Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, January 31, 1918, Page 4, Image 4

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die -t-T. gliche timh Zxibihw- -XonwrMafl, ben 31. Januar 1918.
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Herr (ccrae Crecf. t ifirst
ttil, unendlich recht. Ta ÜchcU das er fritijiert, toucl-t al'er nicht erü
feit gestern. AuaclegenKeiten, die von irirfiidicc Bick-tiffkeit für das V.'!k
find, die aber keinen K?,nn Vcfi'ccu, wurden in der amorilariijchen Z'rekse
seit jelier und nickt erst seitdem wir im Kriege sind, stiefmütterlich dedan
delt. TaS hüt seinen guten Gnnid. und dieser Än,!'.d ist. dah die Heraus
geber der groZie ameri5ünis?en Tageszeittingrn ihre llntcrnclinnmaen
einzig und klein dorn geschäftlichen 5tandpun5k? aus leiten. Ctln'cke
Ziele, wie zum Vcispicl HkblRig des anbrtischen Bildunasniveaus. nnge
schmmkte Erörterungen über nationals fragen, der 2'te:,Zchdritsidca!o.
Charakter bildende iu-d derrieZende ölbficktea usw. wurden und werden
von unserer Tagc5prcfic nicht verfolgt. Sie lmt feit jeher dem Lesevubli'
kum nur solchen Stoff geboten, der Zinnlich und sensationell wirkt: bat
euZ dem Kucken imuier nur die Rosinen und 2.!fanbclit gepickt und diese?,
deir in gefchicktcr Anordming so nnmdgerccht serviert, da das Lekefutter,
ohne erst gekaut Zu werden, von den ewig hungrigen Klienten nur mehr
hinuntergeschlungen Ku werden braucht.
In Zeitkäufen wie den jetzigen, wo an das Volk ungleich ernstere und
wichtigere Fragen herantreten als in Iriedenszeiten, macht sich die
durch viele Jahre praktizierte Verwöhnung resp. Verderbnis dcö (e.
schmacks der ZeitunqslcZer durch unsere moderne Presse natürlich doppelt
unangenehm bemerkbar. Die Zeitungsherausgcber, welche dem Publikum
nach wie vor den ganzen Ncuigkeits.alat in einer reckt pikanten Weise
zurecktrickten wollen, nehmen Kundgebungen der verschiedenen Verwal
tlrnzszweige unserer Regierung, die ihnen eben jetzt in großer Zahl zur
Veröffentlichung 'zugchen, entweder gar nicht auf. oder setzen solchen Lese
itoff in kleiner Schrift in entlegene Winkel, so daß er der Aufmerksamkeit
des Lesers entweder ganz entgeht oder doch den Eindnick hervorruft, als
ob es sich dabei um nichts besonders Wichtiges handeln würde.
Herr Creel schreibt dazu ein WochZelblatt hat da seinen Finger auf
eine alte, in unseren Tagen ober besonders schmerzlich empfundene Wunde
in unserem Zcitungswescn gelegt. Ten Mut hierzu haben bisher wenige
Männer in öffentlichen Stellungen bewiesen, denn der Allmacht der Presse
gegenüber wagte es bisher nur selten ein Mann, eine .Kritik an derselben zu
üben. Taft der Mann aber vollkommen im Recht war. das wird ihm
jedermann, d:r ein Auge für die Schwachen und Fehler unserer Presse hat.
zugestehen.
Teuere Schuhe.
Tcr Preis für Schuhe ist seit anderthalb Jahren um rund 100
Prozent gestiegen. Die Fabrikanton weisen zur Rechtfertigung dieser
Prcis'teigerung auf die höheren Arbeitslöhne und auf die enorm gcsticge.
uen 5lostm des Rohmaterials, Zes Leders, hin. Der erste Punkt dieser
Begründung, die höheren Ausgaben für Arbeitslöhne, ist richtig: aber
dadurch wiirde eine Preissteigerung von 10 und vielleicht auch von Lg
Prozent, aber unter kein Umständen eine solche von 100 Prozent zu
erklären sein. Die Fabrikanten müßten daher, um diese riesige Verteue
rung des Schuhwerks zu erklären, 80 bis SO Prozent mehr für das Leder
bezahlen als früher, und wenn das der Fall ist, so werden sie und das
kaufende Publikum von den Cchlachthausbeffeni, die die Lieferanten der
rohen Häute sind. resp, von dm Gerbereien in unverantworotlicher Weise
über das Ohr gehauen.
