Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, November 03, 1917, Image 6

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    Seite -Tägliche Omaha Tribüne-Samstag, den 3. November 1917.
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Für Erhaltung der Schlangen.
Ti gehSren z den grüßten Feindn
lerftüre.ider Nagetiere.
Etwcis spät, obwohl für diele Ge
gmden nicht ganz und g.n zu spat,
crschallt in den Vcr. Staaten auch ein
Juf nach Erhaltung der noch vorhan
denen Schlagen, welche als ein sehr
wertvoller unbewuszier Freuno des
Menschen und namentlich im Trmig
der Nriegszeien als gute mittellare
Gchilsin in der Erhaltung von Ge
treibe und GartenPlvdutten, durch
Zerstörung nagender ischädlinge, be
zeichnet werden.
Diese Aufsassung. für einen gro
ßen Teil des Publituins ncch immer
neu, wird in einem interessanten Aus
sah eines Magazins für Forstwesen
u. a. folgendermaßen entwickelt:
In den letzten Svionaten sind TlU
lionen von Amerikanern, welche
.Nriegsgärten" anlegten, das heißt,
jedes verfügbare Stückcken Erde auch
in der Stadt behufs Vermehrung der
Nahrungsmittel landbaulich ausnutz'
ten, vielfach in engere Beziehung zu
Schlangen gekommen, 'ls jemals zu
vor in der heutigen Eeneralion; aber
wahrscheinlich wissen die meisten die
scr ztriegssarmer, und auch noch gar
manche gewöhnliche Farmer diese viel
verlästenen Tiere nicht richtig zu be
handeln, so sehr die, auch in ihrem
eigenen Interesse läge! Wenn nicht
rechtzeitig für die Aufklärung d?s
Publikums gesorgt wird, ,'0 ist zu be
furchten, daß nächstes Jahr eine gro
ße Menge Schlangen von diesen
wohlmeinenden, ober schlecht unter
richteten Gärtnern getölet fein wird.
Und das wäre dielleicht jii bedauern,
wenigstens unter den heutigen Ver
Hältnissen.
Man darf dreift behaupten, das,
das amerikanische Schlanzenleben
einen Wert von Millionen von To!
lars für die Interessen des Menschen
hat. Tiefe Schlangen gehören zu den
größten Feinden der nagenden und
wühlenden Schädlinge in man
kann sagen, sie sind die größten. Es
ist fast unglaublich, welche Mengen
Nagetiere sie Jahr für Jahr vernich
ten. Nagetiere, welche den Erfolg
ganzer Ernten in Frage stellen können,
obendrein noch durch das Annagen
von Streichhölzern häufig Brände
verursachen ebenso wie duich die
Zerstörung elektrischen Isolierung--Materials
und leicht zu Trägern
von Seuchenkeinien, besonders est
keimen, werden! Es ist daher an der
Zeit, darauf zu dringen, daß die j
Schlangen möglichst ungestört ihrer !
hochnützlichcn Tätigkeit überlassen ;
werden.
Schlangen mögen keine Freund j
schaft sur den Menschen zeigen, j
solches wäre auch nur wenigen er
wünscht aber sie brauchen auch
durchaus nicht als seine Feinde ange
sehen und behandelt zu werden. Sie
greifen niemals an, ausgenommen in
Selbstverteidigung. Von 111 Gat
tungen Schlangen, wilche es heute
noch in den Ber. Staaten und Ka
naöa gibt, 'sind nur 17 giftig, worun
ter natürlich . die kleinen Klapper
schlangen. Aber es ist sehr töricht,
selbst diese zu töten, Denn es ver
meidlich ist. Andererseits leisten sie
dem Menschen sehr wertvolle Hilfe;
das gilt von allen Gattungen. !
Schon vor dem Kriege hat das '
amerikanische Ackerbau Departement
den Sachschaden, welchen die nagen,
den Schädlinge in einem Jahre an '
richten, auf 500 Millionen Dollars
für die Ver. Staaten geschätzt. Bei
den gegenwärtigen Preisen aber muß '
die Summe noch bedeutend hghtr
kommen! Einen guten Teil dieser
Rechnung bilden auch die Zerstörun
gen großer Mengen Eier, junger
Hühner, Tauben, Schweine und Läm j
mer. Manche sind daher schon so weit
gegangen. Farmern geradezu den Rat
zu erteilen. Schlangen zu züchten,
wenn dies auch keine lapperschlan
zen und dergleichen zu sein brauchen.
