Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, August 19, 1918, Page 6, Image 6

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    Setbe 6-Tägliche Omüha Tribüne-Montag, den 19. August 1918.
i um 1 ' '
DkrMshlgejchmack derSüh
wsgersijchx.
IfMi$lf4 iß Mm Nchg5 M
ro. . .. . .. V -
Ptnn unsere Hau!ftae den 25'
Kl dieses Aufsätze! lesen, werden sie
wohl denken: Ja, daZ weiß ich ja
selber, daß ine Forelle besser ist alS
e!n Karpssn, . s. w. Gewiß. Im
allgemeinen haben sie recht,, 'aber
durchaus nicht für jeden Fall. Ganz
Abgesehen von der Zubereitung, von
' jfcer hier nicht die Rede sein soll,
'hängt vielmehr der mehr oder minder
,hohe Grad des WohlgeschmaSes deS
IischfleischeS von einer Reihe sehr be
achtenswerter Faktoren, ab, die, teil!
ounstlg, teüs ungünstig aus den Ge
schmack einwirken, so daß sehr wohl
eme Verschiebung zu ungunsten eines
an sich sehr geschätzten oder zu gun
sten emes an sich weniger wertvollen
peiseflsches stattfinden kann. ,
i In erster Linie kommt die Be
schaffenheit des Wassers, in Frage,
in dem der Fisch seinen Aufenthalts
i - t CYTl f. '- - r . '
cti qai. jyian. iann ruyig jagen,
daß jedes Wasser dem in ihm, sich
aufhaltenden Fische einen eigenen Ee
fchmack verleiht. , Allbekannt ist ja,
daß die im schäumenden Gebirgsbache
um ihre LListenz ringende, stets auf
der Suche nach der karg vorhandenen
Nahrung befindliche, bewegliche Fo
relle einen viel feineren Geschmack auf
weist als ihre Artgenossin, die in dem
langsam sich dahinschlängelnden
Flachlandsbache oder im Teich bedeu
tend weniger an Lebenseneraie auf
wtktHt uii vvvwiiiuan, uu - i . , , . 7 r . . " . .
Zuwenden hat und stets einen gedeckt Zch Wnvor aß wn den FisH
ten Tisch vorfindet. Allbekannt ist
. 1 ' ..' . . '
auch der .möselnde' Karpfen aus j
schlammigen, morastigen Teichen,
während Karpfen aus durchflossenen,
r...t. ..t.iJ'.- 1 ' '.' '
ijutjcc gcytiiinicn e T
angenehmen Moosgeruch und Moos.
geschmack nicht ausweisen. Und wie rT 3 52 ?7, -unD
hi &tmx,n s hfihr.Tu. n?;JQ"ch vom Fleisch fallen, ott auck al.
genschaften des Wassers, so haben
namentlich auch die verschieden geqe-
benen Nahrungsverhältnisse einen be-
stimmenden Einfluß auf den Wohl-
aeschmack und zugleich auch auf die
Färbung' des Fischsieisches. Jeder.
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... fvl l
mann hat wohl schon die Erfahrung
gemacht, daß die Forellen in diesen
. . .
Gewsjieru ein ganz wein schimmern.
tes, in jenen ein gelbliches und dort
wieder ein rosafarbenes Flekfch ha
ben, was auch im Geschmacke der.
kazredentllch sich ausdruckt. Drese Er
scheinung hat lediglich darin ihren
I "7 -" 3 7" in
Mrimh s? tirttür
-''tr wy , viv hmvwhiuV 0lfw74lwVlW
tm.. die Würmer., &-
ekten . s. w in den verschiedenen
sewazzern eine
fchk aus Bäche,
.... . . . ' , .
übertreffen hmsichtlich deS Wohlge-
schmackes chres Fleisches stets die
Telchfifche und namentlich dann,
wenn die Fische in letzterem künstlich
gefüttert werden. Gemästete NsSe
K,r?ii fi in hör s,4.n K,.t
' . i . w i i
Sßecfl f(4on hur
ihr Aeußeres. das an dieleböafte
" ' I 7 V " vvh I WJViV VUiU. I
lkärbun? ibrtt in srp?,n
-r'f,,, 4,. ; .xn'.L.
vorkommenden Artamoss miht , im
vorkommenden Artamossm n?M , im
mfffrt! . k)', '
vnfchiedene ist. ' Fi. IZ-Vf"; rv y
. und' Cmt M S sSn. da berKar-
....j,....... fi.iri,im .wiiit I r w, . , - . w
verliert sich der Metallglanz der fä m emem , einwandfreien Fl
ckimn vnh mM fM,n !$e 5 tun: trüt ober ein Merkmal
i-rrr - - öVVl
Forellen und .Saiblingen auch ' die
charakteristifchen roten Punkte verlo.
