Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, January 16, 1919, Page 5, Image 5

Below is the OCR text representation for this newspapers page. It is also available as plain text as well as XML.

    Seite 5-Tägllche Omalja Tribültö-DontterStag, den '16. Januar
Uenestes von der
öentschen Aevoltttkon
Scrlin kann nicht zur Nuhe kommen;
lilutlge Ctraszenkampse in - '
- Tuffcldorf.
Amstcrdanl, 16. Jan. Gestern ist
cS wicdcr in Äerlin zu G'h3fjCitkiiiit
pfcn gekommen. Co 'lauten heutige
Acrliner Depeschen. Spartaler Wv
seit den Stettincr Bahnhof an, wur.
den jedoch zurückgeschlagen.
Infolge der immer wieder zum
Ausbruch kommenden Unruhen in
Berlin wird die Nationalversamm
liing wohl nicht dortselbst tagen; cö
heisst, dK dieselbe cntivedcr in Wci.
mar oder Eisenach stattfinden wird
London, 16. Jan. Hier eilige.
troffcne Nachrichten besagen, daß
Düsseldorf von Spartaiern ronirol.
licrt wird; 2C10 Spartakusleute
sollen die Ctad mgcblich tcrrorisiel
reu." Letzten onntag hatten üii
tholiken eine cinovstratlon gegen
die Cpai'takec dcraustaltct, was die
Ultraradikalcn zu einer Gegcndc
inonstration veranlaßte. Es kain zu
blntigen Zusammenstosien: 1,0 Per.
soncn ivurden getötet und diele der
wuiidet. Tie SpartakuZleilte be.
mächtigtcn sich der ösfentlichen Gc
bäude und rissen die Nehrung an
sich.- '
Carranza erläßt
einen Wahlaufruf
Stadt Mexiko, 1. Jan. Präsi
dent Carranza hat an das Volk ei
neu Wahlaufnif erlassen, in welchem
er bei den' herannahenden Wahlen
zur Einigkeit ermalint, da Feinde
der gegenwärtigeir Regierung Ver
jrctung in der VolkSregicrung su
chen, die Niächtigen Geldintcressen
dienen- Er, sagt, das;, sollten sie er.
folgreich sein und einen Mann nach
ihrcin Geschmack crniählen, alle 3?o
formen, die die Carranza Neie.
rung eingeführt hat, zunichtö sie
macht werden würden. Er selbst sei
kein Kandidat für die Wiederwahl;
er ivird sich ins. Privatleben zurück,
ziehen und sich nicht mehr in die
mezikanische Politik einmischen.
Das ZtalZsnifche
Uabinett resigniert
Nom, 16. I'an. TaZ ganze ita
l ionische Kabinett ist zurückgetreten.
Ministerpräsident Orlando ist mit
der Neubildung des Kabinetts be
schäftigt.
Brauerki Arbc!tcrUntcrstük?nnZ
Verein.
Tie jährliche leneral.Versanmi'
lung des Brauerei Arbciterlnter.
nützungI Llercinö, die am 22. Te
zeiubcr 1918 in der Halle des Süd
Seite Turnvereins abgehalten wur.
de, war. überaus gut besucht. Nach,
dem die Beamten erwählt, ergriff
der ' Präsident Ed. Lehleiter das
Wort und dankte den Mitgliedern
für das Zutrauen und verwies da
rauf, das; trotz der schleckten Z
stände 'deö Braugewerbes, die über
uns hereingebrochen und der ziein
lich großen Ausgaben an !t ranken
Unterstützung, der Verein sich in gu
tcn Verhältnissen befindet. iv Vc
ernten wurden erwählt wie joigt:
Präsident, Ed. Jehleiter; Vize-Prä-sidcnt,
PH. Zink: Prutokoll.Sckrrtör.
Ilorian Tschabusching; ffinanzSek
rctär. Hcrman Keßler; Schatzmeister,
Christ , Grieb; Aufseher, Fritz Eg.
gers; Verwaltungsrat. Fred Bloe
wer, Theodor Grecling und Mac
Schneider.
Aus Iowa
Iowa fiir "nationale Prohibition.
TcZ Moincs, Je.,. 16, Jan. Tie
Iowa Legislatur hat das nationale
Prohibition? 5,'mendement angenommen-
Im Senat stimmten -12
dafür und 7 dagegen. Im Hau?
stimmten 86 dafür und 13 dagegen.
Abwesend , und nicht stimmend, 1
Senator und 8 "Ztpräsentanten. Tie
Anti'Salon Liai it, das; seht 31
Staaten das Prohidilions-Amende.
mcnt ongenomnien haben und daß
die zwei fehlenden Staaten noch'ver
dem 1. Februar das Amendement
annehmen werden, so daß es schon
in kurzer Zeit in 5: rast treten werde.
