Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, July 02, 1918, Image 1

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PüBLISnED AND DXSTRIBÜTED üNDEß
PEKMIT (No. K4), AUTHüßlZED Bit THE
ACT OF OCTOBER 6, .917. ON FILE AT
THU POST OFFICE OF OMAHA, NEBE.
BT ORDER OF THE PRESIDENT
JL i. BURLESON, POSTMASTER-GENERAB
An American Newspaper
fthich itands sor Ameri
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publishcd in the Ger
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üierman
8 Seiten.-No. 95'
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35. Jahy .
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Omaha, Nebr., Dienstag den 2. Juli 1918.
JtalGer greifen
toiclcr mit Erfolg an
Nonte i Bal Bella, Colöelrosso und Col oi
Chele in ihrem vesitz; Oesterreicher verlieren
fast 2,000 Mann an Gefangenen
Erfolgreiche Scharmützel oer Briten u. Franzosen
Französischer Bericht.
Paris. 2. Juli. Das Kriegsamt
'"IMe heute, daß französische und
! v.'rikanische Truppen ihre Linien
'"l .r.x. . s-s,,,. T-fi;,.n-li tinvlw'L
I. ,UO) l Ull VilJUil.UM''-y'-ni;
ün, indem sie die Oltschajt Vax
die westlich davon gelegenen Hö
r-i nahmen und 290 Gefangene,
ijj nntec 5 Osfiziere. machten, West
3 von Chatecm.Thierry," heißt es
JpMin Bericht, gelang es durch ei.,
r, von Franzosen und Amerikauern
. .j'lgreich ausgeführten Lokalem
I ff, die Stellungen derselben an
tsl VaupHügel 201 Front zu ver
litrn. Das Torf Vaux und die
b-jjeii westlich davon wurden von
Amerikanern erstürmt; dieselben
Cfjrnen 200 Feinde, darunter 5
seziere, gcsangen. Zivifchen Mimt
mbtcr und Noyon sowie östlich von
rAnnis. machten französische Abtei
f gen mehrere Gefangene. Angrif.
I: icr Deutschen nahe Belloy. Haute
j im Elsaß wurden durch' das
szosische Feuer abgeschlagen."
fterreicher greifen vergeblich sn.
..italienisches Hauptquartier, 1.
Ä (Nachtbericht). Die Oesterrei.
machen große Anstrengungen,
Monte di Bal Bella zurückzuer.
Lxn. Nach dem gestrigen Gefecht
3 der Feind wenigstens 1500 Lei.
' auf dem Schlachtseld zurück.
i 2000 Oesterreicher gerieten
"Gefangenschaft. Die Oesierreicher
y , ";fen 48,000 Mann in den Kampf.
5nochtm jedoch nichts auszunch.
!l?s Das italienische neunte Jnfan.
.Regiment, die Regina Brigade
Zf eine Compagnie Tschecho.Io.
.An zeichneten sich bei der Erstür.
!"".ig des Monte di Bal Bella be
IfiierS aus und verteidigten das ge.
wncne Gebiet gegen deir Feind,
j.h., mehrere Male zum Gegenangriff
:ging in erfolgreicher Weise.
"U '
aliencr gewinnen mehr errain.
stme
oiiDON, situ. as ujitiiti
jiriegsamt hat zugegeben, dafz
SA'':
l :.. O'j-t;,,.,. in Son Wi'iifo Hiirfi
, ' I )IZ (iMUtlVtlli. Ml VI -Wjl-V v.v.;
,.Ae rtn-itMifdier lUinkte. auf dem
ite del Nosjo und di Val Bella
m ein westlichen Ende der italieni
sche ftrmit aeiedt lmben. Wien mel-
bafz sich die österreichischen Trup
Vcnaui vorbereitete Stellungen zu
rück.gg,. Haben, Dieses bedeutet.
dafz, oi, pitic prtielilidie Tcklav
pe Glitten hat. denn die Oesterreicher
lau;n stark befestigte Stellungen m
nc rni welcken sie vertrieben wur
den Trr italienische Angriff war
'"fältig geplant und wurde in eial
trr Weise ausaefülirt. In dem gest
rn Bericht des Generals Diaz
'?zt es: Auf der Asiago Hochfläche
"c'Uneten aesiern friih unsere Trup
wieder den Kampf. Der stark
bGltigte Col del Rosso wurde nach
'"pgigem. hartnackigen Ringen ge
normen. (Segen Mittag und am
'Amittag unternahm der eind ge.