ren. Bemerken möchte ich bei die
irr mmmMt ki h,r p,. ...
frnfmtt TOnnanmiA hr
.Leichtigkeit dadurch beseitigt' werden
kann, daß die Fische ein paar Tage
in fließendem Waffer gehalten wer.
ven. - ' , . : 1
k?.k.... rx - . r
; . ' n iß? & lH m Un
au alter Z"t übe Kommenen, ge-
r?imJ?n v.nn irnrt(rtm Vi.s?:
ttWVttltLbU
schen Anweisungen über die Frage,
-zu welcher Zeit diese und jene Fisch
art cm besten ist, ' ausdrückt. Alle
diese Regeln gehen darauf hinaus,
daß der Fisch umso besser ist, je län-
g-M
.... ".rui"?:
der BegattungIzeit drangt die Na
U1bvctraLß0nI Muskel
f.eiich ab und den sich entwickelnden
Fortpflanzungsprodukten zu; dS
?rr.:r : ..." A ,.
ir7Ji."u:..L?nc!eaa
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' XTr, nrtf" f ln ern
zelnen Fallen sogar unhygienlsch.
fSb& lt das Fleisch,
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raSi iftiOn jfiprntHitnflä.TfJf,.;,
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w VT sr . t7 V Qt uvch grolle usdeynung ge
.?..Ä...?bmch era" belegt Wonnen und spielt nachgerade auö
m. taucj, z . it es gänzlich
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jii.ni3tiiei u aouqiiem ans tem w
Üsnfani bei iorW rrlinnS. r.'tUttr ,Ui mt
Ttr tan? mnAt f.- om knannk wurve. nämlich
'.Cf .Chucrout" (Ge prochen:
;"üf7w;l"1; T- Ir1' v k-ut"). Eine andere Autorität r
m M 02, ia eicht an dem klärt die Speise für eine holländische
mächtig culzewebenen Bzuche erkn. atn jdenfallz: Guten Si't
In weichem Alter cherlich
wiit) auch hierdurch der Geschmack
ves mmn ch beeinklukt dte
fer oder jener Fisch am besten ist,
dafür mag da Wort Geltung ha
den: .oe gustibuS von eft dsputan
durn". Es ist z. B. üblich, Forellen.
Bachsaiblinge. Regenbogenforellei? als
log. Portloneflsche, d. t. mit einem
Stückgewichte von jA bis Pfund
zu genießen, weil sie so am bestes
sein sollen, wahrend andererseits wie
. Teite-Att 31. Juli 1918.
der behauptet wird, daß sie in diesem
Älter ein wenig festes Fiel ch haben.
das erst später die richtige Konsistenz
oeiomme, v. i. .kernig' werde, w
man zu sagen pflegt, und auch 'dann
er t den höchsten . Wohlgeschmack er
reiche. Namentlich gelte dies für die
Regenbogenforellen, deren Fleisch in,
höherem stuckgewlchte an jenes des
Rheinsalms erinnert. Wie gesagt.
das ist Geschmaasache. , Sicher ist,
daß Zander, Hechte, Barsche. Statt)
fen u. s. w. niemals in so jungem
Altersgenossen werden sollen, weil
sie da ein vollkommen breiiges Fleisch
haben. Zander, Hechte und Barsche
schmecken sehr gut. wenn sie 12
Pfund schwer sind.
arpien roerren am meitten ae
fchadt mit' .8 bis 4 Pfund Gewicht,
Das ausschlaggebende Moment ist
aoer Die Frische des Fisches. Frische
Fische gute Fische! ist ein altes
und wahres, Sprichwort, und vor
faulen Fischen nimmt sich , der
mann in acht. Wann ist nun der
Fisch wirklich frisch? Tie bündige
Antwort daraus lautet: Wenn möa
lichst geringe Zeit verflossen ist, seit
er zu gange gelangte. Daraus gebt
rUU j1" U mua
I miiffon krsartvt (aLhs .. i.
mu en. wenn er lebend auf den
f01.1 "l"- J
ut? lownge nt Fischbehaltern unter.
aebrackt waren, m din s, sirm.ift
Markt gebracht wird. Fische, die so
eng zusammenaevferch sind k'
M ... ?.percht sind. km
I -!.. . ..
