Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, January 25, 1919, Page 4, Image 4

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    'Seite -Tägliche 'Omaya Tribü'ne-amstag, den 23: Januar. '1O'19,
ilüQli C) t iZmaha Tribüne
TSISUNE PÜEUSaiNQ CO-YAL J. PETER, PnsMaaL
'""""""Steil des Tageblatts: Durch den Trager. pe, Woche 12H Genf;
die Post, bei Boravöbezahlnng, er Jahr $6.00; sech, Monate $3.00;
t::i Wonate $1.50; bei Borandbezahlung von zwei Jahre $10.00.
. . . - - , M tä fc. . . Ar tf
yrrt des Wochenblatts be, Borauvezai,lng 3..uu oas ;nnr.
TL.7-1:: flowftri 8tt.
Telephon
I"1 1 111
IWa Moinea. ltraneh
tatet. ecood-clM matt
VmkkA. Nebriuik, ander th et ot Congresa, Mjuxh 3, 1879.
Omaha, Ncb., Samstag,
Gegen den Fleischtrust
Vom Nationalvcrbande der Viehzüchter wird in einem bor kurzem aus.
.gesandten Rundschreiben. daS auch den Zeitungen US Landes zugegangen
ir, mit allem Nachdrucke zugunsten des don der VundeS-Handelskommlssion
1 gemachten und don Präsident Wilson gutgcheißmm Vorschlags eingetreten.
jene Mittel der Vundeskontrolle zu unterstellen, vermöge deren die fünf den
sogmamtcnIeischtrust bildenden Grobschlächter instand gesetzt smd. dm
. PrciS fiif Schlachtvieh zu diktieren. Diese Mittel sind der Besitz der Kühl-
speichere der Kühlwaggons, der Vichhöfc und der für Verladung und Vcr.
schickung von Schlachtvieh eingerichteten Bahnhöfe und Bahnanlagen. ,
' Sn welcher Weise die Grobschlächter die erwähnten Vortnle ausnutzen
können, um die reise fast vollständig nach ihrem BcliedmfestzusctM.
'-'t kicl't zu sehen. ES sind eben bloß fünf eventuelle Kaufer im Markte.
,':. rr VmUn dr-s Landes ibr Vieb nach den Haupt.
"-.Il 'l.'S Itil Hit v) lfclj,)UUJ.V uiu u.v. r........ -- , ,. . .
Wichsten, für allein in Frage kommenden Vichmarktm. w Chuago.
r-avM Citn. Omaha usw.. bringen oocr warn, uno oie,e jui o";
ibr Kaufangebot., das lctdiierflärlids)crtüeife seitens aller &a fllcijc
' 4"3- Pakt den Züchtern der gebotene Preis nicht, fo sind sie natürlich nicht
Vorigen, flirt anzunehmen, wohl aber gezwungen, ihr Vieh unterzubrm.
Im und zu füttern. Aber nur die von den fünf Firmm geelgneten Vieh.
Ibk bieten die passende Gelegenheit. daS Vieh unterzubringen und zu der
, srnen, und wenn auch die Weigerung der Züchter, zu dem gebotmen Prei.
i zu verkaufen, keineswegs zur Folge hat. das ihreni Vieh Kujnahrne tn
den VicbhUen verweigert wird, fo müssen sie doch dafür so viel bezahlen.
hah sür 5wst und Quartier batö Lrausgeyr. was olt u
r.i ... l. -,', f,,- & t er hrnn newunaen. iculienlich ooaz an
I i zu lll AC1U.1HUU UIUU -wu v.
:,.r. j L. r,rf w.
. miritt,vvc iiui w. - ' ; . , . ...
fiZccht. nachiinem freien Willen zu verkaufen, zu behaupten gedachte, armer
l'Am'cJl et zum Markte ausgezogen war. '
" Es dauert Fahre, bis Vieh schlachtreif ist, und uizwiichen ko,ten uttcr
z'nd Pflege viel Geld. Wenn der ZWer. nachdem er das Vich ein oder
,. t:-.ui n j.rft hwTntTon trrnfe. sa ist es selbstverstand.
nWKi ;ui;te um iiui, mu ju.!
