Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, June 09, 1919, Page 3, Image 3

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    Seite STSglichL Omaljä Tribüns-Möntag, den 0, Jüm
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i
WdMAM
, Kp?4iitti
- -zMs . EolUlttSus, Rebr.Z
- j Columhu, Nebr.. 7. Juni. In
ifcr vorigen Sonntag 9!acht entdeckte
j.'.'arschall Tobare in Silber Crcck
1 eine' finrb Cnr .in der Grahmn &
z chtemciicr Garage, welche mit 4
Wases mmm beladen war. Nach
trage nh dein "Eigentümer der
' Car blieb erfolglos und beschlaz
MM der' Beamte dann die Car
ttd den sündhaften WMey: die
, i öar hatte er in der 'City Hall' un
' taebracht und den Whiskey in einer
' . ', Mzlcrr.r.n Gefangenenzclle aber
' ain Morgen ftüh, wann die Hühner
', krähten, derschwanden sowohl Whis.
, . Jen dls -ffstt auf ebenso unerklärliche
&?eise, als cs unmöglich war, den
fl . V (ijflcittutnrt ausfindig zn machen.
i I i scr.. .?.,. ; tt.s'k,r..
' , VUiUilluu? iui itu vyiumiuiiwuiyti-
fchaft, welches zahrnch tu die Mn
liaum läuft, ohne daß man eigerck
Zich viel davon gewahr wird, nur
d)" fidfi h'iti ndelsreisenden niekir
x Zmd mehr hier niederlassen, weil Co.'
' i lumbus üznrn sehr gelegm liegt irnd
i t in angenehmer Platz zum, wohnen
vt. Diese Nci senden sind auch leb.
1 1 Mste Verkünder der guten Seiten
h unserer Stadt und uns daher sehr
1 1 -willkommen.
"1 - I. I. Hamilton, der neue Cu
, ! erintendent der Columbus Canmng
5Vtory, erwartet heute abend seine
Irau und Sohn von Ohio und
wird hier seine Wohnung inachen.
' Der hiesse Commenml Wirt) hat
uoch frncr ' nicht einen salarierten
Sekretär angestellt, wie im' Früh
Zahr angeregt worden, doch kam -die
Angelegenheit in der letzten Sitzung
1 ! wieder zur Sprache.
Sj Unser Hilftpostmoister, Frl. M
Mister, kehrte von einer mehrwö
: chentlichen - Mienreise nach dem
' i Qsten, nach Hause zurück. ,
l'i ttus Fremont, Aeb.
.; Fremont, Nebr., 7. Juni Der
v Tircltorenrat des Midland College
t liot-sich mit 17 gegen 8 Stimmen
- für K!e llebcrsiedelung der Schule
.' fi nach Frcmont entschieden. Bürger
I Frenionts werden $75,000 Beisteu
ern, und weitere $50,000, wcrnl die
.leuen Gebäude , später ausgeführt
i werden. Herr Cleckmons ist seit 31
Iabren Präsident der Schule hier
J selbst fl!.wesen. Dieneue Leitung
II wird m't Eröffnung des.HerbsÜer
uiins der Schule beginnen.
V ' 4 Bei den Graduierungsfeierlichkei
f. Ich bet: nremont Hochschule .sprach
, ", Äayor Smith von Omaha über
- KaiseriSm in Amerika." Er führte.
aus, oou .oi Gezayr oes Boaze.
I1 t.!s...s ifrtit nvrt iiVKaY.
inamus uu, u"u
... ... v:.r. -a.c.- r.x. r.
? 4 nn.icr Ä.ßii0 u oKn v?;iuijc m uc
Irtude. ES wurden an m Schüler
. Tiplo.me verteilt.
' Frl. E. ssöelson, Tochter bonLohn
5!elson mnd rau, hat sich mu mo
i Zeit E Picket von Kansas City vev
' Iieiratei. tet junge Mann hat in
v Kansas Ein cm Groccnewarcnge,
f, schäft , ".
,. - Geo, Dennis hat seine in .Sher
) man Couuty, Kansas, befindliche
; Farm verkauft. Bob. Manlcy wird
. in ,oc? nnchzten Versammlung des
? Noon.dau ClubZ dessen Redner sein.
i Herr Pastor Krüger, dessen sich die
). Glieder der 'SalemS Kirche wohl er,
'.',innern wird mit der Uebersiedlung
des Midland College wieder m Frc,
-Znont wohnen, da er einer der Pro
tssoren dieser Schule ii
pürcd Stcuwe lmö Al Lawrence,
welcher mit der 83. ' Division in
Frankreich waren, find wieder in
ZFremo angelommen.
i , ;
Nevublikanisches Staatskomltee.
