Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, May 01, 1914, Image 7

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i Irr EpargelkZfer.
Auher bem Schmarüderpilz, don
welchem an bieser Etelle uniänast d
Liede ivar, wird die pargelpslaiije,
die unS dai köstliche ruhjahrgemü!t
liefert, auch von lierischen feinden br
droht, von denen der Cpargelkafer
(Crioceris Aspliragl) der schädlichste
ist. ist nachgewieftn. dasl die'rr
äfer etwa um bn Jahr 185 in die
Ver. Staaten einaeschlttpt würd,, ob
wohl er erst im Jahre 18G0 in A,'o.
ria, unweit New J)orf, zum erpen
Iflale beobachtet wurde.
Ter von diesem Insekt nngcrichkt:
Schaden besteht zunächst in dem A'M
fressen der surtzien zarten Schdszli!':'
sowohl seitens der anitMchi,!'.'
jlifcr wie auch der Larven. Epätec
beraubt das Insekt die emporwa'
senden Pflanzen der Bliiiter und
wird besonders den (-ämlingen vr
hängnisvoll, deren Wurzeln ducch
daZ '.'lbsrefscn der Krone peschw'icht
werden. Mhrend die Larven wei
slcnö nur die zartesten Zeile k
Pslanze angreifen, benagen die Nä
ser auch die äußere Rinde der Ster?'
gel.
Der in der ersten Abbildung dar
gestellte Cparflelköfer hat ein s:
schönes Aussehen. In der ffom
schlank und graziös, ht er eine bl'
schwarze Farbe, mit rotem Panzer
nd hiilb gelben, halb dunkelblaue!,
Flügeldecken, von einem roten Nande
Gcivohiilicher Tpnrgcllöscr nebst Larbe,
umsäumt. Die Länge deS Käftrs
beträgt etwas weniger als i Zoll,
Von dem ersten Orte seiner iliud-:
lassung in Queens County. N. '),
wanderte das Insekt nach andett
Gegenden Lang Islands, wo viel
miisezucht getrieben wurde. Bald
erreichte es das südliche Connecti,.ut.
und heute ist es aus seiner Wunö
rung in nordlicher Dichtung durch
ledieren Staat und Massachusetts bis
zur Grenze von New Hampshire w
lar.gt. Südlich durchzog es d:,,
Staat New Jersey bis zum südliche!,
Äirginien. Die 5auptstaaten. oic
heute unter seinen Aecheerungen zu
leiden haben, sind New York. Masta
chusetts. Connecticut. New Jersey, De
laware, 'Virginia und Teile eorf
ZZennfylvamen und Ohio.
DaS Insekt verbringt den Wint
im Käferstadium unter passendem
Schutz. Gegen Ende April oder An
sang Mo,, je nach der liage uno &(
Zeit, um welche das Spargelstechei
beginnt, kriecht es aus sein:n
Schlupfwinkel hervor und legt feint
Eier für die erste Brüt auf den Sie,
geln oder Blättern, und bei Weg!.'?,'
des Frühjahrs auf den sich entwickeln
den Schöstlingen, zumeist in Reihen
von zwei bis sechs, oder mehr. Im
Zeitraum von 3 bis 8 Tagen kriechen
die jungen Larven oder Würmer"
(siehe Abbildung) auS und beginnen
sofort ihr ZerstörunaSwerk. In 10
bis 14 Tagen sind sie ausgewachsen
Zweige einer Tpargclpflanze mit de,
Epargclknfcr i (me verschiedene
Sfödic.i; rechis Spargel, piye mit
Eiern und gl-schädiglcii Steile.
Die Farbe der Larven ist dunkelgrau
oder olivengelb. Nach einiger Zei:
gräbt sich die Larve in oie Erde ein,
kapselt sich in einem kleinen, runde,
mit Erde umgebenen Cocon ein und
verwandelt sich in eine Puppe, die
ebenfalls eine gelbe Farbe hat und
aus der nach fünf bis acht Tagen
wiederum der Käfer nuskriecht. S?
mit erstreckt sich der Lebenskreislauf
bei Tieres auf etwa 30 Tage, djch
ist er kürzer m der heißeren Jahres
zeit, als in den kühleren Monal'.r,
(Mai oder September), und dau?:t
dann manchmal mir drei Wochen,
während er sich in kälteren Gegenden
aus 5 bis 7 Wochen verlcngcrn mag
Im ganzen kann man auf drei biö
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jfä)iii&;Z?
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vier Äenerationen im Jahr . rechn: .' Baumform bcr Zukunft. Er verei
Die Ueberwinterungszeit dauert ets'nigt in sich die meisten Vorteile de
sechs Monate. ; I. Hochstammes, obne iedocb illim
Zu Im mancherlei Feinden trfi
Cxargelkäfer, bie leine Verbreitung
einlgermafjen einschränken, gehört &o;
eben der gefleckte. Marienkäk'.r
(lady bird), welcher bie Larven an.
tohrt und ihren Last oussauat. Ach
gewissen c3orten von ' WeKpen und
Libellen fallen bie Larven um Opfcr.
Zu ihrer Vertilgung weroen auh:?
dem vielfach die Hiihner unb önten
rkrwandl. l?i von Epargelzüchte?n
vielfach angewandtes Äusrottungi
Mittel ist folgendes: Zu Beginn
Jriihjahrö werden alle Pflanzen ku ,
Zmölssleckikzer Cprgrlkciftr mit Larve.
abgeschnitten, damit die Käfer ;
ilwuncikn sind, ihre Eier auf die neuen
Echvklinae ,u legen: diese werdiu
dann alle paar Tage ebensalls geslu',
bevor die Eier sich entwickeln tonnen
Sin anderes Mittel besieht dann. e,.
nen Teil der Schößlinge für die Biut
de nsektö wachsen M lassen U"d
lekteres dann mit einem giftigen Pra
xcirat. dis ül-er die Schößlinze q'
sprüht wird, zu vernichten. Oder aber
man wartet, bis die Pflanzen mit
Eiern bedeckt sind, schneidet sie dann
ab und verbrennt sie, worauf man
wieder andere Schößlinge als Nöder
wachsen läßt. Als ein gutes Mittel
jr Vertilgung der Larven wird f:i
scher, von der Luft gelöschter Ka.k
empfohlen, der morgens früh utt:
die betauten Pflanzen gestreut wird.
Noch wirksamer sind Arsenikpräparz'.t
in Pulverform, vermischt mit Mehl, la
diese nicht nur die Larven, sondnn
auch die Käfer toten. Beide Mittc
müssen häufig, in kurzen Zwischen
räumen, angewandt werden, weni
stenö so ost wie die Larven wieder
auf den Beeten ihr Erscheinen machen.
Wenn man bei sehr heißem Wette.'
die Pflanzen mit einem Eiabe hm
und her schlägt, so daß die Larv'i
zur Erde sallen. so gehen diese in;
stens auf dem erhitzten Boden zu
Grunde.
Ein weiterer Spargels'dling. d-r
erst im Jahre 1881 ,n Amerika ,:,t
deckt wurde und sich noch nicht yeik
verbreitet hat und auch in Euro,,,
zwar häufig ist, jedoch nicht annä
hernd so großen Schaden anrichte:,
wie der erstgenannte, ist der zwo.?
kleckiae Svargelkäfer (Cioceris 12-
punctata). der nebst Larve im letzter
Bilde gezeigt ist. Bei diesem be
schränkt sich der Schade meistens auf
das Benagen der ungen und eßbaren
Schößlinge seitens der Käfer nach
ihrer Ueberwinterung zu Beginn des
Frühjahrs, während später Käfer un
Larven nur an den Beeren ihre Nech
rung suchen. Deshalb legt das In
sekt seine Eicr auch mit Borliebe on
diejenigen Teile dcZ Stengels, der
später die reifen Beeren trägt. D:
Bertilgungsmlttel sind im ganzcn die.
selben wie bei dem gemöhnlich'n
Spargelkäfer.
Fvrmbaumzucht nd Halbhoch
stamme.
Die Formbaumzucht wirb vielfach
noch als reine Spielerei betrachtet, die
man sich allenfalls so nebenbei gestat
ten darf. Wer aber so denkt, der ist
stgrk aus dem Holzwege, denn gerade
die Formbaumzucht ist eine zweck
mäßige und lohnende Bctättgung in
den Freistunden des Hauptberufs.
