Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, September 26, 1919, Page 4, Image 4

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Seite A-Täglich'o Oinaya Tribütio Freitag, den 26. September 1919.
Töfflichc Omaha Tribüne
TRIBÜNE fUBLMUIKQ C0.-TAL J. PETER, IWdent. ,
1307-1309 tlwrd 6t.
Telephon: TTLER 40.
Utnkh, Nrbraska.
Um Muint. Ia Brauch Office i Ü7 6th Are.
Vreiö de LZochliiblaUö bei VomuebezaHIung $2.00 daö ?ÜaHr.
Preis bei Tageblatts: Durch den Traget. Per Woche 124 Cent?:
durch die Post, bei Vorausbezahlung, pcr Jahr $ß.OO; sechs Monate $3.00;
drei Monate $1.50.
Entered , erond-class matter felarcb 14, 1912, the postoffice of
Omaha, Nebraska, under the art of Congrcss, Marc-h S,
Omaha, Ncbr., Freitag, dca 2G. Crptrmbcr 1919.
, Sie neue Verfassung öes Deutschen Uekchs
Mit 273 Stimmen gegen die 75 Stimmen der ehemaligen Slonfer
vativen und des Nestes des rechten Flügels der früheren S.'citionalliberalen
' l,at die deutsche Nationalversammlung zu Weimor im Sommer die neue
Neichsverfassung angenommen. Hinter ihr steht also, wie anzunehmen ist.
.' dic grosse Masse des deutschen Volkes, das damit seinen Willen zur deut-
schen Demokratie bekundet hat. Das ein so grroalriocS Werk, an deni so
d diele Köpfe mit recht verschiedenen Lebeusanschauungen und politischen An
' sichten sechs Monate lang gearbeitet, haben, nur auf dem Weg des störn
. promisses zustande kommen konnte, ist ohne weiteres klar. Uebereinkünfte
, unter Menschen sind in der Regel Kompromisse. Tas fordert ihre Brauch
barkeit und Dauerhaftigkeit. . ' - "
Die neue Verfassung zeichnet sich vor der Verfassung des Kaiserreichs,
ric sie zu letzen bestimmt iit, durch zwei arone Grundgedanken aus
, durch den in ollen ihren Paragraphen hervortretenden Willen zur Demo.
kratie und durch das Streben nach größerer Einheit. Im ersten Artikel
- heißt es: Das Teutsche Reich ist eine Republik" und Die Staatsgenialt
: sieht vom Volke aus". Der Träger des Volkswillens ist der Reichstag.
oer von allen der ßwanzig Jahren alten Teutschen ohne Unterschied des
; (Geschlechts gewählt wird, und zwar in allgemeiner, gleicher, geheimer, di.
; retter Wahl. TaZ Volk wählt ober mich den Reichspräsidenten, der seiner
zeit wieder die Minister beruft. Tiefe müssen das Vertrauen des Reichs
tages besitzen, der jederzeit das Recht hat. jeden einzelnen Minister abzu.
derusen. Zieles Recht hatte der alte Reichstaz nicht, uns selbst unser Kon-
grezz vetttt es nicht.
So ist in Teutschland in Zukunft keine Negierung entgegen dem Sti
len der Vollsmehrheit möglich. Um aber eine Alleinherrschaft des Paria
ments zu verhüten, die in der Hand von Demagogen unter Umständen
ebenso gefährlich für die Freiheit des Volkes werden kann wie die Auto
kratie oder die Tiktgtur, hat man das Amt des Reichspräsidenten, ferner
öen Neichsrat und das Referendum geschaffen. Der Präsident wird wie in
Frankreich auf sieben Jahre gewählt und darf wiedergewählt werden, ist
also der ruhende Pol in der Erscheinungen Flucht': denn die Lebensdauer
!eS Reichstages betragt nur vier Jahre. Dem gleichen 5lweck. arökere Ste
tigkeit in die Reichsgeschäfte und in die Politik hineinzubringen, dient auch
der neue NeichZrat. der an die Stelle des alten Bundesrats getreten, aber
durchaus anders geartet ist. In ihm ist jeder deutsche Bundesstaat, oder
wie es nunmehr heifit, jedes einzelne Land' uiit mindestens einer Stimme
vertreten. Kns von ihnen hat mehr als zwei Fünftel aller Stimmen.
