Nebraska Staats-Anzeiger und Herold. (Grand Island, Nebraska) 1901-1918, August 16, 1907, Image 1

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    Nebraska
HENNI- BREij TM YMM
« Jahrgang 27.
Grund Island, Nebraska, Freitag, den 16. August, 1907.
, Nummer 51
Aus dem Staate.
« Die Mühle in Juniata brannte
lebte Woche total nieder. Man wird
dieselbe sogleich wieder aufbauen, wozu
bereits innerhalb 24 Stunden nach dem
Brande Arrangements gemacht wurden.
« Aus Edgar wird berichtet «daß die
Weisenernte so gut war, daß seit drei
Wochen fast jeden Tag 6,000 bis to,
000 Buschel in die dortigen Speicher
gebracht werdet-. Corn hat jedoch eiwag
von Trockenbeit gelitten, und ist sehr er
wünscht.
« Charlel E. Broivn von Central
City, etn Barbier-, trank, in Ermange
lang eines anderen geistigen Getränks,»
Bay Nenn (Lorbeerschnapg), und ist in-"
iolgedessen schwachsinnig nnd blind ge-!
worden. Die Bürger haben sich seiner
Familie angenommen.
« Wai. T. Eck von hasiings wurde
angeklagt, geistige Getränke ohne Lizen
verkausi zu haben, und sand man bei
Durchsuchnng seiner Konsekthandlung,
welche dem Burlington Bahnhos gegen
über liegt, sechs Kisten Bier, soivie viele
Probeslaschen. Vor dein Polizeirichter
bekannte er sich schuldig, und wurde un
ter 01,000 Blicgschast dein Distriktges
richt überwiesen.
. In West Point wurde eine neues
Firma organisirt, nämlich die Neiburg
Manusaeturing Company, ivelche Pa
tentsOels und Gasolintannen sabriziren
wird. Die Gesellschaft hat ein Kapital
von d50,000, und mii dem Bau der Fa
driktvird sogleich begonnen werden. Das
NeiburgsPatent deckt eine neue Methode,
mittels eleltroschenrischer Prozesse Oel
und Gasolin zu reinigen. -
· Mark, der einzige Sohn von h
D. silsvn dein Kassirer der Ersten Na
tionalbank in Nebraska Tity, ertranc am
Dienstag Abend in einer Zisierne 2 Mei
len südtvesilich von der Stadt. Der
neunsädrige Knabe evar mit» einigen an
deren Kindern beschäftigt, Apfel in die
Zisierne sollen zu lassen, als er plöslich
sein Gleichgewicht verlor, und hinein
siurzte. Ehe man ihn hervorzieben
konnte war er ertrunken.
« Der Jleischeköaden von F. W.
Bot-man do Co» in Beatrice, wurde arn
Montag von Einbrechern heimgesucht.
Dieselben erlangten durch ein hinterfem
sier Einlaß, und nahmen Ql.00 in
Geld und mehrere Kannen Konservat·
Auch am Grund-Laden von Ndbinson
Bros· wurde ein Einbeuchsoeesuch ge
macht, dieser war aber nicht erfolgreich,
da die Ritter vom Sternmeisen nicht
hineintoanien. Man glaubt daß es
Einheienische waren.
« John Larsen oon Louisoiile, Nebr.
70 — ahre alt, wurde von einem Fracht
zug er Missouri Pacisic überfahren und
setödtet am Samstag Nachmittag.
Niemand sah den Unfall aber aus dee
Lage des Körpers schien ed wahrschein
lich, daß er das Geleise zu kreuzen der
suchte, und da er schwerhörig war, den
herannahendeu Zug, welcher eben rau
sirtsurde, nicht bemerkte. Er lebte
nur 10 Minuten danach. Laesea hin
teilißt einen Sohn und eine Tochter,
beide erwachsen
O Als die Fräulein Dollie und Graee
. Thema-, von Fretnont resp. 20 und 18
alt, Freitag Abend auf dein heimwege
waren, traten plöhlich sei Männer hin
ter einem Hausen Baæfteiae hervor und
griffen die Mädchen an. Gkace warf
den einen mit einem Backftein, und die
Beiden riesen laut um hilfe woraus ihre
Angreiier die Flucht ergriffen. Die
Mädchen waren so erschrocken daß sie sich
nicht mehr ausrecht erhalten konnten unds
mußten nach hause geteagen werden. .
