Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, May 17, 1913, Image 7

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    Emasa Tribune Samstag den 17. Ma! 1913.
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Die citglifdjc Bühne
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Einige der Mädchen in A Knight
Krug Theater
Mal. 2:30 m 8:30
Beste Sitze 50c
- Feine Borlesqiia
"INNOCENT MAIDS"
Freitag Abend: The Country Store
Tiglictie 10c Matinee flr Damen
tiVym&ili - Abends 8:15
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Professor der vhirurgl der Nnioerstlät
in NebraSka
Ossse50ZVrandeis ebSude
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Spracht Dutach.
DR. R. S. LÜCKE
Deuttcher Arzt
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Office: Douglas 1369.
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,?or o Day" im Hippodrome Thrate,
Hippodrome.
Der Automobil.Kontcst, den die
Leitung dos Hippodrome Theaters
arrangirt hat, war sicherlich vine
glückliche Idee. Terartiges hat m
mer großen Neiz, zumal wenn man
ein prächtiges Automobil gewir
nen kann. Bislang bewerben sich
fünfzig Kandidaten um den Preis
?lber zweifellos werden plötzlich noch
bedeutend mehr Kandidaten , mit
einer., grossen timmenzahl. überra,
schen. Kommende Woche wird das
musilalische Lustspiel 21 Knight for
a Tay" aufgeführt. Der Verfasser
ist Boyle Woolfolk und die Musik
hat der bekannte Komponist Nay
mond Nubble komponirt. Die Ver
treter der Hallptrollen sind: Ianest
Prie,t, Charles Nose, Cecil Sum
mcrs, und es kann gesagt werden,
das; viel bon dem Erfolge des
Stückes der Tüchtigkeit dieser drei
Schauspieler zuziisclirciben iit. Ter
Regisseur 211 Laughlin hat die Sze
nerie und Kostümirung in glück
lichstcr Weise arrangirt. Fräulein
Jancst .Priest spielt die weibliche
Hauptro : als Tienstmädchen Tillic
Tay. Tlc junge Tame verfügt über
reuende Humor, btz l)t auf allen
Bühnen einen guten Nuf verschafft
hat. Ter Chor i,t nicht minder an
erkcnncnswcrth. Für den geringen
PrnZ bietet sich im Hippodrome
grad so viel Genusz, wie in vielen
Theatern, wo der Sitz $2,00 kostet.
Krug Theater.
DaS musikalische Lusüvicl
zn
nocent Maids" welches kommende
Woche im Krug Theater zur Sluf.
führung gelangt, bietet etwas durch,
aus Eigenartiges in der- Burleske.
Die Handlung ist ganz verschieden
artig angelegt von der gewöhnlichen
Art Burleske. . Ein junger Lebe,
mann von New Jork Eid) hat die
schlimme Slngcwohnheit. allen hüb.
schen Mädchen, die er kennen lernt,
die Heirath zu versprechen. So
entstehen natürlich die gelungensten
Bettvickclungen, die das Publikun,
nicht aus dem Lachen herauskom
mcn lassen, , besonders,, wenn ein
halbes Dutzend seiner Voraussicht
lichcn Bräute bei seiner Hochzeit er.
scheinen. Im ersten Akte ist die
Szene scires Abschieds Junggescl
len Dines. bei welchem alle etwas
sehr tief in's Glas geschaut haben.
Zu seinem Schrecken kommt eine
Depesche, die die Ankunft seines
Vaters, der Missionar unter den
Mormonen ist, in einigen Slugen
blicken anmeldet. Sein Bater glaubt
nämlich, dafz er fleiszig srudire, statt
dessen führt er Än Schwelgcrlcben.
Aber der Vater entpuppt sich als
ein ebenso flotter Lebemann als
der Sohn. Tr Schwank ist voll
deS köstlichsten Humor ,
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Selnepakftttt Kommt.
r?ilitZrhumokkek bon Fktlhttk bon
echlicht.
