Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, May 18, 1915, Image 7

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Abbildung 1,
reicht. Auch lost geschnittene Gürtel
jacken in verschiedener Lange werden
angeboten, aber auch sie sind in ihrem
unteren 2eil weit, damit sie den sal
llgen Bind nicht einenqen.
Um nun noch aus Einzelheiten der
Fruhiahrsmooe einzugehen, sei er
wähnt, daß der weitfaltige Rock, der
zum Teil in erstaunlichem Ausmaße
gezeigt wird, meist sehr kurz getragen
wird.
ES erübrigt sich dadurch die un
bequeme Raffung der 1 Stoffmengcn
bei schlechtem Wetter, ein Borzug. an
den die Sckopscr diellelcht gedacht ha
ben, ' obgleich das nicht sehr wahr
scheinlich ist, und das Bedauern über
dag Schwinden des praktischen bis
herigkn Straszenrockes nicht ganz vcr
gessen lassen wird. Die glüctlichcn
Besitzkrlnnen zierlicher Füßchen wer
den diese jetzt ausgiebig sehen lassen
können, sehr zum Nutzen der Stiefel
industrie. die sich denn auch rüstet,
den erhöhten Anforderungen an schö,
nem und vorteilhaft wirkendem
Schuhzeug nach Möglichkeit Rechnung
zu tragen.
Dem Ausputz der Aermel wird
eine besondere Aufmerksamkeit zuteil,
durch Pusfen und Schlitze. Spitzen
garniturcn, Knopsreihen und ndcrcn
Krimskrams. Obgleich theoretisch der
Kimonoärmel verpönt ist, findet man
ihn praktisch doch noch an sehr büb-
schen Modellen, oft allerdings nur
als Ueberärmel, aus dem ein anderer
aus Spitzen, Tüll oder Schleiersiof'
fen hervortritt.' Für NachmittagSkici
der übt diese Zusammenstellung eine
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(üb Vif frnert B Uisilia m. zum 1t'
mit cnjcfchniiterifrn cr'.t l, chf
Id'fll; sie sis!t?i Um Annig l(fti
ttivM Fr.sche und Zierliches, sni?
kleidsam unS r!auln es auch, im
schlichten Gir.i!;(iiotMiit unaufiMiuv
lif) eine fcstl'iue 'Ji'cte jj tetieiinn,
indem man (unficofle JSSnnb,'ltJftti
und fjandnit-tile! pitzert b.ifur
tt-rsrentel.
An ir.n in unserem ersten Silbe
(Afcllltuna 1) gezeigten Kleid mit
aus feinem weifjem öliftlcincn on
gfftttigtet Bluse wirkt besonders an
mutig daZ Nosenmuster der Sticke
relverzierung. Diese erfordert nicht zu
viel Mühe und Zeit und kann daher
auch leicht von Damen ausgeführt
werden, die sich an eine mühevollere
Srickerei nicht wagen würden und
nicht über viel streik Zeit verfügen.
Eine Handstickerei erhöht jedoch, auch
bei kleiner Musterung, ganz bedeu
tcnd den Wert einer Äluse und ver
leiht ihr ein reiches Aussehen, das
noch durch eine schlichte Schnittform
wie an unsere Vorlage gehoben wird.
Die Bluse kann entweder in Schlüpf
form oder mit vorderem Schluß' ge
arbeitet werden. Durch den unteren
Rand ist Vandzug zu leiten. Auf dem
zu der Bluse passenden Rocke bc
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U'Uvn r.iu): .ti'd' nur pttl
immer ?ei,'.n KrÜ,chen.Dnm'N nun
korrtschen Z!ckn k chZluien. die it-ir
(Tterl sind sonst glaukkn sie om
i7n, i? kj.ile Tich euch nur tuis
nstreuthn! ge!.ira!et!"
ter pslichlgettkue lernnschrf.
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aber keine solche in seiner Boe ,!I'sch'n Soldaten muffen
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findet): 'JJun, ich halte doch noch et :T ,
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2 h'itb's förnrnr.
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wird!'
was Kurant!
