Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, July 10, 1918, Page 3, Image 3

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Seite 8-Tägliche Omaha Tribüne -Mittwoch, den 10. Juli 1913.
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AusdcmStllatcMmskll
Aus Columbus, Nebr.
Die Farmer von NebraSka haben
Schweine und Rindvieh im Werte
von über $200,000 für das Rote
Kreuz geschenkt.
Am 27. Jult findet in Columbus
Md Madison eine Prüfung der Be
werber um die Stellung als Land,
briefträger in Platte County statt.
Applikation ist auf der Form No
1977 auszufertigen, die in den Post,
amtcrn dcS CountyS zu haben ist.
Der Verteidigungsrat von Platte
County hat durch feinen Präsidenten,
Herrn C. I. Garlow allen VUrgem,
die zum Erfolge der fchonen Vierten
Julifeier beigetragen haben, seinen
Dank auösprechcn lassen
Unter den Auspizien dcS Vertei.
digungsrateS wird nächsten Sonntag
nachmittag Sergeant A. G. Jor
eenson, der an der Front in Frank
reich gekämpft hat, einen Vortrag
j'iber den Krieg kalten.
Die hiesige MilitaraushebungS
behörde hat von der Zcntrolmilitär
l'ehörde in Lincrln einen Brief er
halten, worin mitgeteilt wird, das;
man am 20. Juli eine Aushebung
geschulter Techniker für das Inge
nieurskorPS der Armee erwarten
darf.
Frl. Agnes Flynn von hier hat
sich mit Herrn Frank Neater von
Lincoln verheiratet.
Schulsuperintendent Lecron hat
den Schulzensns beendet und 7,010
Schüler in Platte County gefunden.
Dies sind 40 Schüler weniger, als
im Vorjahr eingetragen waren.
, Herr H. C. Ostermann, Sekretär
des Lincoln Autumobilweges, war
in der Stadt, um für die Vcrbesser.
ung und Instandhaltung des großen
Landweges zu wirken. Er hatte au
ten Erfolg, denn das Interesse der
Geschäftswelt wurde neu belebt.
AS Avoca, Nebr.
Avoca, Nebr., 9. Juli- Herr
Calude Fahncstock, Vize.Prasident
der Bank von Avoca, verheiratete
sich kürzlich mit Fräulein Frances
Gearhart von Otwmwa, Ja.
Sheriff Fisher vom Otoe County
verhaftete vor etlichen Tagen auf der
Farm des südöstlich von hier ansäs.
sigen Herrn John H. Kunz, dessen
Sohn John Kunz und übergab den
jungen Mann der Militärbehörde in
Fort Crook. Der junge Kunz er.
' krankte im Camp Cody an Blind,
darmentzündung und erhielt Heim
Urlaub, wo er operiert wurde und
sich langsam erholte. Am 27. Juni
sollte er sich wieder bei seinem Trup.
penkörpcr melden, versäumte aber
dieses zu tun-
Herr und Frau Henry Schacht,
wohlbekannte Ansiedler des Otoe
Countys, feierten letzte Woche bei
vollkommener geistiger und körperli.
chcr Frische das seltene Fest der gol.
denen Hochzeit.
Fräulein Elsie Opp, Tochter des
Herrn und Frml Jakob Opp von hier
und Herr August Butz von Talmage,
liessen sich letzte Woche in Ncbraöka
City in die goldenen Fessel der Ehe
schmieden.
Gestohlene? Anio aufgefunden.
Beatrice, Nebr.. 10. Juli. Das
Automobil des Hcrrn Claude Floyd,
welches kürzlich von seinem Stand
Platz gestohlen wurde, wurde in West
Beatrice auf einer wenig besuchten
Stelle im hohen Gebüsch wieder auf.
gefunden.
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( Dr, lllmm l. 5MM
( Deutscher Arzt
Office : UiV Sud 13. tettOfit.
; 18. und ttiwm traft.
motwavn: -um et it. et.
Gprhttunden ton l b 6 UOt nutm.
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Telephon:
Cffltc k 61 an. Xtm2W
Cffltc rl 461 eittnna, 3
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T. F. BALFE
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tu k tt'kUM, Birrn.
ttU S Satm im I Cm'I.
