Nebraska Staats-Anzeiger und Herold. (Grand Island, Nebraska) 1901-1918, December 21, 1906, Image 6

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    WperM
Weihnachtsladen für Alle.
Diese Woche beweist Glut-MS Laden seinen wunderbaren Werth für
Grund Island. Euer Weihnachtögeld sauft mehr hier als irgendwo. Die
bestausgewählten Waaren und die niedrigpen Preise m der Stadt. Alleg,
von Eurem Weihnachtgmahl bis zu Euren feinsten Geschenken könnt Ihr zu
den niedeigsten Preisen gerade hier kaufen.
WeihnachkH-Dpeziaie:
Probe-Auswahl Linnea, I ab Eine grer Auswahl von Mänteln lAch
Große Bowle von geschle enem Glas 83.93
Eine Parne gewirkte Waaren, lekcht beschuht, zum Z Preise.
Suggestioneu für Geschenke.
Pelze Seiden-Wsisis
Röcke Handschuhe
Mäntel Schreibmatekial
Kimonas Juwelenkäsichen
Pudetmäntel Pakfümerien
Waisis Bücher
Handschuhe Kämme
Strumpf-paaren Siippetg
Tafchentüchet Regenfchirme
Kragen Schmuckfachen
Holzbekleiduugs Arbeitsbeutel
qugtücher Vaer
Messer Statuetten
Teppich-Fege: Holz binden
Japanische anen Schuhe
Tassen und Unter-fassen Hafer-träger
Teller Handkossee
Kragen-Behälter Kleiderkosser
Schmuckkästchen Mützen
Werkzeugkasten Fußteppiche
Laftbächfen Bothänge
Spielsqchen Bücher
Puppen Mechanifche Spielwaneen
Möbel Bildetbücher
Alle Arten Spiele
Wegen des großen Weihnachtsgeschäfks
ist dieser Laden dlefc Woche jeden Abend offen
ils. Il. Roms co.
Kommt herein und seht unsere neuen Waaren und laßt Euch
Erklärungen geben wegen der Lektionen·
Edison Phonographen und »Records.«
Alle die neuesten Musikstücke.
Bestellungen per Post prompt ausgeführt
Die ein ige exciusive Musikalienhandlung in Cen
tral-Nebras a.
Ist-Mit Buos»
Ins-Ost- IOIIOOQCJ »Um-im Simo- sein«-.
ssssssssssssst
II IIIIIIIII III
E Anstand i
Sonderzug siir Doch-«
z e i t s g ä st e. Jm Orte Regnszen,
Provinz Sachsen, wurde die hochzeit
des Gutsbesitzers Brusse gefeiert. Derk
Brautvater mußte für die 240 erschie
nenen Hochzeitsgäste einen —- Sonder
sug bestellen.
Dreister Gauner. Jnden
rheinpsälzischen Ortschaften Heßheim
und Kleinniedesheirn stellte sich aus dein
Bürgermeisterarnt ein junger Mann
als Geometer vor, schickte unter einem
. Vor-wand den Gemeindediener weg,
«raubte die Kasse und verschwand.
Durch eine schwimmende
Mine getödtet. BeiAtitoan
der Westtijste der japanischen Jnsel
Hondo wurde eine schwimmende Mine,
ein Ueberbieibsel aus dem russisch-japa
nischen Kriege, angetrieben Die Mine
explodirtr. Jnfolge der Explosion
wurden 10 Personen getödtet und 56
verwundet
Ersolgreiche Ballon
fahrt über See. ZweiLust
schisser, welche an einem Nachmittage
mit ihrem Ballon in der Londoner
Vorstadt Wandstoorth ausstiegen, tan
deten bei Tagesanbruch in Bevey am
Genser See. Sie hatten die Fahrt von
420 Meilen in 16 Stunden zurückge
legt. Der Ballon hat eine Fassungs
krast von 75,000 Kubitsuß Gas.
wewacrthariger sauf
tritt vor Gericht. Während
einer in Schwabuch, Mittelfranten, in
einer Beleidigungsfache gepflogenen
zSehöffengerichts - Verhandlung stürzte
sich der Beilagte Namens Hühner plötz
lich auf eine Zeugin und aus den Ver
t idiger und schlug auf dieselben ein,
d er vom Aufsichtspersonal aus dem
Sitzuvngssaal gebracht und eingesperrt
Mk .
