Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, January 05, 1918, Image 2

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    IZgttHt Hmaya 'Fttöüne.
Kinder'Masieren.
r.cn 2X Adolf Matth,ia.
22ie sei man bei Kindern nach de
Rechin stben? TaS WnS strebt
tw.h sööner Sitte. Frauen, an
- r.n N'? vit Wtnten gesessen
!G2t unb Cöhr.t. Die guten
Maincrm der Familie. DaS
c.rmgliche Kind. Kinderma
'.i-en in HotcIS. .Lackierte Flk-
-1" imb Backfisch
1
Wnm rn-in jemand auS guter Fa
milie ten Vorwurf macht, et habe
seine Manieren", so hat daS auf dem
(i-t'Jitt gesellschaftlich Beurtlzeilunz
tina die' gleiche Bedeutung, als wenn
inn jcnianS aus dem moralischen Ge
Met ttttfogi, er habe silberne Löffel
gestohlen. Deshalb tbun wir gut. bei
unseren Kindern früh nach dem Nech
ten zu sehen, dah sie mit guten Manie
ten in die Welt atbn; diese sind oft
mchr werth als ein doilgespickteZ Por
knwr.naie, mit den, dieser oder jener
tern Pretz inZ Leben eintritt.
öavjt si:ün gesagt: man soll nach
Um Sielten sehen!" Wie aber soll
nif
Das W
m.an's ma)cn? -Bei Töchtern ist's
fra Ir.iier. ie teitfeert von Natur
her einen beneidenswerthen Nachah
nmngsirieb. Nickt, ohne Grund svre
6en wir bei ihnen, wenn sie klein sind,
diel Ih-ftix als bet klemm Jungen
ton kleinen Aefkchen". Und daß wir
lern wirklichen Geschlecht auch in äh
teren Sew.estern bäufiger den Ver
gleich ailt dem Reich Darwinscher
" Veien zubilligen, dürste unbestrit.
a fein. Noch "einen andern Grund
gibt's, weshalb unsere Tuchier leichter
gute Manieren annehmen als unsere
CLH. Freiheit strebt der
Mann, das Weib nack) Sitte." Mit der
Freiheit ist Ungebundenheit nahe ver
wandt; das! merke wir oft bei unse
xtn Sühnen, beisnders wenn sie in der
Maienblüte ihrer Flegeljahre sich ve
finden: bei unseren Töchtern bemerken
nrf um 5ne rtTVirf eii leicht ein
Uebermaß von Manieren und Geziert-
Idi, die man kurz und treffend edi'
j!e;i" tezerrrni kann. -
& fitsirt nach Sitte; gute
Manieren sind aber em Therl guter
Titte; sie sind Zwe'felloS der am mei
f;en aiiZenfällige Tbeil. Die Grazien,
die unsterblich sind wie alle Götter,
heben bei ihrem Gang durch die fflil
d-?,?gesck,iZte der Menschheit diese
Manieren geschaffen und umgebildet
je nach Zeit. Umständen und Bsdürf
Riffen .der zeweiliaen Generation. Oft
sind sie leider misr erstanden, well der
(k'px:.- m man sie beachten muß.
nicht zarksühlenb genug war; dann
kamen jene Mißbildungen in Mode
'dr.b Titte, die unZ solche Zeiten im--c'.5r;eh:ii)
machen. Verstand man aber
die Grazien recht , und sinnig-, dann
waren es Zeiten, wo Schönheit und
Änmuih auf allen Wegen wandelten.
Da 'irozi:r, da weibliche Wesen die
TchLpferinnen und Bewahrerinnen
'ckoner Sitte und auter Manierm
sind, deshalb sind die jungen, heran
rächenden weiblichen Wesen besser
daran als die männlichen, sie brau-
chen nur an ihre Schwestern in Olym-
p-c zu lausten und zu. schauen, um
krakt xyres Nawabnnlnasirrebes sich
wehren, waS ilnen gut zu Gesicht,
Körverkallung und Benehmen steht.
2TnM Töchtern nun. die e?ne
Nuttor l.abon, an derm Wiege die
Grazien gesessen, und die mit feinem
Sinn alles gethan bat, rn von der
mifini bt imic KättiiMiM eil treue
Gmosiinnen festzuhalten. Wehe dir
ciix. du armer Echenrann, wenn du
in blind.-? Liebe eine von den Grazien
niemals begiinstizts Ehegenossm cr
nittl bau. einen ?eiichendragoner von
männlicher Wucht ober einen Putzteu
kl mit Sang zu Schürze, Schrubber
ur.d Bisen ober ein Wesen, das, wenn
eZ groi-,e Lasche hat, in nnglaublicher
Toilette cinherfegt und die letzten
Spuren von Grazie, die sie sich allen
UZ$ r.i z!ii'.?liZ-n stunden noch an
rxtsvllm weikins Waschfaß zu der
Eine Menge von selbstöcrsndlichen
Aeußerlichkeitm gehörm hierher, die
aber im Haus zu beständigein gutem
Ton gehören sollen und nicht erst
gleichsam ange'gen werden, wenn
man unter die Menschen und in den
Vcrkebr mit der Außenwelt tritt.
sin ufere Kinder daheim niemals
mit unoekälmtem &aax, nicht mit
schmutzigen Handen und mit fchrnu&i.
