von Chile wegen Un
rersti'chung im Fall Jenkins gewandt,
rnprntfrh in 9sfirpf)f ' npfMst Vnrrh
-. ... vvk. ü;-w ivuv.
Carranza habe weder 'persönliche
. . " ' . T ' '
Briefe, noch andere Dokumente im
Fall Jenkins ausgesandt.
Volkszählung beginnt. .
Einhundertundsiebzig VolZszähler
werden am Freitag .den 2. Januar,
mit der Aufnahme des Zensus be
ginnen. Die Zählung soll nach den
Bcsümmungen des Gesetzes inner,
halb 14 Tagen beendet werden. Den
Landdistrikten ist eine Frist von 30
Tagen gegeben. Jeder Beamte er.
hält die Vergütung .von 4 Cents
für jeden Namen. Die Fragen, wcl.
che gestellt und beantwortet werden
müssen, umfassen: Name. Alter, Na
tumalität, verheiratet oder ledig.
Kenntnis der englischen Sprache oder
einer andern. Zensus.Aufnehmer auf
dem Lande müssen eine Vermögens.
aufnähme emes leden Farmers ma
chen und erhalten dafür eine Ver.
gutung von 30 Cents.
Federmann ist verpflichtet, dem
Aufnehmer alle Fragen getreu und
wahr zu beantworten, widrigenfalls
er sich strafbar macht.
Hermann Loge No. 33, 0. D. H. S.
Eine sehr hübsche Weihnachtsfeier
hatte am Samstag abend die Her
mann Loge No. 33 in den Klub
räumlichkciten desSüdseite Turnver.
eins für seine Mitglieder und deren
Familien arrangiert.. Ein reichge.
schmückter und elektrisch beleuchteter
Christbaum war da und Frucht so.
wie Süßigkeiten als Geschenke für
die Kleinen. Passende Ansprachen
wurden vom Sekretär Adam.Lippert
, sowie den Brüdern Paul Hempler
und Max Stronge gehalten. Dem
Bruder Karl Schülcr.dem langjähri.
gen Führer der Loge, wurden in
Anerkennung seiner treuen Dienste
ein goldenes Uhranhängfcl mit hm
Ordensabzeichcn versehen, überreicht.
Es war eine echte Familienfeier. Es
wurden Kaffe, Tee und belegte
Brötchen serviert, und Bruder
Schnüttgen spielte auf der Ziehhar.
monika alte deutsche Tanzweifcn.
Gegen Mitternacht kam die gemüt
liche Feier zum Abschluß.
In der gegenwärtigen zuckerarmen
Zeit ist es am Ende kein Wunder,
da!: mich von unseren vielgcrühmten
sül,en MädelS manche ein recht saue'
Ki Gesicht machen.
öem Staate.
Allerlei
x Etaatöhauptstadt.
r.. 21). Tez. Ge.
Linc
neral P
hat hier bekannt gcge
ben, d
Saus, in dem seine
Cchwe
und sein Sohn bis jetzt
gewol.
einflickt erworben' habe,
ist an 1748 Avcnue V
TaS
gele
Leonard Wood wurde
n$ V 7 Zno.S Kandidat auf ocm rc-
yMiH.ifchrn Ticket. Sein Korne
mirdehicr eingereicht und wird
ans der Pninanvahl tm
dem Stimmzettel erschei
nen.
Mark k?oods ist der Ueberzeugung,
dah Pershing, wenn als Präsident
löliafs'Kandidat aufgestellt, er unbe.
dingt erwählt würde. , -
Tie Richter ds Lbergcrichts. mit
Auöliahi.i!' des giichterS Aldrich, ga.
bcn der Leiche des verstorbenen
Oberrickters Saniuel H. L. Sedgwick
das letzte Geleit. Ter Verstorbene
wohnte früher. in Fork und würde
auch aort beerdigt.
Tie Kommission, welche mit dem
Bau des nenen 5!apitols betraut
wurde, hielt eine kurze Sitzung, wo
bei ste mit dem Architekten ThoinaS
R. Kinlb.ll konferierte bezüglich der
Einzelheiten des Plans.
Gouverneur McKclvie empfing
eine Delegation der Frauen, die
einen Bonkott gegen die Eicrhänd
ler ins Werk setzen wollen und der
Gouverneur versprach den Frauen,
das; er sie in ihrem Bestreben, einen
staatswciten Kampf gegen die hohen
Lebensmtttelpreise unterstützen wer.
de.