1W7 tr strafte
Telephon Donglas 743.
WMmn StmtHtQ
Deutscher Advokat
ßumrnr 950054, Omaha Nsckwm!
vank-GetSuie.
Tel Douglas 852. Omoha, ftdst.
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S.'M tr'f-l-'SrWySi
Verbessern ihre Feuerwehr.
! Tccumseh, Nebr.. 10. Juli.
Bürgermeister Harry S. Villars und
Feuerwchrhauptmann C. M. Shaw
erwarben kürzlich ein modernes
Feuerlösch-Automobil mit sechs Zy.
lindern und tw.r Krasteiüwickluug
von 60 Pferdekräftcn.
Bestrafte StiefelschSftler.
Beatrice. Nebr., 10. Juli. Nich.
ter Elliö verdonnerte hier die bei
den Neger Den Robinson und Will
Bocks zu einer Geldstrafe von je
5100 nebst Kosten, da sie dem ge
genwärtig im Haftlokal seine 60
tagige Strafe wegen Trunkenheit ab
sitzenden Eli D'cMains Schnaps der
kauft haben sollen. Die Verurteilten
legten im Distriktsgericht Berufung
ein.
Tekamah Journal verkauft.
Tckamah, Nebr.. 10. Juli. Herr
I. 33. Tamplin, der bisherige
Herausgeber und Redakteur des
Tckamah Journal, hat dasselbe der.
kauft und wird sich mit feiner Fa
milie nach Kalifornien begeben, um
daselbst seinen Lebensabend zu be
schlichen und gleichzeitig feinem
Sohne William nahe zu sein, der auf
der Leland Stanford Universität sei.
ncm Studium obliegt. Herr Tamplin
wird die Reise nach der Pacific
Küste per Auto machen.
Verdächtige unter Bürgschaft gestellt.
West Point. Ncbr.. 10. Juli.
Harry Platner und Frank Fiese. Ei
gcntümcr einer hiesigen Garage,
welche kürzlich nach dem Auffinden
zahlreicher gestohlener Autos in der
hiesigen Umgegend von Omaha Poli
zistm verhaftet wurden, hatten im
Omaha Polizeigcricht ihr Vorverhör
zu bestehen und wurden unter einer
Bürgschaft von je $1000 dein Di
ftriktsgericht überwiesen. Sie sind
beschuldigt, im panzert zwölf Autos
gestohlen zu haben.
Sechs Fluchflinge eiugefangen.
Kearncy, Nebr., 10. Juli. Von
den neun Häftlingen, welche borge
stern aus der hiesigen staatlichen Bes.
scrungsanstalt ousgcbrochen sind,
wurden bis jcfct setzt sechs derselben
wieder dingfest gemacht, während
die Verhaftung der anderen kurz be.
vorsteht. Die Flucht wurde durch
den Verrat des aus Omaha stam
wenden Lcsier Moore ermöglicht,
der auf Grund seines ; guten Be
tragenö eine- bevorzugte Stellung
hatte, dieses in ihn gesetzte Ver.
trauen aber mißbrauchte und mit
seinen acht Spießgesellen flüchtete.
Finden menschliches Ekelet.
Columbus, Nebr.. 10. Juli.
Bei den Erdaushcbungsarbeiten für
einen Abwässcnmgsgrabcn stieß
man etwa 15 Meilen nordwestlich
von hier in einer Tiefe von nur drei
Fuß auf ein menschliches Skelett in
sitzender Lage, was hier zu allerlei
Schauergeschichten Anlaß gab- Dr.
A. A. Bald, welcher den Fund un.
tersuchte, erklärte denselben für die
irdischen Ueberreste einer weißen
Person, da die Kieferknochen für ei
neu Indianer nicht kräftig genug
seien. Einer der ältesten Ansiedler
der hiesigen U'Ngegcnd glaubt sich
erinnern zu können, daß vor Iah.
rcn in unmittelbarer Nähe der
Fundstelle zwei Männer wohnten,
von denen eine? plötzlich auf uner
klärliche Weise verschwand. Andere
Leute sind wieder der Ansicht, daß
s,S sich um den Leichnam einer weißen
Frau handle, welche von Indianern
ermordet und dort beerdigt wurde.
Verlangen KriegSprohibitioa.