gen Nägeln, schmutziger irivung w
schmutziger Wäsche vor un ersche,.
nen; daß sie völlig angekleidet bei allen
Mahlzeitm antreten und nicht in nie
dergetretenen Pantonem yerani,lli
fen, sollte zu selbstverständlicher guter
Mmier des Hauses gehören. Ebeno.
daß unsere Binder stets freundliche
Tageszeit bieten, daß sie morgen
und Abends nicht ohne Morgen-, und
Abendgruß uns entgegenkommen und
von uns gehend daß ihr Gruß iilw
Haupt die Formen gewinnt, die sich
ziemen, und daß sie zedermann gru
ßen. dem sie, Ehrerbietung schuldig
sind. Die Kinder sollen auch lernen
mitzugriißen, wenn ihre Begleiter zrU.
ßen oder gegrüßt werden; sie sollen
wissen, daß sie mehrere Schritte vcr
der unmittelbaren Begegnung sich zum
Gruß bereit macyen. van it , mny nie ,maä gehört. -
fme vor sich mS Zimmer neren ci,-n, . - . Vnr
L . . . . V ' . CTt-I I 'v' u i -
zeichnen muß, ES ist ein fataler (Se
danke, aber eS drängt sich mir immer
wieder auf: In diesen Kreisen finden
sich die meisten Seldst.aordkandidaten.
Und in der That rekrutiren sich au
diesem Milieu die meisten jugendlichen
Celbstmörder. Ganz nitürlich! Denn
j'de Spur von Ursprünglichkeit und
Urwuchsigkeit fehlt diejen armen We.
sen. Da ist mir denn di,ch der Junge
rder das Mädchen lieber, die gar
keine Manieren haben; sie besitzen da
'iir ein gut Theil fr!cher Lebens
traft. Und im Hinblick auf diese
Kras! tröste ich mich mit dem Gedan
ken:
.Doch sind wir auch mit diesem nicht
gefährdet,
In Äienigen Jahren wnd eS anders
fein? .
Wenn sich der Most auch ganz absurd
gebärdet,
ES giebt zuletzt doch noch' Wein.'
Ueber die Entzündxng ieS
Zahnfleisches.
Zahnfleischentzündung'. Ja. gudt
fs, s etwas überbauvt? Daoon
. ?t ....aammamH 1 T hi ! r
lClDTl OKI lUUUiiwrnunii n
rr. N. snTTi linfff
ÜI IlCll. XJUL uuiül wvt.
oder auch sonst. Andere haben
i enm inn nr iuiillc
a i " , T . T . n f j. vMA lRJT " , - - . - ,
ttmver ,N ci.tiwii iivuw,. . - . . h,m aus dem
(abgesehen vom engsten Familientre.S) i'. Mitmen M un-
nicht sprechen, oune gefragt oder m 9 ' Nase be-
Gespräch gezogen zu, em uno n- - Speicheltröpfchen abzu.
p 'us rt allen. Schon meisten fällt uns aber
......... V , auf. wie viele Mißfarbene Äayn: uo
Kauen, und WerdanungSflörunzm
müssen so fchon mechanisch entstehen.
Aber schlimmer ist die Thatst,,, daß
das entzündete Zahnslersck Wtllionm
von Kolonien von Krankheitserregern
züchtet, die ständig de.r Körper über,
fluthen. Bald entstehen so Leber
rder Nierenleiden, bald Rheumatis
,nu! und Neuralgie. Kurz, das ent.
Mndkie Zahnslelsch öffnet anderen
Erkrankungen Thür und Thor. Alz
Vorbeuguilgsmittel mögen genannt
werden Mvrrhentinktur. Ehlorkali.
HypermangansaureS Kali, Peroxide
oder irgend ein anderes uicunvwaer.
ndeS 'lieaen die Verbältnisse leider
so. daß nur der Zahnarzt wirklich
Gutes schafft. Die Erfolge sind umso
besser, je früher die Behandlung ein
setzt. Und zwar kommt e gerade hier
darauf an. daß sich der Zahnarzt nur
von seinen wissenschaftlichen Regeln
leiten laßt. Wohl nur auf wenigen
Gebieten ist der Pfuscherei und der
Geldgier ein gleich weiter Spielraum
gelassen.
Ans der Verbrecherinsel.
Flucht nach Japan. Nur Holzhäu-
ser auf Sachalin. Aus dem ilt
ben der Ainu. Frauen sind oie
Herren im HauS.
Die von den Japanern Karafulo
von den Chinesen Tarrakai genannt
?!nsel Sachalin ist nunmehr endgültig
in die Hände der Japaner übergegan
aen Durch den Besitz Sachalins be
herrscht Japan jetzt das ostastcuische
, ffn!,, in dm fie uu ' wie ""öil"v,"lv o"" inen rni izapan jep vu u iu
vÄlS rnabS Moll M dunkelrothes Zahnfleisch haben. Und der Mündung
d,e Jugend ermahnt, .sie od xq f,,.6Iiix w ,s,T sckon t nrnal e-lZ c.r mn
den erren ni
wenn ein Alter redet, nicht dreinwa-
schen."
