Grand Island Anzeiger und Herold. (Grand Island, Nebraska) 1893-1901, July 29, 1898, Page 6, Image 6

Below is the OCR text representation for this newspapers page. It is also available as plain text as well as XML.

    —)Die(——
Cbicugo cumlier txt-»
s. A. Gnioth Geschäftsfühkek,
hält stets auf Lager
alle S o k t e n
Baumaterial u.
Kohlen.
Gute Waaren unt
Niedrigste Preise!
Eigenth.
Ecke ster and Svcamore Straß :.
Dte besten Weine, Liquöre nnd Figur
rcn. Vorzüglichen Lunch den
ganzen Tag.
4 ALLAI cRAlc,
Hänvlet In ailkn Arten tun
Hart- nnd Wein-kahlen
ijnc an Erd Lxlatnutsttuße.
Eifenbxahnkfabrpläne
Nach detn Osten.
No. 44 Pan. mnk Wochencaggj 2 Izu Ade
No. 42 » ttäglidy ........ 9 :4-3 Mokg
Vio. 48 Frucht (nut WochentagSJ 5 :40 xslbds
No. 46 » (täglich) ........ 11:45 Morg
Län. 50 « (täglich) ........ 5150 «
Nach dem Westen
Yzo.45 Fra t(täglich) ........ ·;:5s)MOrg
No. 43 Pas . (nttk Wochetttags) 2 :·)i) Abt-H,
No. 47 Frachmtur Wochentagst 5x10 «
No. 41Pass. (täglich) ........ 8:4-«J «
No. 49 Fr.(tgl. ausg. Montaq) 5:50 Motg
Lin-. 46 hält in Amt-ta, JjokL Setvmt
und Lincoht.
Iso.50hätt in jeder Stamm bitt-eh oot
Aurora
Jco. 45 und W hatten uit-gend-3’östl:ch vo
Ravenna
Iso. 41 fähct durch bis Billingg unt macht
dtrekten Anschluß an die Nortyem P acifn
nach allen Punkten in Montana nnd an det
weiss-schen Küste. Hält nicht zwischen Gkant
Island und Ravenna
:!to.42 Vestibuled (-.Erpteß, töguch, thtcoln
Lmaha,St.Iojeph,Ranjas tsit ,31. Lonig
(5btcago, Tenver und Punkten L n, West nnd
Sud- Ins-O couwucs
« gem.
UWM PAchlc IWUWAD co.
Hanptltnir.
Nach dem Osten.
. — — .· - Ant. leZUNachtn
No· Z« Wt MU· YOU-H 12 :35—)eachm.
) An . 2:55 Morg
- Abg. 13:00 Morg.
, , )Ant. 0:55 Botm.
No· « Uml« -Abg. 11100 Vorm.
No. s
Grand Island Lokal, Z Abg. 5:2-3 Mok .
Noth-No. 4 kommt in Omaha um 7 Usr
Morgens an.
Nach dem Westen.
No- l, Ovetland Lim’d J Ist ZJZEIE Eh
- n . : « en i
NO- 3- Fssi Mmä Jst- . sxtsoahkuvo
An . 3:48 Mor .
No. 5, Denker Spl. Jst-f DE Mokä
No. 74 z An . 11 tsö Abends
stand Island Lokal,
R3:—No. 7 vertäht Omaha ums :4d Uhr
« Täslich ausgenommen Sen-tagt
No. 4, Uhicago Spl«
VII UND Lsitp City.
No. 83 Abgang .............. 7 :80 Morg.
No. 81 Abgang ............. l Do Nachm.
No. 82 Ankunft ............ 10:46 Mpt .
No. 84 Ankunft .............. 8:50 Abb .
Wie Züge laufen nat WochentagU
Was-Wunka
No. 4, Mastd- Erpteß, Ab 8:10 Mira
No. s, Mailt Esaus-, Au . · 8:25 Abbi.
No. e, tigr ,It-H., .......... 9 :15 Am
No. I, täÆli , In ., .......... 10:89 Mokg
III. lö, istunfy ........... s :00 Abt-.
RI. W, Abgang, ............. 8:00Mokg.
No. 15 und 16 laufen nicht Sonntan
No. 2 U. c haben in St. Joseph Anschlag
In Illesü e nach dem Osten. :--".o. 1 u.