Eine ganze Unzahl Leute machte sich auf, »
die Männer zu verfolgen, jedoch verge
dens.
« Williatn Boofe von Falle City
fuhr am Sonntag Abend mit feiner
Frau zur Predbyterinnerillirchh und
band das Pferd da an einem Pfosten, fo
daß er ei von feinem Kirchenstuhie aus
gut sehen konnte. Während der Pre
digt bemerkte er daß ein Mann in der
Nähe des Pferdeö stund, nchtete jedoch
weiter nicht darauf, bis er die Räder des
Fuhuverls beim Umwenden lnarren hör
te. Er begab sich hinaus, und fah eben
noch Pferd und Du gy in der Ferne ver
fchtvindetn Jtn tandem daß du
Pferd ir end-vie von feibfi iesgelommen
und na hause gelaufen fei, ging er
beim. Das Pferd me jedoch nicht ds,
und er bennchrichtigie den Shekiss, wel
cher ben Glauben hegt biß es gestelplen
fei. Jn der Gegend wurden bereits
viele ähnliche Fälle berichtet, ohne daß
ir end jemand fein Eigenthum siedet
er ansie.
WHOOHHHHHHHOHO
Retfe-errefppndeng. »I·
4. von J« O. sind-Mk
Tesekkekrsekksseeeseeesedx
Dienstag Morgen den 23. Juli also
ging die Reise los nach Hannooer. die
Strecke war nun in früheren Jahren
nichts als Heide, doch jetzt sieht’s hier
ganz anders aus. Es sind schöne Baum
anpflanzungen gemacht, die ein gutes,
kräftiges Wachsthum aufweisen. Das
Land ist altes unter Kultur und bringt
reiche Ertrage. Jch kann nicht begrei
fen, weshalb die Leute früher dies Land
nicht bewirthschastet haben. Dasselbe
ist jetzt sehr werthvoll, denn es wachsen
alle Sorten Getreide da und der Gemü
sedau wird im Großen betrieben. Und
wie anders sieht’s seht aus mit den schö
nen Waldanpflanzungen gegen früher,
wo metlenweit nichts zu sehen war als
die Beide!
In der Stadt Hanooer machten wir
Halt und besahen uns dieselbe ein wenig,
suchten auch den früheren Grand Islan
der Fritz Stichweh auf, der hier in der
Waschanstalt seines Bruders beschäftigt
ist. Er arbeitete (frilher war’s seine
eigene) nicht, sondern wurde uns als
trank berichtet, weshalb wir ihn in sei
nem Logierhaufe aufsuchten und ganz
wohl vorfanden, doch sagte er, er sei
mehrere Wochen krank gewesen. Es
wurde nun das Wieder-sehen etwas ge
feiert, dann verabredet, gegen Abend
wieder zufammenzutrefsen und wir mach
ten uns auf Entdeckungsreisen, besuchten
einen Concertgarten und besahen ver
schiedene Gebäude und Anlagen. Da
es regnerisch war, wurde nicht sehr viel
aus dem abendlichen Rundgang rntt
Stichweh. Wir unterhielten uns über
frühere Zeiten in Grand Jsland und be
gleitete er uns später nach dem Bahnhof,
uns noch viele Grüße an alle Grand
Jstander Bekannte auftragend, die ich
hiermit ausrichte.
Nun ging’s der alten Ihandelsstndt
Leipzi zu, wo wir am frühen Morgen
eintrafem Leipzig ist in Bezug auf
Vahnhöfe fchlecht bestellt. Da habe ich
mich wirklich gewundert! Grand Js
land, als kleines Landstbdtchen im »Wil
den Westen« Nordamerika’s ist besser da
ran, und die Grand Jstander find nicht
zufrieden. Leipzig hat eine ganze Menge
Bahnhöfe, aber keinen einzigen worüber
man nicht in Verzweiflung gerathen
Hkönntr. Da ist der Magdeburger, (in
welchem wir ankamen) der Dresdener,
der Thüringer, der Berliner, der Bay
jrifche ufw., ich weiß nicht wie viele, kurz,
Les ist eine HeidenwirthfchafL Doch das
Schlimmste ist mit der Einrichtung. Auf
einer Seite kommt man an und wird hi
nan-befördern Man kann hier fein Ge
päck abgeben zum aufbewahren wenn
man sich nicht damit fchleppen will
Dann lauft man um den Bahnhoi he
rum auf die Straße wo man in die
Stadt kommt. Die Froni des Bahnhoi
fes ist auf der anderen Seite. Will man
nachher wieder abfahren, muß man erst
um den Vahnhof herumlaufen nach der
Niickfeite, um fein aufbewahrtes Gepöck
zu holen und dann wieder zurück, herum
nach vorn, wo eingestiegen wird. Die
Beine kann man sich ablaufen bei folcher
verrückten Einrichtung-.
