Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, February 18, 1919, Page 8, Image 8

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    Seite 8-TäczlZcho Omalja Tribüne-DlottZtag, ften 18. Februar 1919.
:v.iiscttstillstaö)
beinahe abgebrochen
3 deutsche jlabinett war gegen die
ilknpiigra; Partcifül,rer
schritten ein.
Weimar 17. Feb. (Kon Tkrank
!X Taylor, oiesvondcnt der United
'i:ret;.) EZ bat sich Iieuie herauöge
uui. lu'ti es iiuc bet Jiüerveiition
deutscher Parteiführer zuzuschreiben
ewcien iir. iah der Waffenstillstand
fi)l im lohten Augenblick abgcbro
6cn wurde. Tas ttabinett hatte sich
bereits geeinigt, bafj es unmöglich
Jet, die neuen Bedingungen anzuneh.
r:-m; erst nachdern die Parteiführer
rrftelliz geworden waren, änderte
dasZelde seine Meinung. Tas Ka
kneif, einsehend, daß die Bedingun
f.?n zu drastisch waren, berief bic
artenührer zu einer Konferenz, nm
denselben mitzuteilen, iak man den
neuen Vertrag nicht unterschreiben
bnnc Die Politiker indessen wa.
ten anderer Ansicht und überredeten
ia$ Kabinett in die Bedingungen zu
willigen.
Tcr Minister des , Auswärtigen
Gras von BrockdorfMantzau unter,
breitete daraufhin seine Resignation,
beschloß indessen später auf deni
kosten zu bleiben, vormisgfeht, die
Regierung, und nickt er. wiirde die
Lcrantwortlichkeit für die Folgen
übernehmen. ,
Erzbcrger ginn. Sonntag nnchmit.
ijg i Uhr der Befehl zu. den Wer.
trai zu unterzeichnen: und er er.
biclt denselben erst wenige Minuten
!'or Wlanf des Waffenstillstands.
Tie neuen Waffcnstillstandsbedin.
ungnl werden morgen auf der Na
tionalversammlung Gegenstand der
Beratungen sci,n
Paris, 18. Feb. Weitere Förde,
rungcn werden von den' Alliierten
iv.t Teutschland gestellt werden.
Teutschland ist militärisch ohnmäch
f;a; die Alliierten haben es über
zlommttt. dasselbe gegen Lustcr?
Feinde o-X schützen. Marschall Foch
bei an die polnische Regierung in
Warschau eine Tepeschc gesandt, laut
welcher es den Polen verboten ist.
deutsches Gebiet anzugreifen.
AmsLiösmscße
Verlustliste
Washington. 13. Feb. Nächste.
ifW?. Nl'rWMits wurde beute be
lannt gegeben: Vonnittagsbcricht
Gefallen 9; an Wunden gestorbm
10; schwer verwundet 87: Mmn
zuen 100. Nachmitiagsbercht Un
fällen erlegen oder aus anderen Ur
schcn gestsrben S,' Krankheiten er.
legen lZl; schwer verwundet 108:
.' zusammen 151.
yans camp aus dem
ceben geschieden
Aul 12. Februar ist Hans AS
muS Lamp, in Blair. Ncö.. wohn
haft, us dem Leben geschieden; mit
ihm ist ein braver Memn und lang
jähriger Leser der Tribüne auS un
ferrr Mitte geschieden. Am 2. Feb.
ruar 1811) in Höhendorf. Kirchspiel.
Schöiiberg. in der Prvbslei geboren,
hat er somit ein Alter von 70 'Iah.
rcn und zehn Tagen erreicht, ein
Ableben wird betrauert von seiner
gramcrfülltcn treuen Gattin Marga
rete. einem Sohn Charles, zwei
Tchivestern und zahlreichen anderen
Verwandten und Freunden. Im
abre 18G5 kam Lamv mit , seinen
Eltern nach ?!ebraska und arbeitete
anfänglich auf der Fann von Nicho
las mi. Tann war er ei oem
i'ait der Union Pacific Bahn tätig
bis die Arbeit vollendet war: kehrte
dann nach der Farm seiner Eltern
zurück, beiratete in: Jahre 1873 und
bewirtschaftete dann seine eigene
Farm bis zum Jahre 1897, als er
sick und seine tomt in den Ruhe.
stand zurückzog. Nachdem das Ehe.
paar der alten Hennat einen Bestich
abgestattet hatte, führte cö in Blair
inmitten alter Freunde und Besann
ter ein beschauliches Tasein, bis
SanS Lamv vom Tode ereilt wurde.