Staats-Schulsuperintendent Eiern.
mons hat einen Bericht veröffentlicht.
woraus hervorgeht, daß in 93 Coun-
ties Frauen als Schulsuperintenden
ten fungieren
Gouverneur McKelvie hat den
bisherigem Wahlkommissär Sarlet,
G. Moorhead von Douglas Count
wicdcrernannt. Moorhead ist als
tüchtiger Bcmntcr bekannt.
Herr und Frau H. B. Kolter von
Niobrara warm Gäste beim Wid
fchutzbcaintcn Herrn George Koster.
I. v. Hart. Ehe des Bank Vü-
ros, hat eine Versammlung seiner
Unterbemntcn abgehalten. Es wur
den dabei nur Routincaeschäfte des
Bureaus beraten.
Lincoln, Nebr.. 27. Tez. Tho.
mas D. Foley. der vom Douglas
Coutny Gericht wegen Ticbstahl von
Automobilzubchör auf 7 Safire ins
Gefängnis gesandt wurde, wurde
auf Vcrnalassung des Gefängnisarz.
tes wegen einem Herzleiden paro
liert; nun mufz er aber wieder nach
Lincoln wandern, da er, kaum auf
sreiem tfulje, das Stehlen nicht las.
sen konnte.
Lincoln. Nebr.. 29. , Des,. Alle
Versuche der Freunde General
a f 3 r
Per,hmgs. hermlszubrmgen. ob er
nnnnii I i:..i ... c- . rn-
geneigt iA, die Kandidatur für Vrä
nocnr anzunehmen, waren bis jetzt
erfolglos. Bei dem Bankett, das zu
Pcrshings Ehren stattfand, wurden
von verschiedenen Seiten Reden ge
halten, die darauf abzielten und dein
General 3 nahe legten, daß er sich
erklären soll, doch General Pershing
blieb w:mm wie eine Auster. In
allen seinen Ansprachen betonte er
nur den Erfolg der amerikanischen
Armee und speziell die Errungen,
fchaftm der 89. Division. Am
Sonntag sprach er vor den Boy
Seouls" und der F. M C. A.. am
Montag wird er vor dcn'Mitgliedcrn
der G. A. N. sprechen. Am Nachmit
tag besuchte er einen verwundeten
Soldaten, der in einem der Sospitä
ler liegt, namens Fred. A. Alcran.
der. der in Frankreich als Mitglied
des 137. JnfanterieRegiments
schwer verwundet, wurde. Versbina
hatte eine längere Unterredung mit
oem Berwunocteii
Fremont. Nebr , 29. Tez. Die
Feuerwehr von Frcmont. sowie auch
die von andern Städten, werden
wahrscheinlich in Gesamtheit einen
Ausflug nach Scotts Bluffs ma
chen, um der Staatskonvcntion de,
Feuerwclir beizuwohnen. Die Kon
vention findet in den Tagen vom
20. vis -it. Januar statt. Am 19
vu,iunr rciro ocn xeicgatcn zu
kyrcn- ein Bankett in Sldney aeat
hen. Es wird der Versuch gemacht
werden, eine große Exkursion per
Eisenbahn nach Scotts Bluffs wäh.
rcnd der Konvention zu veranstalten,
R. B. Houfcr, der von Tckamah
kam, wir) die Stelle 'des County
Agenten Christie übernebnien: C&d
stie gpfit nach Scward Eounty. um
die l-tcll? des Countg-Aaenten in
lenem Counry zu übernehmen.
llcewton L .vua!s. der n,
frühen . Jugend mit seinen Eltern
nach Dodae Eounty kmn. ist im l
tet von 72 Jahren gestorben. Jud-
son Hüghes in Central City, ist sein
einziger 'nider.
Tie Polen bleiben dabei, daß sie
bei der Verteilung der Kriegsbeute
zu kurz gekommen seien. Daß sie
Jgnaz Paderewski haben, scheint
ihnen als Ersatz fiir das, was sie
noch ibrr Ansicht außerdem noch
haben inuhten. Nicht zu genügen
?
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rcüfui
llin Rnmpk.
,
Von Eva Gräfin von Bandissin.
.Nein . . . nein . . . unmöglich!'
Immer wieder überlasen die Augen
der alten Dame die Zeilen, ohne den
Inhalt erfassen zu können. Ja, ein
paarnial sank der Brief herab, uiid
die Blicke irrt.il haltlos durchs Zim
wer, als sollten die vertrauten, ge
Pflegten Gegenstände ringsum lh
nen die Gewißheit verleihen, daß
ein Traum ein Spaß u
foppe
Aber dann kehrten sie doch zu der
sellsaiu unregeluiüßigeu Schrijt zu
rück der Handschrift, die kaum
auf einen erwachsenen Menschen
Ichließen ließ, geschweige denn durch
einen akademisch Gebildeten, einen
Mann, dessen Stellung durch seine
Forschungen und Werte unantastbar
schien . . . Und nun hatte er dies
getan, dies . . und wollte dein er
slen Streich: der übereilten Verlo
bung, den zweiten viel gewichtige
ren: die Ehe folgen lassen.
