Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, October 14, 1919, Page 4, Image 4

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    Seite 4-TöglIche Omahg TribUne-TieiiLtag, den 1-1. Oktober iOit).
Tüalichr Stnaha Tribüne
! TRIBUNE PUBLISHING CO. -VAL J. l ETER, rrcit, ,
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Entere! eesoä-!, mstter Hwrcb U, 1912. th postofik of
Omaha. Nebnuka, ttüet th et ot Ustmi, Marcfa 3. 1879.
Omaha. Neb., Tienetag, de U, Oktober 1919.
r
Die Stellvertretung des Präsidenten
- Solange die bsn Präsidenten 2Bilfc-ii behandelnden Aerzte nicht ihre
Tiagnose verössentlichen. wäre es euie müßige Sache, stch in culmaizunaon
Betreff seiner lirankheit zu ergchen. Während eine offizielle Bezeichniing
' tiefer bisher icht vo-.Uegt. steht jedoch, ärztlichen Berichten zufolge, fest,
das; sie ernstlichen CwrkterS ist und ihre Heilung längere JcU in Anspruch
nehmen wird. Tie Annahme, dasz einige Ruhetage genügen würden, den
von seiner Rcdetour erschöpften Patienten wieder herzustellen, hat sich als
unrichtig erwiesen. Sein Leibarzt. Tr. Grayson. hat sich vielmehr gcno.
iigk gesehen, andere Aerzte zu Stete zu ziehen, darunter auch Prof. Tr.
Xarev Tercum aus Vbiladelvliia. der sich als Nerven, und Irrenarzt hohen
Ansehen? erfreut. Gerade die Hinzuziehung des Letzteren aber hat zu Ver.
inutungcn gefübrt. die hoffentlich jeder Grundlage entbehren. 5!cbcnbei
l?mctn f. dak r. Dercnm deutscher Abttamnttina ist. Sein Vater war
. einer der Gründer der Philadelphia Turngemeinde nd jahrelang deren
rrster Sprecher. ' r . - . . .
Inzwischen wird in der Presse erörtert. Ivelchcn Einfluß ern längeres
Kranksein des Landcscberyauptes aus tue Neglerung haben mag. uinuiiia.
l tritt has, Kabinett unter dem Vorsitz des Staatssekretärs. Robert Lan.
fing, zusammen. Dieses Vorgehen kann jedoch nur als ein zeitweiliger
Ausweg betrachtet werden, der sich für längere Tauer nicht wird aufrecht
erhalten lassen. Die tagliche Zusaminenkunst der Vorsteher der verschiede
nen NegieningsdcpaFements wiro öaourcn von einer ver,a!,ui,gs,imtjt wh
ihrem obersten Beamten geleiteten Exekutive zu einer mir beratenden Kör.
. 1 . .. ... . i ' r. . .r ...
perschaft. Tie Abwcsenhe oeg Prattoenren cnrzernr o?e iur inre jyuuuim.
cm tvrs.-ssu,iasacmän allein Verantwortliche Persönlichkeit. AuS den Bill
letinS Dr. Grayson ergibt sich, dah trotz der sich bemerkbar machenden Bes.
. .... . M ..ci I f t ' J . . 'e. M-. Oll O'nIT
ftkung im Zustanöe ocs Pranocnien, Ltcier ncy nocy mim- qkh un
irstftmc nn hm Neaierunasäeschäftcn wird enthalten müssen. Die völltge
Wicderaufnahms der ihni obliegenden SZegientngspflichten ist eine Frage
iOT lzfHTTji
, 'ilntcr solchnr Umstandm erscheint die Frage gerechtfertigt: Was
schreibt die Bundesverfassung in dieser Hinsicht vor? '
rwAnk k rftfsfrnH 1 hei Artikels 2 der Vertanuna besagt: ;sin
ftlT? her Neitiauna des Präsidenten aus einem Amte, oder seines Ab
lebens. Rücktritts oder seiner Unfähigkeit (inability), die Pflichten des
Amtes aliszuübm fallen diese auf den VizePrSsidentm übergehen, und
hn ttlZiiarciz ist bcvollmächtiat. im Falle der Beseitigung, des Todes, des
NüZtritts oder der Unfäbigkeit des Präsidenten gesetzmäßig vorzugeben.
inbnn tr erklärt, wclckcr Beamte dcmgemasz als Präsident fungieren soll.
bis jenes körperliche Unvermögen (disability) nicht mehr besteht oder ein
neuer President erwählt worden ut.' .
