Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, December 29, 1917, Page 4, Image 4

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Seite 4
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Omaha Tribüne--Samtag, den 29. Dezember 1917.
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.,ne Dnlaha Tribune
l'NK VUBUSJJING CO. VAL. J. PETER. p,i.
Telephon: TYLEK 340. Omaha. Nebraska.
.ir.
lh a Moines, la, ßranch Office: Q7--6th Ave.
oc3 Xanclilfltiä: Turch d?n Träger, per Woche 10c; durch die
.iHr $..W; einzelne Nummrra 2t. Preis des Wochen
1 li,fi'I VurausdeMhIung, per Jahr 51.5V.
h eccond-class matter March 14, 1912, at the postofflee of
aiUa, under the act of Congress, March 3, 1879.
Usiatju, RkS., amstag, brn 29. Tezeinbcr 1917.
In lnösttMtzrZgss Stsats-IttbilKüm.
Staat Illinois iemid sich bor, im nächsten J'akir fern IVOjäH.
lucurn ju feiern. Tie- amtliche Zulassung von Illinois als ein.
1 iiltr Staat (als achter, feigern die ursprünglichen dreizelm die
, Vo ldei bcttfii) erfolgte am.lZ. Tezember 1818. 2ctt Festlichkeiten
Ja cv?viilb des Staates reges- Interesse etttgegengebracht: denn
fächle vc." Illinois bildet ein unvergänglickes Runmesl'latt für
" "pn Unlerneinnungsaeist. die äöc Tatkraft des nmcrm,m
s ' d; r 'rr sauern Kanipf gegen Mensch und Tier Zurückscheute und
Eii?
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$TÄM? 7
Das Stricken.
" n riirnvettgi.eri XMDenianö feindlicher Naturelemente IN über.
;f'-- .P,; geographische Lage des neuen Ttaates. von den Zccn
. v:ii-l):PPi, wurde von den Ansiedlern klug auögenudt. und wie
y.nr.iM'trttrf-t- nfiU CJ f. .. . . f. i . . , . .
'"""""'i' imuiiu in luaiiHcn ayrzei)nien jene mächtige .sän
emt UCii igan See, die von den Bewohnern nickt so ganz mit Um
im Weltwundern der, Neuzeit gerechnet wird. .So manckes ist an
rntuur.cri, so manches wirkt direkt abstoßend, aber allem dem
ine'.r denn ausgleichendes Element die Großzügigkeit der Bürger
d:c aus allen Krisen siegreich hervorgeht. Freilich, Goldwage
tabeni'erechiigkeit komme?: oft dabei zu kurz, aber der Chicageer
, ru!,cr keme grauen Haare wachsen, so lange da? Wotil des
, ,scnZ nicht leidet. -
wesentlichm Einfluß auf die Entwickelung des Staates hat die
inwanderung, namentlich die während der Mitte des vorigen
. -ts, gehabt. Turch die lateinischen Bauern", die durch das
nach Amerika verschlagen wurden und kick nack, dem leiten
i
Dtteit iistNO oer !ukun7t tostriiMrTt. rrflipTt hnz np'iinc 9rh.M
Kd-:kn einen ungeahnten Aufschwung: deutsche" Einwanderer
rncr, die während des Bürgerkrieges in Scharen s den Jlli-
untern -strömten, zum Teil ans ihren eigenen Reihen ganze
'"ten, um die Union schützen zu helscn. Am stärksten war
,1 im südlichen Teil des Staates, wo noch heute ganze
.unverkennbar deutsches Gepräge haben, was Sprache und
-' nach, dabei jedoch von echt amerikanischem Geiste beseelt find.
7cnn ist in Illinois genau so wie in allen anderen iaa
. !':-, Ic-5 dn Vorbild Zandwirischanlicher Gewissenhaftigkeit
lickkeü: der Boden wird nach Möglichkeit ansgcmitzt. aber
. , ..'veutet, vicknehr durch Anwendung oller modernen Brbes.
innrer ertragsfähiger gestaltet. Auch in. den verschiedenen
gen fini,;it sich zahlreiche Träger 'deutscher Namen als her
. .. . Vertreter: daß ferner in Kunst und Wissenschaft Männer deut,
-uv. ? von jeder eins führende Rolle gespielt haben, wird selbst
Deutschenhasser riickt abstreiten.
