Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, January 08, 1913, Image 3

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Fortsedung.)
Liselotte bemühte sich in heißem
Mitgefühl um die Mutter, die ihre
Gegenwart und alle Sorgsalt hin
nahm, wie etwas, da sie dulden
müsse. Ihre einzige Unterhaltung
mit ihrem rtinde bestand in Jam
i.uia uud Klagen, und auJ allem
fühlte dai feinfühlige Mädchen im
rner und immer wieder den Borwur
hindurch: Du hättest ti ändern tön
nen.
Eine Unterbrechung in die Mono
tonie dieser Tage brachte der plök
liche Besuch bei Major von Borg
felde hervor, der über daS Schicksal
seiner Schwester aus egoistischen
Gründen beunruhigt, herbeigeeilt war,
um sich über den genauen Stand der
Dmge zu orientieren,
j Frau Leonie war durch sein plök
llches Erscheinen nicht sehr erfreut,
erier ein wenig eingeschüchtert.
Sie kannte seinen hochfahrenden
Sinn, und ntr die Gewißheit eines
, gediegenen Wohlstandes hatte ihn ei
inigermaßen mit der Mesalliance aus
'gesohnt gehabt, die feine schöne be
igehrenSwerte Schwester eingegangen,
t Darüber waren nun einundzivan
Ufa Jahre verflossen.
Man hatte sich verhältnismäßig
stoerng gesehen; Major von Borgfelde
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tyUllt iuy miuiui ucuiiu(9 yui luu
einem Schwager gestanden, obgleich
der Lurus, den dieser um sich der
breitete, ihm einesteils imponierte.
andernteils wieder, da er nicht das
Muck hatte, fich ein so kostspieliges
Leben zu leisten, ihn mit üfletd tf
füllte.
Man hatte dem Major die Er
Kcmkung Georg Ollenschlägers, sowie
d Ermordung Frau von Hunns
mitgeteilt. Er hatte es aber für
durchaus unnötig gehalten, der Dame,
die ihm so weitläufig bekannt war.
die lekte Ehre zu erweisen. Was oie
Erkrankung des Schwagers anbe
langte, so hatten ein paar Worte des
Beileids genügt.
Nun war er aber selber gekcmmen,
denn er wollte wissen, was an den
Gerüchten war. die ihm zu Ohren ge-
kommen: das Haus Öllcnschlägers
in Konkurs, die Erbschaft von Frau
von Hunn eine Seifenblase.
MS der Major die Wahrheit er
fuhr, wetterte und fluchte er.
Skandal über Skandal. Ermor
dung, Fallissement!
DaZ also war das Ende vom
Liede. Ueber die Verhältnisse gelebt.
I c i. jrjc.n. i v,.- c-'A(s.
j jycimucgeiuuiui.ujici vuii uci .yuii.
j Niedergerissen in den Staub.
I .Ich bitte Dich, Karl, habe Er
staunen," flehte die unglückliche Frau.
,.Was helfen alle Deine Worte? Sie
Machen das Geschehene nicht unge
sschehen.'
s Man muß sich doch wenigstens
' aussprechen." brauste der Major auf.
WaS wird nun aus Dir werden?
WaS aus Deinem Kinde? Ist kein
Freier da. der Dich wenigstens von
der Last befreit? Aber was rede ich
da? Wenn der Mensch entgleist ist,
ziehen stch die Freier zurück."
Liselotte ist so eigen, ach, so
eigen stöhnte Leonie.
Was heißt eigen? ' Mädchen in
, ihrer Lage könne nicht wählerisch
sein. WaS willst Du denn?" fuhr
der kleine fettleibige Herr feine Nichte
an, die bis dahin, ohne Teil an dem
Schwester zu rühmen, still in sich ge
kehrt dagesessen.
So deprimiert sie in ihrem Gemüt
auch warso bäumte sich jetzt doch
, ihr. ganzer Stolz bei dem herrischen
Wesen dieses Onkels auf. der nicht
gekommen war, um zu helfen oder
seiner unglücklichen Schwester ratend
zur Seite zu stehen, sondern nur, um
nutz- und zwecklos zu schimpfen.
Es -schien ihm gewissermaßen eine
Art Wollust zu bereiten, den lange
Jahre aufgespeicherten Groll gegen
die Verbindung seiner Schwester end
lich einmal austoben lassen zu kön
nen. "Mit dieser unglückseligen Heirat
hatte die schöne, lebensprühende, ka
priziöse Leonie in der Tat seine Kar,
riere arg geschädigt. Ein früherer
Borgetzter hatte sich um das lieb
liche junge Kind beworben und ward
abschlägig beschicken. Das konnte
in Major seiner Schwester niemals
verzeihen, und er empfand geradezu
einen unbändigen Haß gegen den
Mann, der ahnungslos und ungewollt
in sein Schicksal eingegriffen.