.: Man beachte, das, in dieser 'Bestwuming did Worte Unfähigkeit (in.
ability) und körperliches Unveriiiögeil (disability) im gleichen Sinne, gc
braucht werden. V ' , ' . ; ..
Tie einschlägigen Fragen drängten zuerst zur Entschndung. als Prä
sent Garficld am 2. Juli 1881 geschossen wurde. Das Land stand ihnen
'."Zbi-i'nd der Wischen seiner Venvnnduna'und seinem Tode fließenden
.Hi-it ratlos aeaenüber. : dck ein Prazedcnzfall nicht vorlag. Vizepräsident
Arthur mcislcrte tick, iracndetwas in der Sache zu tun. bis er in der Nacht
ZUM 1. September in seinem Heim in NW Aork aus dem Bett geholt
und von einem Richter des Obergcrichts von New York als. Präsident der
reinigten Staaten vereidigt wurde. Diesem Schritte waren eingehende
Erörterungen der hervorragcndstm Anwälte des Landes vorausgegangen.
Die Lage nun- kritisch, da der eue Kongress noch nicht zusammengetreten
und sonack kein Prändeut pro temv. des Senats oder Sprecher des ökon
rkssl.'s vorbanden war. um eiiMsprinaen' falls sowohl der Präsident wie
Nr Bizevräudent durch den Tod abbcnisen werden Zollten. Damals war
nsch nicht-die Bcmlttnmttg getroffen worden, dah in solchem Falle die
her l'?rscl'i'dcit?n Reaierunasdevarteinents, begtnneno nur neu:
Staati-sekretär. dei'. .Präsidentenstuhl einnehmen,müffen.
Die Mehrheit der als Autorität auf dem Gebiete der Vcrfassungsrechte
geltenden Anwälte vertrat die Ansicht, dasz unter der Verfaung geistig?
Unfähigkeit eine unabweisbare Vorbedingung her Ercstzung des Präsidenten
durch den Vizepräsidenten oder eine andere Person sei. Angesichts der
fraglichen Dauer der AiedergcneZunz Garsields drängte zcdoch die ösfent
licke Meinung so ' sehr auf die Einsetzung eines verantwortlichen Regie.
rnngZobcrHauptcs, daß Arthurs Amtsübernahme die Folge war. Kongreß
und Kabinett einigten sich dahin, daß nach Wiederherstellung des Präsiden
ten er durch Anerkennung seitens seines Kabinetts das Amt, zu dein er vom
Volk gewählt wurde aufs Neue bekleiden könne. Präsident Garftcld ver
schied, ehe ihm einer seiner Aerzte die Einberufung des Kongresses zur
Unterschrift vorlcgm konnte,' und wurde dadurch die Möglichkeit von
5?echtsucrwicklungen, die sich aus Arthurs Amtsübernahme hätten ergeben
, ttnnen. beseitigt. Der ume Kongreß nahm dann die vorerwähnten Be
stimmungen an, unter welchen nach McKinleys Ermordung Rooscvclt ohne
verzögernde Umstände und Maßregeln an die Spitze der Regierung treten
konnte'. ,
In jener. Zeit erklärte ein hervorragender Staatsmann: Persönlichen
SmKchtm darf nicht allzuviel Gewicht bcigemessen werden. Tie Regierung
des Landes muß unbehindert ,iwn FettMitt. nehmen!"