Wilhelm Busch kennt feine LandZ
t -...i. c M rftt
ICUIC, tfc
Das Reden k.V SS
Wenn man es nam.iaz uuxi ii. t
& I. ! schließlich hat jeder schon einmal ge
cht gleich' acht n und Y Zähne wackeln.
Sie werden immer loser und eimS
Tages langt man sie einfach heraus.
Das ist das Bild der Zahnfleisch-
S:e ist veramworrnc?
für das vorzeitige Ausfallen der Zah-
vf. und ,udem o ziemiicy tur ore
stand des Streits
iv.... t:a .ksij; CV.hr
wenn sie die wenig angenehme vian - . - - fflnf'h' f2f hen no japan, oa . i uuu, . -
mdsK SlfrÄfiSki 3S
Wieviel meyr fll . . .s,, den Tlaqttn gememiam anflehn,
yflt vus iuuu uitn.i"j.".a-""ö -
wk, .'sA
tfÄTSÄ Ut UÄ Ä'iwbU ji.
m. die in jedem Sommer, zur Zeit
de FischfsngZ, auf einige taufende
anwachsen. Die Orotschoncn. die auch
auf dem Fesilande vorkornmen. sind
den Tungusen sehr ähnlich und yaven
sehr niedliche Frauen. Die Gttiaken,
die den1m,! ähnlich sind uttd gleich
diesen und den Orotschonen immer
meh? abnehmen, trifft man auch noch
an der Mindimq W8 Amur bei Niko
laiewSk. wo 1884 noch 4700 gezahlt
wurden.
Wäbrend die Ainu auf Ho?!aido
manche Sitten i',nd Gebrauche von ;
den Japanern angenommen haben
und sich sehr fi'lzfmn und schüchtern
zigen, sind die Ainu auf Sachalin
noch mehr unter sich und daher ur-
sprünglicher geblieben; je daven Die
Japaner, ihre früheren Behernaitt.
gern, lassen sich der nicyr ,o vm ge
fallen wie' ihre Stammesgenossen in
Japan, sondern klagen srfort bei den
Russen, wenn ihnen Unrecht gefchcben
ist. Sie sind auf Sachalin auch sehr
schlau geworden, da die russischen
Sträflinge sie osr besiehlen und
Schandthaten begehen, die ihnen sonst
unbekannt waren. Während die Ainu
früher, wenn sie. keim Fischfang in
Dienst genommen wurden, fast gar
nickt auf Eeld sahen und mit allem
zufrieden waren, besonders mit dem
iVIieMen Sake lMiswein). sind sie
jetzt habgierig geworden unb streiten
häufig um im Lohn, der zumeist noch
in Kleidung. Tabak. Rns. Esake u,w
besteht.
Die meisten Amu tzaven fepe oyn
ist. läßt er die Grout hinter seinen
Rücken treten und alle stellen sich so,
als ob sie die Praut nicht sehen wur
den; der alte Mann unterhält sich mit
den im Innern des Hauses Befind
licken, öas, da die Hochzeit immer am
Abend stattfindet und bei Ankunft der
Braut weder Licht noch Feuer bren
nen darf, vollständig dunkel ist. Wäh !
rend der Unterhaltung läßt der alte
Mann die Braut sich hrfrnltch neben
hu INrnutmnm pfemt fbt dann zur
Herdstelle mitten im Zimmer, brennt
einen Holzspan an, wobei er daS Licht
auf das Mädchen fallen ladt-uno im?
sehr verwundert stellt, sie hier im
Hause zu finden. Die Braut schleppt
darauf Holz herbei, macht oaS lkr
zurcch und alles ist dann froh und
feiert oie ganze cacyr.
Von Kindererziehung ist bei den
Ainu m&Jt viel die Rede, noch weniger
von llnterrW; wenn die Kinder nicht
soigen, weroen w grau, am um vv
cken geschlagen, was sie mit vielem
Gleichmuth ertragen. Die Häuptlinge
und Vornchnwren haben nicht selten
neben der Frau noch mehrere Ge
liebte, aber nur an den verschiedenen
Orten, wohin sie auf ihren Reisen
kommen. Die Frauen sind sehr fleißig
und wetteifern, um dein Manne mög
lichst viel schenken zu können und von
ihm sehr geliebt zu werden, so daß ein
Ainu, der mehrere fleißige Frauen
hat, sehr reich werden kann. Untreuen
Frauen schneidet man die Nasenspitze
ab. doch kommt dies selten vor und
wird auch von den schuldbewuMn
oes
Amurflustes bis fformosa. Wladüc
stock und die Philippinen sind durch
den Sachalintausch in die unmitiel
bare Interessensphäre Japans ge
rückt.
Die Insel war von Anfang des
vorigen Jahrhunderts an ein Gegen
zwischen Nus:ano
sitze und n w ü g ' lgentliche Frauen als so selMerständlich hinge.
K;S S? wohnen sie mit nommcn. wie von einem zapamsckM
1 Ä Ummd Sn I Samurai das Harakiri, wenn er et
lz.r , , ' mas beaanaen bat.
Mörsern. ,m ?mmer g.. - ,, . mt fAe
(. V14 WVfcV-" - V- I , '
Wort zu führen.
