Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, February 15, 1919, Image 6

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(25. Fortsetzung,) i
, Weidemeyer. Oberst des halbdcutschen 40. 2ßiff)uri3tfgi
--rnent.
Wölsle. Kapitän. Berühmter Artillerieoffizier von Missouri.
Wslf. Friedrich, Kapitäa de 3. Missouri-RegimentI. nahm bei
dem Angriffe auf Arkansa! Post im Januar 1863 daö ganze 14. Texas
Regiment der Rebellen gefangen. Wolf hatte nur sieben Wann feiner
Kompagnie bei sich. Er rief dem Obersten deS konfövkrierken Rkgi
mtnlS zu? Ergebt Euch, das Fort hinter Euch ist erstürmt und eine
ganze Brigade steht hinter mir!" Und. der Oberst ergab sich mit seinen
sämtlichen Texanern. Wolf brachte mit seinen sieben Leuten seine 300
-Gefangenen !n daZ Lager der Unionstruppen. Diese Gefangenen Nxiren
-meistens Deutsche aus Texas, welche gezwungen in der Konföderation
dienten. Die meisten derselben traten in die Unionsarmee über.
23 eis f, Oberstleutnant im 5. deutschen Missouri-Regiment.
Wörner. Major der" Artillerie. aus Nem Jersey. Kämpfte
ruhmvoll am Antietam.
WratkSlaw, Edward Oberstleutnant deS 45. Nem Dorker
(V. AmZSergS) Negimentz in PopeZ Kampagne und bei Bull Run II.
Wutschel, dritter Oberst deZ deutschen 8. Nem Yorker Jnfanle.
rZe-NeglmenU. ' ,
Joung. Peter F.. Kapitän im deutschen 207. Ohio-Regiment,
eroberte bei Gettysburg im Handgemenge eine Rebellenfahne und wurde
daki schwer verwundet.
Zahm. Louis, Oberst des 3. teilweise deutschen Reiterregiments .
Ohw unter Buell und RosecranS. Wurde im Januar 1863 ehrenvoll
entlassen. Erhielt Generalsrang.
Z a k r z e w s k i . H.. Oberstleutnant, 2. Missouri-Regiment.
v. Ze blitz. Rcg.-Adjutant. 29. New Yorker Regiment, starb
Wunden, welche er am 2. Mai bei EhancellorZville erhalten hatte,
während des Kampfes der Brigade Buschbeck.
v. Z e p p e l i n . Graf, der bedeutende Förderer der Luftschifsahrl.
hm im Jahre 1863 nach Amerika, um den Krieg zu beobachten. Er
machte im Westen in einem dort verwendeten Fesselballon feine erste .
Luftfahrt. Dabei soll sein Interesse für die Luftschiffabrt erweckt or
den sei.
Ziegler. Geo. M Oberst deS 52. Regcr-RcgimentS.
Zicker ick, William, rekrutierte in Shsboygan die als die platt.
Rutsche bekannte 12. Wisconsm-Battcrie, welche' sich in den Feldziizen
der Cumberlanvarmee auszeichnete, und kommandierte 18,63 bis 1863
deren Reserveartillerie. ,
Zip perlen. Dr. Adolf. Brigadcarzt. Trat Juni. 1862 als
Stabsarzt in daS zumeist auS Cincinnati rekrutierte 108. Ohio-Regi'
ment ein und diente während des ganzen Krieges.
Zollinger. Karl A. Oberst des 129. Jndiana-Freiwilligm.
Reziments. Kämpfte tapfer vom Anfang bis zum, Ende des Krieges,
. wer später 12 Jahre lang Bürgermeister von Fort Wahne. Ind.
Zoos, Oberst im 52. deutschen' New Jirrker Regiment. .Fiel,
Iaps?r kampsend. als General an der Spitze seiner Brigade bei Geüys
bmg, 2. Juli 1863. -
Deutsche Aonfödenerte.
B achmann. W. K. Kapitän der deutschen Charlestoner Ar
Nllerie. Leistete Herdorragende Dienst in LmgsircetS Korps.
.Borcke, Heros. Der bedeutendste deutsche Militär in der
Zonsiderierten Armee. '" Einer der glänzendsten Reiterführer. War
preußisch Offizier gewesen, kam 1862, nach Amerika, um der "
Zession seinen Degen anzubieten, d. Borcke ist der preußische Junker
und Aristokrat, welcher in den Aristokraten des amerikanischen Südens
Sinnesderwandte erblickt. Er wurde sofort dem berühmten Reiterge
traf Jeb Stuart zugeteilt, wurde dessen Stabschef und rechte Hand.
Ein inniges FreundschaftSoerhältnis bildete sich unter de Seiden he
nus. V. Borcke wurde im Süden weit mehr gefeiert und anerkannt als
irgend ein beut scher Offizier der UnionSarmee im
Worden. Der konföderierte Kongreß widmete ihm ein besonderes
Dankesvotum. Zwanzig Jahrs nach dem Kriege besuchte v. Borcke .
