Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, October 04, 1917, Image 4

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    Seite '1-TägMje 'CmaXja TrMne -Donnerstag, den '4. Oktober 1917.
Tägliche Bmaha Tribüne
TEIEUNE PUBLISHING CO.; VAL. J. PETER, resident.
1311 Howard Str. Telephon: TYLER S10. Ornthi, Nebraslta.
' $tnl des Tageblatt: Durch de Trägrr, per Wocyc 10c; durch die
per Jahr $5.00; uuzelne Nummern 2c. Preis des Wochen
atts: Bei strikt Boraubbczahlung, per Jahr 1.50.
Entexed'i eecond-dass matte? llarch 14, 1912, et the postoflic ot
Omaha, Nebraska, ander tha act of ConfcTess, March 8, 1879.
Omaha, Sieb., Tonnctötag, den 4. Oktober 1917.
Das Washingtoner Fricöcns-Ittformatiotts-
vizrsatt.
Die Ctal'Ncnmg cincS riLdmS.Ji?forn:ation?blircauS seitens des
Präsidenten labt darauf fdjlicfccn, das; man in Washingtc?n trotz aller mU
t Glichen Vorbereitungen die Friedcnsidce unentwegt im Auge behalt. Alle
Di'ten die bei einer eventuellen Friedenskonfereuz in Betracht kommen,
foürti in diesem Bureau gesammelt und in übersichtlicher Welse dem ra
stdcnten zur Verfügung gestellt werden. .
Daß Oberst (. M. House zum Leiter dickes ricden?burcaus ernannt
rt llctci ftrncr eine Gewähr dafür, daü die nriedensmöglichkeiten in
durclMUs fachlicher Weise erwogen werden, und zwar vom amerikanischen
Stmidpunkte aus. , . . .. . .
Es wurde schon vor kurzem nn Senate darauf hingewiesen, daz wir
mit der Entente kooperieren, aber nicht verbüirdet sind. Vor der Hand
sind unsere Ziele und die der Entente allerdings identisch, denn es handelt
s,ch für beide um die Vesiegung des geuicinfamcn Gegners: aber wenn die-f.-s
Ziel erreicht ist, so werden sich bei den Fricdcnzvcrhandlungen ohne
Frage, divergierende Interessen geltend machen. ,
Das Friedens-Jnfonnationsbureau hat nun die Aufgabe, die vorbe.
reitenden Schritte zu tun. damit die Vereinigten Staaten bei den Friedens.
Präliminarien ihre Forderungen mit Nachdruck vertreten können. Tic
Etablierung des Bureaus ist keineswegs als ein Zeichen zu betrachten, dasz
der Friede bereits vor der Tür sieht, sondern sie zeigt nur, daß wir uiis
ickt ebenso zum Frieden wie zunr ftnege zu niUen entichlonen Itno.
r.z:j,i.:L .1.5, cj..iS ..t4i
xxne 'HranoeiU XiUurt ernari i;m, utuyiu;uüi unua uivj iui, "
ßcnd welche Vorteile aus dem Kriege zu ziehen, 3ütr cciicycn nur an
(ia?antien gegen eine Wiederholung des entsetzlichen Massenmordes. T:ese
PtemnÜert können dadurch erreicht werden, dasz, wie Präsident Wilson fcer-
langt hat. die Frage über Kneg und Frieden in der Zukunft Sache des
deutschen Volkes und nickt der deutschen Regierung ist, und ferner eine
möglichst radikale Ausmerzung aller Reibungsslächen aus dem curopäiichen
Völkcrgemisch.
Ein eingehendes Studium der europäischen Verhältnizie, der Natio.
nalitätenfragen, der Bedürfnisse und gerechten Forderungen der curopäi
scheu Nationen, ist nun zur Ausschaltung aller Neibungsflächcn und Tisfe
renzen von höchster Bedeutung, denn ein gesicherter Frieden kann schlicszlich
doch nur auf der Zufriedenheit aller Völker aufgebaut werden. Und diese
Erhebungen wird das Friedens-Informationsbureau dem Präsidenten zur
Verfügung stellen, sobald die Zeit für die Fricdcnsverhandlungen reif ist.