Platte Center, Nebr., 10. Juli.
Bei der kürzlich hier abgehaltenen
Konvention öcr Dreschmaschinen
Eigentümer d:S Staates Ncbraska,
wurden von denselben verschiedene
Beschlüsse von großer Wichtigkeit
angenommen. Die Drescher verpflich.
ten sich darin, ihr bestmöglichstes zu
tun, um eine Verschwendung des
Getreides zu vermeiden. Glc?chzel
tig befürworten sie auch die Ein
führung von Kriegsprohibition, um
die Vergeudung von Brotgetreide,
welches in der Herstellung alkoholi
schen Getränken verwendet wird,
hintanzuhalten. Einem weiteren Be.
schlus; zufolge, sollen die bei den
Dreschmaschinen angestellten Arbei.
ter einen Tazlobn von fünf Dollar
erhalten. Bei durchschnittlichem
Saatenstand, d- 1. etwa 30 Bushcl
Hafer oder Gerste, oder 12 bis 13
Bushcl Weizen zum Acker, soll der
Farmer für daö Dreschen dcS Ge
treides 6 Cents per Äushel für
Gerste und Haft? und 7 Cents für
Weizen bezahlen, wobei der Drefch
maschincneigentümcr die Kohlen
und da? Oel zu liefern hat.
Nachdem die NahmngZmütktver.
waltunz die Butterpreisk festgesetzt
hat, soll in den Kreisen der Spcku
kanten ein Gefühl herrschen, als ob
ihneil regelrecht die Twtter von,
Streit gefallen wäre.
Frau G'Aett sagt,
bah öke Aesultate
wunderbar waren
Omaha Dame ist über die durch
Tanlac erzielten Resultate
sehr enthusiastisch.
In Anbetracht der kurzen Zeit
wo ich Tanlac verwende, sind die
dadurch erzielten Resultate tatsächlich
als wunderbar zu bezeichnen und
dies ist auch die Ursache, warum ich
über diese großartige Medizin so
enthusiastisch bin," sagte kürzlich
Frau Gena O'Ncil, 2020 Harney
Straße wohnhaft und die Gattin des
Ingenieur dcö Omaha Club.
Meine Gesundheit war schon seit
langen angegriffen," fährt sie fort,
und vor etwa fünf Jahren wurde
mein Zustand so schlecht, daß ich
kaum etwas essen konnte, ohne dar
unter zu leiden. Nach jeder Mahl
zeit bildeten sich alsbald Gase, welche
mich derartig aufblähten, daß ich die
Beschwerden kaum auszuhalten ver
mochte. Meine Nerven wurden ganz
zerrüttet und ich litt an Schlaflosig
keit. konnte keine Erholung finden
und war des Morgens gänzlich ar
bcitsunfähig. Gleichzeitig wurde ich
auch furchtbar von Rheumatismus
geplagt und meine Schultern, Ell
bogen und Hüften schmerzten mich
derartig, daß ich beinahe wahnsin
nig wurde. Neuralgische Kopfschmcr
zen verbitterten mir das Leben und
ich befand, mich tatsächlich in einer
Verfassung, daß ich mir nicht mehr
zu helfen wußte.
Mein Fall fchien tatsächlich hoff
nungslos als ich zuerst von Tanlac
hörte. Mein Interesse dafür war
sofort'erweckt und ich las mit großem
Interesse all die Berichte, in welchem
andere Leute die mit dieser Medizin
erzielten Resultate beschrieben, und
kaufte mir eine Flasche zur Probe.
Kurz darauf besserte sich mein Appe
tit und ich aß meine Mahlzeiten mit
größerem Vergnügen, wie je zuvor.
Ich fuhr mit dem Gebrauch der Me
dizin fort, bis mein Verdauungssy.
stem in Ordnung war und kann jetzt
irgendetwas essen, ohne dann nach
den Mahlzeiten von Gasen, Blähun
gen oder anderen Leiden geplagt zu
werden. Meine Nerven haben sich
beruhigt und ich kann jetzt wie ein
Kind schlafen. Aber das Beste von
Allem ist die Art und Weise, wie
Tanlac den Rheumatismus und
Neuralgie aus meinem System ver
treibt. Die Linderung meiner Lei.
den durch den Gebrauch von Tan.
lac ist so bemerkenswert, daß ich
überzeugt bin, daß dieselben nach
dem Gebrauch von etlichen anderen
Flaschen Tanlac gänzlich verschwun
den sein und ich wieder zur gesun
den Frau werde."
