Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, April 26, 1918, Page 3, Image 3

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Iirtle inllfKen Vrniiifftl.
Wahrend de? Winter! sammelt
hos Blut trifte, weil Eie nickt ejrtittg
sä ivitzen, nid.it stnuist in frischer Vu't
sind und ntis.ordem noch mehr Fleisch,
Breie und andere reiche Nahntng zu
ji'?) iieorneu, Jedes Frühjahr siihlott
nur un ermüdet und abgespannt,
leiden au Verstopfung, sonne Leder
und Nierenschmerzen, Imhen Crkül.
hingen, rhronijfheit Husten, Pustel,
Beulen titib Geschwür?. ausnahmslos
Beweise unreinen, dicken, trögen
BlnteS.
Cttlplierb Kletten (nicht 8'ul
liut Tabletten) bestehen rniS (Fistrcr.
ten don Wurzeln und Kräutern, zu
Jammert mit Schwekel und gereinig
tem Weinstein nach nie gab ri ein
bessere Adsührmittel. Blnttonik oder
BlutreiniaungZniittel. Jede! Früh,
jähr werden dieselben von Leuten,
denen sie bereit bekannt sind zur Be
seitigung der Gifte im Körpersystem
eingenommen. Jetzt ist eö Zeit, die
selben zu aelirrnichen, ehe sie don den
im Frühjahr und Sommer häufigen
Krankheiten angegriffen werden.
Verkauft von allen Apothekern in
versiegelten GOe Tuben niit vollen
Gebrauchsanweisungen.
T. F. BALFE
plnmblng & yeating
tU Br(ifltgt B-trtit.
rtt 85 bre I efitim In Ctnafo
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Telephon Tongla 743.
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Dr, Friedrich JL Sedlacek
Deutscher Arzt
Ossi: 127 Sud 13. Straße.
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RUTH FLYHN
Zttavlers und
Gesangslehrerin
Absolvierte im Jahre 1911
daS Chieago'er Musical Col
lege mit höchsten Ehren und
erhielt goldme ölnerkcn
nungömedaille.
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Valdridgo Block
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l'iKÜiil !!io!H'ilseii, Cinftiifiifer.
Vlnlufilirti der I-reite der Wtm
Mil!t,r)'sli,i!tii,en am streitig brnd
't hier eine res,e pei,ietd,e Kund,
aebiüig aepl.rnt, bei der Pnftor
l'en Cinnfiii die Hin! Irede dil
len mied, Ttc ?!efrutcit begeben jidi
luirn kainp ,nnen.
ikstern foiih bier unter areszer
Teilnahme die weiset.-, mg de? am
Tiensteig verstorbenen .echschulsiu.
deuten vaee LewiZ statt.
.?err E. Hevelon? erhielt ge
steril die ersiändigimg, das; da?
Ouetmi, deö CriMintl) sür die
dfiiuiiiibft zu kres'iienden Sammlung
zum Peilen de Noten Zlreuz WO,.
OOn betragt, wovon ans die Stadt
ealrice etwa ?lN.U)0 entfallen
dürften,
Zlus Cittcoltt.
Ciitfoln, Nebr., 2(1. April Wie
,rauiein Alice fttorer gestern be.
feuttit gab, bewirbt sie sich nicht alS
Kandidat für das Amt deS Staat,
superinteudenten. war niemals ein
Bewerber für dabsell'e und gedenkt
sich auch in der Zukunft nicht m
daösclbe zu bewerben.
Ter Nat der Negentm der Nc
braöka Staatkuniversität ersucht um
ein öffentliches Verhör, um sich von
den Anschuldigungen der Unloyali
tät des staatlichen Verteidigung?.
rates zu reinigen, der kürzlich diese
Behörde ersuchte, eine HauSrcin,
gung" und seiner Fakultät vorzuneh,
meit. Der Nat der Negenken vcv
sprach, das; irgendeine mit der Uni,
versitet verbundene Person, vom
lchten Hausdiener bS zum Kanzler,
sofort au! den Diensten derselben
entlassen werden würde, falls nach,
gewiesen wird, das; dieselbe in Wor
ten, Taten oder Lehren der erfolg
reichen Führung des Krieges durch
die Vereinigten Staaten hinderlich
im Wege gestanden ist- ES wurde
des weiteren beschlossen, dasz rede
Anklage von den Umvcrsttätsbehör
den gemeinschaftlich mit dem Bertei.
digungSrat untersucht werden wird,
doch sollen anonyme Verdächtigun
gen keine Beachtung finden.