Bettler: Wissen Sie. mein Herr, ick
rat ins ftdd ziehen.
Merkwürdig! Sonst
habe jenen btt Papiergeld durchaus 2sfre doch alles zu gern.
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Abbildung 2.
sehr gute Wirkung aus. Eine weitere
Eigenart der Frühjahrsmode sind die
Nackenkragen auS Spitzen, Tüll oder
feinen Weißware, die' aber hinten
abstehend getragen werden, so daß sie
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Abbildung 4.
Nanu, Tomaschek, wo kommen
denn die beiden Gänse her, die hc'be
ich doch gar nicht requirieren lassen?'
Befall, Herr Leitncint, hob if
heite frieh Posten gestanden kamen
die Gänse vorbei-hob ich dcrschrifts.
mäßig dreimal .Halt" gerufen nix
Antwort hob handbreit drieber
gehalten und abgedrickt."
Tie modernen Krauen.
Sie lennen firift in allem auS,
In Wissenschaft! Philosophie,
llird sind i jedem aut an HauZ,
Doch nur zu Hause sind sie nicl
hrnf yfmptiimn!
- Appetitlich. Vom ge
sirengen Schulmeister begehrt Jochen
einen Tag Urlaub. Grund: Schwei
neschlachten.
Anderen TagZ bringt er dem Lch
rer eine sehr große Wurst mit.
Das war wohl ein sehr großes
Schwein, was ihr da geschlachtet
habt?" fragte der Lehrer, .die Wurst
ist viel größer als voriges Jahr."
,?!ee. größer war's nicht," ant.
woriete Jochen, aber es hatte Tri
chinen!" Die Asche" seiner Liebe.
Lehrerin: Können Sie mir, Fräu
lein Amanda, sagen, welches Buch
der Dichter Heinrich Heine gemeint
hat, wenn er in einem Gedicht die
Äorte gebraucht:
Und die? Buchlein ist die Urne
Mit der .Asche" meiner Liede."
Fräulein Amanda (Berliner Ban
üerstochtcr): .Das Scheckbuch seiner
Frau!"
Beim Abzupfen.
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Da heißt'S, der Wein vertreibt die
Sorgen. und dcibei muß man so
aufpassen, daß man nicht erw.scht
wird:
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ffener Schreibebrief des
Philipp Sauerampfer.
zu.
Mein lieber Herr Nedacktionär!
Ich hen Jhne
nepohrtet, daß ,ch
von den Wedeö
Weiler n Schrei
webrief kriegt Yen
un hen Jhne auch
oeiaat. hak ick
fmW i mich aria driwwer
RWN'll Streut hen. Ich
nMjmÄl weiß g4it genug.
M' vag sie auq
M ffi la"Z n ?s
trf r iiaui nun ucn
0-3 Feger gehört hen
un for den Niesen
will ich sein ganze Brief hier kap
piehe. Wisse Sie. niemand anneisch
ter hat den Wedesweiler en Weltruf
gemacht, als wie mich. Wenn eö mt
for mich wär, dann wär er heut noch
so unbekannt wie der Salunkieper
Miller odder Schulze. Bei meine
EffortS iS der Wedesweiler heut in
die ganze Juneilet StehtS als en
Lugebeulel bist, das hätt ich nie nit mehbie fickse un in deiner Dummheit
von dich gedenkt. j sonnst du die Kosteinecsch als emal
Du m&t hi. 5RifM3 in s;. o,. en Hint Mit den lenzrehl gewwe.
neitet SteYts for arig dumme Buch Womit ich schließe will. Ich grieße
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eher halte, wenn du denkst, dak dich i " Ui ewwi!.
auch nur einer glauwe deht, was du Well. Herr Nedaätionar, waS sage
da schreiwe duhst. Du sollst nur emal Se zu so en ausvcrschämte BriefZch
grenzt das gleiche Nosenmuster bor
tenartig den langen Ueberwurf.
Schmuckknöpfe und Schnurschlingen
bilden den Abschluß an den Tiefen
einschnitten.