Dame als Lastschiff
.f it h r e r. Frau Surcouf in Paris
t vom Direktionstomite des Pariser
erotluh das Führerpatent erhalten.
Sie ist die erste Dame, welcher eine
glche Auszeichnung zu Theil gewor
n ist. Frau Surcouf hatte einen
Luftballon von Saint Cloud nach
Neuilly über zwölf Stunden allein ge
führt. Auf der Fahrt wurde fie von
einem Fräulein Gache begleitet.
Grausame Eltern. Um
einen »Esser« los zu werden, haben
Eltern ihren tonfirmirten Knaben ohne
Baarmittel von Schlesien in die Welt
hinausgeschictt Hungrig tam der
Junge in Roßlau, Anhalt, an und bat
unter Thränen, man möge ihm das
Reisegeld bis hamburg vorftrecken, er
wolle dort eine Stelle als Schiffsjunge
annehmen. Mitleidtge Menschen ge
währten ihm ein Unterkommen und
forgten auch für Beschäftigung des
Heimathlofen s
Spieltameraden als
M Z r d e r. Auf einer Waldtviese bei
Gersweiler, Rheinprovinz, wurde der
elfjährige Sohn des GaftwirthsSchnur
erfchossen aufgefunden. Seine Gespie- »
len erzählten, er sei von einem Jäger
oder Wilderer erfchofsen worden, und
die Polizei entfaltete eine rege Thiitig
leit, den Mörder ausfindig zu machen.
Später stellte fich heraus, daß die Bu
ben mit einer Flobertpiftole hantirt
und dabei den tleinen Schnur durch
einen Schuß in’s Herz getödtet haben
i Dioroansau aus wander
in u t h. Die 25jiihrige Gattin des
Kaufmanns Schulze in Magdeburg
verfiel nach der Geburt eines Kindes in
Schwermuth. Sie schaffte sich einen
Revolver an und feuerte auf ihren im
Schlafzinimer befindlichen nichts
ahnenden Mann einen Schuß ab, der
ihn in die Schläfe traf, wobei sie aus
rief: »Ich muß sterben und Du auch." -
Darauf eilte sie in ein anderes Zim
mer und tödtete sich durch einen Schuß
in den Mund. Der Mann war schwer
verletzt.
Billiges Federvieh. Auf«
der Bahnstation Dornodossola, Italien, «
langte ein Waggon mit etwa 600 Trut
hiihnen und Perlhiihnern an. Der zu- .
gehörige Begleitsehein fehlte und somit «
jede Angabe, woher der Wagen gekom
men un wohin er bestimmt sei. Tele- -
arm-bisch- Nschivtichuugm des Bahn
poriandö blieben ohne Erfolg. Einige «
Wochen hindurch wurde das myfieriöie -
, dervie auf K en der Bahnvertval- -
.nng ge tert. ließlieh ver-steigerte .
Inan es, wobei man den ungewöhnlich ·
niedrigen Preis von 48 Cent- fiir einen -
Truthahn und 15 Cent- fiir ein Perl
zhnhn erzielte.
Unfrhnldig verurtheilt
Jn hang, Oberbayem kam einem
Dauer vor einem Wirt hau- ein Por
ternonnaie mit 180 art abhanden
Der Verdacht fiel auf eine Kellnerim E
mit der der Bauer-, kurz bevor er den -
Verlan bemerkte, gespr hatte. Die
mllnetin beiheuerte e Unschuld,
iauradteihnber zuhsxhrergi spähst Ge- «
verurt , we vor- (
bestraft war. Sie trat die trafe an,
nnd nachdem sie einen Theil davon ab
gefessen hatte, meldete sieh bei Gericht
ein sauernlmrsche als der Schuldigr.
Er habe. wie er sagte, das ortempni
« ncie gefunden nnd das Oe arti sei- «
neendkeulifeti veejnlåelt Hist-deswegen
tout an reren IT ge n
vermit-Ie t L M
, -.- »O
cchädltche Lettiiru Vor
dem Polizeisetretartat in Elberfeld er
schien ein Ujiihriger Knabe und er
zählte, er habe in der Wohnung seiner
Eltern einen Mann überrascht, der im
Begriff gewesen sei« einen Schrank zu
erbrechen. Abends sei der Fremde dann
in Begleitung eines andern Mannes
zurückgekommen, habe ihm ein Taschen
tuch vor den Mund gehalten und ihn
an Händen und Füßen gefesselt. Mith
sam habe er sich nach dem Flur ge
schleppt und am Treppengeländer in
den untern hausflur herabgelassen, wo
ihn andere Hausbewohner von den
Fesseln befreit hätten. Die polizeilichen
Ermittlungen ließen die Angaben des
Knaben unglaubhast erscheinen, der
denn auch schließlich eingestand, daß
er die ganze Geschichte erfunden und
sich selbst die Fesseln angelegt harr
Durch das Lesen von Detettivgeschich
ten sei er ganz verwirrt geworden.
