A so Kur-kann Ins Liebesgram erhangte ch ein Willst lge r Mann un Miit Tilsit, stprenßen. Er hatte dreißtanen gehabt und wollte sich zum Ilerten Male verheirathen Ais ihm oder seine Braut erklärte, er sei ihr Wen alt, ging er in den Wald und entle dte sich. Zur Brandstisterin wurde eine Katze letzter Tage in Triest, l.lyrien Das dem dort ansässigen länder Professor Zonen gehorige er stürzte im Bibliothetzimmer eine brennende Petroleumlampe um, Zeis tltngen nnd Bücher fingen Feuer unds die sehr werthvolle Bibliothei wurde tros aller Loschversuche ein Ran der Flammen Gestohlen wurde der Leichis nam des heiligen Antonius aus der Kirche Dell Arcella in Padua, Itais lieu. Mit dem eindalsaaurten C«eiel1narn E locken zugleich die reichen Opfer-ge-; le verschwunden. Am nächstens gen fand man die Reliquie mit M bedeckt in einem benachbartenj Walde, jedoch ohne die goldgesticktenj nnd mit Perlen benohten Gewänder. s Der Klerue und die Bevolternng hol ten in feierlicher Prozession die Ge-! deine des Heiligen zurück «Tiichtige Biertrinter sinij den hier dauernde Beschäftigung » steht am Fenster einer Gastwirthschasts in Nürnberg, Bayern, zu lesen. Die ser Aufforderung vermeinte jiingsthins ein derart »Arbeiteloser« nachkommen zusollen, und fand denn auch richtig-; .Beschiistignng." Um Bezahlung er-; sucht, verweigerte er s ie, indem er sich « aus die obige Offerte bezog. Eine Ver- E ständigung konnte nicht erzielt werden, j nnd der Arbeitgeberq setzte den Bei » schüttignngsuchendew schließlich an die s fusche Luft I Eine Quittung iiber eines Tracht Prügel hat ein Berliner; Schneider in eine Zeitung einriickens lassen. Die Anzeige lautet: »Ich erkläre hiermit den Grobsctnniedegeseli J ten Karl X. sur einen vollgiltigen J Ehrenmann und nehme die ausgestoßei j nen ehrenriihrigen Beleidigungen ren- « mitthig zurück. Herr Karl X. hat mich schon sür die Verleumdung gehauen,z oder dem Herrn Schiedsmann verspro chen, er will es nicht wieder thun, ; wenn ich ihn als Ehrenmann in die: Zeitung setze und einen Thaler in die Armenlasse zahleJ - Durch einen schlauen Coin4 gelang es der Binninghamer Polizei, in eine als Spielhaus benutzte und gegen unliebsame Störungen wohlbe wachte Taverne in Labhwood unbean standet einzudringen. Die Polizei miethete nämlich einen Leichenwugen nnd eine Karosse sür die »Mit-tragen den» und fuhr-, wie eine simple Trauers äesellschast vor der Taberne vor. Die hiir dersele wurde den als »Leid tragenden-« sungirenden Polizeibeam ten unbeanstandet geöffnet, so daß die selben bie Spieler überraschen und die Wiss delioti mit Beschlag belegen konnten. Ein überaus seltener Fall hat sich jüngst der »Franls. Ztg." zu folge aus der Station Ssenkowo, Nuß luub, ereignet. Ein Arbeiter, der mit Ver Anbringung eines Telegraphen krabtes aus einem Telegraphenpsosten beschäftigt war, stürzte plötzlich, vom Blitz getroffen, tobt herab. Der Kör per des Verungliickten wies 19 Brand wunden aus. Am Augenblicke des Todes des Arbeiters war der Himmel über Ssenkowo überaus rein und klar m keine Spur eines Gewitters zu bemerken. Nach allen Richtungen hin telegraphisch angestellte Erhebun gen ergaben, daß um jene Zeit in Wladimir, das heißt 107 Weist von Ssentowo, ein sehr heftiges Gewitter niedergegangen war. Zwei Mkllltvnen Wculkäset behufs Bernichtung sammelten jüngst binnen kurzer Zeit die Schultinder in Godelsburg, Oesterreich. Der dortige Ober-lehret- Sladeczel hatte die Kinder aufgefordert, von den gefräßigen Thie ren so viele als mög ich zu sammeln nnd ilsrn abzuliefern. Für jedes Kilo Mailiiser sollten sie drei Kreuzer er halten, und den Gesammterlös wollte er zu einem lustigen Ausslnge mit sämmtlichen Kindern verwenden. Die