Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, January 09, 1919, Image 2

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    Die Gtfel.
Po Hrrmaiin Rittkx.
Tie CS i fei Hut ihresgleichen in
der äiU'lt nicht; sie wird auch ihrer
jcitZ Jiihrer und Lehrer werden,
manche andere Gegend zu begreifen,
uiiö ihre Kenntnis kann gar nicht
iniwmtiKii werden, wenn mau eine
klare Ansicht der tnilkuiiilchcn Er
fchdniinsien auf ontlnenten ergab
ten will."
Es schrieb 1820 der öcoloflc
Levpvld von Ssiich. Er flab mit
dieje Worten die Anregung zum
Studium der einzigartigen flcoloji
schen 'erhältnisse des Gebirges,
das denn auch in der ßolfle von den
Freunden seiner Wisjenschast beson
ders in den vulkaniiche Gebieten
eifrig besucht wurde. An eine Äert
schnbung Cifeler Naturjchönhetten.
an ein Genicken der herrlichen Ei
selnatur dachte man zur Zeit Leo
pold von Buchs ebenso wenig wie in
folgenden Jahrzehnten. Tie Eifel
blieb fast während bei ganzen vori
gen Jahrhunderts dem großen
Publikum ein unbekanntes Land,
den Bewohnern der benachbarten
furchtbaren Gesilde an Mosel, Rhein
und im rheinischen Niederland aber
ein Sinnbild bemitleidenswerter Ä?
mut, dnö n'lln durchaus nicht jn be
suchen begehrte, und von dem man
sich lange an der Hand überlieferter
Schauermären und Neiseschmirren
eine teilweise recht wunderliche Vor
siellung machte.
Einzelne Naturschwlirrner dran
den wohl damals schon mit dem
Wanderslab in das Gebirge ei, doch
war ihr Ziel meist cbensalls der
von den tteologen ausgesuchte tnil
kanische Teil, der vom Rhein aus
leicht erreichbare Laacher See oder
die kleineren Maare, geheimnisvolle
Seen, welche die von vulkanischen
Ausbrüchen geschaffenen Trichter
uöfüllen und deren Landschastsblld
ein seltsamer Stimmungsrciz eigen
ist. '
T!e frühere allgemeine Gering
schätzung dcö ganzen Gebirges er
klärt sich einesteils auS der verhält
iömäkig geringen Fruchtbarkeit sei
ite.3 Bodens gegenüber den bcnach
borten gesegneten Gefilden, aus den
schlechten Wegen und Straßen, die
seine Vereisung streckenweise und
besonders bei Zöintertag zu einem
mäniaen Vcranüacn machten Und
nur seltcii jemand verlockten, sich
ohne äußeren Zwang durch eigene
, Anschauung ein richtige Urteil über
das Gebirge zu bilden. Zeitverhält
,il, utift ''?iit','i(liii feiten linlt'pti da
tY ! .....
bei m,t, den i)luf der Eiset zu et
schlechter, n ßest Jahren oer
französischen Herrschast waren die
wirtickaitlicken VerliäUnisZe deA Ge
birges von Grund auf geändert
worden. Tie rtrohen wohlhabenden
Klöster, die uralten Kullurzentralen
Stern c ö. flSrurn. Malmedi). ötm
werode usw. waren aufgehoben und
ibreGüter verickleudert worden, der
zahlreich auf feinen Bürgen siyende
Ädel war geflohen. , Ter Bauer
war zwar von mancherlei Lasten, die
ihm eunt dieie aelitltchen uno weu
lichen öerrn auferlegten, befreit
worden, allein er hatte mit diesen
niclfadi Luck Stuben eines Wirt
jchaftlichen Daseins verloren. Er sah
iidi durä, d,e neue Mit zur vscio
wirtschaft einseitig gezioungen, trug
'Zahm in orm barer Abgaben uno
lieferte seine arbeitskraitige Jugend
in solcher Zahl dem napoleonizchen
.Heg, daß, wie mir einst ein alter
Lauer drastisch erzählte, nach 1815
die Z)rauleute sroh waren, wenn
sie einen Stuhl benutzen konnten,
auf dem vorher ein 'anntkerl ge
sessen hatte." Tie einst in der Lif.'l
blühende Pferdezucht wurde durch
Requisitionen für 0as franzosi'che
Heer 1813 völlig vernichtet. j)ur
diese Schädigung war der Bau etni
gcr aroher Heerstraßen eine fürn
,erliche Gegenlttitunz. die die na
poleouiscZ.s öikgicrung der Cifel bor.
