Grand Island Anzeiger und Herold. (Grand Island, Nebraska) 1893-1901, August 05, 1898, Image 1

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Nebst-US Historicnl so(,jot,» ran S an
Meng M
Jahrgang 18 . Grund Island, Nebraska, Freitag, den 0.Angtcft1898 f « sicut-HEXE 48
·"Wocheniibersicht.
Ausland.
Deutschland
Fürst Bisinarck ist todt! Am net-gan
genen Samstag Abend Ini-; vor ll llhr
befreite der Tod den greifen Recken von
feinem langen schmerzhaften Leiden nnd
fanft schlummerte der Fürst in’s Jenseits
hinüber. Seit mehreren Tagen schon
lauteten die Meldungen über das Be
finden des dtlltkanzlers beuiiruhigeno,sein
Leibarzt, Tr. Zchweniiiger, ließ jedoch
in einemJnterview erklären, daß keine
unmittelbare Gefahr vorhanden sei, und
man schöpfte neue Hoffnung daraus,
daß der Patient wieder an feiner lieben
Pfeife Geschmack fand und selbst fein
Humor ihn nicht verlassen hatte. Son
nabend während des Tages kam jedoch
die Nachricht, daß eine Wendung zum
Schlimmeien eingeteten sei und am
Abend folgte die Kunde von dem Able
ben des Fürsten, welche ganz Deutsch
land in Trauer versetzte.
Ter Fürst war schon mehrere Stun
den vor Eintritt des Todes bewußtloo,
und der Athem wurde ganz allmälig
schwächen Er starb ohne Kampf.
Die Nachricht non der beunruhigem
den Wendung tn dein Besinden des Für
sten Bismarck erreichte den deutschen Kai
ser Samstag spät am Abend. Als dann
Sonntag Morgen die Todesnachricht
eintraf, war der Kaiser tief erschüttert
und befahl sofort die Rückiahrt. Die
»Hohenzollern« tras mit dem Kaiser an
Bord Montag Abend in Kiel ein. Die
Flagge auf der Kaiser-Pacht wehte aus
Halt-most
An der Todtenseier im Friedrich-Srn
her Schloß, die sehr eindrucksvoll war,
nahmen Kaiser Wilhelm und Gemahlin,
sowie der Staatgsetretär des Angehör
tigen Amtes, Freiherr v. Biiloto, Theil.
Pfarrer Westphal von Brunstorf atntirte
bei derselben.
Mit Einschluss des Kaiserpaares und
seines Gefolges waren nur sitt-N Per
sonen bei der Feier zugegen.
Ter Kaiser und feine Gemahlin nee
blieden drei Viertelstunden im Schlosse
und wurden dann von der ganzen Bis
marcksehen Familie nach dem Zuge zu
rückgeleitet. Der Abschied am Bahn
hose war kurz. Ter Kaiser grüßte,
aufrecht stehend, vom Fenster seines
Salonwageng aus die Menschenmenge,
die achtungsooll das Haupt entblößtr.
Der Kaiser wohnte der ganzen Trau
erfrier im Todtenzimnter stehend dei,
während die Kaiserin sieh des ihr zur
Verfügung gestellten Sesselg bediente.
Die Feier gelangte mit dem Absingen
eines Kirchenliedes iuni Adschlusse, wo
raus der Itaiser ans den Pfarrer West
phal zuschritt und ihm und dem Diener
Bismarcks, Pinnotv, die Hand schüttelte.
Ter amerikanische Botschafter White
hat die nachstehende Tepesche an Gras
Herbert Biizniarck in Friedrichs-ruhe ge
»
jchickk «
sent Namen des ganten amerikanische-I
Wolle-V von tvasz intnier siic eine-i Ne
lsntt oder Abttntnnutng, tpreche ich Lici
leid nn-) tin-gen det« jeht zu Unde- gegan
genen Laufbahn des gewaltigen Mannes-,
nnd octttchete Ete nnd stim- lianernden
Angehörigen der nniniinigtten Theil
nxtinne.