, lich. dab er das Geschäft aufgibt. Eine
sich nur durch Beftebm von Konkurrenz
. , , k- rr-' fr:r r
lcn, wlange oie nemrn ,c,,
WM an dis Wand gedrückt werden. Ta die Elfenbahnen selber keine Kühl
win liefern, stehen solcha bloß den fünf groben Firmen zur Verftigung,
d-o'sowobl Kaufer von Vieh, wie Verkäufer von Fleisch find, und es ut klar,
das, e'' Fleisck'er sich keineÄühlwagen kaufen kann- Demnach kann er kein
Fleisch verschicken und daher auch nicht mit dem Tnist konkurrieren. Tiese
viit, durch welche die Konkurrenz unterdrückt tmrd. wollen, die Viehzuchter
beseittgt'fchen. indem sie unter Vundeskontrolle gestellt und allen girier,
essonten gegen gleiche Bezahlung zugänglich gemacht werden.
Die Viehzüchter versprechen sich von der, Annahme und Durchfilhrung
der erwähnten Vorlage Beseitigung des Monopols und folgewei?e Verbilli.
"'!"a der Fleischpreisc. Sollte sie aber auch noch nicht ihren Zwecks erfüllen,
lg wird die Negiming genötigt fein, noch weitergehend, Mahregln zu er.
ceft, sclb't auf die Gefahr hin, als sozialistisch verschrien zu werden. ,
Laut ein eigenes ysim
Utt'tcr den verschiedenen Aufgaben deS Rc?onstruknons;roaraiNttis der
'""-dcsregierung nimmt die Wiederbelebung der Bautätigkeit im Lande
einen bervorragmdcn Platz ein. Ter Friedensschluß hat zu einer nahezu
istaNi, nttpr rnitcn für inilitäriscks Zwecke acsiihrt. und
rviAuuuuty" uiiiiiid "
v. rk!- nnMrSnritrt(tt riffwffÄ
vk tuutuui jmu"iiHjj v.-n- r - -- . " .
riol iind dcisen Besördenmcsind nunmehr außer Kraft gesetzt worden. Die
Baulut sollte nach Mglichkeit ermutigt
' ' .. ...... Ajvl
Drrertementä für öffentliche Arbeiten, 55. . 'cmer. jonocia w.
v,,-,.-; nürSmt tni'rffrf ftffTi ttisimdk UntelmeklNunaen dieser Art nicht nur
i.,. .v.,.. J3 ".. , ,
' dein Baugewerbe, ja der gesamten Industrie zuin Vorteil gereichen, fondern
auch den Uedergang von Kriegszuständen zu normalen Verhältnissen erleich.
tern. Außerdem dürfm Gebäude als höchst wünschmswerte und dauernde
. . . r-4 ..Ta . i JC X t-S,-,.
ercesferungen eines zesen semeinmeiens ezuin. miuui.
Um zur Errichtung eigener Heime anzuregen, wird zur Zeit em Plan
u " v . ii e- . . r rii.-ji
erwogen, der die Erlangung ersoroertuver Vei,ommei iur ,e,en swc rr
s.?n m?! d?r Resieruna werden die Vau.Darle
. ium- .i v..'(. v"'U -
l ensaesellschaften dem kleinen Mann
' 1 1 . . , .
die FarmTarlehensgeseüichaflen ocm Farmer, vrinem Jüna)iug buuü.
?-tw Sa M. imV ftrsprimSfimmtifolionen überschricbene Hypotheken
UUvii. w.- - . . -v -- - Ö . .
bei Vundes-Neservebanken diskontierbar sein, so daß icne daS cld ihrer
- Tättgkeit weiter ausdehnen können. Die yaupiyinoernine, weioqe oer uraj.
sübrung dieses Plans gegenüberstehen, sind, erstens, daß diese GcscMaften
nicht Mitglied des Vundes-ReservebanksystemS find, kein Grundkapital und
'Ar Wfsorfi TwKbni vnb. Ynplipn. dak 'dis Neservcbanken bisher nur bc
vMmacktiat lind, sandelswertpapiere,
h,;.s tinrrwtitiWon znk fipfmiftprfr Makreaeln um Sckuve der Bun
AUt.ltyf vvvyt-j.na... L,
s,a nf.-.pr,ftTn rtMslffsii Wprn.
Lnvotho? dorgeschriebm wird. Auch
rrl-nTtstiirtj für Farm.Leihb anten als wiinschenswcrt betrachtet, .yypolycten
s'Äizhl auf Wohnhäuser wie auf Farmland zu erwerben. v
Tie Sau. und Darlehens-Vereinigungen des Landes beziffern sich aus
7 i mit einer (AamtMitgliederzahl von 3L38,012- Ihr Gcsamtöer.
