Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, December 24, 1917, Image 6

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Seite 6 Tägliche Omaha Tribüne--Mo?lta, den 24. Tezember 1917.
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Finnische Äitnr vnd (eisttilebcn
Tie liilsischk Zknilurkinslüsse auf Zinn
land hne Bedeutung.
Die national-fin.nische 5.ultur ht.
sich auf ganz eigene Weis eninzictelt.,
Die Srundlzge der finnischen Cultur
stammt aus Wesitliropa und wurde
den Finnen durch Schweden übermi!-
telt. TeutschKnd, England und
Jr.inlrcich wirktcn mis diesem Wqze
aus das finnife eificsleten ein.
Im Gegensatz dazu Ii der Finnlän-
der dm Russen ron tti ai seinen
Erbfeind bet rächet, so daß von rus
sischcn 5Ui!turnns!üssm auf Finn-
land leine Rede sein kann. 'JIua ging
Finnland i.li Jahre lhvS durch den
ungliiälichen öllicz Tbiredenz un:er
Eustai! IX'. an ÄufcLind verloren.
Tie Nusscn taten alles, um das von
der schweoischen Regierung veniach
lässiglt finnisch Heer öurch Liebens-
wuroigkett zu gewinnen. Und mn
lands Heer und Äol! ließen sich über-!
reden. Ein Versprechen nach d?m an !
dein wurde cLer von den Russen ller
gcssen, die russische Eprache den fin
Nischen i,u!en aufgezwungen, das
Volt untersriiöt. sowohl war die
bisherige Verknüpfung des finnischen !
?cislcsicbens mit dein schweoischen
zerrissen, ohne das Rußland ein neues i
Geistesleben den Finnländern hatte j
zuführen wollen. Tiefe pslitifche
Veränderung begründe: nun die
Pflege und Entwicklung einer natio
nul finnischen Kuüur. IeZt begann
man, ta man auf sich selber angewiesen
war, sich mit der Geschichte, Sprache
und !Lo!isdich!ung der Finnen zu it
schäftigen. An der Universität ds
Lande?, in der neuen Hauplstadt Hcl
siingfors, erwuchs allmählich ein au
ßerordentlich reiches Leben. Tie er
sie Aufgabe der finnisckcn Rational
kultur hieß: Volkserziehunz. Abi
gleich zu Beginn dieser Bestrebungen
stellte sich ein gewaltiges Hindernis
in den Weg m der Gestalt der fchwe
ren, seltsamen. fast barbarischen
Sprache, die scheinbar unniöglich das
Ausdrucksmittcl einer höheren Kul
tur werden tonnte. Doch das schiel
Unmögliche wurde geleistet, und
diese Tat danken die Finnen dem
Arzte Elias Lönncot, der die alten
finnischen Volksgesänge fammelie unk
zu dem Rationalepos Kaleoala" ver
einigte. Mit einem Male sah man,
daß die sinnisckc Sprache durctxius
dazu befähigt war, die verschiedensten
und erhabensten Gedanken zum Aus
druck zu bringen. Tas Finnische ge
wann plötzlich derarlig an Bedeu
tung.daß es eine Zeit lang die alte
Landessprache, das Schwedische,
ernstlich zu bedrohen schien. Tie sin
nische Literatur brachte e schnell zu
einer Blütezeit auf dem Gebiete der
Lyrik und des Romans. Tie The
inen der finnischen Schriftsteller wa
ren zumeist der Kampf :iH dem tau-'
hen Klima, mit Kälte und Tunkel
heik. die fämtlicb durch den Jdealis
mus der KäinpsenLkn besieqt weroen.