"8ajra ,og.aiierlran!yetten
unterworfen sind, haben keinen vollen
S'KsJS
'T T Mkn gibt es
?e Reche charaktenstifcher Merkmole.
ht fc3 über den Grad ,hrer Frische
31t , 4n(ncmiavdM k.. stfft. '
z" i" vuof
n '3 la' bQ 'sche Fische schöne
irnt vtamM nUtvt i y w.. V v:.r. t
rr: v je m
nicht mehr tadellosen Exemplaren
mehr ins Graue spielen, und in der
Tat ist das Aussehen der Kiemen
ein untrügliches Merkmal, wenn sie
nicht, was ja m irnjerfr zeit der Le-
i t.siii.rtirri. j.l
vensmtttelfalschunz Nicht ZU verwun
t V i i .
auch
im
umringn ttr n ,4,
! anwenden dürfen, um der Betrüae.
rei auf den Grund zu kommen. Bei
frischen Fischen ist des weiteren das
Suno nar.vei anrüchigen
m u x t a . u t it.r.
ulut .lLW llutl1- eom
OTCUl
wir mit
v - rx. r . .
einen n,en ruck ou
er einen leise
LruaemnustelMiicy aus uuo
Cto Ltuckemnusteltteiich aus und
ylnterlaßt , die!
rmLi , oiezer - rcme i
keine sichtbare
Mtetle, fo haben wir es aleich,
g ,,s;;ti r.
. " .uu zuiuge, ,o
wird m der Regel das Gegenteil der
. tm' tx Fischen, bei denen die
Emgeweide herausgenommen lind.
kMN' UNS N Blick in die Bauck
nste tun. Entdecken
" usgerreiener
dies ein Zeichen, daß
1U)U mwinis verbolzen tt, iei!
I ?k ' , . 4- MnC. I T- i . i r,
vtt. uija; iiiuji mKijt JUUKVl 1)01. AM
"UU, vem nange tn cie
Mche bringt. Er braucht sich n, r
das. Sprüchlein zu merken: '!
r ; 9 "
Karpfen, Aesche. Schleie. Seckit
Sind zum Essen gar nicht fchleckt.
Toch Bedingung ist zumeist: '
Erst erwischen, eh' man 's speist I"
.. Sauerkravt oder Choucrout?
'Die Rose würde unter irgend ei-
nem anoeren amen ebenso lieblich
duften, und dS Sauerkraut wü dl
unter irgend einem anderen Namen
edenfo gut für den Liebhaber fchmek
ken' . imm A
!
.Das Borurteil mancher amerika
nichen Krei e , gegen jeden deutsch-
klingenden Namen als solchen hat sich
avtäl 0Uf hos ,firm;;U?l
kaut erstreckt. Doch den 'man we
Niger als jemals daran, dieses selbst
zu verbannen, und die Sauer! aut-
!,.!. . . . v,unlUui
.5 w
iin iwi . iwuut, i. uij Wuner
im südlichen Kalifornien eine wichj!ae 1 men, reinlichen Volkes zeigen,
Ll.I. JfZ SSlS" sein und andere.zu
' -. .:.
am IN verichiedenen omerikani-
W' Landesteilen aufielommen.
s?;. ftn,;xt . .
.k 4M.v.liw .lUlliCiiT j JJLIÄL VZillDl
behauptet, obige Speise sei zuerst in
ElsZLothrwen LWZnZ
r0n! 9 Qifn - wt v.
.
trn. Lt "L" v . ..
imm SlafeaaupU'
Erriching e!nrs Völker-
bundes..
M sich e Schmei, t titftt Fe
..&
' i
Ueber die Stellung, welche die
Schweiz zu der Frage der Errichtung
eines Völkerbundes einzunehmen ge
denkt, hat sich der BundeZpräsident
Calonder in ein?m"am 6. Juni an
den Nationalrat erstatteten Bsricht
wie folgt ausgesprochen: '
Was ben ' Komplex . der Fragen
eines Völkerbundes betrifft, sa haben
wir Prof. Max Huber (Zürich) als
Koniulenten für Volkerrechtssragen
an das Polmsche Departement den
fen. Wir haben bereits eine Kommis
sion eingesetzt; die Arbeiten sind rein
theoretischer Natur. Diese Frage xt
scharf zu trennen vo einer Vermitt
lungsaktion. Wir werden Vermitb
lungsdienste ' nur dann anbieten.
