Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, March 28, 1918, Image 7

Below is the OCR text representation for this newspapers page. It is also available as plain text as well as XML.

    ? Sili.f-r CmU ttIJSflf.
f'
i-uHH
-
w ......urjLM . : .
3Hir 3armunit Oiartn
D
AcI
$mibd Slfr,
t r..M,. ... V, r,T H
w .5 ........ i iU K .
rmsa.t doch sind d,M ttoe Whji4
uln,nltfu!n u le, lochten, t
iMjiflunvi ruitr gulea Ctr.it unu
las.lich j':r. Xtt ilxifWt Hkde.t In
irarnS einem fluten ÜU'n tvn ßa
if:;üti.uti;i FenchtigkciiatK.ill. Ci
.'lirn um 'riijiel auf tr.taffttttm
'jjvnrund 6w,t Cmten ftufll
ii ci dkii. doch Ist im nnsH"Uifn Juntt
IK r 'oden r(irj,u iKlxit, ktschen nun,
iro tl sich um einen rti'er'.dzwe
!.iU nur um He ictur. des eignen
IM.uji h,n!ik, s! !ui, f.iuM.if'ii
tut ju u.uecn. VM;o Mich je
t'O(l) von sehr fliiltt k)ij(i,it eil
eine tfe:a,c siJvtenteifi üitimxitutiij
tetu, um geeße dritten erstklassiger
V'S;iiclc!tt erlernt zu können; cmch
niiifi die '.'Utcttnime fern pcrcini-U
mnt U titrout (ein. Da der lotebet
jamnt tui lomsv.tte SiMUcet kr
Lischt, sollen lose, cjtfne Böden zur
wicdklkultur nicht vet,rcndct werden
'jianzer von Erfahrung sind hm
sieUltch des Q-p'äu oder niubjabte
psliigenS verschiedener !i.','ciling, doch
scheint d,iö ru!)ia!)rs-Pslugen in
schweren Boden den Berzua. zu ver
dienen, wahrend Land vvn leichter
Äclchasfenhc!! im patiahr umqe
pflügt werden sollte. tir. gründliches
Bearbeiten mit der Egge tm yruh
islbt Jett es dann in einen vorziigli
chen Zustand. Land, das von Jahr
zu Jahr reichlich gcdüngi wird, sollte
mit einem Zusatz von etwas Kunst
dunger vorzügliche Zwiebelernten
bringen. Wo guter, gründlich der
rotteter Stulldiinger zur Verfügung
s.eht, mußte der irfokj mit Hilse et
ner reichlichen Zugabe von jlunstbüw
ger ein ausierordentlicher und die
Qualität des Erzeugnisses eine ganz
vorzügliche sein.
Fehlt t'a dem für die Zwiebelkul
tur auserschenen Loden an Humus,
sind 50 bis M Fuhren Stalldünger
per Acre darauf zu verteilen. Wird
der Dünger im Frühjahr ausgefah
ren, muß er, um seinen Zweck erfül
len zu können, gründlich zersetzt und
.kurz sein; nie verwende man im
Frühjahr groben, frischen, strohigen
Stalldünger; viel eher helfe man sich
ausschließlich mit einem erslklasigen,
vollwertigen Kunstdünger. Wahreird
f des Wachstums streue man mehrmals
Chilisalpeter (Nitrate of Soda), etwa
75 Pfund per Acre, oreüwürfig in
Omifrhumrftumti nnn im? STUnj-hrm ins
jiuiivl.fciuuiwi givi cuvujvii Ui4
das Land, am besten an einem Tage
mit Regenschauern oder unmittelbar
vor einem bevorstehenden Landregen.
Hühnermist, der sorgfältig gesammelt
und fein pulverisiert und trocken ist,
eignet sich zur Düngung ebenfalls
vortrefflich.
Man darf nicht außer Acht lassen,
daß es von Wichtigkeit ist, die Aus
saat o früh als nur immer möglich
im ytuyjuyt uuijuiicymcii uiiü uuj
die Oberslache glatt und sein Irumi
lig sein muß. Die Reihen sollten in
Abständen von 15 ?.oll aezoaen sein den.
und 5 Pfund Samen per Acre oer
wendet werden. Die Sämaschine
muk so gestellt werden, oak der Sa
men einen halben Zoll tief zu lugen
kommt. Erscheinen die Sämlinge zu
dicht, sind sie zu lichten. Da diese
Arbeit, wo größere Flächen mit Zww
dein angebaut werden, eine besonders
zeitraubende ist, sollte der Samen vor
der Aussaat auf seine Keimfähigkeit
geprüft und wenn als zuverlässig be
gefunden, die Drillmaschine so gestellt
werden, daß sie 15 bis 18 Samenkör
ner auf je 12 Zoll abgibt. Wird das
sorgfältig ausgeführt, werden nur
wenige Sämlinge ausgehoben werben
müssen.. Selbst kenn etwas dicht in
der Zeile, helfen sich die Zwiebeln
selbst, indem sie sich Ellbogenraum da
durch verschaffen, daß sie ihre Nach
barn um ein Geringes aus der Reihe
hinausdrängen. Bei einer enlsprk
chenden Anwendung von Chilisalpeter
oder eines andern rasch wirkenden
Kunstdüngers, wird man imstande
sein, die gesamte Ernte zur Reife zu
bringen.
