Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, May 16, 1913, Image 2

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Qmsilül5'llzttq5 für
Ivaschliare slwlflc,
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Jetzt ist
für elektrisches Licht und all die vielen Vortheile
zu sorgen die es mit sich bringt.
Die Sommerferien ermöglichen es Euch, das Heim
ohne die geringste Unbequemlichkeit elektrische aus
zustatten.' Elektrizität in Eurem Heime wird sich für jedes
Glied der Familie jeden Tag im Jahre als ein Se
grn erweisen. Es vermehrt die Freuden des Lebens
und verringert dessen Arbeiten.
Dürfen wir Euch hinsichtlich unseres Dienstes nähere
Auskunft ertheilen?
Ömaha Electric Light
SPEZIAL-VERKAUF VOM UHF.EK UM3 DIAfcXiTEH
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5i!lrsiich unternahm die Polici London's emcn TtrcZf,zng ans
lai fcam bet kri?il'rifchm Suff ragkttm, beschlagnahmte alle ssam
pznvliteratur u'd fref; überhaupt alleZ nntzohen, was nicht nitt
und nZj'.rifrst war. Man bcdimte sich dabei mehrer?r Möbelwagen.
Cll cuifrajcitc pxotchirkn. konnten aöer nichtZ - ansrichten.
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empfdiiticn durch unS eine so große Ve
rückzlchtigung, wie selten in irgendeinem
Laden. Die Muster sind eigenattig, die
Stoffe persönlich ausgewählt tmd auf
Gmizwolle, Dauerhaftizkeit und Haltbar
keit der Farbe geprüft.
Die ?lnfertigung ist so vollkommen,
wie sie sein kann. Wenn Schnitt und
außergewöhnlich mäßige kreise hin;ukom
men, so 'sollten unsere Offerten an Eltern
appelliren. die das vollste Maß von Oua
lität und gutem Geschmack würdigen.
KimOcn. 63 (m $lft
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Merkwürdige Erschr!nvg.
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sörchtei Fr, ick.
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Ueber einen gesLrchteken Feind der
Dienen berichtet ein deutscher Imker:
Man riZhmt den Bienen Mut und
Tapferkeit nach, wenn ti sich darum
handelt, den kunstvolle Ba ihrer
Stöcke zu schützen, oder einen gemein
samen Feind zuriiSiuschlaaen. Und
doch haben sie einen Widersacher, dem
gkgeniiber sie alle Macht verlieren.
Obgleich dieser, ohn jegliche Waffe,
gänzlich außerstande ist, den Angrei
fer zu spielen, der auch nur inen
Angriff abzuwehren, so versetzt schon
sein Erscheinen allein die Bienen der
art in Angst und SchreSen. daß sie.
gänzlich willenlo, die Stöcke deS Ho
nigi berauben lassen, ohne auch nur
den geringsten Versuch zu wagen,
gegen viest Plünderung emzuschre,
ten. Ja. mehr noch, sie lassen die
Stöcke eftmals im Stich, geqen die
der Unhold erst einmal zu Felde zoa.
Dieser .furchtbare' Feind ist
oer Tottnlopffchmttterlkng. Der
Bienenzüchter., der diese! mitteilt, hat
folgende Beobachtungen gemacht: Zu
nächst erscheint der Friedensstörer
nicht rkgelmüfjig alle Jahre und sucht
in den vorkommenden vereinzelten
Fallen auch nur bei Nacht die Bie
nenstöcke heim. Während der Zeit
deö Schwärmen; aber, am Abend
oder in der Nacht, wenn .ringsum
friedliche Stille und Ruhe herrscht,
lassen die jungen Königinnen ein
eigenartigeZ Singen ertönen, ganz
unterschiedlich von den Lauten, die
die übrigen Bienen, jedenfalls im
Zusammenhang mit ihren jeweiligen
Bernchrungen, von sich geben. So
bald dieser eigene Sang erklingt.
scheinen öie Arbeiisdienen wie ae
bannt vor Angst; sie geben ihre 2a
tigkeit ouf und verharren still und
lautlos.