Lincoln,. Ncbr., 0. Funi-Eins
ersainmlung es republikanischen
)taatZkomics wurde .auf Dienstag
gerufen. DaZ,Hcmptgeschäft, welches
dem Komitee vorliegt, dürfte die Er.
iJahlung eine? Voriltzenden sein, da
,eer bisherige . Vorsitzer Cd - Leach
Schott 'M Monat Januar sein Amt
kederlcgle.
2ctmt pflastert Strafn.
. Iz'aurcl, Nebr., 9. Juni. Straszen
.'mster ln nner Strecke von zehn
.zZ,iuZergevlrle, soll hier gelegt wer
den. Die Kontrakte worden am 26.
njuni vergebe,:. Der Stadtrat
sibsicktigt auch eine Lerlängewng
?r Wasserleitung in ber Stadt vor
Inhnn zu lassen.
Wo!k der Vank zr Farm.
) Te 2:!itt. 5!cbr., S. Juni,-!. G.
' .'.rrsdale, seit den letzten 10 fahren
Kassier'? der EitizenS Bank in To
fif r)3.' sein? Stelle niedergelegt,
n sih auf seiner Farm bei ffloS
in Nc:v Mezico niederzulassen-
' jiiMäaMrtBaiafeä
A wttlkam Sterttbetg
; Deutscher Zlövolmt
":rmcr 050.0."!, Omaha National
-, Vo.k:?.obäude.
Z'S ToLzlaS M2. . Omaha, Nebr.
gstqMMg
Gn Mtcä Vcjchöst.
. '
ISine amerikanische Geschichte von
istav Knnver. ,..
1 "George W. Tolcron war ein ge
wihtcr Mann und wusste sich auZ je
der, noch so verschmitzten Lage mit
heiler Haut herauszuziehen. Dies,
tnal abet
I Er hatte in SteclZ ein hübsche
Eeld.aemackit und sich daraulin
eine kleine Französin ugelegr; eine
dranzosm. Fräulein ö!im sang all.
abendlich ChansoiiZ in einer Music.
Sall weiter Güte. Mit viel Oirfiisil
und wenig Stimme. Sie befaß ein
meöliches löeslcht, sehr zierliche FLöe,
aber leider auch eine etttschiedne Vor
liebe für Diamanten. Für wertvolle
Wiamanten. Denn sie war lebs
klug und wußte auS Erfahrung, wie
diel ein wohlgefüllter Schmuckkasten
in Zeiten völliger Ebbe m bedeuten
, hat. Und ,Georgo W. Tolcron gab
sein sauer erworbenes Geld nitljt
gerne aus. '
' ! Fräulein Nini hatte eZ - bald ge.
nüg weg, daß zarte Anspielungen böi
dem Erwählten ihres Herzens nickjt
verfingen; sie verlegte sich daher auf
Winke niit dem Zamipsahl und zog
bei -besonders schivcren Fallen alle
Ncgistet Und gestern hatte sie so
gar gedroht: Wenn ich die Brillant
knöpfe aus Sharps Schaufenster
nicht erhalte, sind dir geschicdnsc
Leute!" Teufel noch eins! Die
Brillantkltopfe sollten viertausend
Dollar kosten! Viertausend Dollar!
Ein kleines Vermögen! Dabei war
, Wall Street schon ganz nervös! So.
gar die Stccls
' George W. Töleron gab sicheinen
Nuck. .Du überschätzest meine Wer
hältnisse, liebes Kind!" sagte er bs
stimmt Gewiß, ich liebe dich in
nig und wenn die Kurse erst
kurz, begnügst du dich Aiit einem
der Ohrringe- Wcitausend Dollar
. allenfalls " das Wertere verlor
sich in Murmeln.
' Ein Diamantknopf?" FrÄilein
Nini lachte höhnisch. ,0ia einziger?
Kannst du mir nicht sagen, was ich
damit anfangen sollte?"
! Ich dachte bei passender . Gele
cnheit man könnte ja den zwei,
ten zu Weihnachten etwa '
. Tanke!" Fräulein Rim war
ehrlich einpört. Ein Geschenk in
Fortsetzungen? Ds könnte dir so
Passen! N'cin! . Ich finde günz und
gar keinen Gefallen an Natengcschäf.
. ten?"
i George 23. Taleron wollte aus.
.fahren, aber et bezwäng sich. Der
Hieb sasz. Wer, zum Te.usel, hatte
Nini denn verraten, Jbnij ee vor dem
Uriege
' Tu bist gereizt, liebes Kind!
T.-I.V1,. i. ? . r .
er, nur o viel Wuröe, als er
eben oustreiben konnte. Morgen
wiro naz teichler ut dir reden lassen,
piellcicht bcschläfst du dir die S.s,i
Bch halte mich bis morgen an meine
. Offerte gebunden," Damit ging er
ourcy oie Mitte ab und die Terrakot.
rabase, . welche die temperamentvolle
Französin 'ihm nachwarf, traf niir
mehr die geschlossene Türe.
