Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, January 05, 1918, Page 6, Image 6

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    Seite 6-Tä gliche Omaha Tribttne-SamZtag, den 5. Januar '1918.
Eut pariert.
Cie rl f res&nffnlg eine rrkcktt
Vde bekämpft,.
Friedrich Wilhelm I. von Preußen
war von fast üöertriebkner Sparsam
kcit und daher allen neuen Moden,
cesonscrl aber deren Auswüchsen, so
ctchrlb, daß n bisweilen zu den
;.ü Ji.ui Tl'üUln $ü?f, ÜM jene zu Je
l impfen. Im Ämter deö Jahres
1720 soJie in Potsdam eine große
Trups?eäparcide abgehll!en werden.
Ztin dorher erfuhr d:r König nun,
'tf.fi der französisch Gesandte Gras
Äc!hknburz hierzu in einer neuen
' 2rac6t mit einem Nock mit bis aus
die Erde reichenden Schößen und ei
ner Reisenpcrücke, auf der ein kleiner
Dreimaster balancierte, erscheinen
wollte. Da Friedrich Wilhelm nun
fürchtete, daß diese neueste Pariser
ModensrIhei.t such von -seinem Hose
achgeahmt werdm könnte, traf er
ganz insgeheim seine Gegenmaßre
qtlru
Am Tage der Parade fand sich
:af Aothenburg auch wirklich in dem
"5?tt!B,en Kostüm ein und stellte
sch i seiner anmaßenden Weise dicht
dinierten Monarchen in die vorderste
iiieihe rer Bevollmächtigten der ende
xen Citaten. Aber der König tat
pnSdjsf, e!Z ob er den aufgeputzten
Vranzcsen, dessen Ahnen gute Deut
sche ßiwesen waren, gar nicht bemerk
u. Dann gab er daS Zeichen zum
Anfang der Parade. Merkwürdiger
iscife begann aber die Musik nicht tu
nen Marsch, sondern einen damals
weit und breit bekannten Gassenhauer
ri spielen, unter dessen Klängen sich
.ne wunderbar ausgeputzte Prozession
- nerie. Woran ickriit ein Tromve
tn, der unaushörlich Signale blies.
Dann folgten hintereinander in Ab
fünden von fünf Schritt zwölf Mann
der Ricfeugarde, und zwar die aller
längsten der .langen Kerls'. Kostü
miert waren diese folgendermaßen:
Auf dem Kopfe hatten sie Perücken
aus weißer Wolle, deren Locken fast
bis an die Knie hinabgingen. Oben
auf diesen Niesenperücken. .die ihre
Träger wie ei Mantel umgaben,
ihtsnte ein winziger roter Dreima
sier. Die Röcke wieder waren hell
blau und d Schoße so lang, daß sie
gut ein Meier auf dem Boden nach
s5lcppten. Die engen Kniehosen von
roier Farbe endigten in blau-weiß
gestreiften Strümpfen. Die Schuhe
waren dazu wieder hellgrün und hat
ich derart hohe Wsätze, daß die Leute
feie auf Stelzen gingen.' -
Nn herrlicher Bruckenba.
Als eine der schönsten Brücken
fluten Eurovas darf man mit Recht
die erst vor wenigen Jahren dem
Verkehr " ubergebene Tonaubrücke in
Ldapcst bezeichnen, der man der
verstorbenen Kaiserin von Oesterreich
und Königin von Ungarn zu Ehren
den Namen Elisabeth-Brücke gege
itn hat. Diese Brücke nebenbei
die sechste Ueberbrückung der Donau
im Weichbild der ungarischen Haupt
stadt hat eine Spannweite von
nahezu 1000 Fuß und setzt in einem
einzigen, leicht geschwungenen Bogen
über 'den gewaltigen Fluß. Die Ler
c'nkerungen auf beiden Ufern waren
unendlich schwierig, da warme Ouel
Int da Mauerwert unterwuschen und
eine Senkung des Brückenkopfes her
vorriefen. Es mußte teilweise ganz
von neuem mit dem Bau begonnen
werden, trnr' genügende Sicherheit
für die Tragfähigkeit der Brücke zu
schassen, zu deren Bau 110,00 Me
krzzntner Eisen verwendet wurden.
yilt der Ausführung des genialen
Planes sollten ursprünglich englische
Ingenieure betraut werden, bis sich
die ungarische Regierung entschloß,
den Bau der Brück, durch die eigene
Sektion im Handelsministerium aus
fahren Zu lassen und mit Ausnahme
dcs Granits nur ungarische Mate
rialien zu verwenden, nur ungarische
ÄrbeitZkräfte anzustellen.