Die Bodenbearbeitung muß von
dem Augenblicke an, da der Sam
ling die Äckerkrume durchbrich:, eine
regelmäßige und gründliche sein.
Man gehe alle 10 Tage ooer öfter,
wenn möglich, mit dem Kultivator
durch die Pflanzenreihen und gele
gentlich mit der Hacle. Es lst gerade
bei der Zwiedelkultur, wie vielleicht
bei kaum einer anderen iÄemüsepslan
ze, von höchster Wichtigkeit, daß bai
Feld stets von Unkraut freigehalten
wird. Häufiges kultivieren erhält
nicht nur die Äodeiifeuchtigkeit durch
die erzeugte Ttaubcecke, sondern för
dert auch ein rasches Wachstum. So
bald die Röhren so groß geworden
lind, daß sie beim Kultivieren be
chüötat werden, sollte das letztere
eingestellt werden, weil eine Beschäm
g u n 3 der Röhren ein weiteres Wach
sen verhindert und vorzeitige Reise
herbeiführt. 22enn der Reise nahe,
lczen sich die Röhren auf den Boden,
n.z man sie ur.csiört listen laß', bis
sie ausgetrocknet sind. Im die Knol
len über der Erde wachsen, lassen sie
sich lkickst mit einem Rechen cml dem
Vittt für Hik,z.?.'tl.
Orrijl r .in Ir.T.ftU. t"i ttf.r err
hiHfn k lll. fivl s e kz.-ndttt Ktch
onktt!k!. . Z sif l,.nZkt r!l ffr.
ich im .!l ! ' j'.iuf! U7d t ti
nsdl. mm , st tnt'ftnfii h nl,
f.?:! rsuin (Mctt iM.n ffSn. ht ti
rin lf. ;.:(! Rkft hnl zu rn,i.!en.
r sie wrkiz k'iöt !&. tti ?.'.,chl
Ktüii. tii.'iit Itt ItMwi'tU'4 iiii U iil
ju-ttnii.ten Z.'rfl unZi ;t tt in ilt
rfuel ?j(fl, In ty, ,na ti fcritl
in d!r fiitt iini frrnutr ti 5ir!
K'.t.mf. d.- In der tiit
iiflif m (filtt alt tt,inde.
d.i (k!,v,:l!,z",n kk ö,et i-l dktli!'
Ic.
Zii i'miU-a-.Un s.lt b't jurzr
Z'iul h jk" .? Iküi, j tik'r
auk'.kklochen jl. H.i?.? en kann
n,iM (iii . tit,i ( t'Wt iUj.tll Ut
skl'k,!. H.!ittikN. K'it d,i ViZd
sind dir prüf !i!,t Hrn. Ttx CKill fc
CflllsitJö-lfljlIßrPöniinid
k,'!11
kl,
0;:l
w.
lic.m
it VüN,lM,1
u'nren
Uin iln
ti Noien
('-.
i r
.
' r
'V
h
j ,
r-.ju
i I
k : ;
i-.'
, V
" 'l
! ,
. . i
t
f
i
' '
.
..... if ."" .
'
r"
- v--
- ,
,wF-f- "TT -j
f ' .1' u'; , ,----v
! " , H
f 1 , .f ,- -, - f-
f ." ".
.
js,
ft I
j-C . i
VT'fl
ffl
j
t
CiuiJ für Henne mit Jungen.
lanci gelegt hat. D,iS Nest selbst soll
man mit einem Brett so verschließen,
aß die Henne sich nicht entkernen
kann. Am zweiten Abend wird daS
Brett fortgenommen und Futtcr und
Wasser vor das Rest gesetzt. Kehrt
die Heime spater zu ihrem West zurück.
so ist das ein Zeichen, daß sie bru
ll'Ul,
at:n!i!'r i..'tr
r,d an K;lt.
tr; ! m ?tx fc!
siinM i u o,:
N,in Iil skhk ttnftltch Lk-rk H U;
tt'oi:,',; Itm tut t'mniar i! bthtn
Ikiid i.i ! r N '!!!!',! tHlun
tnu tf.,t inseiit da iriitiffinl
oküpirkizkrikrn, tii!l auch Insekt itt
nnirn Hü.ilö iieicidiiun.ifn' und
!it ji'int tUtttf n ton &
biiiilichcn todutiu'iit Gc'kMdkttkn
m jetzt i',ios,ik!i!k!!j jttit vci nach las
t,i (iiu'cni.i;,i ,i:e es nie gu
einet ".st;.i,;t lorniiifii koiinfii! cit
o-ii'rit schon ist t:ft die utsassunz
(1,111,1 und n.k; bafj jeccimann un
mitt(tl'.it der mtüe.b.u vom P,
ma ' iuMM IfVfil L!.Ik! vi tt ,m
0,imir,tr, du reichen randcrcien um
den K.m.il bet am unzcuutzt liegen zu
chcn, H eul t heute Paiiania sogar zu
einem '.'luosuhr ade für Rah
riingsiniliel i,',chen könnten.