Als wir in Leipzig ankamen-—regnete
es! Nicht stark, aber es war doch Re
gen. Einige Minuten konnten wir am
»Ubladeplap« des Bahnhofes verweilen,
dann mußten wir ,hinaus in die kalte
seit-u Da der Regen etwas nachließ,
war’s übrigens ieht auf der Straße ge
miithiicher als im Bahnhofsgebiludr.
In unferem V. ä- M. Bahnhof ist’s ge
n.iiihlicher.
Den Vorwurs des Frühausstehens
kann man den Leipziger-n nicht machen.
Es dauerte lange Zeit bis wir zum Mor
genkossee kamen und zwar bis etwa zi
Uhr, wo schon eine »secondhändige«
Schnapsbude ausmachte, die sich auch
»Case« nennt, wir also ’nen Kaisee be
kamen, der gsvar oiei zu wünschen übrig
ließ, aber troydem sehr willkommen ge
heißen wurde, denn das herumsiieseln
bei der Misse war äußerst unangenehm.
Mein Oskar war überhaupt schon un
geduldig, nach Elsterberg, seiner hei
math, zu kommen, und war nicht mehr
dazu zu bewegen, einen Aufenthalt zu
nehmen. Jchhatte beabsichtigt, mehrere
Tage in L. zugubringeiy aber da K
nicht wollte, schob ich ihn Mittags ab,
um meinerseits auch nach ein paar Stun
den abfuhren zu wollen nach Annaberg
Als ich aber nachher meinen Dresde
ner Bahnhos aussuchen wollte,
sand ich ihn nicht, indem ich mich ver
iausen hotte und je mehr ich suchte, je
seiter kam ich von demselben sort. Das
ist ein richtt es Labyrinth in Leipzig!
Na, da wird er nächste Zug genommen,
dachte ich, und so ward ed gemacht. Da
ich nun aber mit den späteren Zuge in
Chemnih keinen Anschluß hatte, würde
ich erst um El Uhr in Anneberg eintref
sen und so tslegraphirte ich an unseren
alten Freund Felix Durst-, damit dersel
be von meiner nächtlichen Ankunft Be
scheid wisse. Diese Depesche erhielt er
nun allerdings nicht eigenhändig, da er
nicht zu Hause, sondern an dem Tage
nach Warmbad war, doch wurde ihm von
seinem Hause «"aus der Inhalt meiner
Depesche per Telephon übermittelt und
so kam es dann, daß er etliche Stationen
vor Annaberg bereits meinen Zug bestieg
und zwar gleich in mein Koupe einstieg,
wo also schon das Wiedersehen und die
herzlichste Begrüßung stattfand.
Annaberg im Erzgebirge ist eine
Stadt oon etwa 18,000 Einwohnern.
Sie liegt hoch aus einem Berge und muß
man vom Bahnhos aus, der im Thal
liegt, hinaufkleltern. Es geht jeyt zwar
auch schon eine Bahn oberhalb der Stadt
über den Berg, am Stadtparl vorbei,
doch ist noch kein Bahnhos hier gebaut.
Jm oberen Theil der Stadt beginnen
die Parkanlagen. Hier befindet sich ein
Teich mit Springbrunnen in der Mitte,
der seinen Strahl hoch in die Lust sen
det. Der Stadtpark ist ein schöner
Wald mit prächtigen Spazier-regen
Noch höher hinaus geht’s nach dem Pöhls
berg, der 832.6 Meter hoch ist und auf
dem sich noch ein Aussichtsthurm von
28.9 Metern befindet, sowie Gast-rieth
schast. Von hier aus hat man eine
prächstge Aussicht ringsherum über
Berge und Thaler, sowie hübsch gelege
ne Ortschaften. Um den Pöhlberg he
rum und oben sind schöne Spazierwege
durch dustenden Tantieme-old
Inzwischen war es regnerisch gewor
den, so daß, als ich zuerst den Thurm
bestieg, ich mich in einem Wolkenmeer
besond; unter mir, neben mir und oben
nichts als Wolken. Jch kam mir fast
vor wie ein Lustschisser, der hoch in den
Wolken schwebt, und mit dem Unter
schied, daß ich festen Boden unter mir
hatte, sonst sah ich nichts als Wolken.