Elektrische l'i!;ton!nf,c für 23nif
(Zrove.
?'ii5 (,n';c.
Stadtrat von
,. in.
:, icr
f i r ri Ii.it ,. ,t
einer Pwdjvii Co. rht rc'n
barnng oclrrMvn. wach ou -Stadt
eins flcrirüde, 'iichtiinaai'laqe
erlitten sei- I.r Plan lrnrdc von
Stadtrat cin?iun:r:(t o.'.'ienominen.
Tamit wird in d-;r ct:''i Tuherhen
Stadt einem k"'t ech.blw, L'?.
HirfnÜ !'gcho:sen.
Lincoln.
Mt $tm 'iir.r iftnt rtru ito'nerii
!pirf ttit r. :;.i;':r H-.ei'tr t:u,uv
IPI
(, . t, tttan,
4Mtlt li. nun KtniiHimttt.
, r !"u, iarrt".:r::U-
kk'k Nuü'A
wie große Mnucr
sterben. '
Wie. die Sage die Geburt großer
Männer mit ihrem, Schleier um
spinnt, so läßt sie auch VroßeZ un
gern ouö der Welt gehen, ohne ei
nen Nimbus darum zu weben. Sie
verlangt Größe bis zum letzten
Atemzug und stimmungsvolle Um
gebung. Teshalb erfand sie auch
jene weitverbreiten Erzählungen
von den letzten Worten und Stun
den der Helden und Denker, oder
schmückte sie aus. Und begierig
grisjen Dichtung und bildende Uunst
den (Äedankeil auf. Eine unterge
hende Sonne über einem Meere niit
der Legende: auch im Untergange
bleibt sie dieselbe, iväre ein für
allemal das großartigste Symbol."
Gilt dies Wort Goethes auch für
die Gewaltigen er Erde? Sind
auch die im Scheiden groß? Wir
müssen hier den Mut finden, er
klärt Professor. Karl Bader in fei
nern im Aprilhcst von Westes'
manns Monatshcstcn" veröffentlich,
ten Aussatz Wenn die Sonne
sinkt", zu gestehen, daß die Ank.
wort keincZwegs ein bedingungSlo
3 Ja ist. Man darf und muß
getrost sagen: nüchtern umsteht die
Alltäglichkeit wie die Wiege so die
Bahre auch der Größten. Pro
saisch und unvermeidlich wie der
Ssoö selbst. Was wir als groß und
herrlich an Helden bewundern, was
sie heraushebt ans der breiten Mas.
se, begleitet sie nur bis an die Vor.
halle des Todes. ' Im Augenblick
des Sterbens hat es zu wirken aus.
gehört.
Tas iicht fest: letzte Worte, so
weit sie überhaupt gesprochen wur
den, betrasen meist Unbedeutendes
und Glcichgiltigcs. Wir müssen die
Borstcllung aufgeben, daß geliebte
und verehrte Menschen in den letz
. .. sts rr .i... f...-a n.r.-.-j
ich ' rnigenvuaen lyres xeveiw
gleichsam unter höherer Eingebung
durch ein prägnantes Wort uns
Ausschluß über sich geben und so
gewissermaßen die Summe ihrer
Existenz ziehen."
So haben wir anch die vielgö'
nannten Worte Goethes Mehr
Licht I" zu beurteilen. Sie sind
höchstens eine ganz prosaische An.
Weisung an den Ticncr, durch Lesf
nen des Ladens mcbr Liebt berein
zulassen. Keineswegs sind sie eine
Art -geistig? Teitament. Hebn
genS spielt gerade das Licht in den
öleden Sterbender keine kleine Rolle.
Mit gutem Grund. Ter Blutum.
laus nach dein Auge läßt nach, Kla
ge über Dunkelheit ist die Folge..
Licht, Wärme, Leben vielleicht
eint sich noch einmal alles in dem
Bcrlangen dessen, der .es verlieren
soll. So bei Friedrich dem Großen
auf dor Terrasse von Sanssouci:
Ich habe das Licht immer so ge
liebt." Auch Schiller will die Son
ne sehen, ehe er scheidet.
Bon sterbenden Kaisern und Kö
rügen wird uns besonders viel und
Seltsames berichtet. Ten Totentanz
um Fürstenthrone hat die Ueberlie
ferung - gar phantastisch ausge
schmückt. Nicht selten in zügelloser
Borstcllungslrast. Bald voll Stau,
nens, daß der Herrscher Tod auch
die güldenste Krone erbarmungslos
herabslößt, bald voll Genugtuung,
das; auch die Lippe verstummen
muß, vor deren Wort einst Welten
zitterten. Und selbst da, wo schein,
bar sachlich erzählt wird, wird den
noch' weidlich an der Weltgeschichte
rcrbessert, da zumal, wo sie nicht
künstlerisch arbeitet. Ein - Beispiel
aus der Zahl von Hunderten: bei
der dicht von der Sage umspönne,
neu Gestalt Kaiser Friedrichs I.