Tanlac wird in Omaha verkauft
von der Sherman & McConncll
Drug Company. Ecke 16. und Dodge
Straße: Owl Drug Conrpany, 16.
und Harney Straße; Harvard Phar
rnacy, 24. und Farnam Straße;
nordöstliche Ecke 19. und Farnam
Straße, und West End Pharmacy,
49. und Dodge Straße. Falls Sie
außerhalb Omaha's leben, dann
fragt Euren Druggisten für Tan
lac (Anz.)
r; Schlangen im Hospital.
In den Hospitälern für Bestien,
ln Verbindung mit zoologischen är
ten und großen Menagerien, werden
Schlangen, namentlich die selteneren
und wertvolleren, ziemlich häusig als
Patienten behandelt.
Sie erlranken öfter, besonder? an
einer Art Mundkrebs, welche auch
sehr ansteckend ist und daher auf das
sorgfältigste überwacht wird. Sowie
bei irgend einer Schlange Zeichen ei
nes derartigen Leidens sich bekunden,
wird das Tier sofort in Behandlung
genommen. Gewöhnlich wird durch
Mundwaschungen und durch Be
sprenkelung mit gewissen Desinfizie
rungsstosfen das Uebel gehoben.
Schlangen sind nicht gerade die
angenehmsten und geduldigsten Ho
spital-Patienten, die man sich wlln
schen kann. Aber die Sachoerstän
eigen dcS Bestien-Hospitals kommen
verhältnismäßig leicht mit ihnen zu
Wege, selbst wo S sich um wirkliche
Operationen an solchen Tieren han
delt. Wenn eine giftige Schlange zu
behandeln ist, muß man natürlich
besonders vorsichtig sein; aber eine
große Ereifzange, unmittelbar unter
dem Kops angesetzt, verhindert daö
Beißen.
Frl. Minnie Aalton, von
der North Lake-Schule nahe Jshpe
ming. Mich., erschoß den Leiter der
selben, Egward I. McCabe. worauf
sie sich selbst das Leben nahm. Man
vermutet, daß zwischen den beiden ein
Verhältnis bestand und Eifersucht
daS Motiv für die Tat war. Beide
waren 25 Jahre alt.
Die Schaffenden freuen
sich jeder Tat, olS Frucht ihreZ eige
nen StrebenZ, als wäre sie ein
Stück ihrer eigenen Kraft. deS ei
genen Könnens und Lebens. Di
Faulen aber, die traurigen Kunden,
haben deS anderen Erfolg, des an
dern. Tat olS eigene Niederloge stetI
empfunden.
! Das GM lion Vlclldhcim.
Roman von
(25. Fortsetzung.)
18.
ßM EvS von Wkndheim limner
schon geahnt und gefürchtet, daß näm.
uc? Vftt illttiovung mit Herrn von
Perlewttz für Mk Slknti zu iner
Katastrophe werdm könnte, war ihr
durch ihren Auftnthalt in Berlin und
durch daö Wiedersehen mit dem !hemi.
r rm voue umfange bestätigt wor
den. Ihr Plan, durch möglichst aerin,
geS Aufsehen dem lungen Mume die
Thatsachen verborgen zu halten, war
imVFiucri uno mume ja MlttzUH, sru
her öder fpater. mißglücken. Gleichzei,
ng wer tlr ar ucy durch dies Wie
versehen die ganz Schwer der über.
nommenen Pflichten und die ganze
Härte bei ihr bevorstehenden Schicksals
zum wußtfein gekommen. Jdt erst.
wo sie sah. was sie dort verloren und
waZ ihr hier bevorstand, dachte sie
schaudernd an ihr Zukunft und fragte
sich bang: Kannst du daö rtragen?
Hast du dir nicht zu diel zugmutht.
vurcy vas gegeben Wort nicht unmög
licheö auf dich genommen?