Die Etablierung des Bureaus ist deshalb auch als ein weiterer Schritt zur
Herbeiführung eines gesicherten Friedens zu begrüßen.
."-r'' , 11 1
Vollwertiger Silberöollar.
' . i Seit langer Zeit haben wir zum ersten Male wieder einen vollivcriigen
Mlberdollar. Nach dem heutigen Marktpreis enthält ein Silberdollar rci
nes -Silber im Werte von einem Dollar und einigen Cents. Seit 40 Iah.
tat ist das nicht mehr der Fall gewesen. Im Jahre 1877 war der Silber,
dollar im Gewichte von 412.5 Gran davon 371.25 Gran fein an
Metallwert dem Golddollar gleich, aber schon im Jahre 1880 war er auf
0.836, also um ungefähr ein Zwölftel im Werte gefallen. Seinen niedrig,
fron Stand erreichte er im Jahre 1909 mit 0.402, was bedeutete, dasz er
nur noch ehm vierzig Cents in Gold wert war. Ein geringes Steigen
machts fick, dann W zum Jahre 1914 geltend, in welchem Jahre er auf
0.-153 fitipfakMrn folgenden Jahre ging der Metallwert abermals zurück.
'Ms 0.423. Seit dieser Hat 6at ick der Metallwert des Silber-
,.s
"
dl llars mehr als verdoppelt. Für den Handelswert des Tollars und seine
iiaufkraft war es bedeutungslos, wie hoch oder wie niedrig sich sein Metall
wert stellte. Ta er durch die Goldvorräte und den Sinixt des Landes ge
stüt war, so wurde er überall als vollwertig angenommen, aber er sank
tedy in gewisser Hinsicht zu dem sogenannten token moneh herab, wie das
Papiergeld des Landes. Heute steht der Silberdollar wieder auf seinen
'eigenen Füßen.' Er würde einen Dollar wert sein, auch wenn er keine
goldene Unterlage hätte. Das beste Geschäft hat dabei aber wieder Unele
Smu gemacht. Die riesigen Silberankäufe, die er unter dem Sherman
gesetz zu machen verpflichtet war, haben sich als vortreffliche Kapitalanlage
erwiesen und die sogenannte Seignoriage, die den Unterschied zwischen dein
Metallwert mit dem Ausgabewert des Tollars darstellt und sich auf Hun
derte von Millionen belief, die bei der Einlösung in Gold natürlich auf das
Schuldkonto des Schatzamtes zu buchen war, ist durch das Steigen des
Silberpreises glatt ausgewisckK worden.
' Nichtswüröige Agitation.
In manchen englischen Zeitungen ist zu lesen, daß daitsthe Frauen
gegen das Rote srmz agitieren, indem sie allerlei unwahre Geschichten über
dessen Wirken verbreiten und die Ehrlichkeit der Verwaltung in Frage
stellen Das ist aus dem Grunde nicht denkbar, das; das Rote Kreuz seine
Haupttäügkeit unseren Soldaten im Felde zuwenden, und daran sind deut
scha, Frauen ebenso interessiert, wie amerikanische, sogar noch mehr, denn
die anerkannte Tatsache, dasz deutsche Frauen mehr .Ander haben, als
amerikanische, hat zur nötigen Folge, daß prozentualisch bedeutend mehr
von ihren Bindern und Angehörigen im Felde stehen, als von amerikani.
schen Frauen. Es liegt nichts vor, als der elende, verlaumderische klatsch,
den die englische Presse beständig über die Teutschen verbreitet. Wir sind
der entschiedenen Ansicht, daß an die Bundesbehörden die gebieterische
Pflicht herantritt, diesem landes feindlichen Unfug ein Ende zu macheir. Die
Teutschen bilden einen zu großen und wichtigen Bestandteil unserer We
bcikerung, als daß es dem Gemeintvohl dienlich sein könnte, diese durch be.