- "3 Illinois berühmtester Sahn, oowohl iiidit im Staate
,zlam Lincoln, der unsterbliche Märtnrerpräsidcnt, denen
, . planer wie einen Talisnian heilig hält. Seinem Anden.
X Zdi überall Gedächtniszeicken errichtet: in Chicago
. u- 'eötcste und schönste VoMpark .genannt; kaum gibt es
ZiaJh. cmen Flecken, in dem nicht eine der Hauvtscrasten
.rr.t tm ',!. Auch Lincolns groben Gegner, Stcphen A. Tonalas.
c Tat Illinois für sich in AnfjZruch, tr.ot.dnn er von Gebutt
n-li rder war, mithin auch in geographischer Beziehung-ein Wider.
Z. dctscn Wieae in Kentuckn aeftanden.
' ' " :i
er Qrnnö öes . Rsblenma!:asl5. .
titt den 'erstm elf Monaten' dieses Jahres geförderten
n 'eicl.V.lc, die man mit Re?l'.t als das SerMut unserer
Immer wieder werden Gerüchte
in Umlauf gesetzt, dast daS Stricken
seitens der Frauen von Wollsachen
für Armee und Flotte weder beson
ders wünschenswert sei. noch gebüh
rend in Washington anerkannt wer.
dc. Es beoarf kmim wiederboltcr
Versicherung, das) derartige Behaup
tungen jeglicher Grundlage embeh.
ren. Somohl der .Üriegüsekretär
Baker wie kr MarineseZretär Tani
els haben erklärt, basj die bezi,gl:
chen, patriotischen Geiste beherrsch,
tcn Bemübungen unserer Frauen,
welt nach Möglichkeit ermutigt wer
den sollten. Sie sind sich bcimistt.
dnst die Negierung Soldaten id
Seeleute nicht init allem Eriorder
lichen rersieht, unt sie unter allen
Umstanden warm und komfortabel
zu halten, und dast der allgemeinen
Nachfrage nach Siveaters", ttopfbc.
deckungen, Sollen und Pulswänncrn
möglichst Genüge geleistet werden
sollte. Sie havcn eine genieinsaine
Kundgebung veröffentlicht, in wel
cher sie den Fraunt Amerikas für ih
re hoch anzuerkennenden Leistungen
auf dem fraglichen Gebiet danken.
uiid sie auffordern, unermüdlich in
ihrer Arbeit fonzunmren. Sollte
aber gleichwohl noch bei einzelnen
amerilaniien Frauen ein Zweifel
bezüglich des Wertes des Strickens
besteben, so nioacn ne sich mit fol
genden, die Sachlage beleuchtend!
Tatsachen vertraut machen.
Ein kürzlich erstatteter Bcrjcht des
Roten 5ircuz Büro des Atlantischen
Militärbezirks ergibt, daß innerhalb
dreier Tage von Feldlagern, Festun-!
gen und Berschissungr'puulten in !
Rein ?jork, New Jersey nnd Eon
nccticut allein, Gesuche m 408,00(7!
gestrickte Artikel einliefen. Und schon
vald darauf veröffentlichte dasselbe
Büro eine Tanlsaguiig an die
Frauen jener Staaten für die Be
reibnilligleit, die sie bewiesen, den
.-Wähnten Bedarf nach Möglichkeit
zufriedenzustellen. .Ihm schloß sich
Frau Ellen Ad, die . Vorsteherin
der Frauenbüres des Atlantischen
Bezirks an', die erklärte, das; dieses
wünsche, jeden Faden Wolle zweck.