W wiss-heim Smhlvagem
, « PM- WILL
Seins Heinrich in italienischer Be
. leucht-up .
; Einen innig über-zeugten Verehrer
seiner Person besaß der setzt in Ilsien
- weilende Bruder des deutschen Kaiser-G
Prinz Heinrich, an dem in Rom nor
noch nicht langer Zeit verstorbenen
Kardinal Hohenlohe, dem Bruder des
Ideutschen Reichskanzlers. In einer
rnii dem Titel .Jl Princine Encicö«
nnlängsi erschienenethgschrist schreibt
Ider unter dein Pse onym Italien
Ischreibende Verfasser, in dem wir
einen leitenden italienischen Journa
listen vermuthen dürfen, unter Ande
rem Folgendes:
»Der Kardinal von Hohenlohe er
zählte rnir von dem Prinzen einrich
I Es war das Angesichts von des en Pho
tographie und seiner Hands christ, die
Ieinsach ist wie die eines Jünglinng
,und entschlossen roie die eines Solda-»
ten. lind während er erzählte, sah inanl
die innere Bewegung in der edlenl
ISeele des vortrefflichen Mannes. Sein
IAuge, das noch lebendig Und jugendlich
trotz des Alters leuchtete, wurde feucht.
IEr ließ mich mehr begreifen, als er ca
sagte, daß wir uns einer der bestens
Imenschlichen Gestalten gegenüber beiI
fanden. Vieles wuizre er mir Eimer-!
heit, anderes errieth er mit der drei-i
fachen Feinheit des intelligenten Man-J
nes, des Grandseigneurs und des Priesi
sters, ohne daß ihm mehr gegenüber
wie einem Anderen Bring Heinrich sein
Jnneres offenbart hatte. Des Prinzen
Erscheinung aber sagte allein schon,
wie seine Natur ihm behilflich war,
die Richtung, die er seinem Leben ge
geben hat, mit seiner Stellung nnd
mit den Rechten seiner Persönlichkeit
zu vereinen.
Indern er sich der Mariae widmete«
kam er aus der einen Seite dem Ehrgeiz
und den Plänen Kaiser Wilhelnis dee
weiten entgegen: aber er wußte sich
eine gewisse Zeit deni täglichen Ver
kehr, jener täglichen Unterordnung zu
entziehen, Verhältnissen die gegen
über dem Charakter des älteren Bru
ders hart und bitter sich heraussiellm
ja zu schmerzlichen Konflitten hatten
führen tonnen. Kaiser Wilhelm inag
sich auf seinen Schiffen gefallen, nach
dem Pol zu dampfen, und bis in die
Bilder der Marinemaler und deren
soloristische Gestaltung seinen Willen
durchführen. Sein regelniai:iger Eit
bleibt doch das feste Land, und es kon
nen Wochen und Monate oergelscm
ohne daß zwischen den Briiderri ein
dauernder Verkehr stattfindet. Silber dac
Band, mit dem derjiingere Bruder mit
dem älteren verbunden bleibt, hat
Prinz Heinrich stets als ein intimee,;
liebevolles, hingebendes begriffen,i
nicht blos des Rechtes des Blutes und!