Preußen verfügt über 24 Stimmen: aber sie verteilen sich auf die ver
miedenen preußischen Provinzen, denen das Recht der Selbstverwaltung
und damit eigene Stimme im Reichsrat zusteht. Alle Eesebesvorlagen.
die von der Regierung eingebracht werden, müssen ois Zustimmung dieses
Reichsrats, haben. Gibt er sie nicht, fo kann die Regierung sie zwßr troh.
dem einbringen, muß aber gleichzeitig die Entscheidung deS Reichsrats be.
kannt geben.
Zum Beschluß genügt her Wille des Reichstags: doch kann der
Neichsrat Einspruch dagegen erheben, und dann geht das Gesetz nochmals
an den Reichstag zurück. Kommt keine Uebereiystimmung zustande, so
kann der Reichspräsident eine Volksabstimmung darüber ansetzen, niusz es
aber nicht. Tut er es nicht, gilt das Gesetz alS abgelehnt. Sümw.t der
Reichsrat entgegen dem Beschlusse des Reichsrats ein Gesetz mit Zweidrit
telniehrheit an. so muß der Reichspräsident das Gesetz entweder für rechts,
kräftig erklären oder ober das Volk darüber abstimmen lassen. Der Volks.
Wille wird sich olsa unter gewissen Umständen in Zukunft in .Deutschland
le:chter und rascher durchfetzen als in manchen anderen Ländern, die sich
iincr mustergiltigen demokratischen Verfassung rühmen. Die letzte Ent.
scheiöung liegt dort immer beim Volk.
Die Reichsverfassung bringt Deutschland dem Einheitsstaate beträcht,
lich näher.. Das Kaiserreich war kein solcher. Es war ein Bund von
selbständigen Staaten unter der Führung Preußens, fein Organ der
unöesrat, der Hemmschuh allen Fortschritts und aller Neutralisation
In der neuen Republi! tritt der bundesstaatliche Charakter stark zurück.
er,r gwr es .nur einen einzigen wirklichen Staat, nämlich das Reich
5ue Gliednaatm und kerne wirklichen Staaten mehr, sondern nur noch
fjrpne ewiwcrwauungslorper. Deshalb nennt die Der assung sie auch
Nicht mehr Staaten, sondern Lander". Das Reich ist jetzt in ihnen so
öimuicn aus au.cn wichtigen Gebieten zuständig, vor allem im Verkelirsme.
sen, im Steuerwefen und im Militärwefen. Alle Eisenbahnen, alle Wasser,
wego, alle öffentlichen Verkehrsmittel und alle Kräfte dafür untersteben
von jetzt aö dem Reiche. Die Veranlagung, die Kontrolle und die Verwal-
wng alles kteuerwesens ist Sache des Reiches. Die militärische Selbst,
ständigkeit der großen Bundesstaaten ist aufgehoben. Es gibt jetzt keine
preußischen, bayerisch, württembergifchen oder sonstigen Heere mehr,
. sondern nur noch ein einziges: das Reichsbeer.
So sieht in großen Zügen die neue Verfassung aus, die. wie es im
Eingänge des Dokuments heißt, .das deutsche Volk, einig in seinen
Stämmen und von dem Willen beseelt, sein Reich in Freiheit und Gerech,
tigkeit zu erneuern und zu festigen, dem inneren und dem äußeren Frieden
zu dienen und den gesellschaftliche Fortschritt' zu fördern", sich selbst, ge.
geben hat. Sie kann als ein Zeichen ungebrochener Tatkraft, unzerstörba.
ren Lebenswillens und festen Glaubens an die -Zukunft des deutschen Vol.
kes gelten.
Tksrhriirkrll.
Lo Pufll Te Cliampoville.
;fftvrntm
Da? erstemal hatten sie sich
Museum zu Versailles gesehen, Ei
eine wteresste EtalMk.