W unsere Stellungen auf dem
Ifflcf., s; Ms Hlrft im ftnrfn föc.
,tit VI JU4 l-uu (.n..
angriffe: was von den feindlichen
?,ssen nicht von der Artillerie nie.
oex Vemal)t wurde, geriet m das cit.
tl r Infanterie und wurde zum
Wecken attliMwtm. Nniere Aero
plae nahmen in kühner Weise an
dewZ Karnpfe teil. Die Verluste, wel.
dem Femde am Samstag uno
. SoMntag zugefügt wurden, waren
"UKZmein schwer, die unseligen wa
ren Zinkolae der Entschlossenheit des
AnsUisses und der Feuerwirkung u.
lerea. Artillerie gering. Aus oem
übrIien Teil der Front war der
ari?,ns aestcrn normal. In dem
?i Tal und in der liegend von
Wudicaria überfielen wir eine feind
lich Feldmache, machte mehrere Ge
fart'rene und eroberten eine Anzahl
MaAchmmgewehre. In der Gegend
donß Meugna wurde ein 'eindl'cher
klnAxiff obgesil läge,?.
WaS die Teutschkn likanspriichk.
M erlin, über London. 2. Juli.
sH,icllm Aiigal'en des .Uriegeaint-i
genA ß haben die Deutichen seit Be.
gim Offensive am 21. März
191 1 454 Mann der Alliierten geian
ökn D qenomnim : hiervon waren
039 fl iHriifti und M.OU'J Franzosen:
der 1 rt verteilt sich auf Tortuaic.
sen, Belgier und Amerikaner. In
dem diesbezüglichen Bericht heifzt es:
Nach Abschluß der angestellten Be,
rechnungen hat es sich herausgestellt,
das; sich die hinter die Front gebrach
te Zahl der unverwundctcn Gefan.
genen seit dem 21. Marz bis zeht
auf 101,151 belaust. Die Gesänge
nen und Verwundeten wurden in den
Hospitälern untergebracht. Hiervon
waren 94,939 Englander. Unter
diesen befanden sich vier Generäle
und ungefähr 3,100 Ofsizicrc. Die
Franzosen bussten an Gefangenen
b0,009 Man ein, darunter zwei Ge,
eräle und ungefähr 3,100 Offiziere,
Der Nest verteilt sich auf portugic.
fische, belgische und amerikanische
Ltreitkräfte.
Es wurden von unö 2176 Ge
schütze und 15.02 1 , Maschinengeweh.
re erobert."
lieber Ereignisse an der Schlacht
front heisst es: Teilangriffe der
Briten nördlich von Albert wurden
abgeschlagen. Zwischen der Aisne
und Marne entwickelt der Feind leb
hafte Tätigkeit: seine Infanterie
dringt öfters in starken Abteilun
gen vor. 9!ahe St. Pierre Aigle
und südlich davon griffen die Fron,
zosen nach anhaltender artilleristi
scher Vorbereitung an, wurden je
doch zurückgeschlagen."
Britischer Bericht.
London, 2. Juli. Feldmarschall
Haig meldete heiäe, dasj ein seindli
cher Angrisf nordwestlich von Albi,
der in der Absicht unternonimen
wurde, das am letzten Freitag ver
loren gegangene Geläut? zurüzuge.
winncn. mit schweren Verlusten fiir
den Feind abgeschlagen wurde.
Zlvischen Samstag und heute ha
ben britische Flieger erfolgreiche
Streifzüge in feindliches Gebiet un.
ternommen. Saniötag Nacht wurde
die chemische Fabrik zu Mannheim
bouibardiert ; Sonntag wurden Bom
ben auf den Bahnhof und die Fab.
riken zu .Uarthaus, Trier und Metz.
Sablons herabgeworfen; ferner wur
de da,S Airdome zu Boulay, die
Bahnstation zu Thionville. Remilly,
Landau, weibrücken, Saarbrücken
und Mannheim beschossen, und ge.
siern ivurde Melz-Sablon wieder be.
schössen. Ein feindlicher Aeropla
wurde herabgeschossen rind zmei bri
tische Michiiien werden vermiet.
