Nebraska Staats-Anzeiger und Herold. (Grand Island, Nebraska) 1901-1918, August 26, 1904, Image 8

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    Us. RIIIII
gkquIübeI be: Einst halle
stand Island
-.——
MIIIIII SIIIIIIIIIII
..M .«
Männerkmnkheiten.
Verlorene Mannes-kraft
Krampfadekhkuch,
Wasserdrach.
nächtliche Ekgüssex
Gedächtnißichmäche,
Nervositcit.
Ein-Wis
Blitivekngtung,
eiternde Geichwüre,
osiene Wunden und alle
Geschlechgktankheiten
von Männern.
Heilung goIaIIIIIt III aUeII von mir
angenomme Im Fällen.
Ethik-ME- Issts az» dce laksge Bank,
sont-Im kakcht Infmt bei mkt
ooI ckeI shrckbt Im mIchv
Consullat on Int- UII IeIIIIch.: IIg
uI1·Io Ist
Gebübten mäßig.
Markt-Gericht
Graus Island
Weizen per-Mk . . . . . 74—X«l
Säter ,, ............. 402
........... O —30
Roger , .............. sc
Affe-XI . . . ............ 35
Kartoffeln 25
Heu per Tonne . ..... 450
deu in Baues-, per Tonne ...... 5 cl.
Buttet..pek«B-"ks.. » 11
Get. . . weg BU. ................ II
Hühner Alte pe! I- ........... H
Hühner-, junge » » .......... L
S Deme. . . »He LW Ost .... ( M
S !achwieh. » » « ...... s.0-.
Kälber. item. pro «««c’d. . . . cis-(
ZM Marble Works
I. T. Ist-se s co. «
Monumente-.- Grabstein
us Ist-se III set-ji«
finiesnbiusmäumsm
Falls JZI Matmoratbuteu wünscht, get-:
keine esiellunqeu ehe Ihr Uns gesehen.
Unsere Preise sind vie medtigstea
Seht aus und spart Gelt-·
w Ist-D « · · · IM.
M til-a
um tot amo
»-!ggcQ-L:LI,LHLM
urücknnvomrt von Deutschland im
« ehre Mul. Wut zum Versam bei
MAIZL MIIFEUIL
set-s Ists-ts, - - « - sehe-Ost
--hs III- —-— Its Is--CDI-I-s
vsqs Use-v Isvsq vo- IOIIOIkIvI
Macht Eure Arrangement0, die Ne
btogka Staats-fast m Ltctcoln vom 29
August dss 2 September zu besuchen
Als Staatgsatr werdet Ihr Ilelelbt
qls ».ap weinte-« m jeder Ettizelhei
und tn jeder Abthetlung finden.
Ja landwisthfchaltlichen Produktes
könnt Jhr das neuefte tn Arten sehet
und die schönsten Eretnplare
Jn lebend Vieh- werden alle dte ver
besser-ten Gtttunzren reptöfenttrt seit
uns dle Gelegenheit ist, dte betten unt
werthvolls ten Thiere zu sehen
In den Ruhe-langen fttr feine Küost
und Ttktilsuchen sit v die alten Dinge
Iucgesirtchen und Jllleg Ziem- tst nor
hausen.
Es werben ganze Acker von Ethlbitei
in Zettngerllthfehsften, Moschtnerie
sgsies n. l. s. Ia fein und es ist di
eioe Gelegenheit des Jahres für voraus
sichtliche Häuser-, zu sehen zu vergleti
Hans dan- tstelltgent zu bestellec
oder In lassen.
Dei Nenn - Prozent-im lft das aller
sesit AK als besondere Unziehungslrsft
ft- Lieihcher »ich-aller Pferde, « wies
»Du PUCK der ichmllste Säufer des
sät- sis so. Ins-M gegen dte Zelt
lasse-.
CI stets-s Its der Staat-Mk tsi
, nahend-ff and nicht theilen
M Ists- Isf Illes Bahnen.
Wie-M
» MMIIO Nr du Rand
- Inlten in
ils-essen ZEIT ten-W
Ins
!
Leisten :
—- Gutes Rindfleisch zum tosen se
Pfund im Opernhaus Fleisch-search
—- »Jine Olb Äckern-· und ,Olb
Cantinental« Wbisly bei Theo. Schau
mann. -
—- Henry Gusse san Ames spar diese
Wache einige Tage hier zu Besuch bei
Mutter-, Geichwisiern und Freunden.
— Frau Louil Thürnagel befindet
sich ebenfalls mit ihren Eltern, Dra. und
Frau Hy. Jöhncksr., im Osten zu Besuch.