Ab und zu jedoch net-schob sich eine Bol
kenwand und man konnte hindurchsehen,
noch später klärte es sich mehr aui und
der Regen hörte aus. Nun konnte man
auch die Umgebung wieder sehen und
bald langten auch wieder Leute an, die
Aussicht zu genießen und dem Nestam
rationswirth Verdienst zuzuwenden
Seit gestern (Sonntag d. 24.) herrscht
hier ein lebhaftes Tseiben Es ist näm
lich Jahrmarkt, welcher vier Tage lang
dauert und geht’s fröhlich zu. Die
hunderte von Buben, welche aus dem
Marktplah und verschiedenen Straßen
aufgeschlagem sind, werden bedrängt
von Tausenden von Schau- und Kaufius
stigen, worunter natürlich das schöne
Geschlecht stark vertreten ist. Hier muß
ich bemerken, daß ich noch nirgends mehr
hübsche Mädchen gesehen habe als hier
in Sachsen und was mir am besten ge
fällt, ist, daß die junge Damenwelt hier
so nett und geschmackvoll gekleidet ist.
Ich habe bis ieht noch keine einzige Da
me hier gesehen, die eine geichmacklose
Tvilette zur Schau trug oder ein Unge
thiim von lBut. Jn Bezug auf nette
Kleidung könnten sich hier unsere Damen
ein Beispiel nehmen
Von Unnaberg aus wache ich Ausflu
ge in die Umgegend, die wirklich schön
ist. Das Erzgebirge ist reich an Schön
heiten und giebt es viele Badearte hier. »
Marienbab ist auch in der Nähe und»
wird nächstens König Eduard von Eng
land herkommen. Er sle auch am 14.
August den Kaiser Wilhelm zu Wil
heimshbhe besuchen und gedenke ich, zu
der Zeit auch dort zu sein. Vielleicht
bekomme ich die hohen Väupter zu sehen.
Jch werde mir jedoch dieserhald keine
allzugroße Mühe machen, sondern die
Gelegenheit nur wahrnehnen wenn eH
gerade paßt.
Für heute will ich schließen. Bald
beabsichtige ich nach Prag, Wien, Budas
peit zu gehen, so wie es paßt, dann nach
meiner alten heimath, dem Eichsseld.
Einstweiien Adel und viele herzl. Grü
ße an alle alten Freunde.
Annaberg i. Erzgebirge, d. 29. Aug.
D i e verschiedenen Eifenbabnagenien
in Nebraska berichten eine Zunahme des
Geschäfts seit der 2CentsRate, und od
gleich die Züge noch laufen wie sonst,
also ohne nennenswertbe Mehrausgabe,
sind, wie behauptet wird, die Einnah
men größer als zuvor. Demnach Ieiden
die Eisenbabngefeufchofien keine große
Noth unter’m Gesetz, sondern eher das
Gegentbeii.
Heil alljährlich große Nachfrage
für Eorseis herrscht; es kommen näm
lich auf die 40,000,000 Frauen dieses
Landes 190,000,000 Stück pro Jahr;
und teil keine Gefahr für eine Ver
minderung dieser Zahl vorliegt, haben
die Fabrikanten beschlossen den Preis ge
nannter Rippenzwänger zu erhöhen, da
durch ihr Einkommen um einige Bang
berttaasend erhöhend.
sethandlmcgeu der Saumer
Snpeevitoeem -
Stand Island, Nebr» 9. August ’07.
