Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, March 19, 1917, Page 6, Image 6

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    Seite -Tägliche Omaha Tribüne-Montag, den '19. März '1917.
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auSzusorschen, welche
Änderbare Bauer hier
tote man glaubt '
- russischen Kaisern!'
'v Hand hielt, dank dem
'Influß, den er sowohl
,n als auf die Kaiserin
S. w.nSv,,,;.
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rien3 war er beinahe im!
;ire Cela und außerdem !
,,ere verschiedene Wohnun ;
z.Zburz und zog aus der
), andere, wie es ihm ge
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zu, und ehe man vor ihm
rarste, mußte man sich
-'Glichen Kreuzverhör un
im zu beweisen, daß man
e Absichten gegen den be
taret" hegte, wie Ras,
chland gewöhnlich genannt
.kßlich gelang es mir, mit
wissen Herrn B. in Beruh
smmen, mit welchem Ras
. ztschäftZderbindung stand
i . bei Abbruch des Krieges
,töntraZj: über Fleischliefe
n tic Armee verschaffte. Es
.". Herr B., der es schließlich
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' Z.asputm empfangen zu
mz g:cad: damals -m einer
is..,en und teuren Wohnung
n.!.en Prospekt in Peters
i ' meinem Eintritt wurde ich
, x! Türhüter angehalten, der
Ziilit, wohin ich gingt. AIs
t, ich ciie zu Rasputin, er
r,r iQ MiiRte meinen ao
, j yr.b dann besichtigte er mich
, x ;;i'.'.:-3, besonders in Hinsicht
iT'i U.:-r?z meiner Taschen, so
. stis-lut ftl-ct sein konnte, daß
K itt 'ord Werkzeug in ihren Tie
: ;:',z::tn trug. Als ich zur Tür
a r; , wurde diese von einer alten
t i rM r'rem roten Kopftuch geöff
, i.t nachdem ich meinen
m q.-r.ri in ein sehr spär
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a, t-3 e-?z i'-hn Personen war
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ge.oüh'e tiliiiu -'
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;t. j.'., der eise hohe Stellung
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: der ärmeren Klasse
, - 'n,' id einen typischen rus
' ,, -crn, in hohen Stiefeln
- n r." ie Kzstan, de? noch
. . . ,.?n getragen wird, die
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.. ' r gekleideter. Knabe
. 10 Jahren, der bitter
. . . l'Zt d:ese Menschen s,
! 7 t Jtx ihre Gesichter drück
fr:';.t Erwartung aus.
- mmer eintrat, malte
in ihren Msichtern.
H alle General auf
- lt,Tihf:xt EIn-
tarpersonen. Priesier. , Mönche, ge
wöhnliche Bauern und zwei Polizi
sie. Die letzteren hatten sich auf das
Fensterbrett gesetzt und waren dabei,
in nachlässiger Weise Brot und kal
tkZ Fleisch zu essen, das sie mit ihren
Federmessern in diinne Scheiben
schnitten. Sie hatten sichtlich beschlos
sen. eö sich dort heunisch zu machen,
ohne Rücksicht auf die Gefühle ande
rer Personen.
P löblich hörten wir eine ndere
Tür knallen, kräftige Schritte ertön
ten iin Flur und eine laute Stimme
sagte: .Sie gehen nur zu (hier
wurde der Name eines der einsluh
reichsten Beamten im Ministerium des
Innern genannt) und sagen ihm.
Grischa habe gesagt, er solle Ihnen
eine Stelle geben und eine gute
Stelle. Es tut nichts, wenn keine La
kant ist, er kann eine neue schaffen.
Nehme Sie bloß dies Papier hier
und vergessen Sie nicht es zu zeigen,
wenn Sie ins Ministerium kommen!"
ES wurde wieder still, als die Tür
zuschlug, und die Stille währte einige
Minuten. Da kam die alte Frau, die
mich eingelassen hatte und bedeutete
mir, ihr zu folgen.
Raspütins hohe Gestalt erschien auf
der Schwelle ndes Zimmers, und in
demselben Augenblick, wo er den Ee
neral zur Seite schob, zog er mich in
ein anderes Zimmer, das sein Spei
sesaal zu sein schien. Es war ein ganz
großes Eckzimmer mit drei Fenstern,
in denen eine Menge Blumen und
grüne Gewächse standen. In der Mitte
stand ein runder Tisch mit weiß und
rotem Tischtuch, auf dem sich ein Sa
mowar befand, umgel von Glä
fern auf blau-weißen Untertassen, Zi
tronenscheiben, Zucker in einer silber
nen Schale und Massen von Keks
und Kuchen. Rund um den Tisch
stände Stühle, und Rasputin setzte
sich auf einen davon, nachdem er mir
ein Zeichen gemacht, dasselbe zu tun.
Ich bemerkte, daß in emer Ecke ein
großer Schreibtisch stand, der mit Pa
Pieren und Büchern bestreut war. Der
Stares selbst machte auf mich nicht
den Eindruck der imponierenden Per
lonnchkeü, die ich erwartet hatte. Er
sah so aus, als sei er ungefähr 50
Jahre alt, groß und mager, mit
einem langen schwarzen Bart und
langem Haar, das bis auf die Achseln
herabhing. Die Augen waren schwarz
und ungewöhnlich ausdrucksvoll, aber
sie wirkten auf mich ,n keiner Weise
unheimlich, im Gegensatz zu dem. was
man mir erzählt hatte. Die Hände
waren das allerbezeichnendste für den
Wann. S waren lang und schmal,
mit gewaltigen Nägeln, ss schmutzig
wie überhaupt nur denkbar, und er be
wegte sie unablässig während er
sprach, faltete sie mitunter auf der
Brust zusammen und hielt sie oft in
die Höh. Er trug die aewöhnlicke
Tracht des russischen Bauern, hohe
Stiefel und einen Kaftan, der vom
besten und feinsten blauen Tuch ge
macht" war. Waö man von seinem
Hemd sehen konnte, war auch von
feinster Qualität. Als er ' mir ein
Zeichen gemacht hatte mich hinzusetzen,
goß er Tee in ein Glas, alsdann aus
diesem auf eine Untertasse und be
ganr langsam davon zu schlurfen.
Plötzlich hielt er mir dieselbe Unter
tasse hin mit dem einzigen Wort:
Trink!" Da ich keine, Lust der
spurte zu trinken, was er übrig aelas
sen hatte, lehnte ich ab, was ihn der
anlaßie, die Augenbrauen zu runzeln
mit der Bemerkung: Bessere Leute
als du haben aus dieser Untertasse ge
trunken, aber wenn du dich widerset
zest. geht mich das nichts an.
Dann rief er: Uwdotja, Awdot
ja!" worauf die alte Frau, die mir
die. Tur geöffnet hatte, herbeieilte.
Hör doch sagte Nasputin und
zeigte auf mich, diese Person da
weigert sich aus der Tasse des Lebens
zu trinken. Tue du es!"
Die Frau fiel auf die Knie. RaS
putin öffnete mit seinen Fingern
ihre Mund und goß kyr den Tee,
den ich verschmäht hatte, 'm den Hals.
Hieraus legte sie sich auf dem Fußbo
den vor ihm hin, küßte ehrfurchtsvoll
seine Füße und verblieb in dieser
Stellugz, bis er sie mit seinem schwe
reu Stiefel zur Seüe zneß, mit den
Worten: Schon gut, nun geh!
Dann wandte er sich zu mir: Hoie
Damen, die höchsten in diesem Lande,
sind nur allzu glücklich tun zu dur
sen, was diese tzrau tat" So sprach
er trocken und sügte hinzu: .Erinnere
dich dessen, meine Tochter!
Dann fragte er: .Tu wolliest mich
treffen? Was kann ich für dich tun
Ich bin nur ein armer Mensch, aber
mein Schicksal erlaubt es mir mitun
in, uderen Gutes zu tun. Worum
'hzst du mich zu bitten?"
v.ch erklärte, daß ich keinerlei male
, ' i'.k von ihm wünschte, son
, . ' biiieg wollte, mir für die
repräsentierte, zu er
, Hr sei oder nicht, daß
I.'chre vorher
ktla:i haben
' .-bindert
er Tollheiten angebe. Sie denken nur
an sich selbst und wie sie sich Vsrteile
verschalen konnten. Aver ver riqz
ft ein Anbrechen, das größte nerore
chen. das ein Land gegen ein anderes
begehen kann, nd der Monarch, der
den Krieg erklart, ist ein Verbrecher.
Ich redete nur die Wahrheit, als ich
dem Zaren sagte, daß er seinem Un
tergang entgegenginge, wenn er iicy ic
überreden ließe. Krieg zu beginnen.
Dieses Land ist nicht für den Krieg
gelüstet, außerdem verbietet Gott .den
Krieg, und wenn Rußland sich in
einen Krieg stürzte, würde eS die un
c rm: r. - .rx : .. tlM .
geimnajien autiBgcmnui iiuj iu if
hen. Ich sagte nur die Wahrheit. Ich
bin froh, daß man mir glaubte."
Aber." warf ich ein, .keiner kann
ganz verstehen, wie es kommt, daß in
r,.. cVfiv !N?!nn
luiujcu cuiitu jjiuijiu or' "'"""3
immer die Oberhand gewinnt. Die
Leute glauben, daß Sie eine wunder
bare Macht über den Zaren ausüben,
daß Sie ihn dazu bekommen, zu
tun. was Sie wollen.
.Und wenn ich es täte?" platzte er
zornig heraus. .Alle diese Menschen
md Hunde, die über mich und über
das, was ich tue, verhandeln wollen.
Ich bin nur ein armer Bauer, aber
Gott hat mit mir gesprochen und hat
mich wissen lassen, was er will. Ich
kann mit dem Zaren sprechen uns
bin nicht bange, wie alle diese Rar
ren es sind. Er weiß, daß, wenn er
nicht auf mich hört, alle Arten von
Ungluckssauen ihn trefsen werden. ör
weiß, daß von meiner Fürbitte seines
Sohnes Leben abhängt (der Thron
olaer war damals gerade krank) und
daß, wenn ich nur wollte, ich sie alle
mit der Hand zermalmen konnte, wie
dieses Brotstück." und während er
sprach, nahm er einen von den Ku
chen vom Tisch und zerkrümelte ihn.
.Sie wollen mich weg haben, aber sie
ollen mich nie Io5 werden. Grischa
wird sie alle überleben. Ich habe zu
diel gesehen, und ich weiß zu viel. Sie
sind gezwungen zu tun, was ich wun'
sche, und was ich wünsche, ist Ruß
landö Bestes. Was die Minister und
Generäle betrifft und alle die hohen
Beamten, die jeder in dieser Haupt
stadt fürchtet, so kömmere ich mich
nicht um sie. Ich kann sie allesamt
fortschicken. Gottes Geist ist in mir
und wird mich schützen. Das kannst du
denen sagen, die dich hergeschickt ha
ben, du kannst ihnen sagen, daß der
Tag kommen wird, wo kein Mensch
n Rußland emen Deut wert inn
wird, außer dem Zaren und Grischa,
Gottes Diener. Ja, du kannst und
sollst ihnen das sagen!"
Ich versicherte, daß ich dies als
munr hrtrnchmlt atiltmt. lmn tlrt
sehr angenehme, betrachten würde,
aber ich bat zugleich .Gottes Diener"
erklären' zu wollen, durch welche Mit
tel er den Einfluß, den er ausübte,
gewonnen vane.
Dadurck. daß ich den Leuten me
Wahrheit über sie selbst sage," ant
ortete er rasch. .Du glaubst natur
lich, daß diese eleganten Damen, die
am Hofe herrschen und walten, nicht
gern was über ihre Fehler hören,
aber darin irrit du dich. Sie sind be
troffen, wenn sie horm, daß ich sie
bei ihrem rechten Namen nenne und
sie daran erinnere, daß sie nichts an
deres sind als Hündinnen und Toch
ter von Hündinnen, daß sie gleich vor
mir auf die Knie fallen und mich an
flehen, es niemand zu sagen. Grischa
ist nicht so dumm, wie man denkt,
Er versieht die Kunst, solche Frauen
,u behandeln. Willn du boren, wie
ich mit ihnen spreche?"