Unglücklicherweise bezeichneten zwei
Hungerjahre den äk-jinn der pccu
Kijchcn Herrschaft, so dab sich daZ
Gebirge bet seiner neuen Negicrunz
cis bcdaucrnswertcS rtielkmS ein
lehren mußte. Ter üble Eindruck,
bm tei ode Kulturland des Ge
birgt! beim ü'egrin deS vorigen
shrbuiiScrlS iswck;tc, und der ibm
die traurige Beznchiuu,., arme fei
jel" eintrug, fiyua .ch durch die
Lahrt.'g;e. er k-röe ieich'am ui
itoi.jt und verall,ze,ne,nkkt frij k,e
ci'oVnii'tnc 'icii! üiiüj la ( r
tirgslau! et j üifcr, lt t.mr.t
in Äu!tt.u:e k,un, Teki ,u.'l'
I .. ti lält,n n..e!N,itj , i r ,-,!!
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Eifcl, im Wogensatz zu dem belfli
schi'ii GebirgSteil, alS Snnimelname
sür den preiiszischen ?k,I der Ar
hnnnnn ftlll'l (ilflfft ßimwfirf fllli
WlUIVtf nnni wm.i ivivkn v I ti'li""'"! v ihiii...... )-
den sie sich sreilich jit ollen Zeiten,! Gebiet, aus dem romanische und ger
die Cifeler, gegen die Zurechnung 'panische Art verschmolz, wichtiger
, n.t.' -i- j . ?!:., i .r. ! V..!.. -..V ... .. w V. .. . . 4 . I. V la.
lyres uicvieleo zur nrnirn .
Alcherhald oeS erwähnten Hochian
deS betonten sie dein Fremden ge
geniiber stet?, dab die richtige Liscl
weiter auswärts liege. Aber sie
ernteten nur Spott bei den Zeitge
nossen. Ter Sinn für historisch
Gewordenes, für geschichtliche Tenk
Würdigkeiten war nicnial geringer
IS in den der weltumslürenden
FranzoskMit folgenden .ihrzchn.
ten. Man glaubte, oie wi vot oer
Revolution gänzlich in die geschicht
lich Nmniielkammer stieben Mi
müssen, all Überbleibsel der frühe
ren Kultur gleich den alten Burgen
vernichten oder aber alZ Baumaterial
sür Werke dieser neuen ausaellärten
und sich so überaus gescheit geber
denden Zeit verwerten z müssen.
Man vernein oder lernte nicht. waZ
dieses Gebirgsland einst bedeutete.
welche ungeheuren kulturgeschichtl,
chc Werte der Ositeil der Arden
nen umscblicf'.t. Man kniszachtcte,
von wenigen Gelehrten abgesehen,
Geschichte wie Lanöschnst oes wui
kiirlich alS Eifel bezeichneten großen
und so unendlich verschiedenartigen
GebirgSIandcS zwischen Sihein, Mo
sel und der belgisch-lukemburgischen
Grenze.
Tie kulturgeschichtlichen Werte de
Eisclgcbieteö 'lassen sich hier mir an
deuten. Auf ein Eingehen auf die
orjchungörefliltate hinsichtlich vor
geschichtlicher Bevölkerung musz ganz
verzichtet werden, obwohl einzelne
GebirgFteile, z. V. die an der Sauer,
geradezu einen AnschanungSuiitel'
richt über prähistorische Besiedlung
wie über Kelten, Römer und Gcr
mancnzeit bieten. Tie Kelten saßen
schon während der zweiten Periode
der Bronzezeit (1700 bis Um v.
Chr.) in einem Teil deö Gebirges.
AlZ die Römer da? Gebiet besetzten,
fanden sie eine hochentwickelte, kelti
sche Kultur vor, mit der im Lause
der Jahrhunderte die römische ver
schmolz Innerhalb der keltischen
Bevölkerung lebten damals schon
germanische Elemente, wahrschein
lich in Art und Rang bevorzugter
Kricgcckaslcn. Crst iin 5. und .
Jahrhundert wurde die a!tke!t,sche
Sprache des Gebiet? vom keltijierten
Bolkslatcin der Römer und von der
deutschen Sprache deS Lrodererool
keS der Franken verdrängt. Nicht
als wilde Barbaren, wie man früher
oft annahm, haben die Franken dir
Römcrhcrrschajt und Kultur in der
Cifel beseitigt. Tie vier Jahrhun
derte römischer Herrschaft auf dem
lifm, Wsinimifpr tniif'ti'ii (ins
Itlllbll uiyvii'Mn ,iii,...
rechtsrheinischen Franken einwirken,
ihnen eine Wertschätzung romanisch
keltischer Kultur beibringen. So
waren sie bei der Besitzergreifung
des römischen Nhcinlandcs schon ei
nigcrmaben romanisiert. Noch lange
Jahrhunderte beherrscht das politisch
unterlegene Nöniertum (iieislesleben
und Kunst der linksrheinischen Frau
ken, ist Trier, ejnst die prunkvolle
Hauptstadt Galliens und Residenz
der Kaiser aus dem Hau,e Uoiijtan
tins, die Stadt der ältesten chrisl
IMVf V.t V I '
firfimi n.rrfmrt rnf hfiuiuhom $hhc I!.
iu.)wt öv.fc,t I wm.tii . x
die geistige Zentrale des Franken -
reiches, och m oen agen ttari;,oesenzes. uverc.ue i -et;-
des Gros'.en ist daS aeiiiiae Römer
turn recht merkbar im Lande der
linksrheinischen Germanen.
