Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, July 12, 1915, Image 1

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H'.'iiemmantf. Xai 05eedjt ist noch
im WiiitiU'.
ÜHTiit'lu'iiS tuTftidileit Mc nrnuzg
fen, I'ci o ttctuirt, südlich dmi ÜU
dett, unjere tcCuiuien zu erfiur
nien; bic Slnnrifjc wurden mit "eid
listfeit abgesdilagen, . Nachts zuvor
croberlen wir einen fdnMidien
Cdiüisengrabai von slrv.leai scheut
Werth, der sich nordiuesllidi der
cliusejonr nrin entrerfte. Vlm fol
ßenden Äorgen gingen die rctn
zoZen wieder zum kiflriss vor und
wir sahen uns gcznmngeii, den er
oberten chüizengrnben wieder aufzu.
., geben, vieftern Abend aber setzten
i'ir wieder zum Sturm an: tapfer
'zielt der Feind, der zahlreiche Äer
stäekimgen ncidz diesem bedrohten
nnkte geworfen hatte, Stand,- nach
fiiiifmaiigem Ansturm aber war das
Gebiet unser: dort haben wir uns
festgesetzt und beschießen die nahe
gelegenen feiüdlidzen Stellungen. Um
uns ans dem eroberten Gebiet zwi.
scheu Nilly und Apreinont zu ver
treiben, bedienten sich die Feinde bei
ihren Angriffen Handgranaten und
Bomben: unsere Truppen aber hiel
len Stand und wiesen alle Angriffe
ab.
Auch im Priqterwalde waren alle
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fetter tuest r,i.iit.iU. ler i.'.-J z,'a ,!',!'' f f.ir t'? UtUa Utr a,t'i',;
jtdi unter ,ui.nai(ut'.i ve!er -lMerJrtiirntleil. Sr ttioite tei'd'iPenc
iiitd 'iUrwintde?er ziiru.k, t t:tlt t Sv1mt;eit,ir,i!"eit ruf fem
iiid.'lilich im iomVr?tttt) u::d!sa!"d!,".t rcd tni ,',!nael. tu- rvt
jiidfüiid) lu'ii U!iiit!t.T U!'ternakme'j'!d;eit eZa:'.,,e,!,'i, nvrni U'ei't
k.e ",rZi!.zo!en aiieii,i,!ru'e aus .Ijuitstf 'iir'.i'cn t'.nt fatirn t" ,ihren
jere dnrtMeit itelinniien, wurden je jn.Vr alte 'i!iter.ii!fit; s:e wod'teit olle
d.'dj jurii.fvie:nebni; sie erlitten seinen bentitietdenonn'i'tiien lr:i;drn.f.
ichirerc Perlujle n;t IrMen uudl'te i:alaiider zeigen Anzetcheu von
i'enmindete.
Unsere Flieger rnlwutelte jittigil
eine rege Tlialigkett und babeit das
Bahnbesvgedaude sowie die t Geleise
bei Geraöiner erfolgreidj bumbar.
dirt.
Was die ranzvsc saqrn.
' Pari?, 12. l,, über London.
Tas JhiegMiiit meldete flcucrn
Abend folgendes: Auf der ganzen
Jront Iiertjdjle geilern Verhältnis
wäsng Niihe: in dem Nannt von
Aiono und in der Champagne fanden
schwere Artillenegefechie Hatt. Ü'ei
Vanx Ferr, in dem Walde von
premont. setzte der Feind zum
Swrm an, wurde jedoch znriiclge.
schlagen. (Umgekehrt wird ein
Schuh drauö.)
Tas Rcmicrö Gehölz, nordwest
lich vsn Flircy und dem Priester,
walde, wurde von dem Feinde un.
ter Feuer genommen: eine heftige
Kanonade wurde auf unsere Ttellun
gen bei Fontenelle. Metzeral und
westlich von Ammertzviller unterhal
ten. Wiederum bat der Feind sdwe.
re Geschosse in Rheims und Arros
hineingeworfen. Tie Stadt Sois
sons ist von feindlicher Artillerie fcc
schössen worden. (Tieser Bericht lau
tet verzweifelt zahm und ist bar aller
Prahlerei,- das läßt tief blicken: den
Franzosen mufz es wieder einmal
herzlick) schlecht ergangen sein.)
