Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, July 25, 1913, Image 5

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Untft tiefem Hütchen, dessen Nand
vorn kaum die Stirn überragt, wäh
rerL rr, w gesagt, verbreitert und
verstärkt hinkn um fast zehn Zenti
tretet übe: den Kopf hinausragt,
bauscht sich in unauffälligen, nir
gends stark vortretenden Wogen das
immer noch tief über die Ohren und
mit einer kleinen Ponyfranse in die
Stirn frisierte Haar. Eine beschei
dene Hutnadel durchsticht den Kopf,
md, kin weitmaschiger, neutral ge
arbtcr und ungemusterter Schleier
xannt sich um das Antlitz. So
limmt sich der moderne Hut der un-
auffällig gekleideten Französin aus.
Er hat natürlich innerhalb eines be
stimmten Rahmens ungezählte Ab
weichungen. Klein sind s,e fast alle.
Sie legtn alle den Schwerpunkt der
Garnierung und des ganzen Gewichts
auf den Hinterkopf und schweben
wieder schräg aus der Stirn nach
hinten fort.
Die über den Kopf gezogenen Ka
potten und Töpse, Babymützen und
dergleichen sind bereits aus der Mo
de. Dagegen gibt es kleine Glocken
vus Tast, -Liberty, weichem Stroh
oder auch Roßhaar, von denen die
Nänder abgeneigt sind. Die Gar
nierung an manchen besteht aus ein
zelnen Obertuffs, denen als Stutz
ein sehr dünner Zweig beigegeben
wird, an dessen oberster Spitze sich
dann wieder einige Früchte wiegen.
Ebenso - werden auch Blumenstutze
bereitet. Lanche Hüte, so vor allein
die aus dem modernen Mosaikstoff
einer von verschiedenartigen klei
nen Farbenflccken durchsetzten, wei,
chcn Seide sind überhaupt ungar
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tassenden ttrnierunz sind sie noch
immer bliebt. 2s zeizk unsere erste
Abbildung Fiz. 1) einen aus wei
frn Stroh gesertiglen Hut mit nie
driger. bowlensörmisier Krone, aber
breitem Rand, der mit großen rosa
farbigen, ton Blattern umkran,Ien
Rosen beschwert ist. Auf die Kro
ne ist ein kleine! Rosenmuster ge
malt. Äll Unterlaae für den Rosen
kränz dient ein schwarzes Samt
band, das flach um die Krone gelegt
und hinten mit langen Schleifen der
sehen ist, die bis aus die Schultern
fallen. Der untere Teil der Krempe
ist mit Rosa-Atlas eingefaßt.
In dem zweiten Bild (Fig. 2)
wird ein hübsches Kleid aus Ging-
ham, Batist oder seinem Lemenstoss
vorgeführt. Die tiefen, spitz zulau
senden Revers, der breite Kragen und
die Aermelauffchläge sind aus Sticke
rei gefertigt und mit einer schmalen
Kantenspitze umsäumt. Ein Chemi
sette aus gefaltetem Batist füllt die
Front der Bluse aus und reicht bis
zur Büsten-Linie, wo es mit einem,
bis zum Knie herabfallenden Strei
fen Stickerei verbunden ist. Der Rock
schließt sich ohne Gürtel an die Bluse
an.
Ein wenig auffälliges, aber ae
schmackvolles Foulard-Kleid ist im
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nem blauem Camtbesatz eingefaßt.
Eine Krawatte aus schwarzem Tüll
bildet den Abschluß des Kragens.
Die Tunika, die vorn nur bis zur
Kniehöhe reicht, geht hinten bis zum
Rocksaum hinunter.
Ein hübsches Kinderkleidchen auö
feinem Leinenstoff ist der Gegenstand
des nächsten Modells (Fig. 5). Das
Kleidchen ist sehr einfach und be
quem, zumal leicht zu waschen, da
der Schluß aus derFront ist. Der an
tere Teil der Bluse und des Rockes
besieht aus Maschinen Stickerei und
ist in unregelmäßiger Linie an den
oberen Teil angesetzt.