L sama-ed- stack springt
todte alle Garten weiss und
entschlei- bei dee chleasa
ten-bet- com-any.
— Stets ein vorzügliches Glas Bier,
ausgezeickneten Whistey, die besten Li
quöre, Weine usw» sowie seindustende
Cigarren sindet man jederzeit bei Christ
Ronnselvt.
—- Kleiner Profit und schneller Um
say ist unser Mona; nicht etwa wie bil
lig, sondern wie gut der Artikel ist, den
roir Euch vertausen. —
Upperman C Leiser.
— Poliieirichter Garn wird die lette
Zeit zur Abwechslung siedet einmal seen
Rbeumatismue geplagt, nachdem ihn bie
ser, sein Plagegeifi» iiir lang-re Zeit,
ziemlich in Ruhe gelassen hatte.
—- Bei der Verlaosung eines Tona
pbons in Triggi" Laden am Samstag
war August Wiese der glückliche Gewin
ner und kann er ietzt nach Beizen-last
musizirew Er hatte Lapi Ra. 2.
— Jn der Versammlung der Ver
mannssöhne am Dienstag Abend wurden
A. W. Buchbeit, unter prominente Apo
LJ
theker, sowie unser bekannte Bann-tec
nehmee Heniy Fallvotf eingeführt
Tek Trunk, der so prächtig im Glase uns
- matt
Ma leicht zum Beides-den wohl werden.
Tals ver Rocky Mounmnrijaee allabendlich
i It
Satzes sich vor weichem auf Ema
W. I Dingnian
— Ein hübscher Tisch, ein bequeme
Sapha oder Schaukelsiuhl, eine Wohn
adei SchlafzimmeksGaenime, ein hüb
scher Bücherschrank oder Schieibtisch und
was der nützlichen Sachen viele mehr
find, Illea sind passende und ncpliche
Fesigeschenlr. Geht nach Sondetmann’s
.--W-—
satte-nach Opernhaus.
Für nächste Wache stehen auf dem
Spielplan der Opernhausbühne zwei
Stücke, welche sich in jeder Hinsicht der
Gans des Publikums erfreuen. Its
esstee kommt das löndliche Melodeama
»An Osphan’a Peayee,« welches ans
Dienstag den Ill. August-hier auf die
Ieltbedeutenden Bretter gelangt.
Im Donnerstag den l. September
kommt abermals ein Stück an die Reihe,
selches is dee hanptlache auf dein Lau
be sich abspielt, nämlich das Dkasna
»Yak! Sitte Volksg- in—4 Alten nnd b
Bildern san Inhuk Eidam-, Ielchek
i- Rufe steht, der beer Zeichnet ländli
chet charaktete zu fein.
Beide Stücke seiden san satzåglichen
Gesellschaften aufgefkhkh Die Deko
rationen, Kasiütne unt Spezialitaten
sind alle neu and zweifelt-due werden
beide Stücke solle hat-set ziehen, io daß
es gerathen fein dürfte, sich bei Zeiten
Sife zu sichern.
—- Loge »Vorwärts« Na. 39 des
Ordens der Herrinannssshne teierte ani
liyten Sonrtag ihr erstes jährliches
Stiltus,gisest in Harmoin Halle undl
naht-« eire große Unzahl der Mitglieder,«1
sowie einige Freunde von solchen daranl
; Theil. Die schöne Halle war hübsch de-?
korirt worden mit Eichenlaub n. s. In.
und als die Klange der Tanzmusik er
, tönten, sah inan eine srshliehe Gesell
z seh-ist von Männlein und Weiblein sieh
lustig ins- Kreise dreh’n und die Freuden
des Tanzes nach Herzenslust genießen.