wenn sie beiderseitig erwünscht find,
Was das Studium der Völkerbunds
fragen anbelangt, fühlen wir uns
völlig frei, unsere Neutralität wird
dadurch nicht berührt. Wir wollen
beitragen an der Verwirklichung der
Menschheitsideale: immer wieder
tritt ja in der Geschichte der neuen
Zeit der Gedanke auf, einen Aus
gleich zwischen den Staaten zu fu
chen in einer internationalen Rechts
ordnung,
Man hat nach dem spanischen Erd
folgekrieg auf das Gleichgewicht ab
gestellt; hundert, Jahre später kam
die heilige Allianz die aber nur auf
eine reaktionäre Politik ausging; der
Gedanke einer rnternationalen Wol
keraemeinschaft ging geschwächt dao
cnis hervor. Wieder ein Jahrhundert
später das Nationa!ita:enprinzip
hatte sich ausgemach en, die Ruttm
gen stiegen ins Ungemessene. Die
Einberufung einer Fxiedenskonfe,
Wdiirfi ffluRIonh Umi.rU
renz 189l durch Rußland scheiterte
an , der Gleichgültigkeit und Skepsis,
eine große Idee fand eine kleinliche
Menschheit. Eine zweite Konferenz
im. Haag (1307) hatte nutzt" viel
mehr praktischen Erfolg. Weil man
die Souveränität in Gefahr Zu sehen
glaubte, lehnte man die Idee eines
Völkerbundes ab; heute find die Völ
ker diel mehr in Abhängigkeit ver
strickt. Früher konnte Europa sich
immer wieder ausrichten, um Weltar
beit zu verrichten. Unversehrt stehen
heute Völker in Asien und Europa;
Europa liegt so sehr darimder, daß
es sich nicht mehr darum handelt
kann,' öan es über den anderen stehe.
Jeder Ruf nach emem Völkerbund
it heute m allen Ländern laut ge
worden; dieser Gedanke, der früher
verspottet wurde, wird nicht mehr
zur Ruhe kommen; er ist auch in die
Kreise der Diplomatie eingedrungen.
Wird er stark genug fein, sich zu hal
ten? Die Zeit scheint mcht ferne zu
fein, wo ein entscheidender Schritt
getan werden muß. Tie Machtpolitik
ist sur uns eine itandige Eerahr; in
ternationale Anarchie und Machtpo.
litik kann die kleinen Staaten zer
malmen; ein Völkerbund als imer
nationale Jnstiwtion gibt uns Si
cherheit. Es handelt sich aber nicht
nur um unser eigenes LandKin.
tere le, sondern um . ein arokes
Men chtMSideal, dem wir mu Hin
gäbe dienen wollen; erit dann wer
den wir das Bewußyein haben, un
fere Pflicht getan zu haben. Unsere
nationale Eigenart, Unabhängigkeit
und LeUitandigkeit munen daba ae
wahrt werden. Der Völkerbund ent
hebt uns nicht von der Pflicht, unse
ren Xienit gegenüber' dem Vater.
Mi Pflichten seiner engeren Volk.
gemeinschast gegenüber erküllt. Wir
find ein vielgestaltiges Land; wir
vereinigen vier Sprachen, unser
Vrurwiatz muk das Kellericde Wort
vizwm. (jreunojajaji uno reiyeu.
ui.:u i;x.n .. l !. .r ..
Tie gelbe Äirch.
Wir lesen iit den .Nachrichten"
(Portland, Ore.): Tre Personen,
welche die unaussprechlich pöbelhafte
begangen haben, die deutsche
protestantische Kirche 'in. Clackamas
County in der Gegend von Nem
Em , gelb anzustreichen, haben, ein
V..C. .0. ' .
oebi" ijateieu, ocq es in cet
Gegend an dummen, verwahrlosten
Kasfern nicht sehlt, deren Anwesen
yeii zeoer emeinoe zur chanoe
gereicht. Solche Leute wollen der
Welt ein Beispiel eines anständigen.
gerechten, reinlichen Volkes
feinen Sitten und Gebräuchen her
anziehen will. Es wäre lächer
lich, wennes nicht so ttaurig wäre.
Eine Schande aber ist es für die
Bewohner der Gegend und für die
Beömten. des CountyZ, daß , solche
Vorgänge ungeahndet, stattfinden,
eine Schande, die nuk durch straf
rechtliches Vorgehen gegen daS Ge
sindel getilgt werden kann. Wenn
daZ nicht geschieht, dann sind die
betreffenden Beamten entweder zu
feige oder zi niederträchtig oder bei
des, und sollten die betreffende Far'
be an sich selbst anwendeit. ,
Trotzdem. .MeyerS Brau!
ik her fnrffiffinr mnnart'
I j (j v ' ii
.TrcV.em ein ftLeMj" -11
!
IMIMIIIMtl
Die Dorfschönheit.
s .
i
(24. Fortsetzung.) ;.:
.Arme Gie wird ifir CcAcni.
schiffchen durch manchen Wirbel steuern i Öt0U Ö0t,"3 in Weiß, ohne Hüte nd
" rr ' ' "...i.Ftf.r. . ? rv, .
müssen." bemerkte Frau Sesketb keuk,
zend. . ,
Ganz meine Meinung! Wundern
sollte mich'S nicht, wenn sie eineS TageS
' r r je ; rr t v
.utiiv?, ganziiq iqisiornchlg, va
stünde. Kathleen. würdest Du in die
fem Fall zu ihr stehen ?"