In der Tat: die Tunkelheit. das
Symbol der geistigen Beschränkung,
wurde vertrieben. Dafür zeugten
bald die Tausende der kleinen Schul
häuier, die überall im Lande ent
standen, die Volkshochschulen und
das- Erblühen der Universität. Auch
begann man mit der Herausgabe ci
ner finnischen Nationat-Enzyklopadie.
deren Hefte in den ärmlichsten Hüt
ten zu finden waren. Das vo2endete
Werk kostete 200 Franken und fand
mit einem Schlage 20,C)00 Abneh
mer. Gleichzeitig lebte das Studium
oer fremden Literatur wieder auf, die
Klassiker wie Shakespeare, Jiolite
und Tante bis auf die Modernen
wurden insFinniscke übersetzt. Wäh
rend sich die deutsche schöne Literatur
in Finnland nur wenig Eingang ver
schasst hat, arbeitet die finnische Wis
senschaft nach deutscher Methode und
deutscher Denkart. Te Universität
Helfingfors ist der Mittelpunkt des
wiffenfckaftlichen Strebens Finn
lands. Man hält, dort Vorlesungen
in schwedisch und finnischer Sxra
cbe. Die Hörerschaft beläuft sich auf
über 3200 Studenten, von denen
ungefähr ein Viertel weiblichen Ee
schlcchts sind. In der bildenden Kunst
hat Frankreich auf Finnland am
meisten eingewirkt. Es ist das dem
Umstand zuzuschreiben, daß der erste
bedeutende finniscbe Maler, Albert
Edelfclt, in Paris studierte und viele
Jünger dorthin nach sich zog. Ganz
finnisch ist hingegen die Musik gcblie
den, die in Tibullus ihren typischen
Vertreter gefunden hat. Der grü
bclnde Charakter der Finnen, die ei
genartige ?!atur mit ihren klaren
Nächten und ihren wehmütigen Stim
mung sind die Grundlage dieser Lie
be zur Musik. S" hat i.uz also durch
dre Betatigung zweier vollständig der
schieden Rassen die Schweden
sind germanischen Ursprungs, die
Finnen hingegen mongolischer Ab
siammung eine finnische National
kultur entwickelt, deren Lebensfähig
leit und Lebensberechti'ung jeder Un
parteiische rückhaltlos anerkennen
muß.
tMMOwtttmttttMtmtumumtHW
Zlttllicr des Siiwls.
Roman von HanS lominik.
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(21. Fortsei, iinz, icr3 zu glänzender Repräsentation
M eine 2J
pcgciis and) ott
3 auf der Oberfläche. Margot,
fi'Uungj ju giizcnoer jief:iucniuiiwii
., ! verwendete, das Haus auf großem
Minute eelstrich. Tan führen verstand, stets lie.
r zweite 'ai.ner die bensiviirdig und heiter, blieb sie ooch
-Notschrei. Bummler:
Gräßlich! Es wird immer elender
mit der dielgerühmten Fürsorge für
die Arbeitslosen. Nächsten, kommt
c3 noch so weit, daß jeder arbeiten
muß, der nicht verhungern will."
Tfeocr. fefe'.e seinen Namen unter va
Xo!;:;:icr.t und erhielt seinen Anteil
miözezahlt. Die wenigen restlichen
F:r!NzZ:tä!en waren schnell erledigt
und in jtiirze 'verließen die vier Her
ren das Bureau des Notars.
Fritz .!2?erhoff trat auf Herrn
Smidt zu: Bevor wir uns' Iren
nen, Herr Schmidt, vielleicht auf sehr
lange 'Zeit trennen, noch eine Frage:
VZarum haben ie so ung:schia!l
schärfen lzsfcii. Ich denke, Sie sind
selber Geologe, also Fachmann. War
um haben jo grenzenlos unge
schickt geschiirst?"
Herr Schmidt zuckte rerdrietzlich
mis den Achseln.
Sie können sich ja selber versu
ck'en. Jet,t haben Sie ja Gelegenheit
knurrte er mürrisch. Vielleicht
haben Sie mehr Eliick als ich!"
Fritz Overhosf schmunzelte ver
gnaat.
Einen Moment noch. Herr
Schmidt. Einen Augenblick, bevor
unsere Wege sich für immer trennen.
Ich möchte nicht, d.'ß Sie mich für
ein ausgewachsenes Kamel halten. KZ
täte mir in der Seele weh, wenn Sie
in späteren Zeiten von mir dächten,
ich hätte eine runde Million Mark in
ein Geschäft qesteckt, ohne es vorher
zu kennen. Selbstverständlich habe ich
vorher ganz aehörig geschürst. Sehen
Sie mal, Herr Schmict. was halten
Sie davon?!'