Liselotte empfand das Kleinliche
im Charakter des Majors. Ihre
Augen sprühten in unterdrückter Lei
denschaft; sie wollte gerade etwas er,
widern, als der Major fortfuhr:
' Du wirst Deiner Mutter nicht zur
Last fallen können, das ist ausge
Glossen. Ich mache Dir einen Vor
schlag. Du kannst mich nach Berlin
begleiten. Meine Frau ist leidend,
eine Stütze ist ihr vonnöten. Sie
will die Liebenswürdigkeit haben,
Dick in ihr Haus zu nehmen. Ihr
werdet hoffentlich die Großmut die
sei Anerbietens nicht verkennen: Du
roirst Dich bemühen, der Tanle hilf
7ich zur Seite zu steh'N. Hoffentlich
A. IßJiiif.
wj'Knar-J
läßt sich eine passende Partie für Dich
smöen.
Liselotte machte ine kühle ableh
nende Handbemegung.
.Bemühe Dich durchaus nicht,
Onkel, ö ist ja gewiß von Tante
höchst lobenswert, etwa! für mich tun
zu wollen, indcZ möchte ich fclfländig
über meine Zukunft verfügen.
Der Major lachte sarkastisch.
.Und wie dachtest Du Dir Deine
Zukunft?'
.Sie will eine Stelle annehmen,
Karl,' hauchte Leonie. .Ich glaube,
das ist mein Tod. Könnte eine 53a
ronin von Bohstedt sein, über WiU
lionen gebieten, und will dienen!"
Den Major schien dieser Entschluß
seiner Nichte förmlich zu amüsieren.
.Na, versuch nur Dein Heil. Du
wirst schon Augen machen, wenn eS
heißt: Ducke Dich! Gehorche!"
In diesem kritischen Augenblicke
wurde der Regierungsrat gemeldet.
Die Begrüßung der Herren fiel
kühl auS. Immerhin legte sich der
Major in seinen Reden einigen
Zwang auf.
DaS Gespräch drehte sich selbstder
ständlich um die letzten Ereignisse.
Und der Major wagte ganz vorsich
tig die Frage: WaS wird auS Leo
nie werden?"
.Wir werden schon fertig werden.
Herr Major," betonte der Regierung?
rat. .Mit einigem guten Willen bes
ser. als sich die Sache zuerst ansieht.
Für Leonie ist gesorgt. Nicht glän
zend, aber vorläufig muß man sich
bescheiden. Georg soll einem Kran
kenhauS übergeben werden. Der Sa
nitätSrat wird noch heute Rücksprache
mit Dir nehmen, liebe Leonie. Es
muß etwas für ihn geschehen. Bä
der, Elektrisieren und dergleichen.
Alles Dinge, die in Privathäusern
unausführbar sind. Es handelt sich
ja nicht darum, Georg in diesem
traurigen Zustande weiter vegetieren
zu lassen, er muß wieder auf die
Beine gebracht werden. Unsere Life-
lotte will ja in die Reihe der schaf
senden Frauen treten."
Es ,st Blödsinn." siel der Maior
dem Regierungsrat unhöflich in die
Rede.
Ich sage: Glück auf! Herr Major.
Sie hat daS Zeug zur Selbständig
keit. Und ihren Willen. Sie wird
ihren Weg finden."
Der Major zuckte die Achseln.
.Mag sie ihr Heil versuchen.
Mein HauS, Liselotte, steht Dir jeder
zeit offen."
.Es ist sehr gütig, lieber Onkel."
agte Liselotte kühl, wenn auch hös
ich. Niemals würde sie von dem aus
purem Egoismus gebotenen Anerbie
en Gebrauch machen. Sich unter der
Tyrannei der hochtrabenden Sippe der
Borgfelds beugen nimmermehr!
Jedes andere Los wäre vorzuziehen.
Gewissermaßen das Gnadenbrot essen
und dafür ausgebeutet werden, der
Blitzableiter schechter Launen sein,
Vorwürfe einstecken, geduldet.
Leonies Einladung, den Abend mit
hnen zu verbringen, lehnte der Major
ab. Er sei nun überzeugt, daß die
Zukunft seiner Schwester in den be
ten Handen läge, da könne er beru
higt wieder heimreisen. Und für den
heutigen Abend habe er mit einem
alten Freunde eine Zusammenkunft.
Man trennte sich recht kühl.
Die polternden und anschuldigen
den Worte des Bruders hatten einen
Stachel in Leonie zurückgelassen.