?!'en übersteigt tz1.7S0.000,00. Ihre Einnahmm mis allen Quellen bc
V-J-n sich im Jahre 1017 auf $ 1,220,000,000. während ihre Eefckäftsun.
Uhzn nur $9,800,000, ungefähr vier Fünftel Prozent betrugen. Meistens
dienen diese Vereinigungen halb.philanthropifchen Zwecken, und ihre Beam.
im halten kein oder doch nur geringes Gehalt. Bei der. Wiederbelebung
(!."? in den lichten Jahrm zurückgegangenen Vautatigleit vermögen die Bau
cr?iniaungm hervorragend mitzuwirken, und wenli die Plane der Regie
rurz sich verwirklichen, wird ihnen hierzu überreichlich Gelegenheit gegeben
werden.
A7 Nllmcn auf
der Tilglilhen
Acht weitere BansteZne zum Eigenheim der Täglichen Omnha
Tribüne kZKsrn wir henie avwelden, wodurch nsere Gesamtzahl auf
V 7 Festlege ist. 2J Wachstum der Ehrenliste hat heute also wieder
was nackMllisse. nachdem es i den erste Tage der Woche große
NsrzschTUte aufzuweife hatte. N wir haben noch gena eineWoche
, in nser Siel do 1,000 Bansteine z erruchea und wir Hof
fta znli ersichtlich, daß ns dies gelingen wird. Einer unsern Leser,
Herr Peter Nief, t.t an$ Conncil Bluffs, schreibt nS: Ich fühle,
dsst Ihre Ehrenliste von 1,000 Mitgliedern bis znm 1. Februar
roll ;u Küs, wird und hoffe, daß ich da Ereignis am 2. Februar, an wel
chem Tage ich meinen 7t. Geburtstag begehe, mitfeiern kann." a
wKl.l, diesen Wunsch hege wir gnch und wünsche unserm Freunde
lunle schon llcs (nte zn feinem cbnrtstag. Tie Frage richtet-sich
jetzt ea manche Leser:. .Möchte ich nicht anch in der h?enl,,te der.
mttn fein? Tie Antwort kann nur Ja" laute nd sollte durch die
Tat jetzt sofort derDirklichk werden. X
r:n bet Tribüne! . Der Erfolg ist überraschLNd-.-2
Un5ostM mir winzig. '
II LEB MO. Omih. NefefMk.
Oflk 407 6t ÄTf
klarch 14. '1312, at tie postoffca es
den 25. Januar 1919.
" " V " . r l o
imh nft kehrt er. weil er fclN nuteS
v. -,- - . . .
Aenderung dieses Uebclstandcs ließe
erlangen, aber diese ut augeZchlos.
ffDifintncrTicr fpin Tiirimpn. kben
i ' ' i cn i
tiridntp? Nkrwen!iuna von Aauniate,
werocn". eniane oer Borzieyer rs
J fWt rff (Y r . S A M. y.
. , , , . . .
m ähnlicher Weise dienlich fein wie
fti.fjif tuw
nicht Hypotheken zik belehnen. Als
i.--.-. v . " v. ...
und der Betrag, der für icde ZUiainae
wird als einfachster Ausweg die M?A
der Ehrcnlistc
Omaha Tribüne
niassifmerten Amei
Lilraerschakt in
V I
rubeck schwieg
5lbe? sie mjjte sich ioch den neue
Zuskandra anbkqnnne.
(Deutsche Tageszeitung. 21. Scov.)
Lübeck. LO Nov. ,Tie Liil'eSer
Wraersckaft. wobl 'b'ii einziae in
der deutschen Volksrepublik noch bc
stebende varlamentarische Vertre
timg, hielt am Dienstag abend eine
Versammlung ab, in welcher eine
gemeinsame Kommission zur Aen
deruna der Veitimmunaen über daS
Vürgerschaftswahlrecht und die Wnh.
len zum Senat eingesetzt wurde. Die
socialdemokratische Traktion liefe da
bei folgende Erklärung abgeben: ,
Die Revolution hat in Deutsch
and mit den Vorrechten, welche die
bcfchenden Klassen sich ang?makt
hatten und die sie benutzten, die üb
ngen Vevolkcrungsschichten zu ve
berrscken. aanzlick aufaeröumt. Sie
sind unwiderbringlich dahin. Auch in
Lübeck ist in Zukunft für solche Bar.
rechte kein Raum mehr, esyauz
muß die lübcckische Verfassung auf
eine breitere demokratische ?runo-
läge gestellt werden. Vor allem ist
iefet die sofortige Einführung des
allgemeinen, gleichen, achein'en
und direkten Wahlrechts ur Bür
gcrfchaft für alle Einwohner ohne
Unter ck ed des Gc cvtecvtZ vonl Z
Lebensjahre ab eine unbedingte
Notwendigkeit. Ebenso müssen die
Mitglieder des Senates aus allac
meinen Wahlen hervorgehen, die
Wählbarkeit darf nicht an einen be
stimmten Zeitraum gebunden sehr.