Jedenfalls sollte.es niemanden mehr
geben, der mit einer Schlange nichts
weiter anzufangen weiß, als sie ohne
weiteres tot zu machen. Selbst die
nicht ganz harmlosen haben das ent
schieden nicht verdient.
Der Ditmars-Klub von New Fork
und New Jersey hat in der Agitation ,
zum Schutze der Schlangen schon an
erkennenswertes geleift:!. Und manche
europäischen Länder sind bereits in
zcsetzgebnischen Schutz Maßnahmen
mit guten, Beispiel vorangezangeu. i
gen.
Aabme
Ho n.
Roman von (besät T. Schwerin,
Rücksichtsvoll.' Frcm
(zum Gatten, der am Sonntagabend
betrunken heimkommt): Da hört sich
doch alles auf, morgenZ um acht
Uhr fort, und nachts um zehn Uhr
mit einem Rausch heim!
Er: Schau. Lieferl. ! hab' dos
ZZäuscherl schon um sünf g'habt. aber
dir z'lieb wollt i am hellichten Tag
net damit Heimzehn!
Widerspruch. Professor:
Meier, Sie haben sich ja gar nicht
aufs Ezamen vorbereitet, Ihr
Schweigen ist ja ein sprechender Be
weis dafür.
Gefährlich. Fräulein Mela
(zur Mutter ihrer kranten Freundin):
.ES geht besser? Dann darf ich
wohl auf einen Augenblick hineingk
n.
K
lW4,&4!t
(5. Fsrtjetung.Z .
Es war Gräbert. der einen Aus
weg fand, der auch schließlich vom tta
pitan gebilligt wurde. Sie sprachen
ein Weilchen hin und her, dann schilt
ten sie zur Aueführung.
,EZ lft zwar eine ganz tolle Sa
che," meinte der Kapitän, aber es
scheint mir wirklich das einzig Richti
ge. Ich frage mich nur: wie stellen
wir uns nachher zu dem Mann!"
Und nachdenklich fügte er hinzu: Und
zu dem Fräulein?"
.Herr Kapitän! Wenn Sie auf
meinen Rat hören wollen, so tun wir,
als ob nicht geschehen sei. Ich kann
noch immer nicht glauben "
Frohmann unterbrach ihn kurz.
.Natürlich können Sie das nicht
glauben! Und werden's nie glauben,
weil ein Wcib im Spiele war! jion
nen Sie mir irgend etwas sagen, das
auch nur im geringsten Ihre Ansicht
bestätigen würde?"
.Nein. Aber '
Ter Kapitän machte eine abwehren
de Hzndbeivegung. Für ihn war die
Sacke erledigt.
.Schließlich können wir unser Ber
halten ja nachher noch immer ändern.
Jetzt wcllen wir uns jedenfalls beci
len und den Plan ausführen."
Und damit verließen sie den Karten
räum und eilten unter Deck.
Mitternacht war längst vorüber.
Eräbert hatte in dieser Nacht keinen
Tienst. und war bereits zur Ruhe ge
gangen, als ihn ein heftiges Pochen
an seine Tür aus dem Schlafe auf
schreckte. Mit einem Satz war er aus
de,m Bett. Er riß die Tür auf; ein
Steward trat ein.
.Frau Gräsin Zachy läßt sich ent
schuldigen, daß sie so spät noch stört.
Es sei aber etwas sehr wichtiges vor
gefallen; Sie möchten doch sofort in
ihre Kajüte kommen."
.Sagen Sie, ich käme sogleich."
Gräbert konnte sich eines Lächelns
nicht enthalten. Die Sache hatte alfo
famos geklappt. Denn was er in den
Räumen der Gräfin sollte, wußte er
natürlich genau.
Er hatte sich nicht geirrt.