Lanip war ein redlicher, aufrichtiger
Mann, der einen großen reunoes
kreis sein eigen nannte: sein Tod bat
bei allen, die ihn kannten, aufrichti
ge Trauer wachgerufen, khre fei
nein Andenken. ,
Nürnberg in Handen
. . .. f -..1
sparrar
(ton?. 18. Feb. Hier eingetrof
frne Dcrsdien beiaaen. dak die
Tpartakcr die Gewalt in 9!ürnbcrg
an stch geruien haben. jinu Per
fönen wurden bei den Kämpfen ge
tötet.
Unordentliches Haus neben dem
Nathausc.
2mri brauen und Zwei Männer
wurden heute ganz früh 1802 Far
nam Etr-, im 3. ..(stock, veryafiei,
d!s Wirtin entkam den Sittenvoli.
zisten. Die vier wurden als Bewoh.
ner eines unordentlichen faules ge
bucht."
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Linevln, Neb.,
25sl 701
Autodieb festgenommen.
sYstif Robinson. Samvton.
kam Sonutaa ver Auto von Den
ver, fuhr zu einer Garage, ließ die
Maschine dort und ging, stch ie
üke etns zu vertreten. Kaum war
er weg. kam die Polizei, die fast
siinf Stunden au? ihn wartete uns
ihn dann verhaftete. Das Auto soll
in Denver gestohlen worden sein.
Robinson will es in Allianee, Nebr.,
gekauft haben.
!ZLkM!WWWMIWWVKM!WII
&
FREDERICK
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S r.ßb Lllqemeines Hospital
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J.k H. TI,ms. m. T.x
Li,ng: Tel. Wetz, 3.H0
Cffiti Tel. Tu. tno
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jqhu ii monsni, n. v.
lrzt und Wundarzt
.,
4
ZttnuaK: im 17. Straft
tj!ff!n: Sifftner -in
W;5 atr tft. tMJ. lSS
ü. tzcke 17. lawa e,r. Cm
'ÄöÄÄÄÄÄÄIÄÄlWÄl!
.Jvöii . stiicr0
-iij'UdJ Z40)0itt
w '.-t;ir 50951 Cnmka 5iciicr,al
Larebme.
' 9uZ. ymaöa.'5?eöe.
l?r will seine Zvrsu, die eine andre
schaß, nicht verteidigen. .
L. Van Ausdell, dessen Frau eine
midi-?, ftrau ?liams. aus Eifersucht
! geschossen und , schwer verwundet
. : . ..U. . .:.- l.?? ..
narre. DiTroeiaciic rennt w
Sälue allen Beistand, als er sie im
Geiänanine besuchte, wo sie fest
Nl'siniti'n wird, l'is ibres mei-
i Schicksal sich entschieden bat..
I' - ' ' ,.
! .5atte i diele Taichenmener.
! Howard G. Lindsay, 4523 (5bar
jles Ttr wartete auf einen im
oen. ein er .aiaienme! er zum
trage von , 250 zu verkaufen
hatte. Statt des Kunden stellte stch
rin (Mipuniioluiit ein. der Lindsa
verhaftete. Ls scheint, der , Erwerb
der Taickenmesser war in etwas
fragwürdiger Weise vor sich gegan
gen.
Bankier Auld in Lo Angeles ge
storben.
T. Auld. ein bekannter Ban
kier Nbraskas, ist im Alter von
7 in Semmet. nnbe Los
Angeles, geitorben. Im Bankgif
schält seit 1885, gründ'. und besaß
er Bankm in mehreren kleinen
Arhicn. bis er die Cit 9?ationa
Bank in Lincoln gründete und zu
frfct an kr Corn - Erchanae Bank
von Zlinaha sich beteiligte. Er war
Zeit Jahren krank.
