Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, July 05, 1915, Image 6

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cm solle. Wetnel erf iä r'e fch bereit
cen i-oaneiixcr zu naxen ur.3 o;e
ticfjngcnen von irjrtr Befreiung zu
unterrichten, bedang sich cicr üu4,
daß Pierre ohne Widerspruch feinen
Anordnungen ,t.;t leiste.
Als die Tür sich ouftai. Profite
Werner zurück. Eine dumpfe, inil
widrigen Tünsten gemischte Lusl
schlug ihm entgegen: es bedürfte gro
ttx Ueberwindung, den Ekel zu un
terdriiden, der ihn erfaßte. Was er
aber sah, war noch schlimmer.
Auf dünnem, muffigem Ttrohla
gcr lag ein halbes Dutzend Solöa
ten, bleich und abgemagert. Beim
Nähertreten sah Werner, daß sie on
Handen und Fußen aefenelt waren.
Ein rascher Blick des Verständnisses,
und die Retter machten sich daran,
die Stricke zu zerschneiden.
Werner sprach einige Worte zu den
Gefangenen, die deren Teilnohmslo-
sigkeit in frohe Erregung veiwandel
ten. Ihr Versuch, sich aufzurichten,
mißlang. Tie durch die Feuern ein-
geschnürten Glieder versagten den
Dienst. Erst allmählich gewannen die
Leute so viel straft, sich zu erheven
und einige Schritte zu machen. Noch
eine kleine Pause, dann schleppten sie
sich langsam, ihren Führern folgend
die feuchten Stufen empor, auf denen
sie wiederholt ausrutschten. Endlich
waren sie oben und sanken erschöpft
auf die Sturn.
Während Pierre für Speisen und
Getränke sorgte, gab sich Werner den
Soldaten zu erkennen und ließ sich
von ihnen über ihre Kerkerhaft bt
richten.
Es war eine traurige Schilderung
von schnöder, grausamer Behandlung
und elender Ernährung, die die ar
inen Teufel aus ihrer ausgetrockneten
Kehle abrangen, und mit tierischer
Gier machten sie sich über die Spei
sen und den Wein her, die der frei-
gebige Wirt ihnen auftischte.
Werners Vorsicht forgte dafür,
daß sie des Guten nicht zu viel ta
ten. Er gönnte den Leuten noch ei
nig Zeit Ruhe, während er mit flie
gendem Stift einen gedrängten Rap
port für den General niederschrieb,
und ihn dem unter den Gefangenen
sich befindenden Unteroffizier über
gaö mit der Weisung, sofort die
Leute zur Wache zu führen und sich
von dort mit dem General in Ver
bindung zu setzen. Er gab genau die
Richtung des Weges an und schärfte
tiefstes Stillschweigen ein.
Eine große Erleichterung überkam
ihn, als er die Soldaten in Sicher
heit wußte. Nun galt es, die Spuren
des Befreiungsaktes zu verwischen.
Er stiege mit Pierre in den Keller,
schloß beide Türen ab und nahm die
Schlüssel an sich, um einer Entdek
kung des nächtlichen Unternehmens
vorzubeugen. Daß Pierre schweigen
würde, lag in dessen eigenem Inte
resse. Jetzt hielt Werner nichts mehr
zurück, den willfährigen Wirt über
seine eigene Person aufzuklären.
Der gute , Pierre war wie aus
den Wollen gefallen, und als ihm
der Offizier völlige Straflosigkeit zu.
sicherte, kannte seine Ergebenheit keine
Grenzen. Also so waren die Preu
ßen. die seine Landsleute als roh
und dumm verschrien hatten! Ein
einziger von ihnen bot einer ganzen
Bande .Trutz und brachte das Unc:-
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General ooisicllen kann."
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sofort berufen, und als sie wieder im Oianueiaa brachten xs
Konferenzzimmer versammelt waren, uic, m utezierige eiteryor
hörten sie mit grenzenloser Ueberra- unter un,ern Brüdern n Slrctne
sckllna die Kunde vn den näcktli'n angerichtet haben, wird doppelt und
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5 de5en:!,5. als er Hunaer unöM. r;:. t"ll
aus den blassen, abaemaqerten ?XlMr M'agr sur o, wmaq uns
Geuchtern los. Jetzt galt es ent chie- y..u -'"
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Borfällen.