Was die Knappheit von Wlchl an
bedingt, so ,sl neiierding') dargeian
worden, daß sich auj der Castava
pflanze ein Ä!chl breiten läßt, welches
ganz o wie Weizenmehl gejauerl und
gebacken werden lann und ein leichtes,
gesundes und nahrhafleS Brot liksert.
n n .
. :.. ' Ce-;
to- -:."- . !
i t---:-i .L-m. :
1 -L ' s y ii i'fi l ititg ihiifc. .in -
4-j .-UJU
: fT-t T
K -f" &frM
?" , j
" . I ,' ' mm
t
fvrarmi
ett will, und anstatt des Porzellaneis
egt man dann die Bruteiec unter.
Bei kühlem Wetter soll man nicht
mehr als 10 Eier unterlegen, im
pateren Frühjahr 12 bis lo, je nach
der Große der Bruthenne.
TaS Brutnest.
Auf das Brutnest muß große
Sorgfalt verwandt werden. Eine
Kiste, 15 Zoll im Quadrat, 15 Zoll
hoch und an der vorderen Seite mit
einem sechs Zoll hohen Brett oerse
hen. um daS Herausfallen des Nestes
zu verhindern, eignet sich am besten.
Sitzen mehrerb Hennen gleichzeitig,
oute man dieRestcr tn Rechen arran
gieren, mit einer yeruntertlappvaren
Türe, die, wenn offen, für die ganze
Reihe eine Art Platform macht. Auch
t es ratsam, einige Zoll feuchter Erde
auf den Boden der Kiste zu legen.
Das Restmaterial kann aus Stroh,
acksel, Heu oder seiner Holzwolle be
lehen. Man packe das Material fest
te so angefertigt werden, daß er deZ Die (5ass,ioa geHort zu den dankbar.
Nachts verschloiien werden kann. u,n slen Rahrungspsianzen warmer süd
Rallen, Katzen und anderes Raub amerikanischer Regionen; Indianer.
zeug weguyatien, doaz mun gleichzei stamme lebten schon vor vielen töe
iig daraus gesehen werden, d.in. genug Iterationen von der Cassava Ernte,
frische Luft für die Henne und die wenn sie nicht die Torheit begingen,
junge Brüt eindringen kann. Der im ein berauschendes Getränk von ihr zu
Bilde gezeigte Stall ist auf einem machen. Die Pflanze liefert eine
hölzernen Boden angebracht, aber nicht Ernte von 5 bis zu 10 Tonnen pro
festgenagelt, damit man ihn abheben Acre, und sie könnte auch m Panama
uns leichter reinigen kann. Die Sei sehr vorteilhaft angebaut werden.
ren oes uenss paen genau um Die ganzen iflehl . Bedürfnisse der
den Rand des Bodens, sodaß er dicht Republik Panama ließen sich, wenn
verschlossen ist. Die iürc, die mit Eassava dazu benutzt würde, aus dem
halbzvlligem Draht überzogen ist. Ergebnis von 5000 Acres decken
laßt sich an den Leisten entlang fchie- und es gibt noch 50.000 brachliegende
Iflknh lt SZ 4 . ' j 1 C 4 , . ... .. . ' . ..'
vc, UUuö ic m, wum ökvssiier, vor und hierfür sehr geeignete Ländereien
orm gc,io,,cnen .euc ocs blaues m der Rahe des Panama . Kanals,
befindet. An beiden Seiten werden nhn inber i'dkt fi htpr nirfit ts,-,rr,n
oufeerdtin noch mit Draht bekleidete genug auftreiben, um auch nur 100
vorfipr nnopbrnrfit. um mpfir 5'nff htr. ... y...-.; (.n.ii. ... ,
. nT-"7 1 " I Uw UUIIlll UCltum U tvlllicu:
ein zu innen. a;ie mnucre teilte,
die oben in einer Drahtkrampe
(staple) sitzt und unten in einer halb
NKknrr Schreidkdrikf t
Philipp Ortnrrüini-srr.
.
Vhh h(Ut tnr !,-.?!!kZ
t y
i
y
io t '1)1
.V.i i't,
ich tn!l
r, ii iVivc ir-t-iiit
'"fl f , !
(V l' ! I !'. tdi
Itfl, fj llt.lt sltl.t.
Ilil lili'lT ti
I I ,v,! Iffl ,Sll
' ' "
.n VlM'f. UM 5 !!''!'
lif in Mc
rtivipiii.h.rfl .itt-
rrriS finsiH'Ü'f d,!,t. ;Vt bm K'iin
auch. k'i'k,i!'S i,ti brn bch die A'utio
tu cn trtnhc tk& zu je lMTd-c it'oi
Ic, nur iir'roat, cb sie nloitlc bcluc,
cinal cn H,'olüt t'i'ü e tücklina Pia
in ri!c. Ta bat bic Vi.uic t toiiiu-
iK8 iu'W oninidit. trad als ob
Ito in, t rinciit ial cbWi rmsalle
bebt. i2c hat mich joc bic liingjto
".eil itslogiufi, im ich Ijcit gar nit
itiiviiinche köitite, tvaS sc obb ihren
cdilics gehabt hat. Tann hat so
auch e paarmal sirjchnislt, arad als vl,
k.'ik itt im:xyu-t s, it r.x
u,t tit V;,uif. ! !t ö Me
i g 'r tl eiuuinvuJv,
i . i mir vi imt, irnii ,,y 1 1
Vi'f.t ir.il wnt, in,!,!? tA I. vu
r ki'mt'ine l'tr'.i-.t k. ;ch v,:U
r !'!,'. irie ff b,sf rttftüf tülik. tu
Mnt f fititlHIHfll. Ist Hier Viy
t til'inf biivt, NVÜNZ Ich fer
sn l'fr-r
'i'tiiiiit Ciufr.iini-fer.