Kindern! Leide? ist
aber unsere
an Grünschnäbeln;
der Affenliebe zufammen
das englische .inflammation os r?e
va . .."..,;, ..s4,.:-t
e ins 3ii npinDiffliirn ciivucun.
sehr reich
qangi mn
deleEItn foetfufl trW g Worrom oder episch. hr,
gehoben fühlen, wenn rhre Kinder iiq '-' m. ,M
. liXU. JJUB üiuujiiut uu
5 . . r.. .. ...
yervonoun. aucy ronro i , .;t?. , . - ei,iae
TXr iWeausdem Zahnfleisch dabei auch
tTA ZNa.!meistens mcht bktn. Wer
mitten zusammenströmen und hier uf ''7 '7 oder
TO,nie4 idrer Kinder vorsührea. i spncht auch von Rrgg s disease od
mrns
Tort war der Jugend Schweigen ae,,, r-, 'rffinftf nM
Mr - antet das Wort!de halb geftldete Zahnlunstler n.ag
i'e versenkt.
Tann thu alles, um
v.i gewinnen für,
o
ordere Vorbilder
deine Todter: such? den beiten Bor
5c'r au? graziösem Laus, damit sie
i wciiren i:ngra:io)en Zdoroiloes
ntrinnt.
Ni!N aber die Söhne! Auch sie
Ktiin, wenn sie eine graziöse Mutter
-ihm, wenn sie nute Manieren tag-
'i. taaXiZ vor sich schalten und wal
?,.) dieie oneicmen, ohne es
-: tn-Tfen.' i'&cr bei ihnen maß der
tr ein CVs-rllifes beitragen. Bei
Mus .t n,nd feine Manieren et
.' al'viii-ei, etwas Unbewußtes
-fv
icB; beim Tater
d i:
sott
. n ...-;.. e .rr
:r!;anic?a' iüU
::..:rA, Cir si'2 aü'Vn,
:.-rjrt l-.'t Tluö'luß
:,"':r'?i und vrn'rrr
;: f;üert, di" al
r, :uU? n"b (.''.r::!gf
ri.-n n-'n ."fledernun
rf"'t;-t bis hinab
r U' cmniTN rcr Via
'i "cti.rl.iiirfr.;:'e, lß
' -.1 in Tw'wb.ren, 2cZ
' ri, x 5, v stiti lil; i
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' : t ) r 'J',...i Trt Ci
1 r.i tniryerb.
uu '
i.rt cii
euim, iwtuu uu wk. " ,
hatte; bei uns ist dem Erwach, men
Schweigen auferlegt, denn im Jahr
hundert des Kindes hat die Jugend,
das Wort.
Und nun erst bei Tisch! Wie beney.
men sich hier vielfach die Kinder! Wie
wenig entfalten sich hier gute Manie
ren! In gutem Haus setzt sich daS
Kind nicht vor dem Erwachsenen nie
der. hält das Kind Messer, Gabe! und
Löffel hübsch oben am Stiel un
schlürft nicht, wenn es die Suppe ißt.
Seine Bitten um Speisen und t:e
Speiseschllsseln sind bescheiden; auf
merksam reicht es dm älteren Leuten
das Gewünschte, wenn es am Blick
den Wünsch sieht.
Aber im Hotel scheint eö einen
Z?reidan für schlechte Manieren zu
baben Es greift rücksichtslos, fordert j
laut und unverfroren, wenn es envas
; haben will, und lehnt ebenso frech ab,
wenn es etwas nicht Hoden will. Man
lann in dieser Beziehung die wunder-
barsten Dinge erleben. Glücklicherweise
sind ti nicht die wahrhaft feinen Fa- j
mitten, die diese Muster-Eremplare ,
von Unmanierlichst vorführen. Es
sind zumeist die Emporkömmlinge in
ellen Volksschichten, bei denen Fort
schritt: guter Sitte und guter Manie
ren nicht haben gleichen Schritt halten
könncn mit dem Anwachsen äußerer
Klücksgüter; sie bezahlen ja im Hotel;
wozu Rücksichten nehmen? Wozu gute
Tränieren herrschen lassen? Für mein
Geld kann ich mir alles, auch schlechte
Manieren leisten.
In den gleichen Kreisen bewegt sich
eine andere Sorte von Kindern, die
nicht zu wenig haben, sondern an zu
viel Manieren, an .Uebermanieren",
leiden. Man bezeichnet sie am besten
als lackirte Flegel und Backfische".
Natürlicher Anstand, natürliche Höf
'.lchke.t, natürliche Manieren stimmen
ickt immer zusammen mit kor.ven
tionellen Manieren.'die zu Zeiten et-
was Krankhaftes, etwas Perverses an
f sich tragen, weil sie sich von schlichter !