Haig berichtet ferner, das; wäbrend
der Kämpfe der letzten paar Tage
1957 Gefangene eingebraebt wr
den.
Tkntschkr Bericht.
Berlin, über London,. 2. Juli.
Das Gros-.e Hauptquartier berichtete
am Tonntag: Der Kampf in den
Abschnitten nördlich vom l'nc-, und
südlich vom Aisneflus; nahm zu. Ar
tillerietätigkeit hielt den ganzen Tag
an. Am Abend lebte er auch an
der übrigen Front zwischen dein
9)!er und Marne-Flnsz auf. Es san
den kleinere Artilleriegefechte wäh
rend starker seindlicher Borsloste siid
lich vom Ourcg'Strom statt ; und als
Ergebnis', einer erfolgreichen Opera
tion unserer Truppen am Hort
niannsmeilerkopf machten wir Ge
fangene."
Schlag des Feindes erwartet.
London, 2. Juli. Alle Anzeichen
scheine auf baldige Wiederanrnah.
nie groster Kämpfe an der westlichen
Linie zu deuten. Bon ?)pern bis
nach Nheims sind die grossen Ge.
sä'ütze geschäftiger, als sie eö seit ei
er üieilie von Zacvn waren; und
wahrscheinlich bereite die Deutschen
eine starken Gegenflost gegen die
Abknabberungtaklik vor, die ihnen
in der verflossenen Woche wichtige
Punkte kostete. Sie mögen irgend
wo a der Hnuptiront von 200 Mri
leit zuschlugen; ja man glaubt hier,
das; duser Schlag der wichtigste sein
inird, welchen der Feind bisher ge
führt bat. Tie Franzoie fahren
fort, ilire Verteidigungsitellen zu ver.
vollständige.
Libertti'Motor am besten fiir See
flukUenge Washington, 2. Juli. Ei Be
richt voui V,ze-Admiral Sims an den
(Zrfsüäz Daniels, der gestern ein.
Telegraph-Uesolution
wird opponiert
Man will Kontrolle auf sechs Mi
nate nach dem Kriege be
schränkt sehen.
Washington, 2. Juli. (Korre
spondenz von L. E. Martin von der
United Prest.1 Eine Opposition,
wie sie immer eintritt, wenn ein
Vorschlag für die Beschlagnahme
von öffentlichen Verkehrsmitteln
durch die Negeung gemacht wird,
entstand heute r Kongrcsz, um die
Passicrung der Vorlage zu hindern,
die dem Präsidenten die Vollmacht
gibt, die Telegraphen- und Tele
phonlinicn als KricgSmaregel zu
übernehme.
Alle gegen den Ncgierungsbesitz
kämpsende Mitglieder des Kongrcs
scs erklärten cnphatisch, dasz die Re
solution. die im Hause vom Reprä
sentante Aswell und im Senat vom
Senator Theppard eingereicht wur
de, nicht ohne Beschränkung der Nc.
gierungSkontrolle bis auf sechs Mo
nate nach dem Kriege passieren
dürfe. Wie sie jetzt lautet, ist keine
Beschränkung vorgesehen.
Es ist wahrscheinlich, das; im In-
teresse einer schnellen Durchsührnng
der Vorlage, um den Streik der Te
legraphistcn am 8. Juli zu verhü
tcn, die Beschränkung zugestanden
wird. Dies jedoch scheint die Oppo
sition nicht zu beunruhigen. Das
Gerücht, das; die Systeme vom Ge
ncralPostmcister Burleson, als Ge.
neraldirektor für Verbindungen, ge
leitet werden sollen, erregte den Aer
ger der Mitglieder einer großen
Gruppe in beiden Häusern. Aber
die meiste Opposition wird sich in Re
den austoben und die Resolution
wird wahrscheinlich in der Form
passieren, wie sie der Präsident
wünscht. Tie Passierung mag mit
den Kongrefjfericn in Konflikt gcra.
ten, die von den Leitern für den 10.
Juli geplant war.