Im Signal- veröffentlicht ei
Zugführer die .Zusammenstellung
seiner Dienstleistungen während 25
Tiensifahren. In dieser Zeit suhr
er 2,iey,583 Personenzugs-Kilome
,iec ob, bai entspricht etwas über
plmal im Erdumfang; serner
j4G3,C15 GüterzugS.Wometer oder
'llrnal den Erdumfang. Er lel
stete Reservedicust: 5816 Stunden
oder 8 Monate, 2 Tage und 8
Stunden. In den 25 Tienstjahren
Tjolte er 1443 Freitage, daö find 3
Bahre, 11 Monate 'und 2 Tags.
Er war arbeitsunfähig infolge von
Unfällen: 11 Tage, infolge Krank
heit 5 Tage; IILöma! hat er den
Silnplontunnel durchsahren.
Sei Argnnient.
Ein Geistlicher war rcht traurig
daniber, daß seine gÄteSdieustlichen
Abende, sür .Männer so schlecht be
sücht waren. Eines ALends, als öu
her ihm felöst und jb?nx Küster nie
mand erschienen war, sprach er dar
über.
.Ich denke, die Leute sollten her
lonnnen," sagte er.
Ia, das sage ich auch immer,' er
widerte der Küster, .und ich habe es
den Leuten schon eft gesagt. Sehen
einmal. a;e ich, sehLN Sie doch
rnich an! Ich gebe zu jedem ftlchen
Übend, und wiitülsfi mxl..
. Die erste Briefmarke.
In London wurde dieser Tage der
.Geburtstag' der erster, aufklebbare
Briefmarle gefeiert. ES handelt sich
um die schwarze Pennymar! von
Großbritannien, die 1840 ,ur Aui
gäbe gelangte. Die, schöne Zeichnung
sts.NiMtt von zwei , Aquarellskizzen,
die Noland Hill demSchatzkanzler uu
legte und nach denen Henry Corbuld
die endgültige Zeichnung entwarf.
Drei Jahre lang war diese Briefmar
ke ein englisches Monopol. Ihre An
nähme durch ouZiändische Regierus
gen ging so langsam vor sich, daß
am Ende deS tikten Jahrzehnt! u
20 Länder sich dieses fo außerorden!
lichen bequemn Hilfsmittels, del
Verkehr! bedienten. Heute kenne di
Philatelisien über LIM) verschiedene
Arten, und die Au-gab; von Mar
ken ist eine der ersten Anzelegenhei
len, mit denen sich neugcgrundete
Staaten beschäftigen.
2ek WoL-enö?richt deS New Aor.
kcr Bankhanses Henry Clews und
Co. bezeichnet die derzeitige Ee.
schäftslage als Zehr verworren und
voll ton Ungewißheiten. Uai wohl
stimmen wird.
F.'Mcrhcst? Augen hindern Kinder
das Vi'?? in der Schille zu leisten-Lafs-,
Sie Dr. Äeiland deren
uzen rr.tersuch. Fremsnt. Tidz,
im
(C
vcnry .ormoy, cte aaörca von
Paima, ögarum sie wohl der Zujall
noch einmal im Zimmer LuSwigS
oes vierzehnten zuzainmengesuhrl
halte, uns warum er weniger end
zuat von der Decke auf dem Kö
niZt-dett war. wie von dein einfach
eleganten Kleid, das ihn streifte V
svarum erzeigte die Trägerin diejes
KleideS dem kostbaren Putz von
Frankreichs Berühmtheiten n ge
ringe Ausmerlsamteit, nur um die
nichtSjagende Uiilform eineö Senie
Leutnants zu vetraäztene Und wa
rum endlich jah pe dreimal zurück
und er viermal. .
eiioem waren vierzehn age
vergangen, ohne dag ju? ch wieder
geieyeil hatten. Der Änörang ist
unmer jtark zum Muieum: Pariie
riniieit, Prooiiizbeivohnerinuen, Engl
tanoeriimen, - muizinnen. was wein
ich alle! Welin jie ix Versaillee
wohnte?
