Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, February 16, 1918, Image 2

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zu bftiiijcn. Einem f a6n gibt man ntt
mehr a. feist Hennti,. 2er Zuckiifafan
tnus, absolut Tfinrasfsa und statt und
listig fein, sonst hält man nur ur,!y
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fruchtete Eier.
Die Zuchttiere bedürfen in und bor der
Legezeit einer besondels guten Pflege.
Schon im Winter, besonders wenn da!
Wetter kalt ist, reicht man den Tieren
ölhaltige Sämereien, wie Hanf, Sonnen
blumenkerne nfw. Sehr zu empfehlen
ist eine ffuttermischung, die aus etwa 75
Teilen Weizen und 23 Teilen einer Mi
schling, von Buchweizen. Hanf, Glanz
(Kanariensamcn) und Hirse besieht. Zu
diesem Futter gibt man während der
Legezeit viel GrüneZ, fehlt es daran, so
müssen Runkelrüben und minderwertiges
Obst die Stelle deS GrünfutterZ vertre.
t:n. Selbstverständlich darf eS an Kalk
stoffen zur Bildung der Eierschale den
Tieren nicht fehlen. Leckerbissen für die
Tiere, auch für Hübner und Tauben, sind
Salzkallkuchen, die man aus Lehm,
Sand, HcringZlake. Eierschalen oder
Austcrschalen und Hanf mischt, und im
Ofen oder auf dem Herde hart bockt.
Zierfasanenhennen läßt man in der
Regel nickt selbst brüten, sondern der
tauscht die von den Hennen abgelegten
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Jimmie k, .7t jr,t viel freie Zeit. In
n Schulstuben ist es kalt, denn es fehlt
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sprich der groß? Kinder und aus bem,
itfil Mutter und Großmutter zu Haus
gesprocken, entnommen. Jimmie denkt,
wie fein! Wenn keine Kohle da sind,
kann man nicht h'i.n uns braucht nicht
zu lernen. Tie Lehrerin hat ihnen zwar
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einen Aufzuchtkastcn. der nach Verlauf
von 14 Tagen in eine Aufzucht-Voliöre
kommt, wo die Glucke in den Aufzucht
kästen bleibt, die jungen Fasanen ober
durch die Zwischenräume der Gitter
stäbe in die Voliöre gelangen, sich
hier tummeln können und nach Be
darf wieder zur Glucke zurückkeh.
ren können, um sich unter ihr zu ermär
men. Wenn die AuszuchtvoliSr: zu ein
Drittel mit GraS angesät ist, können
ich die kleinen Fasanen das Grüne sellfi
uchen und finden dabei auch manche In
kten. Gefüttert werden die Kücken in
der VoliSre. Den Kücken gibt man am
zweiten Tage nach dem Ausstlupfen
das erste Futter, und zwar anfänglich
alle zwei Stunden eine geringe Nenge,
wenn irgend möglich, frische Ameisen
puppen. Später verlängert man die Zwi
schenpausen, bi! man nur dreimal am
Tage füttert und zwar c.bwechselnd
Ameiscnpuppen, Mehlwürmer, ausge
quelltes Spratts Patent und harjgewch
teS Ei. Wenn diese Futtermittel nicht
vorhanden sind, füttert man die Tiere
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diele HaukaufgabkN mitgegeben, abr da
mit ist Jimmie schon durch und j'tzt
mochte er oern spielen, wenn er nur Ge
fellschaft hätte. Hinausgehen hat Mut
ter verboten, weil es gestern seinen
Schlitten zerbrochen hat. Eigentlich wa
rnr ihm ein paar Silage lieber gewesen,
als der Stubenarrest; e: wiß, wenn
Mutter baut, des tut nicht sehr weh uüd
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Flügel breitet, das .Spiel' erl't und
Wendungen und Trehungen aller Art
mit aufzerordkn!lich?r Zierlickkeit aus
führt.. Die Hmne legt 13 bis 20 Vier,
sie sind klein und ziemlich g'cickmäßig
hell rostfarben röa gclbrot. Die Zein
gung dauert 23 bis 24 Tage. Gut ein
gewöhnte und zutrauliche" und zakme
Goldfasanenhennen brüten in den Vo
liren meistens fthr gut, bat man keine
solck Henne, läßt man die Zkitiaung
durch Hüdnerhsnnen. wie verstehend ge
sccit, ausführen. Da der Hahn in der
Balzzeit sehr aufgeregt ist, soll die Vo
lie-re mit dichtem Gebüsch oder sonstigem
G-sträuch bepflanzt sein, da im anderen
Falle die Hcnne sonst Kickt dem oufüe
regten Hahne zum Opfer fällt. Bei dick,
tei Lepslanzuna der Bolire kann die
Henne hier im G.l.ölz Schutz suchen und
sich so den AachstcLungea d.'S Hahnes
entzieben.