Die deutsche Abteilung der
Staatsunivcrsität weist eine bcden
tmd verringerte Anzahl von Hö
rcrn auf. Nur noch 200 Studenten
ließen sich in dieses Department
einschreiben. :an fasste ' daher den
Vcschlusz, den Lehrkörper im näch
sten Jahr bedeutend zu verniindeen.
Herr Professor Laurence Fofzler
wird als Leiter derselben bcibchal.
ten und erhält einen Assistenten, ge
gen sechs, die ihm gegenwärtig zur
Lernigiing stehen. Diese können je.
doch nicht entlassen werden, da sie
kontraktlich für daS laufende Jahr
angestellt sind. Letztes Jahr wurde
daS Jahresbudget am 5. April, den
Tag vor der Kriegserklärung Amc
rika's an Teutschland, angenommen.
Nevnda überzeichnet Freiheitsanleihe
Ncmo. Nev.. 26. April mit ei
net Zeichnung, die sich nach gestri.
gen Berichten auf $2,(360,000 stellt,
hat Nkvada sein Qnotuin der Frei
IieitS-Anleihe iiberschritten. TaS
Quowm betrug Z2,ö00,00.
Prominenter Farmer gestorben.
Tpringfield, Nebr.. 2. April.
Im Alter von nahezu 7t Jahren ist
hier ain Mittwoch nachts Herr Wil
liam VateS, ein langjähriger An
fiedler, gestorben. Der Verblichene
oar ein prominenter Farmer, ge
horte der Metbodistenkirche an und
war Sekretär der Freimaurer. Er
hinterlaßt außer seiner Witwe und
ivier Kindern auch zwei Brüder.
!Tie Leichenfeier findet hier am
iFonntag um 2 Uhr nachmittag
statt.
(kreidet schnikre Berletningen.
t.'ncva, Nber.. 2-ij. April.
Während der südöstlich von hier le.
bende Farmer Charles Sprout in
der Ttallung seines AnwrsenS mit
dem Ausschneiden der Hufe eines
seiner Pferde beschäftigt war, schlug
dasselbe plöhlich aus und traf ihn
niit solcher (erialt, das, er besin
Z-Grain
Caösmeue Tabletten
stellen absolut
die ürtft, Lebenzsrende, Stärke bei
schwochlichlN Männern und
Frauen wieder her.
Verkauft in llcn Äpctl)?'ken.
.11,.
Präs. lvilsou mahn
zur Nlaklguug
fiv den ?e,'r',!e nchn-
k','t brf v,'.',d,",t It.f ftWi'n b'.t
",',!'.'. t d:c ?..':? tin?
-!'!,'!',',?? den iJ'til-.l-.Mden ,r
?ihi!tnl,'iM ti!-e mn .1 -.n,
iii' t t der li, hN'it d !!, , "
de . ht ir l-err-t flege d.'.tz 1,
a! 'iNete y
'! intet tilgen tleii t tv,!, um (" e.
i'at.'f,' veranlagen s.'nnte. "'
te ü t'c'itni'eti.-ii. hi? der V' i
deit r:i'. '-: t .-n: i 't fC
,1,'Iü'ert dieran' til v d'"i rinne
,''Mt ..i'ueiif geael'en. Ine All
aeineinen ins er dem Zweite reue
I linde, t! i'ii lese Kim st ju veew'ben,
bis von dem knb'en und rnlaen
liersiane von ?',',i,mern. wie Piä
i,de,it r.'-.lion lvd! geteilt )v ed ni'd
die je l',kni'psen Jeder, hn dem sie
besteht, sich zur Ausgabe rnaaNm
sollte. C t n biflei'iU'er ?eldal wäre
,:ibt nur bemitleidenswert, sondern
auch seinem eigenen Heere gefährlich,
3v IV,fi,-l'rt riK Aul ,!.,, ,,
ui ' ' in !MJ II JV II
die nicht zn der bewassneten '."'licht
angeboren. Zie verursachen Verwir.