! Fräulein Nini raste. Fnbefz
' guter Rat kommt über Nacht. Die
Künstlerin beschlicf sich die Sack'e
wirklich, fand, daß ein beschenk von
zvw Dollar nicht zu verachten, ein
halber Laib besser als aar kein mmt
wid ditt Liebhaber in der Hand.wert.
rwuer ,et, als zehn aus dem Dache.
cnn zie icy sie ä)lainantknöpfe nur
nrnji gar 10 zejt in den Kopf gefetz
vsttel Zudem trug die serieuse"
ö-angcrln oer Music Hall ähnliche
und protzte jeScn Abend mit den
Kleinen. Und was daZ lange der-
viuW TiNg konme, das brachte
ramein mm noch allemal Zustands
Allemal! '
' Sie wurde nachdenklich, überschlug
ihr Bankkonto und beschloß, sich eine
neine Mravaganz zu leisten. Zu
dem sind Diamanten frai
Geld und konnten noch- beträchtlich
im ereile neigen. Und dann tnaa
te man ein gutcZ Geschäft. . Man
sieht, der Gesckäftsaeii't Cieni m
.olei-ons hatte schon bedenklich' auf
imis tteme Freundin abgefärbt.
Fräulöin Nm! war cni ft hn
schnellen Entschlüssen; sie kleidete sich
lorgsailig an, ve,tieg ein Mietauto,
ich sich zu Sharps Jiiwölierladcn
fahren, konstatierte mit Befriedi
tzimg. iah die Diamäntknöpfe noch
im Schaufenster suZlagen Und der
langte dann den Chef selbst zu sprö.
. zcn. ' ,
' , Herr, Syatp", sagte sie und
Zprang mit beiden Füßen in dett
Handel. .Ich will Ihnen Herrn
Gearge W. Toleron noch.beuie abend
zuschicken die Srillaniknöpfe, ge
M aber viertausend Dollar
mn schweres Geld, Herr Sharp !
' Für diese Steine nichtl". grinste
.der Juwelier. Herr Toleron kann
ei sich ja zum Glück leisten!"
kEr könnte ijcttif3! Der Filz!
Wer er will nicht. Haben' Sie ge
hoch Herr Sharp? .Er wagt eZ,
mir, einer KönftleriN, einen Ohrring
anzubieten! Einen einzigen l Eben,
io gut könnte er mir ja einen einzcl.
ncn Schuh schenken! Liebte ich Zo
leron nicht so innig
Und wäre er nicht fs reich!" gab
Eharp zik bcdenken. ' . . .
' ..Cewitz! Lies spricht auch nnt!,
h
I
1
W8WWWtefflfflBIUBrt
Nun aber habe ich mein Herz einmal
an die Steine gehängt; ich nmh und
will sie haben! Wenn nun Herr To
leron zu Ihnen kommt, dann .
dann lassen Sie ihm die Knöpse um
2000 Dollar: verstehen Sie?, Um
zweitausend!"
.Erlauben Sie suhr der Juwe
Her auf. Die Steine sind unter
Brlidern - . .
Ich weih! Ich Wciszl Wer will
denn Ihren Schaden, Sharp? .Die
restlichen zwaitausend zahle ich; ich
habe sie gleich mitgebracht hier!
Und Nun ist wohl alleö in Ordnung!
?!ch konune zu dein Schmuck und
Sie nicht um Ar (MÖU Der Filz
soll eö mir bei anderer Gelegenheit
entgelten!"
Als George W. Tolcron am 5!ach,
mittag mit klapsendem Herzen Frau
lein Ninis kleinen , Salon betrat,
war angenehm enttäuscht, die
Chansonette so vernünstig zu sin
den, Gewifz auch sie fand den
Preis übermäßig natürlich sei es
ausgeschlossen, viertausend Dollars
für Ohrringe indch, Sharp wur
de Wohl niit sich rcdcn, lassen
Wenn er bar Geld sähe man ihm
fernere Kundschaft und Empfchlun.
gen verspräche - eine Anfragi: ver
pflichtet zu nicht'. '
George W. Tolcron hatte sich
nicht umsonst vom Ratenhändlcr
zum reichen Spekulanten aufgc
schwungcn,cr wußte jede Konjunk.
!l geschickt zu benutzen. Zwar, datz
Sharp gleich auf die Hälfte des
Preises herunterging, hielt er sür
unmöglich. Aber durch Fügsamkeit
die versprochenen meitaniend Dol.
larZ zu ersparen, schien ihin ein gu
tes Geichazt. Dein Wunsch ist mir
Befehl, -liebes Kind!" fugte er zart-',
lieh. Ich eile, ich fliege!"