Präsident Paul Fittich non du flie
pttdlil Trunooanl hat dem sinnst nnd
dem zürnen Herde-it non Bistnnni trie
graphtschsein Betleid nnggedtiiktt nnd
mitgetheilt, daß die Flaggen uni den
Regiertmgggedänden in det· Hauptstadt
Vtetoria zu Ehren dec- verstorbenen
Stctatsmanneg auf Haldtnait gehtt·;t
scien.
Tie detttichliittdischen Zeitungen falt
n:1iot«t, die Stimmung der Amerika
net tu ntißdeuten oder tnißzuvetsteltcn
Sie behaupten, daß die Lehteken bereit
ieten, tn jeder Bedingung Frieden tu
fchlieftett, io lange lfuda Unabhängig
keit dennliigt wird, und daß der Krieg
ichrunpopulät sei, besondere- itt Ge
ichäitglreiien Trotz det« phänomena
len Erfolge, welche die Yltnerilanet be
reits errungen haben, behaupten die
militäriichen Nedactetne noch immer,
daß die Vet. Staaten eS beständig
schwieriger sinden werden, einen endgül
tigen militärifchen Erfolg, besonders in
Cuda, zu erringen.
Als Grund file die Berzögerung der
Einreichung der Schadenersahanfprüche
deutscher Kaufleute, welche durch den
Krieg auf den Philippinen geschädigt
ietn ollen, wird angegeben, die Regie
rung leider Ansicht, daß gerade jeht,
»wäl)eend die Imeeiknnek mehr oder
weniger aufgeben i ge en Deutschland
ietea«, nicht die g nst sie Zelt fei, diese
Forderungen einzurel n.
Es ist tedt sicher-, daß die Re ietqu
in der kommenden Scheins des ei a
iages mer ifche Unsteeusungen tna en
sied, die s erlasse-us zu Indern, sodaß
dar- allgemeine Wahlgesetz in wichtigen
Punkten verkürzt wird. Tsie wichtigste
Aendernng ist die, daß die Wählbarkeit
erst mit zurückgelegtem dreisiigsten Jah
re beginnt, anstatt ntit dem fünfund
zwanzigsten. Nicht nur besiirwortet die
conservative und reaktionäic Partei die
sen Schritt als nothwendig zur Bekäm
psung des sich beständig ausbreitenden
Socialiäiiiiig, sondern auch die Ne
gierungspresse hat sich ihr angeschlossen.
Es gilt ebenfalls als sicher-, daß die
Agrarier in der nöchnen Sitzung des
Reichs- und Landtages energisch gegen
amerikanische Landwirthschastsproducte
vorgehen werden. Die Agrarier sam
nieln bereits bedeutendes Beweismaterial
dasiir, daß die beständige Einsnhr ante
ritanischer Producte dem beimischen
Markt großen Schaden zugefügt habe.
So behaupten sie, daß siinszig Procent
der Trichinose in Deutschland dein anre
rilanischen Schweinesleisch zuzuschreiben
sei, obwohl das Letztere nur ein Vierzig
stel von deni liefert, was in Deutschland
an Schweinesleisch verbraucht wird.
Die Agrarier behaupten, daß sie genü
gende Beweise für ihre Beschuldignngen
haben, und werden von der Regierung
verlangen, daß amerikanische-H Schweine
sleisch, Mehl und Fleischpriiserven von
dem deutschen Markt ausgeschlossen wer
den.
Das türzliche Verbot der Fleische-in
snhr hat ein Steigen der Preise zur
Folge gehabt, und 150 Fleische-r in
Hamburg und Umgegend haben bekannt
gegeben, daß sie Fleisch nur mit einem
Preis-aufschlug oon zehn bis zwanzig
Procent verkaufen können Ein ähn
licher Ausschlag ist bereit-J in Berlin in
Kraft getreten.