Ach. wie glänzend hätte sie dastehen
können, wenn sie ihr Leben in andere
Bahnen gelenkt, wie es die Ihren für
gut befunden. Es war doch, trotz
ihrer Liebe zu ihrem Manne, trotz
der' glänzenden Jahre, die sie an sei
ner Seite verlebt hatte, ein großer
Irrtum gewesen.
Auch Liselotte hatte einen Mißgriff
begangen; indem sie den Baron von
Bohstedt ausgeschlagen, trieb sie sich
im blinden Unverstand dem Elend in
die Arme.
Die arme Liselotte mußte alle ihre
Kräfte aufbieten, die unangenehme
Nachwirkung von Onkel Majors ge
hässigen Reden abzuschwächen.
Siebentes Kapitel.
Der Fall Hunn ruhte nun auS
schließlich in den Händen der Polizei.
Es erschien aber ziemlich aussichtslos,
den Täter zu finden, denn alle Re
cherchen waren bishe? ohne Erfolg
geblieben.
Doris hatte, ihren Angaben ge
mäß, den Nachmittag bei der Schwe
ster auf dem Steinweg verbrocht.
Die Frau unterhielt dort einen klei
nen Brotladen, der Mann arbeitete
auf der Blohm und Voßschen Werft.
Fleißige, reelle Leute.
Ueber den Besuch in der Villa in
Horn verlautete bisher nichts. Die
Nachbarschaft war über allen Zweifel
erhaben.
So hätte Kriminalkommissar Penk
sich wohl allmählich beruhigen kön
nen.
Das tat er aber keineswegs. Es
waren so viele unaufgeklärte Fälle in
letzter Zeit zu verzeichnen gewesen, eö j
gab Leute genug, die über dieses Po,'
lizeipech witzelten, und der Kommissar
Penk war eme ehrgeizige Natur.
Er hatte alles mögliche versuch
hatte tagelang die Villa in Horn von
einem Geheimpolizisten beobachten
lassen, denn die Erfahrung hatte ihn
gelehrt, daß immer wieder ein Zurück
zum 2aroit oa A und O aller kri
mlnallslischen Erkenntnis und aller
Erfolge ist.
Leider versagte hier diese Taktik
tfi ereignete sich nicht da geringste
Da ziemlich sicher nachgewiesen
war. tan von einem Raubmord nich
die Rede sein könne, hatte Kriminal
kommlssar Penk die alte Kriminal
frage ernstlich bei sich erwogen: Qu
,.,-mt? Wer hat den Vorteil bei
der Sache?
Vorteile konnten am Ende nur den
beiden Brüdern aus dem Tode der
Frau von Hunn erwachsen.
Den Regierungsrat mußte er selbst
verilanollcy aus stalten.
Bei dem Eroßkaufmann lagen die
Verhältnisse wesentlich anders. Der
Mann hatte sich in Geldverlegenhei
ten befunden, und jetzt war der Kon
lurs angemeldet.
Nun hatte der ruhrige Beamte, der
seine Fühlhörner nach allen Seiten
ausstreckte ja auch erfahren, wie eS
mit der vermeintlichen großen Erb
fchaft bestellt gewesen. Aber davon
brauchte der Großkaufmann ja keine
Ahnung gehabt zu haben. DaS war
anzunehmen, da der RegierungSrat ja
auch nichts davcn gewußt hatte.
Hier konnte am Ende die Stelle
sein, wo ein Haken einzuschlagen
war.
Indes gehörte Kommissar Penk
nicht zu den Leuten, die sich auf
ihren phystognomischen Scharfblick
allzu viel einbilden. Im Grunde
verachtete er derartige Theorien, die
sogenannte Kriminalanthropologie u.
f. w. i? Losung scharfsinniger
Probleme gelingt am besten auf dem
Papier, in der Praxis lockt man kei
nen Hund damit hinter dem Ofen
hervor. Was fängt man mit den
geistreichsten Schlüssen und Folgerun
gen an? Beweise muß man haben.
Ja. Beweise!
Lag aber das geringste Verdachts
momeut gegen den Großkausmann
vor? War sein finanzieller Ruin
etwa ein Grund, ihn des Mordes, be-
gangen an seiner Schwester, zu bezich
tiaen?
Nein. Es bedürfte doch schlagender
Indizienbeweise, um solchen Verdacht
zu begründen. Urrt dennoch schien
sich die Sache nach dieser Seite ein
wenig zuspitzen zu wollen.
Es war eine Anzeige auf dem Kri
minalkommissariat erstattet worden,
daß der Großkaufmann Georg Ol
lenschläger am 6. Oktober, abends
um 8 Uhr, bei seiner Schwester ge
wesen. Er war von mehreren Leuten,
die gerade des Weges in einem Ge
fährt gekommen, erkannl, ja sogar
gegrüßt worden.