Patriotische Worte
sozial. Ncdakteurs!
Bezeichnet FrikdcöProklamntion"
ols selbstmörderischen
Wahnsinn.
Tchlankweg erlogen.
Tie Briten behaupten, daß sie das
, Schlachtschiff Pommern"
zerstört huben.
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Berlin, 12. Juli. lFmikenbericht.)
Tio tteberfeeische Naä)riä)ten
Agentur berichtet:
Tie sozialistische Zeitung Tie
Volkchimme" in ChemniY erhielt
ein djretben von ihrem !kedkteur.
welcher geznwärti bei den deut
scheu Streitfräften an der östlichen
Front steht, über die jüngst im Vor
ivärts veröffentlichte Friedenö.Pro
kamation". Ter Redattimr schreibt:
eine solche Auffassimg unter den jetzi.
gcn Berhaltnissen sei einfach selbst,
mörderischer Wahnsinn". Teutsch'
land könne über Frieden vertändeln,
wann immer es ihm passe: an
dererseits aber könnten die Feinde
Tentschlands nur drch die O'ewisz
heit, dchß sie durch ihre eigenen
Handlimgeil furchtbar zu leiden ha
kn würden, zur Vernunft gebracht
werden.
Eine halbamtliche ErkläriMig äu
f-ert sich über den kiirzlichen Frie
denittppell" mehrerer dentsdzer Sozi
sl-siftcit und hebt hervor, das; derselbe
keine Frucht getragen habe. Sie
fordert aufs Rene das deutsckze Volk
auf. eine ungebrochene Front zu
zeigen, bis der endgiltigo Sieg er
rmigen ist." Und sie weist uch dar
aif hin, das; So.ualistenfiihrer in
Länder,, gegen iwlche Tvutschland
iirieg fuhrt, sich fort und fort auf
den Standpunkt stellen, dies sei ein
Eroberungskrieg, und Teutschland
müsse zerschmettert" werden. So.
ach bleibe Deutschland nicht anderes
übrig, als den Nrier fortzusetzen.
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Gefängnis.wärter Oobrne sollte
zllgemach zu der Ueberzeugung saut
I iii.ii. fcrtf bonnr a,a,, tbienes"
ur eine schöne. 'JlcdcrnSart ist.
London, 12. Juli. Tie britische
Admiralität macht jetzt besannt, das;
es daS deutsche Linienschiff Poin
mern" von der Kaiserflasse gewesen
set, das von erneut englischen Tauch.
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i'ui'i uui jiui ,jiiiuu Ivurve. vrv
ist dies die erste Andeutung, das;
englische Tauchboote in der Ostsee
'.'perieren. Das Unterseeboot, von
dem in der Befanntmachung die Rede
ist, nnik durch das attegat in die
Ostsee gelangt sein, wo das deutsche
Kriegsschiff angegriffen wurde. Dan
zig liegt 000 englische Meilen von
englischen Häfen, liigen haben
kurze Beine, und das Schöne bei der
Geschichte ist. das; überhaupt kein
deutsches Kriegsschiff in den Grund
gebohrt wurde. Tie-' deutsche Admi
ralitnt hat diese Meldung als
Schwindel bezeichnet. Wie seinerzeit
ans rus,iicher Quelle gemeldet wur
de. wurde der Tauchbootangriff auf
das deutsche KriegLschitf auch nicht
in der Tmi,',iger Bucht, sondern in
der Nahe der schivedischen liste bei
der Insel Gothland gemacht: aber
andi diese Meldung hat sich als Lüge
herausgestellt.)
Lage in Mexiko wird klarer.
Washington. 12, 5nli. In amt.
lidjen Ureisen verlautet hier, das;
Carranza'S Truppen jetzt die Haupt
stadt Mexiko loieder besetzt habe
und dast Carranza, wenn es ilnii ge
lingt, Nuhe und. Ordnung im Lan
de wiederherzustellen, auf Aiierken
nung seitens der Ber. Staaten als
Präsident von Meriko rechnen kann.