Es wird behauptet, daß das Leder rar und infolgedessen teuer sei.
Wenn wirklich eine Knappheit an Lcder existiert, so ist dieselbe künstlich
herbeigeführt, und das Rohmaterial wird in einer Weise manipuliert,!
die ein durch die natürlichen Verhältnisse nicht gerechtfertigtes Steigen!
der Lederprcise zur Folge haben mutz. !
Es sind im letzten Jahre mehr Rinder und Kälber im Lande gefchlach
tct worden als je zuvor. In einem Zeiträume von nur fünf Jahren ist in
der Zahl des geschlachteten Rindviehs eine Zunahme von 39 Prozent zu
verzcichnm, und die Zunahme an . importierten Häuten betrug fogar 7ö
Prezent, also ganz bedeutend mehr,
bedinat ist.
Ter Export von Schuhen ist aber im letzten Jahre gegen das Vorjahr !
um sieben Millionen Paar zurückgegangen, die Quantität des Leders, die
für den einheimischen Konsum zur Verfügung steht, kann also unmöglich ,
geringer geworden sein. , j
i'hnt ist es Tatsache, daß die großen Schlächtereien in Chicago ihren
Vorrat an frischen Häuten um volle 45 Prozent in den beiden letzten Iah
ren vermehrt haben und daß kleinere Schlachthäuser ihren Vorrat nahezu .
verdoppelt haben und in Erwartung höherer Preise halten. j
, Das erklärt, warum das Publikum heute doppelt so viel für Schuhs '
zu bezahlen hat als vor zwei Jahren, und das erklärt auch die riesigen
Dividenden, die die Großschlächtereien im letzten . Jnhre haben bezah
len können. j
Swift & Co. haben zum Beispiel au? ein Aktienkapital vrnt 100;
, Millionen Dollars im lcttm Jnhre 35 Millionen Tollars Tividende ;
erklärt, wovon die Hälfte aus den Taschen des amerikanischen Publikums
eskamotiert worden ist.
Die Farmer klagen ihr 5e!d.
JeöeS Tlng hat mindestens zwei
nne cic auiajeue ec iMviiyn M!mlv.',-vu un u u
wir von diesem' Bilde Zehen, ist eine herrliche Landschaft: an die mit Staub
und Spinnengeioebe überzogene Rikkfeite denken wir nicht. Manchmal
drängt sich aber diese andere Seite einer Sache recht sehr auf. ob uns das
nun aefällt oder nicht.
Das großartige von dem Zwanz? Miarem.ayrescnragnis
unserer Zxi'rmM, das uns gestern entzückte, bat auch f eine Rückseite, die
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Ter BundLetZä-üs; der Fantter.rgcmiZaLsnen bat dcnr Präsidenten
ei'-e Denkschrift Werrc:cht, die ewizsermaßen die weniger eror.artige Rück'
Ze-:. jenes FsrnchildeS lrMt. its find mehr als zwei Millionen Far.
u:r. die durch jene Orzenisaüonen wrechen. j
ac ,-an; er len. i eme car
ICi-'W'. mit hrneiihnt Man her
Die Ernte des .lausenden Johrcö wird noch Anstcht dcr In to. d u t r
b:t! und einheimsen Zelte, nicht, an i;e des Variarcs l,tt" t rf i
fcvnn der Fe.nr.ct rA5t nock geioisien Nicknmae bin h rz:..' u.'g findet
Vier wutseichüche Ursachen führt die Tenksärt dcr Lar-cr fr.
di'-sen zu erroarienden Stand dcr Dinge an. Den Mong"l an Fa-n.
crb.-'t?rn: die 5inppheit an Sämereien: die Unzulängl f-,t d"r T r-,'-. I e
dein Farmer für lci.ie Produkte gezahlt werden: den Monakl n m-tht-
lichejn Kredit. ' .