Ms AmtLdauer wird auf Zeit be
schränkt. Tie fozialdemokratischc
Fraktion erklart, daß die gegenwar,
tie Büracrickast. die ibre Zusam
mmfetoa einem unacrcckten " und
überlebten Wahlrecht verdankt, nur
einen Notbehelf darstellen öars 01s
ii dem Keitvunkt. an dem me Neu,
wähl auf Gmnd des geforderten
gleichen Wahlrechts erfolgt ist. Die
Durchführung dieser Nesornien w:ro
dem Bolkswillcn entsprechen.
Die Buraer man namn Sie e
klärung schweigend hin und be.
schloß dann die Einsetzung der Sirnn.
Mission. Beschlossen wurde die Er
richtung eines Arbeitsamtes und ei.
n?s SSoblfaurtsamteS und iur die
Kosten des ersteren 150.000 Mark
ausaese ck. Tcm Arveiterrat wurocn
zu? Teckuna feiner Aufwendungen
15,000 Mark zur Vcrmgung gstcllt
mh zur Erricktuna von SO Klein
Wohnungen 550,000 Mark und zur
Unterstützung von Kamillen eings
zogener Mannschaften wettere .5,-w
000 Mark bewilligt.
Uunst in Wien
Burzhcatcr und Hof-Oper bleiben
erhaltkn.
, .
("Grazcr Tagespost.")
Wien. 19. November. Einer Ab
ordnung von Burgschauspiclem,
welche die Witte vorbrachten, ibr
Aufklärung ' über das Schicksal der
ebemaligen Hozthcatcr zu geben, er
klärte Präsident Saitz, es fei allge
meine Auffasmna des Staats
rateS. daft das Buratbeater und die
Äofover erhallen bleiben. Tie ae.
aenwärtig bestehenden Kontrakte
werden weiterhin in Gelwng blei
den.
Schalk Leiter der Kofover.
(Aus d?r Wiener Neuen Fr. Preise)
Heut: mittag fand die Tirck.
tionssrae in der .Tofover endlich
ihre Lösung. Tank dem Eingreifen
deS Staatsrai.es wird die Oper von
heute an ihrm rechtmäßigen Direk
tor haben. Bereits am 18. Novcin,
bor hätte Direktor Gregor die
Dircktionsacschafte an den mucn
Leiter Svrans Schalk übergeben sol
len. Er hat sich aber, gestuft auf
seinen bis 1020 laufenden Vertrag
aeweien, dies zu tun.
'SeutZ mittaas 12 Mc erschien
Staatssenator Tr. Sylvester in der
Tirektion-kanzlei der Sofoper, um
Franz Schalk als künstlerischen Lei
ter emzuillvre. N en ireiuons.
röikmen iin erüen Stock dersammel
tcn sich kurz vor ein Uhr die De
putationcn des Solo und Chorvcr
sonalcs. ferner deS technischen Per
fonales ,-nd der Beamten. Staats
senatoc Dr. Sylvester stellte den
erschienenen Franz Schalk in einer
kurzen An vraSe als öcn neuen X
reftor der Sosover vor.
Die Deputationen hatten Iieq vor
12 Uhr im großen Eaat öer Ä,lre:
tionskanzlel emgesunoen. laais.
notar Tr. Snlvester erschien, von
Soskapellmeistcr Schalk. Kammer
ttnier Man? und Sosrat v. Kel
kr von der Intendanz begleitet. In
eine? Ansörocke an die Erschienenen
sagte Tr. Sylvester, daß sich du
Staats rat in dieser ernsten Stunde
de? Kunstinstitute annehme und er
nun Franz Schalk als Leiter ter
Ho'op'.'r vorstelle. Er hosfe auf ein
gedeihliches Zusammenwirken.
Hierauf fragte Dr. Sylvester nach
speziellen Wünschen der Mitglieder.
Ein des Orchesters trat vor
und stellte die-Anfrage. ob die C:r
Haltung der Verträge und Pensionen
seitens des Stastsrates gesichert
Ui,
Tr. " Sylvester ettviderte in be
jahendem Sinne.' Eine endgültige
Lösung der Hoftheatersrage bleibt
nach femenl Ausspruche der Na
tionalversainmlung vorbehalten.