ei Tanz. Gesang und geniüthlichei Un
terhaltung nerlebten Ille einen genoß
reichen Abend und trug aueh das unt 12
Uhr von Frau Zaubers nebst Ussistentk
innen servirte Abendessen nicht wenig
zur guten Laune bei. Kurze Zeit vor
her wurde vorn Präsidenten der Lage,
Albert v. d. Heyde, eine Ansprache ge
; halten, worin er in kurzen Umrissen die
Entstehung des Ordens beschrieb, der
irn Jahre 1839 in Broaklyn in’s Leben
gerufen wurde und sich seitdem, wenn
, auch langsam unb unter vielen Seh-ie
rigkelten, die jedoch dnrih unermüdliche
Ausdaner überwunden wurden, über die
ganze Welt verbreitet hat. Wie auch in
Nebraska zuerst das Fußsassen sehr
schwer hielt, aber dennoch seht nach un
erinildliiher Arbeit einer Anzahl guter
Deutscher die Großlage dieses Staates
sieh in besieni Zustand befindet, bereits
einen bedeutenden, sicher an elegten Ne
sersesand Iesiht nnd tote die Mit
gliederzahl des Ordens, der deutsche
Sprache, deutsche Sitten, sonie alle
deutschen Tugenden sberhanpt in ssrdern
sieh bestreit, stetig vermehrt. sie Var
isärts Lage Ra. 89 par m einein Jahre
sit Its Ritzliedern sekrcndet wurde,
deren Zahl fis seht berer aus einige
astsls leis-it gib »Dasin in rieth
einein Jasre sich til-bestens zu verdop
peln. Ja die Zukunst der For-Iris
List Ie. sc, satte set Ort-Siege Re
M’s nd bis Order-s überhaupt
ansicsssmdiirgsiy sie tschi
Ost bei - unserer dere
W , - sit-M
r
j
— Ist etne sure Tascheni und Wende
sehe seht zu Ver s. Esse, sent Insekten
—- srsn This sshl hette III Sense
tes des Unglück, sieh einen Dinger ziem
lich schwer zu verleyeth
—- Dns Dresthen in hiesiger Gegend
ist ietzt in kollern Sange nnd ist der Er«
trag des Getreidei so mittecmößcg gest.
—- Oeoser has tte rtott
Gipfe, nächsten Sonntag den 28.
August. Basses non der Opernhausecke
KommtAlle
Jo h n D qn n, Eigenth.
—- Um einen guten Trunks-I ziemlich
licher Gesellschaft zu genießen« acht man
nach Chiusi Nonnseld’ts Wirthichnst an
Ost Zier Straße. such siebt’s da jeder
zeit guten Lunth.
— see-seht nicht die Exem
Istt nah can-ver unt Some
tas den 28. see-. via sen-ed
Island sente. senieett eite
prise state-.
—- hr. Charies Beni, Steinhauer inr
Gesthtsst von Beine eh Es» trat unt
Sonntag eine Besuchlreise nach dem
Osterttrn und besucht er seine nite hei
mttth ttt Jttdtttttm
Ihr habt reine gesunde Cingetveidr ebenso
nötig wie reine gesunde Nahrung; otnte des
etne rote das andere könnt J r nicht gen-nd
bleiben. ollister·s Rath ountaut Thee
beseitigt a e Unreinlichteiten. Ihee over tn
Inhtettensorm. 35 Gerns. si. B. sing
nenn.
—- Fuiu h. N. Peters knnt am Sant
stag in Begiettu ·g ihres Gatten. sowie
ihres Arztes, Dr. Wissen, non Lrnahn
hierher. pr. Peters und Dr. Wilson
leisten wieder zurück, während sie hier
blieb bei Eltern und Schwester. Sie
hnt sich noch immer nicht wieder erholt
non ihrer kürzlichen schweren Krankheit,
der sie sast ertegen wäre Wir hoffen
Ieooq, das ne hier bald völlig gefunden
werde.
—- ills V. Il. Gnh one Sonntag
Abend spät oon feiner Ferne nach der
Stadt zurückkehrte, wurde erini Westende
der Siedi von zwei Wegelagereen enge
ruien, die sagten sie möchten teils-ihrem
Er sente, er hsde keinen Zins im Wa
gen und fuhr weite-, Dorn-f sie zweimal
nneh denr Wesen ichossen, dee erste Mai
dni Berdeck des Bilng fresse-d, sonst
nder nichts. City fuhr nneh Pause, de
nnehrichtigie die Polizei nnd ging mit
dieser zurück ouf die Suche, doch fand
innr- nnissrlich nichts mehr pson den Ker
len, die je Zeit harten zu serdniten.
—- Wie isir lehie Woche deren- mel
deten, befand sich Frau Mein-ine, Gattin
des Hrn John Speihnmnih qui der
stinkeniisie und sei Ihr Znsinnd bedenk
lich. Es trat denn nach oni Samstag
Nachmittag der Tod ein« weidet Ereips
niß ninn befürchtete, do die Ironie de
reiii in dein hohen Alter von iider sl
Iehren me. ziou Speihmonn var
Ins 21 Juli 1823 in Schien-is i hol
siein sedoren nnd kam seit ihre-n Sollen
nnd ersten Kindern in lsos noch Imei
rikn. Die Familie ließ sich erst in Jonin
nieder und loin später hierher nah Fall
Eos-eith. Jn- Ganzen wurden dein he
Iscr neun Kinder geschenkt, die fis-nn
iich ein Lede- stnd nnd Use hier woh
nen, niii Insnnhsne einer Tochter, Frau
Deilef Deutl, die in Ord, Neh» ledi.