D Frage kam zu spät. Sie hätte
sich daö früher überlegen sollen. Jetzt
war iyr Wort verpfändet und ihrer
ganzen Charaktevanlag nach würde sie
eher zu Grunde gehen, als ihr Wort
vrechen. Sie dacht auch gar nicht da,
ran sich ihrer Pflicht auch nur im Ge
nngften zu ntziehen. Ihr Wort war
heilig. Ebenso wenig wie ein Anderer
dürfte sie daran deuteln und zweifeln.
Das hinderte aber nicht, daß sie wie an
Leib und Seele gebrochen von Berlin
zurückkam. Herr von Perlewitz hatte
es sich nicht nehmen lassen, sie vom
Bahnhofe in Blendheim abzuholen. Er
war überhaupt ihr gegenüber die Auf,
mrksanüeit und Liebenswürdigkeit
tmu
Nun? fragte er sie. lö sie aus dem
Wagen stieg, wie ist Alles gegangen in
lotnm
Eut, gut! antwortete sie müde.
Und deine kleine Nicht ist ein gesun
des. strammes Kind?
Ja. Si ist lebhaft und fund.
Ich dachte, ihr würdet sckon beute
früh zurückkommen, du und Ppa. aber
dein Bater yat wotu noch Geschäfte in
Berlin?
Eva hatie den Blick gesenkt nd sah
i . ... ... . r '
mofi, wie er t oei meier yvage tau
ernd und forschend ansah.
Ja. Er ist ja deshalb wohl zumeist
ngesaynn, rmiver n aynunasloS.
Und Alleö ,st gut gegangen? Wie?
kragt er kvhaft weiber.
Ich weiß es nicht. Ich habe mG
natürlich darum nicht gekummri.
Nun, freilich nicht. Und wenn du es
auch gethan hättest, so würdest du wohl
nichts davon verstanden haben. Aber
man sieht und hört doch wohl glegent
lich. was vorgeht. Wie?
Sie hatte keine Ahnung, weshalb er
zragte, und war lusrikden. dak r nicht
auch noch wiesen wollte, was sie selbst
dort Alles geiiMl ünd MaS sie ihm doch
woyt man i? yarmwö hatte erzählen
ivnnen.
Papa halte Wohl mit dem Lerrn Di
nctor Siernfeld Geschäfte, antwortet
iie ruyig, wenig tenö hab ich, setzen.
daß s sehr ifrig mit inander spra
en.
Mit Siernfeld? Ja. ja, daS ist der
- Hm, nun. yofsenulch it Alles
gur gegangen, mti
Nein, ich glaube nicht, daß Papa zu,
frieden ist. Er ist fö? niedergeschla
gen und sieht sogar kränklich aus. Ich
weiß nicht, ich fürchte, er hat Verluste
gehabt oder glaubt, welche zu haben.
Mit diesen neuen Glendheimer Actien
ach Gott, was weiß ich davon? Mir
thut nur Papa leid, der sich die Sache
wirklich zu Herzen nimmt, vielleicht
meyr, als der ganze ram werth ist.
Perlewitz verlor kein Wort von dem,
was si sagte, und wurde sogar so nach,
denklich und zerstreut darüber, daß s
auch ihr auffiel.
DaS ist zu wünschen, sagte er zer
streut, als wenn er an etwas ganz An
dS dächte, daS ist wirklich sehr zu
wünschen.
Eva gab der kurzen Unterhaltung
weiter keine größer Bedeutung und
hatte sie wohl auch bald darauf der
gessen. Anders Herr von Perlewitz.
Er sah den Oberst von Vlendheim ge.
drückt und verlegen hcrumschleichen
und horte, waS sich die Leute erzählten.
Er paßte sogar darauf sehr genau auf.
ebenso wie er sehr aufmerksam auf das
hörte, waS er auö Eva herauslocken
konnte. Es konnt ihm natürlich nicht
gleichgiltlg sein, ob Oberst von ölend
heim an der Börse .sein" Herr von
Perlewitz sah des Obersten Geld schon
für sein eigenes an Geld verspielt,
oder nicht. Ihm lag ine Geschichte im
Gedächtniß, die sich vor einigen Iah
ren, als r noch bet der Truppe stand,
ln Dresden ereignet hatte. Ein Ka
mrad hatte sich in ein angeblich stein
reiche Amerikanerin sterblich verliebt,
di mit den Millionen, di sie oder ihr
Papa in Amerika besaß, nur ss um
sich warf. Nach der Hirath halkn sich
aber di Millionen bis auf inen Wa
gen voll alter M'öbel verflüchtigt, und
da ganze Regiment hatte übe, den bla
mabkn Heninfall bei OsficierS ge
-41. To folltkjl ihm.kIüriiHniHt
Woldemar Urban.