Während' in den Straßen von
Epernay das gewohnte Straßenleben
sich entwickelte, belebter und froher
als fönst, da der Verkehr nicht mehr
durch strenge Maßregeln eingeengt
war, während die Verschwörer sie
berhaft und erregt dem Abend entge
genharrten, der ihre bisherige Erfol-
ge krönen follte, bereitete sich am grü-
nen 2l?ch ein Werk vor, das verhäng-
nisooll für die Verbrechergesellschaft
werden sollte.
In der Schenke des Schwarzen
Kaninchens" ging es am Abend des
gleichen Tages hoch her. Mit Ein
bruch der Tämerung bekam die Wirt-
chaft ungewöhnlich starken Bezuch.
der nach und nach weiteren Zuzug
erhielt, bis beide Schenkzimmer dicht
gefüllt waren. Ein dicker Tabak-
qualm quoll zur Decke, und wirrer
Redeschwall füllte die Räume.
An einem Tischchen unweit des
Eingangs ging es etwas stiller zu.
Hier steckten drei Männer, die sich
durch ihr selbstbewußtesAuftreten von
den andern unterschieden, die Köpfe
geheimnisvoll zusammen und tusche!-
ten miteinander.
Seid Ihr des Teufels, Nicolas."
murrte ein vierschrötiger Mensch,
,Jhr wollt Ausnahmen machen? Ich
aae Euch, hin müssen die Hunde
ein, alle, alle!"
.Das kann uns bös ausschlagen.
Glaubt Ihr denn, die seien nicht auf
der Hut?"
Nicolas, Ihr leid eine Memme!
Ein Franzose nimmt es mit drei
Deutschen auf, das merkt Euch!"
Wozu der streit? warf der
Dritte beschwichtigend ein. Von uns
wird jeder seine Schuldigkeit tun.
Aber den Kapitän muß ich lebend in
meine Hand bekommen! Mit dem
habe ich eine alte Rechnung zu beglei-chen."
Schade drum, brummte Jules,
ich hätte nicht viel Federlesens ge-
macht. Aber, wie Sie wollen, Herr
Baron."
Was ist's aber mit den Eefange-
neu? Was fangen wir . mit denen
an?"
Die lassen wir ruhig unten lie-
gen. Bei der Atmosphäre wird ih
nen bald die Puste ausgehen."
Ihr wollt sie. elend verhunzern
lassen?" rief NicolaS.
Warum nichttVielleicht krieaen-sie
noch Gesellschaft, wenn unser Schlag
glückt. Dann können sie sich nicht
über Langeweile beklagen.
Ihr seid des Teufels. Jules!"
dreifach gerochen werden. Die bei-
den Anführer sind in wenigen Minu
ten in unsern Händen, wir werden
hier Gericht über sie halten, aber die
Hauptsache, das schwierigste Werk
sieht uns noch bevor. Wir wollen,
hört ihr, Franzosen, den höchsten
Offizier der Prussiens, den Genera!,
der erst aus Reims gekommen ist,
uns zu fangen, mit unsern Händen
herausholen aus der Mitte seiner
Soldaten. Tann werden sie zittern,
unsre Feinde, und bekennen, das; ge
gen unsern Geheimbund ihre Macht
versagt. In 'unsern Gewölben haben
noch genug Gesungene Platz. Wenn
ihr eurem Schwur treu bleibt, wenn
ihr euch als echte Franzosen bewährt,
dann werden wir unsern Unterdrük
kern eine Stunde bereiten, die sie mit
Schrecken erfüllen soll. Alles für
Frankreich, alles für die Rache!"
Dröhnender Beifall, jubelnde Rufe
folgten den Worten. Die Menge war
begeistert, fanatisiert. Raoul kannte
seine Leute. Während die Versammcl
ten sich in einzelne Gruppen sonder
ten und mit glühenden Augen und
wilden Reden sich immer mehr erhitz
ten. beschick der Baron die Unteran
führer zu sich und betraute sie mit
ihren Aufgaben. Sobald die beiden
Offiziere, lebendig oder tot, in den
Händen der Rächer" seien, sollte der
Hauptschlag geführt werden.
Es wurde verabredet, Jules solle
an die Schildwache vor dem Kom
mandanturgebäude herantreten, unter
dem Vorgeben, die Hilfe des Wacht
kommandanten in Anspruch nehmen
zu müssen. Seiner Bärenstärke werde
es ein kleines sein, über den Posten
herzufallen und ihm die Kehle zuzu
drücken. Die andern, die ihm unbe
merkt gefolgt, sollten sich blitzschnell
der Gewehre bemächtigen, ins Wacht
lokal dringen und die Mannschaft
unschädlich machen. Das übrige, die I
Festnahme des Generals, werde keine
großen Schwierigkeiten mehr machen.