.Das ist doch selbstverständlich! Ich
würde ,hr AlleS zu Liebe thun, nur
nicht GoringS Schulden zahlen!"
.Kathleen an seine Schulden
denke ich nicht, und im Spaß meine
ich'S auch nicht! Ich denke, daß eine
Zeit kommen könnte, wo sie von ihm
fortwill." ' '
.Ich an ihrer Stelle wäre schon seit
Monaten auf und davon!"
.Daö glaub' ich! Du bist auch eine
wilde, hitzige Keltin!'.
.Ja, das bin ich! Und nun sag' mir,
was Du von mit erwartest, wenn ein
Krach kommt?" ,
.Dann möchte ich. daß Du die Mittel
für Frau Goring bei meinem Bankier
erhebst."
.Bei. ...Deinem Bankier, Geoff.
roy?" fragte , Frau Kathleen, ' die
Augen aufreißend.
.Natürlich, ohne daß sie eS erfährt
Du leihst ihr das Geld. Du bist
ja eine kluge Frau und wirst daö schon
fertig bringen."
Sie muß.... einer gewissen An.
deren sehr ' nahestehen, sehr wichtig
fein." sagte Frau Heöketh welch und
schnitt jeden Widerspruch ab, indem sie
rasch hinzusetzte: .Ja will'S schon
recht machen, Geoff. denn ich habe
Peggy wirklich lieb. Wenn's zum Zu
sammenbruch kommt, werde ich ihr
treulich beistehen; vielleicht kommt's
aber auch nicht so weit!"
.Vielleicht nicht," warf Kinloch
achselzuckend ' hin. .Vielleicht schenkt
ihm Jemand noch ein Vermögen!"
Peggy ahnte natürlich nicht im Enl
ferntesten, daß Kinlochs Gedanken so
viel mit ihr beschäftigt waren; er hatte
daS Geheimniß seines HerzenS von
jeher wohl gewahrt. Sie fühlte deut
lich heraus, daß. Charlie nicht liebte,
und da Mann und Frau eins sind.
nahm sie an, feine Abneigung hätte sich
jetzt auch auf sie ausgedehnt, waS ihr
herzlich leid that.
- . '
Die'HeskelhS hatten für d?e Monate
August und September ein, etwas bau
fälliges Landhaus am Ufer des Liffeh,
einige Meilen von Dublin, gemiethet.
Lalagh. wie das Besitzthum hieß, hatte
bessere Tage gesehen; es war im acht
zehnten Jahrhunderts als der irische
Adel in der" Hauptstadt und deren Um
gebung residiri hatte, ein Sammelplatz
der vornehmen Welt geweserk. Jetzt
war es lange her, seit der große Speise
saal von Lachen und Plaudern Le
schichilicher Persönlichkeiten wider ce
hallt hatte, und Frau Hesketh mit-
ihren zwei Jungen füllte rhn in keiner
Weise auS. Die Gewächshäuser waren
an einen Obstzüchte? vermiethet, die
Slallungen panven leer und waren am
Verfall, die Weze im Gzrten hatten'
sich mit Gras überzogen, daß sie kaum
mehr kenntlich wzren.
Peggy war schon einige Mal drin-
gend nach Lakazh eingeladen worden.
, hatte sich aber nicht bewegen lassen, dem
m zu folgen, bis Frau Hekketh eines
schönen Tages in Person kam und sie
uoi auen WioeruanbS einfach mit
V " VlllfUl 1 1 1 U' I
nahm. Sie hatte nicht hingehen wol-
t ... ... ir r- y I
n. weit i annaym, iyarlit konnte es
mißbilligen; jetzt, da man sie in der
Schlinge gefangen hatte, genoß sie den
Aufenthalt mit vollen Zügen. Für sie.
das Landkind, waren Blumen und
Heudüfte, Vogelaezmitfcher nd Land
leben wie das Wiederfind'N eines der.
lorenen Paradieses. Stundenlang trieb
sie sich mit den beiden Knaben im Gar.
ten und am Fluß umher.
Am dritte Tage von WeaadZ Ans.
enthalt in Lakagh kam Hauptmann
Kinloch. um sich vor der Reise nack
Indien von seinen Verwandten zu ver,
abschieden. Er kam an einem Sonn
bend, um bis Sonntag Nachmittag zu
bleiben, und war sehr erstaunt, Frau
Goring ali HiuZqenossin zu finden.
