Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, October 15, 1919, Page 3, Image 3

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    Seite 3-TSglM Owaya TriWs-Mittwoch, den 16. Oktober 1919.
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recke nana auf und trat hnr
den Svieael. der über dem Nackttilck
hing. Zuerst lächelte er. denn er
mukke unwtlllürlich an die verhäng
niövolle Nase leine ttrindeS ülcitt,
bald denken. Dann aber wurde er
nach und nach ernster. ES war
wahrhaftig ein Glück, dak ihn ein
gütige, Zelchick so hübsch und Wohl
gestaltet in die Wt?It aetrkt liatte
Er fand selbst, daß er keinen üblen
Eindruck machte. DaS lange Haar
mußte fallen und der Flaum um
Kinn und Wangen muhte weichen:
er wollte gleich nactnzcr zum Fri.
fcur gehen. Iran, schaute sich halb
rechts von der Seite im Spiegel
an: sonst war wirklich nicht? an ihm
uezuscben. Aus der Stock war
noch ganz gut: an zwei Knopflöl
chern ciatcn tick, kleine arnn? f,
len, aber da sonnte man mit Tints
nachhel en. Und der Sut war fast
neu; Frecse stülpte ihn rasch auf
oen ops.
Eine Überm5,i!as Mnst s,i-,
kam ihn d oblick. Er nickte sick
im iLpiege! zu und mackte ein vor
wogeneS Besicht. WaS kann da
sein, iaate er tu sick Nitt-
Probier'ö! Natürlich probier' ich'sl
u verlieren .habe ich nichts "
DaS vertuMPtti (flcfirfit wrk i,k
einmal merklich länger. Sein (Lc.
oanreniiug stockte. An die leidige
Geldfrage hatte er noch gar nicht
gedacht. Wie tollt er hemi liftcr.
Haupt nach Hohen-Kraatz gelangen?
. . Er hatte noch zwei Mark sech
zig Pscnnig im Portemonnaie: da?
konnte er sich genau ausrechnen,
ohne daß er die Geldtasche nochmals
zu öffnen brauckte. Mit hi
Summe kam er aber nicht einmal
v,s ranksurt a. O., geschweige denn
bis Plchningen oder hieß es
Vlcininaen? ReinbnIV hnth
Pleiningen gesagt gleichgül.
llg. Menzaus ran: er nicht bis dort
hin!
Fram Isate Nck, m iriiTiMi.wm
l?esichr auf sein MrnalpS nfn
Sofa sollte ihm dieLinal fal? OK
sich Frau Möhrmg anvertraute?
" Nein die Möhrmg war ihm
trotz oller Gutmütigkeit nicht sym
pathisch: sie hatte ikm uck Ynwhnr
unendlich lange Geschichten erzählt.
und die konnte er nicht mehr hören;
sie hatten ihn - bereits nerküs ,.
macht. Alieb noch Reinbold übrig
DaS war allerdings erst eine Be
kanntschaft seit eiiii.'en Stunk?
aber der Kolleae üatte iick h ,,t h
r:.r.z:i", '. ... ' ' ' "
iitucnsiDucüig venommen, -' uns er
hatte eine , grobe Erbschaft in Aus
sicht das erhöht unwillkürlich die
Mvesreuoigreit ...
Frecie ariff cileuds Mnim
Hut und stürmte zum zweitenmal
naq oem Hos,tuvchen Neinbolds
DaS Lerz sailua ibm Kektia sirr
es half niclitZ. ES Kalk nns nirfits
es mume sein!
Er klopfte bei Neinbold an. Nie.
mand antwortete. Er klopfte stär
ker. Ohne Erfolg. Nun klingcl
te er nebenan bei der Wirtin. Mi rt.
ncn Schutzmann um Gatten hatte.
.Entschuldigen Sie.' sagte er und
oa höflich seinen &i;t: .könn? (Sie
mir nicht sagen, ob Herr Neinbold
zu Hause ist?"
Kloppen Se docb." erwidttts Kl?
robuste Dame,
vave ein vaarm! tmn.
llopst," gad Freei zurück, .aber es
antwortete niemand.-
Na. denn wird oocb woll lernet
zu yauie nnoi- lagte die ticbens
wuroige cyuymannssrau; .uuzm
Se de Mensckcn docb ick! Man,Kt
doch mehr zu dhun, wie bloß immer
an oe ä:yure zu loofcnl
Und hierauf flog die Tür dem
Kandidaten vor der Nase zu.