entzvrechend ber'vendet zu sehen, und
bereit sei. den Strickerinnen mit Rat
A.. i.'. .x..:,, r,i ,;. s ,.c. i. o.r.r c-.jK
k- ...wi i.i.fl.miuw. ijai, mu um. cm itwiiocn iu thtb- Tat vit Scitc st-K, K!m
dachen. Zs kommt man. zu einem Ergebnis, das geeignet ifi Un'
en -at erregen, und das dringend einer Erklärung bedarf. Man ""ifÄ fV11 m& Ms
ia '.'.'rjakre nach der alljährlich im ersten Ouattsl zu verzeich. ? nSavKd genau de Utu
-r.' vom 1. Avrik anaetanaen die Korden, kick von Manai we.1Mgen gt.nM mwgcsuhrt wird.
i.us eeeuier aver N!r, oa ne nun
na, J.z daß in diesem steigen eine l!i:terbrcchnng eingetreten
VT Monate November mit einem durchschnittlichen Quantum
, 'lÄüIivnen Tonnen ihr Höchstmaß erreichte. . Tagegen weist
ul;c mär für die Monate April. Mai und Juni eine ahn.
.la.y.r.c der Förderung aus, zeigt aber für die Monate Juli
U'n plötzl.ch und scharf einsetzenden Rückgang, dessen Nach.
,,'nidauernde waren, daß auch int 5ovcmber noch die durch.
liehe Förderung um volle 200,000 Tonnen gegen die des
. . üoemders zurückgeblieben ist. Tie Folge davon ist, da'z wir
. rn Defizit von mindestens dreißig Millionen Tonnen Weich,
'er s:hen, und das gerade in einem Jcitnunktc, wo an unsere
.. u-e Ansprüche gestellt werden als je zuvor in unserer
Material ist vergeudet. Bei der Ab
nähme wird jedes gestrickte Bcklei.
dungo'iück von erfahrenen Beamten
geprüft. Ist ein Sivcater" z. B.
zit klein am Hals, dann nird er
einer geschickten Arbeiterin ül,ergc
bni, die ihn entsprechend umarbeitet.
Es gibt viele Struznpfnrickcrinnen,
be mit den Hacken uird Zehen der
Socken nicht so recht fertig werden
können: besondere i'lrbelfmniirri
i.Jii Zr'tcnd, dessen Folgen ganz unabsehbar sein mögen, sind mit der Ausgabe betraut, diese
a allzememen die , Eisenbahnen dcmnürortlich gehalten, weil sie! anzustricken oder nickt ganz sonnte.
Natürlich zie-
gar wertlos sei. Weder Arbeit nach
tt cht sö.r g'.mügcnd Kohlenwaggons gesorgt hoben, andererseits ! mä'
v lyitruy ifphm-i
uinznarbeiten.
eii s..r juaunz ueyenoen nuvr zmeaent'precbeno verwendeten und ihm vnir tmr hh r.n c?u.is,rr,nur
i, t. . . i mit unrecht. Bunoestohtenverwalter arsield selber
' in Schulz, indem er erklärt, daß die Bahnverwaltungen alles
j. ;-: unter den bestehenden Verhältnissen tun könnten, und er Zi
ra der Lage, cin sachgemäßes Urtekl zu fällen. Ter Grund ist
-..einuuz von Ziennem der Sachlge ganz wo anders 'zu suaV'n,
: m txt schwankenden Politik der Administrationskreise in der
z i i rreiicfür Veichkohle.
nm o. . ?ano zw'.ichcn Mnverg von Wenvionlenaruden und
erteidi
s - r.f
.'L. . v i, A.n.i uu utncjuuiHtia:
ip..,s
ib nnnonalen
ClflU.riA V V.fst.s.".A. ... tvit'
au, iiuuuiw wz äüunüD?'-vunüi.'i8i!ci)ort)c, iv.w ane, L'clNl'
: - -?.!. ci.'.c Besprechung statt, in welcher man sich aus einen
frei Tollars fite die Tonne einigte. Tiefer Breis war wesent
a ; c :r r 5 carini gesottene uns ueute leiten der iruben.
deute:,!': .Konzession dar. die auch von dem Minister des
,r:id cerLnri wurde. Mer nur zwei Tage sväter erklärte
1 r "Za'x, der Präsident des nationalen Berteidigungsroteö.
i r x.-cr,'a, und unberechtigt, verweigerte die Bestätigung
,i vlcvichiztn getroffenen Uebereinkonunens und sckuf da
at! 'l' Unaemißheit hinsichtlich der Preise für Weichkehle. daß
, .'. n d-r Betrieb eingefchronkk wurde, besonders in solchen,
, . lj t:,cn Selbstkosten arbeiteten..