Frankreich
Die französische Presse zeigte
unerbitt liche Feindschaft bei Be
esprechung des Todes des Fürsten
Bismarch Der Tempe- oer gleicht
sein Ende mit dem von Gladstone
uno bemerkt, daß, obgleich der britische
Stoatsmann seine Politik nicht durchge
führt und seine Partei bloggesiellt habe,
er doch gestorben set, betrauertoon Allen
wegen der Größe seines moralischen Ein
flusses, wogegen Fürst Bis-notif, dessen
Leben ersolgreich gewesen sei, von vielen,
sogar in Deutschland verflucht werden
würde. Das Blatt sägt grimmig hinzu:
»Was-für ein Begräbniß werden ihm
die Millionen von Socialisten bereiten,
welche durch seine tyrannischen Gesetze
gezeugt worden findt-«
Henri Brisson, der sranzösische Pre
;tnier, hat sich einem storrespondenten
gegenüber folgendermaßen geäußert:
»Das Verhalten der Ver. Staaten ge
gen Spanien war während des Krieges
Fein edles; es war sür Europa eine Ueber
Praschnng. Nach meiner Ansicht wird
sich die Welt verwundern, wenn die ame
ritanischen Friedengbedingungen bctnnnt
werden, nnd ich glaube, daß die Ver.
Staaten stolz daraus sein werden, daß
sie größere Mäsrigung gezeigt haben,
wie irgend eine Macht der alten Welt
unter ähnlichen Umständen gethan hat«-n
würde-. «
sprian
ictne T epescheansz Maer snzstz Pre
niierntinister Zinsaan ist wegen Plast
dent Meinunan veriölsnlicher its-n.
snung sein« ortttanenoualL das; et den
Frieden erlangen werde-. ist« sagte-, er.
habe Dein-schen erhalten, welche ntelde-i
ten, daß der Präsident nn Wesentischeni
tu Unterhandlungen aus der non Spa
nien vorgeschlagenen Basis seine Justini
nntng gegeben habe-. Die-J bedeute-, das:
die Fesndseligseiten auf (5nba, den Phi
siipriinen nnd Potioriro eingestellt wer-:
»den sollen, unt wegen eint-g Friedens rn
innterlsandein, bei dein davon ausgegan
,gen werden soll, daß der Hauptwerk
sdesJ Kriege-L Anerkennung der Unabhän
xgigkeit isnbasy gesichert sei·
i, Jst einer anderen Tepcsche heißt ers-.
Präsident Mutinlen ist den eure-peitschen
Mächten nnt der Beendigung desJ Arie
ges zuvorgekommen, nnd seine Mild
lrung, die Pisilrppinenirage späteren Ab
tnachungen zwischen Spanien nnd den
Ver. Staaten zn überlassen, durchkreuzt
allein schon einen schlau ersonnenen
Plan.
Eisersüchtig ans den politischen und
geschäftlichen Einfluß der Ver· Staaten,
suchte die alte Welt, angeregt durch Nuß
land, und unterstützt durch Frankreich
und Deutschland, Amerika zu bewegen,
die isolirte Stellung auszugeben, die
seine Hauptstärke ist, und es zu einem
gemeinsamen Handeln mit jenen Mäch
ten zu zwingen. Man muß die ernst
lichen internationalen Beziehungen zwi
schen Spanien und den Ver. Staaten im
sage behalten, wenn man das Verhal
ten der spanischen Regierung überhaupt
oerste n will. Spanien wußte, daß
seine it in Westindien gekommen sei,
und konnte weder moralische noch mate
rielle Unterstützung erwarten, um im
Besitz feiner dortigen Vesitzungen zu
bleiben. Es erhielt jedoch die bestimm
tesie Versicherung, daß es in der Philip
pinenfrage auf Beistand rechnen könne.
Von Anfang an hat Rußland Ame
rika’s Erfolg bei Manila mit dem höch
sten Mißfallen betrachtet. Es ist grade
wie Deutschland gegen eine amerikani
tsche Schutzherrfchaft oder eine Firmen
oder Kohlenstation im spanischen Ar
chipel und beeinflußte Frankreich nach
dieser Richtung hin, und zwar mit der
vollsten Zustimmung Deutschlands.