Aus Guaymas, Meziko, kommt die
Meldung, das; das auf heute nge
setzte Bombardement dieses Hafen
Platzes diirdj das Carranza ttanonen'
boot Guerrero nur durch das Ta
zwischeutreten des anierikaiiiichen Ad
nnrals Thomas verhütet ist.
l'lmwl an IkpIiii und Ueberau
Iirei'gnng. vlrc l.'mni.uidanten
iiiu;ten (cunilt nelir.r.idieii, uiu die
'Leute in der ,and zu bebalteit.
Mamisd'afieit, die im zweiten (Graben
logen, ntunten auf diejenigen im
ersten feuern, wenn sie sich jd'.wad?
int Angriff und Lust zur Flucht
zeigten. -
Britisches Schlachtschiff beschossen.
Äonstantinopel, über London. 12.
Juli, (iin britisches Schlachtschiff
von der Nelson ..lasse wurde Sams.
tag von den türkiicheit Forts bei
(Mm Tepe unter Feiier genommen.
Mehrere sckzwere f'eschosse erplodir
ten liber und an Bord des britisdien
Schlnchtsduffes und richteten unge
heuren Tdiadeu an. Tas Schiff er.
schien in Begleitung von 4 Torpedo,
booten gegen Abend auf der Höhe
von Aaba Tepe und eröffnete auf
die tiirkisdwn Befestigungen Feuer:
etwa 200 Schüsse, wurden abgegeben,
wobei ein Türke getödtet und zwei
verwundet wurden.
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sprkttainiqrn statt; ober auch bis Ar
tillrif brllinliat sich n brn Miimpfr
in tirrvurragruber Wfisr.
Wüvrr'Tisirikt hat brr 'vrind
nirrr Strllunqrn bn rrrnrs (n
Wourr it iiscr Frnrr gknoinmrii nud
srbie zum Stitr, an; bir Tculsdint
vermochten nidit, vorzndrittstkii, bod,
kam r zit ktrskigrn Mäii.pfrn, bei
hirlchrn brtoe Seiten schwere Verluste
erlitten.
In ben Vvgesrn licficn die Teiit
fchen nahe unserer Hauptslellun
mehrere Minen springen nb niiter
nalimen bann einen Znfankeriean
griff, bei aber abgeschlagen würbe.
Bon Il'Boot bombardirt.
London, 12. Juli. Ter in
Grimsby beheimathete Fischerdamp.
fer Fleetword kam heute schwer be
schädigt infolge einer Beschießung
durch ein deutjches UBoot im Hei
mathöhafen ivieder an. Ohne War
nung angeblich feuerte das UBoot
9 Granaten auf den Dampfer, wo
durdz ein Mann der Besatzung ge.
tobtet und mehrere andere sd)wer vcr
letzt wurden.
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Tausende verhungern in Mexiko.
Ein in Omaha alter Bekannter,
Joseph L. Sdiwarz, hält sid auf der
Turchreise hier im Hvtel Fontcuellc
auf und erklärte auf Grnub eigener
Anschanuitg, das; in Mexiko Tauseif
de Hunger? sterben.
Herr Schivartz ist erst kürzlich
wieder aus Mexiko nadj hier zurück,
gekehrt üb wies darauf hin, baß rr
nicht nur bie Lager ber verschiedenen
Parteien besucht habe, sondern ba
er auch überall gefunden habe, das;
bie größere Mehrzahl der Mexikaner
jetzt für Frieden sei.
Trohnngen gegen britischen Bot
schaftcr.
New Orleans, La.. 12. Juli.
unter dem Verdacht, einen Brief mit
der Unterschrift Pearse" an eine hke.
sige Zeitung gerichtet zu haben, wur
de hier Hans Halle verhaftet. In
diesem Briefe soll er nämlich Tro
hnitgen gegen das Leben des bri
tischen Botschafters in Washington
und I. P. Morgan'ö ausgedrückt
haben. Auch soll er darin erklärt
haben, das; zlvei britische Dampfer,
die auf dem Wege nach hier befind,
lickzen Baron Napier" und North
Head", in die Luft gesprengt wer.
den würden. Beide Dampfer wur
den sofort drahtlos gewarnt.