Die Gräfin war, wie man zu sa
gen pflegt, .außer sich." Sie sagte
Gräbert, daß sie nicht wisse, ob sie sich
mehr freuen oder ärgern sollte; freuen
über das Wiedererlangen ihres
Schmuckes, ärgern über den Pos
fen, den ihr jemand gespielt zu haben
schien. Denn nur um einen Possen
konnte es sich handeln; davon war
Gräfin Zachy fest überzeugt.
Ich habe mir alle überlegt; ich
weiß ganz genau, wie es zusammen
hängt." versicherte sie Gräbert. .Jr
gendein Mensch wellte mich lächerlich
machen. Da hat er denn den Schmuck
an sich genommen und gewartet, bis
ich Ihnen Mitteilung von meinem
Verlust machen würde. Und dann hat
dieser Mensch was sagen Sie
dazu! den Schmuck wieder in mei
nen Salon hineingeschmuggelt. Wissen
Sie, während ich oben auf dem Deck
der Musik lauschte. Hier in diese Ecke
hat er ihn lzingelegt. " Mit einer
dramatischen Handbeweaung deutete
sie den Platz in der Sofaecke an. wo
sie ihren Schmuck wiedergefunden hat
te. Eingeklemmt hier zwischen den
Polstern der Rückenlehne und des
Sitzes. Als wenn wir dort nicht
tausendmal gesucht hätten."
Gräbert gab seiner Freude Aus
druck, daß der Schmuck wiedergesun
den war.
Wer kann Ihnen diesen Streich
wohl gespielt haben?"
.Ich weiß nicht, was ich mir denken
soll. Ich kenne ja niemand hier aus
dem Schiff; nicht einmal die Eou
vernante," fügte sie mit Betonung
hinzu.
.Welches Interesse sollte die daran
gehabt haben, Ihnen derartig mitzu
spielen, Frau Gräfin? Mir will doch
scheinen, daß die junge Dame dabei
bedeutend mehr zu verlieren als zu
gewinnen gehabt hätte."
Die Gräfin machte eine charokteri
stische Bewegung mit den Schultern.
.Sie wollte sich vielleicht rächen."
Gräbert horchte auf.
' .Rächen? Wofür?"
.Nun, wir hatten nun,
Meinungsverschiedenheiten."
Gräbert biß die Zähne zusammen,
.Meinungsverschiedenheiten" zwischen
dieser hochmütigen Frau und de
armen Mädchen konnte nur eins be
deuten; die Frau behandelte das
Mädchen schlecht. Und in etwas knap
perem, dienstlichem Tone fragte er:
.Wollen Frau Gräfin gegen Fräu
lein von Girsdorf einen Verdacht
ausi'vrechen?"
Sie merkte den Umschlag h seine?
Stimme.
.Unter keinen Umständen! Ich könnte
ja nichts beweisen."
Dann würde ich Ihnen, Frau
Gräfin, im eigensten Interesse raten,
gegen keinen Menschen auch nur die
Andeutung eines Verdachtes zu ma
chen. Die junge Dame, Ihr Fräulein
Gouvernante, könnte sich dann erst
recht .rächen", und zwar in für Sie
reckt unangenehmer Weise."
i. Xfim hatte er eine Einzebung:
t
.Wenn ich der Frau Gräsin über
Haupt einen Rat geben dürfte "
.Aber bitte!"
.Dann möchte ich sagen: lassen Sie
auf dem Schiff, wo man von der gan
zen Affaire bis jetzt nichts ahnt, über
Haupt nichts' verlauten. Sie wissen,
gnädige Frau, wie schlecht die L.en
schen sind. In dem Moment, wo die
Geschichte in die , Ocsfentlichkeit
tonimt, wird es heißen. Sie seien
nur nachlässig gewesen, hätten den
Schmuck verlegt, das ganze Schisf in
Aufregung gesetzt, und ihn schließlich
doch wiedergefunden. Oder man geht
sogar noch weiter und sprickit davon,
daß Sie eine Komödie in Szene ge
fetzt haben, um sich in den Mittelpunkt
des Interesses zu schieben. Alles mög
liche wird man annehmen, nur nicht
die Wahrheit, die Frau Gräfin so
richtig erfaßt haben; nämlich, daß
man Ihnen einen Streich habe spielen
wollen."
.Nicht wahr, mein Herr? Sie sie
hen auch auf meinem Standpunkt,"
warf die Gräfin dazwischen, erfreut,
daß ihre kluge Vermutung geteilt
wurde.
.Aber selbstverständlich!" versicher,
te Gräbert. .Frau Gräfin pbtn das
sofort richtig erkannt; nur daß es nie
mand glauben wird. Und da meine
ich: es ist am besten, man betrachtet
die ganze Geschichte als nicht gesche
hen".
Die Gräfin dachte einen Moment
nach.
Ich glaube, mein Herr, Sie haben
recht, und ich bin Ihnen wirklich für
Ihren Rat dankbar. Wenn nur Fräu
lein Girsdorf nicht plaudert."
Gräbert schüttelte den Kopf.
.Die plaudert sicher nicht. Die bat
d'ch alles Interesse daran, daß nicht!
bekannt wird."
Gräbert kam sich, als er das sagte,
wie ein Verbrecher vor. Denn "er
glaubte absolut an die Unschuld der
jungen Dame. Aber dir Zweck mußte
hier die Mittel heiligen.
Die Gräfin aber freute sich so sehr
über seine Worte, daß sie ihm unwill
kürlich ihre Hand entgegenstreckte.
.Nicht wahr? Sie sind auch darin
meiner Meinung? Wir verstehen
uns!"
Tann wechselten sie noch einige be
langlose Worte, und der Erste Offi
zier kehrte in seine 5iab!ne zurück,
warf sich wieder aufs Bett und ver
suchte zu schlafen. Es ging nicht. Er
holte sich seine Pfeife hervor, entzün
dete sie. legte sich wieder hin und
blickte dem Rauch nach. Und der
Rauch nahm Gestalt an. Frauenge
stalten erschienen ihm. Und alle tru
gen sie dieselben Züge: die Züge Her
tha von -Girsdorsfs.
Als die ausgebrannte Pfeife endlich
seinen Händen entfiel und er selbst
in den Schlaf hinüberglitt, da träumte
er von ihr.
Ketienrasseln. Das Schlagen von
Türen, laute Kommandorufe, schrille
Pfiffe, dazwischen die Töne der Mu
sik weckten die Passagiere des ,Eä
fars" schon früh am nächsten Morgen
aus ihrem Schlafe. Das Schiff hatte
in Southampton angelegt.
Die meisten eilten an Deck, um da?
Hafenbild sich anzuZehen.
Auf der einen Seite, am unteren
Ende des Schifses, bewegte sich eine
ununterbrochene Menschenkette. Män
ner, keuchend unter der Last großer
schwerer Säcke, kamen auf der einen
Seite an Bord, ließen mit einem kur
zen Ruck die Säcke von der Schulter
durch eine Luke im Deck, in die Tiefe
gleiten und gingen auf der anderen
Seite zurück, um wieder neue Säcke
herbeizuschleppen. Gepäck wurde ein
und ausgeladen, während die breite
Landunaibrücke von Passagieren toirn
melte. Es schien, als ob der deutsche
Dampfer eine große Menge Englän
der nach Amerika mitnehmen würde.
Indessen bewunderten die Pnssa
giere an der Reling das sich vor ihnen
ausbreitende, von den ersten Strah
len der Morgensonne mit einer roten
Glut übergössen? Southampton. Es
erinnerte sie an Hamburg mit dem
Unterschiede, da sowohl die Kais wie
die arbeitenden Menschen schmutziger
erschienen. Dogegen genossen sie
den Lorteil, mit dem Schiff hart am
Land zu liegen, während man bei
der Abfahrt doheim vom .Cäsar'
aus nicht Hamburg, ja nicht einmal
Kurhaven hatte bewundern können.
Schließlich verspürte man - doch
Hunger, gab dem freundlichen Trän
gen der Etewkrds nach und ging in
den Speifefaal. um zu frühstücken.