der Familienpslichten halber, sondernj
aus innersier, freier, absoluter lieber-i
zeugnng. Dieses liebevolle Verhält-;
niß, das den Prinzen Heinrich in allen
kritischen und bedeutungsoolleu Mo
menten on der Seite des Kaiser-es
führte, ist oerbunden mit einer Re-»
serve, die im Schatten zu bleiben ver
steht mit einer Haltung, die selbst dem
kritischen Ausland imponirte bei jenem»
vorübergehenden Zwiespalt, der den
Prinzen Heinrich von seinen Schiffen,
ja von dem deutschen Boden siir eine
Zeit lang fern hielt. Alle fiihlten es
wie eine moralische Verpflichtung vom
Geklatsch der Vorzinmier und der Zei-;
tungsnotizen diese shmoathische Figur-;
eines Mannes, Fürsten und Soldatenj
fern zu halten, der sich die allgemeines
Achtung so wohl Zu erwerben verstanden I
hatte. «
Der Punkt indessen, wo die ganze
Feinheit, der resleltirende Verstand,s
der liebevolle, aber abwiigende Gehor: »
sam des Prinzen Heinrich zu Tage
trat, war in den Beziehungen zwischen
Kaiser Wilhelm dein Zweiten und dem«
Fürsten Bis-knarrt -
Sicher billigte er den Bruch nicht:
und noch weniger die Art des Bruches. »
Aber Niemand konnte ihn jemals sagen;
hören, daß er ihn tadle. Sein Handean
trat nur hervor, wenn die exzesiive
Selbstherrlichkeit des Kaisers oder der;
zu offene Groll des Altreieiietanzlerg:
einen friedensliftendcn Einfluß ver-—
langten. Dann wandte sich dieser Ein-·
fluß bald auf den Einen, bald auf den
Anderen, bald auf Beide; so dielreti
und so wirkungsooll, daß die schwierige1
gegenseitige Stellung der beiden furcht- l
daren Männer mit Worten und Hand
lungen des Friedens sich ausglich
Und Beide fühlten, daß sie ihm gleich
dankbar sein mußten. Freilich hatte er
nur zu viel Gelegenheit, diese Be
mühungen bei neuen Streitigkeiten zu
wiederholen, die jedesmal endgiltig
und unversöhnt-or erschienen, und die
doch in Folge feines Eingreifens sich
wieder zugegen.
In seinen kräftigen und anmuthigen
Zügen, in den sanften, blauen Augen
at sich der Ausdruck zweifelloser
Lo lim, der den Beschauer zu herz
li rschtung und In dein Gefühl inne
rer Verwandtschaft führt« "
Ver til-d in dee Auffassung, die
des nasse-Ah Schriftsteller vom Prin
ses des O wisse-gibt, n t die
fischen W des isers
erkenne-. Die Heim
Lichtscheu ist ein Polizist in
einem Nachbarstädtchen Philqdelphiqs.
Nachdem derselbe seit zehn Ja ten zur
Nuchtzeit Dienst gethan, wol e man
ihn am Tatze in Dienst stellen. Em
tlsstet lehnte- et jedoch diese Offekte
mit dem Bmmken ab, das Sonnen
li t am Tage sei et nicht gewöhnt nnd
Ia selbe tcnne feinen sagen schaden.
---.-.-. -.·. · .-.,..—..
-.-. - —
Sau-its- als Pianesparadies.
Die glte lud-mische Hauptstadt San
tiqqo, welche jetzt in to vieler Munde
ist nnd mit einer ganzen Reihe anderer
Santiagod nicht yet-wechselt werden
darf, hat außer der Umgegend nur
weniges anfzuweisen, das vom Frem
den fiir eine Attraltiou gehalten wird.
Aber mit fast unglaublichem Stolz und
Bekehrung blickten die spanischen Be
wohner der belagerten und den Amt-titu
nern nun übergebenen Stadt, besondere
alle Militäts, auf die vielen PfauetL
welche hinter den weißen Gatten
ziiunen ittajeftätisch auf nnd agspaziercn
und gerade;u ein Stück des öffentlichen
Lebend bilden! Ein Kottejpondent
plaudert über dieses farbenichilletndc
wandelnde Wahrzeichen der Schicksals
stadt:
Alle die prachtigen Jagdgelegenhei
ten in den benachbarten Gebirgen nnd
das ganze Heer von wilden Katzen und
Hunden, welche die Sierra Maeslrai
Höhenkette unsicher machen, konnten
das Interesse der Soldateska nicht non
dem stolzesten nnd nutzlosesten Vogel
der modernen Geschichte ablenken, det
itt Sanliago sein Paradies hat. Der
Santiago-Psau hat übrigens kein so
glänzendes Gefieder, wie die berühm
ten von Jana oder Cehlon, aber die
Bevölkerung vergbltert ihn beinahe!
Sein schriller Schrei gilt stets als
eine Warnung vor Unheil, das da kom
men soll, während das prahlerische
Ausbreiten seines bunten Schwanz
gesieders im Sonnenlicht als eine gute
Vorbedetitung aufgenommen wird. Die
Jndianer können ihre heiligen Thiere
kaum sorgsamer behandeln, als die
Spanier in Santiago ihre Pfauen.