Die Brücke hat einige Aehnlichkeit
mit der Brooklyn und Manhattan
L rücke in New Jork und ist von vier
oußerzewöhnlich hohen, schlank em
dorragenden Türmen flankiert.
Crcnaiisff sS alten Bahnschwelle .
Siech immer stößt man da und
t:rt in den Ler. Staaten auf sehr
Ur.ö:e Verschwendung von , Werten.
So halien sich Reisende auf Eisen
' !n:n oft darüber gewundert, an
'n ?-:recht entlang riesige Stöße
ta Schwellen, die für Dienste nicht
ir zu gebrauchen waren, einfach
"h,-!nne lassen zu sehen, bloß um
Kau l'tm Wege zu räumen", -s
s ll)t btx der heutigen Knapp
: rcn Brennstoffen hatte diese un
znt.?ortl!ck.e Gepflogenheit noch
in die jüngste Zeit nicht ausge
!?
'ils'jnlinzi 'itioQ ist endlich dai
:U-:t de.' Eisenbahn Kriegsbehörde
vnsatristische Vergeudung
- " ur5 es ist jetzt gute Au!
t'r.xx daß diesem Unwesen
t nf v 1 ' i wird. Wenige Ei
,t "i i''in sind bereits
"n A s?iel vorangegangen
-?i Mm einzige alte Schwelle
. -; :. ! r., wenigstens so lange
titn in normalen fried'i
. -t fn leb''. Diese ol
' '-n s'f'len eine gfwaUig
. "- tar-i
Nr Lotschaste vom MrS?
Wa pe iedeutcn mögen, nd wie sie e
antwortet werden könnten.
In der Gelehrten und in der
Laienwelt ist die Frage, ob der Welt
lörper Mars bewohnt ist, oder nicht,
biö zum heutigen Tag eine osfene und
diel umstrittene geblieben; und ameri
ramsche Wissenschaftler haben bcson
ders lebhaften Anteil an den betref
senden Erörterungen genommen. Die
Mehrheit derer, welche überhaupt in
der Sache das Wort ergriffen, neigte
sich mehr oder minder einem bejahen
den Urteil zu; aber wann die endgül
tize Entscheidung fallen wird, steht
augenblicklich noch immer dahin, und
für eine vorschnelle Abfertigung ist die
Angelegenheit zu wichtig.
Je nachdem man sich zu dieser Fra
ge stellt, wird man natürlicherweise
auch den Wert angeblicher Botschaften
von Mars Bewohnern sehr verschie
den beurteilen, bis vielleicht einmal et
w,iS nk diesem Gebiet vorkommen !
r.tfi. . st . r . Ou..;r.f i
ouie, oas auc jcrucic jivcijct uu
schlösse.
- Im Jahre 1892 und wiederum im
Jahre 1901 zeigten die mächtigsten
Teleskope drei lebhaft aufleuchtende
Licht Zentren auf diesem Himmels
körper; dieselben waren durch mehrere
hundert Metten Entfernung von ein ;
ander getrennt, und der Anschein
sprach dahin, daß sie durch künstliche j
Mittel hervorgerufen worden seien. !
, Ader eine noch seltzamere rzchei
nung, wenn auch nicht für das Tele
fkop. ereignete sich im Jahre 1306.