Die Behörde trat Zusammen als Aug
gleikhungahehörde, dem Rufe des Vorsi
henpen folgend. Alle Mitglieder an
weskth außer Phillipg. Benton Vor
siitt ;
Das Protokoll der susgleichungsdeH
hör-se vom Is. .· uni, 1907, wurde ver-’
lefen und gntgeheißen H
Die Behörde machte sodann folgendes
Steuerauflagem nämlich; CountwAuH
lase- wie im folgenden Bericht des Fi- l
nimzsComites angegeben
Uki 12 Uhr Mittags machte die Be
Zhördk auf Antrag oon Neuling Pause
This Itso Nachm» zu welcher Zeit sie sich
les-jeder versammelte, alle Mitglieder an
wesend außer Phillips. Benton im
«Stuhl«.
Grand « stand, Nebr» 9. Ang. ’07.
An den qchth. s orsiyer und die Stipendi
; fareniehörde von Hall Co» Neh- Herren :
; Wir, Euer färnankComith empfehlen erge
lbe fol en e Steneransiage fürs County
Tfür as .onnnende Jahr nämlich:
Maul-Fonds .............. 5 Mills
rücken « ............. 3 '
Band ör- infen Fonds ....... l.5 «
Soldaten ülfs « ........ I «
Achtungsvoll unterhreitet
E Ed.thliam-,
1 . M. Weldon,
; - ev. Reuting
l
L Für die Stadt wurde folgende Aussage
porgefrhlagen ;
Maul-Fonds .................. 7 Mills
Pol et « .................. 2i «
B othek « .................. 1 ·
L s- Krsfr .................. 2 «
Immoehr ................... 24 «
Zinsen « Sinkingfond ........... Zi «
trafen-Pflasternng ............. 2 «
Total 721 Mxlls
FI- den Schnldistrikt Grund Island.
All eine Zwecke .............. 14 Mills
Po Fonds ................. l «
Total 15 «
Für die Stadt Wood Rioer. »
Meer-einer Fonds. . . . ........... 8 Mille
tW « s .............. ..—l «
Total 9 «
i Für danishath »
Allgemeiner Fonds-s · « · . . . . . . . . .. 6 Mtlls
Für Cum-.
Augen-einer Fonds ................ 6 Mille-»
Its folgenden Townfhip - ErhebnngenJ
wurden gemacht:
Town Allgenlteiw Wege Brgcken Tot
Lake ........... 2 5
Prasne Creat. 3 2 1 6
»Was-stets ........ 2 2 1 5
South Loup ..... l 4 2 7
Camekon ........ l 4 2 7
stnson ...... . . l 5 1 7
enter ........ . . 2 4 1 7
Washington ..... l 2 2 5
Alda ............ 2 2 I s
Wand Niver ..... 1 Z 1 5
0Fackson ......... 1 1 l 3
attin ......... 1 l 1 3
South Platte. 2 2 l 5
Domphan l 2 1 4
Folgendes fmb die Schul·Auftage-c:
th:. Vpnd Millsz
l
Auf Antrag von Göhring wurde der
Bericht des Finanz-Comites über Coun-T
ty-, Stadt-, Dorf-, Schale- und Ton-n
ship-Steueraustagen angenommen, und
der Clerk insirairt die Steuern auf alles
zu besteuernde Eigenthum im County zu
berechnen nach den gemachten Aussagen.
Nachdem die Behörde ihre Thätigkeit
alg Ausgleichunggbehörde beendet, wurde
das Protokoll verleer nnd gatgeheißen.
Auf Antrag von Williams sodann
Vertaguag der Ausgleichungsbehörde.
G. V. Poll,
Co. Cleri
Zwei Formen zu Verlautem
Farm von 240 Ackern, wovon 30
Acker urbar gemacht, 120·Acker heuland
und der Rest Weideland sind. Alles
gut abgefenzt. Gnte Gebäude. Gro
ßes Haus, großer Stall, Kuhsheds,
Windmühlen und Trinkg. Ja Section
IS, Trop. 12, R. lo, eine Meile vom
Praikie Creek, und 9 Meilen nordwests
lich von der Stadt. (Gerade Nord ovn
Peter Schröder’s Farm.) Q35 per Acker.
Die zweite Form ist eine Meile östlich
von der ersten und liegt in Section M.
160 Acker gutes Weideland, mit guter 4
Draht Fenz, Windmühle und Taskk
830 per Acker. Nachzufragen in der
Exp. dieses Blatteg. !