Herr Gregor war heute im Hos
operntheater nicht mehr erschiene.'!.
Es irnat sich noch, welche Äonso.
quenzen Dr. Gregor auS dieser Tat.
sache ziehen wird. Angeblich veav
ichtigt er zur Wahrung lemer er.
tragSintcressen den Klogcweg zu be
ichreitoil.
Die Jntendanzge chafte wird einst
weilen Hofrat v. Keller zumindest
bis Ende dieses Jahres wettef
ührcn..
Der Uampf gegen
die psarrschnlen
(Eingesandt.)
r.StM.wV TJrTir. 22. s'flit. 1910.
nte ünat im Stillen aebrütct
war. die Hasscsslamme. die vor nd
während des Krieges unter oer
Asche glimmte, ist nun zum osfnnen
Ausbnich gekommen. Aus auen
diesbezüglichen Vorlagen der koin
mendcn Lcgislawr liest man klivp
und klar: Tod den Pfarrschulen"
Ein brutaler Schlag in's Gcstcht
von patriotischen Katholiken und
Lutheranern, gleichweis denn diese
fcr-i&Mi .irckenkorver nno sie ein
zigm. welche fcdnuqg aus eigene
Kosten unterhalten, in denen Neli
gion auch als absolut nottvenoiges
9pkrfach betrachtet wird, die aeaen
die rclizionslose öffentliche Schule
Stellung nehmen.
gie ein Mann sollen und mus'.cn
sich Kntlioliken und Lutheraner ge
gen diese Gesetzvorlagen .stemmen.
Verschiedene Punkte kommen hier in
Betracht, die nicht aus dem Auge
zu verlieren sind:
1. Die Verfassung ber Ncremig
Im Ahmten verbürgt als unantast
bares Neckt die Unterrichts freiheit
für Alle. Wird ein kleiner Kreis
von Ignoranten und Tunkclman.
Nkrn sieb das Neckt anmaßen dür
fen. Tausende bier in Ncbraska. als
s-kknnen bkbandeln ZU dürfen?
2. Mit unsäglichen pekuniären
Ovfern sind im Laüfe der Jahre
diese Schulm entstanden, soweit 1:11.
behellig und unanactaM. 'anevcn
unterhalten Katholiken unö XvM)i
rancr mit ibren Steuern die öf
fcntlichcn Schulen, tragen doppelte
' . ' . S . f f 1. -'1
Steucnilast. Uno au.oicie xtmw
von Jahren soll mit. einem Feder,
firirfi tvA bit Welt acschassca wer.
den? Wer läßt sich das gefallen?-
3. Was die bisherigen Leljtnnqen
W 5nfirrf(siiiT(m nkktriist. sie sind
VW fr 'y 1 ! t tr r c
unübertrostcn in jeder Beziehung.
find der Stolz aller. Das geben auch
die Leiter der sofsentlichen Schulen
,ik. Nickt um geringen Teil l'eat
hier der Grund des, Hasses Neid
und Eifersucht sind die Wurzetn cz
gegenwärtigen Radikalismus der
besser Bolschewismus!- ...
4. T s V arr ckulcn sind Mittet
punkte der Kultur Hunderte von
Familien wanderten nach Nebraska
ein und machten das Land zu dem,
was es ist. weil die Psarrschule der
Anzichimgspunkt war, wo ö:e .Hm
der neben der weltlichen auch die
religiösen Fächer studieren konnten.
ö. Am ö. Januar vjvj nraroen
in der Kathedrale in Oinaha-die
Dienltfabnen der verschiedenen Pfar.
reien gesegnet. Ueber 10,000 Sterne
darauf, versinnbildend 10,000 kath.
Jünglinge, die zum größten Teile
ihre Ausbildung in der Psarrschule
erhielten. Ist das der Tank, von
Nebraska den Heimkehrenden giebt?
TaS ist eine tiefere Wunde, als die
Kugel auf dem .Schlachtfelde reißen
konnte.
Auf, wie ein Mann gegen diese
Vergewoltiaung muß die Losung
sein Schulter aiitz Schulter ,n
Kainpf um das Heiligsie. unsere re
ligiöse Freiheit. Das christlich? Voll
bat in Deutschland vor einaen Wo
chen mit erdrückender Mehrheit .den
Sieg, der chriztlichen Volköschute er
lämpst-Was werden wir tun?j
F. K.
Petrograd ist
Banditen ausgeliefert
Helfingsors, Finnland, LZ. Jan.