Da man von einer Vernehmung
des Großkaufm,inns Abstand nehmen
mußte, war man völlig auf die Aus
sage der beiden Männer angewiesen,
die aber nach Erkundigungen als ein
wandfreie Zeugen gelten konnten.
Diesem gegenüber siand wiederum
die Aussage eines weiteren Zeugen,
der einen Mann über das Staket,
welches die Grenze zwischen Senator
Büttners und Frau von Hunns Villa
bildete, hatte ste'gen sehen. Es konnte
dieses ungefähr in der zehnten
Stunde gewesen sein.
An der linken Seite der Büttner
schen Villa brannte abends eine La
terne, die den Eingang für die Dienst
boten und Lieferanten hell beleuchtete,
aber auch einen Teil des hinteren
Gartens überstrahlte, so daß es im
merhin möglich schien, einen Einbre
cher, der das Staket überstieg, von der
Straße oder von einem der benach
barten Gärten aus zu bemerken.
Diese letzte Zuschnft war zwar
anonym, auf die im großen und gan
zcn nicht viel Gewicht gelegt wurde.
In der Regel wanderte dergleichen
unbeachtet in den Papierkorb des Kri
minalbeamten.
Dieses Mal jedoch legte Penk das
Schriftstück sorgfältig beiseite. Die
Sache sollte untersucht werden, da
die Angelegenheit des Großkaufmanns
einstweilen brach liegen mußte.
War ein Mann über das Staket
gestiegen, ohne daß der Hund ange
schlagen, so war es zweifellos ein Be
kannter von Frau von Hunn ge
wesen.
Da anzunehmen war, daß der
Herr Senator solche nächtlichen Ex
kursionen unterlassen würde, mußte
man sein Augenmerk der Diener
schaft zuwenden.
Herr Senator Büttner hielt sich
Equipage, folglich waren Kutscher,
Stallknechte u. s. w. vorhanden,
gleichfalls ein Diener.
Um nun niemanden von der Die
nerschaft im Nachbarhause kopfscheu
zu machen, beschloß Penk, äußerst
vorsichtig zu Werke zu gehen. Je
sicherer sich ein Verbrecher fühlt, um
so leichter neigt er zu Unvorsichtig
leiten.
So stand also nicht nur die Villa
der Verstorbenen, sondern auch die
jenige des Senators unter polizeili
cher Kontrolle. Es war daher ganz
natürlich, daß, als der Diener Man
sred Scheurer an diesem Abend auS
gehen dürfte, ein Mann ihm',ünauf
fällig in einiger Entfernung folgte,
(Fortsetzung folgt.) . .
sht t
Von Heinrich Steinhaufen.
ViJin, wo tUUn die Schwäne hin.
Wem, sie mit Eiligen
ifrhvben die Cchkvinne,
Bis ' in dämmernde fferne entflohn
ssraae nickt, frage nicht;
Niemand weig ihr Wohin, mein Lohn
Watn, too innen die Ctürme hin,
ttuf säumenden Wogen
Tbcr aetloaen
Jaulend mit bransendcm Orgelton?
Krusl' nitül, irnnt nuur;
Niemand tvech ihr Wohi, mein Cohnl
later, loa fliehen die rcuden hin,
Eo kurz bemelien
Und biilb vergessen,
Und Müh' ist und Reue nuleht ihr Lohn?
oislti? uiiiif, ua( nulit;
Niemand wek ihr Wohin, mein Cohn!
Vater, wa gehen die Menschen hin,
wenn Arm und Nkiche
?er Tod. der gleicke,
Hinmeggesiihrt au der Erde Fron?
raae niifct. fräse tiirfit:
Niemand weiß ihr Wohin, mein Cohnl
Tie Straße.
Skizze von Lenelvite Winkcld.
Wie seltsam der Hall der vielen
Schritte die Luft erschütterte!
DaS blinde Kind, das Mäuschen
still auf den aelbweißen Fliesen deS
Rasengitters hockte, hob lauschend den
Kopf. In den blicklosen Auaen er
schien etwas wie ein Leuchten. Aber
ti erlosch wieder, als ein besonders
harter Tritt am Hause vorüberkam.
Die weichen, leichten Schritte, die
vorhin da waren, das leise Kleider
rauschen woran erinnerte eS doch?
An ein Wässerlein, das es an
der Hand der Mutter in den ver
qangenen. gesunden Tagen erschaut.
Darüber ein blamr Himmel mit ganz
neun, reeipen voiren. uno ja,
richtig die Sonne catte geschienen.