Amerika und hielt einen wirklichen Triumphzug durch den Süden ab.
Im Gefecht bei Middleburg wurde d. Borcke ,so, schwer verwundet, daß
er monatelang zwischen Leben und Tod schwebte. Er wurde für den
fiktiven Dienst unfähig und nahm im Winter 1834 65 eine Mission der
wnföderiertea Regierung nach England an. Doch erfolgte bald darauf
der Zusammenbruch r Rebellion. Sein Schlachtschmert hängt im
Kapiiol zu Richmond.
S. B u ch h o l z , Chef der Artillerie in der Brigade des Gouvcr
neitts Wife von Virginia. .
B Ü ehe l. August, konföderierter Brigadezeneral. trat 1833 in die
französische Fremdenlegion, diente dann unter Marja Christina in
Spanien gegen die Karlisten, wurde wegen Tapferkeit dekoriert und zum
spanischen Ritter ernannt. Diente später unier den Türken, kam
1?;? nach Tezas und kämpfte im mexikanischen Kriege. Wurde 1861
Obcislleutnant des 3. TezaSRegiments. Kämpfte am Rio Grande.
Ende 1861 Oberst des 1. Teras-Rciterregiment. 1863 Brigadcgeneral.
ZZüchel fiel am S. April 1864 in der Schlacht von Pleasant Hill. Loui
sizna. von sieben Kugeln getroffen.
.Konföderiertedeutsche Kompagnien in Charlcston. S.
F.: Deutsche Schützen. Kapitän F. Small; Palmetto-Schützen. Kapi
tan A. MelcherZ. Deutsche Füsiliere. 17. Jnfanterie-Regiinent.
' Dieses war die älteste deutsche Mlitärorganifatiog in den Vereinigten
Staaten. Die Msilier-Kompagnie hatte schon im Revolutionsknege
standen.) Erstes Artillnie-Regiment, Major Johann H. Wagner.'
Teutsche Husaren. Kapitän t Thcod. Cordes; dieser fiel, ebenfalls
sein Nachfolger, f Kapitän Fremder. Marion-Tchützen, Kapitän E.
B. Sigwald. '
Eichholz. W. T., Offizier in MaZor Wükes tezanischer Ar-
i'Crie. ,
Eschelma'nn. B. F.. Kapitän der ersten Batterie der kon
föderierte Washington-Artillerie. Wurde dreimal verwundet.
Fröbel, B. W.. Major. Artillerie-Chef von Hoods Division.
LeeZ Armee. . -.'
Hoff mann, Oberst eines tonsödkriertcn Infanterieregiments
aus Tezas, in welchem viele unionstreue Deutsche dienen mußten.
Ka bler. Nicholas. Masor im 42. konföderierten Birg!nia-Re'
q'-went. Fiel bei Cedar Mouniain.
K a m p m a n n '. Oberst der konfoderierten Armee.
W a u ck , Joseph. Kapitän im 10. Va. Reg., siel bei Cedar Moun .
iain.
v. M a s o w , Reiteroffizier in Mosbns Freikorps. Wurde schwer
rzewündet. Kehrte nach Teutschland zurück und wurde wieder preußi.
s?.r Offizier., V .... . ... '
VklcherS. Franz. Zonsöoerierter 2v-m Zog wie zein Freund .
sa.-n'k, .blutenden Herze in den Krieg.'
M em min ger. Christoph Gustav. AIs Kind nach Tüv-Ca
t0Tm eingewandert. , Reiche Anglo.Amerikaner adoptierten de eitern'
l'g Knaben. Sa wurde tr,völliz amerikanisiert. Es war nichts
T-uis,, mehr n ihm, als Memminger 1861 Finanz min ister
iu südlichen Kor.söderation urde. also dem Kabinett von Jeffnson
Tadit ang'h'örk. -
Ä i n j z e r g d e . &adr Doktor der Theglegie und Reüor de:
,,.-.s,., ?, zuls'Ep'skavsl-Kirche ia Richmond. - Tn sog.
.be-ttsaier
i ,':;?!ft der
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'Revolution. Stammte au. Hessen. Glänzend begabter Manri und der '
erste Kanzelredner des ganzen Südens. Beherrschte die englische
Sprache wie'wcnlse Eing,!srene. OÜschon innerlich ein Eezner dcr
Sklaverei, blieb er den Häuptern der Sezession auch im Unglück treu.
Besuchte Jeff. DaviZ häufig während dessen Gefangenfchaft. um dem
selben das ndinahl zu reichen. Als Lee dem Präsidenten DaviZ
die Nachricht zuschickte, daß Richmond geräumt werden müsse, befand sich
Dvis in der Pauluskirche. einer Predigt Minnigrodes zuhörend. Davis
erhob sich sofort, als er Lees Lotschaft erhielt, und verließ die Kirche.