.--v't '.-.ic Präsident Wilson einen Preis von zmsl Tollor
cr.i Vrverke selbst) fest und gab dadurch den Gncn-
-.-w -fi r (rf hoi isirnrt .0..- f'toi t, rtA-, i-fi-r X-y'itrmiinr O-Vs.
. i-.' - L. . 4 l H:tVU .,l.H,tl,f t,k.UHJ(,iVll Vtl j V 1 1 i t 1 I ti i H 1 1
e :e.t. Icr i
il're 'e.lona:
zwiZchen waren zwei Monate tns Land ge
in denen die Kohlenfördening stark Ver
rz. v; ! nicincnö wuktc. woran er war. und unter der
' t" der Fördcn'NF haben wir noch heute zu leiden.
:'". r Lane und feinen Kollegen vereinbarte Preis
t vom Präsidenten frjcfct'ie Preis von zw.,
HU kommt hierbei weniger in Bracht. o!w?hl
- '.''ke? in einer Reihe vo Fällen veranlaßt
' V'r.i bruck, zu rna5en zmd (?rul,en.
"" - ;:;.!-;i. Xrr v::ichsag?elende Ge.
Y-irrcf ! .r ProduNisn einen liesonieren
v-cdisktion i't ougenbkl'lich die Haupt.
. r Linie. Stellt es sich dann heraus,
ftn Bedingung, crüctlenfcc (Gruben
;-!?t eine ricktig r,:zcrk:'.e und durch
:;imer die beste handhab?, einen ee-
.Nlassifizscrieil ?lnzei
fojq ilt übn tm sche n d
7
den vom Rötcn ftrat; gelieferten
Mustern entsprechen; falls sie dirs
aber nicht tun, werden sie gleichrnohl,
und mit nicht geringerer Dankbar.
, kcit entgegengenommen."
Eine andere Tan:e. Frau Ederett
W. Littlc, Vorsteherin des Nation
len Frauciwüros für Bcqueinlich.
leiten der Flottenangehörigen. be
inerltc: Tie Nachfrage nach war
men Gewandilücken stir unsere Sol.
daten und Teeleute ist ungeheuer.
Tie Anfertigung solcher seitens eine,
rikani'cher Frauen ist eiik patrioti.
scbes Unternehmen. Ich habe mit
Hunderten Männern gesrrochen, die
die Empfänger ibnen frei gelieferter
Strickiacken waren, und sie sind des
Lobes voll für die Güte der Hand,
habermncn von Strickilndeln. 'Hos.
fentlich bleiben unsere Strickerinnen
an der Arbeit, bis ein jeder Soldat
und Seemann die benötigten Sachen
r.i-iu.ig.n i)ai. üijo oraus los gc
strickt!
- fklJu ? Cavvi& tidLskat.
Tprtch. deutsch uno ist oslenllicher
'iotar. SZx Oinaba Narioiiak Bank
ade. Omaha, Nehraeka.
'kicrt in ollen '.'Eckten bei
ZtacU und den Ber. Swav-n
5chrei.!'.t Testamente r-S besorgt Se
!lt;ui ura) iichl ctostraktt durch
"ist, da, 4f:arnrtte im ihif'hti
djcftrril-tf goordn-t morden. Vt
'ortf Bollinachten und ziebt Ltb
ckiaften in irgend einem Teil
-e:t ein. Uoll.kf" AuUnde
T!e 'erbind'.ing der Äi'g.'n m't
'Mit dien ist hr Art. itr'j A..oen.
; ,Mrr z '..rri ftir cirni iier;, ;ti!
flKsf'Mjrcr.c-rtidi verantnwrtlich find.
utemse:, S'ta;r, teitd
Unfälle in indnstriellkn Beriebrn.