Man kann sich diese Eigenthümlich
keiten wohl aus der Vorliebe spa
nischer Völker siir schillernde bunte
Farben einigermaßen psychologisch er
klären· Geschichtliches Material, wel
ches Ausschluß darüber geben könnte,
wann und weshalb der Psau in San
tiago de Cuba zu so hoher Bedeutung
gelangte, liegt nur durstig vor.
Doch ist die Kunde bis aus unsere
Tage-gedrungen, daß der Sohn von
Christoka Columbus den ersten Piau
nach Santiago gebracht habe, und zwar
Anfangs des 16. Jahrhunderts. Viel
leicht wurde der Vogel, tiach bekannten
Vorbildern, irgend einem Eingeboie
nen-Hiiuptling zum Geschenk gemacht,
welcher durch die siir ihn ungewöhnliche
Schönheit desselben dahin gebracht
werden konnte, viel Land und Gold sin
seinen Besitz herzugebenl
Eine Legende besagt zu der obigen
Nachricht noch Folgendes: Coliiinbues
der Jüngere brachte drei weibliche unb
einen männlichen Vogel dieser Gattin-g
herüber, und das erste Heim derselben
im neuen Lande war am Taranino
Fluß, nicht weit von der Stadt Zan
tiago. Die Masse der Eingeborenen
theilte aber die Vorliebe eines ihr-r
Hauptlinge siir diese Thiere nicht, und
im Laus der Zeit klitutitcrte tttatiiii1:
gar nicht niehi unt dieselben Schließ
lich konnten die Pianen unbehindert
in’s Freie fliegen, und dann reiinehr
ten sie sich bedeutend. Bald waren
aus vier Vogeln -t» guckt-kein
Während der flicgcnzeit flogen diese
Thiere den Hiigellandern zu; in der
trockenen Zeit kamen sie aber regel
mäßig wieder nach der unsre. Als die
Gegend dichter besirdelt, machten s:ilk
diese Vögel zu einer argen Plage,
indem sie grosse Verheerungen an den
Erzeugnissen der lsiarten und Plantagen
anrichteten.
Daher wurden sie setzt als Raub
vögel behandelt, nnd die Jagd aus sie
wurde zur LUSedeiariie. Ein Altale
(Militiir-Gouoeitteuri ini lu. Jalxr
hundert machte zum Beispiel einen l«-:
sonderen Sport aus der Piaueniagv ;.;
Pferde und mit dein l«asso! Wien-i
brachten aufs Neue die Gewohnheit
aus, diese Vogel als Leckerbissen dcjt
Tasel aufzutragen, wie es auch die
Griechen gethan, obwohl das Fleisch
ziemlich zäh und sehnig war und auch
in Wein gedeirnpst nicht viel zarter
wurde.
Inzwischen wuchs aber Santiagö
mächtig. Auch die weichstimmigeii
Sennoras und Sennoritas kamen
immer zahlreicher aus dem alten Spa
nien hierher, und die Bevölkerung
entwickelte eine Neigung siir orienta
lischen Kainsort. seht wurden jene
Vögel nicht mehr getödtet, sondern
sänstiglich eingesungen und in Gärten
gebracht, um unter Rosen und anderen
Blumen, hoch angesehen, einher zu stol
iren. Bielsach versuchte man, die
irkiing ihrer natürlichen Farbe sogar
noch durch bunte Bänder zu erhdhenk
Nach weniger als einem Vierteljahr
hundert gab es dann keine wilden
Psatten mehr, und immer höher stiegen
diese Thiere in den Gebrauchen-und
iin Aberglauben der Bevölkerung
Dazu kam nach, das die ei eboeenen
Lsfel nicht zahlreiche und smintlich
un chelnbar var-ein Ein ganzes Mich-.
kein könnte man über diesen Marien
äultue und stauen-Aberglauben schrei
il.
Zur Krönung der jungen
Königin von Holland ist eine
Medqille geprägt worden. Die Me
doille ist von Silber, mit einem Durch
messer von drei Zoll nnd seer schon
ausgeführt Auf der Borderleiie sieht
man eine Bliste der Königin, umgeben
von den Worten »Die Krone einer
Allnlgin ist die Liebe ihres Volkes« in
holländischer Sprache, der Rand trägt
die Inschrift .Wilhelminq, Königin
der Niederlande,« und die Kein-leite
zeigt vie Figur des Friedens rnil dem
Ahnlgsichloß in Amsterdam als Hin
tergrund. «.·, ..,.« .