Er eilte, er iloa. Nräulein 9??tn
zahlte die Minuten, die Sekunden.
F?ht war L7oleron aus der Straße,
mm wmkte er. einem Auto: eine
Viertelstunde biz zu Sharps Laden,
eine weitere sür den Handel. Jetzl
packte der Juwelier die Diamanten
ein, setzt beauftragte er den Boten.
e? bummelte natürlich, 'steckte auch
wohl den Fuhrlohn ein und ging zu
Fuße. Aber in zwei Stunden spa
testen. ' -
Nichts. Niemand. Niemand, als
der Vostbots. der Fräulein Nini. iurn.
fävnha ahr XinlhnSL Ot,im
y.V yutVVV -iiytlVW JU-;il(
reklamcn von Juwelieren brachte.
Tke Chansonette brachte die Nacht
schlaflos u: der Bote war. beraubt
worden, hatte die Steine unterschla.
gen. Gegmll Uhr dorimttags
hielt sie. es nicht länger aus. Sie
kleidete sich hastig on und ließ sich
nach Sharps Laden salzten.
Sie traf Den Ches m seinem Pn
datkontor.
Sie wollen mich freundlichst cnt.
schuldigen!" rief ihr der Juwelier
zu. Diese Steine hätten schon ge
stern an Sie abgegebcii werden sol
len. Indeß, der Andrang von Kun
den war so groß "
Fräulein Nini strahlie. Machen
Sie sich darüber keine Sorgen!"
sagte sie verbindlich. Nun bin ich
za hier. und kann die'Diamanton ja
selbst mitnehmen!" - -
SharpZ Gesicht zog . sich in die
Länge. Die Diamanten?" fragte
er. Ich dachte, Sie seien unterrich
sei - jedenfalls ist eZ nicht meine
Schuld, wenn Herr Toleron kam
gestern abend zu mir bot, wie
verabredet, zweitausend TollarZ für
die Knopfe wie verabredet, lieft
ich sie- ihm sür diesen' PrciZ
und -X '-
Und?"
Er bezahlte die Steine, wälilk
eine Smaragdnadel sür sünshnndert
Tollar beauftragte mich, s,S an Ihre
Adresse zuwenden,' aber der Andrang
von Kunden war o groß "
Kuminern Sie sich nicht um den
.iiivraiig i nnierorary izraulem
Nini ungeduldig. Jctzt handelt es
W... - , IM - l.,.... n
ich um die Tiämanien. Wo sind
die Ohrringe? Wo?"
er Juwelier krakte kick, m
Kopfe. .Bei Herrn George W. To
leron", sagte er zögernd.. VorauZ.
gesetzt, daß er sie noch nicht weiterge
geben hat. Denn dies beabsickitiai er
ZU tun nannte es ein wirklick, äu
tos Geschäft er sei sicher, minde
itcnS SO Prozent daran zu verdie.
nen."
en ist incnickilil: selbst der
Wetterkundige mag von einem RS
am überrascht werben, wenn er kei
nen Schirm bei sich hat. '
Halbe Mv,on ttbcutkt. Vor e!
nigeil Tagen raubten zwer Ma
trosen nachts die Hauptkasse' der
Dortmunder Eisenbahnstation aus.
Den Räubern sielen L00,00 Mark
in die Hände. ' '
Stokseüsier. D?ui
Teufel, sind das Zeiten! Wenn mir
daS emer an mejner Wiege borgesun
gen hätte, dem, hätt' ich den Schnul
ler ua Eejicht gejäMiseN!"
Durcölckaut. Gatte: -.Äst
ii Ihnen immer noch nicht getan
gen, meine Frau aus der Ohnmacht
zu erwecken?" , . '
Arzt: .Nein. eZ scheint sich dies,
mal um ein lehr -teures Kostüm m
handeln."
Das Nächstlkegenb
Vater. waZ heißt daZ: Die Ent
deckung Amerikas 1432?"
.Dummer fflub, kl ist die Lanze
dom Vilml- . .
.,: Z,
TTtTTtttt"
I Verheiratet
Von B.
,M,fMtrtlf,l'
, M. Fortstinn,.j. : t
. , - '
Auszerdem gehörte Fräulein Harpn
nicht zu der Gesellschaftsklasse, deren
Verkehr er für seine Tochter Vorzugs
Weise Wünlcbte: da allein hatit au
Uliigt, tun ihn zu bestimmen, und lo be
I UUaL V 0(l.f..C (..a .
muiuc rr ucnii kiacy vlllUs ocs oieiicn
Tages den werthen Gast freundlich
lächelnd Nachdem Bahnhofe und spe
dirte ihn heim. Während vieser vier
TageLatte sichMadcline in die Stellung
einer Herrin tesHauscS bereits so ziem
lich eingelebt.' Alle Vflichten undRechte
einer solchen wurden ihr überlassen.