So kann man auf einem Verhältnis
mäßig kleinen Raume neben . der
fformbaumzucht andere Kulturen bei
behalten, da ja die Spalier, und
Formbäume keinen oder nur einen
geringen Schatten werfen. Das Obst
wird am Spalierbaum stets lsser,
wohlschmeckender und schöner, als an
den Hochstämmen: eS bringt darum
auch immer höhere Preise. Man kann
zum Spalierobstbau Mauern und
Hauswände benutzen, also Plätze
nutzbar machen, die sonst keinerlei
Ertrag geben. Endlich hat der
Formbaumzüchter insofern einen Bor
teil, als er bald und andauernd
Früchte erntet und dos Maß bieser
'frnten durch sachgemäße Behandlung
,"..'i!g beeinflussen kann. Die
Z,vcn5 " ' tragen viel eher Früchte
als die . 'mme, und da man die
Blüten c. ' vost und ander Wit
terungöeinj. namentlich auch ge
gen die Sch. der Jnsektenwelt
leicht schützen , ,, so setzen die
Zwergodslbäume 'i niemals mit
dem Tragen au. Schließlich sei
auch noch erwähnt,,dasj man sich durch
den Betrieb der Beoliachtung des
Zwergbaumes in- seinem Wachsen,
Blühen und Tragen jedem ideal ange
legten Menschen eine Fülle edlen Ge
nnsses bietet. Allerdings erfordert die
Kultur bis FormovstcS große Aus
dauer und gewissenhafte Pflege.
In dieser Hinsicht ist der Halbhoch'
stamm, dessen Stammhöh bis zur
Krone 4 bis 8 stutz be,
tragt, weniger anspruchsvoll, und er
wird darum auch mehr und mebr die
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Nachteile zu be?tzen. In dezuz auf
Fruchtbarkeit kommt er dem Zwerg,
bäum am nächsten, fordert aber bei
weitem nicht so viel Ärreit uno
Kenntnisse wie dieser, ein Umstand.
htr d,,n lakbk5siamin besonders für
den Farmer geeignet erscheinen läßt.
Der billsge Einkaufkpr,, sowie die
Ersparnis des Baumpsayies. va
der Stamm bei her geringen .Höhe
bald selbst trägt, salle nicht minder
schiver ins Gewicht. Zud:m lasten
sick flin 5albbockslamm alle Arbeiten
vom Erdboden aus verrichten, machen
also den Besitz einer Aaumlciler
überflüssig. Der Stamm erstarkt
viel rcsdier. ba Krone und Wurzel
sich näber beisammen befinden, auch
leistet die Ztrone, va sie beveniena
niedriger ist, dem Winde mehr Wi
der stand. 2Me Ansicht, dak sich nur
einzelne Sorten siir HaIl,chochstcimM'
zucht eignen, ist eine ecinj irrige: es
lasten sick viei'iiehr olle, und selbst
die feinsten und roszscüchtigs'.cn
Sorten, welche sich für Hockstiimm
zucht nicht eignen, aus dem Halbfcech
stamm ziehen. Die Zfriichie befinden
sich nämlich dem Erdölen näher, er
halten mehr Wärme u.id sind auch
dem Abwerfen durch dr Wi,id nicht
so ausgesetzt. Namcntlich SIciüobst
bring! al! Halbhochstaini!, für aus
gedehnte, größere Odstanlazcn, nd
besonders dort, wo starke Slürme
herrschen, die einzige rerivendbare
Baumform. An öfftnilichen Wegen,
an Oectlichleiicn, wo dic Früchte dem
Tiebstlill preizgezebcn siiid, und da,
wo Wkidevieh Zuteilt hat, kann ei
allerdings keine Lerwendunz finden.
ZtoppelEinsnnt.