.-..·.. M- .·.--·--—
I Rauchloses Pulver.
I Aus den bienetiqen FlotteniEngagei
s ments ist bereits die beherzigenswerthe
Lehre zu entnehmen, daß dasin unserer
l Marine zur Verwendung gelangende
« braune prismatische Pulver den moder
! neu Anforderungen durchaus nicht ent
E spricht. Zu der Seeschlacht vcn Cavite
Z wie bei der Beictkießung von Sau Juan
; und Santiagc waren die aiuerilauischen
FSchiffe in dicke Wollen undurchsich
tigeu Rauche-s cingehiillt, welche den
Artilleristen den freien Ausblick auf
den Feind in hohem Grade erschwertkn
und die Beobachtung der Geschoßnsirs
lung zeitweise unmöglich machten. In
s grelletu Kontrast hierzu stand das Feuer
i der »New ereans,« welche bei San
stiago in Aktion trat. Die Geschiiyc
; dieses Kreuzers, weiche von der Firma
; Arntstrong in England stammen, feuer
; ten rauchloies Pulver (Kordit)undit1re
E Bedieuuugemannschasten hatten nicht
Jdas Geringste vom Rauch zu leiden
; außerdem war das Feuer der »New
iOrleanesp bemerkenswertls durch seine
Schnelligkeit tvie Genauigkeit.
E Die Frage, weshalb auf allen Schii
sen unserer Kriegsmarine, von einer
einzigen Ausnahme abgesehen, immer
noch das alte Pulver Verwendung sin
det, während jede andere moderne See
macht schon seit mehreren Jahren sich
eines viel besseren Explosivsroffes be
Edient, soll hier nicht erörtert werden.
EThatsache ist, daß die maßgebenden
Autoritäten der Einführung Inoderner
Explosivstoffe wegen ihrer angeblichen
Gefährlichkeit ovponirten, wiewohl die
selben unter allen erdenklichen klima
tischen und Witterungsverhältnissen an
Bord von Kriegsschifer anderer Natio
nen geführt werden, und dies als Be
weis dafiir angesehen werden kann, daß
sie nicht gefährlicher zu handhaben
: sind als das gewöhnliche braune Pulver.
E Die Vortheile des rauchlosen Pul
E vers iiber das Letztere sind mancherlei
Das Abfeuern einer Ladung braunen
EPnlvers ist, namentlich in Geschiirzen
Egrilszeren Kalibers, von ungeheueren
EWolken dichten, undurchsichtigen Rau
ches begleitet, während das ranchlose
E Pulver nur einen schwachen« e unft ver
ursacht, der schnell verschwindet. Das
Ebranne Pulver hinterläßt im Jiohr
;Riickstände, die dasselbe in hohem
Grade verunreinigen, während nach
einem Schuß rauchlosen Pulvers so
wenig Schmutz bleibt, daß das Ge
schiitz siir die nächste Ladung lannr ge
reinigt zu werden braucht. Auch an
Explosiolrast steht das braune Pulver
dem rauchlosen nach, denn siir unsere
Ztvälfzoller werden von Ersterenr tut
JPfund g brauch-, während mit 1673
; Pfund Kordit dasselbe Resultat erzielt
wird. Rauchloses Pulver ver-brennt
Esehr langsam und während sich seine
Gase allmälig entwickeln, bringt es
E einen ziemlich gleichmäßi gen Druck aus
Edas ganze Rohr hervor; dadurch wird
Eeine hohe Miindungsgeschwindiglcit
des Geschosses bei einem verhältnis;
E mäßig geringen Marintaldrnck erzielt.