Uneisernng hatte den erwähnten Er folg, und bei dem Aussiuqe ergötzten sich die Kinder, nachdem sic reichlich bewirthet worden waren, bei Musik tu Spiel und Tanz. Die gründliche Mailiiserlese aber bewirkte, daß Go Ielsbnrg verltiiltnißtnäßig nur wenig stehe von dem gefiirchteten Insekt zu - leiden hatte. Opfer ihrerEitelleit wurde He einzige lsjiihrige Tochter eines —«V-thnbeatnten in Schoneberg bei Ber lin. Sie glaubte ihrem Verlobten bes ser zu gesellen, wenn sie möglichst kleine Füße hätte, nnd trug seit einiger » Zeit die denkbar engsten Stiefel, in e sie die Füße förmlich hineinzwin « . mußte. Nach einigen Wochen zeig K sich an beiden Füßen blutmnlmti nnd mit grausele Streifen Stellen, nnd außerdem We das junge Mädchen beim . treten destige Stiche Der zu . gezogene Arzt erklärte, daß W in Folge der fortgesetzten » z dont Brand ergriffen nJendde unverzüglich eine Arn « « los rasen-nisten werden müsse. « noch nor Währung derselben M Wwigewchen etm « DieMeecasPilgerfahrt des Zahres 1894, die, wie alljährlich, anfende von Pilgern aus allen Län dern des Jdlam nach dein beriihinten Bsnllfahrtsort zog, hat nnter fehr giins ftigen Umständen ihr Ende erreicht. Sei es dank der kräftigen nnd umsich tigen Quarantiineleitung in Tor nnd in Snez, fei es danl dem gnten Ge inndheitsznstande der indischen Pilger, kurz, in diesem Jahr lief die ganze Volkerwanderung ohne Seuche nnd ohne das Dahinicheiden allzu vieler Opfer ab; 20 Schiffe, worunter 9 egyptische, s tiitlifche und 3 öfter reichifche, brachten t4,561 Pilger nach Snez. Diese ganze Menschenmenge hatte eine Quarantane von drei Tagen n Tor durchzumachem 46 starben in Tor und einer bei der Ankunft in Sue;. In der Woche vom li. zum 18. August fand in iiairo der feierliche zEnipiang der zurückkehrenden Theile zdes heiligen Teppichd tMahmaU statt. lBei dieser Gelegenheit hatte wiederum kder Christ Nubar Pafcha als erster ZWiirdenträgey in Abwesenheit des ZKhediveA den feierlichen Empfang zu ileiten und den Teppich an der Szike inon egyptifchen Truppen auf die o .schee der Citadelle zn bringen, wo die ers Kultudstück des Jelann von engli Efchen Reginientem behütet, wohl ge Zborgen fein wird. f Die linke Hand abgehalten Zhat sich vor Kurzem ein Handelsmann l in Berlin· Er brachte Kalbdiopfe nach xHanfe und ging damit in den Keller, Zum sie zu sei-kleinem Als er nach Ver ,lanf einer halben Stunde nicht wieder Ein die Wohnung zuriickgekehrt war, E begab sich feine Frau nach dem Keller, kroo fie ihren Mann in einer großen lBlutlache am Fußboden liegend fand EDeni Unglücklichen war ein Kalb-Blon Ibeiin Versuch, ihn mit einein scharfen zBeile zu zerlleinern, aus dein Haullotz Jabgeglitten, und das Beil hatte die ilinle Hand derart getroffen, daß die Efelbe bis zum Handgelenl völlig vom jArrn getrennt wurde. Nachdem dem zbedauernswerthen Mann von einein k schleunigst hinzugeholten Arzt ein Ver Hband angelegt worden war, erfolgte E feine Ueberfiihrung nach der Charite. Das Korsett hat bekanntlich in ; Folge der engen Einschniirung innerer ;Lrgane schon zahlreiche Opfer unter Eder Damenwelt gefordert. Darum Tmnß es, so schreibt man, den Chro Jnisten mit besonderer Freude erfüllen, seines Falles zu erwähnen, in dem es · zum Lebensretter geworden ist. Dieser Tage wurde nämlich in der Pragerstraße zin Dresden ein junge-s Mädchen von keiner Droschle zu Boden gerissen und Tiiberfahren, so daß ihtn beide Räder quer über den Leib gingen. Aber siehe da, welch’ Wunder-! Das Mädchen krichtete sich wieder lerzengerade aus · und konnte mit gesunden Gliedern nach Hause gehen. Ein starkes Korsett hatte dein Körper gegen den schweren Druck des Wagens Schutz gewahrt. Opfer eines Bubenstrei ches wurde dieser Tage die Gattin eines Fabrilbesitzers in Bechern, West falen. Bei einem Ausgange theilten ihr zwei Arbeiter mit, daß ihr Gotte in der Fabrik in das Getriebe der Räder gekommen sei und sich beide Beine abgequetscht habe. Jnschrecb licher Aufregung eilte die Frau nach Hause, wo ihr Gemahl ihr wohl und munter entgegentrat. Die Aermste aber brach in Folge des erlittenen Schreckens ohnmilchtig zusammen und kam erst nach langen Bemühungen wieder zum Bewußtsein Man glaubt an einen Ratt-each ausgeführt von zwei Arbeitern, welche kurze Zeit vor her aus der Fabrik entlassen worden waren. Zu eigenem Schaden ge rieth ein »-Svaß" neulich einem Geschäftsmanne in München. Er ver abreichte in einer Wirthichast einem !Beiannten, der die Gewohnheit hatte, Eseden um Cigarren anzugehen, eine sogenannte Naletencigarre unter der Bedingung, er müsse sie sofort rauchen. Der Ahnungelose hatte die Cigarre bei nahe zur Haler getaucht, als sie plötz lich los-ging und dem Spenden der sich in demselben Augenblick dem Rancher zuwandte, in’s Gesicht ging, ihm ziem lich schmerzhaste Brandwunden verur sachend. Der— also Verletzte mußte obendrein noch von den anderen Gästen ob seines »Witzes" derbe Vorwürfe hören. EinesiinssacheHinrlchtnng fand vor einigen Tagen in Batna, Algier, statt. Es handelte sich um Räuber-, welche Nachts aus einer ein samen Form Mann, Frau und Kinder ermordeten und das aus plünderten. Es wird übrigens erichtet, daß die Strenge der Gerichte in der letzten Zeit ein Nachlassen der Verbrechen in Algier bewirkt habe. Namentlich ab schreckend wirke die Todessirase der Enthauptungz die niuhammedanischen Einwohner surchten nämlich in diesem Falle siir ihre Seligkeit, da der Pro phet sie nicht mehr an den Haaren zu sich in den Himmel ziehen konne. Scheusal in Menschenge stalt ist eine Frau Needle in Mel bonrne, Australien. Das bereits übel belemnundete Frauenzimmer war eines Bergistungeversnche iibersiihrt worden, und dei der Untersuchung kam zur Spruch-, daß ichs-v srüber Personen die mit ihr Verkehr gepflogen hatten. rasch gestorben seien. Es stellte sich heraus, daß das Weib ihre Liebhaber, Essen sie ihrer überdrüssig war, durch eint tödtete; ihren Mann sowie ihre beiden Tochter schasste sie eben stallse M Gift eine der Wett. — Inland. Der »Kornkönig« von Heut-h County, Kn» wird Col. Caseb ge nannt Derselbe besitzt 1560 Acker-, von denen er 62,400 anhels erntete. staunt eine Stunde nach ihrer Hochzeit wurden Mr. nnd Mist-. J· C. Fetter bei Eben, Q» von einem Zug der WabashsEisenbahn getodtet. Von einem Alligator an ge bi s sen wurde ein Pferd in Teiln hassee, Fla» fast unter den Augen sei nes Besitzers. Die Verletzungen deo armen "Thieree, dem mehrere Pfund Fleisch aus dem Schenkel gerissen wur den, waren furchtbare V o n sei nent ltzjiihrigen Sohne erschoffen wurde in der Nähe von Et. Joseph- Mo» ein wohl habendcr Former, der in betrunleriern Zustande nach Hause lam, Frau und Kinder prügelte und schließlich mich den Sohn, der ihm Vorstellungen machte, angriff. Für einen schweren Rad fahrer stellt zur Zeit ein Fabrikant in Cincinnati ein Zweirad per, das weder biegen noch brechen soll. Der Vesicller ist ein gewisser I. W »Grimes, welcher-, trotzdem er erst 25 ? Jahre alt ist, schon 444 Pfund Körper l - Gefängnisse « gewicht besitzt. Drillinge im Gefängniß von Alleghenn Eounty, Pa» gebar die ser Tage eine Frau, die sich dort in Untersuchung-Mast befindet. Die drei kleinen Wesen starben jedoch schon wenige Stunden nach der Geburt. Der Fall dürfte wohl in den Annalen der dieses Landes einzig ; dastehen. Der Nachtausseher derPhila ’k delphiaer Postosfiee, Sohn Brett-m ist ; nun seit 50 Jahren im Dienste Onkel