Das Handelskomitee des Haufcs
hat heute ein Verhör über die Reso
lution veranstaltet. Repräsentant
iiViucÜ sollte dieselbe erklären. Die
Sekretäre Daniels und Baker, welche
sie als notwendig befürworteten, um
militärische und Marine-Geheimnisse
zu schützen, wurden ersucht, daran
teilzunebmen, ebenfalls GeneralPost.
meister Burleson.
84 Namen auf den
amer. Verlustlisten
Washington, 2. Juli 8' Mann
wurden von Gen. Pershing heute
auf der Verlustliste gemeldet- Acht
Mann wurden im Kampfe getötet;
10 erlagen ihre Wunden; einer
starb an Kra,:kh,it. 48 Mann wur
den schwer und zwei leicht verwu.
det. Die Schildere der Wunden von
zwei weiteren ist noch nicht feftge
stellt. Ielm Mann werden vermisst.
Die Leutnant? I. I. Bremer.
Bristol Tenn., und G. B. Redwood,
Baltimore, Md., fielen im Kampfe.
Die Leutnants G. P, Gustafson,
Sncamore, Jll., und G. D. Jackson,
Kingwood, W, Ba.. erlagen ihren
Wunden- Leutnant G. E. Eroal
Sisleton, ?. T.. befinden sich unter
den Vermißten.
Wellington, 2. Juli Die Ver
lasilisle der Marinetruppen zeigte,
das; drei Mrm nach dem Kampfe
tenii'sjt 'erden,
Groszfcuer in öer Nähe
von Uonstantknopel
Amsterdam, 2. Juli. Bei einem
Brande in Kartal am Marmara
Meer, in der Wabe von Konstantino.
pel, wurden am Freitag 300 Wohn.
Häuser und 35 Fabriten zerstört,
wie die Berliner Vossische Zeitung
meldet. Eine Kirche und drei Schu
len brannten ebenfalls nieder.
belgischer Dampfer
in Grund geschossen
' Washington, 2. Juli Das Ma
rincdepartemri't n achte beute be
kannt, daß der belgische Dampfer
Ehilier 1100 Meilen von der At
lantischen Küste entfernt von einem
deutschen Tauchboote durch Ge
schützfeuer verseult wurde. Am 27.
Juni rettete ci:i Segelschiff 27
Ueberlrbende. Der Dampfer war
79C.0 Tonne groß.
lief, besagt daß ein kürzlicher Ver
such in europäischen Gnixist'eni mit
einem Seepla, der von einem i
berty-Motor getrieben wurde, erwies,
daß die Maschine sich besser für das
Aufsteigen und astcntragen eignete
als irgend welche der besten curopäi
jchen Typen,
Elks-Gebättde durch
8euer zerstört
Vier Fenerwchrlrnte wurden schwer
bcrletzt? der Schaden beträgt
etwa $250,000.
Vier Feuerwehrleute wurden
schwer verletzt und mehrere andere
erlitten Schnittwunden, als ein
Brand kurz nach Mitternacht den
Witncll Block, das Heim der Omaha
Elks, an der 15. unö Harnet, stra.
sze zerstörte.
Die vier schwer verletzten Feuer,
wehrleute sind: Samuel P. Gar.
ney, Kapitän der Maschinenkompag.
nie No. 1, 1919 Süd 18. Strasze
wohnhast, der Brandwunden an der
Hand und eine Knieverletzung erlitt:
Leo Haushold, 4419 Süd 21. Stra
s;e, der eine Nückgratverrenkung er
litt; Walter A. Anderson, 1015 Süd
22. Strasze, der am Körper Wschür.
sungen und Schnittwunden an der
Hand erlitt; Tom Heasp. der eine
Rückgratverrenkung davontnig.
?llle vier dieicr Feuerwehrleute
befanden sich auf dem 4. Flur des
Gebäudes, als das Tam zusammen.
brach. Feuerwehrchcf Salter. Hilfs
chef Simpson und ein Dutzend cmoere
Feuerwehrleute befanden sich außer
den Schwerverletzten ebenfalls auf
dem 4. Flur, doch entkamen sie ohne
schwere Verletzungen. John Eavan
naugh, ein Feuerwehnnann, dessen
Haar Feuer fing, fiel ans der Höhe
des zweiten Stockwerks von der Lei.
ter. blieb aber unverletzt.