Sie bestimmte das Frühstück und Mit
tagessen, bestellte den Wagen zu der ihr
beliebigen Zeit und übernahm diese
lind diele andere Obliegenheiten mit
einer Sicherheit und Umsicht, die La
tiiia in Erstaunen fetzte. Als sie in
lm neuen schwarzen Gazckleide zum
erstenmal an dem oberen Ende des Ti
scheS saß, behauptete sie diesen vekant
wortkchen Platz mit einer Ruhe, al!
hätte sie'ihn feit Jahren inne.
Nach .Ablauf einer Woche gingen die
Wests, noch immer in Lord ÄnthönyS
Begleitung, nach London, nahmen im
Hotel Metropole Wohnung, und Papd
West, der ein Mann von großer That,
traft und rntschloWn war, feine Vläne
baldmöglickist zu verwirklichen und den
Genuß seines Vermögens um keine
Stunde hinauszuschieben, machte sich
aufdie Jagd nach einem Hause. Der
Preis kam. wie er dem erfreukkn Agen
ten sagte, g nicht In Betracht, alles,
worauf erGewicht legte, war Lage, Stil
und Größe, und unter so günstig
Umständen konnte c auch nicht fchien,
dZ er bald das Passende und seinen
Wünschen Entsprechende fand;
Ein prächtiges Haus, das eine Ncihe
großer Gescllschaftsräume7 nicht weni
ger als zwanzig Schlafzimmer, sowie
StalluNg für zwölf Pferde bot und mit
kalter und wärmet Wasserleitung, elck
irischem Licht. Svracbrobren. Wenun mit
allen für eine vornehme Familie iby
schenswerthen modernen Einrichtungen
versehen war, gin i feinen Besitz über.
Der Umstand, daß der lchte Bewohner
ein Marcsuis gewesen war. galt Papa
West als ein Vorzug mehr.. Gehörte
er selbst nicht zur Noblesse, so roch es Za
dem Hause dach nach Noblesse! Und
ebenso vorzüglich war dieNachbarschaft.
Dicht nebenan wohnte ein Herzog und
um die Ecke ein gesandter. Es gcill
nun nur noch, sich dieser Nachbarschaft
würdig einzurichten, und auch dabei
spielte die Geldsröge keine Nolle. Tag
für Tag wurde ausgesucht, 'gemessen,
probirt, mit den erstenTapezierernLo-i-dons
berathen und das Resultat war
ein äußerst befriedigendes. Die Ein
richtung war ebenso glänzend wie kost
bar. ; ' , " .,
An den Wänden des SveisessakZ
hingen Ahmnbilder, Vft keinen andern
Fehler hatten, als daß sie nicht die der
Familie West waren, ein lebensgroßes
Porträt seinesVaters in Sträslingsklei
dein wäre eine Loch wohl zu rrstaM'
liche Neuerung gewesen; das Äorzim
mer wär türkisenbau, der Salon in
Gew und Miß gehalten, ein Bouböik
mit rofcl und perlgraucin Brokat de
korirt. und die Aufzählung der in dfo
fen Räumen vcrlheilten Gemälde. Btm
kuen BronzeN, chinesischen KurioM
ten. allen Kunstwetten in Silber. Pov
zcllan und Elfenbein, sowie der kösili
chen türkischen und persischen Teppiche
würde allein ein Buch gesüllt haben.
Madeline, die, wie wir wissen, an
eine Wohnung Mit biet Nohrstüblett,
Zwei Tischen, einem cilien, billigen Tep
pich und einem mit Roßhaärstoff bezo
genen Sofa, das noch dazu ein lahmes
igkin hattegewchnt wär. schwindelte es
fast bei dem Gedanke, daß sie die Her
rin aller dieser Schätze sein und über
diej fürstlich kingetichtete HarlS gebie
km solle. Wagen unk Pserbe füllttn
Remisen und Ställeeine Schaar ge
schicktet Dimek bevölkerte daS ' Haus.
Dabei befanden sich (int Wirthschafte
kin, die den Ansprüchen eines votmh
men Hauswesens nach ollen Seiten
hin genügte, ein fralszösischer Koch, eine
französische Zofe für Madcline, drei
Diener in maulbeerfarbener Livree mit
ilbernen Knöpfen und ein Tafeldecker,
?en man nach seinen ernsten und wllr
igeN Mienen für einen Küster hätte
halten können und dessen Erscheinung
und Auftreten allein hinreichte, etwas
schüchternes Gemüthern Furcht ujib
Respekt einzuflößen, Vorzüge, die ihm
in den Auqen seines Herrn besonderen
Werthderliehen.
