Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, February 21, 1919, Page 6, Image 6

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    Seite 6-Tägliche Omaha. Tribüne-Frcitag, den öl . Februar 1Ü19.
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Historischer Roman an der Bölkerwanderung.
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Aber da hörte Zeno den furchtba
ren Keix fchreien:
Vor den üßen M Himmels
vaters würd' ,ch ihn erdrosseln! Er
hat zuletzt noch meinen alten Water
rrmordet. Ter hatte mich angefleht,
des Scheusals zu schonen. Al es
nichts frucht!?,- stahl er sich von mei
ner Seite. Ich fano ihn erst wieder,
als wir des Alten Tür erbrachen
und fein Tolch stak in meines Äater!
Halft! Ich möchte ihn siebenmal er
morden!" ,
.Einmal ist genug lachte Kotths,
wenn man so langsam mordet, wie
wir meinen Herrn abgetan. Wir ha
ben den Richter Mucius im Feuer
seines eigenen Hauses lebendig oer
brannt."
.Halt! Sieh hier.' Bruder KottuZ:
das ist des Flüchtlings Spur. Die
wunde Hyäne schweißt blutig; der
fliehende Geizhals schweißt in Gold.
Seht hier hier vom Hauptpor
tal hebt es an da ist er herein
hat hißt sich den Niegel eingewor
ftn hierher, am Altar vorbei, ist
er gelaufen und da durch diese
Tür in des Priesters Haus! Dort
hält er sich versteckt. Nach!"
.Nach! Nieder mit ihm!" brüllte
der ganze Haufe' und rannte mit
dröhnenden Schritten über die Platte,
über Zenos Haupt hinweg in das an
stoßende Haus.
Der Verborgene war, sinnlos vor
Todesangst, in den letzten Winkel zu
rückgekrochen; lange lauerte er fo ;
kalter Schweiß rann von feine?
''Sinn.
Aber olles blieb ruhig der letzte
Ton verhallte, die Verfolger hatten
sich, nachdem sie das Prieflerhaus
durchsucht, in die Straße ergossen.
Er sagte sich: Bald muß der Tri
bun den Brand, den Aufruhr in der
Stadt bemerken. Er-hat schon wie
derholt solche Empörungen nicderge
worfen. Er stellt in. wenigen Stun
den mit seinen Lanzen die Ordnung
her Da kehrte dem Kaufmann lang
sam die Besinnung, ja ein gewisser
Mut wieder. '
Er sah sich nun bei, dem Scheine
der Oellampe um in der kellerähnli
chen Gruft.
Er stieß auf eine Truhe.
Seltfame Neugier, mit Grauen ge
mischt, trieb ihn unwiderstehlich, sie
zu öffTwn; barg hr der alte Schlau
lopf die Schätze feiner Kirche?
Er hob den Teckel auf: die Kiste
enthielt nichts als Vapyrosrollen und
Pergamente. Darüber , gebreitet lag
ein weißes Priestergewanö mit einer
Kapuze, genau das gleiche, wie es
Johannes am Leibe trug. Ein Ge
danke durchblitzte den Flüchtling.
Hastig streifte ei das weite Priester
kleio über fein Gewand: .Hier ist
meines Bleibens doch nicht mehr lang.
Und am sichersten deckt besser als
ein Harnisch dieses Kleid."
Nach einiger Zeit, da alles noch
still blieb, ward es ihm in der dum
pfen Luft der Grube unbehaglich; er
bob vorsichtig die Platte halb empor,
stieg auf die oberste .Staffel der Lei
ter und schaute in die leere Kirche.
Da fiel feie Augd auf die blinken
den Goldstücke, die, im Glanz der
Altar-Ampel leuchteten. '
Einige, aber lange nicht alle., hatten
die Verfolger aufgelesen;- sie dürsteten
mehr nach Blut als nach Gold.
, Längst, hatte den Geizhals gereut,
dem Priester so viel versprochen zu
haben.
.Er kat es übrigens verschmäht
so bin ich nicht mehr gebunden. Und
diese verstreuten Stücke Schade,
verfielen sie den Schurken."
Er hob nun die Platte ganz em
por und horchte nochmals ängft
lich.
Alles still.
Da legte er bedachtig Geldfack und
Beutel mit Edelsteinen in die Truhe,
schloß, deren Teckel, kletterte behend
heraus und las die Solidi auf.
Zuerst die Nächstliegenden, dann
die auf dem Altar ; da sah er
auch rechts vom Altar einen ganzen
Haufen beisammen liegen, wie sie auS
dem geborstenen Sacke gesprungen
waren.
