Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, July 21, 1917, Image 4

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    8cttc 4-Tägliche Omaha Triöüne Samstag, öcn 21'. Juli 1917.
S&
TK1UUNE PUBLISHING (XI. i VAL. j. PETER, .'resident.
1311 Howard Str. Telephon: TYLEIi 340. Omaha, Nebraska.
äglichc Omaha Tribüne
Preis des Tagcdlatts: Tmch den Träger, per Wna,, 10c; durch die
Post, per Jahr $5.00; einzelne Nummern 2c Preis des Wochen
Hatt: Bei strikter Borauöbkzah'.ung. per Jahr $1.60.
l
Entered as 8econd-clas3 matter March 14, 1912, at the postoffice or
Omaha, Nebraska, ander the act of Congress, March 3, 1879.
Omaha, Neb,, Samötag, den :l. Juli 1917.
, Die neue Urisis in ZZujzland.
Es ist schr wahrschei,:!!. kö der militärische Niickschlaz. den die
Bussen am'Tniestcr erlitten. emhm Zusammenhange mit der neuen
Krisis steht, die neuerdings im nup'chen abinett ausgebrochon ist. Tic
in vielen über London fentmeaie ü'cridjieit geschilderte plötzliche Wand,
lung zum Besseren in Rusand i:::i?,tc von Anfang verdächtig erscheinen,
dnm, darüber mujz sich doch j.'der denkende Mensch klar sein, die russische
Revolution siebt erst in den An'an:smdien ihrer Entwickelung. Weder ist
das Nlssische Volk in seiner (rpn:theit eitle schon .zur vollständigen
Selbstregierung Herangere: 'l. roch ist ci willig, dein Kriege, dessen Ver
antwortimg es den: c'.iax Nezime v.r.ii dem ibm fremden Imperialismus
zuschiebt, weitere O',"'er z i bringen, wenn diese nickt von den (Geboten
ocr Selbsterhaltnnq verlangt werden, und daZ niinfche !iolf wird seine
der bcgcn, cb weiteres Blutvergießen notwendig
ieichokaü.iler und auch die Wiener Regierung sich
r der ni'N'cken Demokratie in Verhandlung zu
verechtigten $d:
ut, nachdem der
bereit erklärt b
treten, und der
sannt hat.
,Tie xüV
batte ihren
o!L nic.tzloscn
der-Revo'l'ltie
Tas russisc!,e
die ihre Bcrbi
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i?usn. Deö '
a:tf baldigen
geworden, urib
ft.inbn.i3 sein t
Die Warn:
XdlcR,. waren
, ' . ;!o:chi-Ki3 sich jetzt auch zu diesem Programme be
. .'.:iion, darüber kann wohl kein "weifel bestellen,
'-..r Krieg. Tas russische Volk lehnte sich gegen
r. e der Krieg ihm aufbürdete, auf, und der Zweck
-tijtcr und lehter Linie die Beendigung des Krieges.
:;sid ist noch nicht reif genug, die hohen Ideale, für
zu kämpfen erklären, zu verstehen. Ter Muschik gibt
i; er will ungestört seine Kartoffeln und seinen Weizen
iC Regime versprach dies, indem es ilnn die Hoffnungen
irden eröffnete. Heute sind die Hoffnungen zuschanden
MuZchik soll wieder für Ideale kämpfen, zu deren Bor
v beschränkter Geist nicht hinreicht.
Men, die Washington zu Anfang der russischen Offensive
-cheinend berechtigt, denn diejenigen, die allzu grosze
HonnMaea iy ,t ru ijchc s?Miwe setzten, mußten mit der Zeit ent
täuscht werden.
Es ist bezeichnend, das; die drei zurückgetretenen Minister Ueber
bleibsel der ersten provisorischen Regierung waren, in der der Geist des
Imperialisten Milukoff herrschte. Tie Meldungen, daß Meinungsverschie
denheiten bezüglich der gegen die Ukraine zu ergreifen Maßregeln den
(Zrund zu der Krisis gaben, müssen deshalb mit Vorbehalt aufgenommen
werden. Es scheint vielmehr, das; der l'eschützdonner am Tniester bei den
russischen Massen nicht das freudige Echo erweckt hat, das man vielfach
erwartet.