Ich versicherte, daß es mir ein gro.
ßes Vergnügen bereiten würde. Ras
putin erhob sich, ging zur Tür und
rief Awdot;a wieder hnem.
.Geh ans Telephon," sagte er, als
sie herein kam, .und sag der Gräftn
daß sie augenblicklich kommen
soll! Sie muß selbst kommen; wenn
ein Diener antwortete, sag. daß
sofort nach ihr gehen soll, und sag
ihr. daß ich sie heute Nacht um 12
Uhr hierher haben will. Nicht eine
Minute früher der spater, denke
dran!" . :
Die Frau ging, und ich konnte hö
ren. wie sie in befehlendem Ton nie
phonierte. . Dann kam sie zurück mit
den Worten: .Die Gräfin bittet Gre
gor Jefimitsch ihre demütige Grüße
zu bestellen, und sie sagte, daß sie
um Mitternacht kommen würde, wie
ihr befohlen wurde."
Rasputin wandte sich mit einem
triumphierenden Lächeln zu mir: Du
siehst nun wie diese Frauen sind und
wie sie hantiert sein wollen. " Aber
warle, du sollst noch was Besseres fe
hen. Awdotja!" rief . er wieder.
.Ist Maria Jwanowna, hier?"
fragte als sie karrt
.Ja, seit drei Stunden," lautre die
Antwort.
.Ruf sie herein!"
Eine Frau von uMsäh? 23 Iah
ren trat. ein. Sie wai außerorsent
lick gut i prachtvolles Pelzwerk ge
kleidet. Sie ging auf sNaLputin zu,
warf sich vor ibm auf die Knie und
küßte 'leidenschaftlich, seine schmut-i-gen
Hände,
.Wie lange hast du hier gewaitetZ"
'u-Aie er.
.Ungefähr ' drei . Stunden, 28a
,ieh
.Geh nun in Nebenzimmer,
dich aus und warte aus miqi
Sie küßte nochmals seine Hände
und ging hmau mit einem Ausdruck,
als wäre sie im Traume und wüßte
und verstünde nicht, was sich 'zutrug.
.Willst du mitgehn und' sehn, ob
sie gehorcht oder nicht?" fragte RaS
Putin. ,
Ich wies dies Anerbieten eifrig ob
und versicherte, daß ich nicht einen
Augenblick daran zweifelte, daß der
Siaretz Cehorsam finden würde? ober
ich fügte hinzu, daß obwohl ich be
ginne die Macht zu verstehen, die er
ausübte, ich mir dennoch nicht ganz
den Einfluß erklären könnte, den er
auf die Person des Zaren hätte und
daß dieser Punkt mich und meine
freunde am meisten interessierte.
v- . . . ' . . .
Dann wird deine Neugier unoe
riedigt bleiben!" rief er in höchstem
Grade geärgert. .Ich habe keine Ver
anlassung, dir die Ursachen meiner
Handlungsweise mitzuteilen. Es
kann dir genügen zu wissen, daß ich
augenblicklich in meinen Geburtsort
Pokrowskoje zurückkehren würde.
wenn ich mich als für mein Bakeriano
unnötig ansehen müßte. Aber Ruß
land wird von Verrückten regiert, ja.
ie sind alle Verrückte und Hunde
ohne," wiederholte er mit Nachdruck.
- .Wenn ich ein Tor wäre, würden
ie mir nicht glauben, wie sie es tun.
Aber ich bin kein Tor. Ich weiß was
ck will. Und wenn ich versuche, mein
Land vor Unglück zu retten, wer kann
mich dafür tadeln?
.Aber. Gregor Jemitich. wouen
Sie mir nicht wenigstens sagen, ob es
wahr ist, daß die Kaiserin alles tut,
was Sie ihr sagen zu tun?"
.Natürlich tut sie das! ht weiß
ehr wohl, daß ihr Leben nicht einen
Pfifferling wert wäre, wenn sie es
nicht täte. Ich werde mit dieftn 'Mtn
chen immer tun. was ich will, unv
du wirst Ueberraschungen haben, be
vor du stirbst, meine Tochter!" schloß
er mit einer gewissen Schwermut.