Der zweite Friede
Der Berncr Bund, das führende freisinnige Blatt der Schweiz, war
wahrend des Weltkrieges eher prs.slliiert. als prodeutsch. Daher besitzen
seine Auslassungen über den Frieden von St. Gernzain den Wert eines
sicherlich unparteiischtti Urteils.. Daß die Friedenskonferenz Oesterreich Ge.
walt angewn. wird man nach der Lesung des Artikels wohl kaum bestreiken
können. Das Perne? Blatt schreibt nämlich:
Tis deutschösterre'.chische Nationalversammlung hat, wie es nicht an
ders zu erwarten war. den ihr ufgczwungenen Frieden angenommen und
,hxs Tclegaten bei der Parisex Konferenz beauftragt und bevollmächtigt.
das Dokument von St. Germain zu unterzeichnen. Damit wird also der
zweite Frieden offiziell gefchlossen werde, aber-im Gegensatz zu dem'Ber,
saillevunter Protest, Fast pder Artikel des Vertrages wird damit belegt.
Selbstverständlich ist dies ein rein platonisches Verfahren. Praktische Be
teutung bat es nicht. Ab es ist noch fraglich, ob es überhaupt zugelassen
wird. Den Deutsckzen wurde, seinerzeit deutlich zu verstehen gegeben, daß
der Vertrag ohne Protest angenommen werden müsse, was sie dann, auch
getan haben, Auch Oesterreich .müsse sich, falls dieses gefordert werden
sollte, dazu, vexstelM. Denn pon ihrer Seit aus bleibt der Protest doch bc
flehen, selbst wenn k? nicht formell anerkannt und unter das Fxiedensdoku.
ttient gesetzt, wird. Die Ocsterreichex haben, wie die Deutschen, anerkannt,
datz es ganz gleichgAtig ist, was sie unterschreiben. Der Entente kommt
rZ nur darauf an, daß unterschrieben wird. d. h. daß sie ihren Willen durch,
Iftzr, Es handelt sich hie? m d hcdem beliebte pädagogische Methode,
einem ungezogenen Kinde den Willoq zu brechen". Oder man kann es
buch mit dem Siegesbrauch der antiken Welt vergleichen, den Besiegten
durch das Joch zu schicken, damit er in sinnfälliger Weise seine Untcrwer
fung unter den Willen des Stärkeren bekunde.. Heute mutet dwe"P?ais
turchaus veraltet an. Sie ist unpsycholpgisch und verwerflich. Sie ist
wirkliches Altertum in seiner unbarmherzigen despotischen Art und kann
,.ur als Ausdruck eines verstiegenen Siegcrgefühls aufgefaßt werden, Sie
miß sich, wie jede unpsizchologische, widernatürliche Maßnahme, rächen, da
sie ,nnere Widerstände und Spcmnungm schafft, die sich kinft plofisnöar.
jig entladen können. ' v
Bei dem dertraaucl cn nvA schiniegsameu Charakter der Tcutschöstcrrei,
acr ist die znur icht zu mvarteu, aber gerade bei ihnen hätte man mit
ssohntur und WcithcrMkeit n-.chr auszurichten vermocht, als mit unnach
sichtiger Hatte. Tie Entente hätte ti in, in Hand gehabt, Teutschöstcrreich
wirklich für sich zu gewinnen. Sie hatte eö durch großmütiges Entgegen
kommen innerlich von Deutschland loblösen können und eS kaum nötig
gehabt, die Vereinigung mit Deutschland diktatorisch zu verbieten. . Wes.
halb hat denn Italien m Oesterreich bis jetzt o gut obgeschnitten und sich
entschieden Syinpathicn erworben? Wie ist es denn gekommen, daß ein
zelne österreichische Alpengebiete, wie z B. ttärntctt. ,am ehesten noch von
Italien Verständnis und ilfe erwarten? Nur well Italic,: r gleichgül.
tig guS welchen politischen Motiven heraus sich menschlich und entgegen,
kommend gezeigt hat.. So aber bleibt in Oesterreich der alte Gedanke eine?