" MUttMlltmtMMIWt )
gehen und deshalb war Herr von ,Perle,
Witz auf, der Hut ,
Natürlich-nhm sich Lerr vsn Perl!
Witz im persönlichen. Äerkehr mit Eva
möglichst m At, sich von diesen lir
wägungen twaS merken zu lassen. Eva
aber hatte, wenn sie auch instinktiv
die Kluft suhl, d zwischen ihrem in
nesen Empfinden und dem ihres Vräu
tigamS lag, doch keine positive Kennt
niß, wie Herr von Perlewitz im Grunde
genommen daS Berhältniß zu ihr an
iah. Ci fühlte das Opfer, das sie
bringen mußte, daS ihr daS Marsch
Marsch Vorwärts Recept ihres Ba
tetS auferlegte, und wenn sie in den
träumerischen Frühlingstagen, die nun
auch sür daS Schwß Blendheim an
crawir, in oth einkamen iparigangcn
. . . ' s sV . "
tundenlang hin und her ging, wenn sie
ah, wlt Alles um sie her sich neu be-
te, neu grum und blühte, aus tau
end Wundern der Natur sich der Früh-
ling schuf, dann rannen leise und un
bemerkt di Thränen über ihre Wan
gen, die sie ihrer Jugendliebe, wie
einem längst entschwundenen Glück,
nachweinte. Ihre weiche, innerliche
Natur fchloß sich gern von den heftigen
Stürmen der Welt ab. Sie war ihnen
mcht gewachsen. Sie lvar ine He,
roim, die durch alle Hindernisse der
Welt siegend hindurch schreitet, wie das
so schon in den Buchern zu lesen i
Aber sie sllhlte gerade deshalb um so
inniger, um so zarter und weiblicher,
Deswegen hatte auch ihre Erinnerung
an das frühere Gluck, an ihre Jugend
liebe nicht den verblanten Schein von
etwas Gewesenem. Es verletzte sie so-
gar, wenn sie da oder dort hörte oder
laö, daß man von Jugendeseleien".
von den Kinderkrankheiten des Herzens
und wie die spöttelnden, weltklugen
Ausdrücke lauteten, sprach. Ihre Er
innerung an die wenigen glücklichen
Augenblicke, die sie mit Felir verlebt.
war vielmehr eine Äerklärung, in
Fruyllngswunder, daS nun freilich zu
ihrem Schmerz von den Stürmen der
Mit entblättert und zerstört wurde.
Manchmal wünschte Eva, nicht nach
Berlin gefahren zu sein und das Wie
versehen mit Felix, daS alle Wunden
ihres Herzens aufgerissen, gehabt zu
haben. Wer konnte wissen, ob sie dann
nicht leichter und besser sich in daö Un
vermeidliche gefunden hätte. Sie hätte
vielleicht etwas weniger geweint und
wär gleichgiltiger und kälter gewor
den. Dann aber kamen immer wieder
Augenblicke, in denen sie für nichts in
der Welt dieses Wiedersehen verkauft
haben würde. Wie voll und kräftig,
wie stolz und freudig hatte ihr Herz ge
schlagen, als Director Sternfeld in Be
zug auf Felix Sellentin gesagt: Solche
Leute haben kein Recht, sich beifeite zu
stellen. Sie gehönn der Menschheit
wie Licht und Luft, wie Winter und
Sommer! "
Sie hätte den Mann für diese Aner'
nnung küssen mögen. Wie hatte sie
sich auch sonst dem ihr bis' dahin völlig
fremven Glernftld so ras cy anvertrauen
können, wenn sie nicht gleich gesehen,
daß er den Werth des jungen Forschers
erkannt hätt, stin Gönner war? Für
ihr Leben zern hätte sie Siernfeld ge
fragt, wZ Mix in jener Nacht von ihr
gefsKt, lS im Fieber gelegen und
den Vkme. Eva ausgesprochen. Aber
Siernfekv haiie s so scharf angesehen,
daß sj, r könne ihr öis in's
Her, jy itwfc ;jk hatte den Muth zu
iffl ichi'kMsund, Vermuth
M'lt0i'ttlfkMti aewessn. Karte sie
ine ine Mörderin
um! m lNeder.