Je ruhiger und rascher der Ueberfall
vor sich gehe, desto unheimlicher wer
de er Wirten.
(Fortsetzung folgt.)
dem sich era zusammennehmen, um l ,,,n n-wn ,i,sx",.i ,,.i rers:,!',!, k,,nn II'.'I !.,,'!.'
in ,e..itk ki.k ur Teilung zu ge-. :rei!e Diesen als .piekgen?ien. , Weib s ei t leuchten, von dielet
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yareil sie lamtlich beneidet um ihn. ! den: sie war eben eine '-licae. ein et
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gleich er mit einem Fehlet behaftet 'nzglmliches Tier. Die andere cler.
sie andere war ein Wunder en Klug-
Stunde an lenchte wie ein heili-
cstklluni'.'nweisunz.
Diese itülier werben an Irgend
eine Ad: eise gegen Einsendung tti
greife nesckickt. Man gebe Nummer
und Grcse na cit volle Abrede
oca Feuer, und sie begreift ihn mit ; deutlich geickiieben an und schicke den
vollem, seligen Gemüte.
Der Arzt ist bald erstaunt über
ist. den sie allerdings erst jetzt zu tu
merken scheinen!
Nun. sie will nicht boshaft sein!
Es mag wnen gegangen sein, wie ward sie mir als ein Spielzeug, ward j Krankenlager. Sie verdrängt lang-
iyr ,e.o,i; te ijci im ttjttn Liebes- m,t em Fteuno. wie mir s ein gleich- sm die Pflegerin, und alles, was!
enizuaen sat reinen ,eyier geyalten. aitnaes 'iKen,a;en:ino lauin nattt rotehtig ist. schafft lie schliefich nl
moi sich jetzt allmählich doch als werden können. Ich liebte sie unbe-, lein: nur untersiützen darf sie' die nn
Eoupon nebst 10 Eentt für jedes
bestellte M ustet en caZ
Om&h& Tribüne Pas kern Dept
1311 Hard St.
solcher erweist, und jene so lange schreiblich. Ich lehrte sie .unkislücke,
nicht, als die Möglichkeit, ihn jum einfache, schwierige, seltsame: sie be
Manne zu gewincn. ihre Augen blen-. wältigte alle leicht und mit freudigem
bete! ! Eifer. Was sie leistete, würde in
Heinrich ist derb gerade ohne alle, einem Zirkus rauschenden Beifall Ir' Sein Stöhnen reißt ihr da
uno 'M..n,ear yaoen: 'Hetz auf. Sie möchte den jammern-!
L'S T TJLJI'I.S & .?. id.n Mann auf ihre Arme nehmen!
fli-H 11.111, utl lUlCII UUlJCll ! ..U11C9 IfUlUC Clll ;UUl US, iUUIUC
hat er allerdings dazu einen Ansatz wie besessen im Hofe herum, trampelte
genommen, sich aber ,u Elfabeas Er-seinen Hund nieder, sp'cßte meine Zic
getzen wie ein täppischer Bär anae-ige auf, schleuderte sie hoch, und als
stellt. Sir .Mt dann Besserung aus! sie niederfiel, war der einzige Freund jbir, v- fc.f Ü&er flf, 'ä unbi
nK'n Ue rme, so heiß- unau.spchl liebe! , Ich teile deine!
v.j" 4 j u. wuu jj viiji v miy ' yvi iv vtt -ctviti rwi.
eingesehen. Er tut iht und andern! Kreischend flieht die junge Frau
alles, wozu irrn die Wärme und von jkm wea.
cere, ihr die Mühsal und Beschwer
den erleichtern
Freilich innerlich ist sie nicht so
ruhig. Sie leidet mit Heinrich!
und umhertragen wie ein kleines
ttind, vielleicht wurde et stiller wer
den. Sie möchte ihn an ihre Brust
betten und trösten: Ich bin ja bei
Güte seines Herzens antreibt, galant
lt er nicht!
Seine Gemütsverfassung erkennt
man schon auf zehn Schritte Distanz.
Es fällt ihm nicht ein, zu Hause,
wie draußen in der Welt sich irgend
zu verstellen, wenn er etwa ärgerlich
ist oder Eile hat oder eine unsympa
thische Person ihm ihre Gesellschaft
aufnötigt.
Alles, was er spricht und schildert,
bringt er höchst schlicht und ohne An
sehen, ohne Aufputz und Effekt her
aus. Sie gesteht sich zuweilen grol
lend. daß er ein großes Talent besitze,
alles und jegliches ins Einfache. Be
scheidene. ja Gewöhnliche zu ziehen.
Sie aber ist in einer überaus ver
feinerlen Atmosphäre aufgewachsen,
in der Ritterlichkeit. Schick. Eleganz
und äußere Lebensart eine bedeutende
Rolle spielten. Da ist ihr nun man
ches an Heinrich nicht recht!
Und es verdrießt sie. daß sie oft
von den Freundinnen und Schwestern
hören muß: Du, dein Mann ist ein
schöner Bauer! Ist mir heute bcgeg
net und hat mich kaum gegrüßt!"
Oder: Er nahm mir nicht mal ein
Paketchen ab und sah doch, wie ich
veiaoen war!" Oder: Er bot mir
Liei'el hieß sie! Bauer, der du
bisi! Bin ich denn eine Geiß?!"
Verblüfft starrt sie Heinrich an.
Hat er eine Dummheit gesagt? Mit
hilflosem Gesichtsausdruck steht er
da und kratzt sich die Wange.
Das war nun wirklich gut ge
meint, Frauchen! Wenn ich an meine
ugendgcspielin denke, wird mir ums
Herz so warm! lind der Name ist
mir wirklich so arg lieb und. . ."
Ein Bauer bist du! Recht ha
den alle, die dich so nennen! Wenn
diese Geschichte eia Mensch gehört
hätte, löi.nte ich mich nimmer sehen
lassen!"
Aber es hat sie ja niemand gehört,
und ich sprach dir nur davon, damit
du eher begreifen. . ."
Nichts begreise ich", fällt sie zor
nig ein. als daß du wirtlich und
wahrhaftig ein Bauer bist! Mich Lie
sel zu benamien und noch dazu .aus
Anhänglichkeit an solches Tier! Ach,
was wetdc ich cm deinet Seite noch
zu leiden haen! Du wirst deine
Herkunft nie überwinden können!"
Tu kanntest meine Herkunft!"
spricht er gekränkt. Ich habe nie
mals ein Hehl daraus gemacht, im
Gegenteil: ich bin stolz, trotzdem ich
dies und das nicht an!" Oder: Et aus einsacken, ländlickien BerbMnis-
trug mir meinen Umhang und ließ sen hervorgeganaeu bin. ti so weit
if. 1 V. "v i r "r tu t r i r i 1 ' . . . " ' I
ii in cen jioi tauen r uno jo ycltzt gebracht zu haben! Uebriaenö. auch
Die Brandung an der ckile
uischen Küste erreicht stellenweise 100
-125 Fuß, '
An der atlantischen Küste,
von Maine bis Florida, wurden in
einem Jahre 6,6.1.203 Gallonen
Fischtrau und 38.520 Donnen Fisch
dünger gewonnen, im Gesamtwert
von $3,CÜÜ,155.
es weiter. Die lievenswürdiqe Be
nennung Bauer" hat sich nicht in
Elsabeas Ohr festgesetzt, sondern ist
schon in ihr Denken übergegangen.
Sie wendet sie im Stillen bereits sel
bec an!
Grüß dich Gott. Liesel!"
Was fällt dir ,in? Liesel! Du
sagst es schon einige Male: Bin ich
denn die Ftau eines Arbeiters?"
spricht sie empört.
Gottlob, ja! Eines Arbeiters
im besten Sinne! Ich schmeichle mir
sogar, ein fleißiger Ketl zu sein!"
Ach was! Ich meine etwa die
Frau eines Schuhmachers! Der wag
seine Frau Liesel rusen!" "
wenn meine Herkunft eine andere ae
loefen, wäre ich ni: solch ein Hampcl
mann geworden, er der Einbildung
engherziger Mensche,, gemäß bald so.
dann so zappelt! Aus Ueberzeugung
und innerstem Trieb, aus Abscheu vor
diesem glatten, nichtssagenden, et
lczenen Wesen, und Benehmen nickt!
Müßte mir ungeschlachtem Burschen
auch gut anstehen, so katzenbuckclnd
und ratzfüße ziehend mich abzupla
gen!'' Das verlangt keine Seele von dir!