Mehr Trnppen eingetroffen.
Newport. S?e,vs. 32.. 18. Feb
Der Transportdampfcr Mercury ist
mit 2000 Mann an Bord aus
Frankreich hier eingetroffen. Es
sind zumeist Mannschaften aus Kcn
ruckn, Washington. Cregen und Ca.
lifornia.
I Tonksagung.
An reuuden und Bekannten,
die uils während der lttankheit, des
Ablebens und der Beerdigung mei
nes lieben Mannes und unseres gu
ten Vaters. Growaters und Bruders
Hans Asmns Lamv
so viele Beweise ihrer Teiliiobme
entgegenbrachten, besonders aber den
Spendern der vielen Blumen füre
chcit tii;rnnt unfern tiefgekühlten
Xanf mi.
Deutsche grauen
gegen AZatrosentracht
London. 18 Fcbr I der Frau
enbeilage der pangerinanischcn
Teutschen Zeitung i,t nach'tehenoer
von ftnrn Agnes v. Bclow unter
zcichnctcr Brief erschienen: .Es war
bislicr üblich, Kinder in atroien
anziigen zu kleiden. Unsere fugend,
dr Slol Deutschlands, darf dick
5ilcidmig nick,t länger tragen, denn
sie i,t mit Schmutz iino Blut vc
tleckt. Bon den Matrosen kommt oll
das Elend, das über unser Later
land hereingebrochen ist und noch
bercinbr'ckcn wird. Sie allein tra
gen die Schuld an den schmachvollen
assemnllztands. und o?woenve'
diuaunaen: und später werden sie
ihre HaudlungSiveise selbst verflu
chn!. Teiüsg'.e Mütter, fort mit den
Matrosenanzügen, gebet den ctiu
dern ein anderes Ehrenkleid, damit
sie nicht immer onjene Mannschaft
ohne Baterlaiid rrinnett weroen.'
Neadjnstmint ltongres, begann heute
morgen.
er Transmississippi Neadjust.
ment .Üvngreh wurde heute mor.
gen 10 Uhr im Auditorium eröff
net. Vertreter von Geschäftsleuten,
Arbeitern, Farmern und Fabrikan.
ten aus 18 Staaten nahmen daran
teil. Ihre Absicht ist es, die allge
meine Lage nach dem 5lriege zu be
sprechen und sich auf Mittel und
Zege zu einigen, wie den durch den
5!rieg bewirkten Veränderungen
Rechnung getragen werden kann.
Mayor Smitl, und Senator
Bromil Haben die Lezislatur er
fucht, während der Tauer des 5Zon
gresses ihre Sitzungen auszusehen.
Alle Telegaten, die zur Abstim
mung berechtigt sein wollen, müs
sen sich im Fontenelle Hotel regi
Urinen laiwn. Sonst ist der Ein-
tritt zum Kongreh frei und steht
zedem offen.
Sarrn A. Wbeelcr. ra '.ocut oer
Handelskammer der Ver. Staaten.
wird heute die Hmrptreoe iwer oen
?,weck ds 5konare nes !,auen. s. -g
den Arniour, der als ein andrer
N?diwr für beute nachmittag ve
niinmt worden ' war, kann wegen
Llrankheit nicht kommen, doch wird
.Zprr Breton, der menge General
Vertreter von Armour & Co., das
Manuskript verlesen.
Alle Sotcls Und bereits uvcr
",n. N?ai,'trierunasburo im
VL S. Bank.Gebäude hat 1000 De
atcn in Privatquartieren umer
gebracht. ,
Washingiynfeier der Freie et,.
luth. Kirche.
söniic abcnd veranstaltet der Ju
gcndvercin der freien cv..-lutherischen
(lirrhst. 19 uns Torcas 'Str.. IM
Bkiwmüiit derselben eine Washing
ton.Feier. zu welcher alle reunoe
desselben bemickit eiNgemocn stno.