Im allgemeinen stehen ja diese
beiden Handlungen in engem Zu
sammenhang. Während der letzten
Jahre jedoch hatte Professor Lang
b)n seine Mutter daran gewöhnt,
sie öfters mit einer Leidenschaft und
daran anschließender Verlobung zu
überraschen, ohne daß die letzte Kon
sequenz daraus, eine Heirat, auch
wirklich erfolgt wäre. Es war. als
gäbe es keine Schranken mehr für
ihn, oder als wolle seine Natur nach
holen, was er ihr in strengen Ar
beitszeücn versagt halle.
5!un legte Frau Pastor Langbahn
den Bogen endgültig neben ihren
Teller hin, schenkte mit , etwas zit
ternder Hand Kaffee in die Tasse
und begann mechanisch zu früh
stücken. Dabei gingen ihre Gedan
ken rückwärts, flogen von einer Pe
riode zur anderen, zählten die Na
men auf, die der Professor ihr nach
einander gepriesen hatte, und ließen
flüchtig die Erscheinungen dazu auf
tauchen, die sie teils persönlich, teils
Gott sei Dank nur aus Bil
dern kennen gelernt hatte. Ueber
keine dieser 'Beziehungen hatte sie
sich aufrichtig freuen können. Zwar
wünschte ' sie sich seit Jahren, ihr
Sohn möge sich einen eigenen Haus
stand gründen und sie vielleicht noch
die Freude an Enkelkindern erleben;
aber seine Wahl traf stets auf
Frauen, deren äußere Verhältnisse
in keiner Weise zu den seinen paß
ten. Sie war wohl zu altmodisch,
um es gutheißen zu können, wenn
cr einmal eine ältere, elegante. Wit
we mit erwachsenen, anspruchsvollen
Töchtern, dann wieder die fast noch
kindliche Tochter eines Handwerkers
oder eine fthr flotte Malerin, die
Gott fei Tank das Dasein genau
kenne, für die allein Richtige hielt.
Ohne, ihr Zutuns waren diefe und
zahlreiche ' andere Verbindungen
ebenso schnell ' abgebrochen wie be
gonnen worden. Sie hatte ihren
Sohn in keiner Weis zu beeinflus
sen versucht. Immer wieder wünschte
sie ihm Glück und sprach die Hoff
nung aus, daß er nun innerlich wie
äußerlich in Ruhe kommen möge.
Erfuhr sie dann von seiner neuen
Enttäuschung, so tröstete sie ihn herz
lich und richtete ihn wieder auf.
Heute hatt' er geschrieben: Ich
habe Dein ewiges Gutheißen satt.
Du ahnst. Denn aus den stets wie
derholten Formeln der Zufrieden
heit mit meinem Entschluß fühle ich
nur zu sehr heraus, wie wenig ein
verstanden Tu im Grunde mit mir
warst. Und das hat mich jedesmal
aufs stärkste beeinflußt. Ich bitte
Dich diesmal, Dich jeder Meinung
nein. Du äußerst ja nie eine
offene! also: Dich auch jedes
Glückwunsches zu enthalten. Ich
will endlich, losgelöst von allen
Fesseln des Vorurteils, der Tradi.
tion, der Abhängigkeit, für mich
selbst handeln. Ich bringe Dir
Margu6rüe, sobald- unsere Heirat
vollzogen ist: Du wirst ihr bei der
ersten Begegnung ' die kleinlichen.
engherzigen Bedenken Abbitten, die
nun Dein liebes, pastörliche Herz
erfüllen und bewegen, kleine Mut
ter! Es gibt an dieser Frau nichts
auszusetzen: sie ist siel Eine starke,
in sich ausgeglichene Persönlichkeit:
bcr prachtvollste Mensch, den ich mir
denken kann, der fich innerlich im
mer weiter entwickelt A Auch
das wollte er also schon konstatiert
haben in den drer Wochen ihrer Be
kanntschaftl Ach du dummer, guter.
alter Adols! v
. Tann überlas Frau Pastor nach
mals, was 'chre zukünftige Schwi?
gcriochter auf die letzte Seite des
Briefes geschrieben hatte: daß sie
sich der alten Mvtter des geliebten
Mannes in EhrfuM nahe, ihre
Hand küsse und überzeugt fei, daß
auch sie gute und wahre Freundin
nen werden würden . . . MarguS
rite Meroni"'. . .