Der erste Alarm war ein stiller
Alarm und traf vor 1 Uhr morgens
ein. Die Feuerwehrkompagnien
No. 1 und No. 2 begaben sich zur
Brandstätte. Da sie glaubten, daß
das Feuer keine großen Fortschrit.
te gemacht hatte, versuchten sie, das
Feuer auf dem 4, Flur mit Ehemika,
lien zu löschen, als das Dach zusam
menfiel, ehe die anderen Feuer
wehrabteilungen auf einen zweiten
Alarm hin zur Stelle waren. Im
ganzen wurden 11 Feuerwehrabtei,
lungen zur Stelle berufen und acht
Wasferfchläuche kamen zur Anwen
dung.
Das fteuer wurde von den Mit
gliedern des '-Elks Clubs entdeck.
Zwei Ursachen für die Entstchnng
des Feuers werden in Betracht ge.
zogen. Schlechte Drahtverbindung
ist nach Angaben der Mitglieder des
Klubs schuld, während Hilfschef
Simpson der Ansicht ist, daß da?
Feuer in einem Aschebehälter in der
Nähe des .Klubs-Eafes entstand.
Das Feuer brannte nach dein In
sammcnfall des Daches lichterloh und
gefährdete eine Zeitlang das Gebäu
de der Nebraska Power Eo. und daS
Parton Hotel. Die Hotelgäste wur
den erweckt und auf die Gefahr auf.
merksam gemacht. Da kein Wind
ging, wurde es der Feuerwehr mög
lich, den Brand zu kontrollieren.
Herman Metz, ein Klubmitglied
und Mitglied der Elks Building Eo..
schätzt den Schaden auf $200,000.
Das Gebäude wird von Herrn Metz
aus $1 75,000 geschätzt, welcher Scha.
den gänzlich durch Versicherung ge.
deckt ist. Tie Möbel und Einrichtung
des Klubs werden auf $30,000 ge
schätzt und sind ebenfalls versichert.
Keine Schätzungen über den Scha
den wurden von der McCartbn-Wil.
son Tailoring Eo.. den (ebrüdern
Tchultz und der Edison Electric Eo,
gemacht, die in dem Gebäude ilire
Läden besitzen.
Das 0'ebände wird als vollüändi.
ger Verlust angesehen. Man glaubt
nicht, daß die Wände einen NeuauL.
bau nuübalten werden.
j Zur Versenkung des
liopltalscylsscs
London, 2. Juli. Zweihundert
und vierunddreißig Mitglieder der
Besatzung und des Hospitaleorps
des ' kanadischen Hospitalschiffes
Llandoverv Caülk. das am letzten
Donnerstag torpediert und versenkt
wurde, werden immer noch vermißt.
Patrolboote suchen jenen Meeres
teil nach Ueberlrbenden ab. An-
! gaben der 21 Ueberlebenden lassen
darauf schließen, daß deutiche pio
ne, die in Amerika und Kanada tä
tig sind, die Abfahrt des Schiises
verraten baben. Der Befehlshaber
ldes U-Bootes beschuldigte den Kavi.
tön des Haspitalschisfes, daß er acht
amerikanische Flieger an Bord ge
liabt hat. Tatsache in, daß acht
Stabsärzte die Fahrt auf dem Sck'.f.
fe antreten wollten, einer derselben
aber kanzellieite die Passage im letz,
ten Augenblick vor der Abmbrt.
Während die Ueberlebenden sich an
de Rettungsflößen befanden, wur
den diese von dem Feinde nach der
Suche der amerikanischen Flieger
Mtgeslokcu.
Z,lkiunft5traum
öer Alldeutschen
Graf Noon gibt angeblich bekannt,
was Tcntschland alles haben
möchte
Paris, 2. Juli. Einer Depe
sche der Havas Agentur aus Basel
zufolge hat das Mitglied des Her.
rcnhauses Graf Noon in den Gör.
litzer Nachrichten einen Artikel der.