Niemand wird es bereuen, gekom
mcn zu sein, denn für Unteryauung
iir Gron und 5ilern i,r vezicns ge
sorgt worden.
0,000 Nenban der
Ameriean Transfer Co.
Wird 8 -stückiges fcncrsicherrs Lager
gevanoe an 14- nns Pacisie
Straße errichten.
Hochzeitsalocken.
Ten Bund fürs Leben schlössen
Auziiüns Ferdinand Haar
mann ii'.!t nrl. Henrietta Platfoot
n,'s, WMr-r Sinne schürfe den Elie
knoten, .err Haarmann'izt der söhn
van .Serr,z lind 7rmi Haannann.
rinor hor vcittlis vekcnmten cni
lie, absolvierte die Hochschule und
widmete sich dem Studium der Che
mie. Tie junge Frau stammt aus
Ogden, iah, ist hoch gebildet und
hatte ihr Heim bei, ihrer hier woh
nendeil Schwester, J'au Fraiik Ä.
White, aufgeschlagen. Das junge
Paar befindet stch gegenwärtig au?
her Bockzertsrene uns wiro lernen
Wohnsitz in dem Hause 2130 südl.
2 t. Straße ounchlagen. unsere
herzlichsten GlückmüMe.
'
Fiel zn Tode. .
Fred Adams, 20 jährig, fiel acht.
Stockwerke nu ' Frachtelevator
Schachte des Union Pacific ttebäu
des und wurde augenblicklich, ge
tötet- Seine Eltern leben in Gretna,
Nebr.
Tie American Transfer Coin
pany, ois von oem woytvelannieu
Herrn Fred Busch vor dreikig Iah.
reu in aiu kleiiiem Mäste geant ii
det wurde und sich zu einem der be
deuteiidsten geschäftlichen Uirtcrneh.
muugen der c-taot auZgeocuitt i,at,
wird nil Laufe des Jahres an der
Ecke der II. und Paciiic traue
das modernste und aroüartiait La
gcrhnus iui Westen errichten Tie
esellschaft wurde ?ur,nch mit eine,
Kapital von !f!500,0v0 reorganisiert.
Tie neiw. Geiellicha t tulm den
Namen: Aiiierican Transfer & Fire
r i ir i ivr. 1,
provs loiage uoiminiiyj i
amten sind: Präsident. Fred.
Busch; Vice-Präsident. James C.
Tahlman. unserer früherer belieb
er Buracrmciitcr: und iselrctar
und Schatzmeister. E. P. Hcnnesscy,
cit anrcn (5encral,vrachtagcnl
der Rock Island 'Bahn. ' .
Es lixir seit Iahren die Ansicht
des Herrn Fred Busch, des Grün
ders der (sesellschaft. ein modernes
Lagerhaus zu errichten und zeht
werden sich seine Plane bald ver
wirklichen. Vor kurzem hat Herr
Busch die Grundchicke an der Ecke
der 11. und Pacific Straste erwox
ben. die sich für dieses Lagerhaus
ganz vorzüglich eignen. . Sie um
tauen anderthalb Block sowohl an
der 11. als auch an der Pacific
Stroi:?. bieten also lnnrclmcnöcn
Raum nicht nur für daö geivaltige
Gebäude, sondern auch zur Sie 'chie
nengeleise, die angelegt werden, uin
alle Fracht leicht und vorteilhaft
ab. und oufladen zu können-
Das WcMudc. '.Mi dos Neueite
in feuersicheren Lagerräumen bieten
wird, wird einen 'Flächenraum von
100 be 13! uk einnehmen.
wird 8 Stockwerke hoch werden und
außerdem ein tiefes Basemelit er
balten. Es wird aus Backsteinen
und Betiio. und Eisenwerk errichtet,
und wie gesagt, in jeder Beziehuiig
wuersrck'r werden. Seine Aurnah'
mefähigkeit ist eine geradezu riesige
und wird Lagerraum für viele un
rer GcZckäite bieten, der lekt in
starker Nachfrage steht und bei dem
raschen Wachstum der Stadt Omaha
täalick mebr benotiat wird.
Mit der Errichtung des Neudaus,
für welchen die Architekten John und
Allan McTonald die Plane gezeich
nct haben, wird bald im Frühjahr
besonnen werden. " Tie Ausführung
des Neubaus hat die k'xirma N. C
Vaughn Coustruction Company er
halten, die Firma, welche das W. $J
M. lyebaude und das &om aom
tcnclle gebaut haben. Tas neue Ge
bäude wird das grozzte und mooern
lic seiner Art im aanäen Westen.
Tie vielen freunde ' des Herrn
red Bu ch werden lich aewlN treuen.
daß 'er in seinem längst ancrkann
ten Unternehmungsgeist Omaha um
ein weiteres bedeutendes Unterneh
rneit bereichern wird und ihm in sei
nein kühnen Streben allen Erfolg
wünschen.
Depositoren um
$700,000 beschunnoelt
Minneavoli. 18. Feb. CbarleZ
F. Wxmt, Präsident von IZStas
vankcn in Minnesota, und William
H. Schäker. Gründer von ge chattli
chen Unternclimuugcn. sind hier Heu
te unter der Beschuldigung verhntwk
worden, die Depositoren in oen
Wuant Banten um $700,0u0 be
sckivindelt zn liaben. Tie 13 Ban
keii sind von den Eraminatoren ge
schlossen worden. Es siiio zunieut
Tscine" Leute, die um den i'ro'.ten
Teil ihrer Ersparnisse , gekommen
sind.
Eine Mte
Aulwurt
Galgen.
rettet vom
Eine Menge Opium beschlagnahmt
Chicago, 18. Feb. Treihunderl
Kamien Opium und zwischen $15,
000 und $25,000 bares Geld Wu
den bei einer Razzia auf eine chine
sische Opmmhohle vcschlagnaymt. 4
Chinesen befinden sich in Hast. s
Opium hat einen Wert von $92,750.
George M. Peek auf wichtige
Pasten berufe.
Patient flieht ans Krankenhanse.
rl. Lucn Evans, eine Lehrerin,
Zeit September eine Patientin im
Ford Krankenhause, i?t seit onn
tag abend aus ihrem srankenzim
rr.cr wrschwnnden. Csftrc verheira
tete Tchivester hat die Hilfe' der
Polizei und der Zeitunizen für die
Nachforschung nach ihr angerufen.
Frl. Evans war wegen nervöser Er
schöpfring in's Krankünhaus gckom
men, wo sie seit ihrem Eintritts fast
stets, das Bett gchütct hatte. Sie
war gckidet in ein dunkles .Sei
d?nk!c:d, kleinen schwarzen Hut.
bbmen Somnrer Coat und Halb
schuhe.
0
Schnapsschmuggler.
' John Murphy. Tüd.Omaha, wur.
de im Besitze von Pints Tunny.
brook abgevs)t. Tie Polizei soll
ihm schon lange auf den Fersen ge
Wesen f.-b, hatte ihn aber bisher
izicht ab'as''cn können. Er wurde un
ter ?wnz trrläii'ig auf freien F:t
Washino?on. 18. Feb. George
M. Peek. von Mline.-Ill.. früher
Mitglied der Kriegsinduitriedehoroe.
ist vom Sandelsiekretär Redfield
um Vorsitzenden der neuen Preis.
konferenzbehorde ernannt worden.
Tie übrigen Mitglieder werden van
Herrn Peek ernannt werden. Durch
diefe Behörde envartet die Negie
rung. die Jnduftrie des Landes zu
heben und niedrigere Preise einzuführen.
Viel gerühmt und arg gefürchtet
war du; harte uuo unerbiMioze
ucht, die der Marjchall von Frank
rudi, Mon U)rör von toüüjcn,
Solm AuamtZ des Starken und der
Eräjin Aurora von jiöuigsmark, in
seinen Heeren hieu uuo oer er oie
Gröste seiner Erfolge zu verdanken
hatte.
im er cm einen, guten .orgen oct
der Belaacruna von Bcraen ov .'joom
durchö Lager ritt, begegnete ihm ein
armer Sünder, den S'lrick um den
Hals, auf dem Wege zuin Galgen.
sornoiuea der Vroiok. auv Seite der
Priester, hinterdrein eine Horde Ka
mcraöen als Publikum.