Zunächst wird in (Abbildung 2)
eine Bluse für junge Mädchen vcran
fchaulicht. Zierliche, durch kleine
Schleifen verbundene Blütenkränz große Kerrekter bekannt un Se kön
chen fchmiicken, in Platts.ichjtickerei ne Jhne Ihr schwieles Lewe dran
ausgeführt, die recht jugendlich wir! bette, er hat selle Nepputehschen auch
kcnde Bluse auS zartfardigem Woll l schon feinenschiell genohtißt. Jnstctt
batist. Eine übereinstimmende Borte, mich for all was ich ihn gedahn hm,
in der kleine Girlanden mit Schleifen grehtsull zu sein, duht er mich ein
abwechseln, fand on den Aermeln auswische, wo er nur t Tschehnö hat
Anwendung. D Stickerei ist mir gel awwer ich will nit vorgreife,
teilter Waschseide gearbeitet; hellblau Wenn Se mein Brief gelese hen.
sind die Blüten mit einem goldgelben dann werde Se schon von selbst en
Nnötchen alö Mitte. Grüne Älättcheni Opinjen von ihn kriege. Sein Brief
h:len noch ihre Wirkung. Die Schlei
fcn hat man mit helloronzefarbeuer
Seide gestickt. Ganz vorzüglich wirkt
die Stickerei auch, wenn man sie ganz
in Weiß hält. Für jedes Blüten
blättchen kann dann mit ungeteiltem.
glänzendem Twist ein Steppstich ge
hat also gesagt:
.Mein liewer Philipp: Ich duhn
olle Woch in den Papiek dein
StorieS lese? wenn ich auch froh sin
ebbcS von dich zu höre, muß ich dich
doch reit hier sage, daß ich dein
Bragge bald nit mehr stende kann.
näht werden. Diese Ausführung geht! Ich hen ja immer gewißt, daß du eS
sehr schnell donstatten und . ist doch'mtz die Wahrheit nit so ernst ncmme
von schönem Aussehen. jduhst. Daß du awwer so en verdöllte
die Stammgast, das meint die rch
gelle Kosiiemerfch in mein Plak hö
re! Wei die lasse kein gutes Haar an
dich un ich hen schon manchesmal
ausfege misse, for die Fellersch Widder
In en bessere Juhmer zu bringe.
Glaubst du denn for e Minnil, daß
dich einiger Mensch wo noch zwei
Cents wert Brehn hat, glauwe duht,
daß du in Zeppelins und Taucher
boote mitgenomme werscht? Well, ich
glauwe es dich nit, da kannst du Gist
drauf nemme un ich meine es wär
Zeit, daß du auch Widder emal an
deine Familich dnke dehst. Ich will
damit nit sage, daß sich die Vizzie
waö deine Alte iö for dich truwele
duht. O Kontrollär im Gegenteil, die
iS so munterche un hat en Kracke!
daß mer es puttienier gar nit mehr
mit sie stende kann. Die glaubt jedes
Wort waS du schreiwe duhst un je is
ganz schrecklich stockopp geworde.
Wenn du Widder reduhu komme
buhst, dann werd off kohrs die gan
ze Geschicht. zusamme falle, bitahS
dann sinne mer ja all aus, daß du
en Schwindler bist. Ich muß jage,
ich fühle arig sarrie for dich un frage
dich for den Niesen: stapp das Mon
kiescheinbissneß un komm Widder
heim. Du kannst die deitsche doch nit
meine, es nimmt e ganze Latt !)iörf
un Gahl mich en schwidler un en
Leier zu rufe. Off iiohrs von e
Rindvieh kann mer mt mehr eck
speckte wie e Stick Rindfleisch un daS
is all. Es is nur e gutes Ding, duß
ich oll die Kricdenschels hen for mei
ne ftlehms zu pruhfe. Ich kann Jhne
nur soviel sage, daß von all meine
Nieports kein Wort geloge is, wenn
ich lüge deht, dann dehte Sie eS noch
weniger glauwe als wie jetzt. Ich sin
sättisseit, daß ich e gutes Deihl dozu
geyolse hen, daß Deitschland so weit
komme is, wie es is. Un ganz zwi
sche Jhne un mich will ich Jhne n?ch
ebbes annerschter sage: Die Deitsche
un Oesterreichcr die gewinne den
Wahr mt befoyr die Englische so ihre
Schmiß kriegt hen, daß se for lauter
Eckseitement un Desperehschen die
Sonn for en Eppelpci angucke un for
jedem Bruhmstick fortlaufe, bikahs se
denke es wär e fortituh Zentimeter
Gönn. Un wenn es so weit iS, dann
komm ich Widder heim un dann will
ich verdollt kehrfull in die Seleckschen
von meine Freinde sein un der We
desweiler is einer von die erschte wo
gekannt werde.