t ' ' -r
Schlimm für Mdvöiul.
tu
ic el'bes jiliiucllc beht, int baim ,s
elidrs iwrr ihr Fehs gange, ol3 ob
ic mit etnnn mal cubcS ganz klier
vor Auge slehn deht. So hat grad
ebbeö sage wolle, da sin die KidS
in bas Ruhm' flchiiife komme, un
der Johniii) hat gesagt: Tla, nuck
crnal, tvaS mor gcfuntie bett!" Un
Cttllf unk Citinff rifN tint t's
itinlilff iflni km 2.
Ein solcher sitcllichrr Itinttx. wie
er vim y7 ouf VMS in einem o
(irosen Teil Vimctüa gewütet Hai
und in seinen ool.ien noch i;n;nec sehr
fühlbar ist. hatte die Menschheit auch
etitvrmg.ich on das u jal wilder
tiing und anderer Üozel rrmttern
sollen, die. wettn ihnen keine te
sondere Hilsc zuteil wird, unter sol
chen Verhältnissen massenhaft zu
gründe gehen!
Nach vielen eingelaufenen Berichten
Umtii
t M
MtPftJA
S.
AuS Nehraökas 5lali'-ecn.
'ty f "5
rh Mnf-xy t
Stfiy efar I V
I rani
limrfirtfHTf'fc
$ rr" tai
era-
s'trrww
Man wußte schon vor vielen Iah
ren, daß sich Kalr oder Poiash"
ein Stoff, der heutzutage nicht viel
weniger begehrt ist als das Gold,
und der in Ämertta längst fehl geucht
war auch aus Soda- oder Ratron
Seen Revraökas m großen Mengen
hätte holen lassen. Aber solche Aus
deutung hatte sich zunächst gar nicht
gelohnt; denn die deutschen Kalt
Bergwerke tonnten ihr Produkt m
offene Fuge endet, kann entfernt wer em zork für einen geringeren Preis
den. Die Leisten bestehen aus Lat. arvieten, als die Fabrikation tn den
ten. die ein Zoll im Quadrat dick sind Staaten getestet hatte, da das
Die lange, schmale Türe oben an der auä b5st "n "langte Kali im
Vorderseite des Stalles wird offen Gegensatz zu den steinsalzartigen La
gehalten, um Luft zuzulassen, außer gerungen in Deutschland erst einen
des Nachts, oder, wenn es kühl ist erdunstungs . Prozeß mittels kost.
Dimensionen des Stalles und im,l, spieliger Einrichtungen hätte durch
Heiken sind in den Plänen angegeben. !"uen- P1 t m
w I CVrnMilan hhtii I A V. V, Vl ,
ii,)iutjutji yuutii LU uuet tue tt
Bodm H,n!ibm, EH, s,, n. zzl, um babut lmd, ,, T 11 i ?. ' !"!'
'2 s ätz ts j .7' ''"'s -"k- &s&rsZ3& st
schönem Wetter o lange im freien s mb zwischen die Reiben aestreut t.c. v.
liegen, bis sie völlig trocken gewor. wird, sobald die Sämlinge die 'mt rLfXZ
:. :cc.ia t. ...... a"--"a V" " "
ii .c,.,,,ci .aji yaven. biaöla Refinina Eo.. wonack diele
Wo die Zwiebelkultur geschäftsmä
ßig betrieben wird, Hält man sich be
treffs der Sorten an die Ansorde
rungen des Marktes, auf den man
angewiesen ist. In manchen Landes
teilen zieht man die rothäutigen, in
andern die gelbhautigen vor. Wo es
sich um die letztern handelt, sind
yjeüoro Globe Danverö . .South
dort Nellom" und True American
Prize Täter" zu empfehlen. Da die
letztgenannte Sorte ledvch eine spat
reisende Spielart ist, muß sie sehr
früh gesät werden. Bet der rothau
tiaen Sorte halte man sich an
.Southport Red Elobe" und .Large
Red Wethersfield"; die beste weiße
Sorte ist .Southport Large White
Globe".
Der gefährlichste Feind der Zwie
bel ist die Zwiebelfliege und wo sie
auftaucht, müssen alle Anstrengungen
gemacht werden, ihren Berheerungen
zu begegnen. Der Schaden wird von
der den Eiern der gliege ernschlup
senden Made angerichtet, die sich in
die Zwiebel einbohrt und sich davon
ernährt und in diesem Stadium
kann nichts gegen den Schädling
unternommen werden, ohne der
Zwiebel selbst Schaden zuzufügen. Es
ist daher geboten, daß der Pflanzer
sich auf BorbeugungSmaßregen ver
legt.