Die Kinder sind: Leopold Speihninneh
Viktor Speihinnmh Frau Denrp Bie
regs, Jrnn Fred Hedde. Dieirich Späh
nisnn, Inn Denry Sirenen-M Irnn
Oerrerpeum ehariesepethniann Ins-an
Robert Freitag. Frau Spethrnann spar
ihren Kindern stets eine liebe-alle und
forgfatne Mutter, ihrem Gatten eine lie
bende, treue Letensgefahrtin im vollsten
Sinne des Wortes und genas sie stets
die höchste Achtung und Liebe ihrer Um
gebung and Aller die fie kannten. Dein
Ehtpaar war das seltene Glück ver
gönnt, Seite an Seite 63 Jahrelang
zu leben und Glbck und Freude, Un
glück und Trauer miteinander zu tragen.
Jhr Leben war ein arbeitfatnes, zufrie
denes und glückliches während all’ der
langen Jahre nnd reißt der Tod der ge
liebten Mutter eine tiefe Lücke in die in
bester Eintracht lebende Familie. Iber
das slter fordert fein Recht nnd früher
oder fpäter müssen wir Ille san dieler
Welt wides- Die Angehörigen der
Verstorbenen haben fleh lehr slbcklich
schaden können« fo lange, lange Jahre
die liebende, fürsorgliche Großmama
gehabt zu haben, deren lchte Worte noch
ein Segeniwunfch für ihren befahrten
Lebenssefährten und ihre Kinder war.
Berlehen milden Sakramente-i ihrer Kir
che, umgeben von ihren Lieben, verschied
sie fanft und in Frieden. tief betrauert
san Allen. Das Begräbniß fand arn
Montag Nachmittag stati, unter Theil
nahme oon zahllafen Leidtragenden, wel
che das Andenken an die Dahingefthiedes
ne stets hoch halten werden, denn sie war
ein leuchtend-I Vorbild als Weib Deus
fran and Mutter. Friede ihrer Ifehel
Jestmstsisfes
Ein kleines Ding verursacht oft den Tod
Sa muß manchmal ein bloßer trad, ein un
bedeutender Schnitt oder eisganz sei-shall
Zer schwören mit dein Leben oeza Heerden
I. lll toeife Iei- VuetteIW Irrt falbe an
nd zu Tab-r- Oie ifl die beste Galbe auf
denun perhlltet tödttiehen Ins Isenn
stand-tenden. ten und »hei
den drohen. Nur in Buhheiko Ipothete.
Caorsiner
ssch It. Laut-, Ia , Iris Stand Island
Reute.
Indedern Dienstag und Bewies-äh
rend rixnft m Miember ver-s Ot
Wd lind W Sil
W M ra- stud.
em
aecl est Stand erbaer
c
—- Whtsky sei dee solle-. sein sit
ligsien bis gnin allerbeste-, sindet Ihr
ti- satooa oen That-les Messe-. Ehe-s
so alle dorten Seite, Dienste, sitteri
a. s. s. stets wette nnd gute Waare,
sosoie ansinerksaaee seitens-ig.
—- Postor Clark nebst Jena« sosie
ihr sahn Denk-p, kehrten am Samstag
wieder hierher zurück und surde ihnen
irn Montag Abend iin Vase-nein der
Pieslsyteiianerkiiche ein herztichee Ein
psang bereitet Vastor Clark war eine
Zeitlang in Europa, ato Oelegot zu einer
kirchlichen Kanseren3.
— Es wurde allgemein angenommen,
daß die B. G M. Bahn den Schaden
bezahlt hätte, der lehtes Jahr paisirie,
iidern ein Zug der Bahn eine Unzahl
Stück Vieh tödtete. Ver Unsall geschah
iifilich oon der Stadt beiden Jutterhssen
der Gedr. Sands. Es scheint eher,
daß keine Einigung erzielt wurde, denn
die Sandc haben iest eine Klage sllr
s7l5 gegen die Bahn angestrengt.
—- herr und Frau Jakob Zahner ers
hielten am Sonntag den Besuch oon Frau
Fred Bögile aus Dakota-, Wash, wel
che aus der Rückreise von Deutschland,
wohin sie im Frühjahr gereist war, hier
durchs-ins und sich die Gelegenheit nicht
entgehen lassen wollte« die Bekannten
und Freunde ihres Gatten, der seither
hier ledie«tennen zu lernen. such nn
seier Osftce stattete sie einen Besuch ab,
doch war leider der Herausgeber und Re
dakteur, dessen ZeitungJie nun schon«so
lange. gelesen und dessen persönliche Be
kannschust sie gerne gemacht hätte, ahnte-»
send. Na, vielleicht trisstes sich ein an
dermal besser. heute Morgen trat Frau
Voegtle tle Weiterretse nach Hause an,
woselbst sie itzt-Gotte nach so langer Ab
k—-k-—I--» , - e
Ists-lesen VII-fis Ill! III lcylllthsc II
IIC Isi.