Ader das Geschilk ist zu launisch
eS icheint rliis UiimoglichfeiX ihr
zu begegnen I Jetzt heißt'S, veo
nünftig zein und nicht megr daran
' denleii
Die Damen sind findiger; Andrea
hat die Kammer ans leineni Aock)
kragen bemerll, sie ist überzeug!
daß es öt'um.'ner Eins war. Sie ha
te es erst für eine Sieden gehalten,
aber dann iin Konigtzimmer .
h, jie wird seinen amen schon
erjahren, das RegimeiU liegt, am
Ort. Zenn jie ö!enee, ihrer besten
Zreundiil, alleZ anoertraule' Renec
von Preinont kennt alle Offiziere m
ÄerjaiUcS durch ihren Vater töcne
ral und ihren Bruder, der als Ka
pilän bei öen Kürassieren steht.
Gegen vier Uhr, wie jie mit ile
nee in der Allee von r. Cloud pro
oiciiiert, geht cr vorüber und grüßt,
ihr Herz jchiagl oermacii, qü j:e
beinahe das Äeivi.ß:iein verliert.
i.:3 ist dir tscnw'C
IKix't Ach nichts."
Ist Henry Dormey die Ursache
dieier Erregung''
.Ach, 'das ist Henry Tormoy'i
Mlnst du ihn?"
.Ein .Schulkamerad Georgs, er
hat ihn uns vor einigen Tagen g?
bracht. Tu wirft ihn zu Hauze noch
sehen.'
Keine Hoffnung mehr! Gestern
abend eHl hat ein Herr von Patina
'ei Tisch bemerkt, er erstünde nicht,
eie jemand seine Tochter einem Mi
.;itjt eden kö)ine. .Die, Arme wird
zon einer arniscu in' die anöcre
gesetzt, bis schließlich eine Kugel jie
des Gatten beraudt." Andrea hatte
mit geroteteu langen behaupzet.
man tonne auch auk anöere 2ietie
Sttwe werden, was ihr die Rüge
eintrug, kleine Mädchen hätten nicht
Sie erste timme im Hauze. Ahnt
dec Papa etwas? AVer wer sollte
geplaudert haben? siezen Abend
geht sie zu Renee. Henry ivird dort
sein. WaS hatte sie für große Hoff,
nungen auf ihre erste Zuiammen.
kunft gesetzt! Denn er haue sie nicht
vergessen. Der Blick am Sonntag
!N der Mittagsmeise! Sie wird ge
liebt, aussichtslos! Mut, sie muß ihr
Möglichstes tun, um kalt und im
leidlich zu erscheinen; sie will nicht,
daß er unnötig leide. Es würde so
gar klüger sein, auf die Gesellschaft
zu verzichten, denn sie zweiselt an
ihrer Krajt, ihn zu täuschen. Aber
trotzdem ist sie schon vor der Zeit
bereit und hat mehrere Male nach
dem Wagen gefragt.
Henry ist da, der Ausdruck seiner
Augen verwirrt jie bei der Begrü
ßung. dann zieht sie Renee mit sich
fort: Schwöre mir, nicksts zu sa
genl' Was gibt es denn?'
.Schworst du?' .Nun, ja."
.Georz hat Henry Tormoy deinem
Batcr vorgestellt.' .Wo? Wann?'
.Ich weiß eZ nicht, alles, was
mit davon bekannt ist "
.Schon wieder Geheimnisse,' un
terbrach sie der Kapitän, nähertre
tend. .Renee, di Herrschaften ver
langen Shopia.
Sienee eilte zum Klavier. Andrea
bleibt einen Augenblick allein hinter
einer exotischen Pflanze, sie ve
nimmt Stimmengemurmel in ihrer
Nähe:
: Sie sind olsa unerschWerlich?'
.Unerjchütterlichl'
; .Er t,t ein vorzüglicher Mensch!'
.Mein guter Freund, ich habe
nichts gegen ihn, aber kein öa
me kein Vermögen.'
.Er hat eine gute Zukunft."
.Oh. die, Zukunft!'
.Sie glauben nicht an die Zu
kunft. Sie, als Spiritist?'
.Doch, ober weniger a'S an die
Segenwart.'
.Indexen "
.Nein, sehen Sie, lai wäre ein
Neman, .geradezu in Roman.'
.Also '
.ch rechn auf Ihr Zartgefühl,
welche Ihnen sicher gute Entschul
digungSgründ inzeben wird.'