Ißt xnan nun einmal einen sol
chen Totenkopfschmetterling an, so
wirdr stets in ähnliches Summen
und surrendes Singen hören lassen,
wie da der jungen Königinnen,
mährend er seinen scheinbar starren
Karper wie :n elektrischen Schlrnn
gunven erzittern läßt. Dieses erregt
ein gewisses unheimliches Gefühl, und
nur Mit Widerstreben oder großer
Selbsmberwlndung können wir daS
Tier überhaupt festhalten. Eine
ähnliche 'Empfindung müssen die 53U
nen haben, wenn sie die gefürchteten
Laute vernehmen; daher ihr fcheueS
lZnrsehen, sobald sie daS geflügelte,
nach ihrem Honig lüsterne Tier nur
erblicken. S,nd sie jedoch erst einmal
durch emen solchen Besuch gewidigt,
so weiden sie auch schon klüger; sie
haben dann erkannt, daß sie sich ge
aen eine Wiederkehr ähnlicher Uelw
Me schützen müssen. Und wollen lie
die Stocke nicht preisgeben, so ent
wickeln sie bald die Talente deS Stra
tegenNsie verschließen ihre Zellen mii
Wachse und verbarrikadieren sich nach
allen Regeln der Kunst; aber jedeö
Völkchen verfahrt eigenartig nach
feiner Weife also nicht nach der
Schablone, sondern, wie el scheint.
nach Erwägung und weiser Berech
nung.
rrtftin;
Der schönste deutsche Schmetterling.
?kn unserer Zeit der Naturschuk
besirebungen. so schreibt ein deutscher
Fachgelehrter, werden alle Freunde
der beimischen Tierwelt mit Bedau
ern die Nachricht vernehmen, daß un
er schönster und größter Gchmetter
ina. der Apollofalter, dem Aukster
den ziemlich nahe ist und daß, wenn
nicht ausgedehnte Schutzmaßregeln
getroffen werden, daS Aussterben
ziemlich bald erfolgen wird. Inner
halb Deutschlands ist der Falter noch
in der Eifel. im Moseltal, im Frän
ischen und im Schwäbischen ura,
im Fichteigevirge, m BayriMen
Walde, im Böhmerwaldk, im fiiö
westlichen Schwarzwalde sowie in
den bayrischen Alpen vorhanden,
und vor etwa vier Jahrzehnten war
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er auch in den Sudeten und im Rie
engebirge nicht allzu selten. In den
chlesischen Bergen ist er nun bereits
seit einem Vierteljahrhundert nicht
mehr beobachtet worden. Der Grund
hierfür liegt nicht etwa im Bordrin
gen der Wald- oder Ackerkultur, die
en Falter lemer Nahruna, beraubt
hätte, sondern sein Auösterben ist al
lein auf Rechnung der Schmetter
ingj und Raupensammler zu setzen.
Dasselbe gewissenlose Vorgehen, da
den prächtigen Falter in einer Land
chaft Deutschlands auSaeroitet bat.
bedroht ihn gegenwärtig in anderen
Gegenden. ES wird nun vorge
schlagen, den Falter durch Gesetze zu
schützen. Gegenden, in denen er noch
vorkommt, müssen als Schutzgebiete
erklärt werden, und in ander, wo
er ehemals zu finden war. kann man
hn wieder -einführen. In rimelnen
Gegenden sind solche Schutzmaßregeln
bereit getroffen. Vor zwei Jahren
hat das Bezirksamt von Berchtes
gaden eine Polizeivorschrift von drei
jähriger Giltigkeit erlassen, die daS
Fangen des Falters oder seiner
Raupen ohne Erlaubnis mit IM
Mark Geldstrafe oder Haft bedroht.
Aehnlich soll die Koblenzer Reaieruna
jüngst vorgegangen sein. ,
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' Hase? Knukheite.
Die gewöhnlichsten Krankheiten
denen der Hafer euSqefedt ist. sind
der Bra', und der-Rost. Von dem
ersteren uuterscheioen wir zwei Ar
ten. die beide da! Korn zerstören.