Spanien hatte ferner die Versicherung
erhalten, daß Frankreich, Rußlatld nnd
der Dreibnnd eine Kriegspolitikder Va«
Staaten im Mittelmeer oder an den Kü
sten der spanischen Halbinsel nicht dul
den wiirden, wenn sich der Krieg in die
Länge ziehen sollte.
Alles dies bewog das Madrider Ca
binet, Friedensoorschläge zu machen, unt
sich mit den Ver. Staaten zu verständi
gen, wenn Präsident McKinley in der
Philippinenfrage nicht auf allzugroßen
Zugeständnisfen bestehen würde.
Sollten jedoch Atnerika’s Forderun
gen im fernen Osten als zu drückend
erachtet werden, so würde Sagasta den
fKrieg fortsetzen und die Entwicklungen
Hund Verwickliingen abgemattet habenj
die ihm non den europäischen Mächten
in Aussicht gestellt waren.
L Die meisten Spanier nehmen die Frie
densbedingungen, wie sie von der Presse
veröffentlicht wurden, als unvermeidlich
an. Jedermann ist so überzeugt, daß
die beiden Negiernngen zu einem Ver
ständniß kommen werden, daß nur we
nige Blätter einen schwachen Ver·fuck·«
machen, den kriegerischen Geist dadurch
aufrecht zu erhalten, daß sie gegen eini-’
ge Punkte in der Antwort der aineritaL
nischen Regierung Einwand erheben
Sogar die Madrider Zeitungen deuten
darauf hin, daß Präsident McKinley
augenscheinlich eine Einmischung, wie
diejeniege war, welche den Sieg Japan o
über China so stark beeinträchtigte, sticht
’«I» statteten cui-d
f Alle Gerücite von katlntifchen tschi-:
hungert sind unbegründet. Jiach den
jBefehien deS Kronprätendenten sollen
vor Abschluß des Friedens alle Kund
»gebungen unterbleiben.
Oeftcrr·.eich-Ungarn.
Die Nachricht vorn Tode des Fürsten
Visinarck hat hier fast ebenso große-II
Bedauern erregt wie in Deutschland.
Oesterreichische und ungarsche Zei
tungen bringen lange Artikel über die
ruhmvolle Laufbahn des Verstorbenen.
Das ,,Freindenblatt« sagt: Wir mö
gen ihn geliebt oder gehaßt haben, aber
wir können seine außerordentliche Größe
nicht leugnen.
Die »Nein Freie Presse-« sagt: We
wird schwer sein« sich die Welt ohne Bis -
tnarck zu denken.
Das »New Wie-net Tageblatt« sag-.
Tie Deutschen haben in Bisniarck then
größten Mann seit Not-the verloren.
Kaiser Franz Joseph hat an die Psa
milie Bionmrckg nnd an Kaiser Wit
hetnt Brilcidsdepeschen geschickt·
Lllni Anweisung Ves- lktijsitcnttn t-:
folgende Tepesrttc an den nttirrtt«.1nn:»kn1i
Vatschastcr Andrstv T. Wltitc nach
Berlin gesandt worden«
Washington, T. t5., ;t. Juni. Un
den Votschaster White tn Berlin. Her
Präsident beauftragt Lic, an der gilt-J
rigen amtlichen Stelle der tranundtn
deutschen Nation und der Familie reizt
verstorbenen Ztaatszntanneij dem Beitr-to
Ausdruck rn geben, welches die Alt-gn
rnng nnd das Volk der Vir. Staaten
gelegentlich dec» Ableme dw grossen
dunkler-S empfindet, dessen Netrijrtnntss
mit der Größe des deutschen Rentns
ans immer verknüpft ist·
(lste;.) Acher, Stellvertretendrr
Zerrettjr
Ereignisse von höchster Wichtigtiit
trugen sich Samstag in der Conserrnk
zu, welche im Weißen Hause zwischen
dem Präsidenten Pchintet), haust-amo
sischen Botschaster Cambon und dem
Staatssekretär Day stattfand, denn die
Friedensverhandlungen gingen weit über
eine bloße Unterbreitung der Bedingun
gen der Ver. Staaten Regierung hinaus
und erreichten einen Punkt, welcher der
Basis sür einen Preciminarsrieden zwi
schen der amerikanischen und der spani
schen Regierung nahe kommt und nur die
Ratisieirung des Madrider Cabinets
ersorderlichtst, um den Krieg baldigst
zu beendigen.