Ein Tod durch Unfall beim Baden
infolge eines HerzschlageS ist kein
oerwendbarcr Kaijertod. Weder für
Chronik noch für Lied. Barbarossa
muß zum wenigsten zu Pferde sit
zend ertrunken sein, nicht badend,
sondern den Fluß kühn öucchschwim.
mcnd, und so sehen wir denn auch
die Ueberliesermig treulich bemüht,
den Unfall zum Glied einer vom
Schicksal gefügten Kette a,i?zuge.
stalten.
Berschieden wie das äußere und
innere Leben ist auch des Menschen
Marschbereitichast am Ende. Nicht
wenige scheiden ungern von uimcl
leiideter Arbeit. Denn luancher
Stamm wird gc'nickt, an dem statt
Ai cUcr Blätter Knospen hingen. Nur
i't von den Nestoren" mehr die
Siebe als von den früh Abberufe'
rcn, weil Taten mehr gellen als
vorzeitig zerstörte Hosfnungrn
2i'j;n'n& der eine wolil in slmnp
fcr Erael'CiiIit'it des Todes harrt,
treibt fcie'cr dm anderen nuch eine
kr'.'ie W't'!;ili-i(i()iiii' aus b'c
L:riTN. "Nt (ruf-ira vixissc vi
fkar" fv'ten nir den Olftrononicn
3n.ro Brn'f ru'en. In tümlichtn
2 rot: rn'l bt-r Frci.;eist ('Siorbano
Bruno feunn llichtern zu: .Euch
tvirb tai llrtc.t schioerer ali mir."
in JdseniZ an.iek'Iich letztem
Ü.'orte .I, Gegenteil koollen s'i.
k-e BrrIr de P'rcle seiner fci
zi.m Schluß kampsberritcn Natur
nilickcn.
Zi-!: 7'rom?nen uvh Spöttern
f'ef-en frel.ü! Scheidende. Ein
Sckeij st ii.'l aus dcn Litpcn, d,e
Tfoiu Schmerz verzerrt. In heiterer
Laune und ungetrübtem Humor
zeigt Frau Nat' Goethe selbst ihren
Tod an. - Sie bestimmt Wcinsorte
und Brctzcln zur Leichenfeier und
sagt eine Einladung mit der Be
gründung ab,, sie müsse alleweil
sterben. Johann Hub faiid auf dem
Wege znm Schciterhansen noch den
Ton des Scherzes. Als er einen
besonders gcschnstig Holz zur Nicht,
statt tragen sah. brach er in oie
Worte auö: "0 sancta simplici-
tasl"
Anders ficht eZ bei denen aus,
die selbst angesichts des Todes den
Ton ungebeugten Zweifels oder fti
volcn SpottcS anschlagen: da schei
den alle Nechtglänbigen von vorn
herein als Bewunderer ans. "Oieu
me parclonners, c'e?r son m6
tierl" sagte Heine. Bon Wieland
schreibt Goethe an Knebel: Seine
letzten Worte waren: lo de or
not to be, that's the question."
Das heißt doch seinen Skeptizismus
bis anö Ende bewähren."
Fraurnftrafen im Mittel
alter. Während die mittelalterliche Straf
rechtspflcge bei jlriminalverbrechen
über Mann und Weib die gleiche blu
tige Bergcltung verhängte, kam das
zartere Geschlecht bei bloßen Berge
hunaen und .Uebertrctunaen dem
Manne gegenüber wesentlich glimpfli
cher weg. Die meisten der ' alten
Rechtsordnungen sühnen solche bei der
Frau nur mit der Halste der Ion t
üblichen Buße. Im Sachsen wie
trn Echwabenjpiegel haben die Frauen
nur die halbe Buße, wie sie anderseits
auch nur das halbe Wehrgeld ihres
angeborenen oder angeheirateten
Standes haben. Daher heißt es auch
z. B. im Bommersfelder Gerichts
buche: itcin die Büß gegen ein
Weibsbild soll halb soviel fein als
gegen ein Mannsbild."
Eine Ausnalzme genoß die Frau
besonders in allen den Fallen, wo es
sich um Beleidigungen, Äeschimpfun-
gen usw. handelte, die beim Manne
zeöerzeit sehr hart geahndet wurden.
War doch Todesstrafe nichts Seite'
neö, wie denn in Zürich ein Mann
hingerichtet wurde, der in seinem
Zorn öffentlich die gewiß furchtbare
Behauptung aufstellte, die Züricher
seien alle gehigend meineidige Böse-
Wichte". Einer bei der Frau etwa
vorhandenen cholerischen Eharalter
anläge und der größeren Mundfertig'
keit trug die damalige Zeit immege
bührend Rechnung. Wir tonnen uns
heute eines Lächems nicht gut erweh
ren, wenn wir in der Mühlhauser
i. E. Chronik die Notiz finden: 1626.