Das letzte Kleid (Fig. 6) kann
aus Pongee, Foulard oder einem
andern leichten Seidenstoff hergestellt
werden. Auch Crepe de Chine eig
net sich dafür. Die Taille schließt
in der Front über einem kleinen in
gesetzten Streifen aus andersfarbiger
Seide, und zu beiden Seiten dieses
Streifens, der zu schmal ist, um als
Weste bezeichnet zu werden, sind mit
Stoff überzogene Knöpfe angebracht.
Der untere Teil der Taille ist mit
Macrame Spitze bedeckt, die in der
Front beinahe bis zur Büstenlinie
hinaufreicht, sich nach oen leiten zu
zedoch verschmälert, bis sie unter der
Aermelnaht verschwindet. Ein Quer
streifen der Spitze reiht sich über die
Mitte des Rockes. Der mit langen
Enden versehene Gürtel ist aus
schwarzem Samt.
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lang gänzlich blind gewesen war, hat
die westlich von Ventura, Ja., ansäf
sigc Frau T. I. Tobin durch eine
Operation, welche von Spezialistin
der StaatSUniversität vorgenommen
wurde, das Sehvermögen wieder'
langt.
Einen schaurigen Selbst
mord beging in Roscoe, N. F., ein
mutmaßlich geistesgestörter junger
Steinbruchbesitzer. Er legte sich vor
den Augen seiner ÄlZutter quer über
eine Dynamitpairone und setzte die
Zündschnur in Brand. Er wurde in
Atome zerrissen. Seine Mutter, die
ihm nachgegangen war, wurde von
der Ezplo'sion zu Boden geschleudert.
Wie durch ei., Wunder ist
in West Wawzeka. Wis., der dort an
sässige junge Hugh Collins ernster
Lebensgefahr entgangen. Der junge
Mann wäre beinahe einer Patronen
explosion zum Opfer gefallen. Er
hatte sich beim Stopfen feiner Pfeife
versehentlich eine Patrone mit dem
Tabak in den Pfeisenkopf gepackt, als
diese beim Anzünden der Pfeife na
türlich zur Erploston gebracht ivurde.
Die Kugel streifte ihm zum Glück
nur die Stirn. Collins hatte in der
Rocktasche, die den Tabak enthielt,
zufällig auch drei Patronen und eine
von denselben war unter den Tabak
geraten, mit dem ei sich die Pfeife
gestopft hatte.
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flfieniitet stand, s,triU et ttnütj auf
sie z,i. fit) ihr !.n raz untrillij tt
staunte, iil'ftöUi ÜtUiie Citficht und
s.istie nnileidig:
.'Nehmen Sie', nit li tragisch,
kleines Fräulein! T.:i nächste Mal
wirds schon besser gflen!"
Sie dlitzle ihn zorniz an. Mit tief
blauen, brunnenklann Augen, in
denen jäh zwei frische Zränenrerlen
schimmerten, und ern-iderte hastig:
Ach. lassen Sie mich doch!"
Er stand und knöpfte verlegen an
seinem Fruhjahrspaletot herum, ehe
er noch einmal tröstend begann:
.Es ist nicht halb so schlimm, wie
Sie sich das heute einbilden. Ueber
Jahr und Tag lachen Sie darüber!
Glauben Sie mirS. Ich bin nämlich
auch einmal durchgefallen beim Abi
lud"
Aber ich bin ja gar nicht durch
gefallen!" erklärte sie. trotz ihrer
schmerzlichen Erregung mit einem lei
sen Lächeln über seine treuherzige Art,
ihr sein Mitgefühl zu zeigen. Und
dann wischte sie sich noch einmal ener
gisch über die nassen Augen, faßte ihre
Ledermappe fester unter den Arm und
schritt rascher, als ers vermutet hatte,
durch den Vorraum auf die Pforte zu.
Ein bißchen klettenhast blieb er an
ihrer Seite, öffnete die schwere
Eichentür und fragte dabei verwun
dert:
Ja, aber warum weinen Sie denn
so gottserbärmlich?"