Die Fannarbeit iü p.in dickn Leuten im 'stch gclazscn worden, m'llt
Z: Denkschrift fest. Die Mcf Löhne dcr Munitionsfabriken und anderer
V:rt::inai Zöllen diese Landflucht verursacht haben. Sieben der Abhilfe
t-'-i s U?belst'ndc? nni.ßt? die Regierung der allem dcni Fanner bessere
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i'.ezen die aLzenzeine ungiinsuge
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möcht: ein llwichwung ire.i eru ein, '
als irethsr Laber Xh'. nach hm
Tode feines La'.crS die Fechnl
übernahm. Lotdir war von früher !
Jugend an mit dem väterlichen 5e
jchüftsbetricd vertraut gcwordeit.
Er hatte nicht nur die Schwächen ,
des Betriebes crt.mnt. fsiidern auch
dein Skudiiun dcr allgemeinen wirt '
ichaftlichen und kaufmännifcheii :
Verhültniife sich gewidmet, um so ,
alZ iiiiigit Wann berciiö eineit Ein '
blick in all das zu gcwiniien, waZ
dem künftige iöeschüilsinhabernol'
tut Je nichr er sich in das tu
dium deS damals tonangebcndea '
französischen Jndnürielebcns ver ',
tieile, d?sto wehr begriff er, dh
seine Fabrik, wenn sie lebensfähig
werden sollte, sich nicht aus die .
gen Schranke ihrer Hemmt sküt ;
zeit dürfe, sondern sich den Welt
markt erobern müsse. Als Lothar ,
Faber das väterliche Geschäft über
nahm, betrug der Jahresumsatz nur '
12,100 Gulden, und der betrieb
beschäftigte kauni "0 Arbeiter. Das
änderte fich Zehr bald, alZ Lothar'
daran ging, seine wcitansschauendcii
Pläne zur Venvirklichunz zubrin
gen. Er hat da? väterliche Vcichaft
nicht allein auf den Rang eincZ
Wellhausis gebracht, sondern damit
auch den. Ansloh, zu einer gedeiht!
chen Endvilklung der gesamten wne
rischen Industrie gegeben, ein Wer
dienst. de,3 unbestritten erkannt
worden ist. Die,, Steigerung. drZ
Umiahes und die Ausdehnung des
Geschäftes auf das Ausland mach
tcu in der Anlage dcr Fabrik wie
in dcr inneren Organisation " sehr
bald wesentliche Veränderungen nö
tig. Vei den noNrendigen Neubau
ten nahm Lothar Fabcr bereits auf
die Wohlfahrt dcr Arlvitcr eine
weitgehende Rücksicht; überall war
für .Luft und Licht gesorgt in der
richtigen Erkenntnis, daß damit daZ
Wohlbefinden der Arbeiter und auch
die Güte der Arbeit gefordert wer
de. Die ersten hundert Jahre dcr
Fabrik A. W. Faber hatten aus ei
uem kleinen Handwerksbetriebe ein
festbegründeteZ Weltunternehmen ge
macht. Schritt für Schritt war dem
Weltmarkt der Boden abgerungen,
auf dem sich die Fabrikate der Fir
ma die herrschende Stellung er
richten konnten, Zoll um Zoll der
Absatzkreis erweitert und ein Werk
geschaffen worden, an, dessen festge
fügten Grundmauern nicht mehr zu
rütteln ist. Aus dem kleinen un
ansehnlichen Häuschen an der 3!cd
nih, 'der Wohnhaus und Werkstatt,
betrieb Kaspar FaberS war in hun
der! Jahren eine Fabrikanlage ent
standen, die nicht nur räumlich von
Jahr zu Jahr Zunahm, sondern all
mählich den Mittelpunkt und. die
Lebensader des einstmals verwahr
losten Torses Stein, jetzt eines an
sthnlichen Ortes bildete. Zu beiden
Seiten der Rednilz erbeben sich jetzt
die wcitgestreckten Fabrikgebäude,
von Jahr um Jahr forderte die
Aul-dchnung des Absatzes, die zu
nehmende Vielseitigkeit der Fabri
kction, die Aufnahme neuer Arti
!cl, umfangreiche An. und Umbau
ten, die jchlichlich dem ganzen Orte
Stein ein eigenes Gepräge verlie
hen. Nach wie vor jedoch war das
Bestreben Lothar FaberS vor ollmi
auf die Forderung deZ nrateriellm
und geistigen Wohles feiner Arbei
ter und Angestellten gerichtet, ein
Bemühen, da? auch von seinen Nach
folgern in gleicher Weife fortgesetzt
ward. Zluster einer vorbildlichen
ftrenkenkasse stiftete er eine reich
haltige Bibliothek und grünbete
eine Fabrikösparkasfe sowie eine
KlcinkindcrbKLahranstalt. . Ferner
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in Wunderlich neuem 5a?e. gegen
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hkgiisigkr fn.: t.