Er ging nun vom Altar hinweg
von links nach rechts bückte sich
da, Entsetzen! hörte er von
dem Priesterhaufe her Schritte nahen,
zwar nur eines Mannes ; aber das
war nicht Johannes. Ehern 'klang
der Tritt.
Nasch wollte er in sein Versteck zu
rück.
Aber bevor er den Altar hatte um
?h?n können, stand ein schwarzer
Schatten aus der dunklen Schwelle
veS Ganzes. Zeno konnte nicht mehr
- unbemerkt in die Gruft fprmzen.
Die Kniee brachen ihm.
. So warf er sich denn in der Skw
tung. in der er Johannes gefunden,
die Kapuze rasch von hinten über das
Haupt schlagend, auf den Altar, lxide
Arme um den Keliquienschrein ae
fchlunZkn.
I?. Augenblick benuf fuhr ihm
kalter kt.nl in den Wirbel welcher
uns f.liiX'A LLiitä
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Uff' f.. .
Er war tot, bevor er noch das Wort
vernommen: .Stirb, Priester!
Dreizehnte Kapitel'
Dem Mörder däuchte aber nun die
Gestalt nicht mehr ganz die hochra
gcnde des Presbytus; er beugte sich
nieder, daß ihm vom hohen Helm der
schwarze viotzschweis sich nach or
wärts sträubte, und bog 'das Haupt
des. Ermordeten samt der Kapuze zu
rück.
Mit kurzem Ausschrei ließ er, es
wieder fallen: Dummheit des Zu
falls! Der Wechsler! Wie kommt
er hierher? Wie in diese Bermum
mung? Wo ist der Priester?"
'Aber noch ehe der Tribun über
diese Fragen irgend sinnen konnte,
ward feine Aufmerksamkeit durch
Lärm höchst überraschender Art nach
dem erbrochenen Hauptportal abge,,
lenkt.
Leo hatte seine Reiter, auf dem
Forum des Herkules aufgestellt, ver
lassen, mit dem Befehl, hier seine
Rückkehr zu warten; er war abge
sprungen und hatte feinen Rappen
einem der Reiter übergeben; zu Fuß
wollte er, auf Umwegen, minder auf
fällig, durch enge Gassen in das Haus
des Priesters dringen. '
Er hatte gestutzt, da er auf halbem
Wege die Flammen aufsteigen fah und
den Lärm der empörten Sklaven von
ferne hörte. Er blieb stehen. :
Da eilte ihm verhüllten Hauptes
ein fliehend Weib entgegen; -er ver
trat ihr den Weg.
.Du bist es, Tribun !" rief die
Flüchtende.
.Wie? Du?, Zoe! Des Richters
Gattin! was ist geschehen?"
Die Sklaven! Unser HauS brennt!
Rette! Hilf!"
.Tort hinab! Auf dem Forum
des Herkules stehen' meine Reiter!
Gleich kehr' ich felbst dorthin zurück.
Dann werd' ich helfen." -
Er war nun rasch n das leere
Haus Irts Priesters geeilt, hatte es
mit gezogenem Schwert durchftürmt,
war in die Bastlica gelangt und
hatte statt deS Gesuchten seinen Wer
bündeten tötlich getrojfen.
Kaum aber hatte er dies zuent
decken vermocht, da schmetterten
von der Richtung des Portales her
die Zinken und Trompeten feiner Rei
ter, zum Angriff blasend, herüber.
.Sie sind im Gefegt mit den Ein
Porten," dachte der Tribun und wollte
zum Portale hinaus. .Schurken von
Sklaven! während die Barbaren vor
den Toren stehen!"
Jedoch auf der Schwelle machte er
plötzlich Halt; denn ein ganz anderer
Schall: nicht das Wutgeheul rasender
Sklaven, nein der ihm wohlbe
kannte Schildruf, der . Schlachtruf,
das Siegeszeschrei von Germanen
drang, fchon aus nächster Nähe, an
sein erschrockenes Ohr. '
Germanen in der Stadt? Undenk
bar!" .'
Aber schon fah er, behutsam auf die
Dutzende, ja wohl mehr als ein Hun
dert Germanen, zu Fuß nicht die
lang beobachteten wenigen Reiter
heranwogcn; gerade auf die Kirche zu.
Sich durchschlagen? Unmöglich!
Zurück! Durch des Priesters Haus!"
Er flog durch das Schiff der Ba
silica an der noch aufgehobenen
Steinplatte vorbei, in das Haus des
Johannes. .'