—- Dutch v S Vettchivinden des Ge
ttchtssNepottecs ziemtle der für Rich
ter Paul Nepottet mak, werden verschie
dene Leute htee, die Proz-sie im thtcttts
geeicht hatten, in Mitteidenfchait gezo
gen, do Kendall die in den gefühcten
Ptaiessen gehabte-I Veehnndlunnen noch
nicht ausgearbeitet, müssen die Klagen
san Neuem vethnndett seiden. Da ift
z. B. der Prozeß non Letngnn gegen set
Daei Wut- Rtpee. Die Kosten in
demselben, ohne Idonhtengeitsheen u
s. II. belaufen sich ani Ists 63 nnd
fass die Sache wieder übergemacht Det
den mai-, mer« eine geistige-te Siech
Iuns. Ei sind dann noch endete Fülle,
so jedoch die Kosten nicht so doch sind.
Es ift metkoiirdig, daß ein Mann der
salch’ wichtige Stellung einnimmt wie ei
die des Gerichts - Nepsttees ift, keine
Bütgichnft geben muß, an die man sich
nsthigenialls hatten konn. Bei iedet
Lan-neue muß biet ein Band gesehen
werden, bei Sachen, Ivo es der keine
Mantis-s ist und bei einein wichtigen, in
seht- nekanttnvetnngsvollen Posten nie
ihn sent-all inne hatte, ist kein Bpnd
oothanoen In isichese zaii sollte der
Richter verantwortlich gemacht sterbe-,
da dieiei den Uepntee anstellt and auch
darauf sehen faste, daß bettelte ieine
Iebeiten mocht. —- tkendall scheint iiheis
sent ein nettet Hatten in sein« de ee
fein deine nnd Familie in St. Pan ist
Stich ließ. Es sterbe efagt, et fei
tschi tempocae seistess set, doch ist
das Unsinn, denn feine Flucht innere
fest übeeith nnd mit Gedacht nasse-»
führt, Istan deutet Alles hin. Es fac
te eetniicht und ihm des Prozeß gemacht
seiden.
—- Ein frecher Eisbkuchidieiistohi
state in der Nacht von Freitag eint
- Samstag in das Ellen-sannst- set-»Is
und Kleidergeschaft von August Menck
an ster Straße verübt. Schon arn Nach
mittag vorher waren zwei Kerle namens
Burni und Boyd in dem Laden gewesen;
und hätten jedenfalls Sachen gestohlen, »
sent Dr. Mentk nicht genau aussie acht?
gegeben. Als er zum Abendessen ging· !
sprach das irn Laden angestellte Mädchen
dle Befürchtung aus, die Kerle könnten
vielleicht während seiner Abwesenheit
siederkotntnen und ließ er deshalb seinen
Jungen dort, der bei etwaiger Gesahr
sofort Nachricht zu ihm bringen sollte
und richtig, kaum saß er beitn Essen, so.
kam auch schon der Junge. Schleunigft
begab sich Menik nach dem Geschäft,
wo sich die Burschen wieder eingefunden,
unr angeblich etwas kaufen zu wollen«
Sie was-en über Menck’o Ankunft durchs
aus nicht erfreut. Als sie den Ladens
wieder verlassen wollten, bemerkte derj
Junge, daß Burnb etwas unter seinent
Rock verborgen habe und rnit einem küh
nen Griff zog Menek erst vier, dann noch
drei Paar Dosen hervor, woraus er ihnen
den Marsch blieb und ihnen gebot, sich
schleunigst dünne zu machen. Er silblte
sich der Uebertnacht gegenüber nicht stark
genug unt sie zu halten« benachrichtigte
aber die Polizei sodann. Bayd s:·rde
dann arretirt, doch da es Burne gerne
sen der die Dosen gehabt hatte, ließ nran
ihn wieder laufen, u-«nachher Butnt
zu arretiren, welcher in Rainero Sicher
geseht wurde. In der Nacht jedoch roard
ein Einbrttch in den Laden verübt, in
deur erst die plnterthllr versucht, dann
aber ein Fenster erbrochen wurde and
waren alle durch dieses erreichbare do
sen, etsa 50 Baar« satsie andere Waa
ren, gestehn-. sen Morgen Iourde
ootn stellvertretenden Polizeiches Baddia
del der Familie Bon eine pauosuchung
schalten, nachden- der stut- Bood aach
Ioieder arretirt vorbei-. us deas deu
bodett Danks fand nun « Paar Do-·
sen und U Beide-, die noch Mike
Unke- trzkåadxndoähfttfltedzazdkgj
Wscllsssch IWIEUIO habe-. l
l—- J
studiert-re set-resi. Des
soroetteirkaottsn a. D. Oraf set-first
berichtet ist einer hochtiiieressoiiieii Id
hondlung über »Bei-sing aus Hernach-;
diesoesen in der «Gartenla ud e·
erschien, son mehreren eigenartigen Rei
triiigen, 'aus denen ioir die nachstehende
als ganz desonders rnerkrollrdtg hier iste
deraeben indchtein
Jni Oktober 187l fiel uns dem Rock-.