Blitzblank, wie der vom Vater .auf
Neu" polierte Messinalessel. in dem
sie sich so gern gespiegelt, hatte die
Sonne vom Himmel herabgelacht.
Hedl konnte es damals nicht be
greifen, daß nicht alle Menschen, die
am Bächlein entlang gingen, ebenso
lachten. Eine schwarze Frau, zum
Beispiel, mit einem Kranz in der
Hand, die lachte gar nicht. Sie
starrte nur immer trübe in daS
lustige Wasser und setzte die Füße so
sacht und müde.
So sacht, wie Hedi sich heute auch
vorwärts tasten mußte, wenn nie
mand sie geleitete.
Doch die Straße, die gute Straße,
die ihr Spielplatz war den ganzen
Tag, wenn die Mutter in der Küche
oder dem Laden, der Vater in seiner
Klempnerwerkstatt zu tun hatten
die konnte sie eigentlich dreist und
ohne Furcht entlang lausen. Kannte
ie doch zeden Ton. er nahte, auf
dem kantigen Pflaster zu mehr oder
minder lautem Geräusch anschwoll,
um dann in der Ferne zu verklingen.
feie erriet es, wenn der Doktor
chrag gegenüber, ihr Freund, sich im
Auto oder zu Fuß zu seinen vielen
Paiientenbesuchen aufmachte. Sie
wartete ,n aller Frühe auf das Ab
laden der Milchfässer vor dem Nach
barladen und mußte dabei an die vie
len ganz kleinen süßen Kinder denken,
die heute von dem süßen Naß zu trin
en bekamen.
Den hinkenden Trab des Obstwa
aenpferdes. das zweimal in der Woche
eine köstliche" Fracht durch die
Straßen karrte, hörte sie unter vielen
anderen heraus.
So gab ihr die Straße von früh
bis svät Freude. Freude auch über
die Menschen, die ihr Weg durch He
bis Straße führte. Nach ihrer Art.
gehen, beurteilte die Blinde die
Leute.
Da waren frohe und verdrießliche.
große Menschen, die lange, hastige
Schritte machten, kleine, die drollig
ripvelten. Damen mit süidenen Ra
chelröcken. wie die. die ihr einmal mit
weichen Händen Backen und Haar ge-
reichelt. Was für em Kleid hatte
die wohl anaehabt? Die Mutter
agte: ein weißes. Aber Hedi wußte
besser. Es war aus Silber und
Gold.
Die Kinder, die die Straße mit
hrcm Lärm füllten, gefielen Hedi
weniger. Manchen Puff, den man
hr im Eifer des Gefechtes versetzte.
eckte sie schweigend ein. Doch ihre
empfindliche Seele, ihre feinen Ohren
itten unter den lauten Spielen der
Buben. Merkten die Kinder gar
nicht, daß man im Lauschen auf das,
was der Tag brachte, viel mehr Ver-
gnügen hatte?
Trudchen Bruaner freilich, die war
anders wie alle Kinder. Ach, wenn
sie Trudchen nicht gehabt hätte! De-
ren feste, kleine Hand führte die
Blinde sicher durch das größte Wa
gcngewühl. und ihre zwitschernde,
helle Stimme wurde nicht müde. Hedi
ihre Vuvvenwunder in den glühend
sten Farben auszumalen.
Hedi sah schließlich alle die hüb
schen Kleidchen, die Trudchen höchst
eigenhändig fabrizierte, vor sich: rot,
violett und grün. Sie durfte dcn,
Stoff befühlen und helfen, die
Flachshaare der achsköpfe zu bän
digen. Merkwürdig geschickt führten
die tastenden, feinen Finger der Blin
den dies Geschäft aus.
Das Schönste jedoch war es, wenn
Hedi von ihrem Sitz am Gitter ans
den Himmel prüfen konnte. Dann
hoben sich die armen Augen, die k:i
nen Schimmer irdischen Lichts mehr
in die kleine Seele ließen, mit einer
rührend .hingebenden Bewegung zu
den Wolken empor. - . .
Und ek schien, als bestände iwi
schen de luftigen Seglern, die in
die Straßenschlucht berabschauten.
und der Hebt vertrautes Einverneh
men.
Die Blinde spürte klares und hei,
tereS Wetter bis in die Fingerspitzen
hinein. Aber auch trübes stimmte sie
froh. Sie wußte noch, wie eS dann
dort oben aussah; lauter seine, vom
Wind streifig ausgezogene, gerade
Nebelfetzen. Ostmal wie Telegra
phendrahte so straff und g'rade.
Dann wieder weich gewellt oder zu
siaumtgen Nlumpchen geballt.