Da prang ihm ebenfalls ' von . der
Türe und der engen Gasse her bar
barischu Laut entgegen; helles Lachen
und Schreien; er fah ein Rudel Ger
manen, einen dicken Römer an der
Spitze, den sie mit Weinschläuchen
schwer beladen hatten, sich ihm ent
gegen wälzen.
So rasch feine schweren Waffen es
gestatteten, kehrte er zurück in die Ba
silica, sprang dies erschien die ein
zig mögliche Rettung in die geöff
nete Gruft, riß die Steinplatte her
ab und hörte sofort, wie von beiden
Eingängen her ganze Haufen von
Germanen in die Kirche drangen.
Lärmend und jauchzend begrüßten
sich die Sieger; über dem Kopfe des
eingesperrten Kommandanten von
Juvavum.
Vierzehntes Kapitel.
Wir schließen unö lieber den zechen
den Germanen oberhalb, als dem in
ohnmächtiger Wut Zürnende unter
halb des MarmorbodenS an.
.Willkommen, ihr tapferen Bsjuda
ren, im Sieg!" t
Den wir euch danken, ihr klugen
Alemannen."
Nicht wahr, wir haben sie gut her
auszclockt?" meinte sein Wafscnge
noß. .Zuerst haben wir. i heißt
Liuthan, unseres ruhmvoSlen Königs
ruhmvoller Sohn, und zwei feine?
Gefolgen, einen Posten von fünf mau,
rifchn Reitern befchlichen, die der
Tribun des Kapitell suf Spähe ge
gen kinS ausgeschickt. Aber wir ken
nen doch die Wälder besser noch o'i
jme braunen Afrikaner. Vier waren
tot oder Lefan?en. ehe sie sich's ver
sehen hatten. Einer entwischte lew
Hi Aber es scheint: Ul nirfitl
.huhx M aafiXta iäzsztL-i .SL&sui
glitt ein Häuflein von unS lautlos
durch den Fluß ein Alamannen
roß muß schwimmen wie ein Schwan
und sprengte euch Bajuvaren ent
gegen, in die Ostberge hinein, auf
daß zu rechter Zeit der Ruf deS Rei
Hers und deS AdlerS Schrei sich
kreuze." ,
.Und diesmal seid ihr auch, ihr
Schwerhinschreitenden, gegen eure
Art und Gewohnheit, wirklich zu rech
ter Zeit dagewesen." neckte Suomar,
ein anderer Alamanne.
Grimmig fuhr der Bajuvare mit
der Hand an die Streitazt im Gürtel:
Was will da? sagen, du suavischer
Dickkopf? ch meipc, wir sind fast
stets noch -früh genug gekommen, euch
zu hauen ; euch so gut wie alle an
deren, die lang genug darauf warte
ten! Oft schon waren euch Gedanken
behenden und Wortgeschwinden, wenn
ihr vor uns, den Wortlangsamen,
flöhet. Gedanken und Beine zur
Flucht nicht flink genug!"
Der fo Angefahrene wollte zornig
erwidern, aber begütigend fiel der
erste' Alamanne, Bestralp, in:
Laßt's gut fein. Beide, du, mein
Suomar, und du, starker Markoman
ne! Sind sie einmal da. die Baju
oaren, so schlagen sie so herrlich drein,
daß sie die Stunde wett machen, um
die sie sich etwa verspäten."
.TaS haben sie oft gezeigt!" rief
Rando, ein dritter Alamanne.
Zuletzt wieder," fuhr Suomar
fort, jetzt gerade: auf dem Markt
platz und auf dem Steilwcg zu der
Hochburg an den Reitern des Tri
buns."
Horch! was war das?"
.Ja, drang da nicht ein Stöhnen
aus der Erde?"
Dort! links neben dem Altar."
Seht nach! Hinter dem Altar?
etwa ein Verwundeter?"
Ein paar Krieger eilten an den
verdächtigen Ort und sahen hinter
den "Altar: sie fanden nichts. .
Aber was liegt da vorn auf den
Stufen?" '
.Ein Toter."
.Ein Römer."
.Ein Priester, wie es scheint
.Das haben wohl die Sklaven ge
tan, die empörten, die sich uns an'
schlössen," sprach Helmbert, ein be
jahrtcr Gefolgsführer der Bajuvaren,
als wir über die Vauern gestiegen
waren. Sie sind jetzt die Wegweiser'
zur reichsten Beute."
Schafft die Leiche fort! Auf den
Steinstufen da ist am besten sitzen
und trinken," meinte Helmdag, fein
Sohn.