want der auf dee Aus eise nach Wsstini
die-i befindlichen Koroeiii,,Nyniohe« irr
italtegeiti, abenks gegen zehn Uhr, der
damalige Unterleutiiaiit Müllerihssss über
Bord. Das : chiss war unter Dampf«
und der junge Ossizier sollte von dem er.
hohlen Standpunkt aus noch einem
Leuchtseuersusschauhaltem Dasikeir
er wurde jedoch oon dein ätteren Wach
ossizier auf der Kiniiriandodritcke de
merkt, ohne daß Müllerihoss, der es be:
retts früher gesehen haben mußte, das
Jnsichtkonirnen gemeldet hatte Blut
mehrtaches Nusen seines Namens erfolg
te keine Antwort.
Nun wurde er ini ganzenSchiss qesuchi,
war ader nicht zu sinden, und erst nach
gekannter Zeit entdeckte ein Matrofe das
um das Warst geschlungene Jutteral sei
nes Doppelglased. Müllenhoss roar al
so zweifellos adgesistrth Der sofort de
!riachrichtigte Kommandant beschloß nach
kurzer Beratung niit dem Naoigattons
offiziey umzudrehen und genau densel
ben Kurs zurückzusteuekm urn an der ooin
Naoigatioiisofsizier durch Berechn: ng
festgestellten Usiiallstelle Boote ausrufe
hen und nach Müllenhs ss suchen zu lassen
Die Aussicht auf ein Wiedersinden war
allerdings gleich Null, da das Wasser be
wegt und kalt war. Der während der
Rückfahit oernornnietie Ausguckposien
von der Bock gad an, er glaube, einen
soll ins Wasser gehöst zu h-deri; doch
da kein szneklli tkidlfls ist hskss sk Its
der Sache keine Bedeutung beigelegt und
gemeini, es iii ein Jrrthunr.
Um zwölf Uhr erklärte der Rettig-sti
otidofitzier, die «Nyrndhe« holte den Ort
erreicht. Zwei Butter wurden zu Wus
ser gelassen nnd mochten sich unter Füh
rung oan Ossiziereti auf die Sucht-.
Vorn Bug der Boote aus deleuchtete ein
Mann mittels einer Dandlaterne die dü
siere, raufchende See, und abwechselnd
erklang der luuse Ruf der Kameraden:
,Müllenhdss!« Doch nur das Grau
sen der See und der pfeifende Wind ga
den Anton-L Kreuz und quer ging die
Fahrt rnit langsamen Ruderschlägen
Spahend versuchten die Augen das tiefe
Daniel der Nacht zu durchdringen. Nir
gends zeigte sich eine Spur des Verun
glückien!
Von der ,Nyinphe« her erieholl der
Beiehl2 Jlutter un Bord!« und langsam
wandten sich die Boote dein Schiffe iu
Das dreiviertel Stunden lange Suchen
inor umsonst gewesen.
Da fühlte pldhlieh der Bootssteueier
des einen Kutten, wie der Ziel des Boo
tes leicht ichnurrend un einen harten Ge
genstand streifte, und rnit deni Rufe:
»Du isi er!« stürzte sich der Braue Lapi
llder in die Flut. Mit gewuliiger sit
ftrettgung tauchte er. Tief! Zentner
tiefer! Sehen drohte this die Luft aus
zugehen· Da stieß die aucgesireckte
Band gegen einen Körper-. Ein Grisi
und insehtig rang er sich empor-. ·Jch
hade ihn !
Mllhieni, keuchend, « gurgelnd q-soll
ihm der Ruf oain Munde und doch site
ein Judelith ei.