Die Ztoiebelfliege erscheint im Mai
und legt ihre Eier auf den untern
Teil der jungen Pflanze; man hat je
doch die Beobachtung gemacht, daß sie i
nicht imstande sind, in ältere Pflanz
chen einzudringen. So werden im
Warmbect oder Treibhaus gezogene
und verpflanzte Setzlinge selten oder
nie angegriffen.
Im Laufe des Sommers entstehen
mehrere Generationen von Zwiebel
fliegen, die der letzten Brüt ent
springenden Larven halten sich wäh
rend des WinterS mehrere Zoll tief
unter der Erde auf. Durch tiefeS
Kultivieren allen Zwiebelbodens wer
den diele der Larven weiter in die
Erde hineingebracht und kommen
dort us. Lelltädisurea dutä die
Myrten-Ziicht.
So beliebt die Myrte.
I2yz PrPozottt des Kalj.ewinnes.
welchen sie aus den Seen die in
Schulland Abschnitten liegen er
zielt, an den Staat abfuhrt. Staats
beamte aeben sick stark der .ftnfrnunn
V.; V, I. r. . " , . 1 ' ' W-Il"-"Ö
Uie Otr hm hl (rrrmctnmim h8 i.tnntfst mid
Braut an ihrem Ehrentag den sejtll s,,4,, !i!rini,-.iims-miik,.,n mv,r,
chen Hochzeitsschmuck darbietet, alö U s f,nrf, f0mmfn ,,m nTnb,n
Zimmerpslanze ist, so klagen doch ihre hej bcr Staatsverwaltungs . Kosten
jfiibir hI tirfi ri-,tt firh hu- i&itt4 . . , r c . .
vrWv vMMv;, va IW, m 5U oeaeni yiun, oas mun m in
I raA-,1 an(mi4dlt , , t .ii I " , , . . . . 1
niu;l iiniviucu. ow tu i i nid) ferner Xutuntt in Zk,an. tt.
Die MyrtenzuchtZurchaus nicht Ichwie denkalls scheint es sicher, dan die Un
rig. wenn die Ledenödedinzungen der ,erneh,ner einen großen Schnitt ma
k s .1 n ' mir rmn?rmihn rtiti t mar. I , . .V. c t
ri.M.v. . ,.,.,3 U0, v.pu. cqen, uno einige Peronen eyr uj
vui. uujuc, utu velvrelleljie werden, darunter etliche, die auch vor
Arten die kleindlattrige oder Braut idit nrm waren!
Myrte, und die breitblcttrige Myrte stünf ttaü , Ausickciduim . An
sind, oedarf zu ihren, Gedeihen emer lagen sind bislang in Betrieb, welche
immunen, was jenen, ,!arl MI, eine Geld - Anlage von drei M.llio
Moor oder Lauberde und Sand Der Un Dollars vertreten. Sie fibriiurfn
mischten Erde. Im Sommer verlangt 5iaIi für $30 pro Tonne und ver
sie viel Feuchtigkeit, im Winter aber kaufen es für durchschnittlich $100
nur so viel, daß die Erde nicht aus pi0 omt Die größte dieser Anla
..i Tv 1t .i.tl ' n '
uouiici. a urnpiianzen ii nur gen kann 100 Tonnen pro Tag zu
dann erforderlich, wenn der Topf stde bringen; aber es wurden Bor
durchwurzelt ist. Forderlich ist es kebrunaen getroffen, tfire Kavantät
orm Mumien, wk.m es im ommer zu verdoppeln. Auch keine der an
in oen isarien m Die erwaynte irde deren Änliaen verarbeitet untr
ausgepsiunzt wird, och muß das Tonnen pro Tag; und ohne Zweifel
spatere Einpflanzen m den Topf mit wird di.- Industrie, die auck zur ra.
Vorsicht gejchehen. Ist die Entwicklung schen Geburt einer Anzahl kleiner
ae ioaes verrieoigeno, ,o rann oas ?iädie aeführt hat. noch weiter der
Berpflanzen in den Garten unlerlas
sen werden. Die Myrte wird gern
von Schlldläusen bewohnt. Man muß
deshalb das Baumchen öfters daraus
hin absuchen und die Schmarotzer zcr
Drücken. Auch leinet zu ihrer Äertil
größcrt werden.
Angewandtes Sprich
mort. Frau (aus dem Totenbette)!
'!!f iin!,-!,' mir no Tu nrrtif nitp
,, Hl.ninl.1. n.i I, . . I,. "V ' "U '
ui,a u mit uuuwtuv' w lipirntrn in rtt r d
;! T:init. t,. r.,,,. 0CC ijciraicii n,irt, k)rg
gute Dienste. Die Vermehrung durch
teckiinge wird un Zuli oder August
Mann: Darüber beruhige Dich;
Nebrannte Kinder scheuen das
vorgenommen, wenn die Triebsoitzen U.;
ausgereist sind. Sie werben in üeine, " '
mit lockerer sandiger Erde gefüllte Drohung. Fauler Kunde
uy wtai u "iltra al'n (zu einem Zigarrenreijenden): .Wis-
Frühjahr in andere verpflanzt
Reue Schrotnummer.