.Wag' 'eS. du Frevler! TaS ist
der Tisch des höchsten Himmelsherrn,"
drohte Rando.
Nicht wahr ist's," schrie Helmdag
dagegen. Du bist wohl ein Katholi
scher, ein Gottverdammter? Da!
hier ist ja eine Ketzerkirche der Nömi
schen, ärger als jeder Gräuel. So
lehrte mich mein gothischer Tauf
pathe. der Bischof zu Novi."
Du stinknder Arianer!" erwiderte
Rando. .Du Christleugnender Teu
felssohn, dich will ich fchon lehren,
dem Herrn Christus gleiche Ehre ge
ben wie seinem 'Alten: dir füll' ich
den Mund mit meiner Faust. Und
mit deinen eigenen Zähnen als
Zufpeis!" ' -
Bei uns tritt der Sohn allemal
hinter den Vater zurück," grollte
Helmdag. , ' ',-,''
Haltet Fried' alle beide." mahnte
Vestralp. ..füllt euch beide den Mund,
aber mit Römer-Wein! Her mit dem
Schlauch! .Crifpus, Römerheld! Nicht
erst auffchnüren! , Ein Hieb mit dem
Schwert. So! das spritzt wie roteö
Blut aus Wunden! 'Nun Helme her
bei und hohle Schilde, bis' sich der
edle Römer aus Bockshaut verblutet
hat. Und was den Streit angeht
um ein paar Steinstufen dort:
so glaubt mir, ein rechter Mann ehrt
alles, was einem andern heilig ist:
drum wollen wir alle, ihr Brüder, von
jenen Stufen weichen."
Aber das Gold und Silber an den
Wänden,, an den Säulen und Stein
truhen?" sprach Helmdag. der Aria
ner.
Soll das vielleicht den plündern
den Sklaven verbleiben?" meinte
Rando. der Katholik.
Nein," rief der aufgeklärte 'Heide,
der vorhin fchon zunr Friedw gesprq
chen hatte; es war Vestralp, des
helmumfiatterten Crifpus Bezwinger,
das wäre schade! Das teilen wir
unter uns alle; für Gott Ziu'k, für
des römischen Bischofs und für des
Arius Verehrer."
Und sie ' machten sich sofort an?
Werk; die elerne Sturmhaube oder
das Leder der Wildschurkapuze voll
roten Weines in der Linken, die
Streitazt in der Rechten.' brachen sie.
während der Arbeit herzhaft trinkend,
was irgend von Metallschmuck oder
Edelsteinen oder von de.l sehr häusi
gen Halbedclsleinen wertvoll war,
oder auch nur das Auge durch bunte
Farbe blendete, aus den Sarkophagen,
gestifteten Weiheschreinen nd aus
den Säulen selbst heraus.
IsrtseZung folgt).
Verleumdung. Chef:
Ist es waör, hak Sie mit dem
Giockenjchlaze Techs ibie Feder hin
werfen, imt wenn feie Mitten im
Worte aufhören müßten?"
Anzeitellt.'r: ..Tas iit eine Vcr.
leiimdunZ! V?ml tfs sa nahe an 3
Uhr ist, fang? ich üdgrhziiöt . kein
atouM Maxi p-.r p
Aus Ccnncll UlufsS.
(ihren!? eines Pioniers.
Kavitan Iol, W. Rapclje, ein
wohlbekannter Pionier von Eonncil
Bluffs, feierte am Sonntag feinen
71 Geburtstag im Kreise seiner 55a
milie und Jrrllnde. Kapitän Ro
palje. kam in den 60. Jahren nach
E'ouncil Blilffö und betrieb eine
Blumen, und Saiiicnlmndlling. Er
war ein tätiges Mitglied der 'irei.
willigen Feuerwehr und war 'eben,
falls ein Mitglied der Conncil
Äliifss Artillcric'5io,npagnie.
Victott, Bouds."
Alle .Ärbeiier für die Grobe
Victory Anleihe, die jetzt in Vor
bcrcihuig ist. sollten il,c Augenmerk
auf unsere LaiidbclMkcrima, richten.
Die Weizenbaucr werden dieses Jahr
mindestens $1,400,000,000 einneh.
inen; e-3 ist deshalb anzunehmen,
tafo ein Teil dieses Geldes i V,c
torr, Bonds ancielegt werden wird.
Um cine grobe Weizenernte zu
erzielen, hat die ReIicruna einen
Preis von $2.26 für den Bnshel fett
aefett. Es ist anzunehmen, das; 7o.