Natär'.ichkeit bedenrliaz emsernen uno
mit gesundem Menschenverstand nicht
in Einklang zu bringen sind. Es sind
B weder rernünfüze. nich astheti
ffe, n.ch moralische Gründe dafür zu
nden. weshalb die Simdlizlssimus-,
Figuren unserer jeunesie dorre
-n änlichen Geschlechts heutzutage mit
'hre:l zum unschönen Quadrat sormir
ten Armen in Msenhöhe einander die
5and zum Gruß bieten, ud weshalb
die jungen Männer in ihren Lüzel
heftn so knickebemiz einher stapfen, als
'eien sie rückknmsrkleidend. Ganz
abstoßend aber wirkt es. wenn dumme
Men und Backfische solche Manie
n Zur Schcru trszm. die man als
saniere, bei LebeT-.ZLbndksffkS be
Japan gegen die Furilen an Rußland
abgetreten wurde. Die große JnZcl
lieot vor der Mündung des Amur ,m
Ockotskischen Meer, vom sibirnchen
! Festlande durch den Tatarischen Sund
getrennt, der sruyer nach oem uni
der dieser Durchfahrt Mamiya-Stra
ße genannt wurde. Der Japaner Ma
rniya Rinzo. der im Jahre 1808 die
Insel eingehend ersorschte. stellte sch,
daß Sachalin eine Insel und , nicht
we angenommen wurde, eineHalbin
sel ist. Er errichtete an der Nord-
spitze der Insel einen japanischen
KZnAmUlt n t.lDstni
sie auf
mcbrere Monaik hinaus zum Fisch-
fang meist in Diensten der Russen
oder Japaner. Im Winter gehen die
Männer auf die Jagd, um Bären.
Hirsche, Füchse, Dachse und andere
Selzthiere. auch B'ögel, zu erlegen.
Die Frauen beschäftigen sich mit We
berei von sogenannten Atushi, Klei
dern aus Holzfasern.
Zum Fahren auf dem Wasser die
v,n nllck Einbäume. auf dem Lande
im Winter Hundejchatten
Folgende Wteer Gcrtt
dürfte Anspruch auf Origiii .
ben und auch einigerniZ,cn )
erregen. Der vazicrende :
Kellner Anton Wild war
Hauöknecht Joseph Zcljbcuicl
Stras von Kronnenbnrg v -
zerödorf in Streit gerathen ul
schließlich den Zehbauer dur.
gelt. Dieser trat sllmr i
Wild hatte sich nunmehr wegei,',
yanvtung zu vmiivvl,in.
hieniber geführte Verhandlung
te vertagt werden, da einige Z
fehlten und Wüd behauptete, r ,
sa betrunken gewesen, daß er vo '
gansen me iweryaupr mi i
wisse. Bei der kürzlich neuer!)!
aufgenommenen Verhaiiluiig w
er bei" derselben Bebaupwng. y
Richter: Zehbauer behauptet
Sie seien ganz nüchtern gewev
Angett.: TS is net wahr! A
ihn um 5 Uhr durchg'baut hab'
die Zeit bin i nie mehr nüchte''
Richter: Sind Sie sck?on seitI
Zeit vazierend, woher neh:,-.
denn daS Geld? .. Anaekl.: j
ein Erbschaft g'macht uird da5
gib i halt jetzt auS. Nick ?
wanken ja beständig, mir
habm heilte auck keinen kbs
mehr. Anaekl.: 2Sie
seh'n. Herr Richter, hab' i
vier Liter Bier und einen
ler Wein trunk'n. Da schrK
.Herr Toktor! Da hab'
lieft! Seit mi der da Naß '.
mir alle Tag a Beftätiguis '
mit i heut zeigen kann,
lüg'!' . 1 ' '
Damit ilberreichts er !Z
!., ffstm?Dl4rtffl Wr
Llll UIL4
Ü
Pa?
großer Heiterkeit bring .
einige dieser kostbaren
Verlesung. Wir .könneift
iZ i0uvmlw UnM
auch wohl sagen: vieLayne binmitellen. Nach ihm ist
7'" ' V ... 4.5. .',.,
Die Tartarenfnae, oie oie
fseltlande trennt, auf manchen euro.
ged. Es ist auf alle Falle gut, weiin
ein jeder etwas davon weiß.
Die Entzündung trifft zunächst nur j
die Schlewhaut. In milpen Fällen !
sind die Jäckchen zwischen den Zahnen ;
verdickt und geröibet. Wenn es schlim-
wer wird, zeigen sich dunkelrothe Li
nien und Figuren auf der sonst schön
rosarothen Schlewhaut. Und schließe
lich wird diese ganz unregelmäßig, sie
ieht sich zurück vom Zahne, auf dem
schmutzige weiche und harte Ablage
rungen erscheinen, von denen sich ge
lesentlich auch ein BröckSen ablöst. Im
Laufe der Zeit ergreift die Erkrankung
auch die tieferen Gewebe, fö vornehm
lich das Perrdont. d; h. die Haut, di:
den abn ernährt, und sckließlich mich
die knöcherne Schale, die den Zahn Winter 'gänzlich,
im Kiefer fesihält. Dann zieht sich das, der benachbarten
putschen Landkarten ManuvMrakc
benannt worden, aazalm erzirrai w
vom 45. Grade, 52 Min. bis zum 34.