.ott vewayre." dachte Frecse.
.welch, ein Weibl Da ist mir die
Möhrmg doch lieber !" . . Kopf,
schüttelnd kehrte er in seine Woh
niing zurück, m dort für alle Fälle
feine Papiere in Ordnung zu brin.
gen und seine wenigen Habsclig.
kciten zusammen zu packen.
Bei diel jEeftsrnftmiiiti, 55-.
raschle ihn Frau Möhring, die da?
sven maazen wollte. Aber sie sag.
te nichts. Sie spielte noch immer
die Empkindlicke. ' rtfr rniixw wi.
stcte zur Vbreise, hatte also wohl .
ne Stellung gefunden. Aber kam
wen wukte tt ib? krt V m;t.
War noch nicht bezahlt . , ,
!?ran derbrackitO ,,?
v -I - ...v "IIL
Nacht mit wirre vnh (if roi
Träumen. Er fuhr im Luftballon
nach Hohen Kraatz und wurde dort
vom Herrn von Tübingen eigcnhän.
dia zur Tür binauSaarf,' - w.
bei er aufwachte und merkte, das .er
aus oem Zveue gcsallcn war. Tann
träumte er wieder, er habe sich dem
Baron vorgestellt, dabei aber der
gessen, Beinkleider anzuziehen, und
er schämte sich größlich in seinen Un
terhosen ... - ' ' '
In aller Frühe des nöM, r.
g pocht von neuem an der
Wohnungstür Reinboldk 5luch
VVIfU-' 7 - ' V
ms, CLi i.ic. SktLJSLJl-.
ima do Fedor don'Zobeltitz. '
U Hit MM tMHMtftWWWH
wurde Lrgerlich ReZii'bold' köimte
ooiy nicht schon onZgcgaiigen
cni
Fresse klingelte nebenan bei der
azuuinannsgattin.
. .nl,aiiokgen kie,' begann er
in gewohnter Höflichkeit aber
die ihm Oeffnende schien sein $f
ticgen Bereits zu erraten.
.Herr Neinbold is- abiereitt iaa
te sie, schon um Uhre finfe r-. ach
Minaicverg oder so watl"
Und die Tür flog wieder u
Franz blieb einen Augenblick wie
enkgeisiert stehen. Neinbold abge
reist! Nack Münckiebera das konn.
te schon ricktia sein: wobrickcinlick
wollte er da seine Erbschaft erheben
ocr Viucriichel . . . Förmlich
betäubt kletterte Freese die sechöund
acktzia Stufen wieder liinolif. die in
sein Zimmer führten . . . WaS nun?
sollte er die Nuareyr NcinboldS
abwarten? Das konnte geraume
eit in Anspruch nehmen und in
zwischen wartete der Baron von Tü
bingen in Hohen-Kraatz auf die An
kunkt iViiieS .(SsliifiMirprä lind iiinrh?
argcklich, daß er nicht eintraf sah
iaz viciieictzt nach einem andern um
. . . es war zum Berzweiselnl
Frau Möbrina trat mit dem
Friihiiiickökaffce in das Zimmer und
sekte ihn mit unwirscher Gebärde
auf den Tisch. Franz hatte schon
daran gedacht, nun dock nocb ibre
Hilfe m Anspruch 4 nehmen, aber
ihr Benehmen ärgerte ihn. Seine
Uhr siel ihm ein. Er trennte sich
ungern von ihr; er gab mit ihr die
letzte Erinnerung an die bmnai
aus der Hand ein Heiligtum, ein
Stück seines Herzens. Aber sie
war wenig,tens sein Eigentum, mit
oem er nach utdunken schalten und
walten konnte: versetzte er sie. sa
oraiicyte er nch mat an remde u
wenoen. Tas war auck etwas wert.