In Gegence, in denen viel Wei
zen gebaut wird, z. B. in den nor
westlichen Staate, ist vielfach die G
wohnheit des Stoxpelsäens eiagec,!
sen. Hierunter ist das Säen von
lÄetreide auf Feldern zu verstehni,
welche srit der Einheimsung der voet
gen Ernte nicht wieder umgepflügt
wurden. Diese Gewohnheit hat ja
sicherlich gewisse Borteilc. So wird
vor allem viel Zeit gespart und is
kann eine weit größere Flache b.',t
werden. Außerdem wird das Pflq
zeug geschont. Indessen hat die ck:
scihrung gelehrt, fcfisz bei einer fa
chen (Zinsaat Mcthnde der Erntr.
trag im Durchschnitt i:m ein Drittel
geringer ist, als wenn der Bavn
vorher gründlich bearbeitet wure,
und stellenweise war soioohl das
Saatkorn wie die Arbeit gänzlich x::
geudet. Das Stroh von dem auf ur
gepflügtem Acler gcern:etcn iZcircide
ist in der Regel kürzer, als sonst, U7d
läßt sich schwer in feste (Arbeit bin
den und nicht ohne daß viele Halme
zerstreut werden. Die Felder truä
nn schneller aus, als auf gepfü'gt.'m
Grund, und find im folg;n0cn Jahr
schwerer zu pflügen, während die
physische Bcschizjfcnhcit des EröreiZis
für die nächste Ernte weniger vorteil
haft ist. Das Unkraut aus ng?pf::g
tcrn Lande ist dichter und jiärk.'r.
und in vielen Fällen sind auch tit
schädlichen Jnjclten zahlreicher. End
lich leidet ii nier solch nachlässt 'm
Farmbetrieb der Ruf des B?sitzk5,
was beim Absatz des oeernteten !'(.
treides nachteilige Folgen havcn
kann.
Aus den Berichten einer Anzahl
von Farmern über die Resultate er
Stoppel Einsaat lassen sich die fal-
genden Erfahrungen entnehmen: Ä!o
das Land im Fruhiahr vorher ues
gepflügt wurde, der Boden reich,
locker und frei von Unkraut war und
frühzeitig gesäet wurde, erlvies !ch
die Ttvppcl ' Einsaat als erfolg
reich. In einz:Inen Fällen wurden
dort, wo die Skppeln im Friihi'.hr
abgebrannt luurden bessere Resultate
erzielt, als wo das Abbrennen unter
lassen wurde. Nach diesen Erfahrun
gen erscheint es unratsam, im allge
meinen die Gewohnheit der Stoppe
Einsaut zu Pflegen. Und wenn die
Farmer mehr darauf bedacht , sein
würden, ihre Arbeitszeit zweckmäßig
einzuteilen, so würde es auch seilen
nötig sein, zu einer solchen Methode
feine Zuflucht zu nehmen.
W W 9
Nutzen des Stinktier.
Ein in den Ver. Staten in meh
reren Abarten und Gattungen ver
tietenes Tier von großer Volkswirt
chaftlicher Bedeutung ttt das Stmk
tier. Seine Nahrung besieht röß
entetls aus Insekten, und zwar sol
chen, die den Garten und Ackerfrüch
ten sehr schädlich sind, wie Enger
Iinge, Heuschrecken, Heimchen, Hör
issen. Wespen etc. Die bedenkliche
Zunahme der Engerlinge in manchen
Gegenden de! Landes hat ihre Ur
sache in der Ausrottung jenes nütz
lichen - Tiereö. Letzteres acht wäh
end der Nacht auf die Suche nach
den Insekten aus und kehrt, um zu
ihren Nistplätzen zu gelangen, kleine
runde Löcher in die Erbe. Dafj das
Stinktier einer so ausgedehnten Ver
folgung und Ausrottung seitens der
Menschen ausgesetzt ist, ist sehr zu
bedauern. Gänzlich grundlos ist das
in manchen Gegenden, besonberS im
Südweften. herrschende Vorurteil,
daß ein Biß des Stinktiers Wasser
sucht hervorrufe. '
Trächtige Kühe dürfen als
Getränk kein kaltes Wasser erhalten.
Man achte deshalb stets darauf, daß
das Wasser überschlagen und sauber
ist, da im anderen, Falle fast rcgel
mäiitt- T&itlnlton initiiX. . ' .