Weil ich keine Stelle bekommen
habe! ... Alle die andern sind ver
sorgt. Nur für mich war keine Vakanz
mehr da!" berichtete sie ihm mit einem
allerliebsten Zorn. Und dann hat
das alte Scheusal noch den Mut. mir
zu sagen: Sie haben tüchtig gearbeitet
und nicht um ein Jota schlechter be
standen als die Andern. Aber Sie
sind die Jüngste! Sie müssen war
ten. Es ist nirgends mehr etwas
frei! Und ... und ... außerdem .. "
Run außerdem?" erkundigte er
sich, als sie stockte.
Sie war rot geworden wie ein
??euerfäknck!en und sah in verwirrtem
Trotz an ihm vorüber.
Das kann Sie nicht im mindesten
interessieren!" bemerkte sie nun ab
weisend. Dann war es also doch ein Art
Tadel!" entgegnete er lächelnd und
war dabei höchst überrascht über seine
eigene verwegene Spitzfindigkeit.
Ach, Torheit!" entrüstete sie sich.
Das war es nicht!"
Sondern" Zbohrte er weiter.
Eine Unverschämtheit war es!"
Also was sagte er?"
Sie sind aufdringlich, Herr!" be
merkte sie streng.
Wenn Sie meine 'ehrliche Teil
nähme so häßlich zensieren, so bitte
ich vielmals um Vergebung!" mur
melke er enttäuscht. Das tat mir
leid; sie wußte felbst-nicht warum.
Mein Gott, Sie dürfen es ja auch
wissen!" erklärte sie darauf und gab
sich innerlich einen Ruck. Außerdem
wäre ick, ia dock die erste, die ab
schwenken und heiraten würde, sagte
er hoymsch! E?le weroen oaio genug
einen Mann bekommen!"
Höhnisch?" meinte er ungläubig.
Ja, was sonst? denkt der grüß
liche Mensch vielleicht, man quält sich
ohne jeden Grund die vielen Jahre,
um ein Kramen ZU belieben, wenn
man's nicht nötig hat?" ereiferte sie
sich, wahrend er neven ihr weiter
schritt und schon mit ihr um die erste
Straßenecke bog.
So sind Sie nicht gewillt, zu hei
raten?" forschte er ernsthaft.
Wen denn?" fragte sie in naiver
Bitterkeit dagegen. Ich habe eine
alte kränkliche Mutter und einen Bru
der, der studieren soll. Das ist meine
Mitgift! Mit einer solchen rechnet
man nicht aus Eheversorgung!"
Das ist sehr anständig gedacht,
kleines Fräulein!" sagte warm der
junge Landwirt. Aber kommen
könnte es doch einmal, dah . . ,.
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feiten I . . . !ftn, id wett ihm daß
lanalam cnactöthnfn!"
.'itst Du da,. Littlinq?" s,z't
zärtlich ar.i ?e,',fnh,nrt und s.ie
sie unterl Kinn. darf man also
gratulieren?"
.Zartheit!' etklärte Hut die 0!e
kk!ik. Er bat noch keine Sil! ge
,igt. ker Stock sch! Man wird ihm
wirklich ttst die Zunge lösen mlls
sen!" -
Geduld. Mama! Ich wünse
gar nicht, daß er die Sache so leicht
nimmt. 2?enn es mir Zeit scheint,
werte ich ihn schon zum Reden brin
gen!"
Ich weiß. Tll bist ein kluges
Kind!" sagte der Regierungsrat vor
sichtig. Aber vergiß nicht, er ist eine
glänzende Partie und ..."
Ja doch. Papa, ich will ihn ja
auch. Aber ich stelle meine Bedingun
gen. Sommer und Winter immer
nur aus dem alten Gutshof das
gibt! nicht! Und darum laß ich ihn
zappeln, bis er mir verspricht, im
Winter mit mir in die Großstadt zu
gehen!" entwickelte Elfriede ihr Pro
gramm.