TaS alles lehrt die Eisel ihre
Besncher. An ihrem Sudrande zeigt
Trier seine imposanten Rene ronn
scher Bauten; zerstreut im ganzen
Gebirge sind hie in ihren praktischen
Oinrickwnaen und beionderS den
Heizungsvorrichtunnen überraschen
den Billenreste der Römer, die Reste
großer Römerstraßen und anderer
Bauwerke, die Tenkmäler deS be
sonders im Norden einst herrschen
den galloromanijchcn Matroneukul
tuö. Ter Süden bat monumentale
Erinnerungen an Tiana. der einst
das wildreiche Gebirge geheiligt
war, wie später dem heiligen Huber
tus. Bon Spraye und Bolköver
schmelzungen erzählen Ortsnamen
und Flurbezeichnunzen. bcrichien
noch lotu der alten Äolks spräche,
die im Norden dcr Wasserzci'iee aus
merdrulscher. nach der Mosel zu
us oberdeutscher BasiS sich entw'.k
kelt hat. Keüorcmani'che Art ha!
sich gi'lchlos'cn in den. leute zu Bei
:en erüorlzcn Arbemieniei! crhal-
ilr B.-:r uno
5 id:knt lös .nid 0,!ll
i!,t!H!ieu liiuiuagi'.t en UV: ,.t in
t it )" ;'n:5. Um '!'( ! . I' .i
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, - - . 1 . J. !''.. m V t d V ..H 4,,'j 1
Grene hnaul Ctm U .ccuus ' ( tf . ,,r'.bten .if;i zu'-' wir r
I intemjanten Landcken der 'aU..nen : . $ , ;,,, j ,e , feigen .
ifcel sirei'i'5 Malmet, vtnet't tvti'.i ! , ; ..... .'.'cm, ifn l.len
dringt rein ffiitfchci Vülkktiu v.'in ! V",u',v ip."'.,.,, ' .,, a '.! f. n"'
1 1' ri.i riji i.uini 141 iiuuii j in
die dem aufmerksamen Beobachter
nicht mhiesipit.
aiir fnlliirrllt wie lialilHiliC (fnt
Wicklung bei TeutschtmnS ist bieS
al imendein andercS deutsches Gr
birge. ?n der Eisel kann nian den
Spuren der ersten christlichen Glau
brnSapvstel folgen, den Fürsten auS
dein Hause der Mcrowinger und
Karolinger, die hier jagten, deren
engere Heimat dieS Gebirge war.
In der Eifel sprechen Klvstcrsiedluw
geil von mehr alö tauseudjährigcr
Lebensdauer zil dein Lvanoercr, va
den Törfer und Städte eine oft bis
in die Römerzeit zurückreichende. (V
schichte. Einzelne Industrien sind
sogar von Römertagen an biZ zur
Gegenwart im Beiriebe geblieben,
Burgen, die schon Normanneuslür
,ne umtobten, sieben noch aus ver
ringelten Höben. Ruinen prächtiger
Schlösser, die einst mächtige Tyna
sinn deö Miktelalters erbauten, find
im ganzen iebirge zerstreut. Auf
einsamem Bergkegel im walddur
rauschten Clztale sieht Burg El,, da
!( begonnene, niemals zerstörte
Schloß, daZ, völlig mit seiner In
neneinrichlung nd einer und dersel
ben Familie, erhalte, wie ein Mär
chen ans romantischer Zeit aus den
Beschauer wirkt.
Ta? Charakteristik,,! der Eifel
landschaslen ist eine mißervrdenütch
große malerische Bielgrslaltigkeii.
die da? Gebirge den Künülern be
sonder! wertvoll wucht. In allen
fonjtigen dciitjcben Gebirgen gibt eö
sozusagen einen RormaltnpiiS der
Landschait, der in jedem e,e
Landschiistobild in Bariationcn wie
der erkennbar wird. In der Eise!
lebe nebeneinander die größten Ge
gensätze. ,n das Hochplateau, in
Flächen voller Heide, Ginster nd
düsterer Tannenwälder, schneiden
liefe Schluchten mit allerliebsten Tä
lern und in nnleren Bächen. Tie
Landschaften der vulkanischen Eisel
mit ihre,i Kraterseen und scharskan
tigen Bergblöcken, deren dunkle
vulkanisches Gestein aus Wälder
grün hervorschaut, den scharfumrif.
jenen Silhouetten sernr Krater
berge haben einen ganz andern Eh'
ralter als beispielvweiie daZ zur
Trierer Moselebene sanft abfallende
Bergland mit seinen roten Sand
steinfelsen, alS der Naiurpark de',
Felsenlandes an der Sauer, daZ
bügclige Gebiet der gewellten
Fruchtfeldcr in älderrahmen, wie
cö die Bitburger Gegend zeigt, oder
gar als die Nordeifel mit ihren
windüberfluteten Höhen und blumi
gen Bergweiden und den Heiden und
Hochmooren deS Benn.