Während mehrerer Monale wurde be
obachtet, daß die drahtlosen Telegra
phie Stationen dcr ganzen Welt,
stets um Mitternacht herum em ge
heimnisvolles Signal erhielten. Es
wurde erklärt, daß kein auf der Erde
existierender Posten dieses Signal
habe aussenden können; und von vie
len Seiten wurde die bestimmte Ueber
zeugung ausgesprochen, daß eine Bot
schuft von Bewohnern des Planeten
Mars vorliege. Man nahm die Ge
schichte so ernst, daß man sofort er
örterte, wie man auf diese Botschaft
erwidern solle oder könne. Als das
Nächstliegende erschien die Schaffung
ungeheurer Licht Signale, welche
auf dem benachbarten Planeten ebenso
gut bemerkt werden könnten, wie die
obige Erscheinungen auf der Erde be
merkt wurden.
Im Gefolge dieser Anregung wurde
ein Ausschuß von VoslonerGelehrten
'gebildet, um diesem und anderen Bor
schlagen bezüglich der Einrichtung ei
es Berkehrs mit dem Nachbar Pla
neten näherzutreten und ein- für alle
mal festzustellen, ob wirklich Bewoh
ner des Mars mit uns Erdenbürgern
in Beibindung zu treten wünschen.
Dieser Ausschuß, der feine Unter
suchungen nicht überstürzt, hat un
längst berichtet, daß fünf siarkleuch
tende Stellen auf dem Mars wayrg:
nommen worden seien, und daß diese !
Stellen abwechselnd auftauchten und
wieder verschwänden ganz wie die
bekanriten großen elektrischen
Liebt Anzeigen, von denen i
neuerdings nur der Sparsamkeit hal
ber seltener Gebrauch gemacht wird.
Weitere Berichte sollen später folgen,
und sie dürften noch mehr merkwür
dige Angaben enthalten besonders
wenn das Tatsachen Material sich
noch mehr erweitert.
Für Durstige.
' Eine originelle althessische Sitte
wurde, wie sie durch d' s Herkommen
überliefert ist. Anfang Januar in
dem oberhessischen Städtchen Rom
rod bei Einführung eines neugewahl
ten Gemeinderatsmitgliedes wieder
einmal geübt. Nach dessen Bcrpflich
tung durch den Bürgermeister und
nachdem die Tagesordnung beraten
uns erledigt war. wurde, so berichtet
die Frankfurter .Kleine Presse", aus
dem Archivzimmer ein großer silber
ncr Becher, aus dem 16. Jahrhun
dert stammend, herbeigeholt und bis
zum Rande mit Wein gefüllt. Der
Inhalt des Prunkbechers bestand aus
einer ganzen Flasche, loelch. das neue
Ratsmitglied mit einem Zuge aus das
Wohl der Stadt leeren mußte. Dar
aus wurde nach altem Gebrauch fest
gestellt, wie viele Tropfen noch im
Becher zurückgeblieben waren. Trop
Zen für Tropfen ließ man aus dem
alten Gefäß auf den Tisch rinnen,
wobei man ängstlich bedacht war, daß
die Tröpslein nicht zu groß aussie
len. Nachdem die Quelle versiegt
war, zählte man auf dem Tische die
Tropfen zusammen. Für jeden im
Becher zurückgebliebenen Tropfen
zahlte das neugewählte Gemeinde
ratsmitglied im benachbarten Gast
Haus, wohin die Sitzung verlegt
wurde, eine Flasche edlen Trauben
fast für die älteren Kollegen. Es sol
len sich diesmal eine stattliche Anzahl
Tropfen aus der Becherncige ergeben
, habt.
Pantoffel . Helden
schaft. Frau (keifend): Wann bist
du gestern nach Hauze gckommm?
Besinn' dich, ich will eZ genau wis
sm wann war'S?
Mann (unsicher): Halb halb
halb (sich ermannend) na
halb roar'5!
ReueS Wort. Ist dein
Oiis klag?"
.Mehr wir das! DaZ reinste
Uebei!i.-.ö!"
II I Hinter fall sieben Bergen.
1 i
Roman von A.
l
n Knrtsfbuna.l
Sie neigte den fovf. Wieder
mußte sie einen Augenblick nach Fas
sung ringen, dann sagte sie ganz ru
hig.
.Darf ich nun zu Tisch bitten?