Der Verl- orennungsvrozesz des bran
Enen Pulvers geht viel schneller vor sich
Eund dies hat einen weniger gleich
Emäszigen Druck zur Folge, während
E das Geschoß das Rohr passirt· llnfere
EGefchiitze haben einen Druck von tx
Tonnen aus den Quadratzoll auszu
zhalten und dieser Druck wird mir
Ebraunern Pulver int Moment des
z Feuerns erreicht, da die Ladung rapide
J in Gas verwandelt wird; während das
T Geschoß das Rohr passirt, nimmt aber
;der Druck schnell ab. Da nun das
Erouchlose Pulver viel langsamer ver
Ebrennt nnd die Gase sich langsamer
entwickeln, ist der Druck stetiger nnd
Ees kann eine hohere lsieschoszgesrlnvirk
digleit erzielt werden, ohne daß der
Normaldruck itberschritten zu werden
Ebraucht So kommt es, daß das Pro
sektil eines sechszolliaen Geschritzes
Eder »Massachnsetts« bei einer Ladung
E braunen Pulvers an der Mündung eine
Geschwindigkeit von nur 2080 Fuß in
der Selunde hat, während ein Geschon
laus einein Geschiin des »New Orleans«
von Kordit in der Selnnde eilt-.- Fuß
getrieben wird. Durch Eininhrung
rauchlosen Pulvers kann die Anfang-:
geschwindigkeit der Geschosse um min
destens 400 bis 500 Fuß in der Zetnnde
erhöht werden, ohne den Maxirnaldrnct
zu erhöhen. Erhöhte Geschwindrglcit
ist aber mit einer slacheren Flugbahn
und größeren Durchschlagslrast gleich
bedeutend. Zieht man ferner in Be
tracht, daß ranchloses Pulver den Attil
leristen nicht den Ausblick auf das
iel verschleiert, so liegt die irnniense
eberlegenheit desselben iiber das
braune Pulver aus der Hand
Von den Fachmännern unserer Bun
desrefierung sind verschiedene Arten
rauch osen Pulvers ausgezeichneter
Qualität hergestellt worden, allein
noch kein amerikanischer Fabrikant hat
kostet-es in großen Quantitäten pro
rt Wenn aber einst die Nachfrage
Mein wird, werden sie ohne Zwei el
bald ein hemmt-sittlichen Fabr-i at
sucilte gleichkommendes rauchloses
Form Wie-r r
Was das Fahrrad ist. Die
amtliche «Remscheider Zeitung« ent
züllm folgende kurloie MIIIlzeilung aus
»qufal)tet, welche die Kölnek
scheint-rücken passiIem wundern sich,
wenn ihr moderneo Vehikel auf der
Onltlung iber dIe Erlegung des
Brückengeldes als Handwqgen bezeich
net wird. Die Verwunderung weicht
der Zeitetkelt belm Ueberschteilen der
Mül eimeIs Schiffbriicke, denn dort
erhält der Spottsmunn einen Passiv
zeitel Init dem Ausdruck Ein Mein
sieh mit Begleitung « « -
Wir haben EiE132ss-"s"-3c Bukkcye
Waaren und itkeparaturstücke und falls Sie einen Bindek oder eine Grasmähntn
fchine kaufen, ohne uns gesehen zu haben, begehen Sie einen großen Fehler.
Buckeye-Waaren werden noch nuf Erden sein, wenn einige der Krakehler sich in
lEhetjisfs Hände-n befinden. Preise sind richtig und Jhk Wißt- daß die Buckeyeg
den rcnf « · ’ · ’ Branchen ni-t mit
Nimm nlcht tu zweiter Lnnc zu stehen« jedcutJnhrcihtkneucs
Muster eurer Mut-hint- ansxustclleth da die auc zuvcklässigc gut genug Und
tm Stande Ist, auch in den beste-n Jahren nnszxuhnltem alle wirklichen Verbesser
ungen sind nn der Vuckeye zu finde-L
Echt dir-sc Verse an Lclmz »Machine Castor-, Winter snaincd«, nur
sit-c »Grva Hans ster«. nur Isc. Erinnre- CnlindrröL nur We. Nute We
Warenschrumc, sc lau c c an ZU « « P ·s . r-.
zu n;ur .'«r, m tineun-rIsetJTTthiem zttk nott; nlcdrlgcrcn rcl cn« Um
meiden kcs Euch auch interessant macht-n in unserer anderqu Auswahl non LIMka
futtcs »Ihr uns htrrxn Nelrgcuhrtt gebt.
Wir hauen hier ntcht den Jc ruin, nije die Vttrguing nnxufithrerh ktc Euch
tu grbcu nur uu Etnnksc sind, deshalb kommt nnr und besucht uns-, wir thnn den
Nest
h·uu sur Geschäft
Ecke 2ter und Loknsi Straße.