rung. wo Ordnung berricken sollte,
und i?eueireehigleng wo die grösste
!!uhe geboten ijt- Sähretib die Sol
daten iin Felde für nS kämpfen,
enmrten sie, das' wir als eine völ.
l'g geeinte Nation zusammen bal
ten und mit vereinten üräiten alle
tun, waS zum Unterhalt des Heeres
und für die Kriegführung überhaupt
notwendig ist. Hpsterische Menschen
bewirken daS Gegenteil, indem sie
Vorurteile gegen eine Klasse unserer
Bevölkerung erregen. TarauS muß
sich ohne Frage ein großer Nachteil
ergeben, denn unsere Lage erheischt,
daß Jeder an dem großen Werk,
das wir unternommen haben, mit
arbeitet, daß er alle seine Kräfte an
strengt, um die Waren zu liefern,
die der Krieg bedarf, daß er sich
Entbehrungen auferlegt, um daS
Geld zusammenzubringen, welches
nötig ist. um unsere Kämpfer niit
allein zu versehen, waS sie brauchen.
Es ist ein in die Irre gegangener
Patriotismus, der tatsächlich eine
unpatriotische Wirkung . hat. Ver
dacht in irgend welcher Weise gegen
irgend ein Glied der Nation zu he
gen, dessen Wiege nicht auf amen
kanischein Boden gestanden hat. zu
mal wenn erwiesen ist, daß dieser
Verdacht jeder Begründung entbehrt.
Wohl kann zugestanden werden, dasz
gelegentlich der Eine oder der An
der Worte äußert oder Gesinnun.
gen bekundet, die mit der Loyalität
in Widerspruch stehen, welche jeder
hegen muß und nicht ungestraft
außer Augen lassen kann. Aber für
solche pflichtvergessene Menschen sind
strafen vorgesehen und eS lst daS
Merkmal eines wahren Amerikaners,
daß er die Gesetze walten läßt und
das wertvollste Heiligtum der Na
tion, die Verfassung hochhält, welche
Jedem einen gereckten Prozeß gc
währleistet. Ter Präsident ist ihnen
hierin ein guter Führer und Be
rater. Er beanstandet das in Frage
stehende Geseh als unkonstitntioncll.
Das erscheint ihm ein genügender
Norwurf, was es ja auch ist. daS Ge.
setz abzulehnen. In solcher Weise
sollte jeder Amerikaner denken und
handeln und sich stets vor Augen
halten, ob er im Einklänge mit der
Konstitution handelte oder gegen die
selbe. Das Merkmal eines zivilisier,
ten Menschen ist, daß er die Verfas
sung und die Gesclze achtet und wie
der Präsident hervorhebt, wollen
und müssen wir eine zivilisierte Na.
tion bleiben. Die Ermahnung deS
Präsidenten gewährt die Benchi.
gung. daß alle lonalen Personen in
diesem Lande den Schutz der Gesetze
genießen werden. Also verhalte sich
Jeder lonal und liefere den Beweis,
daß er es ist. indem er seinem Lande
alle denkbare Unterstützung ange
deihen läßt.
nungblos zie Boden stürzte. Das
aufgeregte Tier trampelte hierauf
noch auf dem Ohnmächtigen herum,
wodurch ihne mehrere Wippen ge
brachen und die Lunge schwer ver
letzt wurde.
Eisenbahner schwer verlebt.
Keorney, Nebr., 2. April Al-
bert Gamill, ein Angestellter der
Union Pacifie, wurde gestern in der
Nähe der Kohlenladestelle schwer,
wenn nicht lebensgefährlich, verletzt.
als er auf einen Zug aufzuspringen
versuchte, dabei aber abrutichte und
eine längere Strecke weit geschleppt
wurde. ES wurde ihm der Brust.
kosten eingedrückt und er erlitt dabei
schwere innerliche Verletzungen, so
daß an seiner Wiederherstellung ge-
zweiielt wird.
Verbot erlassen.