»Form? Alpenlräuter, der Thatsache zu,
I
Die Wege der Natur sind Got
tes Wege. Ehe Abraham geboren wurde
und lange oor dem Legen der Fundm
mente für die Pyramiden in Aegypten,
wurden Medizinen aus Kräutern herge
stellt zur Heilung der Kranken, und wir
lesen in der Bibel den Ruf des Psalmi
sten: »Reinige mich mit Ysop und ich
werde rein sein.« Man schreibt den
Erfolg des alten Kräuter-Heilmittels,
daß er sich genau den Handlungen der
Jiatur an schließt Er ist das Mittel der
rtigt aus den Materialen
der Jiatim Kräutern Wurzeln und Blät
tern, Gottes botanischekn Lagerhaus.
Glocke und hamrner
Das deutsche Spiel ,,Glocke und Ham
mer« wurde schon vor Einführung des:
Christentbiimö von den Germanen ge-· «
sp elt und hatte eine Verherrlichung der
deuts en Götter zum Gegenstand. Die
christl chen Glaubensboten erweiterten
das Spiel durch Zusührung eines
christlichen Symbols, der Glocke, so daß
dadurch das Spiel als ein symbolischer
Wettbewerb zwischen dein alten und
neuen Glauben darstellt Wotan ist
durch den Schimmel, Thor durch den
Hammer Walhalla durch das Wirths
auö wiedergegeben
Jn England wird dieArbeit
der Reusassung von Juwelen zuweist
von englischen Juwelieren ausgeführt,
weil deren Methode, die Steine von
hinten anstatt um die Seiten herum
iinzufassem wie dies in Frankreich-g
ichieht, beliebter ist.
Während ihres 23jäh
r i g e n A b b a u s produzirten die
El Cobre- -Minen in Kuba Kupfer im
Werthe von mehr als PHO, 000 ()0().
Die Werte fielen während des Krieges
im Jahre 1898 gänzlich der Zerstö
rung anheim.
MW
W WKAND
Samstag
Sommer
Waisis
70c
Montag, Auswahl 65c
Dienstag, Auswahl 50e
Mittwoch, Auswahl 55e
Donaerstaq, Auswahl 50
Freitag, Auswahl 45e
und eine Reduktion von 5c pro
Tag bis alle verkauft sind. Diese
Auswahl von Frauen-Wams be
steht aus weißen und Farbigen,
weich bis zu 82.25. Bis zu die
sem Preis wird nichts«zurückgehal
ten, ausgenommen«China-Seide
ne und einfache schwarze Waisis.
Auswahl von einer gra
ßen Partte Wald-Zeuge,
werth bis zu 25e, 35e,
45e, 50c- und 65e die
Yes-vö
Samstag
9c die Yard.
Sozialistiiches Gelehrte-grauen
Am Vorabend der Vertagung des
sozialistischen Parlaments von Neu
Südwales machte Premier Carruthers
bereits das Programm für die nächste
Session bekannt. Auf diesem Pro
gramm stehen u. A. Krankenpensionen,
» Genossenschafts - Unterstützungen und
die Einführung eines Systems, welches
J es selbst dem Aerrnsten ermö licht, sich
s in eine Jahresrente einzutausern Was
» die Jahresrenten anbetrisft, so will die
Regierung den resp Bewerbern ein
Sparbanttonto eröffnen und ihre Ein
lagen, zuzüglich der von der Regierung
gewährten Unterstützung ganz speziell
verzinsen.
Jn seiner Begründung dieser Vor
schläge erklärte Prernier Carruthers:
»Sie tragen zur Förderung des Ge
meinwesens bei, helfen dem Genossen
schaftswesen aus, regen in erhöhtem
Maße zu einer sparsamen Lebensweise
an und erleichtern überhaupt den
Kztstsmpf gegen unvorhergesehene Ereig
ni e.«
Wein und Bazillen.
Der Wein übt einen zerstörenden Ein
flqu auf Bazillen aus-. Es ist bemer
tenswerth, das-, man bei den Juden
schon vor vielleicht 2000 Jahren den
Wein zum Reinigen der Wunde bei der
rituellen Beschneidung verwendet hat
Auch heute noch gebraucht man in ver
schiedenen Gegenden Wein zum gleichen
Zweck.
Ein Zoll Regen gibt14
500, 000 Gallonen Wasser aus die
Quadratnzeile «
Alle Waaren frisch
o
Dciitschc OpcknyausApothcka i
und preis-würdig.
s
Theodor Jeffem Eigenth. I
O