Die übrigen Andächtigen hatten das Gefühl: .Das ist daZ Ende!"
Peple.G. A. Major des Jngcnieurkorps.
Phiniza, Jakob. Kapitän. 8. Georgia-Konfödericrte,iJn
fanterie, fiel bei Groveton beim Angriff auf Koltes Brigade.
Raine. O.'erst eines konsörderiertcn Artillerie'RegimcntS. das
zum Teil aus Deutschen von Richmond rekrutiert war.
' R e i ch a r d , August, früher hannöoerscher Offizier, war in New
Orleans Baummollezporteur und Konsul von Preußen. Resignierte
als solcher und versuchte beim Ausbruch des Bürgerkrieges die Ber
rinigung der deutschen Wilizkompangien zu einem deutschen Regiment
durchzusetzen. Höheren Orts wünschte man aber keinen größeren deut
schen Verband in der Konföderation, da man den Deutschen im Süden
wegen der Borgänge in Missouri mißtraute und eine Zeitlang sogar
Bedenken trug, ihnen Waffen zu liefern. Es gelang, Reichard,, ein
deutsches Bataillon zu gründen, das aus folgenden Kompagnien be
stand: Steuben-Garde, Kapitän 'Kehrmald, Turner-Garde. Kapitän
Baehncke, Richard-Schützen. Kapitän Müller, Florance-Garde, Kapitän
Drummerstädt. Dieses deutsche Bataillon wurde mit vier irischen
Kompagnien als das 20. Louisiana-Freiwilligenregiment errichtet.
Reichard wurde Oberst desselben. Er hat. sich besonders in den Schlach
ten von Shiloh. Murbrecsboro, Chickamauga, Atlanta und Nafhville
ausgezeichnet. Bei Shiloh waren die Verluste dieses Regiments furch!
bar. Die Reichard-Schützen schmolzen von 72 Mann auf 33 Mann
zusammen, und auch die anderen Kompagnien litten so schwer, daß das
20. Louisiana mit dem 13. Louisiana-Regimcnt verschmolzen werden
mußte. Lebte später in Dresden.
S trieb! i n g, R.M. Batteriechef in Longstreets Korps.
Scheibert, I. Major im preußischen Jngcnieur-Korps. Kam
im Herbst 1862 nach Amerika und machte den Feldzug im Hauptquar
tier des Generals Lee mit. Major Scheibert hatte die Absicht, dem
Kriege nur als beobachtender Zuschaucrbeizuwohnen, trat aber doch
als Kapitän in die konfödecierte Armee ein. Er wurde ein Waffen
brudcr von Lorckcs und nahm an dcn'Zügen des Reitergenerals Stuart
teil. General Lee sagte aus dem Schlachtfeld? von Chancellorsoille zu
Major Scheibert: .Geben Sie mir preußische Di-ziplin und preußische
Formationen für meine Truppen, und Sie würden noch ganz andere
Resultate sehen.' '
Schleicher. Gustav, Major der konföderierten Armee. Seine ,
Tätigkeit erstreckte sich '.eistens auf Anlage von Befestigungswerken.
Schele de Aer, Maximilian. .Professor der virginifchea
Staatsunioersität in Richmond. Oberst in einem konfoderierten Re
gimcnt. Wurde gegen Ende des Krieges von der konfoderierten R.'gie
rung nach Deutschland geschickt, um dort Stimmung für die Sezession
'zu machen. Erreichte aber nichts, da Teutschland der treue und zuver
lässig Freund der Union war.
Schnitz, Dr. Chirurg in der Zonföderierten Armee.'
Schurich t, Hermann. Konföderierter Offizier in Birginien.
Teutschamerikanischer Geschichtsforscher.
Schwarzmann, Guj.. Adolf. Oberst in General' Wises ,
Legion. .
Die Turner von Galvcston traten 40 Mann stark in
die Kompagnie F des 2. Texas-Regiments ein. Ihr Führer, Kapitän
Müller. Ziel bei Crinth. : In der tezanischen Artillerie begegnet man
folgenden deutschen Namen bei den Batteriechefs: Kreuzbauer. Krumb
haar. .Heldemann. Welhausen. Ruetz. Mechling.
Wagener. Johann A. Oberst der Zonföderierten. wesentlich
as Deutschen bestehenden Artillerie in Charleston. S. C. Wurde
, Brigadegeneral. Spater Bürgermeister von Charleston. Er komman
' dierte in Charleston. als diese Brutstätte der Rebellion von dem deut
schen General Tchimme'senniz eingenommen wurde. Ein Deutscher
muhte die Rebellcnfahne einziehen und ein anderer Deuischer hißte die
Sterne und Streifen. Zwei feiner Söhne, der jüngste erst fi Iah
alt. kämpften hier unter dem Bater. Die Halste der Besatzung wuroe
.getötet oder verwundet.