Förster: ..Herr Varon haben wieder
einen Treiber angeschosZen.
sen Sie, lvcnn Sie mich noch lange
1 belästigen, haben Sie es sich selbst
zuzuschreiben, wenn ich einige Mille
bestelle.'
ist diese Hilfeleistung vielfach nicht in
genügrndem Maße erfolgt, was im
Interesse des Menschen in Stadt und
Land sehr zu bedauern ist. Die Mel
düngen aus dem mittleren Westen sind
besonders ungünstig. Man fand nicht
nur Mengen vereinzelter toter Böge!
in Schneewehen vor, fondern auch
atüht Ssfirnfirrn Iiincn fftfrtf rnr.
imi denke Se. ivaö er gehabt hat: sl Stätten, wo sie genistet hatten!
diiö kleine Rmgelschwanzche. von den Ueberlebende Vögel wurden in äu
izerselchel fazft iammervollem Ausland entdkt.
Der Bub sagt, er hätt das in die li. sl. sind Meickikln mass.nk,
AcschoS von den Bahnfoner gefiinne. umgekommen: aber viele sonNioe IMnt.
: x. '.. v: . ex . r. v ..r...i -. . rr I . ... ' !
wv mj in nie u)io neiiavl yari. ur tungen litten ungefähr ebenso schwer,
im uuuj ue zwei oeriavpaicr gc- und üüte statte dock c teenia aeko
uitnc, im da ttcii ictj ncnolitint, wie stet i n biscken Getreide aus den
VI- Cil , . . . 's. . , I . I
oie izzie ganz niciu in oen tochttee gestreut lange nicht genug,
geworde is. Noch e Minnit später daß van einer Nabrunas . Beraeu.
hat se nach Luft geschnappt, wie en dung die Rede sein könnte mag
:rjr. :r... . r.-r. i... I , .. ... . . ...
Cfiiuj, lunni hüt uju u ijuuuc ouuio oem jtorperoien eines arvinat Jüo
lang attS dem Wasser hole duht. un gels Wärme genügend verleihen, daß
dann hat se en Felmtinaspell krieat. er den Winter überstehen kann. Der
Ich hen schnell en Schatt Whisky ge Blaue Häher (blue jah") ist sehr
nommc, un dann hat se Widder e zähe, beinahe so abgehärtet wie die
wenig besser gefühlt. So bei un Krähen; aber kein Vogel kann sich
vei yar c,oann o chluckze le e die gegen Nahrungsmangel und Kaue zu-
Geschicht aus ihrem System erauS gleich sehr lange behaupten, selbst
gebracht, toe hat gedetnt, ich hatt das wenn er vor den unmittelbaren säit
Pig in die Garbätfch in die Jahrd kungen des Sturmes notdürftige Zu
gerohstet und wollt sie jetzt induhfe flucht gefunden hat!
davon zu esse. Se hat sich so in die Ein paar Krumen Mahlzeits-Reste,
Eckseitement ener getahkt, daß se ein blöchen wärmendes Fett, das viel
mit einem mal ganz histerick gewor leicht bei der Mahlzeit Bereitung ab
de is un gegreint hat wie e Baby, getröpfelt ist, irgend ein bischen
Ich hen nit gewißt, wie ich sie öleisch und dergleichen ein kleines
die Geschicht hen ausrede könne, un Bröcklein für den Menschen, aber so
da hen ich zu dem Johnny gesagt, groß wie der ganze Leil7 des Vögel
er sollt emal den Mister Wedeswei chws wird ein sehr dankbares
ler hole. Nach e Minnit is er wid Publikum finden und gerne auch an
der redubr komme un bat aclaat. der Fenster . Brüstung vom Vogel
der Mister Wedesweiler Mit grad avgeyolt werden,
e kleines Pig freie, un er dcht in Fast alles, was der Mensch essen
so cbaut zehn Minnits komme. Da kann, ist auch für den Bogel aeeia
hat die Lizzie schon Widder e diffe net, ganz besonders bei kaltem Web
renke Fehs gemacht. Wie dann der ter, m welchem die Tierchen sehr not
Wedesweiler komme is un auf mein wendig Wärme - Einheiten brau
Wunsch die Lizzie zu den Ditmer chen. Ein Bissen von der Größe des
mweit hat, da ,s se Widder so häp. Daumens kann ein Bogeueben retten
piz gewese wie alles. Se hat for uno einen ganger m den meisten
Minnit in die Kit chen aemum. vauen i,eyr veroien iiicyen IN er
un ilire Neb enz kien ick ac iili t for n Bertitger tur oen neuen
den Wedesweiler alles zu sage, so Frühling und Sommer bewahren,
daß er gepohstet gewese is. Es war uch für den ärmsten Menschen, wenn
auch die höchste Zeit, biekahs die er nicht selber geradezu hungern muß.