Zigeunerkamps. JmSaale
einer Brauerei zu MemmelsdorL Ober
sranten, vergnügte sich eine circa 80
Köpfe starle Zigeunerbande mit Musik
und Tanz. Wegen mehrerer hiihscher
Frauenzimmer lam es zum Streit und
Kampf. Alles, was im Tanzsaal war,
wurde zertrümmert. Die Zigeuner er
brachen Scheunen und bemächtigten sich
der Mistgabeln, Dreschflegel Und Sen
sen. Die Orispolizei war machtlos.
Erst als die Feuerwehr mit zwei
Spritzen gegen die Kämpfenden zu
Felde zog und die telegraphisch beru
sene Gendarmerie per Rad angekommen
war, wurde wieder Ruhe. Die Zigeu
ner wurden wegen Landfriedensbruchö
unter Anklage gestellt.
Wunderbares Entrin
nen aus Todesgefahr. Jn
Lanzenried, Oberbayern, stürzte die
neu ausgebaute Scheune der Bauers
witttoe Walter infolge faischer Ge
wölbetonstruttion zusammen. Unmit
telbar vorher hatte das gesammte
Dienstpersonal das Gebäude verlassen,
um sieh zur »Brotzeit« zu begeben, nur
das zwölfjährige Töchter-then der Be
sitzerin blieb zurück und wurde verschüt
tet. Jm Stroh hatte es jedoch eine so
glückliche Deckung gesunden, daß es bei
den Aufräumungsarbeiten vollständig
unversehrt geborgen werden konnte.
Straße von Brannt
wein überschwemmt Jn
Glasgow barst ein Spiritusbehälter,
der sich in einer Branntweinbrennerei
befand und 70,000 Gallonen frisch ge
brannten Spiritus enthielt, und über
fluthete eine Straße zwei Fuß hoch.
Durch die Gewalt der ausströmenden
heißen Flüssigkeit wurden eine Anzahl
Arbeiter gegen die Häuser geschleudert
und mehrere Fuhrwerie, deren Pferde
den Boden verloren, sortgetrieben; 14
Personen wurden oerleyt, eine Person
wurde getödtet.
«Opser der Moral.« Der
Jagdpächter Brühl in Herborm Dessen
Nassau, hatte aus purem Mitleid ein
lieh erschossen, das von rohen Menschen
iiber eine Mauer gehth worden war
und dabei drei Läuse gebrochen hatte.
Er wurde von der Polizei zur Anzeige
gebracht, weil Schonzeit war. Das
Schössengericht verurtheilte ihn zu einer
Geldstrafe von süns Mart. Der Rich
ter erklärte dabei, Brühl sei »ein Opfer
der Moral« geworden.
Bocte ais Gartner. Vor
einiger Zeit wurde in Tortmund ein
Wächter der Wach- Und Schließgesell
schaft dabei abgefaßt, als er in ein
Großgeschäft durch Anwendung von
Rachschliisseln eindrang und einen
Diebstahl ausführte. Der Mann hatte
das Geschäft, das er bewachen sollte,
nehrfach beitohlen. Letzthin wurde nun
ein anderer Wächter verhaftet, der an
zwei anderen Stellen Einhriiche aus
geführt hatte·
Richter als Einbrecher.
In Buenavista bei London wurde der
Richter Richmond wegen mannigfachen
Zinbrüche in Privathiiuser und wegen
Iahlreicher in Eisenbahnwaggons ver
Ibier Diebstahle verhaftet. Die Ent
deckung wurde seitens eines armen Fi
ichers herbeigeführt, welchen der betref
iende Richter unschuldig verurtheilt
hatte, und der Richtnond daraufhin
Tag und Nacht unter Beobachtung
i it.
Konnte das «Fixiren«
nicht vertragen. Während
Eines Konzertes im Gewandhause zu
Leipzig wandte sich der Dirigent Pro
fessor Nitisch an die anwesenden Da
men mit der Bitte, ihn nicht mit den
Dperngiiisern zu sixiren. Das mache
ihn nervös, und da lönne er nicht wei
ter dirigirem
Theuerer Theaterdek
i a n g. Der Bühnenvorhang siir das
In Bau begriffene neue Stadttheater in
stehen, Dessen. ist dem Maler Lobes
strinsBerlin zur Auifiihrung übertra
n worden. Die Kosten, 75,000
art, werden von einein Freunde des
Theater- getragen.
Das Bettniichtniß eines
Zelhstmitrderi. Der Mieter
Schröder in Iliiehem Provinz Sa -
sen, hat iich erhängt. Er hat der Sta t
iehtwillig ein Legat von 10,000 Mart
unter der Bedingung vermacht, daß
seine Leiche verbrannt werde.
Tod durch Zußtrittr.
das SchtourCericht hat den Bergwann
cupot aus Zuer, Westsalen, der im
streti den Arbeiter Paerlit durch
Insttitte zu Tode mißhandeln, In
litt Fahnen Mut verurtheilt.
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U
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I
Ganze Ortschaft »ge
m o v t. « Die Ortschaft Pleasant
Plains, Ja» wurde um eine balbe
Meile weiter nach Norden »gemovt,«
um nicht zu weit von der neuen Linie
der Rock Island-Bahn zu sein. Häu
ser, Gelchäftshiiuset und Kirchen wur
den auf Rollen gesetzt und weiterge
schoben.
Erfchießt sich durch Zu
f a l l. Ein vier-jähriger Knabe Na
mens Willie heimbach in Missoula,
Mont., gelangte während eines Be
suches bei feiner Großmutter auf un
aufgeklärte Weisf in den Besiy eines
geladenen Rero vers, welcher beim
Spielen losging; die Kugel drang dem
Kinde in die Brust und es starb wenige
Stunden darauf.
Ausdem eimweger
f r o r e n sind er Former Binzent
Spilner inEastern Weils County, N.
D» und eines feiner drei Kinder. Spä
ner hatte mit Frau und Kindern einen
benachbarten Former besucht und war
auf der Heimfahrt vom rechten Wege
abgetominen. Die übrigen Mitglieder
der Familie erreichten nach einer 24
stündigen Jrrfabrt, dem Tode nahe, ihr
Heim. L
Tödtete sich am hoch
zeitstage des Sohneg.
Eine Frau Archibald Lance in Wash
ington, N. J., hat sich im Keller ihrer
Wohnung in derselben Stunde erhängt,
in der ihr Sohn sich in Newari, N. J»
verheirathete. Frau Lance verschwand
in der Stunde, in der die Trauung
stattfinden sollte und konnte eine ganze
Weile nicht gefunden werden· Das
Motiv der That blieb unansgetliirt.
Departementladen sür
N e g e r. Eine aus Farbigen be
stehende Korporation hat in New Yorl
ein großes Gebäude getauft, welches in
einen Departementladen sitr Neger uni
gewandelt werden soll. Jn Verbin
dung mit dem Unternehmen soll eine
Bank eingerichtet werden. Mit Aus
nahme eines in Plainsield, N. J» be
findlichen Ladens wird dies das erste
derartige Unternehmen im Norden der
Union sein.
Verzicht aus Titel und
E r b e. Der Sohn und Erbe des der
zeitigen Carl-?- von Portland in Eng
land, John Falloms Wallop in Simi
dan, Wyo» gab nnliingst seine Absicht
kund, amerikanischer Bürger zu werden
und auf sein Anrecht aus den Titel und
den Nachlaß zu Gunsten seines Sohnes
zu verzichten. Wallop, welcher vor 14
Jahren seine Thätigleit im Westen als
»Cotoboy" begann, ist jetzt Besitzer
einer großenBiehzüchterei in Wyoming.
Pserdediebin in Män
ncrlleidern. Nach langem
Suchen ist es der Polizei in Marion,
Jud» gelungen, die 17jiihrige Pferde
diebin Clva Sherrill, welche sich in
Männertleidern einer Bande von
Pferdedieben angeschlossen hatte, fest
zunehrnem Tie Gefangene, welche ihre
Betheiligung an einer großen Anzahl
von Pserdediebstiihlen ohne Weiteres
eingestand, trug einen Gürtel, der 100
Patronen und zwei Revolver enthielt.
Wie ein Sklave verstei
g e r t wurde in Elizabethtoton, Ky«
ein gewisser »Da-« Aubury, der wegen
Landstreichenö nach dern Geseh von
Kentucky dazu verurtheilt war, neun
Monate lang Frohndienste zu thun. Er
wurde schließlich einem Farrner als
dem höchstbietendem fiir 310 «iiberlas
sen. Dem Sherifs wollte es trotz gro
ßer Mühe nicht gelingen, ein höheres
Angebot zu erzielen, da es allgemein
bekannt war, daß »Dock" mit einem
phänomenalen Appetit gesegnet ist, der
absolut in reinem Verhältnis zu seiner
Arbeitsleistung steht.
Vor graßlichem Un-"
glücl bewahrt. TiePassagiere
des »Burlington Limited,« eines der
schnellsten Züge des Landes-, wurden
jüngst vor einem gräßlichen ,Ende be
wahrt. Etwa 100 Fuß von der Auf
fahri der Brücke an der Mündung des
Wisconsin-Flusses, Wis» war das Ge
leife infolge einer Unterwaschung auf
rine Strecke von fünf Fuß unterbro
chen. Zum Glücke sauste der Zug dani
seiner schnellen Fahrt über die Lücke
hinweg und tarn wieder auf die Schie
nen. Die Bahn zieht sich an der be
treffenden Stelle an jähen Abgrunden
kntlang und eine Entgleisung hätte den
Sturz in die dort 30 Fuß tiefen Wasser
des Mississippi zur Folge gehabt.
Mädchen oertheidigi
Frau und Kinder. Diels
Jahre alte Ethel Srnith in Thornton,
R. J» befindet sich in haft unter der
Anklage, einen gewissen Eimer Briggs
rrmordet zu haben. Vriggs hatte seine
milie verlassen, und feine Frau und
inder waren von dem Vater der Ber
hafteten in fein Haus aufgenommen
worden. Jn der Abwesenheit von
Srnith versuchte Briggs angeblich un
ter schrecklichen Drohungen gegen seine
Frau Zugang zu dem Smith'schen
berufe zu erlangen. Er durchschnitt mit
rinern großen Messer das Netwerk der
Fliegenthiin zerbrach eine Scheibe in
der hausthür und öffnete diese von
innen» Ethel hatte sich in der Zwi
schenzeit mit dem Revolver ihres Va
ters bewaffnet, und all Briggi in’s
us eindrang, feuerte das Mä
nf Schüsse auf ihn ab und tödtete hn
auf der Stelle.
I:
c
Taktik-Krieg in Ken
tu cis-. Die beiden großen Tabak
siripp- tablissernentt von John Stoger
und John C. Orr in Prineeion, Ky»
sind durch einen Brand total einge
iifchert worden, welcher in früher Mor
genftunde von einem aus mastirten
Männern bestehenden Mob angelegt
worden ist. Ter Schaden belduft sich
auf 8170,000. Die Bande, die egen
300 Mann zählte, entwaffnete ann
den Nachtwächter des Ortes und ging
daran, die Fabriten in Brand zu sehen
Ein Theil der Leute stand Wache und
ließ Niemand an die brennenden Ge
bäude heran, bis sie vollständig in
lamtnen standen, und eine Abtheilung
berwachte das Telephonbureau, so daß
keine Meldung über den Vorgang ge
macht werden konnte. Nachdem sie ihr
Zerstörunggweri vollendet, zog sich die
Bande unter dem Abfeuern von Revol
vern und Gewehren in der Richtung
nach hopkinsville zurück.
Neue Raubmethode. Jn
eigenartiger Weise fuchte ein unbekannt
gebliebeneg Individuum den Eigenthü
mer einer Eisenwaarenhandlung in
Oklahoma City, Okla» einen gewissen
W. P. Dilworth, zu berauben. Der
Fremde hatte den Laden betreten und
sich von einem Angestellten einen Re
bolver vorlegen lassen; dann forderte
er Patronen und fiihrte sie in den Lan
ein. Als er den Revoloer in Ordnung
tte, richtete er ihn gegen den Ange
ellten und verlangte die Aushiindii
gung der Geschäftskasse. Jn diesem
Augenblicke betrat der Eigenthümer den
Laden; der Räuber forderte ihn auf.
die hände hoch zu heben und als Dil
worth, einen Scherz bermuthend,
lachend weiterging, feuerte er zwei
Schüsse auf ihn ab und brachte ihm
tödtliche Verlekungen bei. Der Räuber
suchte dann das Weite und enttam.