Eine gute Frau
versucht immer ihr Heini hübsch nnd anzie
hend für ihren Gatten zu machen und sie
verfehlt niemals die Wände für den Som
mer übertapeziren tu lassen, sintemal die
Reinlichkeit der Göttlichkeit am nächsten
kommt. Wir haben wunderhiibfche Muster
in Tapeten und eine vorzügliche Auswahl
Auswahl in Nouleaut zu niedrigen Preisen.
Wir haben auch ein hübsches Lager von
Bilderrahmenund-Mouldings. Ebenfalls
eine volle Auswahl von Farben, Oel nnd
Glas.
mass Gast-neckst
Carpenter got-Musk.
Alle Arbeiten werde-)
prompt und zu bester
Zufriedenheit ausge- ,
spibtt......f...
Aufträge kühnen abgegeben runden in
Abbruka Winde-r Wald oder in
meiner Wohnung nördlich von
solku FonnerUz Platz.
IV ll . Timm pson .
Llossaßnl nun Rot-tu
Praktiznt m allen Gerichten
Gkundngmthumsgcfchäftc und Colle-kn
nen eine Spezialität
Fxstd March Works
l. T. Pllsk s co
Mouumcnth Grabsteine
III-H Marmor IIIIb Graun,
iowie(0rob-11Inzåuunnsen.
Falk-H Flu- Mannoratbenen wünscht, gebt
IeIIIk ««"esIellnIIqI-II, ehe sehr nng gen-den«
llxIIeIe PIeIse IIon dIc IIIeorIgIIeII.
Fehl IIIIS und span New.
sen-II Island - « - - Web-seiten
,,Anzciger und Herolo««
-,Zonntagsbtait«« und
»Alle-t- und Gorienbau - Zei
Inng««,
alle drei zusammen nur 82.00
pro Jahr bei stritter Voraus
bezahlungx Aoonnirtootouft
Burlington Name.
Hoch vITorIlIIIIrz III-» ohne
Wagennnsch el.
IIncqusheIIbeToIIIiIIm Schlammgnk nn
.II-r:IlIthIchI von besonderm (-IrIIIIIIonglIsIIeIII
Hund begleIIeI voII IIIIIIuIIIIIIIcII «IIIIllIIIaII
JPorIers. verlassen ITIIIIsch UIIII Jeden Tun
iIIerfIch Morgen nach Tentam-« »Du-.
« öIe gehen ülsrt on« VIIIIIIIgIoII sskoIIIe
nach TeIIver, T. se sic. N. Bahn IsreIIIIchc
’!«IIIie), nach LgdeII, Oregon -l)orl VIIIeIIIIb
»O. N. G N. Iso. bIs IIII Bestinnnunng
Hin lOIIiInbiger Aufentoalt wird In Salt
Lake (5Ity gemacht, um Iassogieren Gelegen
heit zu geben sich eIIIe der IchoIIerII IIIId
interessantesten Städte beI Welt anzusehen·
Neisende no Portlonb oder andere-I
norbweIlicheIIL s LuIIkIeII aIII Vereine Iollten
sich bteeen wöchentlichen IØIcIIrfioIIeII on
srbließem SIe können dies IbuII aII irgend
welchem Punkt wo ge anhalten. Co
IebI reine billigere uII bequemere Weise, dIe
eile zu machen. Die Wo gong hoben alle
B IIeIIIliehkeiIeII von Po aIIi Schlaiwagen
es ehlI IIur die feine Ausarbeitung Zwei
Iek Klasse Villett ongenomIIIeII. Rote-I Preis,
Kansas CIIII bis Portions-, nur so.
I We en Tückets uIIb vollen anelheiten
grub vor in der nächsten ButlIIIgIoII Acker
isIee oder NeLehren-I cII J. FroIIeIo, G. PJI
Montfe.
Was kostet es dorthin zu elangeM Wenn !
nnd wie ioll man ge en«t Zins nimmt man
mit? Wo sind die inen«t Wie viel haben
sie produziert Gieb« enüsend Arbeit?
Was sind die Löhne? Ko et’s viet dort zu
lehnt Wie sind hie Aussichten ein »Sei-nick
»chen« äu machen
z Vo ständige und zufriedenstellende Int
ievotten Zu obenfte enden ragen werden ja
dem I ne Beet etlung etttgen Eli-ohne
otbe ek Burtngton Reute. Sechzehn
iten praktischer Information, eine neue
satte von Alaska und dem Mondttr. ret
»in ten Bin-tin ten Osstkem eher gegen tu
i endnng von Cents m Brtefmarten ver
1 andtvcn « Franets, Gent Fast Agt.,
sButtington ente, Daneben Ne .