Der Herr Oberst hatt dal seinem
Kommando unterstellte Infanterie
ttlrneni mobil gemacht und ließ auf
dem grohen Kasernenhof Parade
marsch iiben, dab ei schon nicht mehr
schön war. Aber ti mußt noch schö
ner werden, wenigsten der Parade
marsch, denn kein geringerer als ein
König von Wottei Änaden'und Chef
det NegimentI hatte seinen Besuch,
den er auf der Durchreise der Trup
pe abstatten wollte, offiziell mitteilen
lassen. Das Programm stand in sei
nen Einzelheiten noch nicht fest, aber
daß der Parademarsch nicht fehlen
würde, war selbstverständlich. So
wurde denn schon heute damit ange
fangen, diesen zu iiben, denn wenn
auch noch drei Wochen vergehen wür
den, ehe Seine Majestät kam: besser
war immer besser.
Der Parademarsch war nach der fe
sten Ueberzeugung deS Herrn Oberst
bei allen Zügen miserabel; am aller
miserabelsten aber war er bei dem
Zuge des Leutnants von Bachwitz.
Daö war aber auch weiter gar kein
Wunder, denn wie sollten die Leute
gut marschieren, wenn ihnen ihr Leut
nant mit einem so schlechten Beispiel
voranging? Und der Leutnant mar
schierte tatsächlich drei Prozent unter
jeder Kanone. Lag eS an seiner Hai
tung, an seinem Beinsatz oder sonst
an etwai anderem: daS wußten die
Vorgesetzten selbst nicht: die wußten
nur soviel: dieser Parademarsch war
der reine Hohn, und er blieb es auch.
trotz aller Ermahnungen und trotz
allen TadelnS, denn der Leutnant, der
sich die wahnsinnigste Mühe gab,
konnte nicht besser marschieren.
Und alS der Leutnant nun mit sei
nen Leuten voriibermarschierte, da
faßte der Herr Oberst alleS, waS ihn
im Stillen beschäftigte, zusammen in
daS Wort: .Unmöglich .
- Und diesem Unmöglich" verdankte
es der Leutnant von Bachwitz, daß er
zum ersten Male, solange er Offizier
war, mit seinen Leuten bei dem Pa
rademarsch nicht zurückgeschickt wurde.
ueber diesem Unmöglich hatte der
Herr Oberst eS ganz vergessen, ihm
zuzurufen: Zurück Marsch,
Marsch."
Der Leutnant war nicht zurück
schickt worden, und dafür gab es nach
seiner Ueberzeugung nur eine Erkla
runa: sein Marsch war gut gewesen
Stolz und Freude schwellten seine
Brust, und ganz glücklich sah er seine
Kerls an, die ihn ihrerseits ganz
blödsinnig anglotzten, weil sie das
Wunder nicht begreifen konnten, daß
sie diesesmal nicht mitsamt ihrem
Leutnant zurückgeschickt worden wa
ren.
. .Wir-dürfen ihn . nicht mehr ta
dein, meine Herren, sondern wir müs
sen ihn loben, saqte der Oberst unter
dessen zu den Offizieren, die neben
,hm hielten, .wir müssen ihn fortwah
j-end loben, denn wenn Seine Maje
ftät. unser hoher Chef, diesen Para
demarsch sieht, dann 'bekommt er un
fehlbar vor Entsetzen einen Herz
schlag.'
Nur der Herr Oberst in seiner
Weisheit wußte, weshalb der Leut
nant nun plötzlich gelobt werden soll
te, und als Leutnant von Bachwitz
bei dem nächsten Vorbeimarsch mit
seinen Leuten wieder voriiberkam, da
rief ihm der Herr Oberst ganz laut
zu: Bravo, Herr Leutnant, so ist
eS gut. sogar sehr gut.'
Und der Herr Major und der Herr
Hauptmann eilten dem Leutnant nach,
um ihm auch ihrerseits ein lautes Lob
zu spenden. V
Und daS wiederholte sich nicht nur
heute, sondern auch fortwährend in
den nächsten Tagen.
. Der Leutnant schwamm in einem
Meer von Entzücken. War eS doch
wahrhaftig lein Vergnügen gewesen,
sich tagaus, tagein wegen einer Sa
che. die man bei dem besten Willen
nicht andern konnte, von den Borge
setzten anschnauzen zu lassen. Ja. der
Leutnant hatte eS schon mehr alS
hundertmal verwünscht gehabt, über
Haupt Offizier geworden zu sein.