Margu6ri!e Meroni? Gewiß war
es nur derTeck und Künstlername
und aus einem ehrlichen, deutschen
Grete Meyer oder , dergleichen ent
standen. Aber die Besitzerin war
wohl stolz auf den Ruhm, den sie
üittir dieser fremden Flagge erwar
ten hatte, so daß sie ihn auch bei
dieser Gelegenheit voll ausklingen
ließ: .Marguörite Meroni' . . '
Da wußte sofort jeder Mensch, der
überhaupt Zeitungen las, wer und
was sie war: eine Größe der Film
schallspiele. Ihre Perlon war zu
einem Begriss geworden, , mit dem
man unvergängliche Jugend, über
irdische Eleganz und märcheichaste
Einnahmen verband. Daß sie ein
wirklich lebender Mensch war, hatte
man beinahe veraeücn.
Was sollte sie mit dieser seinen
Dame anfangen? .
CM Frau Pastorin setzte iuu
ausrechter hin: sie dachte nicht daran.
auch nur um ein weniges die Linie
zu verschieben, die sie um sich her
gezogen und als die richtige für sich
erkannt hatte. Jede Veränderung
konnte nur unharmonisch wirken,
eine .mondSne" Frau war aus ihr
nicht mehr zu machen!
Adolf hatte recht. Man mußte
auseinanderbleiben, allmählich et
füllten sich dann wenigstens die äu
ßeren Formen.
Tie Blätter brachten die Nachricht
von der Verlobung des bekannten
Professors Langbahn -mit der be-
rühniten Filmjchauspielerin. Man
beglückwünschte die Verbindung von
Kunst und Wi m cha st, und war es
nicht schön, daß gerade von seiner
sonst streng in sich geschlossenen Kaste
eme Brücke zu einer neuen gesell
schaftlichen Schicht geschlagen wur
de? . . .
. Ta tat der Pastorin ihr Sohn
leid. Tenn er war keine Kanlpma
tur, und nichts lag chm ferner, als
durch seine Handlung ein Pro
gramm zu unterstutzen. Aber sie
schwieg auch setzte ' Ihre Bekannten
gratulierten vorsichtig, stießen aber
auf solq eine gute vllie zum vojen
Spiel, tote ste sagten, dan sie zwei'
selhaft wurden. !
MargittZrite Meroni schrieb, daß
sie doch einet. Glückwunsch auf ihre
entgegenkommenden Worte hin er
wartet hätte. . Frau Pastorin ant
wartete, daß fie ihn für die perjöii'
liche Begegnung habe aufsparen wol
len. Doch reise sie nun in ein Bad,
Sie verriet nicht, daß ihr Sohn
Stillschweigen gefordert habe: war
es nicht auch anzunehmen, daß Mar
gerite Meroni nach Frauenart sei
ne Zeilen las, ehe sie die ihren dar
unter setzte? iCdcr war sie doch
anders: ein prachtvoller Mensch?
Ein regelrechter Briefwechsel zwi
schen den beiden Frauen begann.
Adolf schien nichts davon zu ah
nen. Frau Pastorin sollte offener'
klären, ob fie sich die Schwiegertoch
ter so oder ähnlich gedacht oder ge
wünscht habe: sie tat es. Ihr wurde
die Frage nahegelegt, 'ob sie sich ein
Glück aus der Verbindung erhole:
sie antwortete darauf. Bescheiden
wurde angeklopft, ob fie nicht ein
wenig stolz auf die Berühmtheit der
zukünftigen Frau Professor sei, und
ob sie wisse, was man alles dieses
Titels zuliebe ,fgäbe.' Sie entgeg
nete, sie sürchte, dr Titel könne
nicht den selbsterrungenen Ruhm
auswiegen, wie auch die Freuden
einer Universitätsstadt sich nicht mit
denen der großen Welt messen dürf
ten. Aber davon, daß man der Re
signierenden Tank schuldig sein solle,
wollte sie nicht viel wissen. Sie hatte
ihre eigene Meinung über die Vor
züge ihres Standes, die alte Frau
Pastorin . . . Dabei wurde sie krän
ker und matter. Die feingeschliffe-
nen Briefe, die sie mit Marguörite
Meroni austauschte, ermüdeten sie,
um so überlegener und zuversichi-
liehet der Ton ihrer eigenen Zeilen
auch wurde. ' Wenn Marguörite
Meroni an sie dachte, so sah sie eine
streitbare, alte Dame vor sich, deren
Aeußeres ihrer unverwüstlichen Sie
gesgewißheit entsprach: es mußte
herrlich fein, diefer Feindin einmal
Aug' in Auge gegenüberzustehen!