Waldeck. Oberst eines teranischen Reiterregiments. Waloeck .
führte die Vorhut der konföycrierten Truppen, welche Sigel auf dessen
fluchtartigem Rückzüge von Bentonville im März 1862 so hart bedräng,
ten. War ein Sohn des Grafen Woldeck, welcher einer der Führer der
' deutschen Adelskolonie von Tezas war. Waldeä ist in der Rcd-River
Kampagne von 1864 gefallen. '
JnWauls-Texs!" Legion dienten die deusfchen Hauplleu'.e
Otto Rathusius. Boigt und Wickeland.
Wilde. Franz. Kapitän 19. Ga. Reg,, fiel bei Chantilly.
Wilke. Hermann. Chef der konfoderierten Artillerie.
.Zinken. Leo Toll, zog als Major des deutschen Bataillons
des 20. Louisiana-Regimmts in den Krieg. Er war einer der toll
kühnsten konsöserierten Offiziere. Bei Shiloh wurden ihm drei Pferde
unterm Leib erschossen. Auch bei Chickamauga wurden ihm zwei Pferde
getötet. Bon ihm pflegten seine Leute, zu sagen: Für den ist keine
Kugel gegossen." '
mrnCTra
. t Torsion, seil Je, f. Xam, eneral xtl uns ou
U.üf lioa' i'eW 2t: Pau!sK!rche gehörten. Saß meh
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u'.schl.
INS pSßPr-n weZkn Teilnahme an der Dreißig':
Der neue Vundesstaat nach S(m,
Der gewaltige Krafteausivand und schließliche Sieg der Union
Über den Süden verfehlten nicht, auf die anderen Mächte großen Ein
druck zu machen. Die Zeit der Verlegenheiten der Union hatte Na
poleon III. alsbald benutzt, um sich in die Angelegenheiten Mexikos zu
mischen und den Mexikanern mit sranzosischer militärischer Hilfe einen
Kaiser in der Person des französischen Erzherzog! Mximilian aufzu
nötigen. England erkannte fei Kaisertum bald an. Die Union oder ,
.mußte mit Recht von der Errichtung einer habsburgischcn Monarchie
unter französischem Schutz dort eine stete Bedrohung ihrer eigenen
Sicherheit und Bewegungsfreiheit und vor allem eine Beschränkung
ihrer weiteren Ausdehung in südlicher Richtung besorgen. Mexiko und
' die mittelamerikanifchen Republiken, die Kanalprojekte von Ozean zu
Ozean, die Monrodoktrin, alles mußte i Frage gestellt erscheinen. Noch
ehe der Krieg mit dem Süden ganz beendet war. verlangte daher die
Union aufs nachdrücklichste in Paris die Zurückziehung der französischen
Truppen aus Mexiko. 1866 entschloß sich Napoleon, wenig rühmlich,
zu weichen und feinen Schützling seinem Schicksale zu überlassen, der
"1867 von seinen mexikaniscken Gegnern gefangen und erschossen urse.
1867 zog sich auch Rußland vom Boden Nordamerikas zurück, indem
der Staatssekretär Seward Alaska, auf da sich schon vor dem Kriege
die Wünsche seiner Landsleute gerichtet hatten, nebst der anliegenden
Inselkette der Akutes für 7,2 Millionen Dollars erwarb. Auch über
England errang die Union einen wichtigen Triumph. Nach langem
Streits über die Haftpflicht Englands für die Schäden, welche die dort
ausgerüsteten oder unterstützti. südstaatlichen Kaper dem nördameri.
Handel zugefügt hatten, unterwarf sich England der. Entschei
dung eines Schiessgerichts in Genf und zahlte 1872 der Union einen
Schadenersatz von 15, Millionen Dollars. Im selben Jahre entschied
ein Urteil des Teutschen Kaisers die Streitigkeiten zwischen der Union
und England über die Geenz: in der San Juan da Fuca-Straß? zu
- gunsten der Union. So führte sich unmittelbar nach Beendizjunz eines
surchtbareu inneren Krieges, der ihren Bestand als ungeteilte Macht
jahrelang in Fra? gestellt hatte, die Union mit neuen diplomatischen
Ticzcn unter dcii Grcbiuächicn der Erde wieder ein. , ' .
Und im Innern machte der glückliche Ausgang des Krieges eins
gewiß. Er hob das Ansehen der Bundesgcwalt bedeutend, er festigte
die Union und beseitigte die Staatenrcchtsdoktrin. Die Macht der
Staaten dem Bunde gegcnüSer sank. Plänen irgendeiner künftigen Se
zession war wirksam vorg-beugt. Präsident Johnson, ein dem Süden
wohlwollender, politisch überlegender, verständiger Mann, fiel nach
Lincolns Ermordung die schweres für ihn sehr undankbare Aufgabe zu.