Sie werden hungrig sein von der
Reise. Nur vorlieb nehmen müssen
Sie leider sehr. Es gibt nur Milch
suppe und Butterbrot mit alter
Murst.
Es gefiel ihm, daß sie sich nicht
nach Art mancher Hausfrauen in
('"tfchuldigungen überbot oder im
Aufzählen alles dessen, was zu seinem
Empfange geschehen sein würde, wenn
man nur gewußt hätte und so
weiter.
.Oh, ich bitte Sie. Ich kenne
doch die historische Dalchower Milch
suppe und esse sie sehr gern".
Den ganzen Abend sprach man
dann von ziemlich gleichgültigen
Dingen, wie es so häufig geschieht
zwischen Menschen, die sich nach lan
ger Trennung von Rechts wegen viel
zu sagen hätten.
Dabei trug Herbert die Kosten der
Unterhaltung größtenteils allein. Das
war auch nötig. Er kannte seines
Vaiers Schmeigsamleit und fühlte
ganz genau, wie das blasse, junge
Geschöpf, das ja weiß der Him
mel eigentlich seine Stiefmutter
war. trotz scheinbarer Ruhe noch im
mer mit quälender Befangenheit
kämpfte.
.Ich bin nur begierig, wie wir
beide uns auf die Dauer zu einander
Zellen werden", dachte er. .Gewon
nen hat der Haushalt durch sie ganz
unleugbar; aber trotzdem weiß ich
nicht, ob ichs ihr danken oder verden
ken soll, daß sie sich des Alten in
dieser Weise angenommen hat".
Ihm selbst, nachdem die erste Er
regunz des Wiedersehens sich gelegt,
war im Grunde schwer ums Herz.
Es war doch ein eigenes Gefühl,
heimzukehren in das alte Haus, in
dem der Bruder für immer fehlte.
Aber das durfte man sich nicht mer
km lassen, wenigstens heute nicht.
5. Kavitel.
.Wollen sie mir Martins Grab
zeigen?" fragte er sie am andern
Morgen, als Bredenkamp zu seinem
Konfirmandenunterricht gegangen
war.
Er bätte das Grab natürlich auch
allein gefunden und wußte selbst
kaum, was ibn ementlicki in der Bit
te veranlaßte. Vielleicht war es das
zweiivälticie Gefiibl. aus Mißbilli
gung und Mitleid gemischt, das ihn
heute sruy bei ihrem Anouck neu vesiei.
der unklare Wunsck. ibr irgend etwas
zu demonstrieren. Sie schreckte sichtlich
zurück. Eine unsagbare Scheu, ihn
dahin bei seinem eisten Besuch zu
begleiten, ersaßle sie.
.Gewiß wären Sie dort lieber al-
lein", schlug sie vor.
.Nicht doch. Ich finde es selbst
verständlich, daß wir zusammenge
hen", sagte er höflich.
Da schritt sie schweigend voran,
durch hohes, nasses Gras und welke,
raschelnde Blatter, und stand schweiß
nd neben ilrnu wäbrend er mit at
lunzelier Stirn und fest zusammen
firnrefatn Livvkn die islon; Bitter
Zeit einer solchen Stunde durchmachte;
der Anblick dieses Grabes erschütterte
ibn tief.
Daß sie angesichts feines Leides
das ibre nicht durch einen Laut mar
kierte, gefiel ihm. Er bat ihr still
ein paar unfreundliche Regungen ab.
.Lattvou t t , Dachte er anerien
nend.
Endlich wandte er sich zum Zehen,
wnbiknd ein Seufzer seine Brust in
fchweren Stößen hob. Dabei fiel sein
Blick auf ihr Gesicht. Hier im hel
len 'Tageslicht sah er so recht, wie
sckön sie cwesen lein mochte, als
Martin ihm find ffnhüien von ibr
geschrieben Hatte, als ihre Züge noch
voll litece und iceven uuemnen.
llnb nun so milde, so resigniert.
In einer warmen Auswallung Hitl
er ihr die and yin.
.Sie haben in Dalchow diel schwe
res erlebt", laote er freundlick.