Englands .ivnig baut noch auf Flotte
London, 12. Juli. Nach der
Rückkehr von einer Flottenbesichli-.
guiig richtete König Georg von
Großbritannien folgendes Sdireiben
an den Admiral Jellicoe: Ich hatte
das Bergnügen, den größten Theil
der Offiziere und Mannschaften der
Flotte zn sehen und habe die Gc
dnld und den entschlossenen Sinn in
dem monatelangen Warten kernten
gelernt. Ich kenne mm die ernte
redschaft zwischen allen lllassen und
dieses überzeugt mich, das;, vann
auch der neue Schlachttag kommt,
meine Marine frische Lorbeeren zu
den alten pflücken wird." (Oder
auch nicht I)
Ante tödtet ttinb.
Blair, Neb.. 12, Juli. Als die
10 Jahre alte Heleit Pomtds gestern
Abend noch Brod holen wollte, ge
rieth sie in der Eile vor das Auto
des südlich von hier wohnenden
Farmers Jolm Nelson. Sie wurde
Überfahren und erlitt so sdiwere
erletziinge't. das', sie starb. Nelson
soll keine Schuld treffen.
Zur letzten Ruhe.
Nochester, N. A, 12. Juli. Un.
ter großen Feierlichkeiten wurde hier
die Leiche des hier verstorbenen Erz
bischofs Ouigley nach Chicago über
führt. Ueber 100 Priester aus allen
Theilen des Landes hatten sich dazu
eingefunden.
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., i I f iiÜ.I'l ii'.f ': f ' ,i !
I: kü'.'iwlki ::!( I.j'flt l.'fc; 1 litt
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!;; '. ?, dü; e:e :'.rernTM d r 'i'er.
ris'en i: I,! fiei.':!i:rii s.i, euch nur
ein? e:n n'-:!' . letzketeu zugehenden
'cht jü verzidikeu. d.is; ondrerseits
nur ,,,H die 'erinluTung Teutsch
I.iiid'o nir die 'id er'.if.t ji'Mvr ame
riktiiMiduT Pai!ag,eticht''e. die keine
MiMtevlMiide jiihrteu, zu sorgen, be
lichtet n-erden müsse. Alle anderen
(i;.-r! (Meine sollen jedod) ntigeldtch zu
niefgeniuieit werden, üa heisst fer
i;er, d.iij der Veit Lansnig zu be
arbeitende Entnnirs erst nach Fertig
stellung dem Präsidenten unterbreitet
werden und das; dieser dann über
die einzuschlagende Haltung entschei.
den solle. Ter amtlidie Tert der
deutsdien Antwort traf am gestrigen
Sonntage hier eiu und weicht der
selbe von dem Von der Ass. Presse
bereits Freitag übermittelten mir um
wesentlich ab.
Nlil' ;5 1
siidlilli liim üiililin!
Bri .(iriuMiDfliUti rammt cö j .vinut
l'sc. llirlchk tilr crl'iiiidclcil,
,'ik,srrich ltcslchrii!
Poliilschk Vtglonürr himpscit utt öilScnuniltjt
Cfiii'fila
y'.viif. i'.
'frrlmrr 'i'fndif.
r Ve;-.
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Feinde wollen Emden" ehren.
Sidney. N. S. W.. 12. Juli.
Wie jetzt offiziell bestätigt wird, hat
die Landesvertheidiugngs . Perwal.
tnng einer Firma den Auftrag zur
Bergung des deutschen Kreuzers
Emden" ertheilt. Die Emden"
wurde bekanntlich von dem stärke
ren australisdien Kreuzer Sidney"
bei den Coeos.J'useln, sudlich von
Hinter.Jndien, im indischen Ozean
versenkt.
Die beste und billigste Zeitung in
deutschem Druck!"
Jdaho Falls, Jdäho, im Juli.
Täglidze Omaha Tribüne.
Werthe Herren I Hiermit schicke
ich Ihnen $2.00 für die Tägliche
Tribüne". Ihre Probenummern ge
fallen uns sehr gut, und es ist wirk,
licki die billigste Leitung., die id)
kenne in deutschem Druck. Wir kön
neu auch gewisz stolz sein auf unser
Heimathland, trotzdem es jetzt schied),
te Zeiten durchzumachen hat. Und
wir müssen an die Worte denken:
Teutsches Herz, verzage nicht! Thu'
was dein Gewissen spricht!" und wir
hoffen das; wir dann mit !)lecht sin
gen können: Teutschland, Teutsch,
land über Alles!" Hier in Jdaho
Falls und Umgegend giebt eS auch
eine Anzhl Teutsche: die meisten
sind Farmer und alle haben ein war
mes Herz für das Wohl ihrer alten
Heimnth. Tod) wir lieben andi un
sere neue Heimath und können uns
glücklich schätzen, dasz wir hier in
Amerika sind. Aber unserer Mut'
lersprache wollen wir Iren bleibe
und sie nicht vergessen, and, nicht un
ser liebes deutsches Baterkind.
Ad)timgsvoll zeichnet
John Niederem.
Omaha, Comieil Bluffs und Um
gegend: Morgen voraussichtlich Ne
gen und Gewitter, nicht viel Aende
rung in der Temperatur.
Tasselb'e gilt für die ganzen
Staaten Nebrask? und Iowa,
Tas Untcrsccvcrhä'ngniß.
London, 12. Juli. Tie Liste
von Opfern deuiscker Tauchboote hat
sich um die britisd,en Inseln herum
beinahe verdoppelt, seit den briti.
fchen Reedern gemeldet worden ist,
das; die deutsche Admiralität ihre
Nnterseeflotte bedeutend verstärkt ha
be und entsd)lossen sei, die britischen
Schiffseigenthümer zu terrorifirenl
Tie britische Admiralität meldet
jetzt amtlich, dasz genau 200 britische
Schiffe in der .?iegözonc versenkt
worden seien, seit die Deutschen ihren
Taud)bootkrieg gegen Handelsschiffe
am 18. Februar eröffneten. Die
betreffende Zusammenstellung geht
bis zum 7. Juli.
Am 31. Mai hatte die britische Ad
miralität erklärt, daß bis dahin 130
britische ,,Nriegszone".Opfer zu der
zeid)nen gewesen seien, d. h. durch'
schnittlich jede Woche 8 seit dem 18.
Februar. Jetzt sind es aber durch
schnittlich schon 14 in der Woche oder
2 für jeden Tag! (Dabei sind diese
Admiralitätsberichte. Meldungen von
unabhängiger Seite zufolge, noch sehr
unvollständig!)
Unter jenen 200 zerstörten briti
schen Fahrzeugen waren 102 regel.
rechte Kauffahrteischiffe und 98 be
deutende Fischerboote mit einem ge.
sammteil Tonnengehalt von 312,.
014.
Die britische Admiralität versichert
jedoch, 23,619 Sckiiffe seien seit dem
18. Februar in britischen Häfen ein
oder ausgelaufen.
Bryan iiber Zeitungskommentare.
Los Angeles, Cal.. 12. Juli.
Der frühere Staatssekretär W. I.
Bryan gab hier gestern eine Er
klärung ab, daß die ' Kommentare
der meisten englisdicn Zeitungen in
den Ver. Staaten direkt unneutral
seien, da sie die Sad)e der Alliirten
bevorzugten. Er fügt jedoch hinzu,
das; dr grosse Theil des amerika.
ischen Bolkeö neutral denke und je
den Schritt des Präsidenten, ameri
klinische Schisse aus der Gefahren
zoue fernzuhalten, mit Freuden bil
lia.cn würde."
König Lubwiff Felbmarschnll.
Berlin, über Amsterdam und Lom
ooii, 12. Juli. König Ludwig
von Bayern ist in Anerkennung der
glänzenden Leistungen der baperi
scheu Truppen in Galizien vom Kai.
ser zum' Feldinarsihall ernannt wor
den.
Auch Türkei hat gute Ernte.
Berlin. 12. Juli. (Funkenbericht.)
(silier aus Konftantinopel eingetros.
semm Tepesde uch hat der türkische
laiidwirthsdiastlid) Minister amtlich
bekannt gemacht, dast .die Ernte in
der ganzen Türlei diesmal ansge
zeichnet sein werde. Die Regierung
bat and) viele lanöwirthsdastliche
il'uisrfiinen . gekguft, damit . Alles
schnell gccriitet werden kamt,
i,
. - U.:-.r d:? r. .!,' n,; ;,t tv
l. r , : ' ,, !." ,!'. i!
