Tägliche Omaha Tribüne. (Omaha, Nebr.) 1912-1926, October 25, 1912, Image 7

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Für Buncfes-Sonator von Nebraska
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ce Lebensfrage für sie Alle ist.
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meine Ausbildung auf der Univrr
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und rechtlich denkeudm Farmern,
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suche um lktrrftützung jcdeS Hano
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ersucht, rntch in meiner Kampaffne
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'Jltuti Hrilmitkki gegen ludcrkuiose
Xk Maßnahmen zur Heilung bei
tuberkulösen örkranlungen ' bewegen
iich dorjuglnxis aus drei Wegen: in
ymvtomatisch medikamenlöser, in
pezifisch immunisierender (Zuber
kulin) und in klimatisch diäteti
scher Richtung (Heilstätten u. s. w,)
VZit j,dm kinzelnen dieser Faktoren
werden in dielen Fällen Erfolge er
zielt, besonder bei ihrer kombinierten
Anwendung, häusig lassen sie ab?:
auch im Stich. D Suche nach spe
zifisch einwirkenden Heilmitteln gegen
die Zuberkulos' ist so alt wie die
Nenntni von der Natur dieser Krank
kzeit. Die Aerzte haben sich mit der
Zeit gewohnt, jedem neu empfohlenen
Heilmittel gkgen die luberkulose mit
großer Skepsil gegenüber zu treten,
um sich und ihren Patienten Enttäu
'chungen zu ersparen. Die wird
auch notwendig sein bei dem Heilmit
tel Möb6. da neuerding in einem
deutschen Fachblatt von Spangenberg
gegen Tuberkulose empfohlen wird.
Da Präparat ist ein Pflanzenes
tralt. der aul einer in Zentral-Ame
rika vorkommenden Malvacee, dec
Sida rhombifolia Tubilguidiana",
gewonnen wird. Ein deutscher Plan
tagenbeftzn Dkseldorff hat dort tei
seinen Arbeitern die Heilkraft dieser
Pflanze erkannt und studiert. ES
wäre unbillig, aui dieser Art der Ein
siihrung eine Mittel, in die Medizin
voreingenommene Schlüsse zu ziehen;
verdankt ja die Arzneimittellehre eine
tbrer wirksamsten Mittel, das Chi
nin, einer ähnlichen Beobachtung.
Evangenberg hat nun an der. aller
ding kleinen Zahl von 49 Patienten
die giinftige Einwirkung diesei Pflan
zenextrakt. der inhaliert oder inner
lich genommen wird, verfolgen kön.
nen. Er konnte zum Teil erhebliche
Gewichtkzunahmen. dai Verschwinden
der Tuberkelbazillen. der Temperawr
fteigerungen und der Appetitlosigkeit
konstatieren; der quälende Husten Hai
bei Zeinen Patienten nachgelassen, und
der anfangt vermehrte Auöwurf wur
d dann leichter und in geringerer
Menge ezpektoriert. Diese günstigen
Resultate werden auf den Gehalt der
Droge an Ammoniak, an Bitterst,of
fen und ätherischen Oelen, an wa
sergelösten Kalksalzen zurückgeführt.
Auch bei lokaler Anwendung aus tu
berkulöse Gefchwüre soll die Wirkung
sehr aünstia sn. In e,r Munche
ner Fachzettung berichtet nun Heer
mann Über drei Fälle von Tuberku
lole de? Rasen-Rachenraumeö. z. T.
schweren EharakterS, in welchen durch
tokak Anwendung und durch Jnha
lation von MeSbS sehr gute Heileffek
te erzielt worden sind. Da da Prä
parat frei von schädlichen Nebenwir
kungen zu sein scheint, so steht seiner
Anwendung nicht im Wege. Aber
erst dann, wenn ebenso viele Tausen
d von Kranken wie btt jetzt Einzel
glk mit Erfolg behandelt sein wer
n, wird man ilber den Wert deS
neuen Heilmittels ein Urteil abge
den können. Von allzu großem En
thusiaSmu wird sich der Arzt, und
von zu srllhzemgen Hoffnungen oer
Kranke am besten ftrnhalten; Ent
täuschungen sind immer bitter.
Naßkalte Fiße der Schulkinder.