In diesem Jahr haben drey Frauens
persohnen Preinium bekommen, wei
len sie während dem letzten halben
Jahr über Niemand böse Nachred ge
haltet Hand." .
War die Nachrede oder die Be
schimpfung nicht gerade schlimm, oder
war die Schuldige dem Gerichte noch
nicht als beonders zank- und schmäh
süchtig bekannt,'' so tam sie für ge
wöhnlich mit einer mäßigen Geld
büße davon. Es Mden sich aber auch
die seltsamsten sonstigen Bußabgaben
als Scheltstrasen. So heißt es im
Eisenberger Stadtrecht: wo sich nun
Weibspersonen miteinander schelten,
schinähen oder schlagen würden, die
sollen hinfürter dem Rate einen Sack
Hafer, mit einem seidenen Bande zu
gedunben, geben." Ebenso in der
yannöverischen Landgerichtsordnung,
wo ein neuer Sack von sechs Ellen
und ein Malter Korn nebst einem ro
ten seidenen Bande von zwei Ellen
gefordert wird. Nach der Blanken
burger a. H. Stadtordnung haben
Frauenzänkerinnen dem Rate ein
Ries gutes Schreibpapier und für ei
nen Schilling grünes Siegelwachs zu
stiften. Tie famurrigste Bestimmung
aber findet sich in dieser Beziehung
in einer aus dem vierzehnten Jahr
hundert stammenden Gerichtsordnung
des hessischen Dorfes Groß-Borsla
bei Böltcrshaufen. die da lautet:
Fruucngeschel! einen Sack von drei
tollen und eine Katze von drei Mona
tcn uns eine Spinde! und ein
Nocken."
Tech tit!e die mittcQlterliche
Rcispflege auch noch eine ganze
Reih wesentlich schärferer Sirasmit
tel zur Bersugung. So schwer diese
auch für die Betroffene fein mochten,
so, trugen sie doch im großen und
ganzen noch einen mieden,. ja teilweise
humoristischen Abstrich, wie ja neben
einer brutalen Strenge ein gewisser
Humor dem Mi!teial:ei überhaupt ei
gen war. T.e vrihängte Strafe sollte
dabei die Schuldige wchl an Ehre
und Ansel'en. nicht cirr am Körper
selbst treffen.
Noch harter war die. besonders im
Süden, sehr oe:t,rcilcte Strafe des
Eseliltics. Tie Frau mußte d.'.!.ci
verkehrt aus e,ne,i, Esel reuen, als
Zügel dessen Sckwanz in r-er Hund,
während der geprügelte Ehemann den
Esel sichren mußte. Das Halten Ui
zu der Prozedur benötigten Ese!
loar dabei toiclinalä Seröiiiil gewisser
Familien oder Personen. So hielten
für da hkfftN'darmflädtische Gebiet
und die benachbarten kadenellknbo',i
scheu Dörfer Psngs!.,dt. Niederm,,,
hat! usiv. den iFi'el d!e Herren von
Friiken stein zt B.ffn.'kn. Darm-
siadt muß! fcda.-.n für d:e Bcnutzuz'
des Esels den Herren von Franken
stein jährlich zwölf Malter Korn zah.
len. lHatte die Frau den Mann hin
terlistig geschlagen, führte beim Um
ritt als Strafverschärfung der Fran
kensteiner Fronbote den Esel, hatte
die Frau aber iin offenen Kampf
über ihren Mann gesiegt, mußte die
ser den Eselsführer machen. Ebenso
erhielt in St. Goar am Rhein der
Besitzer der Gröndelbacher Mühle bis
zum Iah 1604 alljährlich zwei
Klaftern Aolz gegen die Berpflich
tung, den Esel zu stellen, auf dem die
Weiber, J ihren Man geschlagen",
rücklings "durch die Stadt reiten muß
ten. Während des UmritteS verla?
der Amtsdiencr auf jeder durchzöge
nen Straße oder Gasse öffentlich das
Urteil, nachdem ein Tambour mit sei
ner Trommel dem Manne des Ge
setzes Gehör und Ruhe verschasfi
hatte. Dann zog die Menge johlend
und schreiend, von den Stadtknechten
nur mit Mühe von körperlichen An
griffen auf die ohnedies hart Be
strafte zurückgehalten, durch alle Gas.
sen und Straßen des Ortes bis zum
Gefängnis zurück.
Eines der beliebtesten, im ganzen
Mittelalter üblichen Mittel, mit dem
man damals zank und schmähsüch.
tige Frauen und Mädchen zur Ruh
zu bringen pslegte. war der Klapper,
od-r Pagstein (Pagen, gleich zanken,
keifen). Die Strafe wurde derart
ausgeführt, daß die schuldige Frau
den umgehängten Stein, der bis 10C
Pfund schwer sein konnte, eine vom-
Gerichte genau bestimmte Strecke ein
oder mehrmals auf und ab tragen
mußte.