Lizzie is schon Widder zurück gewese. 'I' eine solche Lebensrettung so wohl
Wedesweiler." hat se gesagt, f"I, daß sie als Opfer gar nicht in
ich duhn deine Jnwitehschen eck- Betracht kommt; und sie lohnt sich
zepte, awwer in die erschte Lein reichlich. Auch kann sie der Hingabe
mußt du mich anncst zu Guttncß für öffentliche Interessen keinerlei Ab
e Kwcstschcn ennsere: Wie is das ruch tun. Das Argument, daß man
Ningelschwänzche in den Nobbisch- nichts für die Tiere tun dürfe, fo
peil komme? Ningelschwänzche? lange es irgend einem Menschen an
Watt jiih micii. Ningelschwänzche?" lwas gebreche, hat immer einen frag
hat der Wedesweiler gesagt. Der würdigen Klang manche die so
Johnny hat ihm dann sein Fund lun beiden Beziehungen
gezeigt, awwer der Wedesweiler hat n X, , . m. . . .
gelacht un agt: Soll is kein Rin- l
gelschwänzche. sell is e versteinertes 'f - wieder die lieblichen Bogelchen
Regewermche, un daZ is all, waS m$ doppelt große innere Ge
es is. Un dann hat er Widder ? '
gelacht, als ob der beste Tschohk "ua l
trt,, W, TOnTf nmnM ,rtrSfl H,ör ÜJUiXi ÖCIUUIII lül VIZ
v.... w -wv... U"""" "" nn.ff,. t ; ,
Das ist zu gut." bat er gesagt, i au,iai.
un das duht einiges biete un das
muß ich awwer heut nacht die Gang Die Kasseler Strafkam
verzähle.' ,ner hatte sich kürzlich mit den aus
Wenn du das bullst," hat die sehenerregenden Diebstählcn zu bc.
Lizzie gesagt, dann is unsere fassen, die im Oktober und Rovem,
Freundschaft sor alle Zeite vorbei, ver oes avgetaufenen ayres im
n du kannst dein Pig allein esse, königlichen Schloß in Wilhelmshöhe
Mich duhst du nie nit mehr in dein ausgeführt wurden. Sie verurteilte
Platz sehn, im der Philipp der dnlit den angeklagten Täter, einen sieb.
dich auch kwitte." Der Wedesweiler zeynzayngen Obertertianer, zu neun
sagt, se sollt nit so fuhlisch tahke. Monaten Gefängnis, den mitange,
un ob se nit en Tschohk appriesch- klagten und vorbestraften Hehler
ehjte könnt. Es deht gar nit dran Hermann Nadel, Uhrmacher und
denke, ebbes zu koffe, biekahs in Fa- Antiquitätenhändler, zu anderthalb
milie Afsehrs det er nie nit auf. ayren Llani,aus uno zwei ayren
micksc. Well, Sie könne mich glau- Ehrverlust. Ter jugendliche Dieb
wc, daß ich mich gefreut hen wie legre ein Geständnis ab. Er le-
alles, wie alles Widder in so e gute hauptete, dnnh eine größere Zech-
Schehp gewe e iS. biekahs ich hen laMv, oie er im Mrteyr mit an-
nit erfordere könne, die Lizzie sohr deren fingen Leuten gemacht hatte,
zu mache, un dann hen ich se doch Zu den Tiebstahlen verleitet worden
auch dabei hen wolle, wenn mer 3" em. Er konnte die (schuld nicht
unser Miel bei den WedeZweiler bezahlen und hatte dem Kellner ei-
hawwe duhn. Der Wedesweiler hat nen Schuldschein ausgestellt. Tadie-
gefragt, ob mir e Cbschecktschen hüt- f wiederholt auf Zahlung dräng,
te, wenn er en gute Freund mit te und auch drohte, den, Vater Mit-
seine wei Töchter inweite dekit. Die teilung zu machen, sei er in der
Familch deht heut nacht komme un Angst auf den Einfall gekommen,
dehte for en Tag odder zwei hier 'N .aS Schloß einzusteigen und
stehn. Mir hen osf Kohrs keine die lZunstgegenstände zu stehlen. Das
Obschecktschen gehabt, un ich muß Bericht billigte dem jugendlichen
sogar sage, daß es mich ganz an- Verbrecher mildernde Umstände zu.
aiehm war. Sehn - Si, unsere - 1 ' 1
Alte, die sehn mer ja jeden Tag,! Wenn sie kocht. Junger
Palsend. Sehen Sie nur
mS ist HAN S C
ULM Ulllltll H llt UVII u
Weiß der Teufel, das ist ja ge- Hchk ganz hin." I es duht en arme Piel) gut, wenn Ehemann (vertraulich zum Tienit
.O, baü macht nichts, kZ lst ja mer emal e paar annere lehses mädchen): .Sie, Anna, was baben
em azweiJzuno. oug:. . jwlr denn eigentlich heute gegessen?
rade, als ob ich heute Pech-Voge!
dunft geladen hätkel'
'.likitkt, Ogch s.nd pal
Um '.7-i.!fa in si tkk ,sa!Mk m
(er jiu !e e i, ttmin ,t lanzeik i'.vA
!i;en iv;'ni, Tir .uiikkung tUill
d. !,n lockll.
Da, p! k l n l g e n ntsstn,,.
ntl UlZkkktttn. '1... i.
resident Ubtkclik rriiht man am
l'kstkn nit (i'.V'i: Z.i t4 Quart
Iküi ir.ivil man einen irU'!!l
Ki,! sZlks.t duse Lojunz in cm
'-..tlij'ki ud Iijit die Krem 10 fc.4
15 !!, muten darein. !).'ach dieser Zk,t
reilt ui!d wajcht man s irt der iiie
teil Iiiiji.lc!t durch un) spült nt
N)nn mit kaltem äoaßer ab. chl,e;
iich poliert in an s noch mit Krrut
und Hirschleder, und sie werben w
der ausse ljcii wie neu.