ür die Enelmaler hat beion-
derö das Hochland der Nordci'el,
daS Gebiet deZ alten Eifelgaue!
und der nach ollen Hiuimelörichtun
gen abfallenden Ourllbäcke, feine
großen Reize. Zirei hohe Zeilen
hat hier daZ Gebirge, eine, wenn
der Ginster, und die andere, wenn
die Heide blüht. Ter Ginster über
streut Weiden und Bergabhange mit
üppigem Golde. Er bedeckt Heide
strecken deö Hochplateaus bis 311:11
fernen Horizont mit Go!d, das bei
jolkcnschaUcn matt und in leicht
bräunlicher Actonung daliegt im
' . ' . " . .
c SoillUMlIld't OÜCC sllCfUCMO lifccC bW
, t rv. s f 2
j Höhe zieht wie eine nbclfan'are
gensatz, den eine trotzige finstere
Burgruine wie Reisferscheid dann
zu ihrer Umgebung, den von Go!d
überrieselten Felshängen ihre? Ta
leZ ickaiit. Köstlich find dann auch
die Blnmenwunder, die im env;
liiig zwischen den Ginsterl üschen und
verkrüppelten itiesern auf dem wei
ten, von ewigem Wind überflutete
Höhenland sich ossenbarcn. Ter
Alant wiegt seine orangefarbigen
Blütenköpfe; anS metallisch g.än
zenden, straffen Gräsern schauen
weiße Wucherblumen, schlanke, vio
lett!: Skabiosen, rosafarbige Malten
und unzählige kleine gelbe, blaue
und rcte Vlumcnstcrnchen. In.
sicheren G'mster'oerstcck aber steht
gleich einem rcrwun'chenen 5lnigZ
lind die schlanke, weiße ,?latantcre.
Herzbewegend ist aber a-.ich die Zeit
der HrideblÜte. Ter Zug leiser,
träumerischer Melznä'Iie liegt ver
stärkt über der Lndcha't n-it iren
rofasarbi icn Heidcpsl'iern. über die
der dunkle Tannenwald seine Sch.it-
t'N N
Aber
ich der Eiselaier n
Riii. er ,' cie .mrcvK: inr sie
gefunden, kräftigen Menschenkiiiee?.
denen ti eine Last ist. sich rit Wind
tWn 1 'ii W,!richiik.i urer in f.:.
i.Ur.-r'en Widern, die vm t ' n
ionütfige soich t.n .Jen d n
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.lüre.'fia'J kk.'! eik
j , , , ,.., ,, i. ,
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Z lM Jm)U iOU . I
im Zhrc I8I7. ,
schanllche Tchild'rn,, lt
Jkder eine jinigkn Schwklzkr
Apihrkkr.
v ,,,s,s'i, iriek ist bett'Tcmiler, schössen cn Bier? etc.
& K?
,U In ,! i ren von genannt werden und solg
ihm cnluouuueu. i'uicDoeiit er zu ,. ' , , ' , . , .,...., ,..,.
s, j,., ,,,!,,..,,,, llidbilduna im lh bin ich jetzt tu optuna for, a
i's ,Ä.v ä 7k ?i rÄ
Europa unternahm, wove, er ,,a, ,
Städten, wo er clwaS lernen konnte,
ost längere Zeit anstneit. Wien yar
r inuli in den Raibwelieii deS Kon-
greßrauscheS kennen gelernt. uudcZ
ist nicht ohne Interesse, welche Ginivnbbriese abzugeben, erst da sah
drücke die dortigen sozialen Zm-
t. .: ,,, !,,,,,,, i?i4miii inr
HiWUH Vii Vlli limjm wiijiL'ujv
crivecklen.
Bien. den 3. May 1817.
LiebeS Schwesterchen!
I,r,i n(, nh nirrfii-rff Hl ! , rrillla
Meyer über B.m.berg. Erlangen
und Nürnberg nach Regen?burg,
ungefähr 5,1 Stunden. Tiefe vier
Ttädte find alle schon und jede in
ihrer Art entweder durch die Bau
art, Gegend, Anlagen, Kuiistfle.ß,
Sitz der Wissenschaften und anderen
V MMV IMII !. , , . ......
Elgensälaslen merkwürdig, co zeich
net sich Bamberg dnrch seine herrli
,be Lage und reizenden legenoen
anZ. Erlangen als beriihrnte llni-
l'ersitätöjladt, die zierlich gebaut ist.
Nürnberg durch feine Graue, üiein
lichleit und vorzüglich al? Fabrik
m,d Hanbelöstndt, wie mich da? na
besiegende Führt. RegrnLbiirg und
viö ü-vis über der Tonan Stadt
am eck lind beides bübsclie Städte,
die Anno durch die Belage
rungen der Franzosen und daS lief
tiae Bombardement viel gelitten ha
ben und min ganz neu aufgebaut
find. Regendburg hat einen ve
rübmten botanischen Garten und ist
wegen der TonawSchiffahrt merk
würdig. Hier fetzten wir uns auf
ein von lllin kommendes Schiff, da 5
mit Handwcikoburschen, N'iirttcni
bergischen Auswanderern, mit Weib
und Kindern und wenigen gebilde
ten Männern beladen war. Tic
rtanie Gesellickast beiluud ai.8 110
11 mn in - ... w i..