Zehn reroige Jsusie packten gu und
hoden die beiden Gestalten in’s Boot,
des nun niit peitschenden Nuderschliigen
in laufender Fahrt an Bord iur Nikel-rie
Rath sinndenlitnger Bewußtlosigleit
I-s-—-- ci
uyese »aus-sie Maumysll las Ists-it
zurück und konnte erzählen:
»Weihilb ich über Bord gesallen bin,
weiß ich nicht. Wahifcheinlich war mit
der linke stin, mit dem ich mich sestdielt
eingefchlasen. Da ich glaubte dei- Po
si·n aiis der Back hätte niein Neinpliiu p
ien gehöri, iies ich gar nicht eist um Dil
se, fah dann aber, daß das Schiff ruhig
weiter fah-z und niui mass sie spät
Na, ipenn fie merken, daß da nicht mehr
da bist, weiden sie dich schon suchen, dach
te ich; stieiite zuerst meine Schuhe ab
und oeiiiichte dakoiii meinen Paletot
einzuziehen. Das gelang inie aiich ieist
einiger Mühe. Jch breitete das Ding
flach poi mit aus, legte ganz lase die
Hände datan iiiid trat Wasser. Ei weit
aber höliiich kalt, kann ich Sie veisichein,
sind inse made die Zeit verdammt lang,
bis ich die Bitglichtee der «Nynipbe« mis
taiicheiiseh. Da wußte ich, daß Jhk tim
gedieljt hattet am mich zu suchen. Ein
scheiißliches Gesühl aber asan als
bei Kahn gerade aiis inich zukani undich
denken mußte jeyt tamnien sie dich!
Denn zittn Nasen hatte ich keine Kisait
mehr. Mein Paletot hatte sich vollgesp
gen unliveikliickte mir itiitei den Hän
den, seit-unt legte ich mich nui den Rücken
nnd versuchte mich so zii halten« Idee,
weiß die Geier, ab ich tiainai geworden
irae oder wac, die Bein-e thaten nicht
sehe mit. iind so hin ich wohl langsam
mggeiqtn Wie lange link ich dein ge
:legeii?« -
Ueber deei Stunden traten vergangen
san sent Augenblick des Idsiiiezes sit
sitt Rettungjnnd inaii vied kanns sagen
Htöiiaeiy Das eisiaiiniichee ist, das einen
sdeeieee Ol« des sassindens oder die
eileene, ielsenteste Ueieezeiigiing des Bei
T iiiiglsateih «sie sieben dich ichs-i iccheiii«
Edie ihm sie Mast verlieh.iii so sbnlegtee
;Beiie zii handels.
D ei I neaeste flatistische sahest-ich
» giebt sie Heeslkeeiengizahl Deutschlands
Hin ssi Blut-seit eit. Die its-etliche
Zähne-g as- i. Degen-see noo heit
Te see-items pi- ss,se«i,i«io eige
. W M MWIQIOIIM
Zerscht im französischen nnd beZis
» o
. Baumes; es gibt Bäume, an denen ma
Ehe-Ia von Wem-.
Berichten von Reisenden zufoise
ngogeviete no wie vor der anni
daiitmus, nur to rd ihm jest mehr in- (
Geheimen gehnidigt Vor einiger sei
ab der Sultan von Von ssn ein gro
es Festmahl, wobei er einen Gäste? (
)
l 300 Leiber von Erwachsenen auftrage
ließ. Einem Mi fionar gelang es,’dex -
Tisch photograph sch aufzunehmen, der
dem Sultan zum Abtragen der Speise- )
reste diente und aus dem die 300 bin
tigen Köpfe der Opfer auf ehöuft toa
ren. Jene Kannibalen e en nämli «
niemals die Köpfe, sondern werfen st
in eine Ecke oder an den Fuß eine
yardhohe Haufen von Schädeln finde «
Der größte Schmaus der Schtvarze
vom Ubanghi ist das Menschensleisch
und der Mord daher vor allem eine
Gaumenfragr. Fiir die Bangala ist
das Menschenfieisch z. B. ein »edles«
Nahrungsmittel, ein Fleisch, »da"
spricht.«« Und so verspeisen sie denns
auch nicht allein alle im Kampfe gefal- IF
lenen Krieger, sondern auch ihre Ge««
fangenen und Sklaven. Die Dasein
sind auf Menschenfleisch so versessen i
daß sie ihre Verstorbenen in Stücke zeri «
schneiden, das Fleisch in Töpfen ein-K
machen, das Fett schmelzen und diese;
l
s Konserven dann verzehren. Noch weis i,
ier gehen die Batetela: sie tödten undis;
essen ihre alten Verwandten, sobald sich (
bei ihnen Kräftevetfall einstellt. Eint
sbelgischer Faktorist machte mehrere
is- « -«—-.. Ost-« s.
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Dust Inst Lust-I unru- Ucl Ucl Ochs-(
k seines Kindes, aus Angst, daß sie von ,
Jden Schwarzen fortgetragen und der«
s zehrt werden könnte. Die Milizsoldaz
zten und Verwaltung«-stimmten müssen
zstetz aus der Hut sein, um nicht ent
, führt und verspeist zu werden. ?
Drolliae Versäumst-H -
Ueber die drollige Art und Weise, in ’
der die irn Gefolge der japanischen Ar
mee in Ostasten befindlichen fremden·
JKriegstorrespondenten sich mit den
J Eingebprenen verständigen, berichtet
z der Berichterftatter der »Morning
»Hast-« Knighn Der Verkehr zwischen.
.den Kriegstarrespondenten und den
inngeborenen wird durch japanische
ZDolmetscher vermittelt: Japaner-, Ko
Hreaner und Chinesen reden weit ver
s schiedene Zungen. Obschon sie sich aber s
: mündlich nicht verständigen können, so I
lönnen sie es doch schriftlich, denn e n !
in chinesischen Schriftzeichen geschriebe- »
Fnes Wort hat in allen drei Nationen
fiir den Schristtundigen den gleichen
Sinn, obschon das gesprochene Wort ?
bei allen dreien himmeltveit verschieden ;
lautet. Wenn z. B. unser Dolrnetscher
mit einem Koreaner um ein Bündel
heu zu handeln beginnt, malt er von -
T oben nach unten eine Reihe chinesischer -
.Schriftzeichen aus ein Stück Papier«
» während der andere schweigend zusteht.
Essean kommt der Koreaner an die
isten-, ergreift den Bleistift und er- -
J widert. Und so einer nach dem andern
· bit die Sache bei beiden zu klarem Ver
z ständniß gediehen und ausgetragen ist«
äobne daß ein Wort gesprochen ward. I
Iso allgemein ist das die Regel. das,
- wenn ein Eingeborener uns etwas «
H sagen will, er alsbald die chinesischen
sWorte mit dem Finger aus die Erde
H kraht und i,";chst erstaunt ist, daß wir
Z ihn augenfäeinlich nicht verstehen und
T also höchst unwissende, ganz ungebildete«
E Leute sein müssen.
i Uettes statt.
Ein gründlicher Kenner der rufsischen
« Prefzverhsältnissg Dr. Hugo Ganz,
schildert «eine vielgenannte St. Peters- »
L burger Zeitung in folgender, recht träf- ««
tiger Weile: Nußland erfreut sich eines
Journale, das seinesgleichen an Vers ;
·logenheit und diabolifcher Niederiracht
E in der ganzen Welt nicht hat, der »Ro- Z
Z woje Wreatja.« Dieses panslavistische,
Ideutfchew und judenfrefferische Blatt,
: dem teine Lüge u infani, teine Erfin
dung zu tindiscs ist, sie feinen Lesern
kaufzutifchen wenn sie nur deren Jn
; stintien fchmeichelt, wird von der ruf
sischen Regierung ganz offen unterstützt K
;und enthält daher unvergleichlich viel
Z mehr Nachrichten als jedes andere, bat «
« infolgedessen die meisten Abnehmer und «
H kann feine Mitarbeiter und Korrespon
z denten atn besten zahlen, so daß jeder,
; der das Bedürfnis bat, ein teichklalti s
; Blatt zu lesen, gezwungen ist, dies e le -
- Organ zu halten. Jch habe es überall
in den rufsischen Häufern gefunden und
fragte ich dann den Hausherrn nach
. Einem Urtheil über das Blatt, fa hörte
Z überall die leiche Antwort: Jn
· sam, aber nnentgehrlich
Jena-means s
Wie man weiß, gibt man Möbeln i
Evas Ansehen von mir-u Stücken« iu- ?
idem man sie tiinftlich trmrrnftt,el)ig-J-tt
"enacht. Iriiher bohrte man zu diesem »
mit einem vorm Löcher hinein; O
It aber hat man ein seineres Berfa
ten. Die Thierchen, die Löcher ins «
Pater bohren, werden auf Kartoffeln i
alt irt und dann in die modern-e I
Mitation bineingerieben. Sie fressen
in das holg ein. Wenn das Dolz
aber zu murmitichig wied, vermodert es
nnd zerfällt zu Staub. Sobald aber
diefer Vorgang tveit genug vorgeschrit
ten»ist, so daß das hergestellte «antike« .
Nobel in seiner Wurmftichigteii geniis (
nd ein-würdig aussieht. aber doch sey-»
ltbat ist, rn ßen die IMM, die
te Diener geleistet, getödtet werden
s t steigend i
-«.«
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