P andlciber aab il,m ockt
zehn Mark für die Ukr. Davon er,
hielt Frau Mohrma weit über die
Hälfte. AIS sie tob. dak eS mit der
Abreise ihreS Mieters ernst wurde.
schmolz die Elsnnde um ihr Herz
tote wuroe sehr weich und versuch
te sonor. Tranen zu veraieiien. wilck
le mit ihrer Schurze an den Augen
ncrum und schien eine längere An
sprache vorbereiten u wollen, dock
Freese hatte eZ eilig und war auch
nicht sentimental gestimmt. So kurz
te er denn mit einigen herzlichen
Worten den Abscrned ab. nahm das
Felleisen, daS ihm den Koffer er
setzte, und stürmte die Treppe h??ab.
Er mus'.te vierter Klasse saliren.
im mit dem Gelde auszukommen,
aber das störte ihn nicht. ES war
allerdings gewaltig heifz in dem
überfüllten Raume. Ein paar der
anwesenden Männer hatten die Röcke
ausgezogen und Freese folgte iy
rem Beispiel: die Damenwelt ,m
Kupee schien cS nicht weiter übel zu
nehmen. Franz hatte sich in die
Nahe eincS Fensters gedrangt und
seinen Tornister unter die Bank ge
schoben. Er war froh darüber, sich
nicht Mit viel GePack schleppen zu
brauikisn. Den Nekttett sein
chcn, vor ollem feine Bücher, hatte
er, in einer Kiste verpackt, bei Frau
Möhring zurückgelassen; sie sollte
sie ihm nachschicken, wenn ihm erst
Gewiszheit über feine Zukunft ge
worden wäre. Und Frau Möhring
hatte mit einer Art !?eierli5,keit ker.
sprachen, über die Kiste zit wachen.
gleich als 00 sie (Sold und köstliches
Geschmeide enthalte: kein Mensch sob
le sie berühren, denn sie sei ihr hei
lia. Solche Kilten hatten immer et,
WaS Geheimnisvolles kür sie: in den
meisten Romanen, die sie aelesen bat.
te, spielte eine vielfach verschnürte
uno ver ieaelte Kitte iraend eine
mehr oder minder grauenvolle Rol
te . . .
Die Zeit wurde Freese nicbt lana
Zuerst sah er drei dolnikck?n Ar
beitern m. die ein. ifirn unbekanntes
Kartenspiel spielten. Dann begann
ein Säugling zu schreien, den ein
junges Weil) an der Bniit trua.
Ein paar alte Frauen versinliten.
oas Kino zu verübiaen. und ein
aller Mann korntts aii seinen,
Halstuch ein kleines fttaiintW. ha
er vor dem Schreibold auf und ob
ranzen ueg. um mit einer gewissen
schäbigen Eleaan gekleideter iunaer
CKnf 9..M .. -iL V.B fr- f
V .'. .. C"B tlXun iaa lailinps
ic ruü icnislos uoer flie ..Br m
Göhre": cS kam zum Streit; nun
schrie nicht mebr der Sä.ilin 7.
lein, sondern auch die Mutter. Die
polnischen Arbeiter milchten sich ein;
der alte Mann blies kn ßmi
Nauchringel auS feiner Pfeife vor.
um es zu veruyigen: aus dem gro
ben. verdeckten Korbe eine Dienst
mädchenS schaute vlödlick der ,ffi,k
einer dicken Henne hervor, die laut
uns eychrcckt n glucksen begann,
und der junge schiint' sende Serr riek
naq oem Schasikier . . .
,,ranz blickte auS dem !?rnNer
Im Fluae lauste daS lZanra,n for
marriMn Landschaft an ihm vor
über: FichteMalder, weite Wiesw
irreaen, vanoevenen, redaute Fcl
der. ' See und ftllifc. THrfor nh
MMMtz. Der .&ntolafc ou
Narlshorst rollte sich aus: e!n grüner
Vlan. ,von Sokbarriere nn-tndt
mit KioSkcn, Tribünen und einer
iinzayi kleiner, etiiilSiklger Häuser.
Tann kamen Erkner nnd Fürsten.
Walde und endlich, im weile fitw.
tale, daS alte Frankfurt niit dem
xuum seiner Marienkirche.
Der Kandidat stiea auS. mit hrSsi.
nciidem Kopfe und trockener Kehle.
ir kam schier um vor Durst, wallt
in Eile ein GlaS Bier trinken und
ich dann ein weiteres Billet hs ,r
Station Plehningcn lösen, daS er
am Bahnschalter in Berlin nicht hat
te erhalten können.