Doch könntest du immerhin gegen
unsere Lerwandten und. Freunde et-
was höflicher und rücksichtsvoller
Pein! Ich will sie dir lindern! Und
ich werde dich gesund pflegen!
Und zu all der Qual, die sie mit
Anstrengung verbirgt schläft sie keine
bekunde, genießt nichts, als manch
mal einen Schluck stärkenden Weins,
der bereit steht für den Kranken, sie
umsorgt den Gatten mit aufmerksam
ster Genauigkeit und vollbringt so,
was nur die echte Liebe zu verllbrin
gen vermag.
Und endlich, endlich haben sie ihn
durch, ie Gefahr ist vorbei,' et er
holt sich. Da ist Elsabea. als müßte
sie die Arme ausbreiten und schreien,
schreien, daß es bis ans Ende der
Welt tönt: Er bleibt bei mir! Ich
darf ihn behalten!"
Es ist am dritten Tage nach der
Krisis. Die Krankenschwester ist
fort; sie sind zum ersten Male allein.
Heinrich sitzt halb aufrecht im Bett.
Die junge Frau tritt ins Zimmer
und bringt ihm die Suppe.
ein Blick schweift ernst über sie
hin. Liesel", sagte er. dau siehst
schlecht aus! Hast du. . ."
UndU dann schweigt er verlegen.
Ihr Streit zieht ihm durch den Kopf.
Bis heute hat er nimmer ihren Na
men ausgesprochen und jetzt eben un
besonnen den, d?n sie nie mehr hören
w"llte!
Sie aber lächelt, und doch stehen
ihre Augen voll Tränen.
Er schaut sie scheu lind betroffen
an. Ta stellt sie die Tasse mit
Bouillon beiseite, fällt ihm plötz.
lich um den Hals und stammelt:
.Sag' Liesel. Geliebter, sag' wieder
Lieiel! Sag' ein langes, aeseanetes
Leben lang den Namen, den dein Herz
mir gab!"
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Der Prophet. Schnei
dermeister (zu seinem Nachbar, als er
einen Trupp Studenten als Kriegs
freiwillige ins Feld ziehen sieht): Die
kommen alle heil wieder zurück!
Nachbar: Woher wollen Sie das
wissen?
Schneidermeister: Die waren scheu.
ittn. Und noch mehr gegen deine von je her so schwer zu treffen!
Aiterkcnniing deutscher Schularbeit.
Ein belgischer Zensor, der die
Briefe deutscher Kriegsgefangener in
Brügge an ihre Angehörigen durch
zusehen hatte und offenbar ein
Mann von tiefstem Empfinden ist.
schreibt dem Nieuwe Notterdamsche
Eourail!" über die bei diesem Ge
schaft gewonnenen Eindrücke. Et be
richtet, wie es ihm eigentlich wider
''landen habe, die nicht für fremde
Augen bestimmten Herzensergüsse,
die besorgte Fragen nach dem Schick
sal und Befinden der in der Heimat
-urückgelnsjeneil Angehörigen durch
stöbern zu müssen. Nach seiner Dar
stellung zeigte,, sich die Mannschaften
in den Briefen an ihre Angehörigen
meist fröhlich und aufgeräumt, sie
drückten ihre Zufriedenheit über die
ihnen zuteil werdende Behandlung,
ihr Essen und Trinken usw. aus, die
Offiziere dagegen feien meist nieder
gedrückt gewesen über die ihnen auf.
gezwungene Tatenlosigkeit. Ein sehr
günstsges Urteil hat der Zensor, hin
ter dem man vielleicht einen in, Brüg
ge tätigen Schulmann zu suchen hat.
von den Leistungen der deutschen .
Volksschule gewonnen. Er bemerkt da-i
rüber: .Mas einen günstigen Ein
druck machte, war die nette, deutliche
Handschrift auf den Postkarten der
Soldaten, die doch zum weitaus gtöß
ten Teil einfache Bauctnjungen aus
Pommern, Mecklenburg oder Bran
dcnbutg waren. In ein paar Sätzen
teilten sie getade das Nötige mit; all
diese Menschen besitzen einen Grad
von Bildung, der ein schönes Zeug
nis ablegt für die Tüchtigkeit der
deutschen Volksschule. Gern lassen
wir dem Feind das Recht widerfah
ren, das ihm zukommt."
Im alten Rom wurden die
Portraibusten der Damen mit ab-
neymbaren Marmorpcrücken
die bei jeder Aenderung der
move m,t zeitgemäßeren ausci
wurden. Das war wohl der
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