.
Kaninchenzucht wird man heute in
erster Linie zur Fl.-ischg?winnung trei
beil. Man zieht dann Nutz oder
sie ist dann auch bald wieder gut. Ihm
in' k. . -s'..... r-it.ri r.r. 1
U.ll VIII c.u!itucn iciuji ikio,
denn vorläufig ist an Schlittenfahren
nicht mehr zu denken. Ja. wenn Bater
hier wäre, der würve ihn schnell wieder
zusammen nageln, ober Water ist fort,
schon lange, bei den Soldaten. Einmal
kam er in voller Uniform nach Hause.
Jimmie hätte ib.n beinahe nicht erkannt.
Damals war Vater sehr gut zu ihm,
und als er wieder wegiing, hat er ihn
vielmals g'lup,!. und Mutter bat sehr
geweint. Mutter zeiat seit dem immer
ein sehr ernstes Gesicht und spielt gar
nicht mehr so lustig mit ihm. Gestern
aber war sie sehr froh und sagte zu ihm:
Ein Bries von Voter aus Frankreich,
aus Eambrai, und dann laite sie zu
allem, was Jimmie tat. Wenn er nur
nicht nachher den Schlitten zerbrochen
hätte!
Eambrai, Eambrai. Jimmie muß
immer an das fremde Wort denken. Das
ist eine Stadt, wo viele amerikanische
Soldaten stehen, hat Mutter gesagt.
Jimmie kriegt seine Schulbücher her und
schlägt das große Geographiebuch auf.
Frankreich, und nun beginnt er zwischen
den wirren Fäden der Flüsse und den
Vie:en fremden lavtenamen den einen
zu luchen.ambra,, wo der saai tamptt.
Endlich haben seine scharfen Auq:n ihn
.l.... tv..rt,' . . t,it..ji
ciiioeai. .iuot.no nurzi tt tut i'tumr:
.Vier, tzicr IN e, wo oer a:er len, 101
bot ist!. Mutter, darf ich ein bischen
hinausgehen? Wir wollen doch da hin
ten beim Wäldchen einen Schützengiaben
bauen, aus Schnee, ja. Mutter." Kaum
hat er die Erlaubnis, da ist er auch schon
weg und bald hört man von draußen
die munteren Zurufe der Jung', die
den SiZ.ützingraben bauten, nllj Jim
rnit's Direktion, der es wußte, aus dem
Bliese von Vater aus Eambrai.
Tcr Echneemann.
Prächtig ist er mir g'raten.
Dieser Schneemann, das ist wahr,
Stolz nun steht er, zum Entzücken
Ter gesamten Kinderschor.
Schwarz fiud seine Köhlenaugen,
Lang die Rase, breit d'r Mund;
Ob des Kunsti?e:!j sollst ernannen
Miez, die Katz', und Tick, der Hund.
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rr 'd. ;"-'T' :b.'t3i i'üd die TV ;üst
k.-ti.n. t.'ivkit si v m it'tftKiftt.f et
t.u h ,!"rt, tiftp. si t-,,1., d.tf, y, eben
XTt it'l M d'k Cflit fftl.'tfii a-W.
1v-r die Jir.intdüu.M d.gn,n!, hr
fl'üe ulk. f cTitnbf Ijfre ,i-i. die rtiitt
jn'nq-', cl a ! 2.-s d. mit ibr.'n
kann tir.in Mt ;;t!t Pinnen. C ii'-b
l,ch f.'.nitu!f 11 im Akttr dln rni lit
kier Monate f.tn '1.!.!, 1 i?nik. so ist
ei d?ch ein d'.ctt &st!fT. mit fo!tn
jun.yn i:nb noch unenür'ulü'-n 2 irren
die lült beginnen ju wellet, da die
Nach Nicht von Ümm in jrbet Veift zu
):-tv:.'. .1 ulna, los,!.