W k i ß r W a s ch z u e r j l t I n.
Hierzu ist ein vokireffiiches Mittel die
Ättwkiidung von Boraz. Man nimmt
auf 30 Quart Wasser eine Handvoll
Aoraz. bei seiner Ääsche, wie Äor
hängen, Spitzen und derartigen Sa
chen kann man noch mehr nehmen.
Ter Borar muß wie Soda zuvor i
heißem IU,iss lochen und wird dar
auf mit Wasser vermischt. Borax
greift die Wäjche nicht an, macht das
Wasser weich und erftvrt viel Seife.
Daö N einigen von Sold
rahmen. Der Soldrahmen wird
mit einem feinen Staubpinjel erst
sorgfältig abgestaubt und hierauf mit
tels eines weichen Pinsels oder
SchwämmchenZ mit reinem Weinessig
überstrichen. Dieser weicht allen
Schmutz auf und gibt dem Nahmen
seinen Älanz und seine Farbe wieder.
Nach 5 bis v Minuten fpiilt man den
Nahmen mit reinem Wasser ab und
läßt ihn bei mäßiger Wärme trocken
werden. Ein Abtrocknen mit Lein
wand würde die Politur angreifen.
Veralteter eingegrauter Schmutz
macht eine mehrmalige Anwendung
dieses Versahrens notwendig.
Um den Geschmack nicht mehr
ganz frischer Butter zu verbessern,
wasche man sie zunächst mit recht fri
schem Wasser aus und knete danach
ein wenig Honig unter die Butter.
Ein einfaches praktische
Verfahren, ein naß gewordenes
Kleid vor dem Krauswerden am un
teren Rocksaume zu schützen: Äan
hängt das noch feuchte Kleid nicht wie
gewöhnlich am Aufhänger auf, on
oern mit dem einen Ende des Nock
saumes an den Kleiderrechen oder so
über eine ofjene Tür, daß die nasse
untere Nockweite senkrecht herunter
hängt. Schon durch die eigene Schwere
zieht sich das Kleid bei diesem Ver
fahren unten viel weniger zusammen;
um aber jedes Krauswerden zu beii
tigen, stellt man unten in den Nock e;n
kaltes schweres Plattelsen und la,'t
dieses so lange darin hängen, bis ou
Kleid trocken ist. Man hat die Genag-
tuung, daß der Nock auch nicht die
kleinste Falte bildet.
eiße Flecke auf Möbeln, die
von Wasser herrühren, lassen sich be
seitigen, wenn man ein in Petroleum
getränktes Tuch daraus legt und ei
nige Zeit liegen läßt.
Frostbeulen verschwin
den schon nach einigen Tagen, wenn ,.
man einen ganzen Sellerietopf in dem
zu einem Fuß oder Handbade nötigen
Wasser kochen läßt und dieses Bad
o heiß nimmt als man es aushalten
kann.
Flecke von Tinte zu ent
e r n e n. Aus Wäsche Waschen mit
heißem Chlorwasser, auf 5 Quart
Wasser eine Hand voll Chlorpuloer.
Aus wollenen, baumwollenen oder
eidenen Stoffen, wenn die Farben
echt sind und nicht ausgehen: Waschen
mit verdünnter Weinsäure auf 5
Quart warmes Wasser zwei Gramm
Weinsäure.
Dochte von Petroleum
lampen sollten vor dem Gebrauch
einige stunden in .Essig gelegt wer
den; so behandelt, ist ein Nauchen
der Lampen ausgeschlossen.
Um beim Anstricken von
Strümpfen, die mit der Strick
Maschine gefertigt sind, das Platzen
der Maschen beim Auflesen zu verhü
ten, empfiehlt es sich, sie mittels einer
feinen Stopfnadel aufzufassen. In
diese fasse man den Faden des Garn
knäuels, ohne ihn abzureißen, und
ziehe ihn durch sämtliche Maschen
hindurch, aber so weit heraus, daß
man mit demselben so viel Maschen
auf die Nadeln bringen kann, als
man nötig hat. Nun lege man die
Nadeln eine nach der anderen an den
Strumpf und nahe so viel Maschen
auf jede, als nötig sind, ge
rade als wenn man überwendlich
näht, dann beginne man mit dem
Stricken. Der Ansatz bekommt da
durch viel Halt und niemals pladt
eine Masche; auch kann man so die
ma cheiuahl verringern, da die
Handstrickerei immer weiter wird, als
die Majchinensttickerei.
Schliff des Küchenmei
serö. Das Sich-in-öen-Taumen
schneiden, was beim Obst ooer tar
tojselschälen so leicht vorkommt, ist
nur eine Folge des unrichtigen Mes
ferschärsen. Der lekte Schliff muß
auf der rechten Seite des Messers ge
macht werden.
Platt eisen sollte man vor
dem Bügeln, besonders von Stärke
Wäsche, mit etwas Paraffinöl abrei
den. Sie gleiten dann besser und
haften nicht fest.
!
1 '
it
!
,k
'k.
T"r,i&;i- v $Egj)?fi'HF&&$fr'"F: