Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, October 12, 1917, Image 4

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    Seite ?-T5glZche Omaya Tribüne-Freitag, fc'cn 12. Oktober 1917.
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1
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östliche Omaha Tribüne
TRIBUNE PUBUSÜLNQ Cü.j VAL. i. l'ETEii. Twudent.
i:it Uowar Str. Telephon TYLER 540. Omah, Nebrwk.
Moines, la, Brandt Office: Q7- -6th Are.
xm des Janeblatt: Durch den Tröger, per Wocq. 10t; durch die
?öft, ter Jahr $.).UO; eiuzelne Nummern 2c Preis des Woche,
l'aüä: B strikter Vorausbezahlung, per Jahr $1.50.
Entered as second-dasa mattet March 14, 1912, at the postoffioe of
Cmaha, NehraKka. ander the art of Oojitress, liveh 3. 187.
Omaha, 1kb.f Freitag, den 1. Oktober 1917.
Vor 2o4 Iahren.
Tie Wärmet und grauen, die vor 231 Zähren unter der Führung
von Tanicl Paftorius nach Amerika kamen, begaben sich in den Urwald,
rodeten ihn aus und derwandcltm die Wildnis in blühende Oiciilde. ic
arbeiteten jedoch nicht blos mit Aerten lind Psliiacn. sondern verklärten
ihr Leben auch mit dem Lichte der Religion und des geistigen Be'trebenö.
leickzcitia mit ilircn Blockbmnern eriichteten sie eine ftirdie und eine
Schule. Nach diesem Beiwiel der ersten deutschen Ansiedler m diesem
Lande wirkten alle, die nach ihnen kamen. Wo immer nachher Tmtiche
sich ansiedelten, wurde das Gemeinwesen durch ihren F!eil und durch
ihren Sinn für glüe Sitte und Bildung bereichert. Tiefes Lod von
unserer Se'te konnte als voreingenommen erscheinen, wenn es nicht von
anderer Seite bestätiat würde. Als der erste Kongrch der neuaedoreueii
amerikanischen Nation sich vor 128 Jahren in Philadelvbia versammelte,
kam die Einwanderung zur Sprache. Schon damals setilte es nicht an
beschränkten Geistern, welche den Zustrom cm Europa beschrankt sehen
wollten. Vieles wurde den verschiedenen Völkerschaften, die innere (fc.
stade aufsuchten, zum Vorwurf gemacht, aber niciit ein Wort des Tadels
war gegen die Teutschen zu hören. Niemand verlangte, da,: man d:?!e
aus dem Lande heraushielte. Bereitwilligst wurde anerkannt, was e
zur Hebung unseres Landes beigetragen haben, wie man auch ihre Treue
gegen das Land ibrer Wabl hervorhob. Tiefes Lob i't in den verschiede
nen Zeitabschnitten unseres Landes wiederholt worden Jetzt tst es aus
estunal nicht blos verstummt, sondern laute Anklagen sind zu vernehinen,
Wir wissen, welches unglückliche Ereigniß diese Sinnesänderung hervor
qebrackt hat Aber es ist nichts weiter als ein Mangel an Einsicht, die
.&t beobachteten Folgerungen zu ziehen. Ter Geist der Teutschen und
ihre Empfindungen für unser 'Land sind dieselben geblichen, wie ie;t den
Tagm. da Pastorius den aniarikanisäien Boden betrat, xi Treue ut
'nicht erloschen, da sie unzertrennbar mit der deutschen tteistesart verknüpft
ist und die Beweise sind unverkennbar. Wie 1770. wie 1812. wie lSsil,
jinb rfet die Teutschen herbeigeeilt, um für das Sternenbanner, welches
daZ einzige Symbol ihrer Nationalität ist. zu kämvfen. Wo es gilt, Opfer
irdweder Art zu bringen, sieben die Teiitschen nicht minder in erster Sieche.
Da ia, was offen zu Tage liegt, nicht geleugnet werden kann, so wird
der Mangel an loizalem Sinn gewaltsam gesolgert. Ta die Teutschen
ihrer Heimatssprache nicht entsagt haben und ihr nickt entsagen wollen, so
w'rd das als ein Beweis angesehen, doch sie nur mit halbem Herzen dieicm
Lande angehören. Wie unrichtig diese Annahme ist, könnten Tlezenigen,
welche diese Anklage erheben, aus der Vergangenheit dieses Landes
er'chen Wir haben einst im lkampfe mit der Nation gestanden, die unsere
Landessprache redet und niemand hat in der Sprache ein Hindernis für die
Betätigung amerikanischen Geistes erblickt. Genau so verhalt es sich auch
mit uns Ist unsere Sprache auch deutsch, unser Herz ist amerikanisch.
Wie könnte es auch anders fein? Tie Teutschen in Amerika wurzeln nickst
in deutschländischem, sondern in amerikanischem Boden. Es ist ihr Land,
es nt das Land ihrer Kinder. Sie ,sind hier, sie werden hier bleiben.
Alle' ibre Interessen sind mit diesem und nicht mit emem anderen Lande
perwöben. So war es bisher, fa wird es auch in Zukunft fein, weil es
nicht anders fein kann. Solch treue Würger verdienen einen bczzercn Lohn
als man ihnen jetzt zuteil werden läßt.
Die zukünftige amerikanische Handelsflotte.
cebensmittel-Spar-woche!
Eine Lebeismittel.Sparwoche, in
rncliiVr das aan Land für den
Kainpf oegcn Vergeudung in Reih
und Glied treten soll, wurde von
?Iahrungsmittcl.Administrator Hoo
per in der nachstehenden Proklama
tion angekündigt:
Tie Woche vom 21. bis 2. ut
bcr ist für eine sich über das ganze
Land erstreckende Kampagne ausgc
lost worden, um die.' Eiirolllecung un
,'erer Truvven für die Konserviening
unserer NahrungsmittelVorräte zu
vollenden.
Ter Herbst ist jebt gekommen
und wir können die NabningSmittcl.
Bestände der Welt bemessen.
Tie lrsügbarcn Borrate fler
diesjährigen Ernte sind geringer als
i,n vcraanaenen sichre, die Anfor
dmmgen an uns sind grösser als im
lehten Jahre und von der leine;
Ernte vertierten wir tatsächlich
mehr, als wir entbehren konnten.
Tie Alliierten lind un ere crit:
Verteidigungslinie. Sie müssen ge
speist werden und Nahrungsmittel
werden den Krieg gewinnen. Ganz
Europa i't auf Nationen cm ve
schränkte Zufuhr gestellt. Nur in un
crem riaenen Hanoi' rmxo noein ein
zelnen gesrattet, selbst die Pflicht zu
hrurte-ilen. die er seinem Lande i:n
Nahrungsmittelkonsmn schuldet. ob
gleich die Welt für die Beschassung
ihrer Nabrungsmittelzuftivr von uns
abhängig ist.
..Ties iit eine Umidit Der Vtct-
wendigkeit. Menschlichkeit und Ehre.
Als ein freies Volk haben wir uns
die Erfüllung dieier ?l,t amco
legt, nicht unter autokratischer Ber
sügiing. sondern ohne anderen Track
als den der Leitung des persönlichen
Gewissens, inm dem Erringe öiee
in der Teinokiatie noch nie dagewese-
nen Unternehmens wird in grossem
2'iaßC der Ausgang des ries ai
hängen."
w,.?,,. oiw wh' VXptätr.pr'hm. die der Krieg uns auferlegt.
ItVCil UtAVil WlV(l ' , , , . n .
ha! dock auch seine Lichtseiten. Es ist lediglich der durch den neg
geschaffenen Initiative zn verdanken, daß unser Land nach dem 5inerje
wier die Stellung als seefahrende Nation einnimnit, welche e feit
deut Bürgerkriege verloren hatte, ,
Wenn das gegenwärtige Flottenprogramm zur Aussuhrung gebracht
ist, wird Amerika im Jahre 1919 ein Drittel des gesammten Schms
raumes besitzen, der der Welt für das transozeanische Geschäft zur icr
jägung siebt, und der zurzeit ans cirka Millionen Tonnen gepatzt wird.
Nach dem vorliegenden Flottenprogramm, das zetzt tn der Ausiuh
runa beqrisien ist, werden die Bereinigten Staaten bis zum Ende des
wahres 1019 Schiffe mit einem Gehalt von 14,501. Tonnen fiir das
überseeische Transportgeschäft besitzen und damit die zweitgrößte, wenn
nicht die größte seefahrende Nation der Welt werden -
Tie Anregung zu dieser growrtigen Entwickelung unserer Handel-,
floüe hat allerdings der Krieg gegeben, aber sie wird vorbanden sein und
friedlichen Zwecken dienen, wenn der Krieg beendet t. Wir brauchen sie
vorläufig zum Transport unserer Truppen nach Frankreich, zur eri.
pma unserer Armeen drüben, wie zum Transport von Lebensniltteln
und anderen notwendigen Sachen für die Alliierten, aber wir werden sie
fester besitzen, um amerikanische Produtte in amerikanischen Schissen nach
allen Häfen der Welt zu befördern und Amerika den Rang unter den sec
fahrendm Nationen einzuräumen, den es feiner Bedeutung nach schon lange
r.itie einnehmen sollen. , ...,
'Es wird sich für unser Land als zwingende Notwendigkeit erweisen,
unsere ausländischen Handelsbeziehungen nach dem liriege in der umfas
lendsien Weife auszudehnm. Tas grösste Hindernis, das sich uns bisher
in dieser Hinsicht entgegenstellte, war das Fehlen eigener Tran-vortfazi.
litliW, was uns dum Auslande Z-hängig machte. Ter Weg nach udame.
tia ging von hier aus noch zum großen Teile über cnglttche Hazen. die
direkte Verbindung mit unseren TchwcsterÄepubliken in Südamerika war
so mangelhaft, daß z. B. die Post den Umweg über England machen
nnißte, um mit möglichster Beschleunigung befördert zu werden, xas
alles wird sich nach dem Kriege ändern, da uns dann genugend chifse
zil Gebote sieben, die groben Sttasn des Ozeans mit amerikanischen
Schiffen zu befahren. . .v . ...
Nun ist allerdings noch ein Punkt in Betracht zu ziencn, dersich
schon Zeit langen Jahren als ein Haiidicap für die amerikanische c.
schiffahrt erwiefen hat. Tas vt der Unterschied m der Bezahlung der
annfckasten. Auf englischen Schiffen und den Schiffen anderer euro
rälschec ?tionen betrugen die Lohne der Seeleute wie der Ofsiziere nur
etwa die Hälfte dessen, was amerikanische Matrosen und -chlftMnziere
erhielten. Infolgedessen konnten die europäischen ch,ssahrtsgesell?chasten
auch dielfach billiger befördern, als es unseren Reedern mogliaz war. Bor
dem Bürgerkriege wurde dies dadurch ausgeglichen, da dieberuhinten
amerikanischen Segler die Schiffe aller anderen Nationen an Schnelligkeit
M-ertraw: und dadurch nicht nur an Zeit und Löhnen föarten. sondern auch
5ö"ere Frachtraten erhielten. Nach dem jetzigen kriege haben wir dasur
b.n Brteil der kürzeren Tistanzen nach allen südanterikamichen Hasen
u:üd nach dem fernen Osten durch den Panamakanal, und ferner den noch
,'r.'ercn Vorteil, daß wir eine enornie Handelsmanne zur Benugung
baln trährend die Handelsflotten aller anderen Nationen durch den
Tauch'boottrieg und die Beschlagnahmungen gewaltige Lücken auswei-
Eibcträchticher Teil des überseeischen Handels, besonders des füd.
c"N'r,k"i''chen. ist 'infolge des Krieges bereits aus europäifchen tn ome
r kntsche Häude übergegangen. Mit der Erbauung einer großen Handels-
kennen wir diesen anccl nach crat nncge nmn aaeiu tyuuui.
1
!
(.
.i; it-'UiiS tl iVIL VIHH (r-"''- ... '., . . .
d tn auch noch beträchtlich ausdehnen, da unsere gunstige Lage und
, . . v zu isvmJrtrfliM mit
relnspottsaziiaaren uns in en tun jutwi luvtwtn,
;n könlurriercit.
"cio flott werden die Milch,
.rimucht, aber bis die Wüer.
r zu:!; Avschluk kommt, wird
' l sich roch viel Milch der
-n Tenkart sauer werden.
... z i..r das Lölkerleben eilt der
z'-spru eines LZ:erreichiZH?n T'H
ters: Tie Feinde stnö stets Die ge.
sährlichsten. die unS recht freundlich
hassen.
Tie Welt wird tmmer nulkierner.
?wn soll auch Pegasus, das Dichter.
rok, auf den Aussterbeetat gesetzt
werdeik. Amerikanische Tickier heben
leinen LuftZch-ffnklub segründck.
Armeckosten.
Tie Ausbildung eines Soldaten
kostet in einigen Teilen der Ver.
Ttaaten mehr als in anderen. Tics
mag dem Laien eigentümlich erschei
nen, welcher denkt, das; die Soldaten
in einer Gegend nicht inchr kosten
sollten, als in einer anderen, da die
Regierung Borräte für alle Teile
des Landes zu gleichsöriiiigen Prei.
scn kaust und überall die gleichen
Saläre bezahlt. Tie höchsten kosten
pro 5lopf bei der Ausbildung der
Soldaten betragen $182. Michigan
und Massachusetts mit Camp Cusrer
und Eamp Tcvans stehen mit dieser
Zahl an der Spihe. Tie Ausbildung
kostet am wenigsten in American
Lake, Wash., wo die Kosten nur $142
pro Mann sind. Wir geben hiermit
eine Skala der verschiedenen Kosten:
Eamp Lewis, American Lake, Wash.,
Z112.
Eantp Lee. Petersburg. Ba $146.
Eamp Taylor, Louisville, Ny $140.
Eamp Gordon, Atlanta, Ga., $146.
Eamp Pike. Little Rock. Ark., $151.
Camp Funston, .Fort Riley, ian.,
$153.
Camp Travis. Fort Sam Houston,
Texas, ZI 5.
Camp Jackson, Colmnbia, S.-C.,
$157.
Cmnp Todge, Tes Meines. Iowa,
$158.
Camp Meade, Annapolis Junction.
. Md.. $158.
Camp Shermcm, Chillicothe. Ohio,
ziei.
Camp Upton, Aaphank, Long
lang, qlii.
Camo Tix, Wrightstown, N. I..
$167.
Camp Grant, Rockford, Jll $170.
Camp Tiwens. Aycr, Mass.. $182
Camp Custer, Battle Creek, Mich,,
$182.
Tiefe Zahlen bilden einen Teil
eines Budgets, das das Kriegsdepar
ternent dem Lcnviüigungs.Komitee
des Neprafentantenhauses vorlegte,
als es um Geld für die Ausstattung
und Ausbildung der Nationalarmeen
ersuchte. Es wurde kein besonderer
Versuch gemacht, den Unterschied in
ocn itosten der Ausbildung der ein
zclnen Zahlen zur Ausbildung der
einzelnen Soldaten der neuen Armee
zu erklären, aber andere unterbreitete
Zahlen erklären das Geheimnis.
Viele der festgesetzten Ausgaben sind
im ganzen Lande gleich, aber andere
sind stark verschieden. In regulären
Vorräten, Barracken und Quartieren.
Tchies)plätzen und Ltleidung sieht
man keinen großen Unterschied. Aber
in Posten wie Wasser und 5tloaken.
bei denen die Natur des Geländes
einen wichtigen Faktor bildet, zeigt
sich grosze Verschiedenheit, desgleichen
im Fall von Straßen, Werften und
Drainage. Im Fall von Hospitä
lern, welche gebaut oder repariert
werden müssen, bemerkt man einen
großen Unterschied. Canip Funston
in Fort Nilcy fand Hospitäler 'in
gutem Zustand und erforderte des
halb verhältnismäßig geringe Aus
lagen. TaS Gleiche traf in Camp
Gordon in Atlanta zu.
3!s
iiIDIÜG ODR
EÜEÜIES,
IIECIIC BECIIESS JIIISOISU IHJURES
SUCCESSFUL MM OF THE MI,
By request of rnany readers
we lierewith print in füll the
concluding sentences of ihat
signüsicant artkle wliich apptar
ed in the latest issue of The New
Republic
....Eut they (the ovcrzeal
ous pacifists) are not the only
Arnericans who arc (,'iving aid
and comfort both to the enemies
of their own country and to
the enemies of demoeraey. Not
less unpatriotic and equaüj
baleful in its effects is the be
havior of those of our fcllow
countrymen who instead of
seeking to discipline the weapon
of war to the servicc of demo
eraey are doing their best to
poison the souls of their coun
trymen with sheer jacobin bar
barism. Until the President
broke' his long silence we were
drifting into a Situation which
permitted vacant and bumptious
minds like that of Ar. Cleve
land Moffctt, to set themselvcs
up as the arbiters of loyalty.
The maa who could most easily
become red in the face was
erected into the model which
others were expected to Imitate.
If you were disposed to be a
little less hectic, a little rnore
reasonalle, a trifte discrirninat-ing-,
you were suspected of sedi
tion. It rendered you liable to
be haled before an unolticial
Vigilance Cornmittec of Public
Safety and be morally lynched
or guillotincd in order that the
republic might be purified. Win
ning the war, so it seemed, de
pended on losing our reason.
The purpose of the President's
reply to the Pope may well be
frustrated unless something is
done to revise these simple no
tions of how a patriot should
think and feel and talk. The
Arnericans who repudiate and
abhor all Moderation and ( all
toleration, and who confuse
complete loyalty with complete
jirgoism, are not only pervert
ing the spirit of demoeraey at
home for the ostensible purpose
of safeguarding its interests in
the world, but they are thwart
ing the success of the declared
and accepted policy of their own
nation. They arc aiding the
German government in its Mili
tarist ambitions by helping it
sustain the morale and secure
the thick-and-thin allegiance of
the German people. They have
been making it extremely diffi
cult for German liberals to con
rince their fellow-countrymen
that the President really means
what he says. Thu3 they are
actually strengthening the re
istance which the American
army and navy will have to
svercome. Unless they can be
oersuaded to cease their re
jriminations and moderate their
truculence, billions of superflu-
ous dollars will have to be
spent before the war is brought
to a successful conclusion - and
many thousands of young Arner
icans will be unnecessarily kill
ed. All that the German general
staff really nceds in th'e way
of war Propaganda is a liberal
supply of quotations from such
spokesmen of demoeraey as the
New York Times and Sun oi
the Morning Post of London.
There is no, exaggeration in
'the foregoing indietment. The
cables irom Kopenhagen and
Amsterdam have illustrated re
pcatedly the obstaclcs which
America jingoism is placingin
the path of American demoeratie
diplomacy. German liberal Jour
nals have been obligcd to warn
their readers against the way
in which American newspapers
have perverted the meaning of
the President's reply, and the
great difsiculty which the Ca
tholic Centrists have had of
converting the President's offer
into a help rather than into a
hindrance to their work on be
half of reform in Gcrmany has
been its populär Interpretation
in America as a mere shriek of
defianec. This kind of talk or
writing is clearly nialeficent.
The President has officjally
adopted the contention that the
war can be won for liberalism
if and only if rniiitary force can
be redeemed by a clarifying and
reassuring diplomacy. lience
forth any American citizen or
newspaper who preaches an ir
reconcilable . program, who in
dlliges in angry recriminations
against the whole German na
tion and who insists upon rniii
tary victory as the only Instru
ment of political and moral
victor)' is injuring the successful
prosecution of the war by his
own govemment The most
flagrant pacisist who wishes to
stop the fighting before the end
is achieved is not giving any
more aid and comfort to tne
enemy than the jingo whosc talk
and whose program tend to ce
ment the Union between the
German people and the German
government.True patriotism, even
in the midst of war, has ceased
to mean proscription, the ex
treme of emotional intemjer
ance, a harsh Jacobinism of
mind, and the systematic at
tempt either actually or morally
to lynch everyone whom the
"patriot" prefers to suspect or
to dislike. It has come rather
to mean, as it did in the case of
Abraham Lincoln, scrupulous
fairness of attitude towards
enemies within and without the
pates, ultimate stability of na
tional purpose, and an indefatig
able and open-minded attempt
to fulsil it in the least costly
way by uniting the immediale
resistance of war with a politic
al policy of ultimate concilia
Am Dienstag morgen brach in ei
nem der Sommerhäuschen. am söge
nanntm Cottage Rom" Feuer au?,
das wegen Mangel an Löschvorrich
tungen bald drei der HäuLchen in
Asche legte und ein viertes ebenfalls
Feuer fing, das jedoch zum Glück ge
rettet werden konnte- Tas neuer
brach in dem Häuschen des Herrn
C. H. Wind anS, der mit feiner
Fran und einem zehnjährigen Sohn
darin schlief. Die Familie konnte sich
zeitig retten. Tie beiden andern
Häuschen gehörten den Herren John
Lutz von Council Bluffs u. H. Trei.
buZ van Omaha. Das vierte Som.
merhäudchen. das infolge des starkett,
Windes ebenfalls Feuer fing, gehört
Herrn W. B. üroft. daS jedoch durch
die vereinte Anstrengung der Bewoh.
ner und der herbeieilenden Feuer
wehr, vor der Vernichtung gerettet
wurde. Ter Ursprung des Fetiers y
konnte nicht ermittelt werden.
Schreckliche yatttkrankheZten
werden durch das vlut geheilt!
Acuficre Störungen kommen von
tief fitzenden Nclicln.
Wenn Sie ein Opfer des jucken
den. brennenden Ekzenia find, dessen
Leiden Ihnen oft unerträglich er
schienen, dann sind Sie sicherlich sehr
begierig zu erfahren, wie Sie von
dieser schrecklichen 5irankheit befreit
werden können.
Wenn Sie eine verständige, rati
onelle Behandlung in Erfahrung
bringen könnten, die Ihnen Erfolge
sichert, dann würden Sie sicherlich
einen Versuch damit inachen und den
Tag danken, der Ihnen das Mittel
brachte.
Ein derartiges Heilmittel .ist in
Ihrem Bereich und wenn Sie nur
der wissenschaftlich erforschten -Ver
wendungsmethüde feigen, ist Ihre
Heilung sicher.
PM mnckiien birWcn RrMre wie tsliFcnt
ton ini.tni'il -i'i i' i'iit'i!, iiit dr f.!ifi1;t teuren,
tinSj tiicd niiP iitnVr strinisiiril l Nd d.il!
daumi duich ituiitt oxan-mH B'-ct"
im (uiiic,
ersont im ont'tx knl,Sm ttitb
timaui l ,, ipoiite mivi'iiiiüt) unl dem
oiiü.'mcinrtt'l'iMilini .vautf luJiU'C, Im ,,!,!
(ifUi'U werde, normen ieiliriui do un
teiiii-m a.it Iscibetucntffii. :n kau fonie
d'li!!k Hkilüna eoii iti w-ftlirt.
Iwili-laiiil rnrmlcil. Eis imiMCT "' du iülut
ctiirr fliim&liitifn SWmmm uniciätctnu un
tcfrdftt fcut:a A,-cllui!9 tnifon.
S C! S i't do trtiouloiid, imkttrill?!'
S!Mliotlti(l'.nfli.!lilli-l. teortit litt firnf-vo ZP'
It im! ".!, M.liMl t'Cl'lr filmst tt'UI
wird in ntinl Vifoiliofen bfi'im'l. feid fl'Iifi',
f oi ?ft da, mc 'S. ä. lua'l. Unser tut
bumi'rtifr tixtlm fliM bk,iwNg'l fMim
incSnini'ch'il Mo. CM'ti'iöl uu ?ivit 6tfcifiC
Ce 'im .!, Sivift C.iuuraicrl), tianto. Via.
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Itltpüon laatfai 'iü'iZ.
pundkn ton u5ität!8 Mnnert Piaittil. Broncn, setUien und ftomten in tnm Tat
(tlyUllCIU
rtnnhn: 8 30 fl. M, kl? 6.00 V, HT1.
LliilUvoch und CamSwg bli 8 i. Li.
feu.'inlca geichwllen.
Bist Unierluöjuntj. ficln 6 tu
denKil. lamtn-Eetlcauna.
Lei Us Hai M Art Frontiers.
So leb denn wohl, du stilles
oaus" hieß es am Samstag in
Bafhington. als die Mitglieder deZ
KonrcheS zur Heimfahrt rüsteten.
In view of the fac"t that the
directors. of the Metropolitan
Opera Company of New York
ire said to intend reducing the
number of German operas to be
presented next season from 40
to 20 per cent. of the total num
ber of operatic performances,
the followmg fair and unpre
judiced article which appeared
m The New York Evening Mail
is of more than passing inter
est: All the music lovers hope that
the directors of the Metropoli
tan Opera Company, in their
important task of planning the
coming sea&ön's. Programme,
will adhere to the cosmopolitan
itandards which they have fol
lowed in the past. New York
tas leamed to rely upon the
rtistic judgment, the enter
prise and the elevated taste of
diese gentlemen, including con
tpicuously Mr. Gatti-Casazza.
This considence has been justifi
ed in the past by the presenta
üon of the best operas in the
vorld, with the most aecom
(lished artists in the world and
vith the most elaborate artistic
ecessories in the world.
Mr. Gattj-Casazza and his
fellow-directors ca b relied
ipon to present an equally
:osraopolitan Programme of
jpcraiic work tbic season.
Art knows no frontiers. The
masterpicces in opera belong,
not to the nations whose geniu3
originated thtm, but to the
world. To exelude Wagner,
Beethoven and Mozart from the
repertory of the Metropolitan
would be to limit greatly the
scope of the work that is being
done in our temple of music
Germany would not suffer from
such an act of art-vandalism,
but New York and America
would suffer most decidedly.
It is barbarous business to in
ject the rancors of war into the
peaceful domain of art and
literature. Nobody would think
of consigning the masterpieces
of Goethe and of Schiller to
the flames, as a Moslem con
queror once consigned the pre
cious parchments of the library
of Alexandria, It would be
equally absurd to eliminate Ger
man opera from the Metropoli
tan for the sole reason that we
happen to be at war with the
nation that produced Wagner,
Beethoven and Mozart
Lct us have Italian opera,
and Russian opera, and French
opera, and lct , us also have
German opera, as we have
had it in the past, Let us have
the best that the world has pro
duced. New York will be satis
tied with nothing Uss.
Vergeht bei Ewkänfen nicht,
viüät.ti lotsn euZznkrZsami
hak tede Unterztütziv.g der deutlche
m WMWnaTrm
vmiWJZ0?.i?F' ' . r'??. . - 7rJj'"r
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Jg.' Es liegt alles am hleschmack.
U L i it'' r r.-i .: ' . ::t: jr..... nt.
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