.Ja", antwortete sie, und er hatte
nicht das Herz, irgendeine banale
Stedensart von besseren Tagen, die
aemiklicb wiederkommen würden, bin
,? fiinn s?r Vr.üftf ttirfit hnh
gM0W.3V... .U.V ..;., y
nichts ihr hätte so wohltun können,
wie diese verpündmsvoue uruaizat
lung.
SRr-h-nfamh bati eitern abend
die bängliche Empfindung nicht ab
schütteln können, daß fein Sohn sei-
ne zweite Heirat am mm docy mch
ausichließlich im Licht einer harmlo
'sen Selbstverständlichkeit ansah; so
freute er sich bei Tisch doppelt, daß
Herbert und xota iqon ganz gut
miteinünder auszukommen scknenen.
Nach dem Essen mußte Dora noch
auf einen Augenblick m die jiua;..
Als sie zurückkam, körte sie Lreden
!amp eifrig auf den jungen Mann
einreden.
.Solchen Torschlaz kann ich ihr
l'er doch unmöglich machen. Das
ist deine Sache, '&aUi",
L. Lindner.
Herberts Stimme klang sehr belu
stlgt.
.Nein, du mußt's, du verstehst das,
besser. Ich bin ein ungeschickter al.
ter Mensch. Tu' mir doch den Ge
fallen, Junge. Wozu diese Steif
heit?" bat Bredenkamp.
Dann. Dora gewahrend, drehte er
sich hastig um und verließ daö Zim
mer. Herbert sah unbehaglich ircin.
So ist Bater nun. Da aekt er
bin und läkt mick in der Vatsche.
Sie merken natürlich, daß wir von
Ihnen gesprochen haben .
ie lächelte schwach.
.Bitte. Das ist wohlbegreislich".
Sie müssen mir nun scbon erlan-
ben, Ihnen eine Erklärung zu geben.
Sie kennen ja Bater u. feine zwang
lose Art; er findet es merkwürdig,
daß wir noch immer so steif vnkeh
ren. wie er es nennt, und wünscht
dringend eine Aenderung. Nichtig
ist ja, daß wir bisher noch keine An
rede für einander gefunden haben,
und daS müssen wir doch. Wie ists
nun, wollen Sie seinem Wunsch ent
gegenkommen und das .Sie" ab-
schassen ?" fragte er freundlich, wäh
rend ibm wie ihr die Farbe ein biß-
chen ins Gesicht sting. .Ich bitte Sie
um Vaters willen".
Sie sab vor' tick nieder. Allzu
plötzlich kam ihr das, aber er hatte
schon recht, ircndeine Anrede mußte
gesunden werden.
.Herr Leutnant Frau Pastor
das ging doch auf die Lange
kaum.
.Mit dem Sobn" ist eS nichts.
hna würde uns beiden komisch) vor
kommen, aber wollen feie mich oas
sein lassen, was ir auck gewesen
wäre, wenn Martin gelebt hätte.
Ihren Bruder?
Er sprach anders, als Martin tn
ähnlicher Lage gesprochen haben
würde. Der Jüngere hatte einen o
Nischen Beiklang sicher nicht unter-
brücken können. ' Aber Dora sah nur
d stupende Aehnlichkeit in Gesicht
und Stimme, und ganz hingenommen
von dem Eindruck sprach sie träume-
W '
.Ja, wenn du es wunscheft .
Und merkwürdig; indem sie das
erste .Tu" aussprach, war es ,yr,
als sei es Herbert gegenüber das ein
3 ir; Richtige und Natürliche und als
sei mit der steifen Anrede olles
Fremde und Peinliche aus ihrem Vcr-
tehr gejchwunden.
Ihm siel es nicht so leicht. Es
dauerte eine geraume Weile, ehe er
eine gewisse Befangenheit abschütteln
lonnre.
An einem der nächsten Taae sah
er auf dem Wege zu feinem Zim
mer Dora, die in einer Bodenkammer
herumkramte. Er trat ln die Tur
und lab ibr ,u. Dabei fiel lein Blick
auf eine große, flache Kiste, die an
der Wand lehnte.
.Was verwahrt ihr denn darin?"
Sie räumte gerade einen Stapel
irdener öpfe und Einmachegläser
zusammen.
, .Ein Bild", sagte sie" gleichgültig.
,Eine Freundin Johanne Raischach
sckickte es mir zur foo&xtxt. aber
Bater mochte es nicht leiden. So
sieht es y:er'.
?!ann is!s newis? tnt BenuS oder
eine thronende Madonna", lachte er,
.darf man vag uorpus veiim nicht
mal ansehen?"
.Gerne .
Er stieß den Deckel zurück, ein
prächtiger großer Kupferstich kam
,nm Borschein.
.Böcklins Toteninsel! Und das
sieht in der Dachkammer. Ja, seid
ibr denn alle aam und aar Bar,
don!" unterbrach er sich lachend.
.schade ists ja drum. , g t zu.
Wollen wir es etwa in dein Zim
mer hängen".
.Mit tausend Freuden .
Er svrana hinunter, holte Ham-
mer. Nägel und einen Tritt. Wenige
Minuten später prangte das Bild
ber dem Sofa.
Ein binden in aroh für die
Wand", bemerkte er, ab sonst fa
mos". schenke es dir für dein Heim.
wenn du dich verheiratest".
tausend Dank. Das lieot frei
lich noch in weitem Felde, den Fall
hab' ich noch nicht ernstlich erwogen.
Aber mit der ?,eit wird er wobl ein-
treten. Einsam gedenke ich nicht zu
bleiben. Uebrigens wie ists nur
möalick. dak man solck ein Bild nicht
schön findet? Das hätte ich selbst
von Bater nicht erwartet. Woran
lags denn? War ihm die Idee zu
heidni ch'i"
. Nun in. it meinte allerdinaS. es
fei eine oanze unsckrifiaemä'ke. aber
das war doch nicht der einzige Grund.
weshalb es unausgepackt blieb. Ich
selbst fühlte, ich könnte daS nicht tag
lich vor Augen haben".
Er fah sie fragend an.
.Es weckte zu viele Anklänge. Für
mich ist Dalchow die Tcleninsel. Nur
nicht so maluisch".
Sie sprach ohne Erregung und
und ohne Bitterkeit, einfach ous dem
Bewußtsein eines sckweren und un-
labenderlichen TchicksalZ Irauz.
.Man kann sein Los nkragen
wenr, es sein muß, aber ein andre
istz doch, es gleichsam illustriert or
sich zu sehen".
Die resignierte Selbstverständlich
keit in ihrem Ton ergrisf ihn mehr.
als alle Klogen es vermocht ilien.
Ucberbaudt Martin hatte sie ihm
so oft als heiter, kraftvoll, lcbensprü
hend geschildert. Wie mocyie verkam
mer des LcbcnS auf sie eingehämmert
baben. bis sie das stille und gedrückte
Wesen geworden war, und wieviel
mußten die schonen, dunklen Augen
geweint haben, ehe sie diesen Blick
sanfter Hoffnmislosigkeit gelernt
hatten? Diese Fragen befchasligten
ibn okt. Er iann bäusia darüber
nach, wie er es wohl ansangen müsse,
ihr We,en zu ergründen, oyne t
durch Fragen zu scheu zu machen.
Borstchtig begann er mit ihr von
Martin zu sprechen; er bitte ja das
anerkannte Reckt, nack den lebten
Tagen des BrudcrS zu fragen. Und
da sah er, welch ein iciovolles Viucl
es für sie war. sich in diese Erinne
rung zu dertiesen, wie ihre Augen
durch Tranen ausleuchteten, mt
mußte sie den Toten geliebt haben.
Er kam sich beinahe indiskret vor,
daß er sie in dieser Weise veranlaßte,
den Schleier von ihrem tiefsten und
heiligsten Empfinden zu ziehen, selbst
wenn dies ganz unbewußt geschah.
.Erregst du dich nicht zu sehr?
Tue ich dir nicht etwa weh mit mei
nen Fragen?" soischte er besorgt.