Und nun wurde er endlich seines Le
benS froh: sein Parademarsch war
und blieb gut! Durch einen Zufall
mußte er ganz von selbst hinter daS
Geheimnis deS MarschcS gekommen
sein denn ein laute Bravo"
lohnte ihn immer aufs neue, wenn er
mit feinen Mannschaften vorbeidefi
lierte.
Da geschah eS eines Abends, alZ er
im Kasino '.mit dem Oberstabsarzt, ei
nem eingefleischten Junggesellen, und
mit dem dazugehörigen Dritten seinen
Skat . spielte, daß der Oberstabsarzt
ganz plötzlich zu ihm sagte: Sie se
hen schlecht aus. Bachwitz, ich glaube.
Sie bummeln zuviel."
.Aber ich denke doch gar nicht
daran." verteidigte der sich.
, Dann steckt Ihnen sonst etwas in
den Gliedern", meinte der Oberstabs
krzt. ich sehe eS an dem mcrtten
Glanz der Pupillen. Na, wir spre
chen in andereömal darüber, jetzt
ftiltt einen Grand mit vieren, schwarz
kngesagt. Ich will Euch jungen
Leuten schon zeigen, was eine arie
ist.
Mk, fa Sr fflrnnS mnnn tnar.
i'oinber OSetßaÄOTat ort&ai fteift-J-jJ? Jeßjn-flfieis jej
auf das Thema zurück. Zuerst leise
und vorsichtig. lt er dann endlich
bat: Wenn Sie mir einen Gefallen
tun wollen, Liichwitz. dann lassen Sie
sich morgen mal Lon mir untersuchen,
lediglich der Wissenschaft halber. ES
würde mich interessieren, festzustellen,
ob daS, mal ich vermute, auch zu
trifft. Stellen Sie sich für meine
wissenschaftliche Zwecke zur Verfü
aung. zur Belohnung bekommen Sie
dann hinterher eine Flasche Sekt."
Wenn ich mir bii so leicht ver
dienen kann, warum nicht", meinte
Bachwitz, und am nächsten Nachmittag
klopfte der Oberstabsarzt an ihm
herum, preßte ihm sämtliche Finger in
die Nippen, bald hier, bald dort, um
immer auf Neue zu fragen: Tut
daS weh?"
Und als der Oberstabsarzt dem
Leutnant wieder einmal feine gro
ßen, starken Finger absichtlich mit al
ler Gewalt in die Weichteile gepreßt
hatte, da tat eS wirklich weh.
Der Oberstabsarzt machte ein freu
bestrahlende Gesicht: .Na. habe ich
eS nicht gleich gesagt, daß Ihnen waS
fehlt?" Und ganz glucklich fetzte er
hinzu: Ihre Nieren scheinen nicht
völlig in Ordnung zu sein."
Der Leutnant bekam eS unwill
kürlich mit der Angst und so rief er
denn dem Oberstabsarzt zu: Na,
seien Sie so freundlich!"
Bin ich auch." gab der zur Ant
wort. Im Übrigen werden Sie
daran in den nächsten fünfzig Iah
ren wohl nicht sterben, ober gleichviel,
Vorsicht schadet nichts. Ich werde
morgen früh noch eine Untersuchung
vornehmen, und von dem Ergebnis
wird daS weiter abhängen."
Und dai Ergebnis war, daß der
Leutnant wenigstens vorläufig die
Flafche Sekt nicht bekam, auf die er
sich während der ganzen Untersuchung
gefreut hatte.
.Sie müssen sich den Sekt für die
nächsten Wochen vollständig abgewöh
nen, überhaupt im Trinken sehr mä
ßig sein. Nur ganz leichter Mosel
mit Selterwasser, und vor allen Din
gen. sofort ins Bett! Nicht, weil
Sie ernstlich krank sind, sondern da
mit Sie eS nicht werden. Unter sei
nen Umständen dürfen Sie jetzt Dienst
tun, und dieses blödsinnige Parade
marschüben ist absolut nichts für Sie,
damit können Sie sich den schönsten
Knacks holen. Wenigstens für die
nächsten acht Tage bedürfen Sie ab
foluter Ruhe, dann werden wir wei
ter sehen."