Z.i.l !n kann nun flanlnrrVn da 8
g'.nie I.itik. aber der rationelle Züchter
dktrc'l't die Zi,Z',t nach frft? Aeaeln. ?r
zwing! dos esck'keckitikkkvn der Kanin
nn unter seine (HfiDcIt ind regelt die
Zuchttätigkeit derftldtn ganz p.zch feinem
ttutdiinkln. Man kann also im Januar
ebenso leicht ziiÄ.ikN laffcn wie im Juli
usw, 2a aber naturaemäß im Winter
die Aussicht der Jnnakaninchen sich
sZ'wicriaer gestaltcr wie in den milden
Jadnkz'iten. so tut man aut, wenn man
die Zuckit in dr Hauptiack von End:
Februar bis Ende November ixrteilt.
Wenn jede Zibbe jährlich drei Würfe
setzt und die Jungen ricküq aufzieht, bat
sie it volle Schuldigkeit aetan. Alle
weiteren Vifk geschehen auf Konto der
Giiie der Nachkommenfft. Wird die
Häsin zu tnde Februar tel'at, erfolgt
dr Wurf der Jungen zu Ende !Kan.
efä Wochen sollen die Jungen die
?.'!ut!krmilch w'niqstenZ erk.?ttcn, bester
acht Wochen. Nach der sechffen oder sie
benten kann die Mutter wieder
b kzt werden, sie bleibt denn noch einige
ocb'n bei den Junten und wird etwa
acht Tage vor dem Werfen fceS zweiten
Sa'i'l von ilnen getrennt.
Tie rlffef icr find ständig getrennt
zu balten. Die Häsin ist nur drm Bocke
srlnn zuzusetzen, wie zur Deckung nö
tig ist.
Wer den Tchodrn finf.
In Silcfi. Miss., haben Einbrecher
eine Bank um 47.sXX Dollar? beraubt.
Sie biuterließn eine Not? an d?n Bank
drästdenten: Sehr verbunden." Der
Präsident wird sicki debei wohl gedacht
ban: Wer zuletzt dankt, dankt am
besten,"
Ein Rekrut, ein FarmerZung?. der
2H1 Pfund wieqt. wird zwischen Eamp
Upton und der AiiZhel'ungsbehörde hin
und hergeschubst .... der Fetter" vom
Lande.
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Wie ein echtes Fecnschloß mutet der
prächtige Bau an, dessen Urbild auf der
ti. Werst bei Archangel der Haupt
siadt des gleichnamigen russischen Gou
vernements und dem wichtigsten Haien
ort Rußlands am Eii-meer aus Eis
blocken kunstvoll aufgeführt wurde. Und
dieser wirkliche Eispalast, der in elek
So, nun fehlt ihm nur der Hut noch.
In den Bim jetzt das Gewehr;
Solchen wunderschönen Schneemann
Sieht man wehl sobald nicht mehr!
Und er steht noch lange Tage
Scheint die Sonnt nicht zu warm,
Und bewacht uns unsern Garten,
Mutig das Gewehr im Arm.
Doch, leb wohl nun, lieber Schneemann
Denn der Abend bricht herein.
Und es eilen flink in's Stäbchen
Alle Kinder groß und klein.
. Schlafe wohl und träum' ein wenig.
Guter Schneemann, auch von mir!
Morgen bau ich mit den Freunden
Eine hole Schneeburg dir!
Gute jlanieradkn.
EZ war einmal ein Büblein,
Mit Wangen dick und rot.
Das saß verfügt im Hofe
Und aß sein Butterbrot.
Daneben saß der Kars
Mit unverwandtem Blick,
U"d ma'mt mit feiner Pkote:
Geh, gib mir such ein Stuck."
Und Hänsche war nicht neidig.
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anaU'öi.cn, t.'.i irasz.üI.'f!,,. d,e
Waffir,!iirg, wenn auch b J4 Üurr-rirt
ttii.I mit d,.-Z.-n Tingkn schon : Zeil
vvrlorgt Ist,
Diesem e,k,,i'fäk?tte verdanke Ich
tüiiük eisie Wchuulia.
An und "i'cra ist steil.
und wie in ?,'.opkl stiui! man aus schma
len und bttitiTtn, hül'tigin und elkgan
ter,n 2r:rpen hinauf und hinab.