,0 min. Im Gegenteil. Wenn
ich von ihm spreche und ich seh dich
an, so ist es mir immer, als sei er
wieder bei mir. Das ist sehr seit
fam, aber dch so schön. Es macht
mich ganz glücklich", fagte sie mit
wahrhaft verklärtem Lächeln zu ihm
aufsehend.
Ihm wurde ganz eigen ums Herz:
.Armes Schwesterchen".
Bon Mitleid binaerissen. leate er
den Arm um sie, und sie ließ müde
den Kopf an seine Schulter sinken.
Da beugte er sich und streifte die
weiße Stirn mit seinen Lippen. Ihr
machte das die Illusion vollständig.
.Martin!" flüsterte sie selig, wäh
rend sie die Augen aufschlug und ihn
mit dem reinen Blick eines Kindes
ansah.
Tann richtete sie sich schnell auf
und strick sick über die Stirn. !
So verträumte man sich", sagte
sie aufseufzend. ,Die Aehnlichkeit
ist eben zu groß".
Er hielt ihre Hand fest.
.Wenn ich dein Bruder sein soll,
so mußt du mir auch wie einem Bru
der vertrauen", bat er. .Saa' mir
nur eins, wie kams, daß du meinen
Bater beiratetelt? Es ist nicht Neu
gier, bei Gott, nr ich kann das
mit dem Bilde, das ich mir von dir
machen mochte, nicht vereinen. Es
tort Mich, quält mich .
.Martin wünschte es:'
.Was?" fuhr er auf.
Er nadm mir .veniastenZ daS
Versprechen ab, in Dalchom zu blei
ben. Es war die letzte Freude, die
ich ihm machen konnte".
Er runzelte die Stirn. Er als
Mann konnte das verstehen, und er
kannte auch des Bruders eisersuchti
es und heftiges Temperament besser
als sie.
.Daran tat er sehr unrean. Kein
kerbender darf die Ucberlebenden so
aufs Geratewobl binden". -
.Nein, nein , rief sie eifrig. Aus
dem geliebten Bilde sollte auch nicht
der kleinste Schatten ruhen. Das
war ganz gerechtfertigt, daß ich bei
Bater blieb. Nur beiraten bätt' icki
ihn nicht dürfen, ober das war eben
mein Irrtum. Mir war ja nach
Martins Tode alles fo gleichgültig".
ist say seyr iinsier orein.
.Selbst ein so naiver Menlck wie
Bater bätte sick die Willenloliakeit
deines Schmerzes nicht zunutze ma
chen dursen .
.?,unuke machen! rief sie aanz
beftia. .Wie kannst du dos sagen!
Nichts dergleichen. Es war nur seine
Liebe und Gute, die mich nach Kras
ten sckiiken und versoram wollte"
Tann hatte er wenigstens so viel
iütti UND MN Oienienninis yaocn
sollen, um sick Zu sa?,en. dak es aus
die Art nicht ginge", sagte Herbert
gereizt, obgleich er im selben Äioment
die Unbilliakeit solcher ??orderuna
einsah. Er drängte seine Empörung
urua. so gut es seyen wollte. Was
half h:er auch das Reden?
(Fortsetzung folgt.)
Dumme Auffassung.
A.: Wie lange oesikcn Sie bie-
KZ scköne Sofa?"
B.: Nur wenig, meist liege ich
darauf."
Offenherzig.. Herr
(zur öltlicken Jungfrau): .Aber
gnädiges Fräulein, an Jhnm sind
die Jahre, die wir unS nicht sahen.
svurl?s voruberaeaanaen.
Sie (verschiiint): .Die Männer
leider ouck."
Angewandte Sprich
wort. Junger Arzt: .Heute hatte
ick meinen ersten Vatientcn. Es
war ein Mann, der wohl seine zwei
hundert 52 und ckwer war.
Freund: .Ja, aller Ansang
ist diwtt."
Ein Gleichgültiger
A.: .Sie sind immer in heiterer
Stimmung. Sorgen
haben
ie
wohl UlJit?' ;
B,: in cUx. nieine Zsx'
2zn machen mir seine ZomnJ": -
2
CI
assiiie
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Pl LJILmLn m i jb m
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