Als man dann an Deck kam.
schwamm der .Cäsar' schon wieder
im Solent.
Es war ein klarer, lauer Tag. Hin
ler dem Kompaß auf der Kommando
brücke stand, der Kapitän; neben ihm
sein Erster Offizier. Beide blickten
hinunter zum Deck und auf die Passa
giere.
.Ich bemerke noch immer keinen
großen Unterschied zwischen gestern
und heute," meinte Frohmann. .Die
Steifheit hat da unten noch nicht
im geringsten nachgelassen. Ich hatte
Jbnen doch gesagt, Eräbert
Gräbert verzog ein wenig das E
ficht; der Kapitän lächelte verstand,
nisinnig.
.Na ja' sagte er. .passiert ist
pentlich schon gerade genug in der
kurzen Zeit; nur in ganz anderem
Sinne."
Er kam plötzlich von dem ab, wa
er eigentlich hatte sagen wollen.
.Da wir gerade davon sprechen,
wie verhalten wir uni nun den bei
den gegenüber?"
.Welchen beiden?"
.Dem Könnecke und der Girs.
dorff selbstverständlich."
.Was Fräulein von Girsdorff an
betrifft, so sehe ich nicht ein. wie wir
uns ihr gegenüber anders verhalten
könnten als 'irgendeinem anderen Pas
sagtet. Gegen sie ist doch nichts be
wiesen; nicht einmal ein Verdacht."
.Das sind unsere verschiedenen
Standpunkte; wir werden darüber
wohl auch immer verschieden denken.
Und Könnecke?"
.Nun," meinte Gräbert. .ich dachte,
wir hätten verabredet, daß wir ihn
so behandeln wollten, als ob nichts
geschehen sei?"
.Möchten Sie mit einem Manne
am Tisch sitzen, von dem Sie wissen
oder zum mindesten bestimmt glauben,
daß er ein Dieb ist?"
Gräbert blickte mit zusammengezo
genen Augenbrauen gerade vor sich
hin.
.Es ist gewiß ein unangenehmer
Gedanke." sagte er schließlich, .aber,
was ist da zu machen?"
Ter Kapitän durchmaß mit feinen
Schritten mehrere Male die Länge
der Brücke; dann blieb er dicht vor
dem Ersten Ossizier stehen.
.Sagen Sie mir eins, Gräbert.
Glauben Sie, daß Könnecke ein Dieb
ist oder glauben Sie es nicht?"
.Ich weiß es nicht, Herr Kapitän."
.Glauben Sie, daß er es vielleicht
doch nicht ist?"
.Der Schein spricht gegen ihn."
.Denken Sie. daß der Schein in
diesem Falle trügen könnte?"
Gräbert wußte nicht recht, worauf
der Kapitän hinaus wollte.
.Der Schein kann immer trügen."
.Sehen Sie. das denke ich auch."
rie' der Kapitän aus. .Und deshalb
meine ich. es wäre nicht mehr wie ge
reckt, wenn wir den Mann zu uns
bäten. nur Sie und ich, wissen
Sie und ihm von dem Lorgefalle
nen erzählten. Ist er ein Dieb, so
müßte er ein unglaublich gerissener
Mensch sein, wenn er ruhig bleiben
würde. Denn daß der Schmuck wieder
fort ist. das hat er doch dann schon
selbst entdeckt. Und da keinerlei Lärm
geschlagen wurde, kann er sich wohl
auch denken, daß die Gräsin ihren
Schmuck wieder zurückerhalten hat. Ist
er alfo der Dieb, so hat er zweifellos
damit gerechnet, den Schmuck schon in
Southimptoii ans Land zu bringen.
Nehmen wir ihn inS Gebet, so wird
er mindestens etwas Unruhe zeigen.
Es müßte doch mit dem Teufel zuge
hen, wenn zwei Männer wie wir uns
im Laufe einer Unterredung mit ihm
nicht Gewißheit verschaffen könnten,
wie die Sache liegt."
(Fortsetzung folgt.)