öffentlicht, in dem er erklärte,
Deutschland dürfe sich auf keinen
Waffenstillstand einlassen, noch den
Tauchbootkricg einstellen, bis ihm
Folgendes bewilligt würde: Ueber
gäbe Belgiens, aber mit ' eigener
Selbstverwaltung; Unabhängigkeit
Flanderns: Aneignung der flandri
schen Küste, einschließlich von Calais.
der Becken von Briet, uno ongwy,
sowie des Geländes östlich von Toul,
Belfort und Verdun. Rückgabe an
Deutschland aller seiner Kolonien,
einschließlich von Kiau-Tschau;
Uebergabe bestimmter britischer Flöt,
tenstützpunkte und Kohlenstationcn an
Deutschland; Rückgabe von lvrai
tar an Spanien, und Egypten so
wie den Suez-Kanal an die Türkei,
und Ueberaabe der britischen Kriegs.
slotte an Teutschland. Ferner müß
ten Serbien und Montenegro zwi.
schen Oesterreich uiid Bulgarien der
teilt werden, und Griechenland müsse
seine Grenzen beibehalten, wie vor
dem Kneae. aber unter der Regie
nmg des früheren Königs Konstan
tin. ' Außerdem sollte Deutschland
einer Kriegsentschädigung von
15,000,000,000 berechtigt sein, die
von Großbritannien, Frankreich uno
den Vereinigten Staaten gezahlt wer
den müßten.
Pläne fiir weiteren
Ausbau öer Flotte
Mehr als eine Billion Tollars für
Ban von Kriegsfahrzengen ans
gesetzt
Washington, 2. Juli. Das
Marineaint bat bereits Schrnte un
ternommen, die Herstellung der noch
übrigen 48 Schiffe, einschließlich von
Schlachtkreuzern und SuPcr.Dread
noughts, zu beschleunigend Der Bau
von 150 Schissen war in dem drei,
jährigen Flottenprogramm vorgese
hcn und vom Senat vor zwei Iah,
ren avvrobiert worden.
Diese Pläne machte gestern Sekre
tär Daniels trt einer Erklärung be
frnntt. die einen Ueberblick über die
Provisionen der Flotten . Verwilli
aunasvarlaae m Hone von M.WXJ,
00,000 gab, welche vom Kongreß
kürzlich angenommen und voin Pra
sidentcn gestern unterzeichnet wurde.
..Die Vorlaae," sagte oer ketre
täe, macht es nötig, mit dem Bau
aller der 48 von den 150 chisten.
die das dreiiäbriae Vauprogramm
ausmachen, welches durch die ?lkte
vom 29. AiMN 1910 autorinert
wurde, zu beginnen, obwohl die Kon
stniktion derselben noch früher nicht
besonders angeordnet war.
Geld ist nicht nur für die Durch
fühning des dreijährigen Baupro.
gramms vorgesehen, sondern weitere
$100,000,000 wurden sür den Bau
von weiteren Torpedobootzerstörern,
Tauchbootjägern und anderen Schis
sen autorisiert, wie die 'Kriegsbe
diirfnisse sie nötig machen."
Großes Anwachsen
der vinnensteuern
Washington, 2. Juli. Die Ein.
nabinen an Binnensteuern für das
Fiskaljahr, welches am 30. Juni ab
lief, beliefen sich auf $3,072,000,.
000 gegenüber $800,000,000 im
Vorjahre und $3,100,000,000. wie
man erwartet hatte. Vinnenstcuer
kommissär Roper machte bei der An
kündigung bekannt, daß sich die Ko
sten der Einsammlung der Steuern
aus etwa $12,000,000 belaufen.
Thcriff findet großes Schnapslager.
North Platte. Nebr.. 2. Juni.
Sheriff Salisbury verhaftete hier
Ralph Starkey und Lee Tobbins,
als dieselben von Cheycnne, Wvo.,
zurückkehrten und etliche Flaschen
Schnaps in ihrem Auto hatten, die
angeblich ihren ganzen Vorrat auS
machten. Eine fünfstündige Suche
der Sheriffsgchilfcn förderte jedoch
28 weitere Kisten Schnaps zu Tage,
welche die Angeklagten in einem
Maisfeld in der Nähe der B. I.
Guvmi!, Farm versteckt halten. Die
beiden Angeklagten wurden wegen
Uebertretung der staatlichen Prohi.
bitionsgesetzc zu einer Geldstrase von
je $300 nebst Kosten, oder von zu
Mmcn $C3i verurteilt.