HkillchcuhikZie.
fit ein Pferd nnlrr dcfilficR u
leiden bot,
Äor einigen Jahren hat der Pari
ser Zierschutzverein sinnreiche Per
suche anstellen lassen, um d? Sü'rst
graö des Schmerzt. Ut einem ",'ser!
durch Peilschenhied zngksugt wm"
' zu messen. Es wurde dies in soi
gender Weise gemacht: ttiezeu eii,,
noch nicht rhältctc. blechluchenarlig.
i Tonmasse wurde ein Ptil,chenhik.
'geführt. Die Tiefe de Eindrucke.
in den Ton zeigt: die Wucht oe.
Hiebes an und wurde genau gemes
fen. Derselbe Riemen wl,rde dani
aus eine ondre Tciiilacre von fliei
chrr Beschassenheit gl,t und vornch
tig mit Geinichien Glastet, bis eii.
ebenso tiefer iKindruck in den Tau
entstand, wie bei bem Peitschenhieb
auf d:r ersten Tonmasse. Nacheinan
der wurden nun auf solchen Tonmas
sen auch Peiischenschnürc anderer
Fsrn, ausprobiert, ino ebenso rvur
dn jedesmal auf einer Kontroll
Tonmasse lindrücte von genau der
selben Tiefe durch Auflegung von
Gewichten auf die verschiedenen
Schnüre erzeugt. Die zu den ver
schisdenkii Hieben nötig, gewesenen
Gewichte eezobcn ein Anschauung'
bild für die beim Peitfenhieb auf
den Pferdetörper jeweils angewendete
Kraft. Der runde Riemen hatte ei
n?n Druck von Z" Kilogramm, der
quadratrechteckige einen solchen von
lj Kilogramm ausgeübt, Bei den
konischen, d. h. sp'tz zulaufenden
Riemen sind man einen Üesamtdrucl
von 142 Kilogramm.
Obige Angaben deuten sogar nuk
Durchschnittswerte;' denn die Strei'
ch waren nur mit mittelmäßige:
Kraft ausgeführt Und trotzdem die
se große Zifierii! Sie geben eine
Äeranschaulichiing, was die armen
Pferde täglich durch riicksichtZlssei
Gepeiische zu erdulden halen. Zum
Vergleiche muß man wissen, daß ein
Hieb mit dem Lineal auf die Jn'.'.cii'
! fläche der menschten Hand, r,'i
Tränen in die Augen trieb, nur ei
nem Drucke von 2,i Kilogramm
cntspica;, während em Hieb mit te:i't
Lineal auf den Riirl?rt( einer intt'
Handschiihcn geschützten Hand, siera
dezn linetträglich, nur einem Tiuck
von v:?r K'!izra:m enisprach. Bei
diesen Peitfchenversuchcn iind noch
nicht die Knoten '-in de.i Peitschen
beriiclsichtiat, die den Sckimerz aber
mal vergrößern. ' Auch die Steife
des Stiele übt auf den Hieb einen
wesentlichcn Einfluß.
DIk Parnditvgcüiiscl der Antillen.
Lährend die, Parlldkkövvgel in ih
rer egentüch.' .eimat durch die Fe
dermsde exa 'bedroht sind,? hat ein
Englänoer, "'Sir William 'Ingram
thlicii auf einer der Äittilieu. der klei
nen Jnjel Toi'ago, eine Heimstätte
geschahen, auf der sie recht gut zu
gedeihen scheineii. ES ist jetzt drei
Jahre her, daß der Engländer dort
eine größere Anzahl Pradieevögel
aussetzte. Sein Schn, Eollinzwood
Ingram, hat nun dieser Paradies
vogelinsel einen' Besuch abgestattet
und schreibt in einem Briefe an die
Sockte Nationale d'Acclimation,
was er dort beobachtet hat.
Der alte Ingram hatte im Urwal
de der Insel einige Stellen abholzen
lassen und mit Bananen und Pa
payos (amerikanischen Melonenbäu
men) bepflanzt, die von vielen Vö
geln bevorzugt werden, und diese netl
bepflanzten Lichtungen suchte f eins
Sohn natürlich auf. Er fah mchr
fach Paradiesvögel, einmal sogar eine
Gruppe von Zieren. zuammen, und es
fiel ihm auf. daß die ParZdicsvögel
sich unter andere Bögel mischten. So
sah er Flüge, in denen sich Paradies
vögel mit Spottvögeln . gemeinsam
fanden, und andere, wo sich Para,
diesvögel mit blauen Tangaren und
verschiedenen sinken gemischt hatten.