000.000 Acker mit Weizen bestellt
werden. Nimmt man an, oafz der
durchschnittliche Ertrag auf 15 Bu
shel den Acker festgesetzt kann wer.
den, sa ist der Gesamtertrag auf
!,12Z,0)0,000 Vnshels zu berech
nen. Das Prinzip von Nachfrage und
Angebot ist ein mächtiger Faktor
und unsere Regierung, die sich der
pflichtet hat, den garniern einen
Preis von $2.2ß zu garantieren
und der Preis im Weltmarkt auf
31,35 'berechnet werd.'n kann, oder
im Ganzen die Summe von' ZI,
418,750,000 für den zu erwarten
den Ertrag. Man kann annehmen,
dasz eS dt'in Farmer Zl kostet, die
fen Weizen zu ziehen, fo verbleibt
ihm ein Prosit von $1.26, oder ein
Gesamtprofit von $1,100.000,000
Fetzt kann 'man die , Frage stellen:
Warum sollte der Amerikanische
Farmer diese Summe von $1.400.
000,000 nicht in die kommenden
Pietory Bonds anlegen?
Zur Einkommensteuer.
Kollektor Louis Murphy macht be.
kannt, daß ' Steuerbearnie an den
folgenöen Tagen im ' Eounty find,
um den Steuerzahlern behülslich zu
fein, ihre Steuerlifte auszumachen:
Nttila, 1. bis zum 4. März; man
Frage bei dem Postmeister an; Avo
ca. 5- bis 12. März; man frage
beim Postmeister an; Oakland, 13.
und 16. März, im Opernhaus. Es
wird jedermann ersucht, seine Steu
ern nur durch Checks, Wechsel oder
Money Order zu zahlen; man gebe
nie einem Beamten Bargeld. Stet:
erbogen sind bei jedem TepiüyKol
lekteur zu haben.
Klassificierte Anzeigen!
, Lcrlangt Weiblich.
Frau in mittleren oder älteren
Jahren, als Haushälterin auf Farm.
Man wende fich an Henry Schnepel,
Noute 2, Ears,'n. Iowa. 2-274 9
Verlangt Männlich.
Gute Stellung für tüchtigen Mann.
Ein tüchtiger Farmer mit Erfal).
ning verlangt auf der Countn Farm
von Eaß County. Ncbr.; $500 Lohn
das Jakr. Kost, Wohnung u. Wäsche
frei. Guter Posten für den rechten
Mann. Man schreibe , an I. H.
Tmns, Plattörnouth, Neb.27.19
Verlangt Männlich und Weiblich.
' Verlangt Mann und Frau in
den mittleren Jahren um auf einer
Farm, 20 Meilen von Omaha zu ar
bciten. Guter Lohn, dauernde Ar.
beit das ganze Jab? hindurch.- Man
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ton. Neb., Nonte 1. 2-23.19
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Lwndcn Arbeit während des Tages,
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Verlangt: Fünftausend Leute,
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löchert, ' 7-c;ui.a
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tlltttiütüloß,
Senden Sie 10c in Silber oder Brief,
marken für unseren neuesten Früh
jahrs und Sonnner-1919 5wtaloa. der
' 55V Muster enthält von Tamell-, Frau
lein, nnd 5Zinderkleidern, treffende
und ausführlich Beschrewunqett über
.Dainenschneiderei und ebenfalls Winke
über Nadelarbeit, lvovon über 30 ver.
schiedene Muster von einfachen Stichen
illustriert sind. Alles, sind wertvolle
Winke für die 5Ueiderluacherill. Dieser
Musterkatalog fann durch die Träger
der Täglichen Omaha Tribüne oder
durch die Post direkt von uns bezogen
werden. Kein Haushalt sollte ohne
einen solchen Mnsterkatalog sein. Nur
10 Cents.
Tägliche Gmaha Cribttne.
I
M
ii!?!" 5 ' 2i''jiihjr.3r
Hans, Stall für 8 Pferde. ' Vieh
Schuppen für etwa 75 Köpfe. Ge.
treidcschuppen, Maschincnschuppcn,
HuhncrhauZ, Artcnschcr Brunnen,
und alle anderen notwendigen
Außengebäudc. 160 Acker von die.
sein find unter Kultur und die
Farm ist im Allgemeinen in einem
äußerst gilten Zustande. Tas Land
liegt zwei Meilen von Städtchen
an B. & ?). Trail.
Für weitere Refenrenzcn bezüglich
der beiden oben beschriebeneir Plätze
schreibe man in . Englisch . oder
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