Ttic PUsntf rticMj von fest innchlunz
rinc? Tiebcs.
lUchft bis Hinkichtnnz eine 3 TicbkS
in Melden wird in kiiicr alten Chro
n! dcrichttt: Änno lol?, tsZ.,iktaz,
den 24. May. war? Vrenhäldt Unl.
zendriftr. ein LauklSmann o?n
Znzrtiitz bc? r?l greng von Bei
den hercm in. Loch gnscht, und
weil er allda gütlich . bekannt und
peinlich gkjtanrcn, ve,fg er ö Kühe.
Geiß, 2 ,chaaff und was er mehr
vom Haußraih uno a2ern Lachen
lcq Tez und Nacht durch hinneigen
uno Einrrechen haben ui.d beitmmcn
und davonrringen lönnen. gesloten,
uns den Juden zum Tchnaitiach zu
getrictien, zugetragen, oertaujst, und
das lÄeldt unnutzlich verthan. Ist er
off de: zu Letoen begern Mittwoch
dk 2Z. Juny wiederumb vfj einem
Karren hinaufgeführt und hernach
Sainbslag den 28. Juny vom Franz
Tckniidt. Nachrichter allhie. als ein
schädlicher Land! und Aiehdicd, an
den neuen iöalgen zu Beiden ge
henzt, und derselbe mit Ihm emge
weiht worden. Und wie eunelter
Tieb zu Beiden außgefützrt, und man
ihn in die Luffi erhöhen wollen, hat
sich plötzlich ein ungcstimmer Windt
eehoben, welcher die zwei Laitern am
Salzen übereinander eworfstn, daß
man dieselben anbinden wüizen, und
man den Tieb, der gar nicht beten
irclten, nicht wo! fortführen tonnen,
so schrecklich hat der Windt gehausct
und getobet, daß. die Leute hin
und wieder geweyet und geworffen.
Sobald als der Tieb angekniipflt,
und von der Laitcr hinabgestoßen ge
west, hat sich der Windt gelegt, und
ist in der Lufft ganz still worden,
darnach ist ein Haaß und denselben
nach ein Hundt durch den Galgen
und durch das Beleih gelauffen, sich
aufs einen hohen Fetßen gtsctzt, die
langen Ohren in die Höhe gereckth,
sich umb und den Volck zugejchen,
wie sie wieder vom Gericht Hinwez
zegangenn, ist der Haaß mit sampt
den Hundt verschwunden, daß nie
wand wissen können, woher und wo
hin sie wieder kommen.' man hat es
für ein Tenfsel5zesxe'nst gehalten,'
welcher mit des gehengten TiebeZ
Seele ein solche Jagt und lurtzweil
gehabt, den derselbe, wie auch sein
Weyb mitZaubererq und segnen umb
gehen kennen, welche Ihn aber von
den Galgen nit befreyen noch erlösen
kennen, er hat hangendt bleiben müs'
sen. Derselbe ungestüme Windt hatt
auf den Schütt allhie, eine diclhe hohe
Linden am Stammen entzwey ge
brachen, welche im Fallen eine an
dere kleinere Linden entzwey ge
schlagen, daß die zwey Stonen ohne
Aeste vollends umbgehuen und Jun
ge dagegen hingesetzt worden, damit
die weite Luähen wieder rnißgefüllt
war."