Tie Zeitung Nussky Listok meldet.
Petrograd ist Räuberbanden, die sich
aus entsprungenen Zuchthaussträf
lingen gebildet haben, ousgcliefrt
worden. Tiese haben die Stadt für
Plünderungszwecke in Distrikte ein
geteilt. Die Zeitung wiederholt, daß
die BolsckMikl eiligst Vorbcreitun.
gen zum Verlassen der Stadt trcf
fen. ES wird behauptet, daß der
größte Teil der von der Sovict Ne
gierung inteniiertm Personen jeden
falls erschossen werde:, wirö uns vie
brauen und Kinder auf sich seiest
angewiesen werden. Alle Wertsachen
in Priüathausern, Museen und Ban
ken werden fortgcschasit. 5krylenko.
der bormaliae efcblZbaber der rus
sischen Bolschewiki Truvvm. befindet
sich im Gefängnis. Er wurde in
dem Anaenblick verbatet, als er den
Versuch machte, sich zu der Armee
des .Generals KraZnIff z.l begeben,
um dort zu spionieren: Trotz?? soll
sich in EtsanzenZchast'öefjnden
Die 38. Iowa
General-Zlssembly
DeS Meines. Ja.. 23. Jan.
Die Iowa Gesetzgebung war heute
in gemeinschaftlicher Sitzung im
Nntcrhause versammelt, um die Rede
John N.. Motts', des internationa
lm Sekretärs der I. M,'(5. A.
anzuhören. Mott hat in feiner
Stellung als Sekretär der Christ,
liehen JunglingSvereine eine bedeut
tcnde Erfahrung in den KriegSver.
Hältnissen Europas gewonnen.
Senaror Price von Albia hat
eine Vorlage zum Widerruf deö un
parteiischen Justiz . Ballots ' einge
bracht. Wahrscheinlich wird daS gan
ze Primärwahl Ticket völlig umge
staltet, denn cS liegen mehrere ,Vills
bereits vor, die alle darauf abzie
len. den jetzigen Wahlzettcl abzii
ändern.
Das neue Senats-Komitee für
Departemcnts.Angelegenhciten hat
schon n,it großen Schwierigkeiten
zn kämpfen, danmter ist die Sa.
lairfragc wohl eine der schwierig,
stcn. Die Gehaltsfrage dürfte auch
in Gestalt einer Vorlage, noch vor
beide Häuser kommen.
Smalor Ball von Jcffcrson
Countn hat - eine Bill eingereicht,
wonach die Lizensgcldce für Auto
mobile wieder ün die .Eountics zu
rückfallen sollen, um für Straßen
bauten vettveiidet zu tverden-
Eine gcmcinschastliche Resolution
wurde von Senator Parker von
Polk Eounty eingereicht, die. wenn
angenommen, die Einsetzung oller
zurückkehrenden Soldaten in ihre
Aemter, die sie aufgeben mußten,
als sie in die Armee eintraten, vor
sieht.
Auf dem Gebiete der Automobil
Besteuerung dürfte sich eine gewal
tige Umwälzung vollziehen, wenn
die Vorlage, welche im Hause von
Wm. L. King von' Harbin Couisty
eingereicht wird. Die ganze Voll,
macht, welche der Staatssekretär in
der Sache jetzt hatte, würde an die
verschiedenen Countics zurückfallen
und die Besteuerung würde nach dem
Wert der Motorcars bemessen wer
den. Er behauptet, daß dein Staat
im letzten Jahr $317,000 verloren
gingen. Auch ist die Vcstuerunz
eine unbillige, denn eine minder.
wcrtige Car wird ebenso hoch besten
crt, tvie eine wertvolle. Unter der
Vorlage KingS haben die County
Assessoren in den verschiedenen Coun
tics die Automobile abzuschätzen zum
Zweck der Besteuerung und am 1.
IM ist diese Steuer beim Oouniy.
chatzmentcr zu entrichten Die
Niiniinerplattcn werden alle 5
Jahre erneuert und ,die Registrati
onsgebuhren sollen nur $1 betragen.
Ter Prozentsatz der Besteuerung er
folgt m nachstehender Weise: Im
ersten und zweiten Jahr 0.18 Pc
zent des Marktwertes, wenn neu:
im dritten und vierten Jahr 017
Prozent, im fünften Jahr 0.15
Prozent und in den folgenden Iah.
rcn 0.1? Prozent. Die Nummer.
platten sollen unter der Aufsicht
der Staats-Kmürollbehörde hcrac
stellt werden.