Die einzigen einheimischen Vögel, mit
denen sich die Paradiesvögel nicht gut
vertragen, scheinen Beutelstare (Kkasi
siken) zu sein, die die Paradiesvögel
erst bann an bie Futterplätze lassen,
wenn sie sich selbst fatigefressen ha
den.. In einem zusammenfassenden
Endurteile meint der jüngere In
gram, daß die Paradiesvogelansied
lung in den Antillen sich wohl wei
ter vermehren werde, nachdem sie drei
einhalb Jahre hindurch erfolgreich den
Kampf umS Dasein in der neuen
Heimat bestanden .habe,
DaS Abgewöhnen der
Ferkel barf nicht plötzlich geschehen,
sondern muß nach und nach erfolgen,,
wenn man nicht die Gesundheit der
Muttersau schädigen und die weitere
Entwicklung der Jungen hemmen
will. Manche Landwirte wollen sich
leider noch immer nicht davon über.
zeugen lassen, daß e! höchst unratio
nell ist. die Jungen zu früh von der
Mutter z entfernen. d. h. zu einer Zeit
bereits, wo die -Ferkel die Mutter
milch noch nicht entbehren können. Je
länger die Ferkel bei ber Mutter blei
bcn können, um so besser ist das.
Dann nehme man ihr auch erst die
stärksten utid kröftigsten Tiere weg
und lasse die weniger gut entwickelten
noch einige Zeit bei der Mutter. ES
würde gewiß vielerorts weit besser
aussehen, .wenn dgS Abgewöhnen der
Ferkel . nach ; und ' nach geschehet
"iqpmsPBtin-vii
Zieht einen Luther
Burbank Garten
p, '(iliiiiicst I 25
poch ftbiinuit ...Im
ftoriitofn 'fliuineii., '
i'iiitorplf C in , I -''
Cpulfiii ;,ach... I.im)
Für einen Dollar
erhallt f-ie l'uldec J'ntbanf I perlönliche
ihUroa'gl (cnift tanieiiiottdi, 12 Üiidi, roi:
Giant irimsvn Mvrning ler?, liauihu
Jmperiall, Vong eeaion wttt Vtai, Jil
totiona (flilitjeii Icibaf), sftubf ffeti Urann
dm tfotn, ix uiboitf Popxy. Wtonl Mnia,
!i,ragrack erdeiia, tioreovsiS t'anceolaia,
Maugolo, armiuea schichotizia, rniua.
l'Iu iebfin Einfalls von i,'lh,r ifuibanf
Samii, idinifeu wir ?hne timl unserer
opnriqh, Bilcher, "Thm Cultur of Flow
n, Fruiti and VegUblei," VOM l'ilthec
rurbank tlbt geschrieben.
itlllllllllllllltllllllllllllf llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllltlllltllllllltlllEItllX
Deutsches
Gastspiele der deutschen Berufsbühnen deS Lande!.
Unter Gustav leemann's Leitung
AMERICAN THEATER
19. und Douglas Str., Omaha
Gustav ttleemann's
1 ... Chicap-Milwaukea Deutsche Tlieat&r-Gssallsctiaft .
I Mittwoch Abend, den . Mai 1914
Berlin'S bestes Lustspiel der G.'genwartl D:r größte Lacherso!,eS
1 k. k. Burgtheaters in Wien! '' i
I "Der dunkle Punkt" !
s '
I Luitspiel von ö. Kadelburg und Nudolph Prcsber ß
Sonntag Aöend,
"Tante
Lustspiel in 3
'Wkik 9!nrfii(liiiimrt finhen
bandeö statt und sind Tickets bei den Bereins'Mitgliedern, den Mitglie
? hei '7 henti'rsfJnrrurpS frirtiii im Tp ntfAcrt sinn iinh in. Mm k,
i Omaha Musik'Vereins zu haben.
Eintritt 25c, 50c und 75e
' : " " ' f :
ifä fftnncn nrn nnf nh 9(finh her Nni.ffNn Art htr fu.
.lUb.V . ..... ... - " II . .
Qam reservirt werden. Tickets
Presse" in Council Bluffs zu haben.
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