I n, neher um ein MiÖne 9,0 c"l,,sl' bn unschen der Stadt
n e er In 1 gekontw, ',,lb tm W ringS ..... die
herumliegt und wo Prome
ost) reilcie oen .utiz in onr, ........ ,. ;s
ganze ne cu aa l oenuuo u iii'7" ; . . ,. ,K
im,,,,,, wrm. r ,u,r rcl , . d .,d r .
unS pai'cken. Tieie waren: Kauf
mann Brunner von Bremgarten im
Aargau, Lbcrleulnant Graf Bcntzel
von Stcrnan in Bayer und Kfm.
Harpscr mZ Wieii. Wir sünfc
schlössen uZ freundschastlich anein
ander und versüßten unS das Iln
angenehme der langwierigen Was
serjahrt bei dem einig regnerischen
und stürmischen Wetter, tno wir im
mer in der Eajiile bey der übel
riechenden Menschenmenge verweilen
mußten. Unsere, durch enge Freund
schuft und kurzweilige Erzählungen
verich,mere Fahrt auf der onm,
dauerte ', Tag, in welcher Zeit
wir 78 Stunden zurücklegten, also
t-on Würzburg Hieher 152 Stunden.
Bei? jeder sehcnLwürdigen Stadt,
wo daS Schiff entweder nicht anlan
dete oder nur kurze Zeit anhielt, lie
ßen wir fünf uns auf einen Nachen
auösctzen, besahen alleS und fuhren
dem Schiff wieder nach, so sahen
mir Straubing. Bafsau, Linz. Stein
und Krems etc., lauter artige Ttäd
te mit ganz eigenen Bauarten. Ehe
wir nach Linz kamen, welches eine
ehr schöne Stadt ist, wo wir un
langer aufzuhalten wünschten, muß
ten wir .n Engelhard eil an der
östreichischen ' Grenze landen, weil
dort alles visitiert und die Pässe vi
siert wurden: so t'aüen wir wobl ein.
daß diese? Gesck ä't einen ganzen Tag
uUK U1 eJ V'H Hl.U'l l'U ril HJU.jt ( Atuj
, 's. hn nrtlf
.... V V.V tvfc-vfc ..v,
. 1. . i...
VINZ ictanrcn waren, cn'iati in orini
miserablen ors wieder auf !ro!
,, s!,kn Ii surftet lr:r rtvt ri-ti.
gen Trinkgeldern es dahin zu brin-lsion
aen. daß wir und un?ere Zkotter unö s oer ganze .v-of m .na zugegen war.
l'äl'e zuer't hergenommen wurden.! Ich fall alle rek genau. Viel
da:nit wir dann mit einem eizenens prachtvoller war die Gala rlufnih.
Vaidlin.i abfahren konnten. (.'S !.? runq am Ostermontag in der Ste
fch.ih. und in trrni Stunden waren' anitirchc Bor allem an kaui ein
wir nach viel über'tandener Ges.z;r!.',ii.i sogenannte Schweizergarde.
ui dem leisten F.ch,-eug bei, türchidam, eine Abteilung uniarifcher
terlichem 'md und Siegen, vlbendj.'.'.'oble Ga:de ldiet ist ein L'orpz zu
um IV. t pudelnaß, doch nicht er! Pferd von lauter '.Id.llchenaus l!
soffen in Lin.. Tort unten jzarn. : elck.e sämtlich weiße 'Pferd
konnten wir V4 Tage .Gruben, er: mit jmgi-ir.t'in kos!brem Sattel uhisj
rnitlich si-r;rn ud Getl.,nke g.'ine.! reiten. i;;:S h'.bh die k.s!b.ni!en
ßen. in Betten ibla'e:'. und kurz Kintorme:, .haben), dann kam ewe
und put sin Icrrlule ii'clwi sah bleck M',1 ta'Mt ?.oblk G.1!0 zu
,, 'Ber'luü die'er Zeit urnu
Ut ans m'serrn st;1!,
i'in'nckaen. und v.h
T.u lauerten wir
.teil 'Iinnu-itrudel Uiid
l.chrn Vibä, g.ckl'el'
t.f ß'
" S;
1, ardrren In
laut 7 Iii r. xei:'!!, sei, .:.
;t .!, !' 's in V-Uli .
f,i; I:f U: k I ri '!.:!.'
-,( ,( , '! i,i .,.. i:.h h
, f,..3
t Ii
ii d.r
i! !, g,."
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! lt nickn;.!
in '... 'T't iii,i
j !, ! f !:! I e '.II ;er
! ! d.il t.-.i
I,.'k. i,.h k r r.llt
i-i f ' '"'!i, ,'! i'2 -!