Ja. die Telegraphendrähte! Ob
sie wieder zu so einem singenden.
summenden Pfahl, denen Musik in
HediS Seelz die Vorstellung von wei
ten, weiten, grünen Flächen, fahren
den Eisenbahnzügen und flatternden
Vögeln wach rief, wallfahrten durfte?
Die Mutter war zu kränklich. , so
weit mit Hedi zu gehen, und Trud
chen wußte den Weg nicht.
In der Tür des KlemvnerladenS
erschien eine kleine, blasse Frau.
,Du mußt rein kommen, Hed,, eS
regnet."
ES regnet: Die Blinde hob wit
ternd daS Stumpfnäschen und wischte
ein wenig böse den Tropfen ab, der
mit lustigem Hops den kleinen Ge
sichtscrker als Sprungbrett benutzt.
Sie machte ihrer Straße heimlich
eine Faust.
Der Regen an und für sich war
zwar recht hübsch. DaS sanfte Rau
schen oder tapfere Prasseln auf dcn
Fensterbrettern erzählten Hedi von
dem langen Weg, den die Tropfen
binter sich hatten. WaS sie da alleS
sehen mochten!
Doch ihre Straße erhielt im Regen
etwas Fremdes. Feindliches. Jeder
-tein sprühte einem nasse Kalte ent
gegen, und der Damm wurde alit
schig.
Ja. siehst, wenn wir nun ein
Gärtchen hätten, mit einer festen
Laube darin, könntest Du draußen
bleiben." sagte die kleine blasse Frau
seufzend.
Hedi lächelte ein mildes, nachsich
iges Lächeln. Warum nur die Mut
:tx ihre gute Straße nickt leiden
'onnfc? Immer sehnte sie einen Gar
en für Hedi herbei und schwebte in
teter Furcht vor der Straße. Als
ob die der Blinden etwas zuleide
äte! -
Hedi!" rief es von der gegenüber
legenden Seite her. .Du glaubst
nicht, was für viele Kastanien hier
drüben liegen!"
Das war Trudchens Stimme. Die
also suchte trotz des Regens Kasta
nien! Und die bösen Buben, die sonst
bei ihrem Tollen keinen, aber auch
keinen der hübschen, grünen Stachel
häuter für die Blinde übrig ließen.
hatten vor den paar Tropfen die
Flucht ergriffen.
Gier erwachte in Hedis sanftem
Gesicht. Sie mußte die Gelegenheit
ausnützen. Die Mutter achtete ge
rade nicht auf sie. Sie sprach im
offenen Laden mit einer Kundin.
Also schnell über den Damm. Am
Schall hatte sie genau erkannt, wo
Trudchen sich aufhielt.
.Tut, tut!" dröhnte es warnend in
der Ferne.
Ein Auto, sogar Hedi hörte es
sofort ein fremdes. Doch es war
noch weit. Hedi konnte unbesorgt
den Damm passieren. Ihre gute
Straße tat ihr sicher nichts.
Unsicher traten die schwachen Füß
chen. Auf den schmutzigen Steinen
ging's sich wirklich schlecht.
Hedi, bleib drüben!" rief Trudchen
entsetzt.
Es war zu spät. Das glatte
Pflaster brachte die Blinde zu Fall.
Das Auto, das in voller Geschwin
digkeit daherbrauste, vermochte nicht
schnell genug zu bremsen.
Unter dem ungeheuren Berg, der
sich auf sie wälzte, hatte die Blinde
trotz des rasenden Schmerzes in
ihrer Brust noch die Empfindung
des Staunens: es war doch nicht
möglich, daß ihre Straße, ihre gute
Straße ihr fo weh tun konnte?
Dann fchwanden ihr die Sinne.
Ter Berühr bei Goethe.
In einem Kreise sich schöngeistig
dünkender Männer werden einst die
Beziehungen erörtert, die schon die
einzelnen Vorfahren der Herren zu
Kunst und Literatur gepflegt haben.
Einer rühmt als ganz besonderen
Vorzug seiner Familie, daß schon sein
Urgroßvater regelmäßig im Hause
Goethes verkehrt sei. Herr Hölzel, der
keine Ahnen mit so hervorragendem
Bekanntenkreise auszuweisen vermag,
fragt in die entstandene andächtige
Stille: Da hat er wohl die Jasuhr
cbjelesen?"
Hin seiner kühlen Herzens
flammc bange zu machen und sie ge
dörig zu rühren, daß sie ihn heira
ten solle, schrieb Roy Tavis, der in
Mason City, Ja., eine Kleiderreini
ungs - Anstalt betreibt, an seine in
Waterloo wohnende Schwester, daß
cr sich aus Verzweiflung umbringen
wolle. Den Brief legte er an eine
Stelle, wo die Geliebte ihn finden
rnußte. Und sie fand ihn auch und
ließ dcn verliebten D'avis einsperren,
wo er sich kein Leid antun konnte.