Der französische Botschaster Cambon
überreichte nämlich dem Präsidenten
seine von der traulichen Regierung aus
gestellten Cred tloe, durch welche er zum
außerordentlichen bevollmächtigten Ge
sandten ernannt worden ist, mit voll
Frühjahrs-Mcdizin
.jst cm LMI ijxfimä und qat oft qmn un
Hungänglich nothwendig Jenes »nmtte
IchühN und andere llnpäßlichfeithi,
bic durch umeinesv Blut Uc: iusnd)t wer
den, gehen nicht von selbst weg. Ve
shanbclt sie gehörig!
) LLIT haben einen Blutteinich aus
T«Zk11sapalilla, Symp, gelbem Sauer
Yampfer und Stillingia gemacht, zu ZU
CAN-Z. Wir halten auch ,,Etandard«
Heilmittel, tbatsächlich irgend etwa-J,
dessen Ihr m Bekug auf Trogucn bcnö
thtgcn mögt und Zwar Fu mäßigen Prei
Om.
Dr. Boydcn’s Apotheke
E. A. BAUMANN,
Neschäftgführexy
Urxmtl lslzmth - Nebraska
ständigen Jnstruttionen über die Ver
handltingen bezüglich der Frieden-Mediu
gnngen, welche die Ver. Staaten zu stel
len belieben, einschließlich der Verfü
gung über Cuba, Porto Nico, die Phi
lippitten, die Ladronen, die Kriegdenn
schädig.tng, einen Waffenstillftand und
alle anderen Fragen, die etwa aufgewor
fen werden könnten. Jn feiner Eigen
schaft als General - Bevollmächtigter
nahnt der Botschafter lsambon nicht nur«
die von der Regierung der Ver-. Staa
ten gestellten Friedengbedingungen ent
gegen, sondern ließ sich auf eine getraue
Tiseuffion derselben ein, mit der Absicht,
eine endgültige Einigttng zu erzielen.
Eine Speeialdepefche aus der Bai von
Manila vom 26. Juli, via Hoiigkong,
den set-. Juli, sagt: Gen. Wesley
Merritt und die Transportdompfer nnd
Truppen unter feinem Befehl sind ain
Morgen des Lä. Juli in Manila ange
kommen. Gen. Plerritt wird sofort
den Leteibeiehl übernehmen
Getr Merrtth th·peditioit besteht
attH den Trancinortfchisfen Ohio, istth
of Para, Indiana und Morgrut (8«ity,
welche am IT. Juni aligingeu,
und Its-W Listen-te und Mannschaiten
unter dein Befehl des Vrigudegencralg
Mcxllithur an Bord hatten; ferner dem
Tatnttter Valenenn der am Is. Juni
mit »Hu :l.Ii’ann ttitd dem Newport, wel
die-r ani JU. Juni tnit su» Mann unter
dein nnnnttellnnett Befehl des Nen.
Urutttt til-ging
T .e titeiannntstiitle dieser dritten Er
ttetstttisn litttng Juno Mann. In der
enttn Eint-hinan befanden sich gtiut
xlliann nnd iti der zweiten stät-J Manti,
sodaiz Use-tritt seht li,Ul-J Mann unter
seinem Befehl hat«
Neu Miit-S hat die folgendes Tede
sche an Zerretiir Alger geschickt, welche
Sonntag Abend unt lU Uhr im Krieg-h
depaitenient atigeichlagen wurde:
Bonn-, Barte :liten, ;;1. Juli, ist-,
mit-«- Ilhr Nathitittttrg6. - stlln deti Krieg-:
seeretiir, Likafhingtoth Tx is. » Vier
Telegratnme habe ich erhalten und brief
lich beantwortet. Fieiwilligc ergeben
sich ntit Waisen nnd Munitiott. Vier
Fünftel der Bevölkerung freuett sich über
die Ankunft der Armee-. Jn einent Orte
haben zweitausend Mann sich erboten,
als Freiwillige iin Heere zu dienen. Tie
Lietvohner sorgen fiir den Trank-part der
Trttppen und liefern Vieh, Fleisch uttd
andere uothwendigen Artikel. Die Zoll
stalion hat bereit-z Pl how eingebracht.