?ln der UebergangSzeit vom Som-
wer zu Herbst stellen sich bei dielen
Schulkindern allerlei Katarrhe ein.
die mit leichtem Schnupfen und Hu
sten beginnen und oft zu schweren
Krankheiten deS GesamtorgamSmuS
führen. Dem Arzt, dem solche Fäll
jur Behandlung überwiesen werden.
sind ihre Entiteyungsuriacyen nur
tütn völlia unbekannt. Er wein.
dak neun Zehntel aller plötzlich aus
tretenden Herbstkrankheiten der Ki
der auf naßkalte Füße zurückzuführe
sind. Locker gewebte oder gefinck
Strstmpfe. weite bequeme Schuhe
zum Wechseln und ebenfalls doppelt
vorhandene Einlegesohlen auS Stroh,
Kork oder besser noch Loofah (die sich
mit kochendem Seifenwasser reinigen
lassen und nach dem Trocknen und
Pressen wieder weich und locker sind)
gewöhren einen gewissen Schutz gegen
das Eindringen von Nässe und Kälte.
Dabei muß aber das Oberleder durch
gute Lederschmier wasserdicht ae
macht sein und die gebrauchtenSchuh
stet von innen durch Einschütten
trockener Erbsen oder Häcksel von al
ler Feuchtigkeit befreit werden.
Außerdem aber sollte jede Mutter
nach der Schule sich von der Wärme
der Füße ihrer Kinder überzeugen
und bei kalten Füßen sofort ein war
mel Fußbad bereiten, das sie durch
Zugießen von kaltem Wasser' nach
und nach wahrend fünf Minuten bis
60 Trad F. abkühlt. Dann sind die
Yllße gut trocken zu frottieren, trocken
n Strümpfe darüber zu ziehen mtY
die Mutter kann nun unbesorgt feil
um etwaige Folge der naßkalten FUß
ihre KindeS.
X RZntgknstrnhlea , im Dienst der
. ychule. ? ,
Wie bekannt, ist I für den Lehrer
wie die Eltern recht schwer, da schul
iähi Mter deß Kind, (die Reif
ilr fite Schule) ,u bestimme. Kommt
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JYatur-und fteilkunde
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doch noch iu junges Ntno ,n
Klaff nickt nach, so wird ihm di
Schuld gegeben, oder besiensallS mu
I sehr unter der Mißachtung seine
Mitschüler leiden. Der Srund füt
.ief Unfähigkeit, dem Unierricht zu
folgen, liegt aber oft in der Lang
samkeit der physischen und damit psy
chischen Entwicklung deS KindeS, die
wiederum z. B. durch Unterernährung
verursacht sein kann. Um derartig:
noch nicht schulreife Kinder auszu
scheiden, wird jetzt eine Untersuchung
dI Skeletts, genauer der Handwur'
zelknochen, mittels der Röntgenstrah.
len vorgenommen, wobei man vor
aulsetzt, daß einer physischen Entwick
lung die psychische entspricht (eine
Annahme, die freilich nicht immer zu
trifft). Je derkniZcherter die einzelnen
Knochen bei SkeletS beim Kinde sind,
um fo weiter ist S in der physischen
und damit psychischen Entwicklung
fortgeschritten. DaS Skelett der Hand
wurzeln eignet sich zu dieser Prüfung
am besten. öS besteht auS acht Knö
chelchen, die in den Selenkschleim ein
gebettet sind. Bei der Geburt befin
den sich diese Knöchelchen in knorpeli
ge Zustand, ihre Derknöcherung geh!
nur sehr langsam vor sich, langsamer
alS bei allen, anderen Teilen .2x1
Skelettes. Jahr für Jahr bei Kns
chen um Knochen. Die Untersuchung
deS Handgelenkes unterrichtet also
ziemlich genau über die physische Ent
Wicklung deS KindeS und wenn
man null feine Fähigkeit, geistig
Anstrengungen zu überwinden; Mäh
rend bei der Durchleuchtung sich die
chon erstarkten Knöchelchen klar und
charf im Umriß abzeichnen, bilden
ie noch nicht fertig entwickelten Knö
chelchen nur inen Flecken, der etwa?
dunkler ist als die Fleischpartien.
Man hat festgestellt, daß manche Kin
der, die auf dem Papier zehn Jahre
alt waren, nach ihrer physischen Ent
Wicklung nur auf sechs Jahre An
spruch erheben konnten. Diese Prä
fungkmethode auf die Schulfähigkeit
der Kinder ist sehr einfach und in
wenigen Sekunden' vollzogen.
.
efiibrlichkeit deS krenzhohle
Sitzen.
Bei Kindern don 1017 Jahren
findet sich bei zufällig vorgenomme
nen Untersuchungen sehr viel bis
20 Pr,zent Eiweiß im Harn; i
gentümlich dabei ist, daß, wenn die
Kinder im Bett det sonst ausgestreckt
liegen, Eiweiß sich' nicht vorfindet, in
aufrechter Lage aber ' erscheint, um
nach 1015 Minuten gewöhnlicher
Rückenlage wieder zu verschwinden
Dr. Jehle-Wien fand den Grund der
eig?artiaen Erscheinung. Er beob
achtete, daß Kklder mit derartigen
Eiweißoerlusten eine Ausbuchtung der
Lendenwnbelaule nach ,nne7. beftgen.