Aber ein newaltiaer Sck'rek tir.
zitterte 1en Aermstcn, als' er an der
BillctauZabe erfuhr, dak w nM.
tägliche Pcrsonenzug über Plchnin
gen feit dem Fünfzehnten eingestellt
und an Stelle dessen ein Kurierzug
im Llnschlilk an Etldtkllbnen rinn,.
schoben worden sei, der nur erster
. , 1 ... tit.Pt IW '
im zmeirer laue ?uyre.
Freese war blak aeworken kei ti.
- , V -t. V V
ser unvermuteten ' Entdeckung, so
VE. f.y. i . ...... k . . . !.'
vuü ioi in oem merzen oes oieultha
bcnden Billeteurs, vielleicht weil er
gerade nichts andres ,u tun katte.
ein gewisses Mitgefühl zu regen be
gann.
Müssen Sie denn beute ack
nach Plehningcn?" fragte er.
Ich mochte wenigstens gcin,"
klagte der Kandidat, während seine
Wangen sich roter färbten, .aber ich
habe mich" r- und er schaute sich
scheu nach allen Seiten um, ob
ihn auch sonst niemand höre
.ich habe mich unalücklicherwcisz
nicht genügend mit Barmitteln ver
sehen, um den' Kurier, bcnuken
zu können!"
,8 IC" saate d?r , Beamte und
wiegte den 5kopf über dem roten
Kraaen bedauernd bin und kier. ..das
ist freilich schlimm! Tcr nächste. Per
Zonenzug geht erst morgen früh uiu
Sechs. Aber wissen Sie, machen
Sie es dock so: iabren Sie nack
Guhsewitz das ist die Station
vor Plchningen, und gehen Sie von
Guhsewitz nach Plehningcn zu Fuß!
Das werden etwa' zwei Stunden
sein, ist also nicht gefährlich. Bei
Guhsewitz Zwciat sick nämlick die Li.
nie nach Bösen ab. und der Doiener
Zug geht in einer halben Stunde
und ,jt noch dazu Pcrsonenzug mit
dritter und vierter Klasse."
ttrceso nickte. .TaS ainae schon."
meinte er und ariif na5i seinem
Portemonnaie da würde ich gegen
Abend in Plehningcn sein . . . J!t
Ihnen vielleicht zufällig bekannt, ob
das Äors Hohen-üraatz, Besitztum
des Ocrrn Baron von Tübinaen.'
sehr weit von Plehningen entfernt.
X)ti"
Der Beamte wickle eS nickt, haale
aber, da seine nienscken?reii,ilir7i,'
Aufwallung noch anhielt, in seinem
Bureau danach. Ein Gepäckträger
kannte- die Gegend und meinte. He
heN'Kraatz könne -höchstens ein ha!
bcS Stundchm von Plchningen eit!'
sernr sein.
!ran!i kaufte sick als ein Billet
vierter Klasse nach Guhsewitz, wo e.'
nach kurzer Fahrt eiiltraf. Die
Litze des TaaeS batte inzwischen.
obschon der Nachmittag bereits weit
vorgeschritten, immer mehr pgc
nommnr. ES war keine verlockende
Aussicht, in dieser surchtbarcn Tem
pcratur noch einige Srimdcn mar
schieren zu müssen. Dem armm
Kandidaten klebte schon die Zunge
an dem Gaumen. . Er überlegte,
ob er sich in der dürftigen Bahn-'
liofsrostauration von Gubsewin ein
GlaS Vier leisten sollte oder nicht
,Licber nimt. saate er s,m: .das
Vier wird warm sein und löscht auch
den Durst nicht recht; ich glaube, ich
tue am besten, wenn ich einen
Kognak trinke. Oder noch besser
ick werde mir ein GlaS Koana?
in meine Feldflasche füllen lassen;
dann habe ich unterwegs etwa?, um
die trockenen Lippen zu" befeuchten
und ualeich etwa? Maaemtärken.
dcrcs als das labbrige Vier!"