Madeline sträubte sich ansänzlich ize
geri daS französische Kammermädchen. ,
mußte sich aber in die Nothwendigkeit
fügen, denn oblessö oblige. Sie
fürchtete bei der Armseligkeit ihreiGar
dervbe die scharsenAugen der Pariserin
und suchte deren Ankunft unter allerlei
Vorwänden wenigstens so lange hin
auszuschieben. bis ihre Toiletten mehr
dem Rahmen, in dem sie lebte, und dem
Keldbeutel ihres Bateri entsprächen.
Papa West hatte bereits wißfällige Be.
merkungen Lkr den Anzug feinerToch
ter gemacht, deren Kleidung, wie er
sagte: sehr billig aussah."
Hast du denn gar nichte anzuziehen,
als die schwarze Fahne?" fragte er eines
Abends, als er im Empfangszimmn
die Ankunft Cird Anthonys und eines
ändern Freundes erwartete, seine Toch
t"in unz.usruder.km Tone.
M-JV.U.J. iii M, ,ft , M ,M I
rHTT rH ijiyiji'nTn !
oder !edlg?j !
Crofer. Z ,.
. .'esn.PaP nich'is andresPafsendeS,'
ab das Kleid ist ja fast noch neutind
muß doch aufgetrogett werden" gäb sie
schüchtern zur. Antwort. ,
Muß aufgetragen werden? dum
mes Zeug! Man sollte wirklich meinen,
eS fei bei dir im OSerstllbchen nicht
ganz richtig! 'Sfflärn torin dich über
theure Preise, iibn Sparscmikeit und
dergleichen tedek hört, könnte man auf
den Gedanken kommen, du, wüßtest
wirklich, waZ Armuth und Manqel zu
bedeuten Hat. Und doch hat es dir pon
Jugend kiuf an nichts gefehlt; im Gc
gentlzeil, du hast stets gehabt, was dein
Herz nur immer begehrte, und nie er
fahren, was Noth 'heisst." -
' War dem wirklich so? War sie nie
in fyr Lage gewesen, den Vfandlciher
uszüsuchen, um nur den Hunger von
Ihrer Schwelle fern zu halten Z Hatte
sie nie mit der rausamsten ' Noth nt
kämpft, wußte sie wirklich nicht, was
bittere Armuth heisst? Sie antwortete
nur durch ein kurzes, nervöses Aufl
chen, und ihre BuKn wichen den schar
fen, forfchendenBlicken des Vaters sorg
sam aus.
Ich werde dir morgen eine Änwei
sung 'ausstellen und dann sorge für ei
Kige gute Kleider", schieß Papa West
die Unterredung. Lad! Rachel, Lord
,Tonys Schwesier, wird uns myrgm
besuchen, bitte sie, dir die Hesse Sohnei
derin nachzuweisen. 'und laß dir ein
hÄö:s Dutzend, clegafftcr Kleider mci
che. t Das Fähnchen hier", dabei faßje
n-b'k schwarze Gazetleid verächtlich
zwischen Daumen und Zeigefinger,
,wirf.äber ins ffeüer. ,Du Hist nicht
kin bißcheN wie deine Mutter, 'die das
Gckd zum Fenster hinaus, warf, aber
such immer dansch usfah. Zu ruini
'ren brauchst 'da mich gerade nicht; ober
es gibt in allen DiNM eine Mittel
strafze. Und was nützt mrr om Ende
d:e,fchoni Tochter, wenn s?e es nicht
versteht, sich ins rechte Licht zu sehen?"
Findest dii mich wirklich schizn, Pa
pa?" fragte Madeline.
Ja natürlich! , Wir werden ur da
sür zu sorgen Wen, dich in die Welt
einzuführen tind i'tz die Mode zu brin
gen. Wenn da erst mehr Selbstver
irauen hast und aus dir machst, was
du aus dir machen kannst, werden wir
dich zum Beispiel in Lebensgröße ma
len. dein Bild Susfiellen und in den
Zeitungen darüber schreiben lassen.
Aber eins merke dir", setzte er sehr ernst
hinzu, indem er seinem Rockkragen ei
nen Nnck gab, merke dir, daß, wenn
du dich verheirgthcst", Madeline errö-'
thete, und der Vater, der dies bemerkte
fuhr in noch : nachdrullücnerem , Tone
fort: wenn da dich verheirathest, so
müK dein Erwählter ein englischer Peer
sein; ei'n andrer Schwiegersohn würde
mir Nicht . passen., So, nun kennst du
!meine WiuenLmcinung. unv'rcy lyeue
Je dir mit. M spatere' MißLerständ
misse zu vermeiden. Schicke nie einen
Mann"bü.merlichm Standes mit der
Bitte um deine Hand zu mir."