,-' ! 't :.
h-ck.M
i
' 0
:ft i
; I f 5 I't i'l l tl! i
;:!
V, t; ch gfrj ti 1 1
lind mit Miilie ersraate ich die Gasse
und daS von meinen Freunden mir
l','Icketl LirtSliauZ. cl, muß
te schon lachen alS unZ der Wirth
bekomplimentierte: r, heißt cmlich
yier ane? on, oer gerne, n,ie vanv
werksmaiin wird Herr von tituliert.
Ter Wirth erbat sich gleich unsere
Rainen und giengZ gleich daraus
loS Herr von Tennlrr hinten und
körnen, äilsl siliollenS Herr von
- . ' . ' ,r " : t;;,,
Freund Gatschet von Erlach, der in
Wien schon bekannt ist,
Am (liiern Tag gn'"ge w.r m
die Stadt, um meine Recommanda
Am andern Tag giengen wir in
Ich tue Große von Wien recht; es
S,nm'ii T ,t n in Inir mil hi-l "l I
laiiiiiiL imsjv, m.
stet Vorstadt berauS waren: dann
kamen wir auf daS GlaeiS ldieß ist
ein ungefähr ltM Schritt breiter
11 "UV".' '
növriercn iiir die Truppen dient),
dann gelangten wir an ein Tor der
eigentlichen Stadt. Wie's da drin
en sür mein ungenwlmtes Aug
hergeht, daZ kann ich Tir nicht be
schreiben. Tarin siebst Tu linkö
und rechts hübsche Häuser, prächtige
KausnianuSgewölber mit den ouö
gesuchtesten Waren, Tu darsst aber
nicht stehenbleibc und die Herrlich
leiten angaffen, sonst nist T in,
Augenblick von einer Kutsche über
fahren, dem. da fahrt Equipage an
Equipage und fahren Fiaker ans
Fiaker, beladene Halzwage. Salz
wagen, Kai,s,nangüter, kurz c?
ist ein Gerassel, daß alle? zittert.
Bleibt man also so stehen, so ist
man immer in Gcsahr. überfahreil
oder übcrritten zu werden, oder eS
kommt so ein guter Freund von Ta
schendieb her u. plündert Tich. ohne
daß Tu etwas merkst, rein aus.
WaZ Tir auch am meisten ausfallen
iirde, sind gewiß die vielen Men
schen von so verschiedenen Rationen,
bald siehst Tu einen Tr'npp oder
einzelne Türken, dann wieder Grie
chen, Polni'che Juden. Perser, etc.,
alle in ihren eigentümlichen Eo
niini's. wie Tu sie aus Bildern
siehst. Tann fahrt etwnS ein Herzog
G 8 i'iiii'cr. die von Silber und
Gold strotzen, voraus, dann kommt
eine l! bfpämiige Kutiche mit den
nobel'len Vierden. hinten drauf fte
hen drei Laauenen, bald find's Moh
ren, bald weiße KerlZ, und sa bist
Tu von Vormittag bis in die fpaete
Rächt in einem Gewimmel drin, wo
Tu nicht weist, was Tu zuerst an
schauen sollst. Wien hat fünf
Theater, in welchen alle Abend von
7 10 Uhr gespielt wird; ta kann
man anslesen, denn eZ wird in al
cn täglich gespielt. Zwei sind in
der Stadt. daS eine davon ist be
sonders für große Schauspiele ge
,'ianet. daS andere sür Opern und
Ballette, welche mit unglaublicher
B.racht, sowohl rn EostuinS, Teeora
ti'onen, als in Musik und Kunst sei
ber ausgeführt werden. Ein drit
teS ist in der Borstabt an der
Wien, wo besonders gar große
Tliicke aufgeführt werden, wo zum
Beispiel .KaineLle, ganze Schwadro
nen Eavallerie und Kutschen vor
kommen. Nicht wahr, daS gefiele
Tir auch!? Ein vierte? in der
Leopold Vorstadt, welches auch ziem
lich groß, aber nur für Leute ist.
welche gern lachen, es werden nichts
als Lust'viele und Possen nusge
führt; da? fünfte ist in der Joseph
Borltadt. ist aber daZ schlechteste und
mir sür den pobel geeignet, .cr
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Herr von Tcnnlcc war noch nie
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H.ir Cftnrn tnnf i't
4il Wfclil.ViVI KVL n!UlH l.'Wfc , "
bet lcxitdicn Burz prene Procc
wobey der Käufer. Kayserm und
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lich? :-.:J Un I.-.Mer hVx:.tt 1 er
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Schnallen und Verzlcrungen. J,e
dern etc.