Die Schauspielerin fühlte sich form
lich in ihrer Bedeutung gewachsen.
Ta kam eines Morgens die De
pesche, daß Frau Pastor Langbahn
ihrem Leiden erlegen sei. Ter Pra
fessor war fa'Lnngölos: jetzt starb
seine Mutter, gerade jetzt, wo die
Hochzeit vor der Tür stand Er
war innerlich erstaunt: niemals hat
te er der feinfühligen Frau soviel
Taktlosigkeit zugetraut. . . .
Aber Margu6rite Meroni hatte
das Gefühl, als fei ihr Kampf gegen
die alte Frau noch nicht abgeschlof
sen. ...
Wir reisen hin," bestimmte sie.
Und gegen ihren Wunsch gab es sei
ne Widerrede, das war sie von ihrer
Laufbahn her nicht anders gewohnt
Freilich, den Sohn überfiel es im
Zug wie. eine geheime Angst, als
wurde der Konflikt zwischen den
beiden Frauen auch durch diese nach
trägliche Begegnuriz nicht mehr be-
hoben werden, und als habe er der
Mutter allein noch ein heimliches
Wort zu sagen gehabt. ...
Aber in Margerite Meronis Ge
genwart konnte man sich nicht in sich
abschließen, sie beherrschte Lebend,
wie Tote.
Im Sarg lag eine kleine Gestalt,
fesn und zart wie ein Kind. Eine
weiße Spitzenhaube fiel um ein ver
fallenes, trauriges Gesicht, zwei ms
gere Hände lagen hilflos überein
ander, als hätten sie nicht halten
können, was ihres Lebens Höchstes
gewesen war.
Nach dem ersten furchtbare
Schrecken stieß der Professor aus:
.Sie hat sich totgegrämt ich sehe
eS wir sind schuld Du bist
schuld '
Marguörite Meroni hörte kaum
auf ihn hin- Sie zitterte vor dieser
Toten: nur sortl , '
Gegen diese zerbrochene Frau gab
eS keinen Kampf mehr, sie hatte sich
selbst gegeben, biS zuletzt, bis zum
Reit idrer lan. so war oer leg
sdcr ihre geblieben: vom Tod besie
gelt. ...
iviargnorue meroni rel,ie mn grv
ßcm Pomp wieder ab eS stand in
allen Blättern. Und dann verstigte
sie sich inS Ausland.
Dik Kertreibnng der ßaije-
rin
Ter .Phosphor", ein in München
er.
erscheinendes nationales Witzblatt,
veröffentlicht folgende Schilderung
eines Auacnzeuaen uvcr oie er-
treibuna der Kaiserin aus dem
GMMa"
Die rot-blaucn Jungen drang?
W.
ins Schloß. Keine Warnung war
an die reise Bewohnerin von auto
rativer Seite gelangt. Prinz Mar
von Baden, der Orleans Egalltö
der Revolution, hatte entweder den
Kopf verloren oder es nicht für op
vortun gehalten. Sorge für die Si
cherheit der ihm verwandten Frau
zu übernehmen. Schnell waren die
drei! oder vier Leute der, .kleinen
Wache von den brüllenden Revolu
tionshelden überwättigt. Die Hel
den der Straße gebärdeteil fich als
die Herren im Schloß. Tie Kaiserin
sah ihnen ruhig ins Auge, doch die
sen Burschen war es nur darum zu
tun. möglichst schnell uiücr' sich zu
kein.
Der Führer befahl: .Zehn Mi
nuten haben Sie Zt, gnädige
Frau. Nu raffen Se man Ihr
Zeug zusammen, unten steht .cn
Wagen, un nu nix wie raus!"
Die Kaiserin zitterte, ratlos, wie
Frauen in solchen Fallen ein ton
nen: oer ueveriau war z jrnniiia.
erfolgt.
An eine praktiiche Sorge für 0)
und ihre Person dachte sie nicht
Nur niütterliche und großmütterlt
che .Gefühle wurden in ihr wach
und -so begann ste von dem kchrelv
tisch die Bilder ihrer Kinder und
Enkel zu sammeln. Diese tztuae
dazulassen, erschien ihr als eine
Unniöalickkcit. So stand sie denn
nach zehn Minuten mitten im Zim
mer, beladen it diesen kleinen &tui
len. die den vor Erregung zittern
den Händen entglitten. Hilflos
schaute die Kaiserin auf die weißen
Pnppevierecke, die ihr so teuer wa
ren. Ter Matroscnsührer an der
Türe grinste und herrschte sie an
Nu aber dalli, gnädige Frau, 'die
zehn Minuten sind um! Sehen Sie,
daß Sie Ihre Klamotten bald zu
sammenbringen! Wir haben keine
Seit!" Keiner dachte daran, der
weißhaarigen Frau zu helfen. Dü
ken Se fich man selber!" schrie der
Führer. Tie Kaisenn sah ihn groß
an, las die Bilder ihrer Kinder vom
Erdboden auf und sagte: Für mev
ne Kinder bücke ich mich gern.'