Die Art und Weise, wie der Klap.
Perstein in Mühlhausen im Elsaß im
16. Jahrhundert getragen wurde,
beschreibt der Bürgermeister dieser
Stadt Heinrich Petri, in seiner Chro,
nik, wie folgt: Den schwätzigen wei
bern, welche andere und ehrenleuth
fälschlichen verleumden, ist in in die
ser statt eine besondere straff zuge
richtet, ein Weiberangesicht mit ausge
streckter Zungen, dann ein mahlen
schloß, alles von Stein, ohngesähr 25
Pfund schwär gemacht, der Klapper
stein geheißen, der Wirt der thäterin
an einem Wochen oder wo es sich
also füget, jarmarkt, deren jährlich
vier gehalten werden, durch die
Amptlüth angehaenget, den sie also
in der Statt anderen Laestermaeu
lern zur einem abschuchen harümber
tragen muß. Diese straff Wirt sehr
veraechtlich und wenig geringer als
daß halseysen geachtet." Da die
Stadt nur das eine Ezemplar vom
Zclappersieine besaß, so mußten, wa
ren zwei Frauen gleichzeitig . zum
Tragen verurteilt, diese mit dessen
Tragen abwechseln. Die ledig ge
hende oder wohl auch minder Schul
dige hatte alsdann einen Zettel auf
dem Rücken hängen, der die Namen
wie das Bergehen der Berurteiltcn
kundgab.
Klagte übrigens der geprügelte
Mann nicht, sondern steckte feine Prü
gel ruhig ein und suchte die ganze
Sache obendrein zu vertuschen, was
ja schließlich für ihn unter den ob
waltenden Umständen das gescheiteste
war, und die Sache kam trotzdem an
die Oesfentlichkeit. so nahm sich das
Gericht der Angelegenheit an. In
diesem Sinne bestimmte das Statut
des Harzstädtchens Blankcnburg vom
Jahre 1504 zum Beispiel: .Welch
Weib ihren Ehemann taust oder
schlägt, die soll nach Befinden und
Umständen der Sachen mit Geld oder
Gefängnis gestraft werden oder da
sie des Vermögens, soll sie der Rats
diener einem zum Kleide Wöllenge
wand geben. Da aber ein Exempel
gesunden werden sollte, daß ein Mann
so weibisch, daß er sich von seinem
Weibe rausen, schlagen und schelten
ließe, und solches gebührenderweise
nicht klrt oder klagt, der soll des
Rats beide Stadtknechte mit Wällen-
gewand kleiden, oder da er es nicht
vermag, mit Gefängnis oder sonst
willkürlich gestraft-und ihm hierüber
das Dach auf seinem Hause abgeho
ben werden."
Gefoppt.
N'qirot) halte seine Freude an
kleinen Scherzen.
So kam er eines Tages in die
Theatergarderobo gestürmt und
fragte einen Schauspieler:
Haben Sie schon gehört. Herr
Kollege, daß jett alle Briefe ans
Frankreich geöffnet werden müs.
sen?"
Na, so was!" antmortet? dieser.
Nickt möglich! Warum denn?"
Ich bitt' Sie", erwiderte Ncst
roy unter dem Gelackter der andern
Saufpieler. wie könnte man sie
denn icicn, ircnn sie nickt geöffnet
würden?"
5lur; und gut.
i.'a? einer st'rickt.
2et kurz und jcblicht.
Nutt pliraserchaft,
Ftiuioaienhaft.
;'.ur inerte ou:
(iin leeres Faß
Ei!'t lauten Sckall.
!'iedischall
;c',t jedermann
Ten Lügner oder Toren an
iien der F l, ck S schLlst. zah't
er im Iuuui d e Hübnrr.
Irlander beschicken
Frleöenskonferenz
Dublin. 16. Jan. Graf Plunkett
und Edmond Lera find als irländi
sche Dckcgaten zur Friedenskonferenz
auserschen worden. Diese Wahl tra.
fcn gestern die Sinn Fein Mitgli
der dcö Parlaments.
John SHZpley
sagt, er war bald
am verhungern
Lebte sechs Wochen an Milch; war
ein Jahr bettlägerig: nahm 21
Psitnd zu an Tanlac; ißt
jetzt irgend etwas.
Als ich meine erste Flasche Tanl
lac geleert hatte, konnte ich nicht
viel Besserung in meinem Zustande
bemerken, wenn ich es aber zu jener
Zeit, aufgegeben hätte, würde eö
. r V ri - rv-r.f . ! r .f. . o
oer immer ie iveiuec meines eoen?
gewesen sein", sagte John H. Chip
lcy vor 1203 Sanchez Straße, San
Francisco.