stäubige Verläumdmigen zu erbittern. Tie Regierung braucht die Teut.
ixen;- damit sie mit ihren Ersparnissen ihr die nötige finanzielle Hilfe ge
währen;' V braucht die Teutschen als Soldaten und als geschickte Hand
werker und sie find gerne bereit, alles zu tun, was das Wohl des Landes
gebietet, aber sie verlangen, daß man ihnen ihre Dienste nicht mit ent.
ehrenden und beleidigenden Vorwürfen vergeltet. Es handelt sich bei der
englischen Presse um eine gewissenlose Sensationsgier, und dieser sollte die
Regierung Einhalt gebieten. Tiefes Treiben ist nicht minder lande.sverräte.
risch, als wenn man gegen die Konskription hetzt.
TNilchpreife, freches Geschwätz und Patriotismus.
Einer, der MUchproduzeiiten von Illinois soll sich (und dies ist Don
di"großen Zeitungen Chicagos veröffentlicht worden) wie folgt den Zei.
tungsöertretern gegenüber geäußert haben:
Sie können Ihren Lesern sagen, daß sie Milch haben können, aber
nicht gerade wie es ihnen paßt. Alle die tränenreichen Geschichten über
die leideiideit BabieZ gehen nicht weit mit den Milchproduzenten, und wenn
mlf Grund von Gefühlsduselei vorgegangen werden, soll, sz ist das nicht
in rc.chte Grund, auf dem etwas erreicht werden kann."
Wir Kissen natürlich nicht, ob dieser Mann mit Einwilligimg oder im
'Finne aller Illinois Milchproduzenten gesprochen hat. Wir geben auch
dasz im Geschäft cntmientaluaten kemen Einfluß haben, und daß auch
anzupaz
find, i
11. 'isnt-.Tiiiä 9fitfrPrti:nT ,nk heiSL Cf.f'ühf tut IAi,
. V Mliy..nv., mi.v-i.jj .v xi.v.ji.Ljv 4ltV iWlLUVil'VhUiUtl
hervorrufen können.
Patriotismus", dieses schöne, in der jüngsten Zeit so oft mißbrauchte
Wort, kudfxt jedenfalls nicht aus solch' frechem Geschwätz.
Md dann noch. eins: Unsere Babies nü-slen Milch und werden Milch
hsben. Uiid damit Vätcr und Mütter jich r.icht selbst in der Angst m:d
der Verzciftung ohnelueitcre Rücksicht auf Eigentumsrechte Milch für ihre
minder rerschfsen. wird im Notfelle die Regierung axf das Milchgeschäft
i
die Milchwroduzenten gezwungen sind, ihre Preise den Produktionskosten
crt, in cie auq oie iioncn rur o:e eioireryattung e:nzuichtie)en
'aZ wir aber wissen, ist das, daß derartige rohe Aeußerungen im
inen und sich nicht weiter kümmern um die PrtZ,uzc,üm.
' yfr 1VTT-
'i-, V,-S:
sehe sich vor und hiite ZÄne Zunge unter den Lieferanten vcn
Offene Blindcöstellcn.
Die Bundcszivildienstkommission
appelliert wiederum an die patrioti.
schen Bürger, damit die vakanten
Stellen im Artillcriedepartcmcnt und
in den Bundes-Schifssbaulverften
durch kompetente Männer besetzt
werden können. Die Gehälter sind
recht zufriedenstellend. Unter anderen
sind die folgenden Stellen vakant:
Ingenieure für Abteilung fiir Mu
nition für Artillerie $3,W0 bis $3,.
G00 per Jahr. Ingenieur für Expc.
rimente $2,5W) bis $3,000; Zeich,
ner $1,000 -m $1,400 per Jahr;
Lehrling, .?480 per Jahr: Inspektor
für ArtillerieMunition $1,500 bis
$2,400 per Jahr.- Hilssinspektor für
Munition fiir Fcldartilleric, Tage?,
geldcr $3,50 bis $5: Inspektor fiir
Listen zuin Versand der Munition.
i,52 p Tag oder $1,800 per
ai)T- nipeiror uno Piiisin venor
für Pulver und Erplosivsioffe, $l,
800 bis $2,500 per Jahr. Jnspck
tor fiir Arbeiterausrüftung.' $1,500
bis $2,100 per Jahr.- hilssinspektor
für Lilciderausrüitunff. $80 bis $125
per Monat; Hilfsinspektor für Le
der. $100 bis $125 per Monat.
Inweltor für Ciseinvaren, $80 bis
$125 Per Monat; Hil'oinsvektor für
Tcrtilwaren, $80 bis $125 per Mo.
nat; CIcrks. weiche für Verwaltung S
geschäfte in Betracht kommen sön
nen, $1,200 bis $1,500; Clerks fiir
Index und Kataloge. Frauen und
Männer, $1,000 bis $1,200 p
Jahr.
Tie Schiffswerfte benötigen vor
allein: Schmiede, Schiffsbauer, lies,
selmachcr, Chippers. CalkerS, Gal.
vaniseure. Hcavy Forgers, Losts
man, Riveters. Tegelmacher, Metall,
arbeiter. Chipfittcrs, Maschinisten
und andere mehr. Anßerdem wer.
den für die verschiedenen Teparte
iiients in Washington Stenograph!
sten und Maschinenschreiber verlangt.
Prüfungen finden jeden Ticnstag
statt.
Weiterhin norden für die folgen
den Aemter Kandidaten geprüft am
0. Oktober: Clerks für nädtischc Ar.
beite, $1,500; Ttatistical Machine
Operator'1. Grad. $1,500 und 2.
Grad $1.200. 1. Lkt.:Klciderin.
svektor; Ingenieure fiir Waldvro.
dukte, $1,800 bis $Z,100;'aussichtZ.
führender Bergwerkzingenieur, $3,.
(iOO bis $1,000-Chemiker für Wald.
Produtte, $2,000 bis $2,100; In
spektor für Warenhäuser für Wolle,
artikel, $2.200 bis $3,000; Assistent
des Beamten, der mit der Leitung
oer oreitung nir ilianiiUJNon oe
traut wurde, $2,400; Organizer of
torchouie Arrangement and Eon
trol. $2,400; Assistent des Geschäfts.
leitcrs, $1,800; Controllcr of Sto
rcbalance, $1.800; Graveur. 17. Ct.
tober: Plate Cutter und Addrcsso
graph Opcrator, $ll0 per 'Monat;
Mnltigraph Operator, $1.000 bis
$1,200 per Jahr; Clerk für den Pa
nainaianal.ienst, $100 bis $125
per Monat; Oberpflegerin, Freed-
mcn's Hospital in Washington. $528
per Jahr; 23. Oktober: Anistant
Agrikultur!''!, $2,010 bis $2,520;
Clerk für Statistik oder Noneziberech.
nungen, $1,000 bis $1.100; Zeichner
im Tepartcmcnt für Mechanik. Ar.
mor and Steel Plant; 1. Grad. $1
bis $5.04 per Tag; 2. Grad. $5.23
bis $6 per Tag; .3. (Zrad $,24 bis
$8 per Tag, Subclcrical .Mp, An.
sangsgebalt $000 bis $720 per
Jahr; Union Topographer and To
pographic Aid. $720 bis $1.500
Per Jahr; Assistent für den Markt,
insodtor, 1. Grad, $1,800 bis $2,.
400; Inspektor für ArtillericAuS.
rüsZung. I. Grad, $2,000 bis $2,.
400, 2. Grad, $1,500 bis $1.800.
Prüfung für den Forfidienst.
Tie ZivildiensL-Konnnission für
Forstdienst in Washington hat eine
Prüfung in den Staaten Nebraska,
Colorado, Wyoming und Süd.Ta
kota auf den 20. Oktober anbe
räumt. In Betracht des j'iricgcs find
viele Förster zum llriegsdiensr heran.
gezogen worden, es ijt daher rn die
fein Jahre eine ungewöhnliche Ge
legenhcit geboten, Stellungen int
Forstdienst zu erhalten
5landidatcn müssen gesunde, kräf
tige Männer im Alter von 21 bis
40 Jahren und Bewohner des Staa
tes sein, in welchem sie sich um die
Stellungen bewerben; sie müfscn mit
lokalen, industriellen und topogra
phischen Verhältnissen vertraut sein.
Tie Prüfung besteht aus praktischen
Fragen in Vermessung, Holzabschä
tzung, Landgcfetzen, Minen und Vieh,
zucht. Tie Hauptsache ist jedoch prak.
tische Ersahrung und Intelligenz.
Förster werden mit einem jährlichen
Gehalt von $1100 angestellt und
können zu Hilfsaufsehcrn und Auf.
schern befördert werden.
Tie Einzelheiten in Bezug auf
diese Prüfung kann man erhalten,
wenn man sich an die U. S. Civil
Service Commission. Washington,
T. C., wendet oder von irgend ei
nein Forsibeamtcn.
ÄN,
Schwache Augen sind w sehr zahl
reichen Fällen nur deshalb schwach.
weil man nicht den wirklicheil Fehler
derselben entdeckt hat. Besuchen Sie
Kj&J$SJsSW:-Mh
MIWI!
im FIGUR
ES,
H0W DISGREPÄNCIES IN THE 0FFICIAL REPORTS GAN EE
ACCOUNTED FQR. Ü-BÖATS AND BRITAIN'S TRAGE.
jhere is a great 'discrepancy
ia the Eritish and German
figures of the shipping losses
occasioned by the submarines
since the beginnins: 01 the year
(eight months). In a detailed
treport sent to the New .York
".Times", and bearing the stamp
of ofücial British approval,
Charles II. Grasty gives 4,561,
000 tons as the losses occasion
ed by submarines to allicd and
neutral shipping during this
period. The German admiralty
states that in the seven months
ending with September 1, 6,000,
000 tons of allicd shipping
alone were sunk.
Tart of the discrepancy in
figurcs can be explained. Brit
ish figures are "not including
raider losses and ships damag
ed or beached but not sunk."
It may be that a considerablc
number of ships altacked near
shore are able to beach liiern
selves before they sink. They
would naturally be reported as
destroyed by the Gcrnians; they
are not reported as destroyed
by the English. "Ships damag
ed" but ab!e to reach portmight
in good faith be reported as
sunk by the submarine com
manders not waiting to see
whether a struck ship gocs down
or not. Particularly if . the
merchant ship carries arma
ment, the submarine is likely to
submerge alter iiring its tor
pedo. It is still more certain
to submerge if, aiter the ship is
apparenlly sinking, submarine
deslroyers corne to its resctie.
Of Course "ships datnaged" re
present tremendous harrn done
by the submarine even if the
ships are not actually lost. They
lie around hörne, still further in
creasing the congestion in ship
yards that need all their facil
ities for new construction.
Our exports for july, aecord
ing to the preliminary figurcä
of the Government, Mere ftnly
$600,00a000. That is $282,0(XJ,
000 jess than in June and $177,
000,000 less than the average of
the first six months of the year.
Of course the decrease in ship
tonnage by submarine sinkings
is only one reason of this de
crease in exports. The leading
causes were the Operation of
the export embargo of July 15
restricting our shipments to
neutral and the heskancy of
allied buyers avaiting the pnee
reductions promised by the a'd
ministration. But the submarine is silcntly
and ccaselessly at work, a pro
biern which remains at the top
of the list.
(New .York Evening Mail.)
U-BOATS AND BRITAIN'S
TRADE.
Issucs of the London Econom
ist for July 21 and July 28,
1917, give the following unhap
py glimpses of the conditions
of British finance and trade as
a result of German U-boat act
ivities: ShippingProblems. We have
during the submarine tvarfare,
lost a largcr proportion of the
liner dass than of the tramp
dass, and we are not at present
building any new liners. If one
were permitted to give the los
ses suffered by English liners,
and those flying the British
ilag, during the war, the picture
revealed of deplcted lines would
be rather startling. If the Ger
man atnbition for State-aidcd
liners suffers no abatement
which is unlikely and the
Americans develop a similar
thirst which is far from im
probable the outlook for the
liner prestige of Great Britäin
is not hopeful.
The Iren and Coal Trades.
The export trade suffers more
than ever from scarcity of ton
nage. Our Glasgow correspond
ent says that industrial activity
in this district has been practic
ally at a standstill for eight
davs.
Colonial Wood. IIow can
things be well when hundreds
of firm s are literally doirig noth
ing, and prevented from liandl
ing a pcand of wool? (In Au
stralia.) Finance, Food and. Inflation.
Our loans to Allies and Do
minions will, we hope, some day
be repaid, but in the meantime
we are out of pocket to that
extent. We must remembei
that the Govcrnment's policy oi
hnancing so much of the wai
PÄTRIOTiCIElLüflPÄHOTICWEHLTH;
Shall the Doctrine.Prevail which Puts Mcney above
Human Life and Human Juslice?
Th'ere is bitter complaint of
the injustice of the tax measures
of the government. The "Fin
ancial Chronicle," a staid old
Publication which has been styl
cd the "Bible of Wall street,"
teils how much a person with an
income of $20,000 a year must
pay, and it fears that it will
force such persons to cconom
ize. The periodical publicatjon of
a banking and brokerage house
is more specific It gives this
Illustration:
"Let us suppose, for instance,
that a man has 60,000 shares of
United States Steel common.
It has been estimated by com
petent authorities that the pro
sits of the corporation will be
taxed to the extent of about
$36 a share, which in this case
amounts to $2,160,000 paid to
the government as the excess
prosits tax on bis holdings. Be
sides, he reeeives in dividends
in the present year at the rate
of $17 a share, which for him
amounts to $1,020,000. Of this
the government will daim $447,
750 as income tax, so that on
bis holdings alone the steel cor
poration is paying for him and
he for himself an amount equal
to $2,607,750, and he is lest with
$572,250. This would indicate
the government is reeeiving ap
proximately $5 against every
one that he retains. It is no
use disguising the fact that if
these large taxes be exacted it
will frighten Capital into hid
ing and remove from the indus
trial world that supply of ready
cash which it and. the govern
ment so urgently need to carry
on our war enterprises."
It is a matter of regret, of
Course, that persons with in
comes of $20,000 a year may be
foreed to economize, and it is
harrowing to contemplate how
desperate will be the plight of a
. , z' n rur i r T T
hv inflafinn b m.ilünt; ,nH ! man wun w,uw snares OI uiul-
debased the currencv to an e(i States Steel common, par
ueuaieu ine curreuey to an ex-i ...... c- m rvn
tent and with rcsults, to whieb
we have been for rnany rnonth;
calling attention.
Distillers' Company, Limited
The Government has found
it expedient to dose down five
of the patent still distilleries in
Scotland and two in England.
Sideliglits on Prohibition.
STÄTISTICS SHOW THAT PROHIBITION HELPS
WHISKEY, IBISH BREWERY A GOLD MINE.
Last year was a pretty good held its own rcmark'ably well in
spue ot rrornDition. Ihcre is
prcsumably enough in stock to
tide over a period when produc
tion if forbidden.