Wenn diese Ausbuchtung im Liezen
oder Sitzen mit gebogenem Kreu.
ausgeglichen wird, verschwindet da
Eiweißharnen. ES kann aber jeder;'.'
wieder hervorgerufen werden, wen.
man die Kinder mit hohlem Kreuz
stehen oder knien ' läßt. Vielleicht
muß neben der Hohlbiegung der Len.
denwirbelsäul immer noch eine Be
weglichkeit der Niere vorhanden sein,
damit das Eiweißharnen entsteht.
Letzteres kommt also vermutlich so
zustande, daß bei Vorbeugung der
Lendenwirbelfäule, ungefähr in de
Höhe deS 2. und 3. Lendenwirbels,
die Niere nach abwärts gedrückt und
zum Teil auch gedreht und im Zu
iammenhang damit das abführende
Blutgefäß mehr oder weniger ge
schlössen wird. ES treten auch noch
andere Erscheinungen bedenklicher Art
ein: Leichenblässe. Ohnmachten, un
rtraglicher Harndrang. Der Zustand
ist also nicht gefahrlos und das kreuz
bohle Cchulsitzen müßte daber be
hördlicherseits verboten werden.
Absterben und Erfriere don Baum
blätter.
Wenn der Herbst seinen Einzug
hält, so beginnen die Laubwälder ihr
bunteS Gewand - anzulegen. Dies
herbstliche Färbung der Blätter, die
durch große Mannigfaltigkeit unser
Auge so erfreut, ist mit ihrem Abfter
ben verbunden. Sleichzeitia vollziehen
sich dabei auch sehr interessant ftoff
liche Wanderungen, über die erst in
jüngster Zeit R. Ramann nähere?
ermittelt hat. Ueber die Ergebnisse
seiner Forschungen teilt er folgendes
mit. Durch regelmäßige, von Monat
zu Monat wieoerleyrende Analysen
don Blättern der Buch, der Birke.
der Eiche, der wilden Akazie und deS
Spitzahorn konnte festgestellt werden,
daß beim "normalen Absterben der
Blätter dieser Bäume Stickstoffver
bindungen (Eiweiß) und in der Regel
auch Phoöphorsäure in ' erheblichen
Mengen aus den Blättern in ' den
Ctamm zurückkehren, ' wahrend die
Rückwanderung von Kali auf rela
tiv kalireichem Boden nur gering zu
sein ' scheint. . Kalk und Kleselsäü
nehmen in den absterbenden Blättern
lfach in so starkem Maß zu, daß
sich ihr Shalt an diese Stoffen
serdoppelt. Dies Wanderungen voll-
kr:.; x-ti :..:r
n
benS und Vergilben! deS Laube, als
in verhältnismäßig kurzer Zeit und
besitzen zweifellos eine nicht unerheb
liche Bedeutung für die Ernährung
der Bäume. Etwas anders liegen
dk Verhältnisse beim Erfrieren von
Baumblättern. Durch vergleichknde
Analysen von Blättern der Eiche.
Tanne, Fichte und deS Birnbaum,
von denen in Teil im Herbst durch
Frost getötet. !n anderer Teil dag.
gen unbeschädigt geblieben war, !onn
te zwar auch hier mit einer Ausnahm,
in Wanderung der einzelnen Stoss,
nachgewiesen werden. Nur erreicht
dies Rückwanderung keim Eririenn
nicht dieselbe Höhe, wie beim norm,
len Tode di Laube. In den erfrö
renen Blättern hatte der Gehalt a?
Kali und PhoSphorsäure abgenom
men, der an Kalk dagegen eine Zu
nähme erfahren. Der Eiweißgehalt
war jedoch, ganz im Gegensatz zu
rstgenannkm Fall, unverändert ge
hlieben. Diefer Stoff geht also bei
jrrotd)äben dem Äaum venoitn.
sondenS Interesse verdient die Tat,
sache, daß der Ein und Austritt dk'
Stoffe in der kurzen Zeit zwischkr.
Auftauen und Abtrocknen der erfrr
renen Blätter stattfindet. Hierdurch
wird der Beweis geliefert, daß im
Pflanzenkörper , rasch verlaufend,
Wanderungen vorkommen, die sich so
gar innerhalb weniger Stunden ab
spielen können.
Ei Tenkmalverbot in Pari.