Än tmz solchen Ji.-ppe Ittzt mein
Holet, ein Pridathotet. schmal und in
die 4:cl:e (It.'bfnd; ti ist nicht nur mit
Reisenden gesüOi. sondern wird auch vo
anderen, die draußen wohnen, ausgesucht.
Die Wiktisamilie wohnte seit Jahr
zebiiten in Konftaniinkpel, ui!d die er
wacksenen Kinder baiten Deutschland
noch nicht gelebn. Ebenso verhielt eS sich
mit denen, die sich von Zeit zu Zeit im
Vestibül sehen ließen oder auch regelmä
hig z Tisch erschienen sie waren
halte Levanliner geworden.
TaS führte auf eine Seit zurück, in
der der Handwerkerverein Alemannia ge,
blüht hatte. Er war in den sechziger
Jahren grzründet worden, und wenn
man beim Frühstück die verschiedenen
Menschen betrachtete, die mit dem Durfte
dessen, der einen Moraen körperlicher
Arbeit kiinter sich hat. ihr erstes KlaS
Wein hinunterstürzn und dann den
Speisen mit dem Messer zu Leibe rück
ten: wenn sie sich bor dn Abendmahl
zeit beim Abendschoppen trafen und nach
ihr zum Skat zusammenrückten, bei dem
man die Karten triumphierend auf den
Tisch baute, weiter trank und dem Ber
liner Handlunasaebiisen, dessen Mund
keinen Augenblick stille stand, das ganze
treib der Politik einräumte: dann der
spürte man einen letzten Hauch einer Zeit,
bi' doch schon so lange vorüber zu sein
schien.
Eine Woche lang säst an meinem Tisch
ein rheinländisecher Stosstoarenfabrilant.
Die Zeit zlviscke den Mahlzeiten ver
brachte er bei den groszen Handel!häu
sern, deren es sowohl in Peru als in
Stambul eine Anzahl gibt, denn nicht'
nur die Hauptstadt verbraucht Massen
ortikcl, auch das gesamte Hinterland
und da! ist ungefähr die ganze asiatische
Türkei bis an die armenische und per
fnrfc silr?ni hiirS hnti h'itv rtnÄ ir
W.n.g W. M
org!.
Der Fabrikant machte bicinial große
Abschlüsse in einem Kittel, der in der
Türkei dieselbe Rolle spielt wie etwa in
Frankreich die blaue Äluse. die jeder
Bauer, Fuhrmann und Arbeiter trägt.
Der Wettbewerb um diesen volkstüm
lichea Absatzariikel ist heftig, und die
Eispalast.
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irischer Be und Durchleuchtung einen
märchenhaften Anblick gewahrte, war
dank bei dort herrschenden Temperatur
auch keineswegs so vergänglich wie die
in Deutschland seit Jahren so in Mode
gtkemmenen Sckneestulxturcn, deren
Schönheit oft ein einziger, weicher Win
tertag zerstörte.
Weil Karo freundlich bat -
Du kriegst schon auch ein Bröcklein,
Mein lieber Liamerad."
Und gab ihm nun die Hälfte,
Sie aßen alle zwei;
Und weil es ihnen-schmeckte,
So lachten sie dabei.
Ich hab' es selbst gesehen
Und sprach zu Hans geschwind:
Ich muß dich wirklich loben,
Du bist ein gutes Kind.
Iast du etwas im Uebenfluß,
Tei.5 auch an den, der darben muß!"
Falsche Diagnose.
In die Klinik kam ein Mann, der litxr
verschiedene LZeschwerde klagte. Der
Professor hatte gerade einen Vortrag
liber die Folgen von sitzender Lebens
weise gehalten und erklärte, daß dieser
Fall auch darauf zurückzuführen sei. EI
s'i sicher, daß der Mann sich zu wenig
Bewegung macl und zum Beweise sagte
er ganz siegesbewußt zum Patienten:
Sie haben gewiß eine Beschäftigung,
bei der es Jb.ten an Bewegung fehlt"
Ach nein, fyrt Professor ontxotiele
der Gefragte, .ich bin Briesträger."
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ihihmi!
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tttU fi-.fr'tsti talfyfttl. ttt,
t-,t ,n.s',.k!e s b .jlbtii.t.n.