Grade. 22 Min. nördlicher Breite,
entspricht also etwa der Lage von
Deutschland: doch ist ihr Klima de-
deutend rauher und kälter. Schon
Ende September beginnt es zu schnei
en. und von Ende ü.ovemver bis Ln
de März ist das ganze Meer ring!
um die Insel mit Eis bedeckt, so daß
man vier Monate hindurch mit Schlit-
ten darauf verkehren muß. Die ru
Sommer durch viele starke Nebel -fäksdete
Sckiffahri stockt dann im
' .7 ' :i.
aeyaiin ti g
japanischen Insel
vor allem Lachse, die sie im Sommer
frisch und im Winter getrocknet ge
Hießen. Auch essen sie von einer Art
Lilie, die überall wächst, dt. Wurzel
in rohem Zustande. Auf Sachalin
gibt eS zudem eine wohifchmeaenoe
Erde, die sie mit dieser Wurzel und
mit Seegras kockn und zu den Fi
schen verspeisen. Im Winter trinken
sie nach der Mahlzeit einen Lösfel
t ,u.w . cmÄrrrt. jirhnfl
nh nnitt ! tm 'Momm "-rr; I gung
w ( m-i tnr mrrn ? rria niit i ev i -
w f. w: f. -et tuvuyM( u um.
' u.x L 1 r;:: iWcbtatri, doch können sich dies mtr , Ks wird himid
ni nnro ein jicwujum ""hi" j bie Reicken erlauben, da der Ns feyr
Das Haus rder vielmehr die Hue Heilmittel ist
besteht gewöhnlich aus vier grotzen , . rhp& raröa mctta aenannt.
Holzpfshlen, wahrend vie mneyen- tmm unb ftmbtt mm mWmtHün
. IYl.uk V. iTV nk n nl I . crT . i " ' ,
manoe aus ot ": !und trinken gern daie. ( 1Ct G'.cridl
wie auch das aey. im uMimn '""taucht und keinen Sake tnntt. tft ,m
Schilf und langem Gras belegt wer"' n )Ten Augen ein kranker
den. Die Wohnung, die nur einen mtnt n0 das ins Ainu übertra
Eingang hat, kann an emem Tage ge- j ' nlmali ünm gusch ge
baut werden. Im Sommer bildet die ' zgnn ein Verwandter von
Erde, die wimm mjomitm uu ' ? t f weint man nerl-
o-.ii t:.. ,.n rtlä STiMtnf ,utl ' 1 . . . l .n.-.
würdigerweise, als ov zemano m'
ben wäre. Wenn aber ein unbekann
in Männ zum ersten Male ein Haus
fce so ist es Sitte, ihm eine ge-
füllte Pfeife anzubieten, und der Gast
gibt dafür seine Pfeife mit Tabak.
Auf keiner Reise vergißt der Arnu,
feine hölzerne Tabakpfeife und den
Tabnkbeutel mitzunehmen, so sehr
schätzt er den Tabak. Ein ganz beson
derer Schatz aber ist für ihn jetzt ein
japanisches Gewehr oder Schwert, das
er äußerst sorgfältig aufbewahrt.
Wie einem Artikel im Japan Ma
gazine über Sachalin zu entnehmen
ist, waren im Jahre 1912 bereits über
-,-, nnn Btnyinntr tn SiiiläfifcslAsllilt litt-
ober sie leiden meist in der Jugend an " ,y btr Abtretung des fü
ent vererbten Hautkrankheit auf . l' . , ... m an mn
dem Kopfe, so daß die Mre häufig .ädte Karsakow und
F'llen belegt wird und als Schlasstät
te dient, den Fußboden Das , ganze
Jahr hindurch, Tag und Nacht, brennt
mitter. auf dem Boden ein offenes
Feuer.,
Die Kleider bestehen, wie erwähnt,
meist aus Holzfasern; doch tragen die
Ainu auch häufig Fischhäute. See
bundselle und Stosse. Männer wie
Frauen tragen ftetsGürtel und Dolch,
messer (Makiri). Unverheiratete
Frauen dürfen allerdings nur die
Scheiden tragen. Die Frauen tragen
die Haare bis zur Schulter und eine
breit: Tuchbinde um t't Stirn, die
Unterlippe ist bei ihnen tötowiert. Auch
die Männer schätzen langes Haar.
versagen, zwei davon r.j
produzieren: Bestätig, ß
langen dem Herrn
Liter Weiches eing 'schal
ter alden trunken.
Wien, 21. Juni 18?
I. 23., Wirt, Tal Z
Eine besonders dras'
besitzt der AngcZ
Herr Wild besossen v
mehr schangen, so
lAbzug) und I L:icti
30. stinii.
22i
ernur,;..,-,!
nuaLiii,
rariigi.' ,ni.lilj,.
Angeklagte zahlreich.
Richter:
diesen Papieren
nuatmiuna
dast i alle Tan' an Rausch b.
Richter: Davon bin ich wahr
zeuat.
Der Anarklaate wird z:: eiil
tägigen Arrcststrase rerurt?!ei!
ilm in aro es r rannen vnw
Anaekl.: Na. zu was lern.'
nachher die Bestätigungen $
ter: Die können Sie wieder mitZ
Hause nehmen, Angekl.: I.s
wann i an' Rausch hab', da? t
g'straft werden! I rekurrwr! i .
:e zahlreich. V
: Nun. und m$ soll;
stieren? -Anaekl. (i
g) :Taß Sie iiOene'J
?abnf!kiscki immer mehr zurück, der
Zahn wird immer länger, bis schließ-
lich auch die Wurzeln zuwgetreten.
Auch auf diesen schlagen sich dann
mißfarbige körnige Ablagerungen me-
der. Der Zahn wackelt imme.r mehr
und fällt eines Tages meist schmerzlos
aus. Tie Kiefer werden bei solchen
Leuten imier flacher.