Mit diesen Worten hielt d In
genieur seinem Gegenüber eine saust-,
große wohl kilcschwere schimmernde
Bleistuse unter die Nase.
Schmidt fuhr zurück.
' Sie wollen doch nicht behaupten,
daß Sie das hier gefunden haben."
.Noch keine zehn Kilomeier von
hier entfernt, mein verchriestcr Herr
Schmidt. Ich schenke Ihnen die Stufe
gern als Anoenken an Ihre Gaslrclle
in unserer Lergbauzeseli'chast. Ich
weiß ja. wo mehr davon in genügen
der Menge zu finden ist. Und dann
sehen Sie einmal diese Kupferstuse
an. Auch nicht von schlechten Eltern,
wa?!? Fundstätte kaum acht Ki
lcmeter von hier. Starke Lager, die
im Sioücnbau ausgebeutet werden
können."
Fritz Overhcff drückte dem Herrn
Schmidt, die Bleistuse in die Rechte
und die 5tupferstufe in die linke
Hand.
Nehmen Tie das als Andenken an
Ihren Freund und Gönner Frig
Overhoff.' sagte er sarkastisch.
Tas kleine Männchen ihm gegen
über war erst totbleich geworden und
jetzt ging fein Teint ins Grünlich
Gelbe über.
Ich fechte den Vertrag wegen arg
listiger Täuschung an," keuchte er
heiser.
Sie Zonnen's ja versuchen, aber
viel Freude werden Sie dabei nicht
ben! Aber werfen Sie die Stufen um
haben," bemerkte der Ingenieur leicht
hin. Was geschrieben ist, ist gcschrie
Himmels Willen nicht fort. Legen
Sie sich die Erze als Briefbeschwerer
auf Ihren Schreibtisch und wenn Sie
jemals wieder solch Planchen wie
neulich vorhaben, dann schauen Sie;
die Steine cn und denken Sie an
Ihren Freunv Overhoff. Und nun;
Addis, meine Herren, gehaben Sie ,
sich wohl!"
Er ergriff den Arm Reichards und
schritt nach der Richtung auf das alte
Kurhaus zu, die Straße entlang,
während Schmidt immer noch zit
ternd und bleich die beiden Erzstufen
in der Hans auf der Straße stand,
als einziges Kind, halte ihre Nurfe
und später die Erzieherin. Ihr
mangelte leine körperliche Pflege,
keine Mhierzogenheit. nur Senti
mcnts" aber !var die Mama durchaus
nicht zu haben. Tcr vielbeschäf
ligie Vater war es gewesen, der
das Töchtcrchcn an sich zog, der Ver
traute seiner kleinen wünsche wurde
und die kindlichen Zärtlichkeiten in
Empfang nahm. Alles Dinge, die
die Mama mauvais genre
zierte. So kam es, daß sich War
got, erst erwachsen, oft recht einsam
und unbefriedigt fühlte und, ihre Tä
tigkeit überall suchte. Eine Rasilo-
, gleit hatte sich lyrer bcmachtiat
bis sie Gertrud Overhcff fand und
bei ihr Verständnis, das bald in eine
innige Zuneigung und warme
Frcundschasl überging. Gertrud hatte
ihr das Elternhaus am Rhein ge
schildert, mit feiner harmlosen Ge
scllizleit. Mit Stolz ihre einzigen
Bruders gedacht, der jung den Kamps
ums Taiein mit Erfolg gksühr
hatte, Tann hatte sie diesen Bruder
kennen gelernt. i,ie ganze BZelt schien
ihr nun im Sonnenschein zu liegen,
und sie hoffte ein Leben voller Freu
ve utiZ uarme an seiner cite zu
finden.
Ein tiefes Erschrecken hatte sich
ihrer bemächtigt, seiner plötzlichen
Zurückhaltung gegmuber.
In diesem trüben Sinnen fand
Fri Overhoff seine Braut, als er
gegen Mittag zu ihr kam.
Sie slog nicht wie sonst in seine
Arme und ließ sich küssen. Sie
nickte ihm leicht zu und wehrte seine
Umarmung ab.