"ßbtt PahS, sehzkinmal den Aall.
daß ich einen ürmen Mann bürgerlichen
'Namens liebte", entgegnete : Madelizic,
lindem sie ihten' ganzen Muth zusam
Mennahm und ihre Augen zu den seini
!gen erhob, die wie zwei kleine funkelnde
Punkte auf ihr ruhten. Was würde
dann geschehen?"
j Narrheit ünö kein Ende!" brauste
ler auf. - Einen armen Mann. Liebe!
Wüter duMineZ Zeug, das vom Lesen
jMrner Romäne herkommt.' Eineii
armen Teufel lieben! Ich glaube, du
willst nnch verrückt machen! Sage und
denke so etwas nie wieder, wenn du
willst, daß ich meine sünf Sinne bei
Einander behalte, schr er, im Zim
mer hin und her laufend. . '
! Aber stelle dir doch einmal den
jFall vor, Papa!" gab sie, ihren Fächer
ifest in der,zittttnden Hand zusammen
'pressend, zurück. Es wäre doch nicht
iuNmöglich! Hast du denn meine Mut
kter' nicht auZ Liebe geheirathkt?"
s Kein Gedanke!" lautete die ärget
j liche Anttbort. Ich hatte sie gern, be
! wunderte fit, denn sie war sehr schön
iund hatte blaues Blut, fremdes Blut,
litt den Adern; aber ich cheirathete sie als
lgute Partie. Sie war reich -und gehörte
Un der besten Gesellschaft; ihr Vater
nahm mich ols Compagnon rns Ve
schäft und ich wollte emporkommen.
Was die Liebe anbetrifft, hm, die habe
ich auch, kennen gelernt und tonn dir
sagen, daß nicht viel dahinter ist, so
lange sie dauert, und zudem dauert sie
nicht. DaS Mädchen, daZ M liebte,
war ein kleines Ding auS Tasmania
und arm wie eine Kirchenmaus. Die
iSache ging mit damals freilich zu H
jjfn; aber ich wußte, daß, wenn ich sie
iheiraihete, dieS etwa ebensoviel war. als
wenn ich mir den Hals abschnkte. Nein,
ich heirathete aus guten und dernünsti
gen Gründen utid, eiii Wort so gut wie
zehn: wenn du'dich je in einen armen
ITtusel verliebtest und dir einfallen lie-
jßest. ryn zu yenaiyen, sc) wurde Ich
lüber deine ganze Schönheit und Bil
idung, über olle meine Hoffnungen, wie
!Über all das schwere Geld. daS du mich
gekostet hast, einen Strich machen und
mich, da? evk'ii ich hiermit aiiss
Feierlichste und Bestimmteste.' keinen
.Augenblick bedenken, dich nackt und
'bloß auf die Straße zu fetzen. Ich wür
,de dich auch nie wieder zu Gnaden auf,
nehmen. Selbst, wenn du kn Armm
hause sterben solltest, würde ich keinen
Finger rühren, ujfijijä -0nbei3 ali
durch die"Nmenkommissl0N , öegraberi
zu lassen." , . '
Robert West hatte mit lauter, dröh
n'ender. vor Erttgung bebender Stimme
gesprochen. Sein. Gesicht wär bei dem
bloss? Gedanken, baß feknePläne sehet'
tern könnten, aschfahl geworden. Es
war ihm furchibarer Ernst mit dem,
was er sagte, und schon sein Blick er,
füllte Madcline mit UnM und Schn
cken. Sie wurde blaß, und ein Beben
durchlief bei , dem Gedanken an Sau
rence ihren ganzen Körper. . , .
Verlange ich denn, nach allem, was
ich für dich gethan habe, zu viel den
dir MaddieZ' fuhr 'er .dann in sanf
terem Tone. fort. Ich habe - meinen
Ehrgeiz, wie andre Menschen, und die
ser Ehrgeiz gilt dir, meine Tochier. Gib
also den Mann, den du etwä liebst, auf
und sei ein gehorsames Kind. Das
Opfer, das ich dir zKnuthe, ist Ivirklich
nicht zü groß." 'l 'l
Wirklich war J' nicht zu groß?
Wie wenig wußte er davon!
Versprich mir nur eins. Mab'eline",
begattn er von Neuem, schwer athmend,
indem er ihrf eiskalten Finger i1eirtf
trockenen, heißm Hände nahrnl
Was soll ich versprechen?" fragte si,
flüsternd. ;
- Daß du dich niemals ohne mein,
Einwilligung und nie' mit einem bürj
gerlichen Manne derheirathen willst
Kannst und wirst du mir das verspre
chen?" v ' . . 'i
Ja, Papa, das kann ich", versehie
sie nud sah ihm voll, ber mit marmor
dleicbem Gesicht in die Augen. j
Du gibst mir düräuf dein Ehren
wort. Madeline?" ,
-.Ich gebe dir melnThrenwori", wie
de'rbolte üe mit einer Stimme, die merk
würdig tonlos und säst wie von einer
mechanischen Sprechmaschine ouZzchend
klang. ' r.:.;.':;pr' -'s--.