sSaine. Er hat unter 17 Postmeistern gearbeitet und fah die Osfice anwachsen kvon ursprünglich 40 Angestellten aus s t ; jetzt 1500. Der 79jiihrige Greis arbei stet jetzt noch lo Stunden nächtlich in 363 Nächten des Johree. , Auf seltsame Weise vorn i Tod e e teilt wurde ein sungerRad Zsahreiz Walter Walling von Kendalk 1 ville, Ind. Beim Jahren in der Dun ; lelheit tollidirte er ntit einem Bnggy. Z Der Handgriff des Bieyele wurde Izuriickgestoßen nnd drang dem jungen -Mann in den Leib, sast augenblicklich den Tod herbeiführend. « Nie inia Theater gegan igen ist ein alter Herr in Phiiadels i phia, Namens Richard Bank-. Als Kind hatte er einmal seinem Vater versprechen müssen, nie ohne dessen Erlaubniß in’s Theater zu gehen. z Ter Vater starb plötzlich, ohne die Er ; lanbniß gegeben zu haben und der Sohn ; ist dem Versprechen treu geblieben. i Drei richtige Augen hat eine « Katze, welche sich im Besitz der Familie ! Zenkins in Leeeville, O» befindet. i « ad Thier ist erst ein Jahr altnnd fast T täglich kommen Leute, um sich dasselbe anzusehen. Zwei Augen liegen normal, das dritte ist hinter dem linken Ohr-. Mit allen dreien kann die Katze ’sehen. Den dortigen Mäusen geht es schlecht. Nach Schnaps gerochen haben neulich die Jnsassen des Staatsgesiingi nisses in Belsast, Me., in ganz bedenk licher Weise. Man hatte eine Quanti tät lonfiszirten Schnapses nach einein leeren Zimmer des Stadtgesiingnisses ., gebracht und ein Gesangener erfuhr darum. Die Tisziplin muß dort nicht berühmt sein« denn bald daraus wußten alle Gefangenen nm die Sache nnd setzten das Konfiskatiangwert fort, aber Mit-»sich- . »s- - . - ulll ch Æcll llyllc einen chnt Gel d gereist ist ein lsjähriger Junge, Namens A. Vincent von New York, der neulich mit einem von Jana kommenden Tampser in Philadel hia anlangte. Vincent hat NewY var zwei Jahren verlassen und führt schrift liche Zeugnisse mit sich, welche bewei sen, daß er die große Reise wirklich ge macht hat. Er ist ein starker, gesund aussehender junger Mensch geworden, doch war er bei seiner Ankunft gänzlich ab erissen, so daß der menschenfreund li e Kapitiin des Dampsers bei Lewes, Del» einen Matrosen an’6 Land schickte, um Schuhe und einen Anzug für den jungen Weltteisenden zu kau - sen. Dieser nahm, sobald der Damp ser von den Zollbeamten sreigegeben war, den ersten Bahnzug nach New York. Wie im Blitz verheirathet hat sich zu Ansang des Jahres ein ge wisser Hardy in Broollym N. Y Ald er damals gegen Abend etwas an ehettert in einer der Hauptstraßen spazieren ging, machte er vor. einem Schausenster die Bekanntschaft einer Dame mit schelmischem Lächeln, welche sich ihm als Fräulein Farrell vorstellte und in die er sich schnurstracks ver liebte, daß er schon 27 Minuten später mit ihr var einen Pastor trat und sich trauen ließ. Das Entsetzen der Ver wandten Hardhs, sowie sein eigenes, nachdem der erste tsiebedrausch vor über, war kein geringes, indeß, was thun? Schließlich wurde der Lebens wandel der Gattin ein so merkwür diger, daß man ernstlich begann, ihrem Bot-leben natizusorschen Es stellte sich denn anrh herand,»daß Frau Hard bereite verheirathet gewesen und da ihr erster Gurte nach atn Leben, woraus beide Gatten in ruht-endet- Einigkeit eine Scheidungeilage gegen die hei rathdlnstige Frau anstrengten» Ziwei seltene Beiträge zur Ul odolchronik lieferten neulich die Lokalberi te aus St. Louis, Mo. War da im e ten Falle ein 60iiil1tiger Sohn der »grünen Insel« schwer bezecht nach ause gekommen, hatte seine remon trirende Eyebiilfte verjagt nnd ausgefperrt und den Schlüffel wegge :legt. Als Pat später weiteren Durst j verspürte und zur Befriedigung dessel »den wieder fort wallte, fand er jedoch in feinem Dusel den Thürfchliiffel . nicht mehr. So band er denn drei Bett tücher aneinander und versuchte, an diefer .Notl)leine« die drei Stockwerle ded Hauses herabzuklirnmen. Erst ging Alles gut, aber als Pat noch etwa 25 Fuß vom Boden entfernt war, riß das Seil und der alte Säufer erlitt beim Fallen einen bedenllichen Beinbruch.