Sobald alle Truppen gelandet find, wer
den sie den Vottnarsch antreten. Schi
cken Sie bitte so viele amerikanische Fah
ttett wie tttöglich, damit dieselben an die
Alcaldeu vertheilt werden können. Jch
erfuche darum, daß die Frage der Zoll
raten, welche in den von unseren Trup
pen besetzten Theilen von Porto Rico
eingeführt werden folleu, dem Präsiden
ten zur Entscheidung vorgelegt werde.
Mittlerweile wird das alte System in
Kraft verbleiben. Was die Regierung
und tnilitärifche Befehung anbetrifft, fo
habe ich bereits Befehle gegeben, welche
fleh auf die Jnftruktionen stützen, die der
Präsident in Bezu auf die Philippinen
und Santiago de äuba erlassen hat.
(Gez.) Miles, kommandirender Gen.
Major. «
Fuk vie nachnen Lage wird kein Vor-·
rücken der Armee erwartet. Die T rang
poktschisse mit Gen. Brockeg Armee
corps treffen langsam ein. Unsere
Truppen werden wahrscheinlich hier ver
bleiben, bis der größte Theil der Armee
gelandet ist.
Laßt sie smnmen!
Wir lassen die Räder dec- mndel sJ ihren Weis qehen Wir
haben anf den Knopf gedrückt fiirr den Handelszverkehr des Westens
nnd unser Laden ist zn immenfen Proportionen gewachs et: Es
ist der Zauber, Waaren billig zu verkaufen, der uns-» zu
unserer jetzigen Größe gebracht hat.
Wir verkauften nie solch’ modische
Putzwaaren so billig.
Sanais-, die besten Sorten und die
neuesten Moden, zu j ab vom regulären
Preis.
Weise Damenbandfchuhe,
ans mächtiger, glänzender Seide,
Tänniling nnd genau passend, Spezial
zu Löc.
Für das Baby
Gestikte Voiiisets,· gemacht aus
hübscher weiße-i Stickerei niit Jnseitiom
waschen sich gut, zu 8,I- e, 10c und läc.
Fächer, lustige
unsere großen, Palmb1att, le jedei.
Schön dekorirte Einpii«es, hübsche Far
ben, viele Stangeih sehr ;ie1·lich, Ehe
jeder.
Ein kosiges Heini ist bns Resultat
eines Einkauf-J ans unserem Cornet-Te
partenient. Tei« große Führer-unser
Yardbreitc ,,«»’5nte« tkarpet zu Ue 2)b.;
die schönsten Jngiains zu III-c ?Id.; beson
dere Werthe in Heissocksi; Briisseler Fu
III-e; Velvets zu use
l Kiste beste gedrnckte Zeuge.
« ies sind innsteigültige Fabrikate
und niel besser als die gewöhnlichen
Waaren. Tie Muster sind nen Unb»
hübsch, reguläre ich Werthe, die ganze
Woche zu te Yo. "
IDie neuen Kleidersiosse
! .
treffen täglich ein. Die besten
kWerthe; neue Jatnegtown Novitäten;
Im Zoll breit, echte Farben und überra
"schend neue Gewebe, Zu Itöc Yd.
Plaids.
Wieder eine begeisterte Mode in
dieser Saison; natürlich sind die Farben
undMustcr anders arrangirt; eine beson
dere Paitie von L’oittbre Plaids in den
neuesten Schnttirnngen von blau, grün,
roth nnd schqu fis-; Zoll breit, zu
HN Fid.