Es Hat sich mir gewiß gut lc
zahlt", fuhr er fort, bei Tanlac zu
bleiben, denn einige wenige Fla
scheu haben mir mehr wirklich Gu
tes getan, als alles zusammen, was
ich eingenommen hatte, und ich der
auögabte ein. kleines Vermögen bei
dem Versuche, Lnderung zu erhal
ten. Ich habe zwanzig Jahre an ei.
ncm Magcnubel gelitten und hatte
schon alle Hoffnung aufgegeben, je
mal? wieder besser zu werden, bis
ich Tanlac einzunehmen begann, das
mich wieder in gute Verfassung zu
rückvcrsctzte. Meine schlimmsten
Oualen stellten sich gewöhnlich drei
oder vier Stunden nach dem Essen
ein, wenn ich von üblen Gefühlen
in meinem Magen befallen wurde
und in der Gegend der Leber sich
schreckliche Schmerzen einstellten so
daß. ich es kaum mtszuhaltcn ver
mochte. Einer sagte, ich leide an
Gallensteinen und würde niemals
wieder hergestellt werden ohne eine
Operation. Ich hatte dann eine
RontgcN'Strahlen Untersuchung und
es wurde mir gesagt, daß es merne
Leber wäre, die mir meine Leiden
verursachte, und so ging es weiter,
der Eine sagte dies, der Andere
das. In der Zwischenzeit wurde ich
auf eii'.e Diät von Cerealien und
Toast gesetzt, und von diesem auf
eine Much Trat. Für ganze sechs
Wochen, ehe ich Tanlac einzunehmen
begann, hatte ich keinen Bissen tr
gcnd welcher Nahrung zu mir ge
nommeu trank bloß Milch und
war tatsächlich am verhungern, denn
die Diat hatte keine Wirkung und
ich wurde allmählich schlimmer. Ich
litt ebenfalls an Verdauungsbc
schwerden- Ich mar zu Zeiten für
Monate arbeitsunfähig und einmal
war ich für ein ganzes Jahr bett
lägen.
Sa gingen die Dinge entlang.
bis einer meiner Freunde mir am
geraten, Tanlac einzunehmen. Als
ich diese Medizin einzunehmen bc
gann. wog ich blaß 113 Pfund
war von 152 Pfund abgefallen
somit können Sie sich vorstellen, m
welch schrecklichern Zustande ich 'rnich
befand. Nun, meine erste Flasche
Tanlac hat mir wenig oder gar
nicht geholfen, aber ich konnte die
Medizin, die so vielen Leuten ge
halfen, deswegen nicht verdammen,
und ich fuhr weiter fort, sie einzu
nehmen und ich bin froh darüber.
denn sie hat mich tatsächlich zu einem
neuen Mann gemacht Ich vcripurre
keine bemerkenswerte Besserung,
bis ich fünf oder sechs weitere Fla
schen davon eingenommen hatte, und
dann fing ich an, allmählich besser
zu fühle. Somit fuhr ich damit fort,
nahm lunf oder sechs weitere Fla
schen davon ein, und bei dieser cZit
wog ich 136 Pfund hatte somit 21
Pfund znacnommcn und seit jener
Zeit fühlte ich perfekt gesund Ich
habe niemals mehr Ueblichteitcn
oder Schmerzen oder ein Anzeichen
von Magenbeschwcrden. Ich schlafe
jede Nacht wie ein Brett und habe
mehr Energie und Kraft als seit
iahrcii. Ties ist gewiß ein glück
cheS neues Jahr zur mich uns oas
erste in 25 Jahren, in welchem ich!
saacil konnte, daß ich frei von Lei-
den sei. Ich nehme immer noch ab
und zu eine Tose und würde jede
lasch? in der Stadt ausrauben.
wenn ich wüßte, wß keines mehr da
von gemacht wurde. Ich bin soeben
mit meiner Mittaasmahlzeit zu En
dc und batte Salat. Fleisch. Ge
miU?, Pasteten "und Kaffee, und ich
kann diese Tina? Ktzt besser vor.
dmicn als Milch, ehe ich Tanlac
inznnchmen begann. Ich wurde
meinen leiien ituar iar cuninc
v."ranss.aben. ehe ich es ohne das
seid? tun würde."
Tanlac wird ni ma!a verrann
reu . allen Shennan & McEonncll
Trug Eempami'S Stares. Harvard
Pbariüacn und We'j End Pharmacu
unter paii'nli.rcr Festung c.ne-3
cmv.il Tanlac Bcrlieicrcs. Ebenso
von riT Foii.it nnd Mearn, Iruj
Cmiuwui in i. rnabn und renl
leitend?,, At'ot!-. k ; in j'der Stakt
nnd lernn i a ganzen StcTtc Ne
tr&ifc. , ni.