Anschlusses an Deutschland bestehen, und znar ist er gerade in den Alpen
landein, wo der Gegensatz zu SLicn. zu der sozialistischen Regierung und zu
den Juden am stärksten ist. auch am regsten. Ein Naturtrieb und nanient.
lich einer, der mit den Lebenönotitvndigkeiten verbunden ist. läßt sich nicht
verbieten. Wer eZ trotzden, tut. beweist nur feine eigene Unklughejt. Die
österreichische Nationalversammlung hat denn auch offen bekannt, daß sie
ain Anschluß an Deutschland innerlich festhält und daß sie von, Völkerbund
und vöil der Wiedergutniachungskommission eine Revision der ungerechten
Bestimniungen erwartet. Deutschösterreich, dem die lebenswichtigsten e
biete amputiert worden sind und das zwischen besonders gierigen Nachbarn
leben muß. kann in der gegenwärtigen Forn: nicht allein für sich bestehen
bleiben. Es muß irgendwa Kraft und Halt suchen. Wo anders könnte es
diese finden als beim Mutterlande? Deutjchösrerreich wird gesetzniäßig an
Deutschland getrieben. ES will zwar, dem Bcrbot gehorchend, versuchen,
zunächst allein zu stehen, aber es ist sest davon überzeugt, daß die Funk
tionäre.der Entente die Unmöglichkeit dieses Zustandes einsehen werden.
ES erhofft alles von der Zukunft. - ,
Tie österreichische Tclegatcn bei der Friedenskonferenz mußten einse
ken. daß nichts mehr für sie herauszuschlagen war. Und zwar bildeten, wie
Renner sagte, die vorher zwischen den alliierten Machten geschlostenen Ver
träae ein unüberstciglichcs Hindernis. Es ist ihnen also gleich gegangen
wie Wilson. Auch seine Mission ist an der gleichen Klippe gescheitert. Die
Verträge zwischen der Entente und ihren Verbündeten waren abgeschlossen,
bevor dir Wilson'schcn Grundsätze bekannt gegeben waren. Das ist das
Tragische. Denn so werden typische Kricgskonstcllationcit, kriegspolitische
Maßnahmen und Abwehrstellungen in die Friedenszeit hinübcrgcnoinmen,
wird der gerechte Ausgleich unter den Völkern Europas, der wahre Friede,,
durch überlebte und höchst Problematische Abmachungen vereitelt. Erst
wenn diese Hindernisse bescittgt werden, wird die endgültige Neuorganisa
tion Europos möglich sein. Auch der zweite Friede hat somit nur proviso
rischcn Charakter.
AusdmZtllatc
Grand Island
Grand Island. Nebr., 12. Okt,
- Zwei jugendliche Diebe,. Ralph
Bennett und Perle Robinson, beide
Xi Jahre tilt, wurden wecn Dieb
slahlS eines BicyclcS. dem städtischen
Gefängnis überlieferte Der Polizei-
Richter bat die jugendlichen Diebe
freigelassen mit der Bedingung, daß
ne die Schule regelmäßig besuchen
und am Abend zu Hause bleiben, sie
sollen unter Kontrolle gehalten wer-
den und falls sie die Warnung des
Richters nicht befolgen, werden sie
nach der Rcformationöschul.- tn Kcar-
ncy überliefert.
Fräulein Schlvartzentrubcr hat an
westl. Division Straße eine:: 6jähri-
gen Knaben mit ihrem Auto Fwtfah.
ren. . Das vordere Rad war über
den Leib passiert, ehe die Maschine
zum Stillstand kam. Der Knabe
scheint nur leicht verletzt zu sein; am
uächstcn Tage war er wieder auf den
Beinen.
Tie Aktionäre der 9!orth Ameri.
cgn Hotel Co., hatten letzten Freitag
eine stark besuchte Versammlung, von
den, 93,000 Dollar hier vorhandenen
Iktlen-Teilhabern waren 80.000
Dollars vertreten. . Prince
erläuterte den sinanziellen Zustand.
$1 98,000 find somit am Gebäude in
Material und Arbeit verwendet, der
Lauplatz kostete $38,000. Die An.
wcsendcn, haben alle ihre Vollmacht
einem Komitee übertragen, mit dem
vollen Vertrauen, daß die Herren
nach bestem Ermessen handeln wer-
den, um das angelegte Kapital so
gut als möglich zu sichern und zins
bar zu machen. Das hierzu erwähl
te Komitee besteht ans den Herren:
David Kaufmann. W. A. Prince. S.