(New York World.)
one lor rromunion. ,vanuuj
States went dry or ordered dry
ness at future dates ranging up
to 1919. No Stattf zigzagged
backward into an alcoholic
abysm; and as to towns and
eounties under Option, the drys
made gains in the proportion to
losses of at least three to one.
N'ow distillation stops.
Yet last ßscal year was a
pretty good one for the distillers
lso. In spite of warnings by
irote and voice that it was time
to turn their establishments in
to cold-storage warehouses, or
it the very least into factories
f "patent medicines" running
ap to 49 per cent. alcohol, the
Jistillers increased their product
oy 19 per cent.
Beer feil off by 9 per cent.
(rom the maximum production
of 1914, and 4.5 per cent. irom
the five- year average of TV10
1914. The distillers' maximum
rear was 1913; and, as in the
ase of beer, one must go back
;hence to 1910 for a year of
dightly smaller production than
1917.
. One might infer from these
igures that makers of distilled
ipirits took the alarm earlier
iian brewers as would be na
tural, since they Store their pro
luct longer and have recently
recovered from their alarm more
ouoyantly. Beer is bulky; it
Jocs not fit a bootleg; as Bis
narck said it takes two men to
!rink enough to make a man
!runk. W hiskey, compact, keep
aig well for a long time, easily
ioncealed, proportionally coätly,
s better fitted for clandestine
ü-affic In these conditions- it
IS THIS PROHIBITION IN
EUROPE?
Irish Brewery a Gold Mine,
The unprecedented success
during the last year of the
Dublin brewing firm of Guin
ness throws an interesting side
Ught on the prosperity of Ire
land during the war. Although
the firm has a considerable ex
port trade, the bulk of its busi
ness is in Ireland. Its huge in
crease of prosits in the face of
restrictions and higher prices
affords- a signisicant sign of the
times.'
The net prosit for the year
ended June 30 was 1,994,886,
or dose to $10,000,000. Of this
sura 471,839 ($2,359,195) re
presents the increase in net pro
sits over last year. The dividend
distributed on ordinary shares
was 16 per cent
(1 rom the Brewer and
-Maltster.),
' I DONT.
Ulf parent forba'de m to gmoke
I don't!
Kor listen to a naoghty joke I
don't!
They made it ciear I muH not wink
At pretty girl, nor even think
About üitoxicating drink I don'tl
To dance or flirt is very wrong
I don't!
Wild youths cbase women, wine aod
song I don'tl
I kisj no girls not even one;
I do not know how it is done.
You would'nt think I hire rnucli fun
I don't!
value $6,000,000, who reeeives
only $z72?0 a year income
front bis stock, only $1,567 a
day less than" 10 per cent. on
the par value of the seenriti
he owns.
There was printed the oth'er
'day a story from Lenox, Mass.,
of the distress feit there over
the announcement that British
butlers and Breton gardeners,
some of whom bad come to
this country t escape military
Service in Great Britain or
France, might be drafted. What
would the modest cottages of
twenty or thirty or forty rooms
in the Berkshires be without
the British butlers to buttle in
the homes and the Breton gar
deners to barber the ornamental
trees and shrubs?
Let us be just; if there is un
fairness in what has been done,
let us confess it. This country
is fighting for its safety, for the
perpetuation of the institutions
of demoeraey. Even if the gov
ernment takes from the holder
of United States Steel common
and from holders of other sec
urities so high a proportion as
the financial publication states
(and the estimate it furnishes
is subject to challenge), is it
oppressive ?
It might b"e pointed out that
when the United States Steel
Corporation , was formed every
share of its common stock was
what we emphatically term
water; that it had no real
value back of it; that it re
presented nothing in the form
of actual assets. IIow low it
was regarded is evidenced by its
appraisement at 8i a share. So
recently as 1915 it was quoted
at 38. '
The war has trought to the
steel corporation tremendous
prosperity. Its net prosits have
been at a rate in excess of 50
per cent. a year for the last
eighteen months. Its gross
business rose from $558,000,000
in 1914 to $131.47379 in 1916.