Bei dem gewöhnlichen oder losen
Brand nxrden sämtliche Teile der
Blume oder de Fruchtkorn, ein
schließlich der Hülse, durch eine
schwarze, pulverartige , Masse von
Sporen ersetzt. Unsere Abbildung
veranschaulicht den Unterschied zwi
schen gesunden und von dem Oran
befallenen Haferkopfen. Bet der
weniger häufige Form, dem söge
rannten bedeckten Brand, wird zwar
M' Korn zerstört, doch bleiben die
Srand.Spore in der Spelze einge.
fchkogen. Der Prozeß oer Anuei
kung und das Wachstum der Sporen
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rno Ki.cen veom anrn gmaj, in
dem die 'Sporen beim Keimen in die
Tn! der iunsen Vllanze geraten
und mit ihr wachsen, bis sie sichln
dem Kodkivollttandia entwickeln. Bet
de Arten der Krankheit lassen sich
leicht durch Behandlung der Saat
frucht mit einer Formalinlöfung
ausrotten. Die Verluste durch den
Haferbrand sind beträchtlich und wer
den auf 2 bis 30 Prozent der gan
zen Ernte eschgtzk. um die Große
der Berbreituna der Krankheit ae
na feflzuflrllkn. muß man sorgsäl
tig die . davon befallenen Pflanzen
zahlen, deu da d kranken Pflanzen
gewöhnlich einer bleiben, als die
gefunden,- so werden sie bei einer ober
tiachiichen Bestchtigung ves geioes
rit aar uicht bemerkt. B einer ma
ßigen Schätzung von drei Prozent
tielit sich der jährliche Verlust von
dieser Krankheit hierzuland auf et
wa 27.000.000 Büschel, wa. den
Büschel zu 40 Cents gerechnet, eine
Cesamtsumme von Z11.000.000 aus
macht.
Vea iNoft erkennt man leicht an
dem Auftreten von unregelmäßigen.
rauhn, Stellen auf ien Blättern und
Stengeln, welche zur Zeit der Rei
Ze eine große Anzahl vom roten oder
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ichmarzm Sporen bervorbrinaen.
Der am häufiasten vorkommende Rost
ist der Kronenrost, auch der rote
eder Blattrost camrt; doch auch die
andere Art. der Stangelroft, kommt
viel vor. Der Kronenrost schädigt die
Ernte nicht so schr, wie der StHiael
rost, der sich - rn der Regel einige Ta
oe später einstellt als der erstere, und
dann sehr verheerend auftritt. Die
Rost-Schmarotzer entziehen den Blät
tern und Stengeln diejenige Nah
rung, deren das orn tpater zur
Entwicklung, bedarf, und infolge des
Gesunde und
born Brand
Hafer.
befallener
sen bleibt die Frucht leicht und der
schrumpft. Leider kennt man noch
fcin Mittel, um den Rost, der im
Ganzen vielleicht noch mehr Schaden
anrichtet, als der Brand, wirkungs
vou zu vekampfen. 00 kann man
den Verlust dadurch ein wenig ver
rinaer. dafc man den ftaht m'6a.
lichft früh, oder solche Haferarten
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pflanzt, die reifen, bevor sich der
schwarze Rost entwickelt, und indem
man daS Feld gut drainiert. da
Feuchtigkeit ein Haupterfordernis für
das Wachstum deS RosteS ist. Mit
der Drillmaschine gepflanzter Hafer
in oem Angriff durch den ojt we-
Niger ausgesetzt, als der mit der
Hand gesäte, da wischen den Rei
hen Luft und Licht besseren Zu-
gang zu den Pflanzen finden. Die
Entwicklung deS RosteS wird geför
dert durch LppigeS WachSwkN in
folge von zu reichem Boden, durch
tibermäßige StickstofftDllnguna und
durch zu groß Feuchtigkeit.
Außer von den genannten Krank,
kiten wird der Hafer in fehr regen
reichen sommern zuweilen vom
eyitau befallen, zumal dort, wo
tat Wachstum üppig ist oder die
Frucht sich infolge eines Sturme? ge
mi yat. altes, nasses Wetter zu
Anfang der Saison hat bisweilen zur
Folge, daß sich die Blätter de Ha.
fer gelb färben, doch erholen jich die
Wanzen meisten wieder, wenn die
Witterungsverhältnisse günstiger wer
den. Ein Vorbeugungsmittel gegen
diese Krankheit gibt es nicht, doch
richtet sie selten nennenswerten Scha
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Cosa-Bohsk fi Sssilsge.
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lande
neuerer Mt hat man hierzu.
erfolgreiche Bersuch mit der
Verwendung der Soja .Bohne.
in
Verbindung mit Mail, für Ensilage
gemacht. Der Vorteil einer solchen
Nomdinalioa liegt in der Tatsache.
oa vte o avokne eine ickNo ssam
meknd, Pflanze und daher reicher an
stiaitoiserheugenden Ingredienzien ist
alt Mail. Sine auS Mail und
So abohne gemischte Ensilage ist da
her ein' gleichmäßiger Futter, alt
Mail allein.. Du au Mai allein
hergestellt Ensilage bedarf noch einer
Ein tlipi scher SoZabohnenstrcmch. '
starken Ergänzung durch ein mehr
proteinhaltigeS Futier. um der Ra
tion die erforderliche Nährkraft zu
geben, während bei der aul Mais
und Sojabohne 'gemischten Ensilage
die ergänzende Körnerfutter-Ration
nur ein sehr geringe zu sein braucht,
Die Verdaulichkeit der Sojabohne ist
eine ebenso gute, wenn nicht bessere.
als die von Alfalfa und Klee, und
. ' . '
n,iage aus Mai, uns ozavohnen
I hal Si JL. If ual . ..II.I.u
m?" wuwiuautci rrwir,kn.
als solche aus Mais allein.
Die beiden genannten, für den
Silo bestimmten Früchte können ent
weder auf getrennten Feldern, oder
gemeinsam auf einem Felde gezoaen
werden. Bei der letzteren Methode liegt
jedoch die Gefahr nahe, daß die Soza
bohnen im späteren Wachstum vom
Mais ; überwuchert werden. Somit
ist S. wenn man daS richtige Wer
hältniS der Mischung erzielen will.
ratsamer, die Früchte ' von einander
getrennt anzubauen und-aufzuziehen.
Die für den Silo bestimmten Soja
bohnen sollten eingeheimst werden,
wenn die Schoten zum größten Teil
gefüllt sind und die Blätter noch nicht
begonnen haben abzufallen. Es ist
nicht ratsam, mehr als ein Fuder
Sojabohnen auf zwei Fuder Mais zu
nehmen; ein recht zufriedenstelles Ver
hältnis ist fchon daS von 1 zu 4.
Sojabohnen allein geben wegen ihres
großen ProkeinhaltS eine sirenq und
unangenehm riechende Ensilage. Die
se? abstoßende Geruch wird jedoch
durch die Mischung mit Mais voll
ständig aufgehoben.
,
Ascheoreste zu? Naseudüvgung.
Nichts kann dem Gartenfreund
mehr die Freude an feinem Nasen
vor dem Hause verleiden, als wenn
dieser durch starken Mooswuchs un
terdrückt wird. Nun gibt es ja wohl
ein Mittel dagegen, indem man Kali
streut, aber Kali begünstigt wieder
die Kleebildung, und man kommt bei
diesem Mittel vom Regen in die
Traufe, da Weiß?! den Rasen über
wuchert. '4
Es gibt aber doch ein auteS Mit
tel gegen das lästige Moos im Gar
tenrasen. daö ist die Anwendung der
sonst nicht sehr brauchbaren Kohlen
und Torf-Asche. Die Asche wird von
vielen für einen Feind de Pflanzen
IkvenS gehalten, weil ihre Bestandteile
vom ffeuer ausgeglüht sind. DieS
ist wohl wahr, aber die Rückstände
enthalten noch brauchbare Dünge
stoffe. Braunkohlen-Asche enthält
Kalk. Sand, Eisenoxyd und Schwe
selkalzium. Das Borhandensein deS
SchwefklkalziumS kann man da
durch feststellen, daß man irgendeine
Säure oder auch Essig auf die Asche
gießt. Sogleich entsteht dann ein Ge
ruch. der an faule Eier gemahnt.
Die Torfasche enthält Kalk und
Kochsalz in geringen Mengen, dafür
eber viel Ton und Kieselerde. Auch
Holzasche ist nicht ohne Wert und
zur Rasendüngung gut geeignet.
Ei wäre aber falsch, wollt man
diese Aschensorten so auf den Rasen
ausbreiten, wie sie aus dem Feuerloch
kommen, s ist vielmehr nötia. sie er
ein Jahr lang zu kompostieren. Wür
de man h 10, Kohlen-Asche sofort
auf den Rasen bringen, so würde
da Schwefelkalzium die Wurzeln ver
Nichten, da eS für diese zu fcharf ist. E
muß sich daher erst erseden. . Man
bringe also Holz. Torf, und Koh
len-Asche aus einen Haufen, geben
noch andere Stoffe, die man gerade
zur Hand hat. dazu und arabe den
..Haufe öfter um, wobei'' man Aetö
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llj. 0;
reichlich Jauche zusetzt. Ein derar
tig behandelter Aschenhaufen ergibt
nach etwa Jahresfrist zum Spät
herbst einen fehr guten Rafendung.
der die Rafenpflänzchen kräftigt und
alle Moo vertilgt. Nur darf d
Aschenkompost nicht allzu dick, höch
sie gut fingerftark aus die Rasen,
fläche ausgebreitet werden. Mit der
Harke wird dann alle ''cht ,klar
gezogen, so daß kaum ein grSneö
GraShäkmchen hervorschaut. Im
nächsten Frühjahr wird dann im zei
tigen April nochmals alle dunfae
harkt und dann mit' der Gärten
walze festgewalzt. Die Rasen.
pflänzchen treiben auS dieser Kopf
düngung gar bald kräftig und dun
kelgrlln empor, alle Moo tN aber
verschwunden und kann auf. solcher
Rasenfläche, wenn sie alljährlich auf
diese Weise oedünat wird, nlt nute
festen Fuß fassen.
vütteruvgöversuche mit Ente.
Ueber Fütterunakversuche mit En
e erstattete kürzlich A. Maanan der
4"",rr laoem oer ävinenichasken
mehrere Berichte. Um den Einkluk
n.ir. nri.L. 1 ." ,
ver rnayrungiart auf die Entwich
lung der Tiere zu ermitteln, wurden
die Enten auf vr verschiedene Wei
e gesullkn. mn Teil der Tiere er
ielt nur Insektenlarven zur Nab
rung. in zweiter nur Rindfleisch, der
dritte ausschließlich Fischfleisch, der
vierte endlich ine rein veaetarifch
o,i. mt Ergebnisse der Versuche
waren kurz folgende: :
Wai zunächst daS Wachstum der
.iere anlangt. io rouchsen am schnell
ien oie ylelichsrester. Ferner zeigte
,ch. vag v mit Fleisch oder pflanz,
icher Kost ernährte Tim ein höhe.
re Vewtcht erreichten, als die Fisch
uno oie Jniellensrener, d! äugen
Ichemiich von einer WachStumshem
mung betroffen wurden. Groke Un
terschiede traten auch bei der Eivro
duktion zutage und zwar sowohl hin
sichtlich der Zahl, als auch der Größe
der Eier. Die Zahl der innerhalb der
Lmonatigen Berfuchsdauer gelegten
Eier war am höchsten bei deu ffisch-
fressern mit durchschnittlich 54 Stück.
wahrend sie bei den Fleischfressem 45.
ve, den Psianzensressern 13 Stück be
trug; daö durchschnittliche Gewicht ei
neS EieS belief sich bei den mit Rind
fleisch gefutterten Tieren auf 77.9
Gramm, bei den Pflanzenfressern auf
01,0 Gramm, vn den Fischfressern
auf 53,5 Gramm. Beobachtungen
über daS Verhalten der Insektenfresser
kannten nicht gemacht werden, da diese
Aizir vorzeing eingingen.
Interessant ist der Einfluß, den die
Ernährung auf die Farbe der Eier
und des Eigelbs hat. Schließlich war
auch eine deutliche Auswirkung der
Ernährungsart äuf , die Ausbildung
oer rever und ver ?kieren zu erkennen.
Im vergleich zum Körpergewicht er
reichten diese Ougane ihre stärkste
Entwicklung bei den Fisch und In
sektenfressern, die schwächste bei den
Pflanzen- und Fleischfressern.
Sicherer Törverschluß. '
Es wurde einem Einbrecher sehr
schwer fallen, ein verschlossenes Tur'
schloß, tnlvelchem man den Schlüsse!
stecken ließ, mittels emeö Nachschlus
sclS zu öffnen, wenn es ihm
nicht gelingt, den Schlüssel hin
cuszustoßen. Um dies unmöglich
zu machen, .braucht man nur
eine von den beiden, in unseren Ab
ttldungen veranschaulichten' Methoden
anzuwenden. Im ersten Bilde sehen
wir. wie ein gebogener Drabt.'.dessen
Enden gleich lang sind, über den Tür,
knöpf gelegt 1 und die Enden durch
das Loch des Schlüssels gesteckt wur
n
den, während bei der zweiten Mbil
dung die Enden deS gebogenen Draht!
verschieden lang sind und nur da!
längste durch das Loch deS Scklüs.
stlS geht, was denselben Znxck erfüllt.
Diese Borrichtung ist auch dort von
Wert, wo die Tür lose hängt und in
folge dessen bei starkem Wind derTür
t,;.cr.i r.l jci i,!. rejL."n
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Nordwkstecke, 14. und Howard gtr'
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Ich lade hiermit mein, deutscht
Freund, freundlichst ein, . mich zu Pu
suchen. All, find willkommen. -
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Di, beste Getränk, und sigarr, t
werden verabreicht.
4rr4nrttF?jrjn&&'A.n&jc9u.jri
Cellulose aus Spargelkrgnt.
Die Cellulose ist ' bekanntlich ei!
wichtiges Rohmaterial der'' chemische
Industrie, sie dient nicht nur zur Hex.
stellung des Papier, sondern auch
zur Fabrikation- der, Kunstseide, des
Celluloids, des rauchlosen. Pulvers
und anderer wichtiger Produkte. Mit
der Ausdehnung dieser JnduftritZwei
ist auch der Bedarf an Ceuuwsk
n den letzten Jahren gan, aukror
dentlich gestiegen und aubekfunsere
Laub und Nadelhölzern werden
neuerdings auch viele Sträucher und
Gräser auf Cellulose verarbeitet.
Daß auch Sparaelabsalle zur Q)U
winnung von Cellulose recht gut ge
eignet sind, zeigen Untersuchungen,
über die Professor Reinke von der
Technischen Hochschule in Braun
schweig berichtet hat. Spargelkrar.t
und Spargelschalen waren bisher VoNN
kommen wertlose Abfallprodukte. DaZs,
Spargelkraut mutzt; verbrannt wer
den. weil sich sonst auf den Feldern
schädliche Pilzparasiten bildeten, und
die beim Schälen deZ Stangenspar
gelß erhaltenen Schalen, die dem Ge
wicht nach 30 betragen, waren bis
her nur als Dünger zu verwenden,
da ihr Futterwert zu gering war und
alle Versuche zu einer technische Wer.
Wertung ohne Erfolg blieben. Die
Untersuchungen von Reinke haben nun
gezeigt, daß sich auS den Spargel
schalen und noch besser auö dem
Kraut durch Behandlung mit schwef
liger Säure oder Natronlauge im
Autoklaven bei einem Druck von 4-6
Atmosphären reine Cellulose in guier
Ausbeute erhalten läßt.' In der Nähe .
großer Sporgelkulturen läßt sich diese
Fabrikation ohne große Kosten ein
richten und d,e aus Gpargelkraut ge
wonnene Cellulose ist wegen ihrer
Reinheit zur Herstellung von ZkZer
bandfloffen. Sprengstoffen. Papier
und seinen Fuzen besonder gut ge
eignet. ' -v .v
-- Wechsel. .Mir träumte beu.
te Nacht von einer . Kammttkade -
und IS ich erwachte, batte ick einen
Fkatzenjammer."
CS bezahlt sich, in den, Classiik.
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