Bethman!,-lzollweg
über einen
gerechten Frieden
.
Berlin, 25. Jan. Ter frühere
deutsche Reichskanzler Bcthmann
Hollwcg übergab der Ass. Presse fol.
gende Erklärung: Man hat mich
gefragt, was einen Frieden der Ge
rechtigkeit bildet. Ich antwortete
freudig: Präsident Wilfon hat. ein
erhabenes Programm für die künf.
tigcn Regelungen internatlonaler
Freundschaft verkündet, und cS wird
ein Uebereinkommen almlicher Art
gebe, wie es schon lange das Ziel
der Politik aller einzelnen Staaten
gewesen ist. Wie eine Verfassung
den einzelnen Bürger, in feinem
Grundrechte gegen . Gewalttat schützt,
so wird der neue Völkerbund allen
Ttaaten, großen und kleinen, diescl
den Rechte sicherstellen." , ,
volschewiki aus
Schweden ausgewiesen
fetottyoim, zo. an. 4.1c lajiUi..
dische Regierung hat an die hiesige
s i fs.' . - f y. i
russische Bolschewik! Gesandt chatt di
Aufforderung gerichtet, ihre Sa
chen zu packen und Schweden fosort
zu verlassen. Schon letzten Dezem
der brach Schweden die Bezichuw
gen mit der russischen Sqviet Regie
rung ab, die russische Gesandtschaft
aber verließ Schweden nicht, so daß
die Negierung sich nunmehr genötigt
sieht, ein Ultimatum en dieselbe zu
richten. '
Bedienen Sie sich der KlaM
fizierten Anzeigen der Tribüne. Der
Erfolg ist uoerralchenv me Un
kosten nur minzig.
Abnormal?
Augen überr?! ;n
fshrc Nerven.
dadurch mancherlei
andere Störungen verursachend.
Tr. Weiland, Fremont. Nebr., wird
Ziv.tn
tdfen.
-!-,
. i !
THE ': . !
Tribune's Englisli Section "
'. , - i-i 11 "" I
(DcTeted to th InterpreUtion nZ surtherance k real Amcrfcantora nd
tru denioeraej; supplementing nd re-ensurcing our ceneral cditorlal pol- '
lcy k poundin and defendtng tha ideal, and institutiona of th American
nonlei orinted in Enslbh Tor th bemfit of all classe; and designfd ta
preaid knowlcdje of the Ennlleh lanjuage aroong our forclgn-bom cltizena.)
THE B1G6EST NAVY-WHO IS TO HAVE IT?
.
FROM THE WISCONSIN NEWS. . '
It onght to be a good ycar for
shipbiulding.
' Clcmcnceau talks to the
French lawmakers nnd Daniels
to the American congressmen.
Clcmcnceau says his idea ol
"freedom of the seas" is Eng
land's idca. The biggest fleet in
the world for England in 'the
future as in the past.
Clemenceau says:
"That but for the Englisli fleet
France could not have continued
the war." France believes that
the rett! of the world would have
nothing to fear with England
supreme on the water. And any
how, she is in favor of English
naval supremaey. No wonder;
it has just worked well for
France.
Thcre h o doubt that the
London Times describes the real
Situation when it said that Mr.
Wilson would find England,
France and Italy presenting "a
United front."
They have made up their
minds just, hat they mean to do.
Their idea of the Conference is
to have us acquiesce cheerfully
if we can, but acquiese anyhow.
how.
They are next door to Ger
inanynext door but one to Bol
shevism. and all the uncomfort-
able possibilities that may de
velop in Russia and the Balkans.
.
Those nations know what they
vvant, have niade up their minds
to have it. And what they
want 5s apowerfut; close Union,
not of all nations of the world,
but of those three nations, plus
the United States if we con-
sent,
j.t
"?$k;
i!x
Here Secretary Daniels, who
ias as much backbone as any
ody in Europe, talks in a plain,
lecided way. -
Ile says that in case England
letermines to have the biggest
fleet; then the United States will
have the biggest fleet. Let us
ee who can build and afford the
iggest. t
We have now, since Ge;many
vent out of business, the secönd
leet of the world. And our pre
ent buildintj program ok six
mndred Million s will give us
ihe biggest fleet. We mean to
have it, if England and the al
lies find themselves nable to
agree with Mr. Wilson' Sugges
tion. So says Mr. Daniels, and
he säys President Wilson be
lieves as he does.