V!e Aufgaben öer Engländer an der Westfront.
Darüber äußert sich der Schweizer Militarsachverständige H. Aeiner,
auf dessen Urteil in Europa sehr viel gegeben wird, und der an dieser
Stelle mehrfach erwähnt wurde, folgendermaßen: Treten die Engländer
unter Einsatz der vollen ftrafi zu Lande und zur Tee in Flandern zum
Angriff an, so können sie doch nicht daran denken, die zwischen Lens und
Arras vorgetriebene Ossensive stillzulegen, weil die gegenwärtigen Stellun
gen zur dauernden Verteidigung wenig geeignet sind, Sie müssen um
jeden Preis die Transversale EambraiTouai zu erreichen suchen, obwohl
Urnen auch damit eine Durchbrechung des hindcnburgiicken Zonensnnem'
nicht gelungen wäre. Jetzt liegen sie noch zwischen Bulleeourt und Rien
cvurt und bei Roeux und Gavrclle fest. Sie haböu am 5. Juni wieder
angerissen und bei Rom? ihre Stellung etwas vorgeschoben, aber große
'Opfer gebracht. Sehr still geworden ist es im Abschnitt St. Oumtin-e
Eatelct, und man ist geneigt zu schließen, daß dort große Verschiebungen
stattgesunden und die Engländer sich mehr nach Norden konzentriert haben.
An ihrer Stelle müssen Franzosen dem Brückenkopf von St, Ouentin und
der Straße St. Ouentin Le Eatelet gegenüberliegen; ob sie sich hier
angrisft-weise betätigen, ist noch nicht zu erkennen.
Zwischen St. Ouentin und La Fere breitet sich das überschwemmte
Oisetal ans, das jeden Angriff unmöglich macht, und auch am Massiv
von St. Gobain liegt die Offensive vollständig still. Am Ehcmin des
Farnes dagegen wird auf beiden Seiten um die Verbesserung voraesckole.
ler Stellungen gckämpft. ohne daß daraus strategische Folgen abzuleiten
niiren. Im Hügclgebiet von Moronvicllers sind die Franzosen iiil Besitze
Einiger wichtiger Beobachtungsstellen geblieben, in der Oilkainpagne und
.i Raume Verdun deuten der wechseliide Feuerkamps und lehbafte Erkun.
pigungm auf verborgene Absichten. Der Nachdruck liegt vorläufig auf dein
ziiächtig gesteigerten Artillerieduell im Wntschaetcbogen, die voil den Fran
!osm zurückerkämpfte Ausfallstellung von Verdun und die (Mnhr, der
Sie deutsche Keilstellung von St. Mihiel bei der gesteigerten Artillerie.
Wirkung einer modernen Beschieszung ausgesetzt ist, heißt aber den Naum
r.?erdunToul im Auge behalten.
k Im Wytschaetcbogcn sind die Dinge inzwischen bekanntlich zum Klan
'tr. gekommen, üd in dem Raume bei Nieuport. wo die Teutschen jüngst
i h Erfolg vorgestoßen sind, ist die Situation in der Hauptsache geblieben,
vie dieser schweizerische Sachverständige sie schilden. Ueber die Lage
jz".f dem italienischen Kriegsschauplätze bat Steiner folgendes zu sagen:
sie zehnte Isonzoschlacht hat sich ausgetobt. Brocken die Italiener noch
im mal vor, so wird man dieser Offensive eine neue Nmiuner geben muffen.
erlaufig haben die Oenerreichcr das Wort, die am Südflügel zum Gegen
der Situation und die Dringlichkeit von Abänderungen. Gleichzeitig ist
es aber auch klar, daß es Sache des legislativen und nicht des admmistra
liven Zweiges der Negierung ist, hier einzugreifen, und dasz dies Eingrei
fen der einen Negierungsgewalt an Steile der anderen bestenfalls nur ein
vorübergehendes sein dar?.
Männer, die über die Forderungen des nächsten Tages hinweg auch
in die weiter liegende Zukunft zu sehen vermochten, wiesen in der Debatte
über die neue Einwanderungsvorlage aus die unvermeidliche schwere 0in
büße hin, welche eine Beschränkung der Einwanderung für unsere Industrie
und Landwirtschaft in Gestalt von Arbeitermangel schon in Friedenszciten
mit sich bringen müßte. Tie durch unsere Teilnahme am Kriege obendrein
noch notwendig gewordene Einzielnmg von vielen Hunderttauscnden von
Arbeitern hat die Lage noch ivescntlich verschlimmert und in manchen
legenden sogar geraden! einen Notstand schwerster Art geschossen.
So ergab sich z. B. vor einigen' Wochen, daß infolge der hemmenden
Bestimmungen des Eimvanderungsgefetzes ,md der Anforderungen dos
Heeresdienstes die Farmer von Teras in Gefahr standen, wegen Mangels
ai Arbeitskräften ilue Ernte nicht einbringen zu können. Es blieb der
Einwanderungsbelwrdc nichts übrig, als die Geltung gewisser Verfügungen
des neuen Gesetzes zeitweise zu siüieren und die Einwanderung merikani
sckßr Fcldarbeiter, die als des Lesens und Schreibens unkundig unter
nermalen Verhältnissen an der Grenze zurückgewiesen worden wären,
für die Dauer der Erntearbeiten zu gestatten. . '
Tagegen fall sich die BeHerde angesichts der bestigen Pretesle, die
hauptsächlich Vonseiten der Bewohner der pazisischcn Staaten erbeben
irnrden, nickt in der Lage, die Einwanderung von chinesischen Arbeitern
der niedrigsten Klasse, der sogenannten uulis. zu erlauben. Diese Förde,
rung ging von den großen Fabrikzentren in New Llork. Pennsvlvnia und
den Neuenglandstaawn aus, deren Kohlen, und Eiseninduslrien durch
das Wegbleiben der aus dem südlichen und südöstlichen Europa kommenden
Einwanderer schon schirer gelitten hatten und durch das Entziehe:: weiterer
Arbeitskräfte infolge der Einberufung zu den Fahnen sich in ihrer Existenz
bedroht sahen.
Um diesem Uebelstande zu begegnen, schlägt die Bundes-Industrie.
kommission jetzt vor, dem Mangel an ungelernten Arbeitern durch Zuzug
aus Porto Rico abzuhelfen, dessen Bevölkerung als die einer amerikani.
schcn Besitzung den Einwandcrnngsbcschrävckungcn nicht unterworfen wäre.
Es bleibt jedoch zweifelhaft, ob sich trotz höherer Löhne genügend Arbeiter
von dort finden wurden, uin ibr halbes fußes Nichtstun mit der fckweren
Arbeit hier zu vertauschen, und ci ie lelvst bei gutem Willen körperlich
geeignet' find, unter so radikal verschiedenen Umständen zufriedenstellend
zu arbeiten.
WHAT IIECRUITING 1IGURES SHOW.
Seventy thousand voluntt-ers were callcd for to 111 jp the rank3 of
the regulär armj. Eight thousand ciht hundred and eevonty-nine re
pponded. Verily this a populär war. Those who did not answer the call
individually will he "volunteered en rnasse" by the autbcritles at Washington.
FRUITS ÜF UNC0.NSTITUT10XAL CEXS0RSII1P.
Washington Beeins troublcd bt-caufce the people douLt the denials of
r.aval battles and the assertion of naval battles. The Situation i.- of Wash
ington's own niaking, and the remedy iä in its hands: Abolish the troub'.c
brtedieg, uneonstituücnal censorchip.
BLURTI.NG OUT THE TRUT1I.
Truth loaks out in stränge quarters oecasionally. In an addres by
Mr. George E. Iiobertt, assintant to the President of the National City Bank
of New York, and published by that bank, we read:
"1t is no startling pronouneeinc-nt to say that property right.5 and Irade
rivalries are the chief factors in international complieations."
Keep on talking Mr. Roberts.
ENGLAND IN' hKU) OF PRÜTECTION.
The editor of the 'Trovidcnee Journal" is worried over the growing
senousness of the submarine Situation; Northcliffe is urging us to epeed
up. Frorn these things it is easy to infer that Bri'.annia, rulcr tf the seas
and aecording to Roosevelt our protectress, is in dire need of protection.
Is it really to protect England that we entered the war? When vill Wabh
ington give us a concrete fitatement ?
THE AMERICAN FLEET AND IRELAND
The American fleet, under a Canadian born admiral, is guarding the
shorts of Ircland, that is to say, Holding thera for England. This admiral)
is the person who, years ago, deelared that America's latt doüar and last
mar. would be used for England s defence. At the time niosi; ptcple took
this o In an tbullition due to the Combination of bis Canadian birth and
Engli.-h wine. U would Beern now as though he merely spoka a bit tarly.
Sinis guarding the Iri.sh coast at a time when lreiand is praetically in,
füll revolt agaimst England, sc-enis Minister. It throws a curious ile light
on th war for smail nations. Are we in the war to hold Ireland under
Englith ru'e? It is tin.e we knew dc-ftnitely.
(All fäve froin "Irish World", Ju!y 14.)
ngriff übergegangen sind und nach ihrer Meldung vom 5. Juni in der
enke von Janüano einen starken Erfolg davongetragen haben, E lag
. siahe, aitznnehmen, das; die Italiener Mühe haben würden, sich in den,
pon uns beschriebenen Abschnitt zwischen Flondar und Telo in der Rich.
tung Brestoviea zu behaupten, wo sie gegen die Nordflanke der Hermada.
Stellung vorgedrungen, aber der flankierenden Hügel an der ?traste
amianoVrestovica nicht Herr geworden waren.
Hier hat sie der österreichische Gegenongriif gefasst, der nach der
. italienischen Meldung von Fajti bis in die Gegend von 2. Giovanni klaf.
terte und im Zentrum durchdrang. Es ist eine grostere ttampshandlung,
die die Italiener nach österreichischer Meldung über 0509 Mann an Gefan
genen gekostet hat. Wenn man, wie wir, die von den Italienern an der
Nordwcst. und Südwcstilanke der Hermada erkämpften Erfolge ernst ein.
aeschsyt hat, so muh man auch den Rückschlag ernst nehmen. Zweifellos
ist die Lage der Oefterreicher dadurch bei Medeazza und Selo wieder her-
gtnellt, der mif der Nordflanke der Hermada lastende Truek aufgehoben
worden..
Tie Lage der Oefierrcicher auf dem Karst ist also wieder als gefestigt
zu bezeichnen. Am Batamassiö dagegen behaupten sich die Italiener auf
dem ttuthera und bei Vodice, so daß der Truck auf die Stellung an den
Heiligenbergen anhält und die Oestcrreicher am Monte Saiüo und an den
Zugängen des Nosentals im Abschnitt Aisovizza.-Ttaragora zu scharfer
. Wachsamkeit verpflichtet bleiben. b es auch hier zu Gegenangriffen
kommt, nachdem die Hermada auch in der Tüdflanke wieder entlastet wor
den ist, wäre abzuwarten. Vielleicht ist der Rückschlag so grast, dafz (5ador
vti' Aufmarsch zur elften Jfonzofchlacht über den Haufen geiuorfen wor
den ist.
UurzsZchtlge Polttll: rächt sich.
ose mehr sich in unserer Industrie und in unserer Landwirtschaft die
Wirkungen der Abnahme - der Einwanderung geltend zu machen begin
nen, desto augenscheinlicher und unbestreitbarer wird es, daß Präsident
;Jilstm im Rechte und der Kongreß im Unrechte war, als die ZZrage der
Inmandcrungsbcschränkung zur Debatte stand. Ter Sieg, den damals
.mgherzigcr ?cativismus und die Selbstsucht der organisierten Arbeiter
nbast über Vernunft, Menschlichkeit und großzügige Ausfassung des Asyl
rechts davongetragen haben, fangt an, dem Lande teuer zu stehen zu
k-unmen. Und wenn augenblicklich die kritische auswärtige Lage nicht alle
mcrksamkeit und alle Zeit der Gesetzgebung in Anspruch nehmen würde,
DÜrs vielleicht schon ein Versuch gemacht worden, wenigstens die radi
kalsten Bestimmungen des neuen, vor kurzer Zeit in straft getretenen Ein
wandcmngsgefetzes zu mildern. Tah dies schon durch administrative
Verfügung abzuordnen für nounendig befunden wurde, beweist den .Ernlt
Doss Ikz Englisli Press 6iV3
News,
i na
To the Editor of the Tribune:
On the 12th I &ent the foüo'.ving
cornniunication to the Bee:
On-aha, Neb., June 76, 1017.
To the Editor of tl Bee: 1
In yeiterdavs editoial you draw a
parallel between General rershing
and Benjamin Franklin's niüüions to
France and rtfer to the ueecss of
Franklin's pleadingi at the French
court. In this connection it rnight be
of interest to your reauers, uhiie ap
proaching our national boliday, to
mention Franklin's opinion of En Is
land in those day of the I'rukian
Eing Frederick the Great, whoiu
Washington beld in aadi high csteeui
that be said he wouid conbider it a
lifelong bonor to be rtceived by
"that great Monarch and gtneral",
who proved bimkelf a Ltaunch friend
of the American Golonies in theil
struggle for independence. Benjamin
Franklin reported home that "all
Europe" prayed to see England
humiliatcd, oecause, wht-never she
found her star in the ascenüency, the
managed at every opportunity "to
offend all nations" by her limitless
arrogante.
You report General Pershing's visit
to the tomb of the great Napoleon
in Paris, but fail to state that Napo
leon was the one rulcr in Europe of
bis time, who "aw througb' Eig
landa jnsatiable greed for vorld
supremaey at the expense of mall
nations, and only failed in bis en
deavors to check her ambitions
through the accident of Trafalgar.
I mention these incidonts betau
President Wilson bad proclaimed the
entire unselfishnes3 of the United
States in entering this war, and the
question now arises will he be ab!e,
also, to. induce our aüy England to
forego her Intention to "hang on"
to Germanys Colonies, and thu re
move the suspicion, fuliy justifiod by
her past history, thjit Ehe is üghting
Tbelr Readers
to Which TUey Ars Entitled?
for txtenion of territory or for eelf
aggrandiicment, a Course which would
necesBarily prolong the war.
VVithout Publishing my letter, the
Lee's Editor anawera Käme in an
Editorial es btlow:
Omaha, June 20, 1917.
My d'.-ar Mr :
1 am returning your enclosure
which I take it ),,u wish back Inas
rnuch as I cannot ,-ee my way clear
to give it fcpace in The Uee under
existing conditionss.
In your preMiit, as well as your
previous lt-ttfr.-;, you fail to dis
tinguish bt'twt-n helpful criticism of
the government and placing pulpable
ob.vtructions in the way of ir.arhhal
ling the sorci-s of this country for
the euctf:s.ful prosecution of the
war. . ,
The IZt-e does not propose know
ingly to permit its eolunins to be
u.sed to diiscourage enlistments or re
sponse to tber war demands or to
t-ngendt-r sriction witb the nations
sighting this battle witb us or to ex
ploit any Propaganda against the
American cause.
Line you rtftr to Benjamin
Franklin, ltt nie refer for justiftea
tion to Franklin also where in bis
biograpby be expiains bis refusal to
print abuKive lt-tv-rs, as follows:
"Whenever I was golicited to insert
anything of that kind and the writers
pleaded as they generally did, the
liberty of the prens my answer was
that I would print the piece eepar
ately if doMred, and the author
might have as many copie as he
pleased to distribute himself, but
that I would not take upon me to
spread bis detraction."
V'ery truly your,
Victor Kosewater.
Mr. ...... Omaha.
To this I have replled as follows:
Omaha, Neb., June 23. 1917.
2ly dear ilr. Eoeewater;
When you publisbed editorially
your anewer to niy letter of tbo 16th
inst., wbkh letter, however you de
elined to publish, thereby concealing
its contenta from the readers of your
editorial, you did nie an injustlco.
Instead of entering, in your answer,
into the subject matter as presented
by me, you set up a strawman to sire
at, making your readers believc that
my letter Bought to place "palpable
obstruction in the way of our gov-,-rnments'
successful prosecution of
th war". You know it contained
nolhi'ug of the kind.
I trust that you do not, like some
others, deem it netessary, in ordtr to
uphold the righteousness of the war,
to either hide or dislort the truth,
or to ignore or misrtpiesent facts,
when they do not bappen to fit into
the war program. They sorget, that
the cuu.se they are trying to advance,
niut't Kuii'er by-uch a cour.se, be
cause it leads to the suspicion that
that cau.se would Kuller if exumincd
in the light of truth.
You could hardly have failed to
undtrstand the oljett of niy letters
as bt-ing a protest against the rnis
kading ediiorials, but more cspecial
ly against Borne of the outrageous
salsthoods eo freyuently contaiued in
your letter box, betause and only
because such epi.stles are plainly in
tendod to beap opprobriurn upon
good American cituens of Germao
doscent witb ilie dtploraole result
of creating race prejutüce In our own
country, the very thing our President
eameslly uishts to avoid. President
Taft only a fuw days ago publicly
denounced evtrything tendin in
that direttion. Even Viscount Bryce,
in an address to the tongregatioaalists
at Üirminghain denounced batred and
revenge as "sowing the seecis of
future wars". lie had referente to
the publication of such new as, f. i.,
the jubilant salissaction expressed by
a London paper that hundreds of
thousands Gera.an women and
children bad bt-come so ensecbled as
to cause a high incrtas,e of the death
ratfe amongst .therc; or the Paris
"GauloL-a" writing triu'uipl.antly that
as a result of the English blockade j
tne ut-rman rate wni undergo a
general physical -legeneralion, and
that the blockade Iberelor Is an en
tire suteess, etc.
Eting a jew you tan appreciate
the stmg of rate prtjudite. It is
only anotber kind of race prtjudite
which is bting tngendered by such
writers as the one hiding behind the
pseudonym "Der Heide". Just such
prejudite kept your distlngui-hed
l'ather out of a much fieserved fieat
in the U. L. istuate, and caused
young Frank to Le iynched in
Gc-orgia.
You quote Franklin as an example
for objt-t"ug to thu "sprtading of
detraction" through the toiumns of
hi papers. Does it not occur to
you, thut in Publishing such letters,
as contributed by the hiding 'Heide"
you youindf are guilty ,of the very
thing Franklin condemns?
You cannot be bo blind as not to
ste that calling attention to the
bistorical bhortconungs and eelftsh-nt-ss
of one of our ailits, is not an
inttrftrtnts with the inlertits of
this country. The war cannot con
tinue fortvtr. Wiitn endtd, a settle
ment beteten the alUes and our
st-lvis will be in ordtr, aiui it is of
supreme impoi tante, that the people
of these V. K. hould know some
thing more of the past bistory of
England, than the majority of our
pupers are willing to teil them.
It is of Course possiole that like
koine news agencies, you bave entcred
into Obligation, which prevent you
frorn Publishing ccrtabi nt-ws or
fvtnts, no rnati.tr how truthfu)., cor-
rect or iinportaat, and that you inust
live up to your pledges, but in doing
so, you praeticc, in tbe pyhey of your
paper, u censorshio which when re-
cently ai.tt-rnpi.-d through legisla-
tion, you fret-iy denounced. In doing
so, you are not giving y;ur readers
till the news a: your coinmand. Hut
you lo give rpate to anonyuious
letters, teeming iib dtliberate In
sults, not only to the enemy, but to
thousands of loyal Americans of
Gtrman th-setnt. Iioes that not in
dicat that you share tjie opir.ions
expres.std by such writers ? have
ubstribed to the liste for over :
ycars, but am sorely teinpted to do
so no longer, not that a Bubscriber
more or less will niake any dif
ferenc to you but so as to avoid
reading tuch malieious attacks which
could pring only from a diseased
mind. However, I still bepe that the
Bee will ee the error of its ways,
and realize that the systematic cam
paign of epreading batred and pre
judice is not for the ultirnate good
of this nation. I am sure you would
not wish to see pogroms or the ex
perience of Kishineff cnacted in our
country. Kor ean I belicve that you
wisb to encourage recent rumors
about the Btarting of anotbcx daily
paper in Omaha.
Y'ours very truly,
MORE A HOFE THAU A P0SS1BILITY-
TUE OBSTACLES THAT BESET THE AIRGRAFT PRODUCTION
BOARD OF THE COUNCIL OF NATIONAL DEFENSE.
Duc to conprrcssional delay,
wc rcad in a Washington tlis
patch of the New York Evcn
ing Mail, the happy thought of
winninj: the war with a great
flcct of acroplancs is rapidly
becoming more a liope than a
possibility. The acroplancs Sit
uation is in a vorsc way than
das been generally supposed.
Howard E. Coffin, chairman of
the aircraft production board
of the Council of National De
sense, admitted as much himself.
1 1 is efforts to obtain action,
though he made no such charge
himself, have been aidcd most
iy by talk. There has been,
in Congress and outside
it, no end of conservation deal
ing with the glorious possibility
of overwhelming the Germans
by taking complcte possession
of the air. Opposed to thiä
flow of conversation are the
established facts. They are:
(1) The fact that wc must
have 20,000 aeroplanes to ac
complish our purpose.
(2) The further fact that
we have only approximately
400 delivered or in Service.
(3) And, lastly, opposed
to the Gcrmans liigh produc
tion, the fact that our manu
facturers are delivcring only
100 machincs a month.
This is no fault of Mr. Cof
fin and bis committee. They are
doing their best to remedy con
ditions. On their advicc alone
manufacturers are investing
millions in the preparation of
plants. bar more than has
been done must be done, how
ever, and Mr. Coffin cannot get
any further unless Congress
comes through with an appro
priation and reassures the busi
ncss interests of the country.
DEMAND TOO GREAT.
The difsiculty has arisen be
cause the nceel for acroplancs
has inercased, in the short
spaces of eight ycars, from al
most nothing to a demand for
Ihottsands of machincs. To meet
this demand, grown to huge
Proportion in fottr montns,
very littlc has been done, rcla
tively speaking. So far as the
government is concerned, as an
cxamplc of the increased de
mand besorg 1916 the War and
Navy departments had ordered
only sifty-nine machincs and
reeeived sifty-four.
When the act of August 29,
1916, appropriating $18,000,000
for aeroplanes went into effect,
nearly 400 machincs wereorder
cd by the government. The,
manufacturers were able to de
livcr only 175. The growth cf
manufacturers able to cope with
the demand was nowhere ncar
in proportion to the increase in
the demand.
Nor can this type of special
ized nianufacturcr be found, sin-
aneed and put into shape to
makc acroplancs at the rate the
government requires them tm
loss the government itself takes
the probiern under its wing.
They can be found among those
who know how to make motors
and those who know how to
handle wood furnittire makers,
cabinet makers, the manufactur
ers of limousine bodies and
similar concerns. But the work
of these two types of factories
must be coordinated.
To bring these two separate
Systems of manufacturing inta
a cohesive alliance will solva
the seroplan probiern. It can
not be done without govenn
ment he!p, and that help should
be voted immediately. Some oi
the wcalthicr manufacturen
have gone ahead on their own
initiative. The lesscr ones
either have not sufsicient capi
tal, or dare not risk what they,
have for fear the government
may change its mind aboutä
building a great aeroplane fleet.
"It is unfortunate that we
cannot get quicker action,"
said Mr. Coffin, commentingj
upon and explaining the Situa
tion, "because every day of de
lay mcans an incrca?e in the
number of lives we will have to
sacrisice in Trance."
Tie Kanadier, die sich fg zahlreich
als Freiwillige gemeldet bcuVn, op
poniercn noch bniner dem Militär
zwang und zioar ebendeweLen. '
WIIY HE M'ORKED FOR
PEACE.
But you say that we prophesied
pt-üce. Ves, we not only prophesied
pcace, but we worked lor peace, just
as you prnphesied war and worked
for war. We lost and you wonf And
you rcjoice in the victory that has
made Europe a shambles. Is it really
a matter for rejoicing? A milüon
men have died on the battleficlds of
Europe already and a milüon more
will die. Millions of lives are being
broken, millions of poor homes
r.larkentd by dc:uh and sufscring. Is
this really a subject for a newspaper
idvertise ment? Do not suppose that
we cf-iild not have preathed war,
too. It is the easicst thing in the
world. It makes you populär, it
brincs you readers as you know. It
is so much simpler to burri down
than to bu,Id up, and a fool can
light a powder barrel. The crowd
wjü run to a fire, but it will never
run to t-e the builder add stone to
slow stone. No, wc did not work
(or pcace because it paid. It does
not pay to go against the populär
tide. No oue knows that so well as
you who talk of the "horrible com
mtrcialism of the Daily News," and
who have spent your life in an in
samous servitude to tbe changing
passions of the hour. We worked
for pcace because we believed that
that was the duty of a responsible
journal. We worked kor peace be
cause we wanted to see a tetter and
a jbster world, because we believed
ihat the fulcrum oi human society is
international co-operation, and not
iuternatiopal enmity, that civiliza
tion cannot co-exist with barbarism,
that war would ruin all the bopes of
that social readjustment, that alle
viation oi the lot of the poor that
was the purpose for which the Daily
News was founded and for which,
whattver its failure, it has lived.
WAS IT A EOST CAUSE?
And who shall say that in work
ing for peace we were working for
i lost cause? It was not a lost
cause, Did Mr. Bonar Law believe
it was a lost cause when be made
that mcmorable Speech in Novem
ber, lüll, in which he repudiated the
doctrine of the inevitable war, re
called how in past years there had
been prophecies of "inevitable"
wars with Kussia which had not
taken place, showcd how the per
spective of the world was constantly
changing, and deelared that if war
took place it would be due not to
any irresistible natural laws but to
the want of human wisdorn? Wer
we wrong in working to strengthen
that human -wisdorn or were you
wrong in working to destroy it?
You yourself had Moments es pen
itence. Only last year you published
in tbe Evening News a eulogiura of
the Kaiser far more extravagant
than anything that ever appeared in
these eolumns a eulogium in which
you spoke of that "gallant gentle
man's" eöorts for the peaceful dev
clopment of bis countrv, of bis just
ambitions. of bis wora "which ws
better than many anotber' band,"
and of the respect in which tbis
country held bim. If you believed
that war was inevitable what was
ihe motive for that extraagant
praise? But, most ronclusive of 1b
oa this question cf whether peace
was a lost cause, turn to the Frenchi
Yellow Book, published this week,
There you will lind the King of the
Eelgians and the Irenen Ambas
sador at Berlin recörding only -last
year a change in the attitude of th
Kaiser. Till then, they agreed, he
had stood for pcace and had re
sisted the warlike influenccs about
bim as he had resisted them for a
quarter of a Century. Now at last
they saw be had yiclded. Only a
year ago.
Why had be yiclded? Why was-
the cause t peace lost? I do ndv
minimie the evil int'luence of the
Militarist party in Germany. Per
baps that cvd jnfluence was destineel
in any case to prevail. Who shall
say? But can you doubt that among
the factors that bnally delivered th
Kaiser into the hands oi militaristi
was the ten years of bitter news
paper war carried on between th
incendiary press of this country and
the equally incendiary press of Ger
many? Can you absolve yourseU
frorn any share in bringing thij
calaniity upon the world? Nay, d
you wish to absolve yourseli? Ar
you not rather claiming this war
a trihute to your prescJcnce anJ
your power?
1815-1915.
But even if, in working for peace,
we were working for a lost cause,
is that a fact for which w6 need to
apologize? What is the case of this
country besorg the world? Is it nof
this, that we have had no designs
against Germany, that we desired to
live at peace with her, that we
strove to nve at ptuce wiin ner,
that we were driven to war regret
fully and by compulsion? If that is
our case, then to have worked for
peace is to have worked for the
good nain of this country, for its
honor and for its freedom from
complicity in this vast criroe- But
you deny this case. You proclaim
to all the world that the most
powerful press in this country
worked steadüy not for peace but
for war. And to that extent you
bave made us partners with the
guilty. That is your claim. That is
your boast. And you think to sharne
us because we do not share your
guilt
iou are njisiaiten. e re wunoui
sharne and without regret. When
this nightmare passes away we shall
still work to bring the nations to
gether and you will work to keep
them asunder. You will discover
some new foe with whom to play
upon the fears of the public and
through whom to stimulate your
sales. But' you will work in vain.
In this war you have reached your
zenitb. Tbe world that will emerge
from this calamity will be a world
that will belong to tbe derooeraey.
And the deniocracy knows you as
the poisoner of the stream cf
human intercourse, tbe fomenter of
war, the preacher f hat, th n
scrupulous enerny of human society.
It will make an end of many things,
and among them it will make an end
of the most sinbter influence that
has ever corrupted th soul of Eng
bb journaüsm.
I am, my lord, yours, etc.,
. k fi, !5