Alle Shirt-Waists.
Keine :)ceieiue, die Schönheiten des
Saison, in ljiäbschefteii Mustern und-s
neuesten Fabrikatem Werth von
ÄJJZ bis Zus- inclusioe, Zum Verkauf
die ganze nächste Woche tu BLOLI Erd-L
Sottncnfchirme.
Tie stärksten die mit bekommen
können Gemacht aus guter Giotto
Seide, haben uotttesilichesz Gestell, Nac
turholz Stangen und Griff. »Hun jeder-.
Kniedeckeus
gestickte Mitte, die Enden siebente-:
nnd bef1«ntt;t, zu äuc jede.
P. MAR Pl N öx BRCL
Grund Zustand. - - Pein-ang
J—·.s« · Proben f ki. L W Uunch pu. Post Nun-il unf- Wkixsjiliig n11«d;1»kfj·:.
Gen. Miles wird sein Hauptqnartier
ini Zollgebände von Port Ponce behal
ten, während Gra. Wilson den directen
Oberbefehl iti dct Stadt haben wird.
Gen. Wilson schob Gen. (5·t·nst«3 Bri
gade, welche aus dem Z. nnd It. Regitnent
von Wisconsin nnd dctn 1t;. Regitnent
von Wisconsin nnd dem lis. sticgitnrnt
von Pennsylvania besteht, nach Eintritt
der Dunkelheit anderthalb Meilen auf
der Hertsttasze vor nnd behielt unt Funt
tiotnpaztnicn dec- 1t'-. als-s Ptooostgardc
in bist Stadt. lcapitän Alltion ist txmt
Piooostntarschall ernannt tootden nnd
hat mit Hüllt1 der stiiotischcn Polizei
ootiiiglich Ordnung ael)altt«tt, oltglcich
fast die grsannnte Bevölkctungt bisJ lange
nach Mitternacht sich in den Zttasxcn
befand, unt die Ankunft ihr-et nincttkaz
nifchett Beste-iet- zit fcictn.
Nencral Merutt hat absttnaiixi nlnt
Die Lage in Manila an dir-. ttucgiide
partenient tclegrapl)irt. Nr findet die
selbe wegen der IHaltung der Inmitten
ten sehr wenig utstiedenttellend nnd kn:
radezn gefiil)tlicl). Nach der Ansicht
von Gen. Merritt ist die Haltung der
Jnsnrgenten ans den Philippinen unt
ganz ähnliche wie die, welche tslatciakxs
icnbaner in der Frage ihrer Berechti
gnng, sich in den Besitz non E nntagu
Zu bringen, einnahnten, obwohl die Jen
surgenten aus den Philippinen etn Viel
stärkt-res- Eletnent bilden, die nicht nnr
viel Zahlreicher und besser bewaffnet sind,
sondern denen auch wegen ihrer Liege
über die Spanier der Lamm geschwollen
ist. Gen. Merritt sagt übrigens, das:
er Alles ausbieten werde-, ntn die Bür
ger vor den Greueln der Jnsnrgenten
zn schüdem obwohl dies eine heilte nnd
schwierige Aufgabe ist, denn er muß,
während er die Spanier bekämpft, jeden
Augenblick darauf gefaßt sein, daß er
gezwungen ist, die Jnsnrgenten zurück
zuschlagem
Gen. Merrilt meldete, daß er im Be
griff sei, gemeinschaftlich mit Admiral
Dewey die Uebergabe Manila’·3 an die
amerikanischen Truppen zu verlangen,
ein Schachzng, welcher einen Bruch mit
den Jnsurgenten herbeiführen kann. Es
ist möglich, daß der erwähnte Schritt be
(Fortsetzung ans Seite 4.)
Bnrlington Rednzirte Roten nach
Hvt Springs, S. D.
Am M. 11.53«. Juni, 15. u. 19. Jtt::, P
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Iputzt zu fünfzig Cents.
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leigenen Preis. Kommt sehr bald.
H« « Yie Fräulein Wcsamk