Sehr vernünftig!" urteilte die
Gestrenge. Tann klingelte eS drau
ßen, und Paul Bilsing, der Schwe
fterfohn des Regierungsrats, der in
der Goldenen Aue ein Rittergut sein
eigen nannte, erschien an der Schwelle.
Elfriede empfing ihn mil oorwurfs
vollem Schweigen. Das hatte ihn
in allen den Tagen seines Besuches
stets unruhig und demütig gemacht.
Merkwürdig, daß er heute so gut wie
gar keine Notiz davon nahm! Auf
das schöne selbstbewußte Mädchen
wirkte das kränkend. Nun, sie würde
ihm schon zu verstehen geben, was er
sich für eine gemeinsame Zukunft noch
alles anzugewöhnen habe. Denn daß
er um sie anhalten würde, bezweifelte
sie keinen Augenblick. Seine bewun
dernden Blicke, die Schilderungen sei
nes Anwesens daheim, sowie ein paar
herzlich unbeholfene Andeutungen
über die notwendige Umgestaltung sei
nes ferneren LebenS waren ihr eine
zweifellose Bürgschaft. Es lag nur
in ihrem Belieben, ihn zu einer Erkla
rung kommen zu lassen oder nicht.
Ueberdies war die Verbindung ein
Herzenswunsch seine.: Mutter, die ihn
auch deshalb in die Hauptstadt ge
fandt hatte. Um ihn nicht kopsscheu
zu machen, war er mit der Mission
beauftragt worden, eine Hypotheken
Angelegenheit zu regeln und für feine
vierzehnjährige Schwester eine Pen
sion auszusuchen, in der der Wildling
ein bißchen Französisch und Englisch
lernen sollte. Und bis heut5 hatte er
von dem eigentlichen Zweck feiner
Reise auch noch nicht di! Spur ge
merkt.
Aber als er bei Tisch den Onkel
fragte, wie daS Examen ausgefallen
sei und sich in immer neuen Wendun
gen nach dem Schicksal aller dieser
kleinen frischgebackenen Lehrerinnen
erkundigte, fing er einmal zufällig ei
nen Blick auf. den Mutter und. Toch
ter miteinander wechselten, der ihm zu
denken gab. Ein erstes Uses Miß
trauen überschlich ihn, während der
brave Onkel Regierungsrat orakelte:
Ja, die eine ist leider leer ausge?
gangen! Beim nächsten Mal wird es
einer ganzen Anzahl ähnlich ergehen.
Denn der Mangel ist behoben. Und
der Nachwuchs fängt an. beängstigend
zu werden! Na, die Hübschesten krie
gen in der Regel ja doch einen Mann!
Und das hoffe ich von der kleinen
Westernhagen bestimmt!"
Du bist ein Optimist. Papa!"
agte ein wenig spöttisch o,e Haus
ochter. Wenn sich wirklich einer in
das Puppengesichtchen vergassr,
orinat er ab. sobald er merkt, was
er sich alles aufladen muß, um sie
heimzuführen!"
Ich finde sie auch nichts weniger
als hübsch!" 'urteilte die Gestrenge.
Sie ist so unbedeutend!"
Das sind Geschmackssachen!" zog
sich Papa Degenhardt Zurück, der zu
Hause nicht eben viel zu .regieren"
hatte.
Damit war das Thema erschöpft.
Nur nicht für Paul Bilsing, dem tjii
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.7jfl,ft wissen C tt tfnn ...?
! k !: fit slfifr.nfrt. i'r af'ft
stob f f r;lt tinern kühtifn l'nlf.filufi
rot sh k.ft zur ?iit liii.fin uns
ninchit sich mit Mama tfhnnl, d
ihm auf ten ttsten IMlä gefiel, so
mü'Jfetfich fliiii.i. nenn ouch ein wenig
verhärmt, sah sie aus.
Und dann trzäUtt tt. daß tt tint
Schwester hatt, die tine Lehrerin
brauche: aker ein bißchen Kameradin
müsst sie ihr auch fin können. Denn
Lilli sei ein Wildfanz. Und zwölf,
hundert Mark wolle er anlegen bei
freier Station. Und Mama dürfe
mit Franz In den Sommerferien z,L
Besuch kommen. Ob man ihm die
Freude machen wollt, aus feinen Vor
schlag einzugehen?