Ueber die Ursachen all dieser Er
fcheinunaen sind sich die Gelehrten noch
nicht vöFig einig. Die einen glauben.
allgemeine Erkrankungen auch das
Zahnfleisch beeinflussen müssen. An
dere dagegen glauben mehr an örtliche
Schäden. Eine Reihe solcher liegt je
denfalls greifbar nahe. Wenn di:
Zähne nicht aufeinander passen, wird
der Druck beim Kaum unregeimafziz
vertheilt, und die meisten gedrückten
Stellen schwinden. Eniwicklungsstö
rungen komn.en da in Betracht; oder
ez mag alleS recht gewesen fein, bis
ein Zahn schadhaft geworden und ent
fernt werden mußte. Dann änderten
sick die Truckverbältnisse und eine
Reihe anderer Zähne wird krank. Das
selbe' ereianei sich oft nach Füllungen,
Brücken und Platten. Weiter bleiben
natürlich fletS Sveiftthnle zwischen
den Zähn?n sitzen. In ungünstiaen
Berbältnissen dröckm sie auf das
aknfleM. Zudem ersehen sie sich
und wjn (jleickfniTi das Gewebe,
Schließlich sckla?en sich aus dem
Sveickkl beständiq Stoff: nieder, di;
ihrerseits den Entzündnngsrei, noch
r'Vmmtrn. Der an Boraanq
kann lanzsam und fchmerzloS vor sich
gehen, doch kommt ti gewöhnlich früher
cder srater zu schmerzhaften Zustan
den. namentlich wenn sich kleine &t
schwurchen bilden. Die Lvmpbdrüsen
sind stets geschwollen, oftmals n
t.rtrAtr sie auck). Uebriaens ist die
Zahnflerfbentzünduna keineswegs
t'iv.t rein ?r!!:che Arge'essenhnt. e,
irttr dzltQti'iTJi leidet " dsL
' 7
üDfkerido Messs) sehr waldreich; unge
. rm j . . -. V ,
heute Schwärme von Mvaen unv
deren Insekten machten den Ausent
halt in den Wäldern nahezu un
möglich , ,
Rußland schickte mcr jedes jernr
500 bis GOO schöne Verbrecher, alle
aus Lebenszeit, nach cbalin. Zu ih
ihrer Beoback,wn7. dienten Kslaken.
Alle Beamten, selbst die der Post und
Telegrophie. waren Soldaten und be
wassnet. Die Verbrecher können, nach
dem sie eine bestimmte Reihe .von Iah
nn 9tslN55flibVt aeleistet haben, frei
ibrem Erwerb nachgehen, doch dürfen
sie die Insel niemals mehr verladen.
TÄe meisten treiben Landwirthschaft
und Fischfang, leben aber tn unde
tämhüih traurken Vechältnissen. so
daß sie sehr häufig Verbrechen begehen
vnd deshalb immer von neuem oe
straft werden. Verbrecher hingegen, die
sich bessern, werden IS Beamte ange
stellt und haben dann ein leidliche!
Auskommen Sacklin ist von vcrrai-
do kaum fünfzig Meilen entfernt, und
es vergeht kein Jadr, daß Bervrecyer
nck nickt in einem Kahn: nach Japan
flüchten. Wird aber ein Gefangener
bei einem Verbrechen oder aus der
Nluckü ertavrt. so kann er ohne w?Ue-
reZ von den Beamten aeioiei wervcn.
d,nn Kerickltk bestehen für die Straf-
gesanaenen kaum dem Namen nach.
Auf der.jzsnzkn Insel fmdek m
hin cemouniel LauS. selbst die HS.ch-
sten Offiziere und Beamten w?hn in
Holzhäusern, die nach russischer Art
e?nit stnd.
Die Beimbner waren biZher zu
weilt Russen, und ihre Zahl nahm
weien der Versckickunaen beständig zu
Unter den übrmen Einwohnern sind
etwa 24?J Ainu. die aber feit Lnde
stf s-cherlick ebaenommen kft&en
unaessbr Wf) il'aken und außer
hm in-Zk Hunrert Orstfchone und
ikhrue hukSn! Jspamr unS EZ:ne
häufig
ausfallen und die Köpfe kahl werden,
während der ganze Körper sonst dicht
behaart ist. Die Krankheit dauert ge
wohnlich vom 5. bis 16., manchmal
bis zum 20. Lebensjahre. Wegen der
Kahlheit sind ' die Köpfe meist mit
Tüchern umwunden, doch sieht man
nicht selten Mützen und Hüte. Man
r.er und Frauen schmücken sich mit
Ohrringen, die junge Mädchenwelt
mit kupfernen oder messingnen Fin-
serr:naen, und je mehr Rmge em
Mädchen hat, desto stolzer ist es.
Merkwürdig ist es. daß bei den
Ainu die Flauen durchichnittlich ftar
ker sind alS die Männer. Daher ha
ben ": meist die Herrfchaft im Hause.
Wenn der Mann ungehorsam ist, er-
bält er Prügel. Geht's dabei auch
nicht ohne etwas blutige Köpfe ab. so
vertragt man sich doch bald wieber.