David Ber Borochsn,
Gründer der jüdischen sozial-demoira-.tifchen
Arbeiter Partei Poale Zion
(Arbeiter für Zion) von Rußland und
einer der Führer der internationalen
Zionistenbeweaung, ist einer den Zio
nisten' von New ?)ott zugegangenen
Kabelbotfchaft aus Petersburg zufolge
aus deni Leben geschieden. Alitarbci
ter dahin halten BorochonZ Tod für
einen plötzlichen und vorzeitigen".
Obgleich erst Jahre alt. genoß
Borochon bei de Juden Anerlennimz
lils ein leitender Theoretiker der jildi
fchen internationalen Arbeiterbewe
sung und auch als ein Philologe und
Historiker. Seine AÜivität in Naß
land fährte in X307 zu seiner Ber
bannunz. In 1914 kam Borochsn
nach den ttx. Staaten, in welchem
er feine Tätigkeit zum Besten der
Arbeite? für Zion" fortsehte. Nach
Äusbruch der russischen Nevolution
kehrte er auf Einladung der russisch
sozialdemotrutischen Partei Poale
Zion nach Rußland zurück, um als ihr
Führer zu handeln. , r .. ... . .
TaS menschliche Auge ilt ein zu
kostbares Organ um leicht'ertiz be.
km'ndctt zu werden Tr. Weiland'S
forg'Stt'ge Arbeit sichert Jhrcn Au
Lr l; besten Schutz.
. . !- . ;ir " , " N- '
r i ! ,! ' " 'i ! n :s
:i' s er i r d .'
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.'.-..'1 Ar.' C.,f üi'd VrrM't' M
'0 'l i C'iV'i, r;i3 dr d'f Te
:! ; !l''? t'iinn ii: 1 H,n:i.
i" 1 1 'N!?', 'I, !,!;i"l(ll'd,.T !!''t
Frankreich. Turch den dei:nch sranzo
suchen seiest keiiii ilsast wieder an
TculschZand. Tie endburger
Linie des Zchaumburgischen HauieS
hatte 13S das Hcrzoaluu! EchleS-
fwig und den grästZen Teil von Hol
itein unter ihrer .verrichan vereinigt.
Nachdcui diese 1 l.VJ autaestoiben
war. wählten die Stände 1460
Christian den Ersten Von Täncinark
,u:!u Her'.','., der Versprechen nuistte.
das; die Lande ewig zusaminenblci.
den sollten, ungeteilt". Trohdeni
wurde das Land unter seinen Soh.
neu geteilt, Grostfürst Paiil Von
Rußland trat seinen Teil Schles
wigS an Christian den Siebenten
Von Tänemark ab. worauf Cchleö
lrig als dänische Provinz behandelt
ii'urde. Friedrich der Sechste musste
für Holstein dem Teutschen Bunde
beitreten. Unter Christian dem Ach
ten (m$ bis 1818) trat die natia.
nak dänische Partei dem Deutschtum
in Schleswig rücksichtsloser cntge
gen: der Offene Brief vom 8. Juli
181 erklärte das dänische Erb
folgcgcsetz auch für Schleswig,
Lauenburg und einige Teile Hol
fteins für gültig und rief eine Oppo
sition hervor, der im Jahre 1818
bewaffneter Widerstand Schleswigs
folgte. Anfangs wurde es vom Teut
fchen Bunde unterstützt, dann aber,
als dieser infolge russischer Gin
Mischung Friede schloß, aufgegeben,
muszte sich unterwerfen und wurde
seitdem von dm Dänen willkürlich
beherrscht und danisiert- Eine 1863
vom dänische Ncichsrat angcnom
ncne Verfassung einverleibte Schles
wig mit Dänemark vollständig.