Zwei Minuten später rollte der
Wagen mu ihr davon.
Die Greisin fuhr hinaus in d'
Novemberkälte ohne Hut, ohne
Mantel, nur begleitet von einer
Kleidersrau. ,'''
Vensionen für Frauen
Witwen, geschiedene Frauen nd
Mütter erhalten sie in Norwegen.
Tie Gemeindeverwaltung von
Christiania hat dieser Tage eine be
merkenswerte soziale Neuerung ein
geführt, die bald auf ganz Norwe
gen ausgedehnt werden dürfte. Sie
hat nämlich beschloßen, allen Wit
wen, geschiedenen Frauen, gleichgül
tig, ob gänzlich oder nur Hon Tisch
und Bett geschieden, und unverhei
rateten Müttern, wenn sie zumindest
seit fünfzehn Jahren in Ehristiania
wohnen, ab I. Januar des nächsten
Jahres das Recht auf eine Pension
zu gewähren. Das Jahresemkom
inen der Pensisnsbemerberin darf
allerdings 2000 Kronen nicht über
steigen. .
Man ist von der Erwägung aus
gegangen, daß die von einer Frau
als Mutter in ihrer Familie verrich
tete Arbeit von der Gesellschaft nicht
genug gewürdigt wird, das heißt:
nicht , als Arbeit betrachtet wird, die
Anspruch aus Gleichstellung mit an
deren produktiven und bezahlten
Leistungen gibt. Man sieht bishet
die Arbeit der Mutter im großen
und ganzen als eine f die Frau
ohne weiteres gegebene Pflicht an,
und man verschließt die Augen ter.
der Tatsache, daß die Frau duri
die Erziehung der Kinder ein We::
von großer sozialer Bedeutung voll
bringt, für das fie in keiner Jon:
irgendeine Vergütung empfängt, r
selbst nicht einmal öffentliche Wür
digung findet. Was die Frau al:
Mmter tut, versteht sich von selbst,
sie tut einfach ihre Pflicht als Mm
ter, so argunientiert man und ver
gißt dabei, daß, wenn ihr Man.-,
stirbt, der' durch seine Arbeit die Fa
milie, erhalten, die Mutter mit den
Kindern schutzlos in der Gesellschaft
zurückbleibt und völlig fich selbst
überlassen ist. Durch die Einführun.
ner Pension für öte ourq o
sellschaft biS jetzt so sNe,mulierua,
behandelten alleinstehenden Müttern
anerkennt die Gesellilyair lyre er
pflichtungen gegenüber jenen, dir.
die Familie welter' wilanoycuien
und dabei eine wichtige und dennoch
unbezahlte Arbeit leisten, aus der
die Gesellschaft ihren Nutze hat,
Daß tatsächlich die Lage der Witwen
mit Kindern in Thrl,nana ieyr
schwierig ist, ergibt sich aus der Sta
tistik, die uns lehrt, daß von 1733
Witwen mit Kinoern, oie am i. ce'
bruar 1916 einen eigenen Haushalt
hatten, 6"7 die Amenunterftutzung
bezogen und bloß 205 eine Steuer
ür ein Einkommen von mehr ms
ir,00 Kronen bezahlten. 1134 Wit-
wen zahlten überhaupt keine Steu
. Gegen die Einbeziehung der ge
miedenen Müttern in die Pensions.
berechtigung wehrten sich die konser
vativcn Gcmeinderäte, weil diese, zu
meist von ihrem geschiedenen Gatten
eine. Alimcntation bezögen. Tatsäch
ich sind aber die Beitrage, die etn
geschiedener Mann zum Unterhatt
einer Gattin oder seiner siinocc zu
oiiten hat so niedrig, dad die Frau
gewöhnlich den größten Teil ihres
und ihrer Kinder Lebensunterhalt
lbst verdienen muß. .
Zum Schlüsse kommen noch die
unverehelichten Mütter die in einer
besonderen Klasse stehen, da sie sei
ne Familie biloen. Vie norwegitaie..,
Gesetzgebung weist in der letzten.