htnrdi veraoldet. die Pser
r,ii.' imiw'iiihist liolic Federn
(wie die Frauenzimmer ans den Hü
ten tragen) ans den Köpfen. die
Läufer, Kutscher, Lagi,cc waren
rasend kostbar gekleidet. NwZ
diesmal sah ich die ganze kayserliche
Familie gan, in der Nähe und seit
her nie mehr; es kann sich treffen,
dab ei n" Fremder ein Jahr in Wien
ist, und nie die Familie oder ein
zelne Glieder davon sieht. Ten jn
gen Napoleon, der jetzt sieben ?ahre
alt ist, hab ich auch mrhrercmal ge
sehn: daS Ist ein süperber junger
Knab, der schönste, den ich je gesehen
habe. ,
Wenn man die Beauti'rS von
Wien sehen will, so muß man in
Pratcr gehen, daS ist ein großer
j , 2, bc I(lnfl Illlb
' 'c y'ur,n u. .Hier sind
llllii; x-.iitii.'v -!..- ' 1 " ,
eine Menge EaWhainer, peiöyau.
ier und Bierhäuser. diese eben ane
in den schön angelegten -klü-en, ei
jede Cass.'ehanS hat 100 130 Ti
sche unter den Bäumen stehen. d,e
andern Hänser ebenfalls, so -das,
wenn man M solche Käufer rechn,
ivenigstenS 2501) Tuche unter den
Bäumen in den Alleen stehen. An
Sonn und stcsttagen ist da alle?
voll, wenn Tu dann noch rechnest
wie viel tausend Menschen An den
Caconssel Häusern, Spiel und an
deren BelustigungShäusern, in den
ttuustkabinetten, in der Ncitschnle
sind, so kannst Tn Tir einen Bcgriss
machen wie viel Leute dort sich ein
sinken. . ,
, Jetzt kommt die Hanpt,achc:
wen Tu uemlich ein bis zum im
glaublichen steigende Menge präch
tiger EguipageS sehen willst, so
mußt Tu ebenfalls den Pratcr be
suchten, 'und zwar die vier Haupt
Alleen. In der ersten gehen die
Fußgänger, in der zweiten fahren
die (?c,iiipage,i herunter, in der drit
ten lwrnus, und in der vierten sind
die Neiteuden. Alle diese vier Al
6cn lausen nebeneinander, und sind
eine starke halbe Stunde oder )
Stunden lang. An, Oslersonntag
waren alle vier Alleen so gesteckt
voll, daß man sich kaum mciir nin
ren konnte. Chaisen und Chaisen,
zweispäimig. vierspännig und sechs
spännig mit den herrlichsten Pfer
den bespannt. In einer Allo zahlte
ich Uiü Eampagen. im kann man
in der andern gleichviel oder mehr
annehmen, so sindö 30 Fuhrwerke
aller Art! Tiejenigen die in den
leiten "lll.'en labren. sind dann
nicht aereckmet. so wie die Menge
der Reitenden, sowohl Tarnen als
Herren, auch nicht. Wenn ich so da
sitze und daS unbeschreibliche Ge
schwärm ansehe, dann wünsche ich je
dermal, Tu mochleit aus einige a
ae berae.iaubert werden :ick möchte
sehen, was Tu sür, Augen machtest,
welchen (lindruck eS auf Tich machte
und wie Tu Tich dabei venahrncili
WaS meinst Tu wie ich cS
ansehe!? AnsangS mit Erstaunen,
dann gleichgültig und jetzt schon
mit Ckel. Mit Ckel wirst Tu fra
aen und bist iebt vier Aocken m
Wien? Ja, liebe Nanelte, wirklich
mit wahrem Uebcrdruß, denn
daS Her,', bleibt leerl GZ ist blos
für die Sinne gcforgt. wo man hin
fchant und wenn ich noch so weit ge
he, so sieht man nichts als die gro
ße Stadt! Hinter Tir und vor Tir
lauter Menschen, denen Tu nicht
trauen kannst, die sür jede? Wort.
das sie mit ,ir reden, vezatzit ictm
wollen, kurz und aut. aroße Welt.
verdorbene Welt! Unermeßlich
schimmert einerieitS die Pracht und
drr sJipirfckmrt ll' drr Gros'.eii. lin
absehbar ist anderseits daS namen
lose Llend. Auf allen Straßen, auf
allen Brücken, selbst bennah vor je
dem HauS. liegt so ein- Iarnrnergc
sicht und bettelt die Vorübergehenden
an. Selbst in dem kalten April,
wo wir alle Tage Schnee hatten,
wälzten sich die Armen biZ spät in
die Nacht auf den Knien in dein
schrecklichen Koth berum und ersro'
ren bennah. Senn ich Tir erst
die lircinpel ton der beyspiellosen
'.'Niederträchtigkeit geben wollte, mit
der bier die ä'.'en'chen einander be
bandeln, so wirst Tu Tick, nicht mehr
wunder-n. wen r? mich ekelt.