PISIfflSScMPfi
1 ... Wmaha Musik - Verein .
1 , . Ecke 17. nnd Caß Str.
j Sonntag, den 19. Jattunr 1919
1 Musikalisch-Dramatische
i Abeudttttterhaltung
' Anfang präzise 8 Uhr 15 Min. abends
Ä
. . . p r o g ra m m . . .
a 1. Ouvertüre znr Oper: Aampa". . ...Herold
1 ' Solo für Piano zu i Händen-
1 Fräulein Toni Schulz und Fräulein Elsa Trewö.
j 2. Großes Lieder-Quodlibet: Aus fernen Zeiten" .Reese
Gemischter Chor mit Piano-Begleitung.
ü 3. , Concert'Landler: Alpcnmclodicn" .......Scheuer
r Duett für 2 Violinen mit Piano-Vegleitung.
Z Fraü Ernst Necse, Fräulein Elsa Ncese und Herr Ernst Necse.
Z 10 Minuten Pause.
Z )m Rathsviertel" oder yerv unb Skensr
ß (Noblesse e Tomcstic)
Schwank tnit Gesang und Tanz in einem Akt von Th. Nud. Neese. .
Ptirsonkn :
Kanzlcirat Doehring Herr Axel DrcwS
Jphigenie, seine Tochter. . Fräulein Weinhard
T Landrat von Stcngclhcii...,Hcrr Robert Strehlow
Baron von Ballbutz Herr Fritz Nicth
Lisettc, Dienstmädchen Bet Doering .. Frau Borchcrt
Friedrich, Baron aus Sprce.Athcn. .... .Herr Nud. Neese
Das Stück spielt zu Anfang des vorigen Jahrhun
derts im Hause des Kanzleirats.
Eintritt für gutstehcnde Mitglieder frei: Eintritt für durch
Mitglieder eingeführte Gäste 50 Cents die Person.
Nach dem Konzert: Tanzkränzchen.
WsMIMWWÄWlÄSÄlWiWÄ
Marktberichte
Omaha, Neb-, 16. Jan.
Rindvieh Zufuhr 4,200; Markt
stark und 10c hhöer.
Gute bis beste Veeves, 16.50
18.50.
Gewöhnliche bis gute, 14.00
16.00.
Gewöhnliche, 12.7514.0
Western Gras VeeveS. stark; 10c
höher.
Gute bis beste Gras Veeves.
15.0016.00
Mittelmäßige bis gute Veeves,
13.0015.00.
Gewöhnliche bis mittelmäßige,
9.0012.50.
Mexikanische Beeves, 8.0010.00
Kühe und Heifers, stark, 10c hö
her.
Ausgewählte Prime Heifers.
11.0014.00.
Gute bis best Heiser, 10.00
13.50.
Ausgewählte bis prima Kühe
12.5014.00.
Gute bis beste Kühe. 9.5012-50
Mittelmäßige Kühe, 8.009.25.
Gewöhnliche, 6.758.00.
Stockcrs und Feeders, stark, 10c
höher.
Prime Feeders, 13.5015.50.
Gute bis best? Fe.ders. 1113.50
Gewöhnliche bis gute 8.509.50.
Gewöhnliche, 7.00 8.00.
Gute bis beste Stockcrs, 9.50
12.50.
Gute bis ausgewählte Lämmer,
Stock Heifers, 6.50 80.
Stock Kühe. 6.157.50.
Stock Kälber, 7.009.50.
Vcal Kälber. 7.5013-50.
Vulls und Stags. 8.7511.00
Schweine Zufuhr 17,500; Markt
fest und 10c niedriger.
Durchschnittspreis. 17.0017.25.
Höchster Preis, 17.50.
Schafe Zufuhr 13.000; Markt fest-
Gute bis ausgewählte Lämmer,
16.0016.50.
Mittelmäßige bis gute Lämmer,
14.0016.00.
Feeder Lämmer. 13.0015.50.
Jährlinge, gute bis beste, 12.00
13.35-
Mitteln! Jährlinge. 9.00-9.50.
Feeder Jährlinge, 9.5010.00.
Widder, 10.5011.50.
Widder Feeder, 8.5010.50.
Mutterschafe, gute bis beste, 10.00
11.00.
Mittelmäßige big gute Muttcrscha.
fe. 9.0010.00.
Feeder Mutterschafe, 6.008.00.
- Cliicago Marktbericht.
Chicago, Jll., 15. Jan.
Rindvieh Zufuhr 12,000; Markt
fest, stark.
Schweine Jusuhr 53,000; Markt
fest-
Durchschnittspreis, 17.0017.65.
Höchster Preis. 18.00.
Schafe Zufuhr 10.00; Markt all
gemein sest.
Kansns City Marktbericht.