Fa'rburv. Nebr,. 2. April,
Nach einem Perhöc deS Organisa
tor W. T. Pratt von der Non-Par.
tiian-Liga nahm die Jefserson
Countn Berteidigungbebörde einen
Beschluß an. nam stielch',ii kS kS
',, ,!, 1, Jinii verboten ist. Weitere
Mitglieder fitr diele Organilation in
fierlon Eountn ,zu werben, Gleich,
eiti.i Nii'rde die skaa!lick,e Vceteidi.
g!ing',behirdc eiü, ihre Enlfcheidiing
erdicht, cb dieses ?'erb,'t dauernd
gemacht werden kann der echt, -
Smpsclttttgett 5c r Neuerung
tht t KeituhiH IrrtiniHtil ( ffin ( i'rt rfiesut tni
MtHflf dONckt-sts.
Ht HHr " . tt'M ' 1 " ffir
tn ,W "r VH i.i te ,t-rr, r!'i!.. h r fiw''r-rftii,f
,111 V'.li'i ... ? ,. ',1'- ."I. rch ,, tzi. itftl. f.l frf frV
I' . r, Azi tz ",,. 'ki '.' n 1 Vr'., MA i.r.,,'H , .!'.
n H ' .,1 m ,,,., f. , N , ,, , t ii P,t i Ori
i ch, H .,,,,. ff , i.t. A'wr, rit'ix!
",, n-i nti rr f 'i-'" Hl ,. , lifeiet li (
iDIlin, AM ( Irlill,! x.,r Itfcuni,
lif elfMrrt't rniefe sich etf dk
Änrq n,,llkN.
Z'kfsisöüereeeeq der rie,n,s,j.
lirnpe-ediikiien und spuesains
Heii,iiiiis'l!,1ii,t s,ied nvl
iwiail,
!ea . N lk,'ll'!'r. P!,'s,is,'r der
olfvn-irlfihii't an dir .orhird
ttmreisti.ik.
?'ib,t diejenige Partei gen'innt
iioienendigei'ii'eiie den .iieg, welche
über da? greß'e Mei:s,benma!erial
verfügt, sondern die, welche c ver
steht, die stresst,- Trul'pemnassen
an den strategischen Punkten z versammeln-
Mit unserer riesigen Be
voikeeung und unieren gewaltigen
Hilfsmitteln zu prahlen, bat keinen
;!t"eik. Nur derjenige Teil unserer
Beholserung kommt dabei in Be.
tracht, der sich an der Front befin
det, oder der. welcher die dort be
kindlichen Truppen direkt oder indi
rekt mit dem notigen Material ver
sorgt. Die Nebrigen von unS sind wert
loS, soweit daS Gewinnen des Krie
geS in Frage kommt, wenn wir unS
auch für andere Zwecke nützlich ma
chen Ü'nnen. Wenn wir einen so gro
ßen Bruchteil unserer männlichen
Bevölkerung an die Front werfen
können, wie die Tnilschen eS tun.
und wenn wir sie so gut mit allem
nötigen Material versorgen können
wie jene, dann sind wir leicht im
stande, sie zu schlagen.
Wenn wir aber eine großen
Bruchteil unserer männlichen Bevöl
kerung mit der Produktion von
Dingen bcschäjtigen, die mir für
den Verbrauch der beimischen Be
völkerung bestimmt sind, so daß die
Teutschen mehr Soldaten an der
Front haben als wir und ihre Aus
rüstung eine bessere ist, dann kön
nen wir die Demtschen nur dann
schlagen, wenn sich ein Wunder er
eignet, und solche Wunder ereignen
sich nicht, um ein Volk vor den Fol
gen der eignen Dummheit zu ret
ten. Amerika besitzt die Hilft, mttcl.
Wir wollen uns nicht von der so
genannten deutschen Gründlichkeit
und Leistungsfähigkeit in Schrecken
setzen lassen. Daran ist nichts Ge
heimnisvolles und Furchtbares.
Deutschlands Arbeiter sind nicht ge
schickter alö unsere, seine Techniker
nicht besser unterrichtet, seine Er
finder nicht einmal so scharfen Gei
stes wie unsere. Deutschland hat die
meisten seiner Erfindungen aus an
deren Ländern erhalten. Außerdem
gibt es, abgesehen von der chemischen
Industrie, keine einzige große Indu
strie, in der wir zur Friedcnszeit
nicht die Teutschen übertrafen. In
einigen kleineren Industrien war
Deutschland führend, aber daS Glei
che läßt sich von allen Ländern sa
gen. In den großen Industrien, wie
in Landwirtschaft, Eisen-, Stahl-,
Kupferindustrie, in der Fabrikation
von Kraftfahrzeugen usw,, Indu
strien, die bei der siegreichen Führ
ung deS Krieges ein Wörtchen mitzu
sprechen haben sollten, sind wir in
Friedenszeiteil die Führer der Welt
gewesen.