Und er kramte, nock aus dem Ner.
ron stehend, aus seinem ftejMfrif
die Feldflasche hervor und trat dann
in die Restauration ' und an die,
hinter der Vüfctt stehende, sich dort
mit Fliegenfangen beschäftigende,
mürrisch und schmutzig aussehende
Frau horan
Wurden Sie wobl so aut kein
sagte der Kandidat, und mir für
k,",k ff! satt?! (intnnf 4 5l!k 'VT
'-'(''U IVUIIU III Vk(.C UU"
sche füllen ?'
Die 5?rau nahm mit einem Ant-
litz, als ob sie durch die an sie ge
richtete Zumutung tödlich verletzt
worden sei. reeie die lasche u3
der Hand und gok ein erhebliches
lluantum geloorauncr Flüssigkeit
in, diese.. '.. i.
(Fortsetzung folgt.)
Die strebiam? Sott,
Lotte lernt lateinisch schreiben. Nach.
cem sie ein paar Worte geschrieben
hat, fragt sie ihre große Schwester:
.Mieze, wie schreibt man da? latei.
nische Komma?"
ZweitrltiStandvunkt.
1. Lebriunae: .Na. wie ebt'S in k,?
Lkhre. Ede?" 2. Lehrjunge: ,W.
sie. die Meestern habt ich bald satt ge. ,
lriegt, sie mir aber noch nie."
Ei netterBktt?. OTmis.
richt: .Wie Heike Sie, Angeklag.
ter?" Etrolch ittrtraulich ..Wir
sind Äamcnsvtttcc,'.. kierr A,nt.?rick.
., ,
Alls dem Staate
Uus vloomfield, Nebr.
Vloviiific'ld. Nebr.,' 14. Okt.
Bloomficld verlor von den drei
Spielen während der, Fair eins und
ztvar das gegen Nandolph. Es be
siegle aber Hartington und Royal.
Georg Bhrman gewann einen
besonderen Preis von der Lallcy
Electric Light Eo. in Detroit wegen
seines Verkaufs von vielen elektri
schen Lichtanlagen für Farmer wäh.
rend des Monats August.
Ain Freitag morgen um Uhr
wurde ein Fremder, der sich in dem
Elscnwarengcschaäft, von, Frymirc
ein paar Revolver aiicigncn wollte,
voin Besitzer des Ladens ertappt.
Es kam zu einem Handgemenge, bei
dem der Fremde den Kürzeren zog.
Er wukte sich jedoch loszumachen
und rannte wie . besessen davon.
Fünf Meilen südwestlich von d.'r
stadt wurde er jedoch m einem
Kornfelde erfasst. Seine Entdeckung
war um so leichter, als er bei denk
Handgemenge im Laden seine Kappe
und seinen Ueberziehcr verlor. Mit
diesem lichtscheuen Gesinde!, das
überall haust, sollte 'kurzer Prozeß
gemacht werden.
Die Arbeit zur Veränderung des
Laufes unseres Creck hat jetzt ed
lich angefangen. Das Countn will
die Hälfte der Kosten tragen. Durch
die Schaffung eines zweiten Gra
bens, der durch Henry Volpp's AI
falfa Feld gehen soll, glaubt man,
im Falle einer Ucberschwemmuno
die Abfuhr des Vgsserö beschleunigen
zu können.
Leutnant Rcnard von Wausa bat
sich während der Fair als vollkom
mener Flieger mit seiner Maschine in
der Luft erwiese. Seine loop the
loops hielt die nach Tausenden zäh
lcndcn Zuschauer in gröszter Span-nung.
Die Pa'torcn M. Koolen von
Leigh und ' A. ' Spicckcrmann von
Bloomficld reisten am Samstag nach
Dakota City, wo sie am Sonntag
redeten. Sie sprachen ebenfalls auf
dem Missionsfest in Ponca an dem-
clbcn Tage.
Die Einnahmen der Fair Beliefert
sich auf $4500
John Reimers hatte neulich eine
furchtbare Erfahrung mit seinem
Kraftwagen. Er war in Colcridge ge
wesen und fuhr abends nach Hause.
Die Lichter gingen aus und so mußte
er über eine erhöhte Straße sahrcn.