Während der legten, paar Jahre
zeigte sich weitverbreitetes Interesse
in Bezug aus industrielle Unsalle
und ihre Berhütung und luichlige
Sicherheit.5ianipagnen wurden voil
znhlreichell Arbeitgebern soivie pri
vaten und öffentlichen Orgauifatio.
nen geführt. Ohne Zweifel tunren
diese Bemühungen erfolgreich, in
dem sie die Zahl der Todesfälle und
den Umfang der Leiden, welche die
moderne Industrie unter ihren Ar
beitern verursacht, verminderten.
Aber die Wirtfamkeit aller solchen
Bemühungen wurde durch den Man
gel an Information bezüglich des
Gegenstandes, der Ursachen und
Wirkungen, in den Industrien des!
Landes stark beeinträchtigt. Ein
türzlicher Bericht des Bureaus für!
Ardeiter Statistik des Bundes??, j
parwments für Arbeit mit dein Ti
tel Unfälle und Unfalls-Verhütung ,
im Maschinenbau" liefert diese auS!
führliche Information für eine gro- ,
ße Anzahl von Fabriken, welche sich
mit der Herstellung von verschiede. !
nen Arten von Maschinen befassen.!
Ter Eharalter der von diesen Fai
brisen gebauten Maschinen ist sehr
verschieden und erstreckt sich von rie-1
sigen Lokomotiven und Schissen bis!
zu feinen elektrischen Apparaten,!
aber es ist van Interesse zu beach-'
ten. daß sie fast alle bon einer Art '
find, für welche der jirieg eine be '
sonders starke Nachfrage geschaffen
hat. Obgleich die Unterfuchung vor .
deut Urieg vorgenommen wurde, üt '
Sie Information über das Unfall-
Risiko in der Industrie doch von gro- j
ßem . besonderem Interesse. Eine
bemerkenswerte Eigentümlichkeit des
Berichts ist das Maß der Unfälle
nach ihrer Schwere. Frühere Stu
deuten hohen sich hauptsächlich mit
der Häufigkeit des Vorkommens von
Unfällen befaßt und haben allen Un
fällen die gleiche Bedeutung beige
legt. Ein gebrochener Finger und
ein gebrochener Rücken nniröen bei
der Berechnung der Unfall Raten
gleich eingeschäeck, obgleich der Letz
tere unermeßlich ernster ist. Tie in
diesem Bericht angewandte Methode
ist, jeden Unfall nach dem Betrag
der verlorenen leit zu bemessen. Um
dies zu tun, ist es natürlich notwen
dig, tölliche und permanente Ber
letznngen. wie auch vorübergehende
Tienü Unsähigkeit in verlorenen
Arbeitstagen auszudrücken. 1ies gc
schielst, indem man eine tötlicke Vor
lehung auf Grund von Lebensver
IicherlmgZ Erfahrung einem Ber.
m ne von paaren oes irti.
leben S eines Mannes gleickrechn,
während totale dauernde ArbeitsuzK
fähigkeit auf LZ Jahre beijechnet !
wurde. Andere Berlehungen werden
mit niedrigeren Zeitverlusten im
Verhältnisse zu ihrer wahrscheinli
chen Wirkung aiif die Enverbsfä
higkeit angegeben. Bei der Anwen
dung dieser Methode', auf Unsallda
ton in der Maschinenvauindustrie er
hält man einige sehr interessante Ne
suliate. So war zum Beispiel die
Zahl der Unfälle int Jahre 1012 '
San 1 0 I si sif., inlrfirt Sjtt 1
11 Lll J X f)UVl UUIk IL-LUtjU. l'LUUj
die Untersuchung gedeckt werden,
13.6-17, welche zu l!7 Todesfällen,
1 1 1 dauernden. Berlevungen und zu
1:5,100 Fällen zeitweiliger Erwerbs,
sähigkeit führten. Ties entspricht
einer Rate von 118 per Tausend
Arbeiter, welche volle Zeit (300 Ar
beitötage) arbeiten, in Bezug aus
die Hänsigkcit der Unsälle. und ei
Natürlich Leivsk.
Ihn Berwknduni rhotographjschtn
Zlufnalimk.