AlS er gegen die Wiese herkam, sab er
sie d Jungen zur Strafe für irgenh
einen Schabernack haschen, und wie sie
Im raschen Lauf mit fügendem Som
fittkliid unter fröhlichem Lachen da.
hinflog, glaubte er die Peggy von Nie-er-Barton
wiederzusehen. Aber als
sie dann auf ihn zukam und ihm die
Hand hinstreckte, war's ,doch ine An.
ttre, Hne Frau mit schmalen Wangen
nd ernsten, sorgenvollen Auqen. Da
öie Kinder am .Lnkel Kinloch' ebenso
hingen, wie an der .Tante Goring."
.thaten sie ihr Möglichstes, die Beibea
zusammenzuführen, aber Kinloch wei
zerte sich entschieden. Sehenswürdig
leiten, wie die Bienen und' sogar die
-jpngen Hunde, mit ihnen zu bejichtigen.
Ein Regimentskamerad von ihm war
auch als Gast in Lakazh. und zwar
als Kranker, und diesem widmete Kin
loch den größten Theil seiner Zeit
Am Sonntag Nachmittag war er
mit den seiner Obhut ansertrauien
Jungen am Fluß, und warf einem vor'.
zaglich fchmmmendeu Uno tauchenveg
Sil taaS3&gI.fia I
MMtf f MMt I
R. ek.
M(lMIMytMMtWmiMMMM
zwn, Ecftalien Arm in Arm daher.
I konlmkn sah Kathleen in Blau.
zganoichuyc. yauösiau verschwano
indeß bald wieder, und so sonnte Km
loch da! Alleinsein mit Psggy nicht ver
meiden. ' .
ie hatten sich ein 'Weilchen über
Gleichg!l.tigeS unterhalten, als Kinloch
plötzlich rufen mußte: Hans, rnmm
Dich in Acht, sorift liegst Du im
Wa er!'
. .Und C! müssen ihn herausziehen,
wie den Teddy Jeal!" bemerkte Peggy,
Damals sahen wir unö zum ersten
'kal.'
.Und jetzt wird'S ,um letzien Mal
sein, dachie Kinloch bei sich,
.Man kann sich kaum vorstellen, daß
dies der nämliche Fluß ist. wie der in
Dublin,' fuhr Peggy. in's Wasser
blickend, fort, hier steht der Echmutj
sink geradezu verführerisch aus."
a, die arme .Anna Lisfey.' wie die
Leute hier sagen, muß sich durch Man
ches hindurch arbeiten, ehe sie die offene
See erreicht. ... da fällt mir ein, daß
ich in ein paar Stunden auch darauf
chwlmmen werde.
Sie schiffen sich doch erst am vierten
September nach Indien im?"
- .Ja. ober erst muß ich meine Sieben
fachen besorgen und meinen Leuten
Lebewohl sagen. k .
.Sie neben oern nach Indien?" -
iJa'sagte kinloch, auf den Wasser,
spiegel starrend, der Peggys liebliche
Zuge sammt ihrem Ausoruck unsag
licher Traurigkeit treulich widerspie
gelte. .Ja." wiederholte er, .denn es
mufz sein.
.Handelt sich's" denn überhaupt um
ein Müssen?'
.Fa um eine eiserne, unerbittliche
Notymcndikeit sogar, versetzte Kin
loch in so bitterem Ton, daß Peggy er
staunt zu ihm aufsah.
Mir ist's, alS ob Sie Kummer häk.
ten." sagte sie zaghaft. .Wollen Sie
mir nicht anvertrauen, was Sie quält?
Möglicherweise könnte ich Ihnen ein
wenig helfen. ... so wie die Maus ,n
der Fabel!' i ,
Keine Antwort. Er kämpfte gegen
den heißen Drang, ihr die Wahrheit zu
sagen und wenigstens sein Herz zu er.
leichtern. '
.Sind eS ... sind eS Eeldsorgen?"
fragte sie schüchtern Peggy war da
hin gelangt, jeden Kummer auf Geld
zurückzuführen doch Kinloch schüt
telte schweigend den Kopf. . :
.Dann dann muß es Liebe sein!"
rief sie siegesgewiß. .Wollen Sie mir
nicht von ihr sprechen? Erwidert sie
Ihr Gefühl nicht?"
.Nein. daS thut sie nicht," versetzte
er. einen Tannenzapfen in'l Wasser
schleudernd.
.Wissen Sie daö gewiß?" Un
gläubiges Staunen lag in diesem Ton.
.DaS thut mir furchtbar leid." ,
.Betrüben Sie sich nur nicht," ver
sehte er, ohne sie anzusehen, und fügte
leise hinzu: .Es wird so am besten
sein." .