über di Wiederherstellung des Bundes, die Schaffung neuer und festerer
Grundlagen des Zusammenlebens zwischen Norden und Süden zu
wachen. Aber in dieser vom siegreichen Norden und seiner nun all
mächtigen republikanischen Partei durchgeführten .Rekonstruktion' kam
die Erbitterung liber die Ermordung de! Präsidenten, über den lang
wicrigen Kriig. der Wunsth, Rache am verhaßten Süden zu nehmen,
il... für lange e für immer größerer Widerstandsfähigkeit und große
n politischen Schwergewichts zu berauben, zügellos genug zum AuS
druck. Das Unterliegen de Südens stempelte seine Sache als Re
bellion. Ein Friedensschluß mit Gebellen war nicht möglich, und diese
Tatsache verlieh den folgenden Ereignissen das Gcpräge. Der Pr'äsi
dent kam in schweren Streit mit seiner Partei, da er eine Politik der
Versöhnung mit dcm Süder. vertrat.
Die Aufhebung der Sklaverei durch den 13. Zusatz zur Unions
Verfassung war nur der erste Schritt auf der Bahn voller Einfügung
der Neger in denolitischcn Verband der Unionsbevölkcrung. Den
Negern daZ Wahlrecht für ihre Heimalstaaten und für die Union der
leihen, hieß vor allem, im Interesse des Nordens und der Republikaner
vie ehe! . ,. Revolution: mattsetzen. Es war zu erwarten,, daß sie .
politisch gefügige Werkzeuge in Händen der --ublikanischcri Politiker
gegen ihre eher aligen Herren sein würden. Jedoch dem Bunde stand
kein Recht zu. die Wahlgesetze der Einzclstaaten zu ändern. Erst mußte
daö Grundgesetz des Bundes selbst umgeformt wcrdcn. Dafür die vor
geschriebene Majorität zu finden, war bei der Anzahl der Südstaaten
ausgeschlossen. Der Kongreß beschloß daher, nur die Regierungen süi)-
lichcr Staaten anzuerkennen, bei deren Wahl auch Neger teilgenommen
halten. Die Republikaner machten also zur Vorbedingung, was erst
C ....,tand der Verfassungsänderung sein sollte. Der Süden widersetzte
fch der Vergewaltigung, der Norden entgegnete mit Gewaltanwendung.
Der Süden wurde unter Militärdiktatur gestellt, die durch eine Armee
. . .. 70.000 Mann aufrechterhalten wurde. All'N Personen, die gegen
den Norden die Waffen getragen, wurde das Stimmrecht entzogen,
errorismus und Fälschungen der Wahlergebnisse taten das übrige.
!. ie eine Schar hungriger Raubtiere ergossen sich die zweifelhaftesten
Berufs die sogenannten Carpctbaggcr, über den Süden, fingen
Neger für sich ein, und aus beiden Elementen erwuchsen in den
' " ;fetzltchen Staaten Regierungen, die an der Militärmacht ihren
Rückhalt atten. Ungeheuerliche Zustände folgten. Sie sogen un ,
Rinderten das Land aus, bctra steten es völlig als Kriegsbeute, rich
teten es vollends zugrunde. Die öffentliche Schuld LouisianaS z. B.
wuchs in den Jahren des Carpetbaggertums um 40 Millionen Dollars.
Noch zwölf Jahre nach dem Ende des Krieges machte dies ehedem
biühcnde Land einen ganzli ruinierten Eindruck. So fetzte denn auch
der Süden Gewalt gegen Gewalt. Verbindungen, vm die Neger von
dtr Ausübung der politischen Rechte abzuschrecken, bildeten sich unter
der weißen Bevölkerung, besonders im stark negcrhaltigen Mississippi
gebiet, geheim wie die Feme und dcm Neger unheimlich. . Blutige
Kämpfe fanden statt. Aber der Norden setzte seinen Willen durch. Die
Zusätze 14 und 1? zur Bundesvcrsassung wurden bis 1868 bezw. 1870
von den neuen Regierungen der Südfiaaten angenommen. Die Neger
erhielten darin das aktive und passive Wahlrecht für Ihre Staaten wie
für den Bund, aus Gründen der Farbe der einzige Vorbehalt
sollte ihnen das Stimmrecht nicht vorenthalten werden dürfen. Und
nun. nachdem die Südstasten sich Verfassung gegeben hatten.' die mit die
fen Forderungen der Konstitution im Einklang standen, konnten sie vom
Kongreß nicht mehr ausgeschlossen bleiben. DaS Militärregiment aber
hörte erst 1877 ganz auf. Zugleich mit der Zurückziehung der Truppen
beeilten sich im allgemeinen auch die Carpetbagger, den heißen südlichen
Boden vor der Nackte der weißen Eingeborenen zu räumen, und der für
diese unwürdige Zustand der Negrrregicrunci.cn brach nun auch schnell
zusammen. ' . . " '
Von 1860-1877 halte der siegreiche Beendiger des Bürgerkrieges.