TaZ Auge ist bekanntlich einer
photogrnphischen Kamera vergleich'
bar. Wie diese hat ti eine Linse,
die ein Bild von dem Gegenstand,
der wahrgenommen werden soll, aus
der Nebhaut. der photographischen
Platte des Augen, entwirft. Bei
dem Auge wie bei dem photograpyi
schen Apparat ist die Linse der wich
tigste Teil, uno von ihrer Lefchas.
feuheit hängt es zunächst av, ob ein
gutes und scharfes Bild zustande
kommt oder nicht. Der englische
Professor W. E. !ffirn,n kam deö.
halb aus den Gedanken, die Glas
linse in dem photographischen Ap
parat durch eine natürliche Linse
aus dem Auge von Tieren zu er
sehen, und teilt seine Forschungen
darüber jetzt mit. Bei den ersten
Bersuchen sctzle er die Augenlinsen
von jungen Stieren mit . äußerjler
Botsicht in die Lest innig eines Papp
rahmens ein und brachte diesen Nah
wen an Stelle des Objektivs in der
Kamera an. Mit die'er Anordnung
erhielt er aber noch ziemlich undeut
liche, verschwommene Bilder, die so
gar bei jeder folgenden Ausnahme
schlechter wurden. Ter Mißerfolg
tühne daher, daß die Linse in der
Luft rasch eintrocknet, wodurch win
zig kleine Unebenheiten auf der Ober
flache der Linse oeruisacht werden.
Im Auge wiro dagegen die Linse
turch eine wäßtige Flüssigkeit, die
sich zwischen Linse und Hornhaut
befindet, stets feucht gehalten, und
die Hornhaut schließt zudem die
Linse gegen die Luft ab und schützt
sie so vor dem Austiocknen.
Watson schloß daherdie natürli
chen Linjen, sobald sie dem Auge
des ' Tieres entnommen woren, in
zwei von innen anzeieuchtcte ton
oqt Uh:g!aser ein, die sehr dünn
geschliffen und ans dem besten Op
titzlas 'angefertigt waren. Beiee
Glaser wurden dann mit schwarzem
Papier derart vertlelch daß nur in
der Mitte eine kleine Oeiinünz sür
das einsallenoe Licht frei blieb. Mit
den so präparierten Linsen erzielte
Watscn ganz erstaunliche Erfolge.
Ausnahmen von Flöten, Fliegen und
Wespen gaben so scharst und deut
liche Bilder, wie man sie vorher mit
ii gewöhnlichen Glaslinse in der
Camera nie erhalten hatte. Taraus
folgt, daß die Anwendung der na
turlichen Linsen sür solche Objekte
wichtig ist, die für die gewöhnliche
Zlnmeralinse zu klein und für den
Photomikrograph zu groß sind.
Watson stellte dann auch noch sehr
intctessanle Versuche mit den Au
genlinscik wt Insekten, z. B. der
Fliege, am1 Xa& sogenannte Facet
tenauge der Jnsclien hat bekanntlich
zahlreiche Linsen, die dem an und
für sich unbcweglick.en Auge trotz
dem daS Sehen rtch allen Richtun
gen hin ermög.ichenx Mit einem
solchen Auge müßte inn. streng ge
nommen. im photograp!,?,chcn Appa
rat so vielc Bilder erhallen, als Lin
ftn vorhanden imo. ai,LN aiaait
es nun, mit dem Fliegenauge ' eine
Ausnahme zu machen, aus der ein
menschlicher Steps kundertsechsmal
wiedergegeben war.
tiimvmi um fr
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F o r n l ' s
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DHNVVLilWöS
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m ttn Heilmittel don mersanntem ßfrtti. ?e ist n, verschieden dn Nen
nder, Medizinen. El mag wohl nachzeahmt werdrn. ab ich! iunn Ua
tlfjen.
Qt rrinigt da? Llnt. Qt befördert die Vrrdauvgg.
Er regulirt den Magea. Er wirkt aus die Leber.
Et wirkt auf die Nieren, Er beruhigt daS Nervensystem.