Davis sagte später, er habe nur ei
nen Scherz gemacht
Napoles I. tli Pautosselhkld.
Weniger alt im Lärm der Schlach
im hat Napoleon I. im häuslichen
Kriege wahrend feiner Ehe mit Jose
phine Beauharnail seinen Mann ge
standen. Bereits während seines Auf,
enthalteS in Aegypten. im Jahre 1789.
war ihm hinterbracht worden, daß sie
ihn hintergehe. Allein, als er im
selben Jahre nach Frankreich zu?ück
gekehrt. ließ er eS dabei bewenden,
Jcsephine. die ihm entgegengeeilt war.
lange auf Einlaß warten zu lassen
und ihr dann derb die Meinung zu
sagen. Sich jedoch von ihr scheiden
zu lassen, unterließ er, teils um
Skandal zu vermeiden, teils, weil
feine politischen Pläne ihm wenig
Zeit ließen, sich groß mit bäukli
chen Angelegenheiten zu beschäftigen.
Toch dem hauslichen Kriege wur
de noch von Zeit zu Zeit Nahrung
zuaefllhrt. als Bonavarte am 16 Mai
1804 sich zum erblichen Kaiser der
Franzosen erklärt hatte und am 25.
Dezember 180t von Papst PiuS VII.
in der Kirche zu Notre Dame von
Paris gekrönt worden war. Am hau
figsten bot dem sparsamen Kaiser Jo
sephineS Verschwendungssucht Anlaß
zu bösen Worten; denn waS sie an
Wäsche, Stoffen und Kleidern sah.!
und waS ihr gefiel, kaufte sie planlos
in Mengen und ließ die Sachen, falls
e inzwischen an Anderem. Größerem
Gefallen gefunden, daheim in Unord
nung in den Winkeln der Zimmer, in
Schränken und Kommoden unbenutzt
umherliegen. Dennoch verstand Jo
ephine es doch immer wieder, den Ge-
mahl aufz neue an sich zu fesseln.
Ein Vorfall erhellt das.
Eines TageS zog Napoleon Tallcy
rand beiseite und vertraute ihm:
Der Entschluß ist gefaßt: ich lasse
mich scheiden." Talleyrand billigte
achend den Plan, verbeugte sich und
empfahl sich. Im Vorzimmer stoßt
er auf Herrn von Remusat. .Wissen
Sie schon die qroke Neuigkeit? Er
lilßt sich scheiden! begrüßt er ihn
Als Hofmann hielt Remusat es durch.
aus nicht am Platze, sein Erstaunen
über dcn Plan des Kaisers sich mer
ken zu lassen. Aber er beeilte sich
doch, nach Hause zu kommen und dort
seiner Gemahlin schnell das neueste
vom neuen zu erzählen. Madame
von Remusat hingegen sorgte nun da
für, daß auch die ihr befreundeten
Damen bei Hofe sofort ebensoviel
wie sie vom Plane des Kaisers wuß
ten. Daß auch Josephine bald darin
eingeweiht wurde, war selbstverständ
lich. Die Stunde des Diners war her
beigelommen. Napoleon setzte sich zu
Tisch, Josephine, ebenso verdrossen
wie er, ihm gegenüber. Die beiden
Ehegatten spielten mehr mit Messer
und Gabel an den Speisen, als daß
sie davon aßen. Wechselten sie dann!
und wann einige Worte, so drehte sich
ihre Unterhaltung um gleichgültige
Dinge. Mit: .Josephine. vergiß
nicht, Toilette zu machen! Es ist
heute Cercle" in den Tuilerien," hob
der Kaiser die Tafel auf. Gut",
sagte Josephine kalt, während sie auf
stand. Selten wohl hatten ihre Kam
merfrauen es fo schwer wie an dem
Abend gehabt, alle Wünsche der Kai
serin an deren Kleidung zu befried!
gen. Als Josephine festlich gekleidet,
ließ sie den Gemahl benachrichtigen.
Allein der Lakai kam mit der Bot
schaft zurück, der Kaiser sei krank und
wolle das Zimmer nicht verlassen.
Josephine eilte zu ihm. Was haben
Sie?" fragte sie kühl. .Ich bin lei
dend. Magenleidend nervenlei
dcnd. Komm' in meine Nähe, Jo
sephine!" schluchzte er. Sie dagegen
spielte die Würdige und entgegnete
überlegen: Sire, beruhigen Sie sich!