General. Geant, den Präsidentenstuhl inne. Die moralische Verwilde
rung, die sich als Folge ihres Sieges uns ihrer Alleinherrschaft in der
republikanischen Partei eingestellt hatte. Korruption' und Nepotismus,
. schamloseste J.ter!ssknmirtschaft der Partei, Ausbeutung des Staates
fLt ihre Zwecke und zur Bereicherung ihrer Mitglieder, erreichte unter
ihm und namentlich in seiner zweiten Amtsperiode unerhörten Umfang
bis hinauf zu den höchsten Beamten. Keine Periode in der Geschichte
Union enthüllt eine solche Unreinlichtkit der politischen Moral. Aber
diese Entwicklung beschleunigte das Wiederaufleben der demokratischen
Partei. Reform des Zivildienstes war die Hauptforderung ihreS Pro
gramms. Und von der herrschenden Partei selbst zweigte sich die Partei
der j. genannten Liberal-Republikaner ab. die vornehmlich aus Deutsch
amerikanern unter Führung von Karl Schurz bestand, und erhob noch
energischer denselben Ruf nach Reform. Und sie bildete eine Zeitlang
das Zünglein an der Wage im neuerwachtcn Ringen der Parteien.
Jahrzehntelang drehte sich dieses nun hauptsächlich um die Verwal
iungäfmge. Tie sollte dem Einfluß der Parteien entzogen, jeder Posten
nur dem tüchtigsten Bewerber, ungeachtet seines Parteistandpunktcs.
anvertraut werden. Schon .bei der Präsidentenwahl. für 1877 war
höchstwahrscheinlich der demokratische Kandidat der wirkliche Sieger,
doch gelang e! den Republikanern, im Wahlergebnis eine Stimme mehr
für sich herauszurechnen. Hayes. bisher .Gouverneur von Ohio, ein
feingebilscier Mann, wurde Präsident. Seine Verwaltung, in der
7 Sherman. der Bruder' des Generals. Jinanzsckietar und der acht
iindoierzigcr " .Uichc Karl Schurz Sekretär des Innern waren, war
reformfrcundtich und zeichnete sich djrch hervorragende Tüchtigkeit aus.
Sie bemühte sich ehrlich um die Einschränkung der Parteikorruption
und wirkte namentlich dem Süden gegenüber versöhnlich. Aber der
Präsident hatte von vornherein gegenüber einer schon von seinei. r:
ginger übernommenen demokratischen, Kongreßmehrheit einen schweren
Stand.. Und diese schwoll noch weiter an, als nach Ermordung seines
Nachfolgers Garfield unter Arthur die Korruption noch einmal zur
..üte erwachte. 1883 ging eine Rcformakte durch, die Prüfungskom
ni.sare für die Bewerber um V- Aemter verschiedener Verwaltung;
zweige einsetzte, ein System, das mit der Zeit immr weitere AuSdeh
nunz erfahren hat. AuS dem nächsten Wahlkampfe ging, zum ersten
mal seit 24 Jahren republikanischer Parteiherrschaft. wieder ein De
' mvkrat, Grover Cleveland. 188? als Präsident hervor mit einem Pro
gramm. das eine rein finanzielle Zollpolitik, eine ehrliche Finanzverwal
tun eine Beseitigung der Parteilücksicht bei der Besetzung der Aemter
proklamierte. Damit war in den Kampf der Partkien endlich wieder
Stetigkeit zurückgetehrt. Die beiden Prinzipien, auf deren Borhanden,
sein und stetem Kampf Fortent'wicklung und innere Frische der Union
beruhten, waren seitdem wieder in gleicher Machtstärke vorhanden. .
Allerdings hielt sich die demokratische Partei zunächst durch massen
hafte Ersetzung republikanischer Bmter durch ihre Mitglieder schadlos.
Dann ober suckle der neue, Präsident nach Möglichkeit eine tüchtige Ber,
waltung zu scbaffen und der Korruption zu steuern. Dies sowie sein
Kampf gegen die hohen Schutzzölle brachten bei der nächsten Wahl den
Republikanern wieder den Sie,. Aber 1803 traten die Demokraten
i...d Cleveland wieder an die Spitze. Die Zivildienstreformbewegunz
nahm nun wieder ihren Fortgang und dürfte, wenn recht 'gehandhabt,
das beste Mittel geg:g die Hauptübcl der innercri Verwaltung sein.