IMMIGRATION
FROM THE
Much speculation has been in
dulged in as to whether immi
pration from Europe will follow
the advent of peace or emigra
tion set in from the United
States. One guess is as goodas
another. During Ihe earlier
years of the war the Impression
widcly prevailed that Europeans
would be so disgusted and so
discouraged over conditions in
those countries that all who
could would rnigrate at the first
opportunity in Order to escape
from the war lords and the bür
den of ' autocracy. But great
changes have followed the war.
Xot only has autocracy been
overthrown, but there is x pos
sibility that landed pritilege will
be compelled to open up new op
portunities and berter conditions
tor laDor. inis appears io uc in
stinctively feit by some of oui
, . ...t. . :a il.
pU0UCl5i3 wno re iraiu moi
many of the later comers will go
Lack to their old home.
Movements are already afoot
in response to this fceling,
designed to prevent emigration.
Better conditions are sought for
foreigft'torn Population. -More
attention is to be jiven to Amer
kanization. Better social con
ditions are to follow. Children
and grown peopl are asked not
to ue opprobrious nicknames
when ipeaking to or of our for-eign-born
citizens. An effort is
beinj; made to sectire cheaper
cailrojd farei in Order "that they
No wonder Smiling Charles
Schwab lest the government ser
vice and hurried back to his
shipyard. Nineteen - tineteen
ought to be the banner prosit
year for those that build ships.
If it comes to competitive
shjpbuilding, the U. S. of Course,
should have the largest com
mercial navy, as necessary in ,
war as the sighting fleet. A great
comtnercial navy owned ' and
managed by the government,
chaperoned by the sighting ves
sels. seekigg only prosit suffici
ent to carn . the rate that the
government 'pays on loans, will
be a great asset in the grovvtli
and permanent power ot " the
United Skates. "
It will develop trade, make
this country independent ol
other i nations, do perhaps as
much to . establish permanent
peace as the plcasant, but not
indestructible, international peace
plan could do. A battleship has
qualitieS) lacking in a scrap of
paper. y ; .
The world starts the new
year uncertain as to interna
tional conditions. The idca' that
the American peace program
was to go threugh whhout ques
tion is practically disposed of.
There evidently is . to be in
Europe a Combination of the
three allies, England, France
and Italy, holding the balancc
of power to prevent Gcrmanv
and Austria from reviving their
sighting power ,to hold Russia
in check and turn back theBol
stevists. Instead of gloriotis "peace on
earth and good will to men'
and iniitation of the garden of
Eden before the fall with no
rriore wars, the world will have
a Combination of very big na
tions, well armed, interested in
maintaining peace arTd determin
cd to keep it, in the only. way in
which peace can be kept while
men are savages.
The United States need not
worry, for it intends to have
the biggest fleet.
The English can not object.
Thjy have alvvays said that
great English fleet nieant pro
tection for the U. S. They will
not object to the U. S. State
ment, "We are going to build
the greatest fleet, and it will
alvvays protect you and every
body eise that keeps the peace."
It is going to be expensive. But
in what other way could the
country be made safe, while
Europe is unwilling to disarm?
GH ELIOAIIOU,
PUBLIC.
may rnove westward whcre
cheape-r lands may be found
This last rnove is suggestive. If
prospective emigrants stay in
Europe, or emigrants leave this.
country, it will undoubtedly be
lirgely because of the cheaper
land there that is promised on
the breaking-up of the large
landed estates. But can wc not
do something in this line our
selvcs? At the very time Euro,
pean countries are promising
workers cheaper la,nd on which
to live, pur real estate dealers
are assuring prospective buyers
that lands aregoing to advance
in price; and no one doubts their
assurance. The' question is,
therefore, as to how we can
overconie our handicap. If land
is cheaper in Europe than in.
this country, we tnust expect
:mmigration to bc changed into
emigration. For the eame in
diiccment, cheap land, that has
'ed peop'e to this country for a
i i .
iiutDi anu uuy ycars wiu turn
s n in the opposite direction if
th. opportunities are reversed.
We 'hall not have, Indeed, even
the Ivantages of freedom and
soci. -nportunity to offer them,
for th. spread of demoeraey
through Europe Lids fair t
quäl if not to surpass our ewn.
A self-satiificd conservative may
shrug his shouhlers and tay, "let
the foreign-horn return to their
own countries," Eut is there
any reason v.hy th native-born
should maintain inititutions less
desirable than those of other,
countries l
r b t.il , j
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