2t.-Nrt it Im fä-tftm Monat, dem
Aa,. luli-rt t;i r.iui r;:n.
I.1--N ein. 0!a,'ß Z.'Z sitz' Ich Z!"Zbe t
"' ;;.! lxi dn ,Sfl,m;n. t'.t n-l
H-r:f eintrete. :t idt CVt-if gidch
!!i!'nnz'n.
Cie !,!-, d lii l-tsun WiS rannt, die
NZik', l!r, C.tinuffc ,d d'k tlnue
,'gen sind b.'U In ü'ttN Vlesichlkt.
Jtilk Werte sind kk?ilck und st,a!j wie
!: Haltung, der zuglnch laut und
freudig. ai ir,ir Ci'H.tnt ktaö,
jit lange ,nt!'ktkt U.h,n.
Ingenieure, hei fit t, jedensall geh
ren ic zur ?igds:ll!N. ?!d kommen
sie i-, der b,k,.!er. und mit inet Unge.
wungenhiit. die ein Deuijcher. der 'zu
den lskademikern gehört, unter aewöhn
liedn Umstände gar nicht aufbringt, er
zäi'Ien sie.
ir waren zwar nicht bei der Vagdad
balui. wohl aber, und das ist ungefähr
dasselbe, bei ber großen Entwässerung
der Ebene von Konia, die eine Folae bet
Bahnbauet ist; sie haben zwei Jahre
keine tadt mehr gesehen, kein Geld aus
g.geben und einen unendlichen Durst
nach allerlei Tigen angesammelt, ben
sie nun in Konstaniinopel, da nach bem
Hochcbcnknüiina Kleinasiens zugleich a!S
Ucdergang dienen muß, für! erste stillen
wollen.
Ich begegnete ihnen nun auf Schritt
und Tritt. Da Ich ebcnfallz babei bin,
mich mit dem nächtlichen Pcra bekannt
zu machen, konnte ti nicht ausbleiben,
daß wir unZ trafen; aber immer trug
der eine, ohne sie erst einzuwickeln, eine
der goldbraunen flachen Havannazigar
renlisten unter dem Arm; sie war für
ihn da8 Symbol der wikdcrerlaiiesten
Erlaubnis, mit vollen Händen aus den
Gaben der Zivilisation zu schöpfen, und
diese Knabenhaftigkeit gefiel mir gut an
ihm.
on einer Loge der Panstana trafen
wir unS. Seine Dame war eines der
amerikanischen .Girls", eine Sechzehn
jährige, sehr schmächtige, die noch gleich
gültig gegen den Mann scheint. Da sie
außer ihrem nationalen ?ks nicht viel
redete, konnte man ein vernünftiges Wort
mit ihm reden und ich fragte ihn, ob er
und fein Freund nach Kleinasien zurück
kehren würden. Das war noch nicht ent
schieden, sie vermuteten es aber.
Tos nennt man eine ägeltfirma und
die Bereitwilligkeit dieser Männer Welt
bewußtsein. Die schleppten wenigstens
nicht Weib und Kind mit sich, dachte ich
am ersten Abend, aber am zweiten doch
schon: vielleicht verloben sie sich
mit dem , ersten blonden Mädchen,
und eL wird eine junge Dame
aus durchaus standesgemäßen Kreisen
em, denn es war überraschend zu beob
achten, bah sie. in dem Maße, wie ihr
Ueberschuß sich austobte, in Ton und
Haltung korrekt zu werden begannen.
Die zweite Zigarrenkiste wird der, der
die erste trug, nicht mehr mit sich herum
chlcppen.
So fern waren sie noch der Heimat,
aber schon wurden sie ihr Untertan. Es
gibt in Europa keine ferne, erotische
Welt mehr, in der man anonym und un
bekannt untertauchen kann.
ttnier Backfischen.
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Aber Aennie, drehe Dich doch nicht im7.,er nach den beiden Herren um, die
un da nachsteigen!"
Ich werfe ihnen ja nur strafende Blicke zu!"
Guter Grund.
In einer Stadt in Kanfal hatten
zwei Brüder ein Kohlengeschäft eröffnet,
mit dessen Gang sie sehr zufrieden waren.