.Tie Bestie l" knurrte der Graf,
hielt den Gaul cm und winlte dem
Priester, was hat er Wisgejrejjen,
der Lumpenhund?"
Er hat cinein anderen einen voll
gewichtigen Taler gestohlen?"
.Weiset du nicht, daj Ticbstahl an
den Galgen bringt?" wandte sich der
Graf an den Sünder.
Tcr stöhnte. . Ich weiß es nur zii
gut. Herr Marschalll"
Ta hast du deinen Lohn weg.
Halunke". lackte der Graf, .wie
konntest du dein Leben mich für
einen Taler in die Schanze Zchla
gen!"
.Ach. Herr Marschall". sagte der
Uebeltäter, .hab' ich es doch täglich
für neunzehn Pfennige in die Schau
e geschlagen!"
Tcr Marschall zog die Brauen
hoch. .Nimm , ihm den Strick, ab,
Prosoß. Wenn der Kerl ihn auch
verdient hat, so wäre es doch um
den Witz schade, der in dem toi
steckt!"
Billiger Wildcnten'Brateu.
Millionen wilder Enten und auch
Gänse gehen jeden ' Frühling nach
dem nordwestlichen Kanada, verbritt
gen dort deit Sommer und den
grühhcrbst und ziehen ihre Jungen
auf; im Winter aber kehren sie nach
ihren fernslchlichen Tummelplätzen
zurück. Zur Zeit ihres ommens
und ihres Wegzuges sacken "die Vo
geistiger West-KcinadaS große Wen
gen von ihnen ein.
Bei dem KUc Auszug nach dem
Süden war besonders in Regina,
Saskatchcwan, und der Umgegend
der Himmel ganz schwarz von diesen
flügclschlagenden Wanderern. Die
Suortsmänner hatten zwar auch
schon vorher gar manche derselben
in der üblichen Weise niedergeholt;
aber zu Regina wurde auf andere
Weife große ' Vogelbcute gemacht,
ohne daß ein Schuß abgefeuert oder
eine Schlinge gelegt zu werden
brauchte.
Eines fchönen Morgens bemerk
ten die Bewohner der Stadt, als sie
sich den Schlaf aus den Augen ne
ben, daß viele Hunderte toter Enten
allenthalben in den Straßen, auf
den Verandas ujw. herumlagen.
rv!an fand, daß sie alle frisch getötet,
gerade, wie für das Frühstück ge
schössen waren. So kam ein großer
Teil der Bevölkerung zu einem
spottbilligen, leckern Braten, der nur
aufgehoben -zu werden brauchte.
Tie Wildenten hatten dadurch den
Tod gefunden, daß sie "gegen Elek
trischlicht und gegen Telephon-Pfo
sten schlugen, Einrichtungen, die
in Regina noch nicht alten Tatums
sind. . '
2inn Feiner begrüßen Genoss,.
Tiiblin, 18. Feb. Siebentausend
Sinn Feiner begrüßten die aus der
Haft entlassene Genossin Frau Tom
Elarke. Sie war vollständig zusam
mengcbrochen, denn sie hatte neun
Monate in dem Hollioay (Gefängnis
zugebracht. Ihr Bruder. Tom
Clarke, wurde nach dem Zusammen
bii.ch der Osicrrcvolution hingerich
tct.
Schiffe zn Verkenf angeboten.
Philadelphia, IB. Feb. Direktor
Picz von der Emeraenca Fleet Cor!
porotion hat den Verkauf von L5
Schiffen, deren Bau der Vollendung
entgegengeht, empfohlen. Tie In
ternational Corporation soll für die
Schüfe 42 Millionen Tollars ong'
boten haben.
Bedienen Sie sich der Klasfi
fizierten Anzeigen der Tribüne! Ter
ErZola ist überraschend die Un,
Kodak "Finishing"
Sachverständiges Hervorrufen u.