Ziegreicher Sturm-
Angriff der S
Das Dorf vaux westlich
wie die umliegenden Götzen genommen: 4m,
Feinde geraten in Gefangenschaft
Washington über Erfolge der Amerikaner stolz
Amerikanisches Hauptquartier
an der Makne, 2. Juli. (Von Howell
Mellett, Korrespondent der United
Preß, 10:55.) Amerikanische Trup.
pen drangen letzte Nacht an einer
zwei Meilen Front westlich von Cha
teau-Thicrtt, etwa eine halbe Meile
weit vor, machten 450 Gefangene
und brachten dem cmde schwere
Nl'rlusi,' nn Zeiten und Verwundeten
bei. Die Verluste der Amerikaner
waren ungewöhnlich gering. Unsere
Mannschaften nahmen das Tors
Vaux, Hügel 192, das La Röche
Gehölz und drangen mich in das
Clercmbaut Gehölz ein. Hügel 204
wurde gleichzeitig von Amerikanern
und Franzosen angegriffen und zu
derselben Zeit, als die Amerikaner
zum Sturm auf Vaux ansetzten. Es
heißt, daß der Angriff erfolgreich
gewesen ist. (Das Dorf Vaux liegt
nicht ganz zwei Meilen direkt westlich
von Chateau.Thierry und bildet ei
nen der Hauptvertcidigungspunkte
der letzteren Stadt. Clercmbaut Ge,
hölz liegt l Meile westlich von
Vaux; Hill 192 ist ungefähr dieselbe
Strecke nordwestlich von Clercmbaut
Gehölz gelegen. Die Höhe 204 liegt
eine halbe Meile östlich von Vaux
und dehnt sich fast bis zu den West
lichen Ausläufern von Chatcau.
Thierry aus.)
Infolge des konzentrierten Feuers
wurde fast jedes Haus in Vaux von
den amerikanischen Artillcricgeschos.
sen erreicht. Jeder amerikanische
Soldat hatte eine genaue Bcschrei
bung des Dorfes nebst Photographie
jenes Gebäudes, das er zu beziehen
habe, in der Tasche. Als sie aber
das Torf erreichten, fanden sie, daß
die ihnen zugestellten Photographien
und Beschreibungen zwecklos waren,
da die Häuser diirch unsere Artillerie
zerstört waren.
Fliegerangriff
auf Mannheim
Fünf Tote, vierzehn Berleiste und
grosier Materialschaden berichtet
Paris, 2. Juli. Fünf Per
fönen wiirden bei einem Angriff
von alliierten Fliegern auf Mann
heim am Samstag morgen durch
Bomben getötet und 1 1 Personen
verletzt, wir eine Depesche der Ha
vas Agentur ans Basel besagt.
Auch wurde schwerer Materialschaden
angerichtet.
Das britische Liiftflotteiinmt hatte
am Samßtag einen erfolgreichen An
griff Nils die badifchk Anilin und
Soda Fabrik gemeldet. Bei dem
Kampfe über Mannheim wurden
während des Angriffs drei deutsche
Flieger von den Briten abgeschossen
600 Nebraskaer für
Fort Gin aha bestimmt
Washington, 2. Juli. 000
Mann, die im Camp Greene. Cbar
lotte, N. C.. stationiert waren, find
nach Fort Omaha beordert worden.
um die Plätze der anderswohin ent,
sandten Truppen des Signalkorps
einzunehmen. 000 weitere Mann
schatten sollen ausgehoben und in
Fort Oinaba stationiert werden. Die
Armeeossiziere des Signalkorps bös,
fen, diese 000 Mann aus der Nähe
von Oinaba zu erhalten und zwar
aus Douglas, Sarpv, Washington,
Caß und Otoe Countn in Nebraska
und Pottawattami County in Iowa
zusammengekommen..
verlitt beschrankt
Aartoffelration
Amsterdam, 2. Juli. Offiziell
wurde in Berlin gestern angekün
digt, daß eine Reduzierung der Kar,
toifclration von sieben auf drei
Pfund wöchentlich gemacht werden
würde. 400 Gramm Hafergrütze
oder andere Getreidenahrung wird
anitelle der Kartotieln treten. t
Kartoffelration in Potzdam wurde
aus 22 Pfund beschränkt mit einem.
h2U,cn Pfund Eruöe.
mmt
von Chateau-Chierry fo-
Ter Vormarsch der SammicS
wurde in Schwärmlinien hinter
nem perfekten Sperrfeuer ausge
führt, und man erreichte das Ziel
ohne nennenswerte Verluste, trotzdem
der linke Flügel einem schweren Ma.
schincngewchrfeuer ausgesetzt war.