N. Wolbach, John Allan und Hy.
Bartenbach. Es ist allseitiger Wunsch,
daß das 4'0tcl baldmöglichst fertig
gestellt und dem Verkehr "übergeben
wird.
Die hiesige Zuckerfabrik bat mit
der Kampagne Tonnerstag nacht be
gonnen und innerhalb 24 Stunden
rollte der krystallisierte weiße Zucker
heraus. T,e beiden hiesigen Enaros
Geschäfte, iii Nebraska Mercantile
Co.. und The Donald Co.. . waren
auch sofort mit ihren großen Motor.
Truas am UIafe. um töre Kunden
zu befriedigen. Tie Fabrik wurde
während der letzten zwei ?labre be.
deutend verbessert zind vergrößert
und ist im besten Zustande. Fn den
nächsten Tagen werden mehrere Mit
Honen Pfund Zucker hier fabriziert.
Uns EslumSus, Nebr.
Columbus, Nebr., 13. Okt.
Heute war Cokunbus Tag und als
an einem gesetzlichen Festtag sollen
alleBanken uiid öffentlichen Ossicen
geschlossen gewesen fein. Das Wette?
war jedoch den ganzen Taff so reg
nerjfch. daß sich Schreiber Dieses
nicht überzeugen konnte, wie strikt
dieser Feiertag eingehalten wurde.
Aus Schllyler wird erzählt, daß
?inem kleinen Mädchen von einem
Bulldogg die Nase abgerissen -wurde,
als es beim Seilspringen das Seil
schnell Mlfeben wollte. Zu welchem
Zwecke müssen eigentlich diese cbe.
ss bäßlickien, als gesahrlichen Tiere
geholten werden? Man sieht es ja
woem Englmider auf mehrere
Schritte a. deß er kein Deutscher
ist. wozu denn dieses Erkenini!gs
zeichen durch Bnlldögg halten?
Dr. Win. ' Neuinärkcr, LowcN
Walker, Bert Phillips und Philipp
Hockenbcrer kehrten am Samstag
abend aus Omaha zurück, woselbst
sie die Nebraska State Convention
der American Legion in der Citu
Halle besucht hatten. Gouverneur
McKelvie hielt den Telegaten eine
Ansprache und dann wurde Letzteren
im Fontcnelle Hotel ein Bankett ge
geben. A. A. Kline von Nebraska
City wurde zum Präsidenten sür das
laufende Jahr erwählt und Hastings
wurde zur Bcrsammlungsstadt für
nächstes Jahr im Oktober bestimmt.
Tie Vcrsaminlung wurde. abgehal
ten, um die Organisation 'der Ame
rican Legion perfekt zu machen.
Eine gute Zeit wifd von Denen
berichtet, welche am Samötag ,nach
Ouiaha gingen, um den vierten
Grad der NnightS. os ColumbuS zu
nehmen. Von Eolmnbu gingen zu
diesem Zwecke noch Omaha: Milton
Phillip. M. E. Helm. Dr. Leonard.
Philip Lannan, Victor Lachnit. Tom
Wlade. Joseph Herrod. Ir.. Wert
Lemprick. Mark Burko nd John
Speicher.
Heute mittag ging ein Aeroplan
in niedrigem Fluge über die Stadt
weg und erschreckte viele Beivohner
durch daS starke Geräusch sciirer Ma.
schine. doch konnten die Wenigsten
die Fliiarmschine in den niedrig
hängenden Regenwolken erkennen
und Viele dachten erst an einen
schnell vorübergehenden Tornado.
Nahan Bernstein von Omaha
spricht heute Nacht im Swan Thea
ter zwischen den Akten im Interesse
der Rosev?lt Memorial Association.
Er war heute in Fullerton.
John Glur kehrte am SamStag
von der Great LakeS Naval Training
School in Great Lakes, Jls., wo
selbst er aus seinem Marinedienst
entlassen wurde, zurück. Er diente
über SV Sahre in der Marine und
war längere Zeit mit der Pacific!
Flotte.
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