Leutnant von Vachtoitz sträubte sich
mit Händen und Füßen, er hatte nicht
die leiseste Lust, sich ins Bett zu legen,
er fühlte sich absolut nicht krank, aber
der Oberstabsarzt machte sein ernst
haftetes Gesicht:-
- .Lieber Freund7 mit den Nieren ist
nicht zu spaßen die Sache endet fast
immer mit einem Herzschlag. Ihre
Nieren sind vorläufig nur etwas an
gegriffen, ich verpflichte mich, sie voll
ständig auszuheilen, aber nur, wenn
Sie meinen Rat befolgen."
So zog der Leutnant seine Uni
form aus. legte sich zu Bett und
schluckte 'die Medizin, die der Ober-!
stabsarzt ihm berordnet hatte, und
die zwar völlig harmlos war, aber
trotzdem niederträchtig schmeckte, da
mit der Leutnant ndlich selbst zu der
Ueberzeugung käme, daß er krank
wäre. -
Aber, je länger der Leutnant über
sein Leiden nachdachte, desto klarer
wurde ihm, daß ihm nichts fehle.
Und mit einem Male wußte er auch,
warum man ihn zuerst fortwährend
gelobt und hinterher doch in das Veit
gesteckt hatte: er ' sollte mit seinem
schlechten Parademarsch kein Aergcr
,nis erregen!
Das ärgerte den Leutnant natürlich
gewaltig, aber er machte trotzdem wie
der ein frohes Gesicht, als sein Bur
sche ihm eines Tages meldete. Seine
Majestät, der König, habe den ange
meldeten Besuch wieder abgesagt.
' Nun könnt ihr etwas an mir er
leben", dachte der Leutnant. .Wenil
ihr glaubt, daß ihr mich nun in vier'
undzwanzig Stunden wieder gesund
habt, dann irrt ihr euch sehr."
, Und daß er sobald wie irgend mög
lich wieder gesund werden sollte, bc
wiesen ihm die Worte, mit denen ihn
der Oberstabsarzt bei seinem Erschein
nen begrüßte:
Nicht wahr, lieber Freund, es geht
Ihnen heute doch wesentlich besser?"
Der Leutnant blickte anscheinend
ganz überrascht auf:
Warum soll es mir denn heute
plötzlich soviel besser gehen? Im Ge
genteil, ich , fühle mich heute Hunds
miserabel."
Der Oberstabsarzt machte ein gcrni
verdutztes Gesicht: Nanu", sagte er
endlich völlig verwundert, was fehlt
Ihnen denn, wo haben Sie denn Be
schwerden?"
Selbstverständlich in den Nieren,"
lautete die Antwort.
.Aber Sie sind doch vollständig ge
sund" wollte der Oberstabsarzt
zur Antwort geben, aber er mußte
da verschweigen. Ja. ex mußte so
gar tun, als ob der gesunde Kranke
wirklich Schmerzen haben könne, und
so untersuchte er ihn denn aufs neue,
ohne irgendwelche Krankheitssympto
me zu finden. Dann aber meinte er;
.Sie müssen sich irren. Herr Leut
nant, Sie waren krank, wie kranke
sind Sie vollständig genesen, und sp'd
testen in drei Tage können Sie wie
der Dienst tun.'
Glauben Sie da wirklich?" mein
te der Leutnant, halten Sie e im
Jnteress meiner Gesundheit nicht für
besser, Herr Oberstabsarzt, daß ich ei
nen sechSwöchentlichen ErholungSur
laub erhalte? Sie haben e ja selbst
eben erklärt. Sie wüßten am besten
wie krank ich war. da werden Sie
e doch gar nicht verantworten kön
nen, mich schon gleich wieder in den
Dienst zu schicken."