Bis jetzt sind die Teutschen in Zu
saminenziehung größerer Menschen
Massen in der Jeuerlinie und in
ihrer Versorgung mit 5lriegsn,ate
rial erfolgreicher als wir und unsere
Alliierten gewesen: und dafür gibt
es nur einen Grund: alles, waS die
Deutschen tun, istr Krieg führen. Sie
zersplittern ihre Kräfte nicht, brau
chen ihre Arbeitskraft nur für Dinge,
die der nneg erfordert.
Die ganze nationale Arbeitskraft im
Kriegsdienst.
Sollten sie gewinnen und nie ver
lieren, so wäre die Ursache davon in
dem einzigen Umstand zu finden,
daß sie ihre ganze natioiwlc Energie
ant den Krieg koncentriert haben,
während wir dieselbe nebenher für
Dinge verschwendet haben, die nur
ur Privatbedarf bestimmt, alio un-
nötig waren.
Gewinnen wir und sie verlieren.
dann verdanken wir daS altein dem
'instand, daß wir ueisere nationale
Energie in acniigender Weise auf
den ttriea konzentriert haben, sowie
auch die Kriegsindustrie, um ihnen
in der Feuerlime iiberlegen zu stein
und unsere Mann'chaften mit allem
Notigen z,e versorgen. Jede Unze
unserer nationalen Kraft, die wir
tiir andere "weile gebrauchen, wird
der .Urieatzarl'eit cniz'gen und stellt
daS Auskommen des Kriege in
entsprechender Vste i:e Frage.
De,iier!!wrccheny. reite wir linier
Geld anwenden, zehren wir an der
notiiuialen flrfl'l. 'rauchen hur es
mir für prr!'iliche Bedürfnisse, riet.
ittljei W'C 5ük Katwj; einen Tttf
ihrer sirc't, ened lv.ustrnui-it. dos
euch in d'N''g,r ft'hUon Johi.
ttrien Ordert vhe.'.e Vn.r-emd'mg
linden senden w't' Kwn tuster
Geld der :'ii o'riin'g tut und f .reisen
, reibe, b.?'ond5 und MriegHiMrnrnr.
ken, f.in die !1e,iieni!'g el sur
iinge brauche, die dazu beüen. den
Zrieg ue geu'innln.
Diese Art. tenier Geld , e ge.
lraiiihen. bat den (?,lel,t., ,,ß d'k
nationale Energie und 5fi rCeitfinil
der Krifaüfront eher d,'n Industrien
yigewendet wild, durch welibe die
jeuerlinie und die dort kamp'enden
Äänner niit Material Versorgt wer
den. Sparsamkeit bringt Mittel zier Krieg
sübreing. EL ist V'ichtig, daß wir die
giening?papiere von unseren Er
sparniisen kansen, nicht auf Kosten
unseres Kredit? Wir sollten unsere
persönlichen Ausgaben beschneiden,
um Freibeill.BendS und Krieg
sparmarken kaufen zu können. Ans
diese Weise beeinflussen wir die
Preise nicht. Wir schränken unsere
Einkaufe nur ein, während die Ne
gierung die ihrigen vergrößert. Na
tionale Kräite werdeil frei in ein
zelnen Arbeitsgebieten, und die Ne
gierung kann sie den durch den Krieg
benötigten neuen Arbeitsgebieten zu
weisen. Wenn wir jedoch mir unseren Kre
dit anstrengen, um KriegLbondS zu
kaufen, dagegen unsere Einkäufe
von Materialien nicht beschränken,
werden wir mir die Preise in die
Höhe treiben. Wir werden dann den
Händen der Negierung Geld an
vertrauen und ihre Fähigkeit, Ein
kaufe zu niachen. vergrößern. Und
wenn wir fortfahren, ebenso viel wie
bisher zu kaufen, werden wir den
Gesamtbetrag der Einkäufe vermeh.
rcn, ohne sür eine entsprechende Zu.
nähme der Materialien zu sorgen,
die gekauft werden können. Hier
durch wird daS Steigen der Preise
herbeigeführt.