Er nöhrt, stärkt nd belebt.
flirt? eefanf, er ist ein Havmittn ,m nkren Sinne bti ißJortc9. im stt,
n jedem Hauskalt Vorhnndc lein, Ist nicht In polbeln iub Ii'nt'-n,
wird dem PiibNIum durch Cpecial.Agenten dirit gcNetert, nmn ;l!ruti .fein
nent bekannt ist. dann Ichreiden Eie an alleinigen gabrilanlrn und Llgen
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Für Geld zum Bau oder Ankauf eines Heims V
ober iit für Ihr Heim zn bezahlen, seht
The Cooseivalive Savlngs and Loan Association
ICH Harncy Straße. .
Sie hat jetzt ber 6,000 Schuldner, steht nntcr Ctaattkontrolle t)1
und hat jetzt Gelder zum Verleihen vorrätig.
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Tirrkie etrkrnbaI,N'Vcrdinuni mit tk lxur?S'er Vlan, ZI ii? t3 her
Siirlisfrn. Im i,?IPNkt tcö H,nik!c-iillrit e
In dcr Sialjr aller Theater. lrge.
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Oefen, Heizer, Furnaces und Dampfkessel
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tSafittfrntitÖ Was!nl,ktzngs.,rktchtngk.
Cmaha Slovc Rcpair Works 1206-8 Dcaglas Phcnf Tjlcr 23 I
licc Rate von o.G Tagen, welche dein '
einzelnen Arbeiter verloren gingen.
soweit die Schwere der Unfälle in '
Betracht konunt. Tiefe Raten mö. ,
gen nnt der Erfahrung einer reprä''
seutativen Ttahlfabril, siir Incldic die I
Häufigkeitörato im gleichen Jahre !
lol und die Tchmerrate'N verlöre ''
ne Tage war, konirasiirt werden.
Tie Unfälle in der Z'tahlfabrik wa.
ren daher nur etwa ein Trittel mal
häufiger ci!z int Naschinenban, aber
die Schwere war zwei einhalb nial
so, cjrofc. Tas UnfallNifiko in den
ÄafckinenbaU'Anlaen it je nach
deut Ebarakter ihrer Erzeugnisse sehr
verschieden. Ticjemgen, welche in
der Anfertigung von Lokomotiven
tätig find, haben die höchsten Schmer.
rate els i.age verloren per Ar !
bcitcr und die Tchifföbauer haben
die nächstböchsie Rate 8Tage verlo.
ren per Arbeiter. Wenn man dic
Anlagen mach TepartementTimen.
ficiicn klajiijizirte. zeigen iieiicl
Werkstätten und Aard Arbeiter' das
grckte Risiko. Kessel. Werkstätten
liaben eine HäusigkeUsrate von 221
Fällen per Tausand Vollzeit Arbei
ter und eine Tchiverrate von 27 Ta
neu per lW.Tag Arbeiter, während !
Aard-Arbeit eine Häufigkeitsrate
von 20 verlorenem Tagen heck.
DIE DEUTSCHE DRUCKEREI
Jede r ItBinrDdi tu Ternlch j rn mciHigfte trrllt,
Lakit ni ech freie oste,nschläg, mache.
National printing Company
Zi
s
National Vutldtng.
dttc 12. nb Harne frae.
oS8 Sie Ihre Hasha!tgS Gkgeßäde trunspartiren der
kksZpeichern lassen soLeu, da ttlephonirk Sie Tongiaß B04
Gordon Fireproof Warehouae &. Van Co.
219 nördlich 11. Strass
Es giebt immer noch Leute, die
die Pferde mit Jlrcr.it und mit Aber
futtern, aber man Hat nicht gebürt,
daß die Pferde sonderlich dabei ie-
acibcii. I
Tie Scheu vor der Wahrheit scheint
i,.: l.'i ! g i
-vräch'M ;i-;5 Z'ch; sltht
Wohnung: jede r.'ch! wieder
w-t.rt,t-tl
w W.; i 4
. t
'
icheil Zn den
d::
jie
Wichtige Frachtwngen Ersparnis.