''i:-e,-d d.i deull.k-.' r'.-.zz.lik't:
N.'i d.!'-e!i ist ü:t ,-..'.! ,;e nrfer
iiiett. im siid',!,!l,,!'ett Nri.t
t !..?!er o: '.uirrrd de? leij-
l.'ti l.t.te t f tu dem !!!mu!ie 1. 1 r -!:.:!)
im iktfsiuiunrn zu luchtfti
Mauti'fett acf.'.r.iiu'ii, weldse alle für
tut 5 einen aünjttgeit Verlauf nah
n:c. lUracinistaui Ii'gt !N Met
len si.Mid) von Liihitn.) 2or.it h.:t
sich nichts von Wichtigkeit ereignet.
Kein Wiener Bericht.
Wien über London, 12. Juli.
Das Mriei-gamt beriditete gestern
Abend Folgendes: An den Fronten
hat sid) nichts ereignet, was des
Meldens werth ist."
Was Petrograd meldet.
Petrograd, 12. Juli, über Lon
don. Das Krieasaint meldete ge
ftern Abend Folgendes: In der Nadzt
vom i). auf den 10. Juli madste die
Garnison von Olsowetz einen Aussall
und zerstörte mehrere feindliche Mi
nett. In dem Edvabno-Distrikt er
oberten wir zwei feindliche Minen,
gollerien und sprengten sie in die
Luft. Auf der Josefow-Bychawa
Front dauern die Kämpfe an. Ter
Feind ist nod) immer im Besitz des
von ihm eroberten Hügels 118 und
der Koverst'Farm. Von dort aus
unternahmen die Teutschen mehrere
heftige Angriffe, weldie jedoch von
uns abgesdllagen wurden. Südlich
von Bychawa nahmen wir 900
Mann, darunter 14 Offiziere, gefan
gen. Auch eroberten wir drei Ma
fchinengewehre. Auf den anderen
Fronten hat sich nichts Wesentliches
ereignet. (Die Geschichte mit der
Gefangennahme von 900 Mann ist
natürlich nicht wahr, aber irgendwie
müssen die Russen doch siegen.)
Der englische Kohl.
London, 12. Juli. Hiesige Mi.
litärkritiker behaupten, der Umstand,
daß die Armee des Erzherzogs Jo
seph Ferdinand durch die Russen
zum Stehen gebracht worden ist, hat
der Armee des Feldmarschalls v.
Mackensen eine sckjwierige. Arbeit aus
gebürdet und man glaubt hier auch,
dasz die drohende Offensive der Deut
sdzen im Westen dadurch in die Brü
che gegangen ist. Es steht eher ein
gewaltiger Vorstosz der Alliirten auf
dem weftlickzen Kriegsschauplatz zu
erwarten. Es wird darauf verwie
sen, daß die Armee des 5kronprinzen
im Woevre-Distrikt seit den letzten
paar Tagen nicht mehr angegriffen
hat; und die Kämpfe in jenem Rau
me sollten doch die Einleitung zu
einein allgemeinen Vorgehen "im We
sten bilden. (Sie mögen sich nur
beruhigen, ihre Stunde wird schon
kommen.)
Die Briten haben, in Ueberein.
stimmung mit den fraitzösisichen Bc
richten, die deutschen Angriffe ab
geschlagen. Berliner Berichte aber
melden, das; die Briten angriffen und
von den Deutsdien mit blutigen
Köpfen heimgeschickt wurden. Aus
der Lage der Dinge bei g)?rnt aber
scheint hervorzugehen, daß weder die
Deutschen noch die Engländer uam
hafte Erfolge dortselbst aufzuweisen
haben. Hiesige Militärkritiker be
Häupten, daß die Deutschen cntsck)los
sen sind, ihre Offensive gegen die
Russen planmäßig zur Ausführung
zn bringen bis ein weiterer wich,
tiger, Sdzlag gefallen. Offenbar
wäre die Bahnlinie Lublin-Kholm
bereits in dentsihem Besitz, wäre der
Vormarsd) des Erzherzogs Joseph
Ferdinand nidit zum Halten gebradzt
worden.