Wir und die Regierung treten
dann mit einander in Wettbewerb
um diese Materialien, wir verlän
gert solche, ohne welche wir uns sehr
wohl behelfen können, und die Ne
gierung verlangt Materialien, deren
sie dringend bedarf. Wir und die Ne
gierung stehen dann einander ge
gcnüber und überbieten einen den
anderen. Wir werden unS dann be
nttihen, die nationale SchaffungS
kraft in den alten Kanälen feftzu-
halten, während die Regierung be
müht ist, sie in neue Kanäle zil lei
ten, wo sie infolge des 5krieges be
nötigt wird.
Der Wettbewerb mit der Regierung.
Es ist gerade so schlimm, soweit
die Folgen in Frage kommen, die
Negierung durch Preisangebote für
Material und Arbeitskraft, deren
wir nicht bedürfen, die sie aber nicht
entbehren kann, zu bekämpfen, als
sie durch Neben zu bekämpfen. Es ist
geradeso schlimm, soweit die Folgen
in Frage kommen, der Regierung
Arbeitskraft zu versagen, indem wir
sie verwenden. Dinge zu machen, die
wir nicht benötigen, als es sein wür.
dc.Neden zu halten oder dagegen zu
predigen, daß sie sich den K'ricgsin
dustrien zuwende. Das Motiv mag
nicht ganz so schlecht sein, das Er
gebnis aber ist dasselbe. Gute Mo
tive und gute Absichten allein oben:
werden den Krieg nicht gewinnen.
Wir brauchen imsere Schaffens
kraft ohne Entbehrungen und mit
nur so viel Unbequemlichkeit und
Beschwerden, wie jeder loyale Bür
ger bereitwillig ertragen wird, von
den unnotwendigcn den notwendigen
Industrien zuzuführen, um den
Krieg gewinnen zu helfen. Hier
durch werden wir in den Stand ge
setzt, unsere männliche Arbeitskraft
zu konzentrieren, wo sie am drin
gendsten notwendig ist, und der
Nachteil ihrer Zersplitterung wird
vermieden werden.
Ticscr Krieg wird nicht von jener
Seite gewonnen werde, welche über
die stärkste Mann-'skrast verfügt,
sondern von jener, die diese rechtzei
tig an Punkten ansammelt, wo sie
am meisten erforderlich ist. Wir ha
ben die Manneskraft: unsere nächste
Aufgabe ist. sie dort zu konzentrie
ren, wo sie ant meisten benötigt
wird. 9hi? auf diese Weise werden
wir den Krieg gewinnen. Je gründ
licher und umiaüender unsere Pläne
für die Ansammlung unserer unge
heitren MemneLkraft sind, und je
eher wir sie in Be'negung setzen, de
ita eher wird der Krieg sein Ende
erreichen.
Volle zehn Prozent unsi'rer Land
bevulkeruiig lind Analphabeten.
Wenn eS nicht amtlich gemeldet wor
den wäre, würde man ti für einen
schlechten scherz hallen
S'3lWiSi
,
..rTtfTM .
' ;A,i3UN?'J
r,ti fTt
, n:i
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CiiHf.
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DR. McKENNEY sagt:
'ewöei,! Irrtstit riet fttin t;treit:4st(j In vüeie,
adn!echm',!en M'?e, eilten. I -imtüifisten und Änmttungz.
SftffTeittitidrr. tinJi wir mochten allen jenen . die g.'.r-nte,t't-,p,t''rr
A betten bfefn'en. toten, dif'flken ven ter! feiert erledige :t
laMeit. ehr dir.ne',al".i'endbare Preikeihebung bei y tu SltoÜ
tntt."
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McKENNEY, Zahnärzte
14. nd Farnam Ctrasien.
Y.Y21 Farteam Sttitftf.
Zrlepha Douglas
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f HUtn, ?rnr. fr,fr un t lwri tu
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Tteindrn:
n . CT.
U V. M.
)'. I!!nit I,K
?M llt
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