Gut", gab er mit erleichtertem Aus
athmen zurück. Du bist ein Des
Kind und eine musterhafte Tochter und
sollst auch deine Prämie haben. Ich
werde dir morgen einen Diämani
schmuck schenken, über den die Leute die
Augen aufmachen sollen, und werde
dich nicht etwa mit einem einzelnen
Stück 'abfinden, nein, du sollst einen
vollständigen , Schmuck, Halsbands
Brosche und Diadem, haben. Ich s?h
heute so etwas, wie ich's wünschte.Alie
Familienjuwelen, die aus Noth deräll
ßert werden müssen. Ja, es geht sm
Leben wie auf dem Meere. Eine Welle
lost die andre ab, einer kommt herauf,
der andre herunter; jetzt sind wir oben.'
Du sollst Diamanten trägen, von de,
nen ganz London spricht. Wenn die
Leute finden sollten, daß die SieiNe fllt
:cin junges Mädchen zu kostbar wären,
so lassen wiic die Leute eben reden und
warten, !is ein GrafenkröncheN dazu
kommt und , die Sache , ins ; Gleiche
bringt. Du hast einen Kopf, dem ein
solchesKrönchen gut stehen wird; darin
zefgt sich das bläue Blut deiner Mut
ter! Du Wust die Wahl linier deil
vornehmen Bewerbern haben, Und iveiig
sich Lord Anihony etwa denkt...
Lord AnthonhFosier und Sir Feliz
Gibbs". meldete in diesem Augenblicke
eine sonore Stimme. -.
Madeline erfuhr nicht, was sich Lord
Änthony etwa denken sollte; denn niit
außerordentlicher Geistesgegenwart
sprang ihr Vater von dem Gesprach
über Fainilienangeleqenheiteji iii den
Ausdrücken gesellschastlicher Höflichkeit
über, die nun die Zeit, bis man zü
Tische ging, ausfüllten. - ' '
, Das Mahl, daS auf, eineni runden
Tische für vier servirt tvurde, erwies
sich als vortrefflich. , Der Tisch, war
außerordentlich geschmackvoll. dctorirt;
Bedienung, Mine und so weitet ließen
nichts KV. wünschen übrig. , ;.
Die Unterhaltung der Herren war
sehr lebhaft. Sie sprachen von Pstr
den, von deri großen Rennen, von den
Aussichten, welche dies Jähr die Schne
pfenjägd biete, von dem Wen Ban
kerott in der City, wie von den letzieii
bemerkenswerthen Aufführungen in
den Theatern und Konzertsälen, und
bemerkten vielleicht gär nicht, welchen
geringen Antheil die junge Wirthin an
der Unterhaltung Nahm. Ihre Gedan
keN weilten in der Ferne; aber sie lä
chelte und sah sehr schön aus. und "das
genügte. Ior ihren geistigen Auge
stand eine ganz andre kleine Häuslich
seit, die mit dem wundervollen silbernen
Tafelaufsätze tn dek Mitte des Tisches,
niit, den auserlesenen Frückten in kost
baren Schalen und den Farnkräutern
und Orchideen, die den Tisch schmückten,
ebensowenig zu thun hatte, wie mit den
gepuderten Dienern, die auf silbernen
Platten französische En!res herum
reichten. '
Wir wissen, was sie sieht! Sie blickt
m das behagliche Woyngemach eines
Meierhofes mit röthemZiegelfußboden,
auf einen runden, mit. grobem, aber
reinlichem Linnen bedeckten Tisch, wo,
rauf ein blauer, mit Neseha und wohl
riechenden Wicken gefüllter Krug sieht.
Messer und Gabel mit schwarzen Erif
fen liegen da neben blaugemusicitett
Steinguttellern, und davor sitzt ein
junger Mann, der sein Mittagesse
allein einnimmt. Ihm gegenüber steht
ein leerer Stuhl, ihr Stuhl!
(Forisehung folgt.)
Aus dem Tagebuche einer Höhe
ren Tochter. Gestern .war ich wir
der bei einem ästhetischen Thee. Cä
war sehr langweilig. Warum ivikij
man ; nicht auch einmal zu einem itti
Khetifchen Thee geladen?-
t5,Nt geplagte Mutter.
.Endlich hat sich meine älteste Tochier
verlobt!... Jetzt bin ich ' dber auch
schon so kaput, daß ich einige Monate
ausspannen jpij!? ' " .
Witte
öKaraPJERf!
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