Awdotja kam wieder ,nS Zimmer:
Gregor Jefimitsch,'" sagte sie. .Va
ter Johannes von Lndoga wartet
draußen auf dich."
.Oh, ich hatte ihn vergessen." Dann
wandte er sich zu mir: ,Hor mal
zu,' sagte er. .Bas in ein l.eyr ar
mer Landgeistlicher, der biltet, in
eine andere Gemeinde mehr nach dem
Süden übergeführt zu werden. Aw
dotia, klingele beim Sekretär des Sy
nods an und sage ihm, ich sei höchst
erstaunt, daß Vater Johannes noch
nicht in eine andere Gemeinde über
geführt ist. Sag ihm, daß es äugen-
blicklich geschehen muk und dan er
eine gute erhalten soll. Ich will sofort
Antwort haben." .
Die gehorsame Awdotja ging wie
der hinaus, und wir konnten sie wie
der durchs Telephon sprechen hören.
Dann erschien sie wieder mit den
Worten:
.Der Sekretär des Synods bietet
Batiuschka seine demütigsten Grüße."
Wer kümmert sich um feine Gru
ße!" brach Rasputin ab. .Be
kommt der Kerl seine Gemeinde oder
nickt?"
Ter Beschluß feiner Ueberführung
wird morgen dem Minister zur Unter
schrift unterbreitet werden.
.Es ist gut." sagte Rasputin mit
einem Seufzer der Erleichterung.
i
Wi?
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Leute mit Ersparnissen werden stets erreicht
öurÄ die Tägliche Gmaha Tribüne" und
können zu soliden Geldanlagen bewogen
werden in Grundeigentum oder bestehen
den Geschäften.
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8-5-17
Dann wandte er sich zu mir: .Bist
du nun zufrieden? Hast du genügend
gesehen, um deinen Freunden zu er
zählen?"
Ich erklärte, sehr zufrieden zu sein.
.Tann geh!" sagte Rasputin.
.Ich habe Eile und du kannst nicht
länger hier bleiben. Ich habe immer
viel zu tun. Alle Menschen kommen
zu mir mit allem, was ste wünschen.
Sie glauben an Grischa, diese armen
Menschen, und er liebt, ihnen zu hel
fen. Aber was den Krieg betrifft, so
ist das olles Geschwätz. Wir werden
keinen' Krieg haben, und wenn wir
einen bekommen, werde ich es wahr
lich so einrichten, daß er nicht lang
wird."
Er verabschiedete mich und sah
ganz beleidigt aus. daß , ich meiner
Wege ging, ohne die Hände zu beach-
ten, die er gegen mich ausstreckte. Ich
wußte, daß er von allen erwartete,
daß sie seine Hände küßten, und da
ich keine Luft dazu hatte,, hielt ich es
für das passendste, seine Handbewe
gung unbeachtet zu lassen.
"!
gut! Du
?'1?!kN
M. Irin
- . ,
bis
K-"itri
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im. Horst du?
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pe (durchs Fenster): .Herr Wirt, zecht
mein Mann bei Ihnen?
Gastwirt: .Ja. Frau Lehmann."
Xanthippe: Wollen Sie ihn mir
sossrt ausliefern!"
Anzüglich. .Seien Sie
einmal aufrichtig. Herr Nachbar, was
sagen Sie zu meiner Alten?"
Nachbar: .Hm, die kann froh sein,
daß sie nicht mehr in der Zeit der
Hexenproffe lebt."
Einzige Erklärung.
Tbf (erstaunt zum Buchhalter):
.Drei Dollar Vorschuß? Sie wollen
wohl heiraten. Müller?"
Immer kaufmännisch.
Kaufmann (zum Kuisch, der ihn
nach einem Torfe gefabren): .Trinken
Die ein GlaS Wer auf meine Mech
gung nd Gefahr."
Unverfroren. Vater
(reich): .Sie hoben ja nich:Z. kcine
Eziftenz. keine Stellung ?"
Freier: .Brauch' ich denn die als
V . -s.C ,
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