Oft werden schon die Kinder von
den Verwandten zur künftigen Henath
bestimmt. Vor der Eheschließung ge-
den die Eltern des zungen Mannes zu
den Eltern des Mädchens und fragen
an, ob sie die Tochter mit ihrem Soh
ne derheiathen wollen. Dann befu-
chen die Eltern des Madchens die des
jungen ManneS, und on den Shas
san (den Köpfen von Vären, Seehun
den Fischen usw., die. wie bei den ein
geborenen Formofanern' die Schädel
erschlagener Ehmefen, ring um das
Haus gelegt werden) merken sie zuerst,
ob die Familie fleißig und reich ist.
Wer viel Shassan hat, wird natür-
lich lieber genommen als einer der
wenig hat. Tik H-enath jft für tmmer
unabänderlich geschlossen, indem man
Tolck.? austauscht und Kästen und
Waschbecken schenkt.
Die Hochzeits seier iit ganz eigen
tlmrnlich: Am HockeiMaze kommt
ein alter Mann, ein Bekannter der
Brauteltern, und nunmt . sie zum
Bräutigam mit. wobei der Auözug
d?r Braut mit vielen, Sakszeiniß gü-
feiert wird. Wenn der alte Mann an
das SsuZ Iti Bräutigams geksnunLA
Die Waisersim;
r
DaS Gebet
des Löv,
Remsthal.j
Vladimirovska in Otomari und Toyo.
hara umgetauft. Toyohara. das zur
Hauptstadt erhoben wurde, ist bisher
der Sitz des Landesgouverneurs und
der Behörden gewesen. Andere bemer
kensirertbe Städte sind Mauka. Kita-
yayoshi und Shikrka. Die Japaner
haben eine Bahn von Otnmart nach
Tonyohara erbaut, fomie eme gu,
auch im Winter benutzbare Landstca
, miicken Tovohara und Mauka an-
gelegt. Telephonische Verbindungen
HMrhfn zwischen Toyohara. Otomari
und Mauka hergestellt. Auch kursieren
mehrere Dampferlmien zwischen isa-
,s!n nh Rabatt. Ter vafm von
V r , T.r...i--
TOrnita filt bt im Winter kiSsrei Ei
brechet halten den Weg von Wsuia
nach Otaru auf der Insel Hokkaido
r,fsin
In Sachalm spielt auch der große
Reichthum an Fischen aller Arten eine
MnN Besonders der Herinattang
ist sehr ergiebig, wag für Japan'
äußerst wichtig ist. weil die HermgS
fische! einen großen Einfluß aus die
ReiSernte hat. Die Heringe werden
nämlich in Japan als Dünger benutzt,
ohne den die ganze japanische Land
wirthschaft einen schweren Schaden tt
leiden würde.
Macht der Gewohnheit.
Wer ist denn eigentlich der Herr
dort drüben, der jetzt jeden Ldciid
sc viel im Beschwerdebuch schreibt?"
DaS ist der Geschichtsprofessok
vom Gymnasium. Er wollte neulich
eine Beschwerde eiiitrag?n und
nun ist ein geschichtliiher Artikel über
daZ deutsche Hotelwesen daraus ge
worden.' Verrechnet.
Wie Sie Me Schulden den der
Mitgift 7chrer Frau abgezogen haben.
ist Innen denn da noch etwas UDNZ
rblü'ben?"
, ßrC
Der Lomenwnth tm ;- ;
ew Dichter, insofern er LZ '
Vielleicht sind jie auch ract
sondern aus Bestellung z i
macht; da er sie dann aler '
lich bezahlt hat. sind es s
denn was ich bezahle, ist mein üi
thum, ist mein. "
Der Lowenwirth in Remsihsl
also ein Dichter, allerdings lein
ferdichter ganz nn Gegentheil,
sein poetisches Gebet beweist:
Herr, der du einst durch'S heil'ge
Gewandert bist im Sonnenbrand
Und in den Flecken EmauS !an'
Und dort beim Wirtbe t"':
nahmst.
Zu Pflegen füßer Abend r?st
Komm' auch zu mir und fei mei -Barmherzig
fegn: Weib und K i
Mein Haus und' all' wem Jas,'.
Gefeane. waS im Keller rul.t.
Was auf dem Herde rev c;e o
Daß allzeit meine Iieven oin
Zufrieden sind und woll.ietröst!
Mrn h-rW rm-f sündiger 'jc
Je Wasser in den ','em gn:;sv,
Glich je der Saum dcZ B'.esi.il
Der Borke eines eldmarsch-llZ
O drück' ein Auee zu m :rl:
Vergib. H?rr. deinem Kret.
Schuld.
So wie auch ich nch de'-e,". Le'
Vergebe mncn S.k'Uldi-.'n:
Den neidgksckwell'nkn Ke'l. rr
Den Sieuerschnilfllern vri A
Die unS wie böse Hölle a ?r
Das Gstwirthleen fi.ier m.V
Die ffrevler aber l.,r' rei.:"
Die deine Eotts!"ebe s.-m
Die deinen ßnnterborn, ten 'l .
AlS schnödes Teuse??'-ift vei-s.; .
Die rächt ein eiwig S57.'!'!na f
Und im Geheimen Z-ir.i f
Vertilge sie und Hz?, 'w'cn!
ErWS' nn von 1'X UI l! -
Kann ein -Sa:
spxkchM?
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