Ter Mangel an rechtzeitig bersiiz'
baren Eisenbahn-Jrac!,twagen war
in den Wer. Etaalen schon vor dem
VölZerkticg ein vielbetlagies Uebel
und ijt e.Z inzivi schen noch mehr ge
worden. Es hat aber nicht an Ver
suchen gefehlt, diesen Mangel in nicht
zu verachtendem laße zu. mildern. !
Vor emigcr 'ti wuroe zum ersten ,
Mal angeregt, vielen Jrachlwagen j
durch systematischeres lLeiaden eine l
weitergehende Nützlichkeit 'zu verlei
hen, indem solche Äetiender und !
ihre Zahl ist groß die leine volle l
Waggon-Ladung zu verschilten ha !
bcn, sich unter einander und mit oer
Bahngesellschaft behufs gemeinsamer,
Lolljiändigerer Beladung verständi
gm würden, statt der bisherigen
zcttclung der (Lelegenheiien.
Tiefer Gedanke nun ist an 77 der
Haupt-Eisenbahnen der Ber. Staa- I
ten zur Ausführung gelangt, und
ti wird neuerdings vntgeteilt, daß !
hierdurch in einem einzigen j
Monat eine Ersparnis um 114,
3Ö9 löahnwaaen erzielt worden sei! '
Wäre diese Idee nicht durchgeführt
worden, so hätte man im Juli 1S17
allerrundestens C03,2b3 öuierwagen
mit nicht ganz voller jeweiliger La
dung pn diesen Linien bedurft:
denn so grokz war der Ledarf im
Juli Iblö. Q-o aber kam man dies
mal mit Ü7ö.lL0 Irachüragen nZ.
Eine weitere Folge bestund darin,
dafz auch weniger Lckomotioen er
forderlich waren, und ferner, daß sich
auch die öleparalur Kosten für
Jrochtiragm uns Lokomotwen be
lrächtlich verminderten. E ist an
dieser stelle nicht nötig, sich ia das
ganze troctent viksbezügliche- Zissern
Material zu ergehen; ober die Haupt
Tatsachen waren jedensallZ hervor
lobenswert. Und bei allgemeine!
Turckifühtunz der cbigen Reform
läßt sich jeoenfallZ noch ein bedeu
tend gßerer Erfolg in den nächsten '
SCt enden erz'e'en. Jedis bikcken
f. ' f t, und das ist scheg ein grckeZ
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WkShakb nicht rivcn leeren Platz im Lordertcil des Bn-
gens einnehmen nnd dadurch das Gedränge nd Geschiebe
vermeiden,
wen Cie absteigen wollen?
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Neisettde Agentett mit Ford Autos verlangt!
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Tie Tägliche 5lmaha ZiJtM wünscht mehrere reisende Agen
ten, die Ford iutos habc!lm die Teutschen in mehreren- Eoun
tire in Nebraska und im ieDchcnHinia zu besuchen und sur bs
Tribüne als Leser zu gewinn Ute Geleqenhcit, sich löhnenden,
angenehmen Erwerkz zu vichafien, ! mir hohe KoniniisZimi zahlen.
Es sind roch immer viele'Lch'a für die Tägliche Omaha Tribüne
in Ncbraka und im wesitichen-o! Zu lvlanen und jeyt ist dazu
? Tägliche 5.?H,b!ine ijt heutzutage an
die bcsie Zeit
erkannt als eine
dir, besten deuckh;
Tageszeitungen des
her kritischen Zeit
Erfolges sicher.
htitradnneti 'In
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Landes und ihre Zukuftst ist trat deö llÄ ieges und !
vollständig' gesichert, fcmte Agenten' Ztnd groszen
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Gerade seht ircten wir in sine Leitpenode ein, in welr
kein Teutscher ohne ein deutsches Tageblatt fein kann. Äeue Lek-r
sind deebalb leicht zu erlangen. Man melde fiel, sofort brieflich
oder televlioniich. und nähere-Auekunst hinsichtlich Uommli
prompt erteilt.
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Tägliche Oulaha Tnbuno
Lange Tistanz.Tklkphoz Thler 310. 131 1 Howard 3ir., Crnafjst.
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gen gute Resultate.
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