Nem. wie die Schweiz i't kein
anderem Land! it, bin jetzt 200
3!i:ii,e;, vom geliebten, eile Tae
Mir trnrcr weidenden Bafeiland
eiitiernt. nlcr ich bin tätlich mit
iiieir.eii bedanken dort. Alle Schweb
n, tt i.ber ilire Ct 11 jk.it mur
ren, seilen lieiaiiikommen, sollen
mitJü'iben, ,r.,5 ich in zwei Monar
.!.!eü Ie!en und kls.'.breii wüßte!
d I n ich rieir'ß, !i, ft .chen ßck
s;h..fiu!! ?. ii im ti'i'ea in
d.-z L-::d, ira i'.'ch die m-:t (,
tel t ;fe.I Ire, ,1. yi I. t .'.! r.'
I.l ! ,'4! b.HÜ
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ISSSi
Hpune.
Die G r S b eines Mannes
ist die Kleinheit von tausend An
deren.
Mit N , r ü k m t e n möchtet.
viele verkehren, mit Geistvollen nur
wenige.
Eine abgeschlagene Wohl
tat merkt man sich leichter alS zehn
elsüllte.
Die Gesellschaft liebt die
Verleumdung und haßt die Za
leumder.
Ob einer klug t st, merkt
man am besten daran, wie er
schweigt.
Wer sein Baterland gc
nau kenikcn lernen will, reise inS
Ausland. . '
Beim Vergnügen sind schon
mehr Menschen verunglückt ,als bei
der Arbeit.
Wenn m an einen todten
Suruna machen will, geht man u )
vor rückwärts. uf
liS läßt sich N t q ! s icichier
ausbauen und schwerer niederreißen
alS Lullschloßer.
Die Unschuld ist die einzige
Tugend, die man nicht lehren und i
nicht erlernen kann. . ,
Der Mann ist die Stiihs der
Zrau, und doch wünscht sie ihn so
biegsam wie möglich. , ,
Laß andere nach außen schweifen,
Tie nicht daS stille Glück begreifen,
Te.. Hauses Hüterin zu scinl
Die Wetterfahne verachtet 4
man, weil sie sich dreht und wirst V
sie trotzdem weg, wenn sie sicy nicht
dreht.
Eine Anordnung mag noch
so groß sein: wenn sie längere Zeit
währt, heißt sie die bestehende Ord
nung".
9! 0 n Neit u Zeit m u b
man auch in seinem Herzen In
vintur machen und die alten Laven
hüter hinauivcrfn, r
Nimm Aergcrlichkeitcn
Im Alter nicht schwer!
Schnell wandern die Seiten,
ff Inlmf fiil nicht niebrl
Die Wahrheit liegt in bct
H'itHC. 0 niun es iuu,)t an, uvuh 1
an allen Ecken und Enden macht sich ,
die Lüge breit. ;
Ein junger Schrtftstel
ler errötet, wenn er sein Honorar
erhält, ein alter wird rot, wenn er
kein'S bekommt.
Wen irgend Etwas gek
schieht ,waS Niemand zu denken Qi-Jj
wagt, behaupten die Meisten fcochtzA
d iinb'fi ist a eien ae aan '
- " v - 1
wenn mau uu tm ,
spräche zweier Personen nur da.'
üi.'ort momentan" Hört, sa darf map k
sicher sein ,daß eS sich um Geldang
legeicheiten Handelt. i
SeHrvieleLeute suchen be
rühmte Menschen auch nur deshalb
auf, um nachher fagen zu können,
sie kennen sie und sie seien ungefähr
so, wie der Sprechende.
Jedes Volk hat ein eigen
artiges Talent, sich selbst Kulissen
aufzubauen, sich davorzustellen und
zu bewundern, xet jinuiieitjchicvcr
als oamvarcr uiazauer.
Wenn m a 1. sich auf Tcgen
aesck.Iaaen bat. fo reicht man sich
nachher verjohnt die Hand; hat man
lich aber mit Jiaöeiiticheti verwundet,
so trennt man sich aus iminer.
Eine jede au?aesprochene Wahr
heit ist von Abbest. sie muß jcdcö
eucr dcr Anfechtung überdauern
können. In demselben geht alles
unter. wr5 nicht ganz wahr ist.
In der Unterhaltung ist
um erst wobl. wunn wir wissen, ob
der andere über oder unter uns
steht. Je nachdem sind wir dann
beflissen oder loyal. Nein mensch
lich was man fo menschlich ucnnt
nur in der Lelrunkenhcit.
vi a lehrt m a n ch fremdes
ltnernach unz gut. ' '
is c f.;h für uns jelbzt vermeide f
' '-'!
i.'hl in an d-i' Sturm entführm
riiien v'iit. i
2d h.ilt man schnell den ciz'ncn fest. I
- A ,1 ti b 551 0 x d. Königs 5
lerj i, i'r. it dein außerskl'emll, r
ch,,i KcMieiichl satt) die Vtt l
!.!,.' 5 & tcri en iM:;nij:;aiiIef
,;ch:.".ck is.üi, der leitn
; -1 ;r.i.'.-u. ;;. rl ' des ZSMif
,' ! .te,, '.er. d tuvai Neben
.' n i 'ki'k,.cß'.,'ck.et, Za.i:!N!i
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