William Miller und Wil
liam Thomas, Patienten der Anstalt
für Geisteskranke in Steilacoom,
Wash., wurden beim Uebers'.eigen
eines Drahtzcmms in der Nähe der
Anstalt durch einen elektrischen
Strom getötet. Miller und Thomas
gehörten zu den harmlosen Geistes
kranken, denen Bewegung ohne Auf
sicht außerhalb der Anstalt gestattet
wird und die zu allerlei leichten
Dienstleistungen verwendet, werden.
Sie halten Beeren gepflückt in der
Nachbarschaft der Anstalt und waren
auf dem Heimwege, zu dessen Ber
lürzung sie über einen Trahtzaun
kletterten, wie sie vorher schon oft
mals getan Mitten. Ueber diesen Zaun
hatte während ihrer Abwesenheit der
zurzeit wehende starke Wind einen
dicht dabei stehenden Baum geworfen,
welcher im Fallen den Leitungsdraht,
der die Anstalt und das Stäotchen
Steilacoom von der Kraftstation in
Tacoma aus mit idxviöt v"""',
mit sich gerissen und damit eine elek
irische Leitung mit dem -it.uji ua
Zauns hergestellt. Thomas war im
Jahre IM von Seattle. Miller in
1908 von Snohomish in die Anstalt
geschickt worden. Sie waren beide
ledig.
Erst der eintreffenden
Feuerwehr gelang es neulich abends,
in die in Flammen stehende Woh
nung der 79jährigen verwitweten
Frau Aridget Foley in Fulton Str.,
Brooklyn. einzudringen, um die ver
kohlten Leichen der Frau und ihrer
Schwester. deMjähriger, Frl. An
nie McMann, herauszuholen. Nick
barn, die vorher retten wollte, wur
den von den Flammen in der Woh
nung zurückgetrieben. Die beiden al
ten Frauen hatten am Küchentifch
gesessen, auf welchem eine Erdöl
lampe brannte. Diese fiel aus bis
her unerklärter Weise um nd das
Erdöl explodierte und steckte die K'ei
der der beiden Alten in Brand. Die
m Wohnzimmer sitzende 28jährige
Tochter Anna der Frau Foley eilte
zwar auf die Schreckensrufe der bei
den Frauen herbei, aber sie erreichte
nur. daß ihre eigenen Kleider in
Brand gerieten, und sie lief schreiend
of den Lang, wo der in demsclgen
Hause wohnende Kroftwagenlenker
Percq Vucke'ew mit einem Hand
feuerlöschek ihr zu Hilfe kam. '
I
MM
SiSBIitSi? 'i!k.s!k
ci
et Acts
assifie
You Should Read
MaZsmzierre Anzeigen.
Verlangt Weiblich.
Verlangt: .Tüchtiges Mädchen
für Hauöarbritcn in Familie turn 2
Personen. Frau James (!. Ehadwick,
IIS S. 4l). Ctrake. 11-5-17
Verlangt: Tüchtiges dcntschcs
Mädchen für Hausarbeiten bei H Er.
wachsen,. Gutes Heim. Web. 6-1 GG.
11-C17
Verlangt: Tüchtiges Mädchen
für Hausarbeiten. 3224 Todge St.
Tel. Harney 1870. 1-347
Stellengesuch: Teutsche Dame
in mittleren Jahren mit 15jähristem
Jungen sucht Stelle als Haushalte,
rin auf Farm bei hochdeutschen Leu
ten. Box I. Z Omaha Tribüne.
11-3-17
Verlangt: Ehepaar in mittle
ren Jahr, für Fannarbeiten. Gu
ter Loh,, für das richtige Paar. Zu
melden unter Boz G. A. I.. Omaha
Trilnmc. tf
Verlangt Männlich.
Leute verlangt zur Herstellung
und Lieferung von Spiel. Soldaten.
Riesengeschäft, weil Massenartikel.
Heimarbeit im kleinen und tteschäits.
betrieb im großen Maßstabe. Jetzt
ist die richtigste Zeit für bedeutendstes
Geschäft. Krieg verhindert zeden Iin
Port. Enorm großer Bedarf und
Nachfrage. Gewaltige Zukunft in
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schnften au 0). A. Kuli, Oakland.
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