Dowies Geist umnachiet.
Der ehemalige Beherrscher von Zion
City, John Alexander Dowie, hat total
den Verstand verloren und ist auch
physisch so heruntergekommewdaß sein
Ende nicht mehr fern sein diirftr. m
Shilohhause in Chicago hatten ch
jiingst 200 seiner Anhänger eingesun
den, um ihn predigen zu hören. und
fanden einen armen Geistesgesiörten
Dowie, welcher an der Wohnt-»stel
lung, ein großer Generai zu sein, leidet,
predigte über eine Schlacht, in welcher
der feindliche General gefallen sei; er
habe dessen Leiche mitgebracht und halte
jetzt die Leichenrede. Schließlich mußte
der Mann von Krankenwiiriern aus
dem Saale getragen werden.
Heinzes Großmuih Der
Millioan August F. Heinze hat dem
Massenverwalier der verlrachten Aeinag
Bank in Butte, Mont» einen Check fiir
8100,000 übermittelt. Heinze war
früher Präsident des Institutes gewe
sen, hatte das Amt aber im Jahre 1903
niedergelegt. Dies wurde zwar feiner
Zeit allgemein bekannt gemacht, Heinze
glaubt aber, daß es trotzdem vielen De
posiioren entgangen sei und daß sie
durch das Vertrauen, welches sie aus
seinen Namen setzten, ihr Geld verloren
haben. Er trug aus diesem Grunde
die erwähnte Summe zu den Attiven
der Banl bei, wodurch die Atiiva des
Institutes um 30 Prozent erhöht wur
U- .
Von Bandiien gefol
ie r i. Jn der Nähe von Steubenville,
O» wurde der Glasarbeiter Frant
Coulter von vier Männern angehalten,
welche ihn niederschlugen und beraub
ten und dann an einen Pfahl banden,
woraus sie unter ihm ein Feuer an
zitndeten Die Stricke, mit denen der
Ungliiriliche gebunden war, brannten
jedoch durch, und Coulter schleppte sich
nach dem Ohio, in welchen er hinein
sprang, worauf er wieder an’s Ufer zu
rücktroch ..Stundenlang war er be
wußtlos, und als er wieder zu sich
kam. schleppte er sich über die Britae
hinüber nach Steubenville.
Gram tödtete ihn. Gram
über den Tod feines Freundes und
Nachbars, eines gewissen Wendel, hat
den 70 Jahre alten Janres Mesenna
in Pittsburg, Pa» einen Beteranen des
Bürgerlrieges, getödtet McKenna fas
am Fenster und lehnte sich hinauz, um
zu sehen, wie der Sarg mit der Leiche
seines Freundes auf den Wagen geho
ben wurde. Dann fiel er plöslich auf
einen Stuhl und klagte über Unwohl
fein; ehe feine Tochter, die fich im
Himmer befand, ihm zu kilfe eilen
onnte, fiel er vorn iiber un starb an
einem herzfchlage
Kapitänöfrau am Steuer.
Der in Blue bill, Me» beheirnathete
Schooner »Gold Dunter« wäre auf
einer Fahrt nach Machias, Me» sicher
den Stürmen zum Ogefer gefallen,
wenn nicht die Frau s Kapitiins
MeGutre, um ihrem Mann und dessen
Gehilfen die ndhabung des Schae
ners bei dem urchtbaren Unwetter su
erleichtern, sich an das Steuerrad hätte
fefibinden lassen, und auf dtefe Weise
Sessen den Sturm gefchiitt das Schiff
Stunden gesteuert hätte.
Erstach feinen Sohn inr
R a u f eh e. Jn Comford. Fla» hatte
sich ein gewisser Digdon A. Von in der
Trunkenheit zur Mißhandiung feiner
Frau hinreißen lassen, als der Sohn
eh einniifchte. Der Vater zog nun
ein Messer, tsdtete den Sohn und ver
este auch feiner Frau einen Meflus
, wobei die Klinge der Ungdl -
lichen due die Wange dran un ihr
die Zunge paitetr. Der Mir rtourde
derhaftet. FREE MUSIC
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