KansaS Eity. 16. Jan.
Rindvieh Zastchr 5,000; Markt
stark und 15d höher.
Sckwcine Ziiknnr 10,500; Markt
sest und 5c hhöer.
TurckschnitlsprciS. 17.1017.50.
Höchster Preis, 17.65.
S.l,ase -'.ufuhr 3.000; Markt stark,
15c böl'er- '
Lämmer, höchster PreiS. 16.65.
Zt. ifich Msrlibkrickit.
it. Joiivl', Mo., 10 Jan.
R::,dvieb-Zu,ul,r 2.500; Mark: fest
und 10; hchcr, ,
w
t'-l
VI
w
?!
Vi
H
,u
,
i'j
0
u
p
Vi
E-
R
ES
Ei
H
kÄ
u
cÄ
m.
sil
-1-
'U
'!
Feine
Farmanwesen
Nahe Omaha
S80 Acker
5 Meilen von einer Stadt in Pierc,
loiinly. Nebr gelegen. Dieses La
besieht ans reichem schwarzen Boden
ii ist sehr erlragssabig. 60 8il
'. auSgezeichneies Weideland, mit
Oiiellwasser. 20 Acker Isalsa. da
Nrige unter Psiug. Der Platz nt
iält eine Anzahl der neuesten nd
Selten Verbclserungen, doch da der
ligeniiinier tein tzarmer ist, so Ist
,r gewillt m erlaufen, um das
Bei für geschäftliche Zwecke u ge
Kauften. Nimmt $1 (üt den iiU
'xt und $25,000 können alt Eicher
jeit gegen die Farm stehen bleiben.
Ich liefere den ljlbslract für den
Lesivtitel und gebe Warranty Deed,
ronach der Bcsiszlilel klar geüsilt
ist sür jeden Verkauf, den ich mache.
iAcr In Obigem nicht das SSün
'chenswerle finde!, schreibe mir, wai ,
r m knusen sucht und Ich werd
mein Deste versuchen, feden üuirie
n zu stellen. Meine zahlreichen
stunden nd Käuscr stehen ui'.r als
EatpZehlung zur Seite. ,
80 Acker
land, SO Meilen von 0mahs n?i
zcn und nur Meilen don Grel
ia. DaS Land ist leicht gewellt und
Sesieht ans dem besten schwarzen
Humus. 60 davon find unter Pslug
,nd der Rest ist Weide, ffruchtbäume
nd SchnttenbSume. Sin HnnS mit
i Zimmern, guter Etall, Cornkribbe,
kchweincstall und guter Brunnen
kiit Windmühle, Lient n einer
ostroute, Telephon und ch,!rou
e. PreiS nur ZlSS per Acker,
leichte SZedingungen.
8 Acker
Ibnlich kie obige, und n'ikzer kt
lprelna; alles seines und ebenes
innh; reicher Boden, eingezäunt,
ilalsacklich alle kultiviert. Hau mit
( gimmern, guter Brunnen mit
Windmühle und gut erhaltene Gwl
lungen und Gebäude: hübsche
LaumbeNnnd. Wird derkanlt, um
einen LInchlak zu ordnen und wird
billig derkaust. Prei per
ltlcker.
Olsuäe H. Reed,
ISOS Hiward t.
rmaha, StebraSk XtU Sensu 169
Schiveinc Zufuhr 14,000; Mark
öffnete langsam, fest und 5c niedr
Durchschnittspreis. 112517.5
Höchster Preis, 17.60.
Schafe Zufuhr 2,000; Markt lan
sam. '
Omaha Gctreidemarkt.
zomaya, Vico., ib. an.
1 Harter Weizen 2.30.
1 Frühjahrs Weizen 2.25.
2 Weißer Frühjahrs Wciz?
Nr.
Nr.
Nr.
2.14.
Gemischter Weizen '
Nr.l 2.14.
Nr. 2 2-062.11.
Nr. 3 2.02.
Weites Corn
- Nr. 3 1.46.
Nr. 4 1.401.41.
Gelbes Gert
Nr. 3 1.441.45.
Nr.
Nr.
Nr.
4
5
G
1-331.43.
1.371.30.
1.341.83.
Sample
l?emischtcZ
141.
(Fora '
Nr.
Nr.
Nr.
Nr.
1.43.
1 .391-40.
1.311.33.
1.331.33.
Canwle 1.33.
Weiter Laser
Nr. 3 0 cS'2.
Nr. 4 cZ.j es.
Sample GS 6.
Rangen
Nr. 2 1.51.
Nr. 3 1.50.
erste
Nr, 4 97
Tanchle 9456
Nr. 1 Ftitt??z?rlte M.,
Lurückzewiefez St,
t
4
M;
t
I:
I
fi
i ;
,ä
p
0 '
m ;
Vi
E .
&
i?,
(
k
1
m
P
tij
i