W fKÄMn, Mau'ch.?. Hatte sie
nichts' O'QW, !was -dI.rau auf
dies , UM Utäf, und' besitzt, verlmg
ml MZWA,' wS'grD'M' mslh
kgKSrtß iHnn.Meittne auch
giH sen gnMkn,M acyten sind,
s RSe,s drch mchti-mmerer,s,'be
WiWAp'M 'Kug, pnvern lyren
WsMn''ttGn oft W'ahrlftittn zu
rnde, Ne klug' nur nrcht as
zufpreöM memi '"
Ja! Si'wsr'eine Werrätherin und
war auch ein Mörderin geworden,
wenn g!ix,fisrv. - In all' ihrer Innig
ke,t und zgrtsn .Gefudiswarme, war
sie das gejvsrn,' wenn nicht eine HL,
Herr Hand' fchtzend über sie auSgebrei
tet wiire. '
Und dann. flössen ihre Thränen wie,
der bittettr.als'j und sie saß in den
verborgensten' Mnkeln ihres Parkes
und schaute drch ihre Thränen hin
durch' m' die Frühlinaswunder. War
es denn möglich' fragt si sich trostlos,
da& die Welt.etn io großes, Uberwälti.
gendes Glück barg, wo sie doch fo jäm
merlich und unglücklich war? Was
fchwatzten die Leute um sie herum so
viel vom Glück 0 Blendheim", das
vie yerzen d Menschen verwirrte, sie
unglücklich und elend inacht? Das
wahre Glück, mn Blen-dheim so, w
daö Glück vsn Nöerwelt, tt?f im Busen
wie ine schk?fede F. Heil dem
Sterblichen," dn,giiges.Schicksal die
zur recht! Ewnde und am rechten
rte weckt.
Der ewse.FM, dZe emMe Leru
hizunz. E!a'i,:iidM' Zeit fand
vxikvci'x taH !,AM.He!.fafi'jc,
zw,'. !-k7szzan'Sra
." 'fitniin' -2.f' r 1.
SelientijDm:ÄR'Tk'se!',
etnigen )-tM.-tm,t mmin
wo's!
gkKFrte und an das in hübscher Garten
stieß, ihr ein Wohnung rmiethet
hatt. Dies Briefe, von denen Eva
natürlich voraussetzen konnt, deß Fe,
lix s laS, warn di Erleichterung
ihrer bekümmerten Seele, und wnn sie
auch fast lauter leichgrltigen Tages
klatsch übr die Vorgänge in Blnd
heim enthielten, so konnte man doch
zwischen den Zeilen herauslesen, wie ti
um di Briefschreiberin stand. Wie ei?
geheimes Fluidum von Seele zu Seelk
strömten diese Briefe auch aus den ba
nalsten Redewendungen ein gewisse!
Sehnen und Wünschen von Herz z
Herzen auS, dak wohl verstanden wur
de. wenn eS an die richtige Adresse kam
und das stumm und todt blieb, wen
daS nicht der Fall war.
Eines TageS traf sie unvermulhe!
mit ihrem Bater im Park zusammen
ES schien ihr sogar, als ob r sie ge
sucht habe.
Eva, WaS ich sagen wollte, begann
der Oberst etwas verlegen, als ob ,
nicht die rechten Worte, sände, wak
Perlewitz heute da?
Nein, Papa, heute nicht. WeShall
fragst du?
Nun, wir können ja offen über du
Sache sprechen. Eva , ...
Welche Sache meinst du?
Eure Hochzeit. Ihr habt sie für de
August festgesetzt?
Ja. auf den zwölften August. Bern,
hard wollte durchaus den Tag, weil
das der Hochzeitstag feiner Eltern sei.
Na ja. Ich weiß wohl. Aber es
wäre mir doch lieb, wenn du ihn zu ei
nem kleinen Aufschub überreden .könn
test. .