Was sehlt Dir. Liebchen', fragte
er ängstlich und setzte sich neben sie
auf der Ehaufeuse.
Ach. ich bin Dir böse. Fritz, sehr
böse", sagte sie, und dabei traten ihr
die Tranen in die braunen Augen-
sterile.
.Richt möglich, Liebstes. Süßes",
schmeichelte er und zog sie trog ihres
Sträuben an die Brust. .Was hab
ich denn Loses begangen, Herzlieb,
mit tausend Küssen will ich Dirs
ich
Tto
.So, mein
Bande wären
Eignore Schmidt ein kleines Gallen
fiebcrchen bekommt, so freut's mich
roch eztra und macht mir Spaß. Jetzig
wollen wir zu einem soliden Früh
stück gehen und das weitere Schicksal
der Berzbaiiaesellschaft beraten!
Ich kenne eine Stelle, an der wir un
verzäglich mit der Errichtung cr
deutlicher Förderanlagen beginnen
und den Abbau aufnehmen können!"
Maigoi Reichard fühlte sich als
junge Verlobte ziemlich enttäuscht.
Es war ihr, als sei mit dem Jawort
ihres Vaters ein anderer Geist in
ihren Allserwählten gefahren. Vor
her war er stets zu llebermut und
Scherz aufgelegt gewesen, stets zu
ihrer Verfügung, sichtlich beglückt,
wenn er sich mit ihr beschäftigen
durfte, und jetzt plötzlich ließ er
sie viel allein, schätzte Geschäfte vor,
konferierte mit ihrem Pap, stieg ein
sam in die Berge und fand sie mit
flüchtigen Liüssen, zerstreuten Aus
reden und einiaen Neckereien ab.
Nein, das dürfte, das sollte nicbt
sein. Seine Gefährtin wollte sie sein
an seiner Seite stehen. Sie war
ihres Vaters Tochter, das sollte er
wissen! Margot dachte nach. Ja,
die Ehe ihrer Eltern war ihr kein
Maßstab: Ihr Vater war stets ein
einsamer Arbeiter gewesen, ihre schöne
lebhafte Mutter eine Künstlernatur,
die das erworbene Geld ihres Va
bester Reichard, die !
wir los und wenn
Aber ehe er dazu kam, schob sie ihn
energisch zurück.
.Nein. Fritz, so nicht", sagte sie
leise, aber bestimmt. Ich will wissen,
warum Du anders bist, seit Vater
unsere Hände zusammenlegte. Du
bist zerstreut, ich bin Dir nicht mehr
alles, kurz, es ist beinah, als hast
Tu mich weniger lieb. Das kann
ich nicht ertragen, Fritz. Tas will
ich nicht ertragen, Fritz, warum bin
Dir letzt weniger' Solltest Tu
, in mir getäuscht fühlen?!
Margot!" wie ein stöhnender
Schrei drang ihr ?came von seinen
erblaßten Lippen. Schweißperlen
standen auf seiner breiten Stirn, als
er ihre Hände ergriff.
Margot, nie, nte wieder darfst
Tu das sagen", raunte er ihr zu.
Tu mein geliebtes Glück, Tu mein
alles, unsere Zukunft ist's, die mich
voll und ganz beansprucht. Dein
Vater weihte mich in feine Sorgen
ein, es ging um die Existenz. Die
'größte Gefahr ist jetzt vorüber. Der
Kampf kostet meine ganze Kraft,
große Pläne liegen in der Zukunft
und wollen verwirklicht werden.
Ich halte die Möglichkeiten in meinen
Händen, Kind, geliebtes, ich arbeite,
um Dich auf Rose? zu betten, und
Du -! O, Margot! " j
Aber ich will nicht beiseite sie
ben, ries fie lebhaft. Deine eben
bärtige Gefährtin will ich sein.
Tein guter Kameras in Kampf und
Not, nicht Tein buntes Spielzeug.
Tu mußte mich höher werten, Fritz!"
Ta umfaßte er sie mit beiden Ar
men und zog sie an sich.