Trucken. In einem Tage getan
Vergrößern unsre Spezialität., Äl
le Arbeit garantiert.
Man bringe seine Films zum Le
Gore Studio. Man lasse sie auf
Velo; Papier drucken, das gibt die
besten Resultate. Feinste Arbeit
und beste Bedienung unser Stek
kcnpferd. Ein Versuch mit uns
wird jeden überzeugen.
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V-y, bH 2
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Sine Litte an die cefer
öer Täglichen Gmaha Cribiine
Wir möchten die werten Leser der Tätlichen Omaha Tribüne er
suchen, ihre Zeitung, wenn irgend möglich, ein Jahr im Voraus zu
bezahlen. Bereits früher haben wir diese Bitte an die Lcfer gerichtet
und in vielen Fällen haben sie derselben auch entsprochen. Der
Grund unserer Bitte ist darin zu suchen, daft wir Zeit und Geld sva
ren müssen. Wenn die Leser in kleinen Raten bezahlen, so müssen
wir nimdestens einen Clerk mehr im Zirkulations.Dcpartcment an
stellen, um die vermehrte Buchführimg, Korrespondenz, Aenderung
der Adresscnliste usw- prompt und Pünktlich zu bewältigen. Diese
Unkosten suchen wir soweit wie möglich zu vermeiden und wir kön.
ncn sie in der Hauptsache vermeiden, wenn uns die Leser entspre
chend entgegen kommen, indem Sie stets cntivcdcr auf ein Jahr
oder doch wenigstens auf 6 Monate im Voraus bezahlen. Daß den
meisten unserer Leser dicö möglich ist, davon sind wir überzeugt.
Selbstverständlich ist uns der kleinste Abonnementsbctrag willkom
wen. allein solche Leser, die gerade so gut mif cm Jahr im VormiZ
zahlen können, als auf drei Monate, und das können die meisten,
helfen uns, Zeit und Geld zu sparen, indem sie dies tun und er.
leichtern uns die erfolgreickie Leitung , unserer Zeitung in dieser
schwierigen Zeit. Wir sind Ihnen dafür zu großem Dank verpflich
tet, den wir Ihnen im Voraus hiermit abstatten. .
An dieser Stelle mochten wir unsere werten Leser auch bitten,
mitzuhelfen, uns neue Leser zu verschossen. Die Tägliche Omaha
Tribüne ist das einzige Tageblatt in deutscher Spraclre westlich von
Chicago. Alle andern Tageblätter westlich von hier sind den Kriegs
stürmen erlegen. Es muß doch eine Genugtuung für die Leser der
Tribüne fin, zu wissen, daß ihre Zeitung sich trotz aller Gefahren
gehalten hat. Allerdings hat auch sie schwere Verluste erlitten: sie
hat aber ausgeharrt und war ihren Lesern stets ein werwollcr Rat
gebcr. Jetzt, da wir einer neuen Zeitcpoche entgegen gehen, sollten
die Verhältnisse auch für unS günstiger werden. Wir müssen trach
ten, in naher Zukunft sür unsere Verluste Ersatz zu finden. TaS
ist nur möglich durch eine weitere Verbreitung unserer Zeitung.
Es gibt noch Tausende von Leuten im Westen, in deren Heim die
Tägliche Oniaha Tribüne Einkehr haben sollte. Diese Leute zu er
reichen, wird unsere nächste Aufgabe sein und bei der Lösung die
ser Aufgabe können unsere werten Lcfer wirksam mithelfen. Man
empfehle die Tägliche Omaha Tribune Freunden und Bekannten, die
sie noch nicht halten u trage auf diese Weise dazu bei, ihr eine weitere
.Verbreitung und dadurch eine gcsülzerte Zukunft zu verschaffen.
Selbnvcrständlich wird eine derartige Unierstiiszung unseres Lcserkrei
jes von uns eine dankbare Anerkennung finden.
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Tätliche Omaha Tribune, '
Wal. I. Peter, .Herauzeber.
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jten nur winzig.
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Tie ti.attde Hil'nblicbeoe. g:jcy:.