Mitglied, d n Präsident der AemterprüfungSkommissio war von
1889 1805, ehe er Polizeipräsident von New Vork wurde. Theodor:
Nooscvelt. Daß nach Cleveland dann wieder die Republikaner anS
Ruder gekommen sind und sich in der Herrschaft bisher behauptet haben,
hängt mit den Fragen wirtschaftlicher und politischer Ausdehnung zu
fammen. die die neueste Erscheinung in der Entwicklung der Bereinigten
Staaten sind und deren Träger eben die republikanische Parte! ist. Die
Scheidung der beiden Parteien wurde erst mit dem stärkeren Hervor
ixtitn dieser neuen Ziele wieder sehr scharf.
Tie Fortschritte der Union seit dem Kriege sind ungeheuer bis zur
Gegenwart und stetig, sieht man ab von den wie zuvor durchschnittlich
alle 20 Jahre wiederkehrenden großen volkswirtschaftlichen Krisen in
den siebziger und neunziger Jahren. 1869 war die erste der großen
transkontinentalcn Eisenbahnen, die Union und Central-Pacific Rail
road, mir Hilfe großer Landschenküngen seitens der Union fertiggestellt
worden und verband New Aork über St. Louis mit San Francisco.
Schon bedeckte den Osten, insbesondere In seiner nördlichen Hälfte, und
den nunmehr alten Westen zwischen den AlleghanieL und den Seen ein
verhältnismäßig dichte Eiscn"'h:...etz. Mächtig schritt nach dem Kriege
der Eisenbahnbau im neuen Westen voran durch noch menschenleere
Gebiete und zog ein beschleunigtes Vorwärksrückcn der Einwanderung
und Kultur dorthin nach sich. Aber die völlige Unabhängigkeit dcs
Eisenbahnwesens l.tte mit der Zeit immer schwerer empfundene Miß
fände zur Folge. Gegen die Gestaltung und Handhabung der Tarife
lehnte sich in den mittleren und westlichen Staaten die landmirtschaft
liche Bevölker. : der Farmer in der sog. Grangerbemegung im Anfang
der siebziger Jahre auf und verlangte mit teilweisem Erfolg Staats
Aussicht über die Eisenbahnen, wie solche bereit? in den Neuengland
ftaaten vorhanden war. Und eine solche schien auch immer mehr zur
twendigkcit zu werden wegen der wilden Konkurrenz und der riesigen
Spekulationen in Eiscnbahnwerten nebst ihren 'unvermeidlichen Rück
schlügen, die mit dem enorm beschleunigten Ausbau der Bahnen Hand
in Hand gingen, sowie wegen der Vernichtung oder Aufsaugung de,
smächeren durch die stärkeren Gesellschaften, die eine Tyrannei über
ptn Verkehr der Bevölkerung auszuüben bestimmt und sähig schienen.
'Die Schaffung weiterer staatlicher Aufstchtsbehörden für die Eisen
bahnen in den Staaten mochte denn auch Fortschritte. Und schließlich
kam es 1887 unter Cleveland sogar zur Schaffung eines Bundes
, lehrsgesetzes, des .interstate kommene lato", wodurch ein Bundesver
khrsamt zur Aussicht über den gesamten zwischenstaatlichen Eisenbahn
perkchr eingesetzt und insbesondere die Traifoerbande (pools) verboten
würd.... Jedoch gerade dies Verbot förderte die fortschreitende Vcr
schmelzunz der C'scnbahncn. die Hauptgefahr. außerordentlich. Die
geographisch zusammengehörigen E'.s-nbahngesellschaftcn schlössen sich In
riesige System: zusammen, die der Vanderbilt. Gould. Belmont, Hill
a. Das Zeitalter des Eifenbahnwcttkampfes in der Union ging da
mit Ende des 19. Jahrhunderts tatsächlich zu Ende. Die neue Bun
d.sbehörde aber vermochte der ungeheuren Schwierigkeiten, die sie be
kämpfen sollte, nicht Herr zu werden. Vergegenwärtigt man sich,
welche einzigartige Rolle die Eisenbahnen in Nordamerika für die Be
wältgung der riesigen Räume, für die Beschleunigung der Bestellung,
. Erschließung. Produlktion. für die Verschmelzung der ostlichen und
westlichen Staaten zu einem einheitlichen wirtschaftlichen und politischen
Gebilde gehabt haben und noch haben, so wird es deutlich, weshalb
1 und Bund f überaus großes Interesse an gesunden Verhältnissen
im Eisenbahnwesen nehmen. .
Der Zuwach! neuer Staaten zur Union nach dem Bürgerkriege
löste keine politischen Fragen mehr auS. Nur die Zulassung UtahS
erforderte die voraufgehende Abschaffung der besonderen sozialen und
Lerwaltungseinrichtungen, besonders der Vielweiberei, dort. Lediglich
die Fortschritte der Bcsiedelung kommen in der Aufnahme neuer Staa
ten zum Ausdruck. Sie erfolgten, wie früher, durch Abwanderung der
eingeborenen Bevölkerung aus den östlichen in die westlichen Gebiete
und durch direkte Einwanderung aus Europa. Diese war dürch den
Bürgerkrieg nicht unwesentlich beeinträchtigt worden und erreichte erst
' r.'.eder in dem Jahrzehnt. 1871 1880 mit fast drei Million. die Höhe,
die sie in stetiger Zunahme schon in dem Jahrzehnt vor dem Kriege er
klommen hatte. Das folgende Jahrzehnt. 18811800. aber stellt mit
über fünf Millionen Einwandern die weitaus größte Zahl dar, die bis
I - überhaupt erreicht ist. Die Einwandcrungspolitik der Union ist
während des 19. Jahrhunderts trotz zeitweise bedenklicher Erscheinung
gen i" ." E ivanderung und heftiger Bewegungen in der Bevölkerung
zugunsten einer Beschränkung der Masseneinwandcrung und trotz der
. namentlich in neuester Zeit mehr und mehr in ungünstiger Weise sich
verändernde. Zusam nsetzung der Einwanderung auf dem Stand
Punkt geblieben, den Zuzug nicht zu hemmen. Doch begann sie seit
185" schärfere Kontrolle über dieselbe zu erstrecken, die ersten Züge einer
Ab"'ließ!,ng gegen mißliebige Einwanderung auszubilden. Sie begann
1882 mit Gesetzen gegen die Chineseneinwandsrung und die sog. Pau
Pereinwanderung, den Zuzug mittelloser, gebrechlicher, willenloser und
moralisch nicht einwandfreier Einwanderung auf Grund in Europa be
r-its abgeschlossener Arbeitskontrakte untersagte und sich gegen Slo
1 iken. Böhmen. Italiener richtete, die auf diese Weise besonders von
Kohlen, und Eisenbahnbauunternehmungen als billige Arbeitskräfte Ins
Land gezogen wurden.. Aber alle diese Gesetze lassen sich umgehen, und
tatsächlich sind die Zurückweisungen auch nach ihrer Verschärfung und
teilweise 'Umgestaltung geringfügig genug. Auch hier aber hat sich der
Bund genötigt gesehen, in gesteigertem Maße eine Funktion als höchst
.nwanderungsbehörde auszuüben. 1891 wurde ein besonderes Ein
wanderungSamt in Washington errichtet. Die alte Kontrollstelle des
Staates New York. Castle Garden, ist durch Elliö Island, die Tätig,
kcit der New Yorker Behörden durch Bundeskontiolle ersetzt. Weitere
Verschärfungen sind seitdem hinzugekommen und die .Immigration
restrictiön league" agitiert , seit lange für wesentlich weitergehende
Schließung der Grenzen gegen die Zuwanderung.
Mit geringen Abweichungen nach Norde und Süden ist seit Be
ginn der Union der Bedölkerungsschwerpunkt längö der Linie deS 39.
Breitengrade nach dem Westen gerückt. 1790 lag etwa östlich t
1800 etwas westlich von Baltimore. 1900 befand er sich aus der Strecke
Cincinnati-St. Louis mitten im Süden deS Staates Jndiana. Er liegt
in Gebieten, die wie überhaupt der nördliche Teil der Union rein euro
päifch in ihrer Bevölkerungszusammenfehung und zwar zumeist ger.
manisch: englisch, besonders neuengländisch. und deutsch, sind. Dieses
Gebiet zwischen den Seen, dem Ohio und Missouri Ist daZ Kerngebiet
der Union heute, da! die Vermittlung zwischen den nördlichen atlan
tischen Staaten, dem SUden und dem großen Westen herstellt.
Äon geringerer Kraft und Dichtigkeit als im Norden, von dorn,
herein mehr mit romanischen Elementen durchsetzt, ist die germanische
Bevölkerung in den südlichen Staaten der Union. Hier aber,liegt ein
zweite Problem von furchtbarem Ernste vor. neben dem jene! der ost
europäischen Einwanderung an Bedeutung verliert, daS ist die Neger
frage. Stetig wächst die Anzahl der Neger in der Union, nicht durch
Einwanderung, sondern aus sich heraus. Während die Jndianerbevöl
kerung der Union in langsamem Hinschwinden 1900 nur och 237000
KiK- betrug, vermehrte sich die Masse der Neger von 6 Millionen
1880 auf 8,84 Millionen 1.900. Zwar ist ihr Anteil an der Gesamtb.
eölkerung während deS ganzen 19. Jahrhundert, lancam und stetig
gesunken und betragt ggenwärt!g 11,5 Prozent.
' (Schluß folgt.)
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