Its net prosits last year were
$432,136,915.
Up to the present tima- the
steel corporation has escaped
war taxation of it prosits just
as the Du Font Powdcr Com
pany, whoee earnings have been
colossal, and the vOpper com
panies and the nicke! cornpany
and a horde of other. companies
have had tKeir prosits unmolest
cd. Is it true that if large trtxei
are exacted on large earnings
Capital will be frightened into
removing its money from in
dustrial enterprises? Assuredly
not. The man or the Publica
tion that preaches that Capital
must not bear its füllest share
of the expenses of the war
preaches a doctrine as un patrioti
ic as that of Emma Goldman
or soap-box seditionists.
It is the doctrine of sclfish
ness, the creed that puts mo
ney above human life, abov
human justice.
A million men are going to
France to offer their lives fot
the country they love. A mil
lion or two million more may
follow. Some, if not many, ne
ver will return. Some will comu
back torn, wrecked, broken in
body. Not money, but patriot
ism, spurs them to offer them.
selves in the great sacrisice,
And yet we hear plaint of th
sad lot of a man with 50,000
shares of Steel common who
must suffer to the extent oi
having bis income from these
shares redueed by taxes to
$572,250 a year-$l,567 a day,
And we hear of the sad state oi
those poor creattires with only
$20,000 a year to live on who
may be foreed to economize by
reason of the taxes the govern
ment is exacting.
IIow different is the story
that 'comes from a little prain
town in Minnesota, where two
brothers, Dr. William J. Maya
and Dr. Charles K. Mayohav
given $1,650,344 to the univer
sity of that state for the Pro
motion of medical educationand
research. With the gift wen!
uns simple Statement:
"We turn over as an outrighl
gift to the regents the bulk ol
our savings of a gencraüon.
The money came from th,
people, arid we feel it should
be returned to the people."
The Mayos rarfk among thu
greatest surgeons of the world.
They have given a wonderful
example of the unselsishness oJ
the truly great. ' ,
No nation, no people can b'
sclfish and unpatriotic without
inviting disaster. One of thtf
cardihal weaknesses of India ü
that the native who has educa-
tion thinks only how he may
use it to bis own benesit and
not for the benesit of India. Th,
East Indian with money hoards
bolds on to bis money, trust
ing not bis fellows, knowingin
stinctivcly that others are self-i
ish and untrustful like himselfj
There are few companies in
India sinanced by native Capital,'
The money must come from
without. And the money that
comes from without holds In-
dia in subjection as India has
been held in subjection through
the ages by one nation andthen
another because its men of mo
ney have had too much of greed,
too much thought of seif and
too little of that Jove of coun
try and of humankind that
exalts a nation.
The doctrine preached by 'tha
"Financial Chronicle" and tha
other financial publications ja
that of selsishness, of a gree!
that would sap the strength ol
America if it were tolerated,'
but it never will be tolerated in
Wall street or in the great realm
of American business while
w have such examples of un
selfish patriotism of men of Big
Business as are furnished by,
the Davisons, the Hurleys, the!
Hoovers, the Harrisons, the
Harrises and the other men of
high purpose whose love o
America is a 'thousand times
greater than love of dollars.
The bürden of the money costl
of this war must be placed up
on those who have money and
who have made huge prosits out
of the war. The bürden of
sacrisice must not be borne
wholly by the multitude who
have littleü i
The world. says The New
York Evening Mail, will be
better when a little , of the
spirit of the Mayos is Jn th
hearts of all men. Nothing ini
the world is worth having thati
is not worth making sacrisice1
for, and or all sacrisices tliere!
are few of lesser rank than!
dollars when measured against!
the creat one of human life. i
Berücksichtigt bet EinfäuZen die in die!. ZeÄNg Arzeigeudm uvi Vergebt bei Einkäufen nicht. oa& Unterltützuna der dcutiikm
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