Ti Stimme verstummte. Andrea
fühlte sich einer Ohnmacht nahü, sie
blickt verzweifelnd auf Henry. Hat
er el vcrta.iie;!? Er weigert sich zu
sinZktt. 22tRrt sie ihm doch !an
dürste, wie sehr sie ihn liebt. Sie
tritt näher, aber niemand stellt ihn
ihr vor. Man muß auch noch ia
cheln und sckierzen, um keine Auf
Wirksamkeit zu erregen. Sie hilft
Reene beim Tee und bekommt den
Zucker zum Herumreichen. Erst nach
dem jie der übrigen' Gesellschaft an
geboten hat, geht sie zu ihm: .Mein
Herr?' Er vergißt zu danken, und
sie ist ganz glücklich darüber. Oh.
er kann ruhig sein, sie setzt doch ih
ren Kopf durch. Er oder keiner!...
Fräulein von Premont spielt einen
Lolero, bei ,den letzten Akkorden ver
nimmt man den Aueruf: .Und er
bewegt sich doch!' Allgemeine Hei
terkeit.
.Der Erdball?'
.Rein, der Tisch !'
.Ader Herr'von Palm!' ,
.Sie glauben es nicht, anäd!ge
Frau?'
.Keineswegs.'
Ich bekehre Sie'
.ES wird mir angenehm sein.
und wan die erste Leltion?'
.Ganz wie sie belieben r
.Tann sofort.'
.Ja. sofort, sofort.' ruft Renee
und stürzt ouf einen Niz'ptiZch zu.
ES entlieht ein minutenlanges
Durcheinander, der Tisch wird ab
geräumt und die BidelotS überall
umhergestreut, dann trägt man die
Stühle weg. um .Raum zu machen.
Herr von Palma strahlt und beklopft
mit Kennerhand die Schläfen der
Medien. Alles ist gescannt auf sein
lrteil: der Tisch entspricht seinen
Anforderungen, aber es jind . un
chuldige Hände erforderlich. Renee
chleppl Andrea herbei, Georg den
jungen Ossizier.
.Habt Ihr den Glauben?' '
Sie haben den Glauben und setzen
sich zu Fünfen an den Tisch,
Räch einigen Minuten hört man.
wie vorher verheinen, ein starker
werdendes Knarren. Es herrscht un'
gläubiges Schweigen, aber der Tisch
hat sich bewegt.
Bist du hier?' Er klopft einmal
aus.
Willst du sprechen?' Er klopst
zum zweiten Mal.
.Es izt ,ins," erklärt Herr von
Patina, .ich beill-e keine zuver
äfsigere Verbindung, er irrt sich nie
mals.' '
Nun drängt alles herzu, die Fra
en fallen wie Hagel, doch ' erharrt
ier i)ch unveyaguch Herr von
Palma befragt den Tisch, ein klein
wenig unruhig.,. noch einmal. Zwei
maliges rasches Klopfen, von einem
fligen Schlag gefolgt, antwortet
ihm.
.Ah, feqr wohl,' zagt er. letzt
verstehe ich. Lm ii sehr neroos.
er liebt es nicht, wenn viele zugleich
prechen." " .
So will ich das-euer eröffnen,'
ruft Herr von Premont. ,?az' mir
en Namen von Andreas Zukunsti
ml"
.Aber, General,' tönt's von allen
Testen.
Gestatten Sie,' ergreift Herr
von Patina das Wort, das schickt
sich doch wohl nicht.'
.Meiner Seel', mein Lieber, daS
betrifft dich mehr wie mich.'
Henry ist rot wie Scharlach. An.
drea verteidigt sich lebhaft, ihr Vater
will nicht nachgeben: Das hieße'
Gott versuchen!'
Oder den Teufel. Nun, ich bin
auch mit den Anfangsbuchstaben zu
frieden.'
Die Hände vereinigen sich, der
Tisch kracht und schwankt.
Osiris antwortet!' Der Tisch
hebt lich langsam. Der Genera!
zählt laut: .12 3 4 5
6 Der Tisch zögert. .8.'
Er hält wieder ein. .8, der achte
Buchstabe des Alphabets.' .Ahl'
ruft es im Ehor. Jeder schlägt Ra
men vor: Hilaire. H!ppolyte, Ho
nore, Hubert, Henry!! .Es hängt
von dem anderen Buchstaben ab,' er
widert Herr von Premont, .wir
müssen den anderen Buchstaben wis
sen.' Der Ripptisch hebt sich von
neuem, ,123. Daö ist al
les?' .4!'