Dem Komitee, das sich vor einiger
Zeit in Paris gebildet hat, um dem
Maler Carriere, dem Schöpfer der
berühmten Materniti". in - den
ChampS ElyfieS ein Denkmal zu er
richten, ist auf feine Bitte, die Auf
stellung dieses Denkmals genehmiger
zu wollen, die unerwartete Antwori
zugegangen, daß der Pariser Gemein
berat einstimmig beschlossen habe, VW
Errichtung don Denkmälern in Pa ;
ris fürderhin überhaupt nicht meh,'
zuzulassen. Die Ueberfülle von'
künstlerisch wertvollen und wertlosen
Denkmälern an allen passenden und
unpassenden Orten hat in Paris
schon längst einen Widerwillen ge
gen diese stets mehr um sich greifende
Zeitkrankheit hervorgerufen, zumal
sich in dem dichten und lebhaften Ge
wühl de Pariser Straßenverkehr
doch niemand um die auSgehauenen
oder gegossenen großen Männer kllm
mert, deren Verdienste den meistek
völlig unbekannt sind und die oft
genug als Verkehrshindernis grobe
Worte hören' müssen, ohne daß sie
selbst Schuld daran tragen, daß sie
dem Verkehr im Wege stehen.
Um aber den Beschluß nicht gar
zu schroff erscheinen zu lassen, hat
man ihn dahin gemildert, daß nie
mandem vor Ablauf von zehn Jahren
nach feinem Tode ein Denkmal errich
tet werden dürfe (bekanntlich hat
Ludwig I. von Bayern für die Auf
nähme in die Walhalla bei RegenS
bürg die gleiche Bestimmung getrof
fen), da eS sich in diesem Zeitraum
zeigen könne, wer von den berühm
ten Männern eine Augenblicksgröße
gewesen sei und wer wirklich An
spruch erhehen dürfe, in der Erin
nerung der Nation weiterzuleben.
Niemals mehr dürfe aber ein Denk
mal in den ChampS Elysees und im
?ark Monceau errichtet wnden. und
bei der Aufstellung in Pari selbst
sei genau zu Suchten, dai? kein Stra
ßenbild und Ueine Durchsicht gestört
werde.
Abnahme des Ctorche.
Eine Zählung der Storchnester wirk
zurzeit auf Veranlassung der Königs
berger Physikalisch-Oekonomischen Ge
sellschaft und unter Mitwirkung de
Ortsschulinspektienen und Lehrer in
Ostpreußen vorgenommen. Von na
hezu 600 Zählkarten, die versandt
wurden, ist die Hälfte bereits ausge
füllt worden. Schon dieses Material
läßt wertvolle Schlußfolgerungen zu:
vor allem bringt es zahlenmäßige 23c
lege für die starke Abnahme der
Störche, dieser dekorativsten Charak
tervögel Deutschlands. Ein paar
besonders krasse Beispiele: In einem
Dorf der Bartensteiner Gegend waren
vor 10 Jahren L8 Storchnester vor
Handen, jetzt sind eS nur noch 11; eir
Dorf im Kreise Pr. Eylau. das frü
her ebenfalls über SO Storchnester be
herbergte, besitzt heuü nur noch 16 be
wohnte Nester. Zum Glück ist dies
Abnahme nicht an allen Orten s'
groß, stellenweise ist in neuerer Zei
sogar eine geringe Vermehrung fest
stellbar, am auffälligsten in einen
großen Dorfe deS Kreises Wehlau. i
?em 1905 kein einziges Storchne
nehr vorhanden tocrr, während je t
'ert ttiiVh'T herben,
..In Racine, W i S.. machte
in. 17jäHrigeS Mädchen namens
Olga Wittke einen Selbstmordversuch
weil ihr der Vater nicht die Erlaub
niS erteilen wollte, mit ihrem Vereb
rer eine Ausfahrt zu machen. Si?
sprang , In den Michigan See
konnt jedoch noch kbend au dw
C."Ir It'" jr tden
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Meine utwahl btt tetzien ,arbe und
Muster ist j'vt aaikl'gt in n ttwm e
schalt Ich erwarte von Ahnen, daß S
diese auigkjeichnetsie mahl von fc'oli
maaren, die jcrnall in Omaha aufgestellt
wurden. ' esichiioen.
nznge kSS nnd vswSrt .
Wir leriige aii utiijwvbtut kamen,
anzllge an und murd n u freuen, wen
Sie Ihre ?rau und Aamilie rr ttbriuflru
um unsere Auiwahl von Wollmaaren zu
besichtigen. Wut Anfertigung und voi
züglichei Passen garautirt.
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