PerfettesZusammenarbcitcn derAr.
tillerie und Infanterie ermöglichten
das Vordringen der Amerikaner.
Teile der deutschen Angriffslinie bo
ten ein günstiges Verteidigungsge
lande. Das Artilleriefeuer dauerte
von 6 Uhr Morgens bis 6 Uhr
Abends, dann setzte die amerikanische
Infanterie zum Sturm an und er
reicqte alle ihre Objekte innerhalb
40 Minuten. Der Vormarsch erfolg,
te an einer Front von drei Kilome
ter (1,863 Meilen), und die An,
griffötruppen drangen einen 5Älomc
ter weit vor. Dem Jnfanteriean
griff ging einer der erfolgreicksten
artilleristischen Leistungen der ame
rikanischen Valerien voraus. Die
hinter der Angrifsslinie befindlichen
Stellungen wurden von unserem Ar
tillericfeuer bestrichen. so daß die
feindliche Artillerie nicht imstande,
war, unser Feuer energisch zu erwi-
dem.
Dreiundzwanzig - Minuten nach
Verlassen ihrer Gräben befand
die amerikanische Artillerie in Vaux,
und eine halbe Stunde darauf wa
ren die amerikanischen Ambulanzen
in dem genannten Dorf. Dieselbe
aber fanden viel weniger zu tun,
wie man annehmen dürfte.
Amerikanische Patrouillen hatten
während der verflossenen Nächte das
feindliche Maschinmgewehrfeucr auf '
sich gezogen und wußten somit, wo
die Nester zu finden waren. Die
selben wurden in vorsichtiger Weise
erreicht und ausgehoben. Die Be
schießung der rückwärtigen feindli
chen Stellungen wird fortgesetzt.
Washington stolz ans Sammies.
Washington, 2. Juli. Kurze De
pcschen von Pershing bestätigen die
erfolgreichen Kämpfe, welche die
Amerikaner letzte Nacht in dem
Chateau-Thierry Abschnitt bestanden
haben. Offiziere, die mit der Lage
vertraut find, geben ihrer Freude
über das tapfere Verhalten der
amerikanischen Truppen unverhohlen
Ausdruck. Man sagt sich, daß der
Angriff vorzüglich geplant und mit
großer Vravonr ausgeführt wurde.
Besonders wird das geschickte Zu
sammenarbeiten der Artillerie und
Infanterie gebührend hervorgehe i
ben-
Die Besatzung der
California gelandet.
Washington, 2. Juli. Die Be'
satzung des amerikanischen Damp
fers Californian, der durch eine Mi
ne an der französischen Küste ver.
senkt wurde, ist in einem franzosi
schen Hafen gelandet, wie dem Mari
neaint gestern gemeldet. Dies ist die
erste Nachricht über das Schiff, seit
vor einigen Tagen Vize-Admiral
Sims meldete, das; es auf eine Mine
fließ und am Sinken war.
500 Tschecho-Slovaken
angeblich gehenkt
Bern, 2. Juli. Wie die Wiener
Neue Presse berichtet, wurden 800
tichecho-slovakisch? Soldaten, die von
den Oesterrcichern bei Montello ge
sangen genommen wurden, auf der
Stelle gehenkt.
Neue Notstands'Verwillignng
Washington. 2. Juli. Eine
nu! Notstandsvorlage, die eine Ver.
willigung von $926,504.000 für
militärische Einrichtungen und $50,.
000,000 für Arbeiterwohnungen
enthält, wurde gestern vom Vcrwilli,
gnngskomitee angekündigt.
Wetterbericht.
Für Omaha und Umgegend, hext:
Staat Nebraska und Iowa: Schön!
und nxirmer heute Aberch m&j
fWUäSSk. i