Sie wissen, was Sie vorhaben
machen wir also ein Ende mit sol-
chen Szenen!" Er haschte vergebens
nach ihrer Hand und schluchzte aufs
neue: Josephine, komm' in meine
Nahe! Sie wich vor ihm zurück
Daran denken Sie? Und der Cer-
cle". der auf uns wartet?" fragte
sie. Mit: Mag er warten!"
schnitt er ihr das Wort ab. Und
unsere Gäste? Er lachte: Man
schicke si: nach Hause!" Dann aber
schlang er die Arme um ihren Hals
und gestand ihr, während er ihre
Stirne wiederholt küßte: Meine ar
me Joscphine, ich werde dich nicht
verlassen können!"
Dieser Stunde und mancher an-
deren noch, in denen der Gatte ihr
ewig treu zu bleiben geschworen hatt:.
gedachte Josephine gewiß, als Napo.
leon trotzdem am 15. Dezember 1809
in einem Familienrate erklärte, da die
Ehe mit seiner vielgeliebten Gattin
Josephine die Hoffnung nicht gestatte,
den Thron, auf den die Vorsehung
ihn erhoben habe, einst Kindern zu
hinterlassen, so fühle er fich gezwun
gen, die zartesten Regungen seines
Herzens dem Staatswohle zu opfern
und das Ehebündnis zu lösen.
Fast unsere ganze Weißblech
wachsener Mann sollte für jeden Zoll
seiner Länge ungefähr 2y2 Pfund
wiegen.
Ein völlig proportioniert ge
Einfuhr kommt aus England, daS
uns in den neun ersten Monaten die
jses JahreS 2,334,674 Pfund schickte.Licht.
Unsere
Schvillklichr-Gsjerlk
!)l.'7.
Hübsche Tamkntaille mit Weste.
Blauer Cliarmeuft, mit dirnlen
stutzen und .Knüpfen auZ nrimem catin.
wurde fiic dieses Tcsjin bemchr, X(S
Modell eignet sich abtv auch für Flanell,
anit, Taffeta, Mcssaline und andere
saisongerechte Ttosie. la-i Musicr ist in
U Großen gcsclmitlcn: 112. 31, ?). SS,
40 und 42 Ml Brustweile. i$ benötigt
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Tribüne" für 10 EentS zugesandt.
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eine Adresse gegen Einsendung deS
Preise geschickt. Man gebe Nummer
und Größe und die volle dreffe deut
lich an und schicke den Coupon nebst
dem oben erwähnten Preis an daS
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Was kostet das?
Angesichts ausgelegter Waren, de
ren Käufer ich vielleicht werden
konnt, ist es mein gutes Recht, mich
nach dem Preise zu erkundigen, viel
leicht sogar an drei, vier Stellen,
damit ich daS für mich Vorteilhaft
ttste wählen kann. Das muß fich
der Verkäufer gefallen lassen, denn es
steht in seinem Belieben, den Preis
zu normieren, wie es in meinem
steht, ihn nach Erkundigung zu zah
len oder zu verzichten.
Nun gibt es aber Menschen '
und leider nicht wenige die auch
aufzerbalb des Ladens oder Marktes
bei allem, was sie sehen, sofort fra
gen: Was kostet das?" Wie teuer
war das?"
Man zeigt ihnen, voller Freuds
an der Sache, irgendeine hübsche
Neuerwerbung ihre erste Frage
geht nach dem Preis! Was man an
und um "ich trägt, wird sofort sei
nem Geldwert nach eingeschätzt. Sie
erkundigen sich nicht etwa, wo man
es gekauft (oder doch wenigstens erst
in zweiter Linie), sondern wie viel
man dafür zahlen mußte. Und das
selbst dann, wenn sie keineswegs die
Absicht oder Möglichkeit haben, ei
was Aehnliches zu erwerben, rein
nur aus müßiger Neugier oder in
dem Wunsch, uns und unsere Geld
ausgaben zu kontrollieren, zu ersah
ren, wie viel wir wohl für derglei
chen Dinge übrig haben.
Das ist ebenso indiskret wie , takt
los, ein Zeichen sehr geringer Bil
dung. Es kann unö doch ganz äleich
sein, was andere mit ihrem Gelde
anfangen: und ebenso gleichgültig
müßte es uns sein, ob sie teuer oder
billig eingekauft.
Ueberhaupt den Wert eineS Gegen
standes nur nach seinem Preis ein-
zuschätzen, ist doch ein recht kindli
cher Standpunkt und zeugt von we
nig ' selbständigem Geschmack und
durchaus mangelndem eigenem Ur
teil. Deshalb gewöhne man sich doch
die leidige Frage nach dem Kosten
Punkt ab. Sie belästigt den andern
und bringt .ihn in peinliche Verleaen-
heit. falls er den Preis nicht, sagen
will. U?d auf den Frager selbst
wirft sie ein durchaus giins)ig?
O