Zeit das deutliche Bestreben auf. die
unehelich geborenen Kinder und da
her auch die ledigen Mutter naa
Kräften zu beschützen. lsetbswer -
ständlich traten auch hier oie on
servativen gegen die Zubilligung
einer Pension auf, aber ihr Mucker
tum wurde entlarvt, als ein Gegner
führenden Männern ihrer Richtung
nachwies, daß fie Bäter unehelicher
Kinder wären, trotzdem aber mit
sittlicher Entrüswng die ledigen
Mütter verdammen.
Tie , Pension belauft sich jährlich
bis zum Höchstbetrage von zvw
Kronen und die Mutter bezieht die
Pension, bis die Kinder ein Alter
von fünfzehn Jahren, oder, wenn sie
noch auf der Schule sind, ein Alter
von siebzehn Jahren erreicht haben.
Ter sonstige Verdienst der Mutter
wird von der Pension in Abzug ge
bracht. Beim Ableben der Mutter
erhalten die Kinder 200 Kronen,
beim Ableben jedes Kindes . die
Mutter 100 Kronen Begrab!Nbko
stenbeitrag Außerdem haben Mut
ter und Kinder Anspruch ' auf freie
ärztliche Behandlung, .unentgeltli
chen Medikamentenbezug und kosten
lose Verabreichung von Krankenkost. ,
Jntcrnationiiler Cammlkrklub.
Die währe..d des Krieges stark be.
emträchtigte Verbindung der Samm
ler aller Länder beginnt mit der
Aufnahme des internationalen Ver
kehrs ihre Faden wieder zu knüpfen.
An der Selle einer., deutschen wäh
rend des Krieges aufgelösten Gesell
schaft will sich nun ein schweizeri
sches Unternehmen dieser Aufgabe
widmen und hat fich zu diesem
Zwecke unter dem Namen The In
ternational Ezchange - and Corre
spondence Club" in Zürich gebildet.
Ter Klub stellt sich die Aufgabe, die
Sammler der ganzen Welt mitein
ander in Verbindung zu bringen
und vermittelt Adressen von Mit
gliedern, die den Austausch von
Briefmarken, Postkarten, Kuriosita
ten. Pflanzen, Schmetterlingen.
Büchern, Monogrammen, Steinen,
Muscheln, Infekten, Münzen, Pho
tographicn usw, aufzunehmen wün
schen.
Schulluabe ?lö GiiterrSuber.
Auf verschiedenen Güterbahnhöfen
in Hamburg wmden in der letzten
Zeit durch Schulknabcn bandenma
ßige Güterberaubnngea ausgeführt
Die jugendlichen Bandenrauber hat
ten es hauptsächlich auf Lebensmit
tel abgesehen, die sie dann gleich
verzehrten. Kürzlich ertappte . ein
Bahnbeamter eine derartige Gesell
schaft. AIs er zur Festnahme eineö
der Täter schreiten wollte, wurde er
mit teilweise saustgroßen Steinen
bombardiert, so daß er sich in Si
chcrheit bringen mußte. Es gelang
kürzlich drei der jugendlichen Gü
terräuber abzufassen.
T Verheerungen der Grippe in
Frankreich. Die vom französischen
rbeitsministerium veröffentlichte'
Statistik ergibt daß in Frankreich
im Laufe des Jahres 191 an der
Grippe allein mehr als 200,000
Zivilpersonen gestorben sind. Den
Tadcszug der Grippe ' zeigen dit
Ziffern, die für daS zweite Halbjahr
1918 insgesamt 472,000 Todesfälle
angeben, während es im zweiten
Halbjahr 1917 nur 253,000 TodeS
,ille waren. Für daS ganze' Jahr
1918 beträgt die Zahl der Todes
sälle 788,000 gegen 613,000 im
Jahre 1917. Dafür 'ist die Zahl
der Heiraten von 158,000 im Jahre
1917 auf 177,000 .im Jahre 1918
zcsticgen und die Zahl der Gcöurten
.M 343,000 auf 899.000.
DaS beste Empfehlungsschrei
ben bekommt gewöhnlich der mit
den man loswerden will.
1
Marktberichte
Omaha. Ncbr.. 29. Dez. ;
Nindvieh-uZsuhc 9.800.
Jährlinge, schwam, t
Ausgemahlte, U.75-16-25. '
Gute bis beste Jährlinge. 13.00
14 75 .
Mittelgut bis gut. 11.00-J3.00.'
Gewöhnliche bis ziemlich gute.
0.00 11.00. . .