« .
THE WWI WOWARU co»
——Sobbeks in —
Groceries und Früchten.
Svcumore Its-. Grund Island Fiel-.
Dom säh-Rossen
Deukscher Arzt
Arzt und Bund-Itzt des zi. Inn
cis-Hojviml.
Lfsice über Nachdenng Apothek
Eccud JOICUI- s I Niv
-..-.-- —-..—-.—.
« Neu küssan
-———Ti·—..
BAlklkY ä- GAICVBY
, Eigenth.
Die feinsten Liquöre, Weine und Tiger
ren. Lunch zu allen Tages
37 geilen.
·
» sow. Grand Island Route.
ST. J. & G. J. R’Y.
BEST AND QUICKEST LINE TO
St. Joseph
-AND—
Kansas City,
ALSO TO ALL POINTS
EAST and SOUTH.
DOUBLE DAILY SERYICE.
Chair Cars
ON NIGHT TRAINS,
Seats Free.
Ccnsnlt Agent, or write
S. M. ADSIT,
General Passenger Agent,
iosFPH MO
THE GOLDEN GATE
SALOON,
JOHN KUHLSEN
J. J.& B. J. ROGERS,
GEO. BARTENBACH.
Mo*i 'i -
tii«n ul u < ; . . ■»
rtwlv t ? «.:!>• i. .
, ^S » ■ • I * *
as it *ii 4 u i •* i • • !; •
mss ft: m * • j • < <>;.
tn;-. vi «--U-s • n ♦ •
--s 'i ).i r *
Doming nice u lor an * ; i»- • » > ■
Other Ms-called t«i-k i. j r. rhiiu-- « » »«•*.; * •
m»ly reeordsof cut and-d hi nij> 1 -i •• ?
pttpftred in a lnhorntor . l»ni the < i *i i r
i* not limited to such j<eri*.m«if « » , i#.«*
Oraphophmn* you can • am\ . «.< -i. ..
rvprodiK'C record* of the \t h» #<: a? - i;i/>i
Thiw H wn-tuntlv a w a ken* low :io ■•. and
It* charm i* ever fresh. The n j rodi u- ;.**,*
clear and brilliant.
Gra^iou^ftBcs ?2cc sow top e ^»"
>laltnf:u i awi tifidet tie* • *
amirlrr* «*r i n
Talking >!»•« hat*' M. • .V • t ■ Uii' vu*
ColumbiaPhonographCo.Dept 30
No. 720 722 Olive Street,
ST. LOUIS, MISSOURI.
New York. Paris, Chicago, St. I>ouis,
Philadelphia, Baltimore, Washing
ton, Buffalo. 34 33
, THE
I fe'\axri o. Machine Co.
L> HV1S Chicago.
'
Drop
Cabinet
Li': rly $22.85
Sterling 20.85 j
t 18.45 |
t iriAnrea
■■■> - '/CAPS
. . . iifeutV (i mmlsklon.
' ' . : 1 cpii r "(iJnjrH*
l ship A
■ ' i T-'O (lavitriil, in ^
1 it*j*i - Volni.t.
’ " ’ e
1 k& y
• ■ • ■ «■ ' s'Mt'lli-. ill . ' S- (ecd.
i.ii.c iM.r i rr ■ a-- Strictly up-to-date
: . ■ • • ’■>' '■ "1 ■ 1: t fi.t «line
I 'mi ll' . ■■ ! 1.1'!.; I.v Uiiec.1 ti l l Mit t
II- t: . -.n-.ii. : Con in till: v.i rkl.
I . ii »..ith .. ■ !n'" yard pit nr- ‘-clais
i,' 1 : ' iiapjor oor f|w(i; Si -vingMa
■ . ■ :• a, i !i t' Hi v. ; ad iii,out it,
| Bi.cUiOW vie ;-u.d a UiatliU-C ell : i.’X TliUL.
| The- r vis Machine Co., Chicago.
Turf-Exchange,
Saloon uuD StUarM)aIU.