Aus neutralen Reidien wird ge
meldet, das; die Deutschen zahlreiche
Truppen, die für die westlidie Front
bestimmt waren, jetzt nach dem Osten
senden. Man ist sidz hier nicht ganz
klar darüber, ob die Russen sich wei
ter nach dem Bttg zurückziehen wer.
den und die. Festungen Jvangorod
und Warschau preisgeben werden,
oder ob sie gesonnen juid, sich unter
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uhergebkit wurde. Inloat: f-lcidt tMdj
i Bim t na des Kriegs sormirien pol.
ntsd:e Freiwillige, tnele sich zum
gr.chlen Theil o;i k inwelniern P.
len? zuf.imwenieyten, die Politische
'Legten. Irr erste und kleinere Theil.
der eilt Regiment unisasit. hat wäh
rend des ganzen Jtriegfä unter dem
Kommando von Oberst Haller ge.
kämpft, und zwar in den verschiede
nen Theilen deö Karpathengebirges.
Der zweite Theil, der zwei Reg,,
ntenter, zwei Schwadronen Kavallerie
und drei Batterien, alles in allem
10,000 Mann umfaßt, wurde nack)
verschiedenen Siegen über die Rus.
seit, die nebenbei jeden gefangenen
Legionär aufhängen, weil sie voraus,
setzen, daß er russischer Unterthan
ist einer österreichischen Brigade
zugetheilt, indem sie eine Tivisioa
unter General Twiski bildeten. Sie
kämpften in zehn Schlachten in der
Bukowina und Galizien und ver
nichtetcn während der Schlacht bei
Kirlibaba das 71. russische Regi.
ment. Die Division nahm an allen
Kämpfen. Mühen und Strapazen, an
Hitze und Kälte, zusammen mit der
südlichen österreichischen Armee theil.
Endlich ' hatte die Legion in der
Schlacht bei Korolawka schwere Ver.
luste, aber ihre Reihen werden im
mer wieder durch Freiwillige aufge.
füllt.
Italienischer Angriff scheitert.
An der Tyroler Grenze werden die
angreifenden Italiener zurück
geschlagen.
Wien, über London, 12. Juli.
Der österreichisch-ungarische General
stab meldete gestern Abend von dem
italienischen Kriegsschauplatz Fol
gendes: Ter Kampf um Görz her
um hat abgeflaut. Zivei italieni
sche Flieger wurden zum Mstieg ge
zwingen. An der Kärrner und
Tyroler Grenze fanden Geschütz
kämpfe und vereinzelte Gefechte statt.
2 Bataillone griffen Colidilian in
der Nähe von Backstein an und wur
den zurückgeworfen. Sonst herrscht
in den letzten 24 Stunden sehr we
nig Thätigkeit an dieser Front."
Hcdin bewundert Tentschland.
Stockholm, über London, 12. In
li. Svenska Dagbladet veröffent
licht ein Interview mit Sven Hedin,
dem Geographen und Forsänmgsrei
senden. Ein großer Raum wird
seiner Besprechung betreffs der Hal.
tnng des deutsckzen Volkes dem Krie
ge gegenüber zugewandt. Er er.
klärt, daß die Deutschen keinen
Wunsch nach Frieden auf Grund
von Mangel an Lebensmitteln oder
Erschöpfung oder Knegsmüdigkeit
zeigen. Zum Schluß wird folgender
Auöspruch von ihm angeführt:
Deutsdjland wird gewinnen oder
von der Erdoberfläche versdzwinden.
Es gibt kein zweites."
Kämpfe in Franz.Lothringe.
Berlin. 12. Juli, über London.
Vreßmeldungen vom westlichen
Kriegsschauplatz besagen: Durch ein
erfolgreid)es Angriffsvorgehen der
deutschen Streitkräfte in Französisch.
Lothringen ist die deutsche Linie, wel
che St. Mihiel (bei Verdun) vom
Süden her schützt, verstärkt worden,
und ist den Franzosen ein Vortheil,
welchen sie anfangs Frühjahr in die
ser Gegend errungen hatten, wieder
zu Nidits zerronnen. Im Uebrigen
aber ist die militärisdzo Lage an den
westlichen Fronten so gut. wie un
verändert.
Weil cr die 8 ,und L.jälirigen
Geschwister anders ohne Grund
geschlagen halte, wurde Eustüw Bu
cketto um $23 unb Kosten gestraft.
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