Eva horchte auf.
Einen Aufschub. Papa? Wer :
Höre nur zu. Ich habe mit Perle
Witz natürlich gewisse Abmachungen ge
troffen bezüglich seiner Hypotheken, von
denen ich einen Theil übernehmen soll.
Nun paßt mir das aber jetzt schlecht,
oder klar heraus gesagt: es geht jetzt
nicht. Ihr müßt warten.
Aber, lieber Papa, wenn S daS ist,
was dich kümmert, so sei nur froh und
lustig. Das ist das Allerletzte, was
dich betrüben sollte und MS unS in
teressirt.
Du sprichst KaS fö hin, bei eS ist
doch anders. Ich weiß, daß Perlewitz
darüber anders denkt, als du. Er hat,
so viel ich weiß, auch Anlaß dazu. Aber
wir wollen davon jetzt nicht weiter
den. DaS haben wir ja vorneweg auch
schon gewußt, daß er darauf rechnet
und rechnen mutz. Es handelt sich jetzt
um einen Aufschub. Du brauchst des
halb nicht gar zu ängstlich zu sein
. Oh, Papa, was mich anbelangt
Ich weiß schon. Das soll bei den
jungen Mädchen immer so aussehen,
alS ob sie am liebsten alte Jungfern
werden möchten, und dabei zählen sie
doch monatelang vorher die Tage aus,
die noch bis zur Hochzeit vergehen
müssen
Aber ich versichere dir Papa un
terbrach sie ihn eifrig.
Er ließ sie aber gar nicht zu Worte
kommen. ' '
(Fortsetzung folgt.) j
- - ...
Zarter Wlk,
Herr: Guten Tag. mein tixMtm
ich ah. habe ich die Ehre mit
der Tochter des Hauses?"
Fräulein Elfe': Jawohl Sie
wünschen, mein Herr?"
Herr: Jch:mÄHte gern Mken
Herrn Papa sprechen " . . .
Else: Ach. der ist jetzt nicht hier
aber bitte, treten! Sie doch Wäkligsj
näher viMcht . .spnchen .Sle'nni
Mama ?
t
4e Rchtfrsmks.
7.
Herr MedermaKr ertheilt femi
Sshne.der einige. JugenWreiche auf
oenii'SewTen hat eine Menzeuge.
Aber'bedenZeHapa. sagt,der' lieh;
Fiingling, daßlaüch Du,enft'jung'ze
weftn und Tine Possen fMieVen
hast!" ! t ...
Leider nin," seufzt Herr, Bieder
meier. .AlS ich jung. war, hatte ich
kein Geld, nv als ich ich asjzden,
war es zu spät... 7'.'
UnterKöchinnen. Köchin
A. : Ich bin froh, daß ich jetzt in eine
recht gebildete Familie komm', da wird
man dann selber gebildet." Köchin
B. : Nit immer, ich war drei Ich
lang bei einem griechischen Professor
und nicht ein Wort Griechisch hab' ich
'lernt!", '
,KM"SWM?'sMkS
LrtastkmsiMkH:.j ,Sakr,! warum
spielfte 'den hier : in diesem. Hause
slnze Mtn:.J. we.De.
Krle. in det , Haus'' wotzt een Feind
von unr!",'
. r-&aMtftr'' Fräu'Vt
ihren ; mum : DaS ist die,' er-
NnfteMsdk'iHks . Mann" (mit
twei"- EeuZLerf. $zS 7 kennen . v!r
schöpf '.-An ei 'paar ,ÄlÄKn ' gibt'
dschichzr) twk aklnneueftt.
Raturgeschichtli ch F.
Lehrerin: Esft'oft so schwer, die
sakschen Anschauungen ans den Kin
dern hekauszubrmgen, welche Ihnen
zu Hause einaoimpft werden; neulich
erklärte eine meiner kleinen Schülerin
nen den Hasen für einen Loge!, weil
er Ostereier lege." Lehrer: Aehnlich
erging mir' vor einiqer Zeit mit ei,
nem meiner kkinen Schüler, der den
Storch in die Klasse der Sauaethiere
einreihte, weil er lebendige Irrn
gknZ'zitt'Weit brinze.'
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