Hm hm", machte der Herr
Oberstabsarzt. Dann nahm er, wie
immer, wenn er besonder! scharf se
hen wollte, seine Brille ab, und als
er dann dem Leutnant in die Augen
blickte, da sah er eS: Der Leutnant
wußte alleS. Aber wenn er, der Herr
Oberstabsarzt, der heute mittag von
dem Herrn Oberst den strengen Be
fehl erhalten hatte, den Leutnant in
nerhalb von drei Tagen wieder gesund
zu machen, diesem damit kam, daß
der Leutnant einen sechswöchentlichen
Urlaub verlangte, dann konnte er im
Regiments Bureau etwas erleben.
So versuchte er denn auf alle mög
liche Art und Weise, dem gesunden
Kranken den Urlaubsgedanken aus
zureden, aber er bestand mit solcher
Hartnäckigkeit auf seinen Urlaub, daß
der Oberstabsarzt sich sagte: Wenn
wir ihm den nicht freiwillig geben,
dann macht er einen Riefenkrach, und
dann sind wir alle blamiert.
So zog der Herr Oberstabsarzt
denn sehr bedrückten Herzens auf das
Regimentsbureau, um dort Meldung
zu. erstatten, und als er das getan
hatte, bekam der Herr Oberst beinahe
einen Schlaganfall: Sechs Wochen
Urlaub brauchte er, um gesund zu
werden, obgleich er gar nicht krank
war? Da hörte sich denn doch alles
auf! Aber alö der Oberst dann er
fuhr, daß der Leutnant es erraten
habe, warum er sich hatte melden
müssen, da dachte der Vorgesetzte we
sentlich anders. Und damit der Leut
nant den Mund hielt, erwirkte er
ihm den erbetenen Urlaub, aber eins
nahm er sich fest vor, sobald der Leut
nant vom Urlaub zurück war, wollte
er den bei dem Parademarschüben
anfahren, daß ihm die Lust vergehen
sollte, zum zweiten Male um Erho
lungsurlaub zu bitten!
y.tletd ecken und Filet
Scheibengardinen legt man
zur Reinigung, nachdem sie zuvor
mit weißer Seife gut eingeseift wur
den. in kaltes Wasser; nach ungefähr
rier bis fünf Stunden nimmt man
sie, nachdem sie einige Male gut zwi
fchen den Händen gepreßt und ge
drückt (aber nie gerieben) wurden,
heraus, bestreicht sie wieder mit Sei
se und preßt sie in recht warmem
Wasser ebenfalls mehrere Male aus,
um sie sofort zu spülen. Linksseitig
sind sie darauf auf ein sauberes Bü
gelbrett zu stecken, mit aufgelöster
weißer Gelatine zu bestreichen und
so trocknen zu lassen. Will man sie
ohne Appretur haben, so werden sie
nach dem Aufstecken ohne Gelatine
oufstrich gleich geplättet.
Wasferflck auf polier
ten Tischen beseitigt man durch
Aufstreuen von nassem Salz. Man
läßt die Schicht 15 bis 20 Minuten
darauf liegen, trocknet die Stelle als
dnn mit einem sauberen Tuche und
icibt mit einem Korke nach.
Um Holzwllrmer aus ML
beln zu vertreiben, blast man
zuerst mittels einer kleinen Spitze al
les Holzmehl aus den Wurmlöchern
heraus, um dann eine heiße Borax
lvsung oder Essigessenz, im Notfall
Petroleum in die Löcher zu träu
fein. (Man führt dies mit einer
kleinen Nähmaschinen-Oelkanne oder
einem Pinsel aus.) Schließlich wer
den die Löcher mit Wachs gefüllt und
Politur oder Leim darüber gestri
chen. , ... .
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Aeesrdion
Eide Bsr
. Snnbnrft
knöpfe über
gen, einfache und
Jvoryscum.
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OMAHA PILL0W CO.
1721 Cuming Str.
Tel. Doug. 2467
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Intcrurban Linie nach Bellevue und Fcrt
Crook. In Kraft 4. Mai, 1913
Gar verlasse 21. üb N" Straße, Ckd Omaha, wie folgt:
Wochentage:
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5 : 15 Sonn.
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8:00 Vorm.
Tann stündlich 5,3
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