Preußen und Oesterreich verlangten
die. Aufhebung der Verfasfung, und
als sich Dänemark dieses zu tun wei.
gerte, rückten deren Truppen in
Schleswig ein und nötigten Däne
mark im Wiener Frieden, 30. Ok
tober 1861, zum Verzicht auf
Schleswig. Ueber die Verwaltung
der Herzogtümer Schleswig ! und
Holstein kam es bald zwischen Oe
sterreich und Preußen zu Zivistigkei
ten, die Veranlassung zum Deut
scheu Kriege von 1866 gaben. Im
Frieden von Prag, 23. August
JSC6; trat Oesterreich seine Siechte
auf Schleswig an Preußen ab, und
am 24. Jan. 1867 wurde Schles.
wig.Holstein in Preußen aufgenom
men. Wenn Sie etwas ganz Feines
und Pikantes zu essen wünschen, dann
macht einen Beriuch mit Wunder
lich s neuem Cafe in Columbu
'S. iW'
friedenheit garantiert.
Die Commonwealth
Lebensversicherung Lo.
Tie Mionare der Commonwealth
LebensverficherungsGesellschaft ha
ben Montag ihre zährliche Genera!
Versammlung und Beamtenwahl ab
gehalten. Tie Jahresberichte zeigten
die Gesellschaft in blühendem Zu
stände. Sie betreibt Zcht Geschäfte
in 17 Staaten und bat Versicherung
in der Höhe von $18,200,000.00 in
Ärait. Die neuerwählten Direktoren
und Beaniten sind: Franz Nelson.
Präsident; Paul Wupper, Vize
Präsident: F. I. Ilehling, Sekre
tär. und Clark O'Hanlon, General
Rechtsvertreter. Direktoren: George
'X Nelson, Paul Wupper, Franz
ök'lson. George C. Parker. F. I.
; Ilehling. A. B. Tetweiler, und
! Clark O'Hanlon. .
Leine
Prei-?krhs,s hmij
bei dieser
groZartigen Nlsöizin
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Zahnarzt: ,.Co r;n str.d
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ö nun b u b c r: ra
i r'n kaiü,'t iiii glel'I-
Ttchichat.
Ter ?'aron Pällnitz litt cn clrs.
lischer h'eidnet und ließ kein 2.t.
id unversucht, um lx" jfönij
Friedrich nntersiicht zu werden.
So tiüji'e er einmal, er könne
nickt bei Hof erscheinen, wenn sich
Majestät nicht seiner erbarme, und
ich!! hinzu: Selbst meine Pferde
iNingern und schleppen niich kaum
nl;r fort."
"deren Morgen lagen meh
ere Säcke Hafer vor seiner Tür.
.'Iber der Baron liest sich dadurch
nicht abweisen und schrieb:
Sire, ich liege auf den Tod
krank: nun fehlt es sogar am nö
tigsten, um Charong Barke zu be
steig.)." '
Dcr König, der wohl wußte, was
er von oer erwähnten Krankheit zu
halten habe, antwortete ihm:
Ich habe Sie 'viel zu lieb, um
,hnen auch nur einen OboluZ zu
dieser verwünschten Reise zu ge
ben. Bleiben Sie'chieber bei uns!"
Begründete Entrüstung.
Wartezimmer eines FrauenarzleZ.
Ter Raum ist voll von hilfsbedürfti
gen Damen, die des Einlasses harren.
Leider werden ihre Erwartungen ent
täuscht. Der Arzt tritt auZ der Tür
seines Ordinationszimmers und teilt
den Wartenden mit, daß er heute keine
Ordination abhalten kenne, da er soe
ben dringend abberufen worden sei.
Am nächsten Tag wiederholt sich die
,selbe Szene.
Als aber am dritten Tage der Arzt
wieder heraustritt' und anhebt: Mei
ne Damen, ich muß Ihnen zu meinem
Zedauern mitteilen tu fällt ihn
ine der Wartenden in höchster" Erreg
ung in? Wort: .Aber, Herr Tot
or, das geht doch net, jetzt zieh' ich
chon den dritten Tag frische Wasch'
an...'
Rück fall. Dr. S. ist wie
der sehr krank."
Ich denke, Dr. 83. hat ihn mit
so glänzendem Erfolge behandelt?"
TaS ist es ja eben! .Dieser Ge
Sänke hat den Genesenden so ver
folgt, daß schließlich ein gefährlicher
Kückfall eingetreten ist."
Lakonifch. Fahren Sie
mit Ihrer Frau auch nach Eapri?"
Meine Frau hat keine Capri
cen."
Beruft Euch bei Einkäufen auf
die Tribüne".
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