Margot Westernhagen wurde rot
und wieder blaß vor freudiger Errt
gung und jähen Wirklichkeitszmeifeln.
Aber sie willigte ein. Mit taufend
Freuden. Wenn er sich nur nicht etwa
in ihr täusche!
Das werde ich sehr bald konsiatie
ren können, Fräulein Westernhagen!"
bemerkte er, glücklich lächelnd. Und
ich nehme dann ganz sicher kein Blatt
vor den Mund ...!"
Am Abend jenes Tages berief ihn
ein Telegramm nach feinem Gute zu
rück. Er hatte es sich bei feinem
Verwalter bestellt.
Acht Tage später traf die .Jüngste"
der Geprüften, das Opfer Onkel De
genhardts, bei den BilsinzS ein. Und
im Handumdrehen war sie die Ver
traute Lillis, der Liebling der Mut
ter, die Freude der Nachbarschaft .
AIs sie nach oem Abiaus. des ersten
Monats ihr Gehalt ausgezahlt erhielt,
fragte sie herzklopfend:
.Sind Sie nun auch wirklich mit
mir zufrieden, Herr Bilsing?" Er
lächelte unmerklich.
.Nein!" entgegnete er dann lang
fam. Aschfahl wurde sie bei dem
grausamen Worte. Ihre Stellung
ist in letzter Zeit bedenklich ins Wan
ken gekommen, Fräulein Western
hagen!"
O Gott!" stammelte sie bedrückt.
So geht daö unmöglich weiter.
Mit Lilli duzen Sie sich. Mit Mut
tern duzen Sie sich . . ."
Aber sie haben mich doch beide
darum gebeten!" wehrte sie sich mit
leise erwachendem Trotz und sah ihm
gekränkt in die fest auf ihr ruhenden
Augen.
Und mit mir?" fetzte er feine An
klage voll schalkhaften Ernstes fort. .
Aber. Herr Bilsing!" wisperte sie
und wurde rot wi: die schöne volle
Granatblllte. die von der Terrasse her
durch das Fenster schimmerte.
.Maraot. mein liebes Mädel!"
sqaet er da, heiß vor innerer Bewe
gung. und zog sie an sich ...
Als Degenhardt? die Verlobung?
anzeige ins Haus bekamen, sagte
Elfriede verächtlich:
So ein Heuchler!"
Die Gestrenge erklärte: .Ein Gän
ferich. der eine Gans heiratet!"
Nur der Regierungsrat, nachdem er
die herbe Enttäuschung überwunden
hatte, rieb sich die Hände und mur
melte:
Ich wußte es je! ES wäre auch
schade um die Kleine gewesen!"
Aber da war er, wohlgemerkt, ganz
für sich allein in feinem Studierzim
mer . . .
Ein Abzeichen für baye
rifche Militärflieger hat jetzt der
Prinzregent von Bayern gestiftet.
Das Abzeichen besteht aus einem Ei
chenkranz, der ein Flugzeug um
schließt und über dem sich die baye
rische Krone befindet. DaS Ganze
ist auS Silber gefertigt. Das Ab
zeichen wird aus der linken Vrustseite
des Waffenrocks unter den Orden
und Ehrenzeichen getragen. Es wird
nur denjenigen Fliegern verliehen, die
das Pilotenexämen,' die Feldpiloten
und die Flugmeisterprüfung bestan
den wben. Bis jetzt ist das Flieger
abzeichen einem Rittmeister, einem
Hnuptmann, vier Oberleutnants, fünf
Leutnants, einem Gefreiten, einem
Jäger und einem Infanteristen ver
liehen worden
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derife Luise Christiane Delitz Ist am
12. Oktober 1713 In Berlin gebore
und die uneheliche Tochter eine Mau
rergesellen. Von Dieben und Diebes
Hehlern erzogen, erlangte sie schon
als Kind Fertigkeit in Marktdieb
stählen, trieb sich von ihrem zwölfteil
Jahre an mit anderen Dieben von
Profession in den Preußischen und
Sächsischen Staaten umher, bestahl
überall die Märkte und führte bis
zu ihrer Verhaftung fast ununterbro
chen ein herumschweifendes, höchst
liederliches Leben. Mit einem ihrer
Liebhaber gesellte sie sich im August
1810 zu dem ihr schon bekannten
Horst und seinen Genossen, und nahm
Teil an den Brandstiftungen von
Neuenfund auS bis Schöneberg. Frü
herhin will sie schon bei einigen an
dern Brandstiftungen gegenwärtig ge
wesen fein. Das Dorf Schönerlinde,
wo durch das Feuer vier Menschen
ihr Leben einbüßten, steckte sie ge
ständlich mit eigener Hand in Brand.