' Höher stellt Dich keiner als ich,
nun bitt Tu mein besseres Ich, War
got! Und wenn mir die Welt ge
hörte. Tu wärst immer das Beste,
was ich hätte. Erringen und errei
chen möchte ich alles, waS reich und
glücklich macht für Dich einzig
für Dich. Margot. Glück und
Freude will ich mit Dir teilen und
auch Kümmernisse, Wenns eben sein
muß. aber mit den Niedrigkeiten und
ilch.echtiakcitcn. deren man rm Le
ben begegnet, damit, mein Lieb
muß ich mich allein abfinden, hoch
darüber sollst Du stehen. Ich bin
ein Kämpfer, meine Natur verlangt,
daß ich das Leben meistere, erringe
und erreiche! Dir will ich olles das
zu Jäßen legen, bei Dir me'ne Ruhe
und Erholung finden, meinen Lehn
in Deiner Liebe! Ich bin kein
eilig girrender Tauber, ich bin ernst
haft, ja sogar schwerfällig mein
Leben war ein steter Kampfe wird
man dabei nicht aber zum Mann?
Wie eine Fee bist Tu mir erfchien?
Margot Herzlieb, verstehst Du
mich jetzt!
Da schmiegte sie sich an ihn. Ja,
ja", hauchte sie leise unier seinen lei-
denfchaftliHen Äüjlta.
.Sei stad. Du. und zerdrück
mich nicht. Und hörst Du . wenn
Du auch noch diel schaffst. darfst
mich nicht vergessen, denn .ich bin ei
fersüchtiz auf jedes, was Dich mir
entzieht!
Run war der Friede geschlossen
unter Kosen, Plaudern und Lachen,
wie tS unter jungen Liebesleuten zu
sein pflegt.
.Nur noch kurze Zeit, Liebchen",
tröstete er fic. .mußt Tu Geduld ha
ben, dann laufen die Geschäfte allein,
und ich gehöre Dir mal ganz."
.Bis auf weiteres nicht?" neckte
sie. -
Wie klug Du bist!" gab er w:I
lig zu.
So scherzend und zufrieden fand
sie der Komincrzierat, als er sie zu
Tisch rufen wellte.
Ich
Naturgcenäß halten sich die An
hälinisse zwisch.n den Reisenden et
was verändert.
Tu mir den Gefallen, Brandt",
hatte Fritz Overhoff gesagt und nimm
Dich meiner Schwester an, man sieht
mal wieder, daß der Mensch feinem
Schicksal wirklich nicht entgehen kann.
Da wollte ich absolut nichts tun.
Aber weiß der Himmel, das Dolce
far nicnte ist in der Arbeit, wenn es
ja auch höchst interessant ist, so ist
es doch immer wieder Arbeit was
doch eigentlich sehr gegen die Acrab
redunz!"
Was Besseres als lohnend. Arbeit
kann am Ende keir Mensch verlan
gen" gab der Doktor zurück. Ich
wünschte, es ginge mir so woh. wie
Dir'"
Na hör' mal Fikund", nahm der
Ingenieur das Wort. Soviel ich
Dich durchschaue, ist Dir Tein Beruf
doch auch lieb und lohnend wo
fehlt es Tir denn sonst?"
Tu hast schon Recht. Mit me!
nein Beruf bin ich zufrieden. Aber
vom Brot allein lebt der Mensch nun
mal nicht. Tu arbeitest und Dei
ner Mühe Lohn pflückst Tu Dir
von den roten Lippen Deiner reizen
den Braut. "
Was hindert Dich, es ebenso zu
machen? Ein so netter 5lerl wie
Tu der kann am Ende überall
anklopfen!"
Frttz Overhoff hatte das so leicht
schcrzsnd hingesagt und staunte
selw. als sein freund chm mit glan
zenden Augen die Hand drückte und
erregter Stimme ries:
Glaubst Tu das wirklich. Fritz
wenn das wahr wäre, dann wäre
ich der glücklichste Mensch unter der
Sonne!"
Fritz Overhoff fühlte es plötzlich
wie eine angenehme Erleichterung
über sich kommen.