Bcefstiere schwach, 25-;50e nied
rigcr. . . ..Kn
Ausgewählte biS Prima, 1450
Gute biS ausgewählte. 13.00 -
14-50' ,
Ziemlich gute btö gute. 11.00
13.00. ,
Gewöhnliche bis gute, 9.00-jl
Kühe und Hcifcrs, schwach. 25
50c niedriger.
Gute biS prima, 11.5012.50..
Gute bis ausgewählte. 9.00 -11,50.
... .
Prima Kühe, 9,50 11:00. .
Mittelmäßige bis gute .Kuhe.
8.00-9.50. ..
Gewöhnliche bis mittelmäßige.
6.758,00.
Gewobnliche bis gute, S-OO 6.S.
Stockers und Feeders, fest, andere
15c oder mehr niedriger.
Ausgewählte bis prima. 11.00
13.00.
Gute bis beste Feeders. 9.50
11.00.
Mittelmäßige bi gute Feeders.
8.00-9 50.
Gewöhnliche bis ziemlich gute,
6.758.00.
Gute is ausgewählte Stocket.
9.0010.25.
Gute bis sehr gute, 7.80-9.00.
Gewöhnliche bis gute, 6.00-7.25.
Stock Heisers. 6.007.25.
Stock Kühe. 5.256.50.
Stock Kälber, 6.2.? 10.25.
Beal Kälber. 9.5014.50.
Bullen. 5.2,511-50.
Western Rasse Rindvieh, nominell.
Ausgewählte 'bis prima Graö
Beeves. 12.5013.50.
Gute bis ausgesuchte. 10.50 ,
12.50. ;
Mittelgut bis gut. 8.7510.50.
Gewöhnliche bis ziemlich gute,
7.258.75.
MeMnische. 6.508,0.
-,;r Oi.fniu- 19nnn- Wnrh
UllftUlV iJMIUy' AJVUJ,
fest, 10c niedriger.
Durchschnittspreis, 13.3013.50.
Höchster Preis. 13.75
Schafe Zufuhr 11,500; fette 2äi
mer völlig 2oc modriger.
Gut W ausgewählte, 17.00 -
17.25. v
Mittelmäßige bis gute, 16.50 - -17.00.
Fettes Mastvieh. 14.50 15.00.
Ausgewählte Feeders, 14.35 -
14-75. . .
Mittelmäßige Feeders. 14.00 - -
14... ' . 5 , .
Cull Lämmer, 12.00 14,50. '
Jährlinge, 14,0015.75. .
Widders, 10.5012.00.
lute bis ausgewählte Mut
k,k.. Kn i n 95
ll"W ".vv. . j
(mwiniv.iXkiKi s,!i Ilse 8 7K i:
.viuit: ft:ii)t)i 5 . " r,T
9.50. , Ki
Gute FütterMutterschafe. 6.25
1.C0. - hr
C'..lls und Canners. 5.006.0
ibi
Chicago Marktbericht.
Ekiicaao M.. 29. Te,
h
Rindvieh Zufuhr 28,000; rn(U
25c niedriger: hochiter 18.40. i.t
Schweine Zufuhr 62,000; ,.öjf:iL;
vater 15 20c hoher. P,s
stetig; später 15 20c höher. - f
Durchschnittspreis 13.80-141
" r.? cn. ' a 4 a ein ii
1 '
n
18.V.
oaz ler Preis i.u. ,
Schake Zufuhr 32,0000: offne
15c medrer: water fiofici.
Höchster Preis für Lämmer 18.V
; . . ik
- -isj ',
i f
,
St. Joseph Marktbericht
St. Joi'evh. Mo.. 29. Tat!
Rindvieh Zufuhr 2500.
chweine Zufuhr 0000; 5 S2C
" höher. . :- ' rj ;
urm cvnmsprets iö.öo ha
Ii ,
Höchster Preis 14.10.
Schafe Zusuyr auuu; stetig. -
Omaha, Getreidemarkt. ;
Omaha. Nebr.. 29. lej.1
Farter Weizen
Wo. 1 2.602.65.
No. 2 2.542.63.
No. 3 2.502.60.
No. 4 2.432.48.
No. 5 2.302.35.
Frühjahrs.Weizen
No. 3 2.783.00.
Gemischter Wetzen
No. 1 2.20.
No. 2 2.17.
, WeißeS Corn
Na. 5 1.22 1.25.
GelbeS Com
No. 1 1.471.48.
Na. 4 1.251.30.
No. 5 1.251.26.
No. 6 1.23.
Gemischtes Corn
, Na. 1.26-1.23.
No. 5 1.231.25.
Na. 6 1.22.
Weißer Hafer
No. 3 8U282.
No. 4 81.
Standard Sample 80,
V
4
w
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