Als sem. Automobil zu rutschen an
fing, warf sich John mit Blitzes
schnelle auf den Boden. Das war
ein Gluck, denn mit nenr Male
schlug das Automobil um und blieb
r.uf dem Kopf stehen. John kam mit
dem bloßen Schrecken davon, wah-
rend sein Automobil nur am obern
Teil beschädigt wurde.
Leutnant Renard, der kühne Flie.
gcr von Wausa, der kürzlich durch
eine Kunststiicke in der Luft die
Bloomsielder erfreute, hatte vor
einigen Tagen das Unglück, abzu
stürzen, als fein Motor versagte. Er
selbst wurde nicht ernstlich verletzt.
wohl aber sein Begleiter, John
Wambcrg, ein Mechaniker. Letzterer
wurde von der zu Boden fallenden
Maschine zerquetscht.
Edna, Luise Grothe, ein Tochter.
.,en von I, H, Grothe, starb neu
lich in Siour, City an den Folgen
einer Blinddarmentzündung. Die
Leichen Feierlichkeiten wurden von der
St, Adr:io Kirche auS abgehalten,
unter der Leitung von Batcr McNa.
niara. ,
Die Pastoren Koolen von Leigh.
und Spicckcrmann von Bloomficld,
waren Feitrcdncr auf den Missions
festen des Herrn Paitor Klatt in
Dakota City und Ponca. Herr Pa
ftor Klatt arbeitet mit Erfolg und
er wie seine Frau Gemahlin der
dienen die Liebe und Achtung, die
trcsflichen lVemcindegliedcr ihnen
entgegenbringen.
Nick Paper ist von Lincoln onge
kommen und wird sich hier Ge
schäfte halber längere Zeit aufhal.
ten.
Ein Sohn von Fritz Peterö hatte
neulich das Unglück, ein Bein zil
brechen. Der O Jahre alte Junge
sprang unter schlafende und ruhende
Schweine, Tiö aufgescheuchten Tiere
liefen gegen ihn und das Resultat
war, daß er das, rechte Bein brach.
Es wird wohl noch einige Wochen
dauern, bis das Bein geheilt fein
wird.
Unter
Was sind Ihre Bedürfnisse in
f
Cf?
4W VttfUl
CXeöer Mann Hat ein spezielles Bedürfnis in Unter
V kleidung der innen Arbeitende, der außen Arbeiten
dc. der Mann, welcher Wärme ohne Gewicht wünscht und
der Mann, der beides haben möchte.
Wenn irgend eines Mannes llntcrzeng hier in
Omaha offeriert wird diese Zarte enuarttt
Sie heute hier. ;
Bafsar Union Snits, Supcrior !kiit Tnits, Tnofold Ge
snndheitö-Unterzeng, Madrw Stepljeiiso,
Taunton, Winftcd, Collinö.
Alle gewünschten Gcwichtc
u. Größen biZ zu o( in
Union Suits und Z.Stücke
'Unterzeug.
Schwere wollene, gerippte,
mittelm. gerippte, leicht ge
rippte, Seide und Wolle,
und alle Mischungen,
t
bis
Hanptflnr Mittel Sektion
HM
RsözM?Ul EkÄZkUUZ' C
Z
jirrt:;?. f.:fy-7Tt M9mmsMr
,,, , M ii i ''iiliiirraiaitairi'uOr "
Mim tk tHOW,i
Korrekte Kleidung für Männer und Franc,r
W'lilil
WW MMMSWVWWZWW.
Q3?Q(ID GilßßtSS
mtm&mmaMsmfm
Jones ruft 648 auf
anstatt seine Frau
Bill Jones ist ein Geschäftsreisender. .
Wenn er auf Reisen ist, telephoniert er jeden Tag an fein
Heim.
Beim Aufruf sagt er: Ich mochte zu Nummer 648 in
Brownsville sprechen." '.
Er wendet diese Methode des Aufrufs an, anstatt zu sagen:
Ich möchte zu Frau Bill Jones in Brownsville sprechen", weil
es billiger und zufriedenstellender ist.
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Jones gebraucht, was wir ..Station.zu-Station".Dienst nen
nen er spricht zu irgend jemand an der Station, die er mifruft.
Der ,.Station-zu.Station"Dienst steht sich billiger, als wenn
man eine bestimmte Person an? Telephon nift.
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NEBRASKA TELEPHONE COMPANY
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