Ich weiß noch nit, ob ich den Scku
toiat von Wedesweiler sein Brief de
rette. Mein Biffmß i schon for die antworte soll odder nit. wie ich jetzt
längste Zeit nit, waS ei fein soll un fühle, kriegt er keine Ennser von
wenn ich auch nicks verliere, mach ich mich, owwer mehbie. ich duhn noch
dieselwe Zeit doch kein verdöllte mein Meind tschehnsche. In diesen
Cent. For lauter Entussiassm un KäS kann er sich awwer auf en Brief
for Begeisterung un for lauter Wacht . gefaßt mache, wo sich gewasche hat un
am Nhein Singe vergesse die Nosiie,dann werde er wohl nit mehr daute.
dag ich die Wahrheit spreche. Ei tell
juh, alles was recht is kann ich nit
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mersch als e Ruhl for ihre Drinks zu
bezahle un ich Im so e gutherziges
Kameel, daß ich nit das Herz hen,
sie for das Geld zu frage. Wenn du
leide, womit ich verbleiwe
Jhne Jhrn wwer
hier wärst, dann könntst du die ,Schj .Philipp. Saurampfer. .ist, macht mir das Kriegführen aufrichtig Spaß
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5X,-'X.,4 t'tfu r.,,MiV'X.'M- 7 .'i
JÜ'J fr--. x ? l'7' ' ' .V 7 N'- -
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Die englischen Neittiere sind bald matt,
Und dann wird's schnell mit England glatt.
Vorbereitet. Chiruig:
.Ich bewundere die Ruhe, mit welcher
Sie der lebensgefährlichen Operation
entgegensehen."
Patient: .Ja, sehen Sie, Herr
Doktor, ich diente ja fei.h dem Bar
bier Schnittmann zum Anlernen iU
ner Lehrlinge
Liebenswürdige Kri
tik. Georg: Sie singt wunderbar,
nicht wahr?
Hans: O ja,, wenn sie singt, müf
sen die Fenster geschlossen werden.
Georg: Aber warum denn?
Hans: Sie singt so süß. daß so
gar die Fliegen angelockt werden.
Die Hellseherin.
H':&?JZS1X V&-h i tFl
4$s 'fiißT iitslilJr' -r 1 1 l'l WSKfä s'' -"- tWj,Tw3
tzOM WMMM
kBmm il'MMk
In jede Situation kann sich meme Alte hineindcnken. sowie ich
aber von .England", Rußland" oder .Frankreich" rede, hält sie sich
sofort die Backe!
O weh! .Ist die Siztinifche
Madonna in Oel gemalt?"
.Sogar m Rafaöl.
Gut gegeben. Hausknecht
(als ihm ein Gast fürs Stiefclputzen
nur zehn Pfennige gibt): Na, na,
mir scheint, Sie denken, ich bin a Au
tomat?!
KriegZdruckfehler.
Schließlich gelang es, den
Feind mittels Suppen (Sappen)
zur Uebergabe zu bringen.
- Passende NetenSatt.
Fräulein Ella hat zwei Verehrer,
die beide im Kriege sind."
Also, .zwei Eisen im Feuer"?"
Der junge Held.
M Vfcji T V """fclN jl ' .
t.. -'lrfc t Stry-c Tii.". fTi ' O.
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Prinz von Wales: .Wenn weit Irnd breit lein Feind zu sehe
mJLL W -t . . r.!f. ? I
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