Also, so standen die Dinge. -
Tas wäre ja wunderschön. --
Hoffentlich nahm d'e Trude Vernunft
an und wollte nicht nur ihrer Kunst
leben und hoffentlich war diefes gro
ne Kind, sein nreund Brandt nicht
zu schwach, um sich fein Glück zu si
cherw Jedenfalls wollte er ein
bißchen helfen.
Wenn ich Tir raten soll" begann
er eindringlich, so geh zu der hin,
die Tu lieb hast und frag sie ehrlich,
ob sie Dich mag und Dein Los mit
Tir teilen will. Ich halte von dem
Zaudern nicht viel. Zwar sagt der
Goethe: Komm denn Frauen zart
entgegen, Tu gewinnst sie auf mein
Wort". Aber die Zeiten sind stitdcm
andere geworden. Tie süßen Gret
chen und Kä'chcn sind weniger vor
banden. Die zielbewußte Frau von
heute verträgt etwas schärferes Drauf-
gehen. Ich begreif Tich nicht, Brandt
Tu warst doch sonst nicht so
chiichtcrn".
Bin auch heut noch nicht ober
der Gedanke, sie könnte Nein" sagen,
das ist mir so unerträglich, daß ich
die entscheidende Frage immer wieder
hinausschiebe also Tu meinst?"
Ach Unsinn", rief Overhoff unge
ldig Toggenburgere nicht!
Und" setzte er mit spiöbübiscbem
Lachen dazu: nimm Dich meiner
Schwester an. Ich kann ihren ge
planten Spaziergang h?ut nachmittag
nicht mitmachen. Sie will nach Ca
siagn,' zum Malen bitte, ver
tritt mich bei ihr".
(Fortsetzung solgi.)
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Klassifizierte Anzeigen.
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Abfuhr. Er (im Begriff,
den Hut aufzusetzen): .Ich begreise
nicht, wie Tu meinen guten Hut auf
den Ofen legen konntest I Einen
dümmeren Platz hast Tu wohl nicht
finden sönnen V
Sie: Nein, aber Tu wirst ihn
ja bald gefunden haben."
Unter Freundinnen.
Alte Kokette: Ich sage Tir,
Freundin, wenn ich sriiher auf dem
Ball war, da waren die Herren alle
ganz außer sich!"
Freundin: Nicht wahr und
jetzt find fie alle ganz außer SÄt?
Zweifel. Schuldner: Lie
bei Herr Müller, Sie muffen sich
schon gedulden, ich hatte nämlich
unglaulbliches Pech. Gestern abend
rechne ich zusammen, was ich Ihnen
schuldig bin, lege die Banknoten auf
den Tisch da auf einmal fällt
die Lampe um, das Petroleum läuft
auf den Tisch, und das ganze Geld
verbrennt!"
Gläubiger: Hm, hm möglich
ist's ja: aber, Herr Borger, Sie
entschuldigen: daö muß doch ein
sehr raffiniertes Petroleum ae
lweie sein!'
i
es ucht: Aeltere deutsche Frau
sucht Stelle als Haushälterin, wo
möglich für einen Vitwer. schrif-
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tmn kommen von tatsächlichen An
siedlern, die Prairie Farmen nahe
Lake Charles, Louifiana. kauften.
Frank Schöuteich, Aiidnboii,
Minu.. schrieb am 15. April 1917:
Ich finde das .Klima in Lake
Charles, llba., bedeutend besser als
in Minnewta und ich kaufte sofort
über 100 Acker und werde von
Übt an hier leben und mein Land
bestellen, da ich hier bedeutend bes.
ser daran bin, lrne im Norden,"
Ein alter Ansiedler von Lake
Charles schreibt uns wie folgt:
Ties ist ein gutes Üorn- und
Biebziichtslaiid, da hier sehr viel
Weideland ist. Auch Schivcine ge
deichen hier vortrefflich, da auch da
für die Verhältnisse vorzüglich sind.
Sie brauchen hier dem Vieh nicht
ilbcrmäßig Futier zu verabrei
chen, um c? vor dem Erfrieren zu
schützen. 18. August 1916.
Chas. Linkswiler. Lake CharleZ."
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