Das. was sie bei Gelegenheit des
Feuers stahl, ist unbedeutend; sie be
gnügte sich größtenteils damit, mit
dem Gesindel, zu welkem sie sich
gesellt hatte, zu zehren. Die.'Me'
den Horst und die Delitz rechtkräftiz
erkannte Strafe: Daß sie zur Richt
statte zu schleifen und allda mit dem
Feuer vom Leben zum Tode zu brin
gen. ist am 28sten Mai 1813 an
ihnen vollzogen worden. Berlin, den
29sten Mai 1813. Die Kriminal-De
putation des Königl. Stadtgerichts."
Andere Chroniken wissen noch zu
erzählen, daß die Verurteilten Revi
sion eingelegt hatten, die aber vom
Kammergericht, der damals zuständi
gen Instanz, zurückgewiesen wurde.
Jedoch habe eine Kabrnetisorder, die
daS Urteil bestätigte, angeordnet,
daß die Verurteilten vor Anzündung
des Scheiterhaufens aus eine den
Zuschauern unmerkliche Art erdros
seit werden sollten. Ob das Urteil
in dieser Weise auch am 28. Mal
1813 vollstreckt worden ist. bleibt da
hingestellt. Der Scheiterhaufen, ein
ziemlich großer Holzstoß, aus dem
zwei Pfähle zum Anbinden der De
linquenten herausragten, wurde schon
am 25. Mai errichtet und bis zur
Hinrichtung Tag und Nacht bewacht,
damit ihn nicht Unberufene in Brand
fetzten. Wie gleichzeitige Berichte
melden, haben beide Verurteilte die
Ankündigung der Hinrichtung recht
vergnügt aufgenommen: Horst soll
sogar am Nachmittag vor der Ver
brennung mit feinen Wächtern Kar
ten gespielt haben. Am Tage der
Hinrichtung einem Freitag, den
man früher mit Borliebt zu Urteils
Vollstreckungen wählte wurden die
Verurteilten mit Leiterwagen nach
dem von Militär umgebenen Nicht
platze gebracht und dort das Urteil
in wenigen Minuten vollstreckt, da
der Wind die Flammen schnell auf
lodern ließ.
Eine gutgeklkidete. taub
stumme Frau betrat kürzlich in sicht
licher Erregung die Revierwache an
Hamburg Ävenue, Brooklyn. ließ sich
Papier und Feder geben und schrieb
dann, dch ihr Gatte sie schmählich
verlassen habe. Ihr Name fei Emily
Hustis. von No. 150 Grove Str..
Brooklyn. ES bleibe ihr jetzt nichts
anderes übrig, als sich das Leben zu
nehmen. Während die Beamten dieie
Mitteilungen durchlasen, begann
Frau Hustis ihren Kopf gegen das
Pult zu stoßen und zwar mit solcher
Wucht, daß sie beinahe bewußtlos zu
fammenstürzte. Mehrere . Polizisten
sprangen jetzt auf die Tobende zu und
hielten sie so lange fest, bis ein Am
bulanzarzt vom ;ut"en Hospital
eintrat und die bedauernsirerte Frau
mitnahm, - "