Durch einen Geschäftssreund wurde der
ältere der beiden Brüder bestimmt, an
einer religiösen Versammlung teilzu
nehmen und der Eindruck war ein dnart
tiefer, daß der altere Bruder sich dieser
Gemeinde anschloß. Er wurde zum eisri
aen Agitator der guten Sache und der
suchte, seinen Bruder zum Anschluß zu
bekehren. Der ober weigerte sich, so daß
Ihn der altere einet TageS vorwurfsvoll
fragte:
.W.shalS willst Du nicht meinem Bei
spiel folgen?"
.Tos werde Ich Dir gern sagen. Es
ist gewiß etwas Schönes um die Fr'öm
wigteit und ich billige Deinen Beitritt
zur Kirche vollkommen. Auch ich würde
das sehr gern tun, aber wer soll dann
die Kohlen wiegen?"
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danptsäeblich die sietk sehr wettcrwendi
sche Pariser Bivätt.rung war. die Na
pol.on und seine Dynastie stützte. Im
Volke und besonders b.:i den Bauern
hatte Napoleon irnnier roch einen statten
Anhanfl. und dieser Anbanz vergröberte
sich wieder und die Felndkck'aft gegen die
Dnnastie Napol.on verrinaelte sich, st
mehr die Ereignisse von lhTG hinter di,
Gegenwart zurücktraten.
In den ersten Jahren nach 1S70 wci
die Republik in Frankreich nc!h s,br we,
nig gefestigt; so manche rki'blitani'.k,
Machthaber sahen sich wohl nur alk
Platzhalter für einen neuen Monarchen
an. Soweit Napoleon 11 l. keine beson,
deren Sympathien erwecken tonnte, er,
Innerten sich die Franzosen doch noch ini!
Stolz an die Glanzzeit Napoleons I.,
und dann war ja auch die Neziernng
zeit Napoleons Hl. Kurhaus' nicht so
glanzlos gewesen. Lange Zeit galt Na
polcon HI. als bei Schictielitcr Euro
Pas, und seine Ansprachen bei den Neu
jahrsempfängen galten in der ganzen
Welt als der Gipfelpunkt der Weisheit
oder wenigstens als kntsckieidendk Äeuße
rungen, ob fernerhin der Fried: erhalten
bleiben solle oder cb ein Krieg zu er
warten sei.
Bei der Einweihung des Suezlansls
hatte die Kaiserin Eugenie die erste Rolle
gespielt, und am NapoteonSteig in, Johee
lü9 waren in ganz Frankreich glän
zende Festlichkeiten gefeiert worden.
Dann hatte Napoleon III. ja auch sieg,
reiche Kriege geführt. An dies alles er
innerie man sich in Frankreich wieder,
und die Bonapartisten unterließen nicht,
immer wieder darauf hinzuweisen, wel
eher Abstand zwischen einer prosaisch ein
fachen Republik und einem glanzvollen '
Kaisertum bestehe. Allgemein wurde auch
davon gesprochen, daß der Sohn Navo
leon mit der Tochter des Marschalls
MacMahon verheiratet werden solle,
nd daß der Marschall dann Napoleon
durch die Militärdiktatur oder durch ein
Plebiszit wieder auf den Thron bringen
werde. Wäre Napoleon III. nicht schon
lange vorher ein schwerkranker Mann ge
Wesen, hätte er noch genug Energie ge
habt, seine Verschlagenheit spielen zu las
fen. wer weiß, ob er nicht in der Mitte
dr siebziger Jahre den Kaiserthron wie
der eingenommen hätte. ,
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Soncta Justiti!
In New Jersey nhirdt ein Mann am
Mittwoch vormittag wegen Mordes z
lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt.
Am Nachmittag wurde derselbe Mann
wegen Einbruchs zu fünfzehn Jahren
GefängN'S verurteilt und der R;,! , r
betonte, daß diese Strafe nach der Vr
büßung der , ersten inkrast treten soll.
Wie der Verbrecher das wohl moch,n
wird, daß er die fünfzehn Jahre nach
seinem Tode absitzen kann?
Moderne Kinder.
Willie, wie wäre es, nxnn wir he:'e
Nachmittag nach dem Spielwatenlodu?
gingen und uns dort die schönen Sackxn
anschauten?" saetc der Großpapa zu
seinem Enke'chen.
Und gleichgültig antwortete der kleine
Willie:
.Mkinetw,an wenn Tu denf,
daß es Dir Svaß mackt!"
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