.Es ist ein D."
.H. D.. wer kann so heißen?'
Im Salon entsteht ' ein heiteres
Eelachter.
.Ich will eS Euch sagen,' meint
der unerschrockene General.
Andrea erbeht sich: .Aber, ich
bitte Siel'
.Ich sage eZ nur leise.' Er beugt
sich zu Herrn von Palma nieder, der
ein verblüfftes Gesicht schneidet.
Gut, gut! Ich werde mir die
Antwort noch einmal überlegen.'
Georg entzückt; Osiris irrt sich
nie. Man verläßt den geschwätzigen
Tisch und, während die Unterhal
tung munter ihren Fortgang nimmt,
führt Herr von Palma 'feiner Toch
ter dem Genieleutnant zu. .Andrea,'
spricht er mit freundlichem Lächeln,
.ich stelle dir hier Herrn Henry
Dorn:oy vor...'
ES ist am salzenden Tage. Si,
plaudern zusammen in einer Ecke
des Salons, üe hat das Museums
kleid an, ihre Hände ruhen inein
.Andrea, wie viel Tanköarkeit
schulden wir jenem Tisch!'
.Gewiß, Henry," sie mach! ein
reizendes Mäulchen, .aber ich habe
ein ganz klein wenig nachgeholfen!'
ES gibt nicht? Ungewisseres 15
ein gewiücS Alter lci ten Iiiaum,
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Wir bitte alle unsere Le
ser, ihre Äbooncmeut recht
zeitig erneuern. Durch
prompte Eiisendnng bc
Aoonnemrntevrrisk erspa
ren sie NS viel Arbeit und
Audgabk vod beweise
Alnchzeitiff, daft iharn daß
Wohl und Wehe der TZ.qli
chrn Omaha Tribune m
Herzen liegt.
::
Auch von den Prositwucherern
werden viele gerufen, ober nur sehr
weniae nrtliwrtcn Hier!"
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El- '.t '! ..UJi.
A5:tien-Verl:ättser gesucht
Um Aktien in einer $1,000,000 Lebendvieh-VerficherungS
Gesellschaft zu verkaufen, deren Spezialität ist, Schwank
gegen. Verrecken von irgend einer Ursache zu versichern.
Der Leiter dieser Gesellschaft ist der Urheber deö Plane der
Schweinc-Versicherung und der Gründer der ersten Gesell
schaft. die eine Polize nach seinem Plan ausschrieben.
Er hat seitdem cincn netten Plan ausgearbeitet, welcher die
Gesellschaft instand setzen wird, eine Polize zur Rate von
51.00 pro Kopf auszuschrewen. basiert an einen $15 Markt,
für eine sechsmonatliche Periode, bezahlt drei Viertel Wert,
liefert Tierarzt. Serums und alle Medizinen. Offeriert
von fähigen Mannern in der Versicherung?, it. Finanz
weit, indossiert von lokalen Banken und Bankier? im Ter
ritormm.
Continental live Stock Insurance Company
Motor Mart Bnilding Sionx City, Iowa
Venicksichtigt bei Einkäufen die in dieser Zeitung Anzeigenden und
macht sie daraus oufmerksam!
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Wem: Sie Hypotheken, Negierungs Vonds, Depositen
Zertifikate oder Geld haben, um in unseren Vorzugs.
Aktien anzulegen, dann schreiben Sie uns und wir wer.
den Sie einladen, nach unserer Office zu kommen, ohne
welche Unkosten, oder cw Angestellter dieser Gesell
schaft wird zu Ihnen kommen.
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Wir haben jetzt eintausendvierhundert
Aktieninhaber in Nebraska
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Schreibe Sie nur Ihre Kamen nd Kdreffe ln bZesc Anpon jini senden Sie denselben zn ,
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Leroy Eorlitz, Präsident,
Watcrio, Cresmery ssompänh,
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' Ich möchte er weitere EinzelheUen über eine Anlöge in dieser Gesellschaft haben.
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