Weiß sie'L denn uoerhaupt?" fragte
Peggy, die Äugen aus fun Spiegelbilo
,m Uasfer geheftet. t:,
Nein, und sie wird eS nie erfahren
.Wie seltsam! Das begreife ich gar
nicht. Herr inloch, ich hofse, Sie
halten mich nicht für taktlos ode zu
dringlich, aber Sie waren so gut
gegen mich, gegen uns. und da mochte
ich Ihnen doch einen Rath geben, nur
' Y ' , ' " 7 '
damit Sie gPcklich werden! Ich meine,
rTf: sm. rtJl 11.- - i r " ' I ii
fn iwultl V1 uöknj
' .Meinen Sie?' fragte er die
Mauer, womit er sich umgeben hatte,
dem Einsturz nahe fühlend. .DaS
ist eben ein irrige Memung."
.Wie sonderbar," sagt sie. einen
Wndenzweig um hre Finger schlin
gend. .Neulich las ich irgendwo, die
tiefste Liebe, die unS zu Theil werde,
bleibe unZ unbekannt. Sollte das ihr
Fall em?"
,Ja,x daS ist ihr Fall, und soll eS
bleiben." , '
Ich denke mir. daß ste tun und
Ichon. ho fentiiq auq gut ,st...."
.Sie i i jung und schön und gut,"
wiederhol e er..
.Dann werde ich für sie beten, beten
für Ihr Glück."
.Nein, daS werden Sie nicht thun,"
sagte er mit einer Schärfe, daß Peggy
ganz roth wurde.
Da! war ihr ganz neu an Kinloch.
Er konnte also barsch, beinahe roh,
sein? ' . . :
'.Und Sie gehen fort für Jahre?"
frag! sie nach einem beklommene
Schweigen. i '
.Ja. für Jahre." ,
JOm Geosf!" rief da HanS mit
kifchtndr Stimm, indem er mit
wichtiger Miene othemlot herbistllrzte.
.Wilhelm sagt, der Papa warte, der
Wagen sei da. eZ fei höchste Zeit!" '
.Gan, richtig." sagte Kinloch. seine
Uhr herausziehend. Ich hatte keine
Ahnung, daß ek so weit ist. Leb' wohl.
Alterchen' er küßte da! frische, von
Heidelbeeken tatowirte Kindergesicht.
.Leb' wohl. Kleiner. Leben Sie
wohl, Frau Goring."
FarbloZ. ernst und hart war da!
Gesicht, das er ihr zukehrte. Er liebte
sie mit aller Kraft feine ttimi, nd
EZ' entlloss,, tt fyüU zum, 53
Mal in die Aun zu sehen, ksie sruug
sie voll auf zu ihm, und waS ste n ge
dacht, nie geahnt hatte, wurde ihr ,
plötzlich zur inneren Gewißheit d
ser Mann liebte sie.
Die großen, kntsche!d'ed'en MmienZe
deS Lebens erscheine und verAn
meist mit BlitzeSeile." Wahrend sie noch
mit hold erschrockenen Augen zu ihm
aufsah, wobei allmählich jede Cp'ur.von
Farbe ant ihrem Gesicht wich, hatte er
ihre Hand losgelassen nd war fort-
gegangen. .
.Komm auch bald wieder OW
Mols!" brüllte ihm HanS nach.
. .Schick' uns auch iürtische Bon
bonsl" kreischte Boy.
Komm, komm, Tante Gorika." rk
fen jetzt Beide. .Wir wollen Onkel
Geoff noch winken,... lauf, lauf!"
Die beiden Jungen rannten wie Üt
sessen davon, Peggy aber blieb einsam,
wie festgebannt stehen. ,
, Hohe Ulmen und Buchen schlangen
über ihrem Haupt die Zweige .ineinan
der, und die Blatter flüsterten vertrau,
lich, daS Gras zu ihren Füßen funkelte
von Thau wie von Thränen und vom
murmelnden Fluß herüber wehte ein
leiser Abendwind, der wie ein Seufzer
llang. ,
XXV. Kapitel. '
Peggy wird freigegeben.
Die' goldene Freiheit verflog für
Goring so rasch wie daL Gold selbst,
und an einem Sonnabend fuhr ein der
lebt aussehend!, hohläugiger Mann in
einer Droschke an Nr. 70 der Kourse
Straße vor. Der sonst immer wie auS
dem El gepellte Charlie sah verwahr
lost, heruntergekommen, gänzlich lebens
müde auS.
Peggy hatte eine leckere Mahlzeit de
reu: oas Zimmer war mu Zwaivoiu
lt. . i n-- t v .
wen geschmückt, sie selbst mit einem
Abendkleid. daS ihn einst entzückt hatte.
So stand sie wartend am Fenster.
Bublin war zur Zeit leer und ode, und
sie freute sicksdessen. denn jetzt hoffte sie.
ihren Mann für sich zu haben. Sie
freute sich auch, ihn von leinen Erleb
issen erzählen zu hören, erwartete, daß
er in sehr gehobener Stimmung heim
weroe. nan refsen w er mur
tisch, abgespannt und insilbig. nörgelte
am Essen, an ihrem Anzug, und gab
kaum Antwort auf ihre schüchternen
Fragen. Endlich nach Tisch wurde er .
etwas mittheilsamer.
.Solches Pech hab' ich im Leben noch
kicht gehabt." begann er. '.Enormes
Geld, an Cosmo Swindell verloren,
hoffte, es beim Goodwood-Nennen wie
der 'reinzubringen, bber wieder
nichts. DaZ Wassn geht mir bis an
den Hals!" .
Peggy hatte derlei Klagelieder schon
so häufig gehört, daß sie ihr keine er
schulternden Eindruck mehr machten.
.Diesmal geht'S schief.-" fuhr er fort.
.All meine Papiere verkauft, meinen
Grundbesitz inLrighton. Wenn .Sonn
tagskind nicht de Ledger-PreiS
winnt, bin ich fertig!" - .
WaS verstehst Du unter fertig
Charlie?"
.Pleite, mein auteZ Kind. ich
habe meinen Kuchen, oder vielmehr zwei
Kuchen aufgegessen. Begreifst Du denn
immer noch nicht? Nun, so höre! Tu
weißt, daß ich meiner Eltern einzige?
Kind war. Di Mutier starb mir sehr
früh, der Pater konnt mich nicht lei
den; er lebte im Ausland, ich in der
Schul. AlS ich Offizier und voll.'j
jährig wurde, erhielt lch mein mütter-
ficheS Vermögen nur zehntausend
Pfund. DaS hielk ein paar Jahre vor
Bei meines BaterS Tod bekam ich, wie
ich Dir sagte, dreißigtausend über,
alles Ander hatte er verfügt, alleiu
zehntausend Pfund inem Thierschutz!
verein, nur mir zum Possen! Ein neti
ter Anverwandter, hm? Nun, und dies!
dreißigtausend Pfund sind , nächstens!
alle, dann bin ich auf die Hauptmanns,
gage angewiesen sechszehn Pfund
im Monat! Davon soll ich mich und
Dich erhalten! Dann die Schulden ;
wie hoch sit sich belaufen, weiß ich kaum,
kurz, ich muß den Dienst guittirerr.
Ist mir auch nicht leid darum! Ein
lendeZ Regiment; der Oberst ein alte
Weib, die Kameraden Milchsuppen!
Da geht man einfach , nach Amerika,"
schloß er, di Asche von seiner Zigarre
abstreifend.
.Und.... di Miethe diese Haufej
und.... die Dienstboten?" i
.Die Mieih bleibe ich schuldig. daZ
geht vollends in Einem hin, aber Spiels
schulde sind Ehrenschulden, und wekn
.Sonntagskind" nicht gewinnt, bin ich
kaput." i
.0 Charlie! Steht', denn wirklich
so schlimm!" sagte Peggy, ausstehend!
und ihm die Hände auf die Schultern
legend. .Krmm'. laß unS nachdenken)
ob wir keinen AuSwez finden!" j
.Weil Du im Denken so stark bist!"j
warf er höhnisch hin. .Travenor wird!
wohl nicht beknuSräckk mit seinem!
Geldsack?"
, (Fortsetzung folgt). .
Gleich atholfen. k?ran:!
Ach Gott, ich kann das arme Hubn!
nicht umbringen." Mann: .Trübem
,n der Wirthschaft sitzt ein Motorrad.
in, geh' mnuber nd bitr ihn. n soll'S
todt febren. ,
' -'.iiüi.i.
'tfUStffixtftaa
er.. JtL. m i IL
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ftflrt M sm
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y. FamNienheirat.
Die kürzestl Art der Eheschließung
finden' wir in Tibet. Hst die Wer
oung eineö jungen Mannes dem Ba
ter,veS Mädchens genehm, so wird
ein Zusammentresfen beider .Fami
lien vereinbart. Nach . einigen Prä
liminarien drücken Braut und Brau
tigam sich gWenseltig ein viereckiges
.Stück Butter aut die Stirn. Bon
diesem Auaenblick ist da derart de
karierte Paar Mann und Weib.
Wer die älteste Tochter ehelicht, be,
komnü zugleich all ihre Schwestern
mit in den Kauf; heiratet er die '
zweite, so wird er zugleich der Gatte
auch , der jüngeren , Schwestern.
Jagdglück. Sonntags
,zager: .Das nenne ,ch mal nn '
iin?,s,T;,rti ro:rvu itsvT
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