-— Keinen so tragischen Ausgang hatte das Abenteuer eines dortigen Winkel advolaten Namens Stettin Befagter Herr war in bereits besiiufter Stirn mung mit einem Unter dein Spin narnen »Humpty Dumpnf bekannten Individuum zufammen, als ihn platz lich ein Schnapslrampf befiel. Stortg sank vor den Augen «.Humptye« zu Boden, wiederholt »dr—inl, dr—inl» ächzend. «.Humpty,« der etwas fchweri nötig ist, glaubte, fein Freund wolle Tinte (inl), um sein Testament zu machen, verschafft-: sich einen Krug der fchwnrzen Flüssigkeit und ging dann auf die Suche nach Feder und Papier. Der biedere Rechtsgelehrte leerte inzwischen den Krug, in welchem er eine gute Statiung vermuthete, bis zur Hälfte und bat ed feinem starken Magen zu danken, daß die Wirkung der schwarzen Fluth mit Hilfe des Arztes erfolgreich bekämpft werden konnte. Stortd soll vorläufig für Whieiy und Tinte wenig mehr übrig haben Uen nahenden Wahnsinn gefühlt l«at ein lsieschiiftsntann in Albann, N. JU» dersich kirrtlich daselbst beim Armeninittcltotmeldete. Er er klarte dem Beamten, er besiirchte, bin nen Kurzem dem Jrrsinn zu verfallen und in diesem Zustande Weib ttnd Kind nnd sit-i selbst ein Leid antutlsun Ter Beamte-, dem die Aue-einander sebnngen des Tisiaetnce glaubhaft er schienen, schickte nich Zwei «:ller;tcn, welche, nasii eingehender Untersuchung, die brdrelklitizen Symptom erkannten und die lieberiuhrnng des maulen nach der Irrenanitalt veranlaßten Vorher jedoch wurde die atinungelose Familie des-I lingiiieilitiien vertan-rich tigt nnd der Abschied war cin herz zerreisgenden Schon ans dein Wege nach der Anstalt bekam der Kranke einen heftigen Tolsirerlztskotkfttll. Seltsam lautet der letzte Wille eine«363echen, der kürzlich in Ehicago and Kummer iibcr die Untrette seiner Braut sich ertranlt hat: .. . . .Meirern Vater in der alten Heimath hinter-lasse ich 8200, meiner ehemaligen Braut dieselbe Stimme. Jch wiinirhcy daß das mir gehörige Grundstück sofort Verkaust und aus dein Erle mir das schonste Begräbnisz, das nttr irgendwie möglich ist, gegeben wird. Ich will einen kostbaren Sarg. Meine Leiche soll nach der katholischen Kirche ebkacht werden. Mein Grab ioll mit aternen and Lichtern geschmückt wehen. Die Mädchen sollen tnn das Grab tan en nndsingem Musik und Bier sol hierbei nicht fehlen. Ich will ein schönes Denkmal, das 8500 kosten must. Ich bitte tttn die Ausführung dieses lebten Willend.« Don Pio Piea der letzte und einer der ersten mexiianischen Gottver nettre von Calisornien, starb nettlich in Los Angelee itn Alter von 94 Jah ren. Pieo nahm an all den Revolutio nen nnd Gegenreooltttionen, welche in ,Caltsornien autbrachetn regen AntheiL Sein Geburtsort ist San Gabriel nnd als Knabe sungirte er in der alten Mission beim Gottesdienst als Mini strant. In seinen alten Tagen ging ed ihm ziemlich schlecht; seine großen Ranches nnd Heerden wurden ihm ge nommen, nnd er brachte den Nest sei nes Lebens, meist schlafend, irn ne eines Freundes zu. Er hatte annt tnebr einen Dollar Werth persönlichen Eigenthums. BanseineniHnndangeschafs s en wurde ein Jäger in der Nähe von New Orleane. Der Jäger, welcher einen Vogel geschossen hatte, stellte seine Flinte an einen Zaun und schickte sich an, hinuberzuileitern, um das Benieftiick zu holen. Der Hund wollte ebenfalls hinüber, und beim Springen latn er mit einein Fuß an den Drücker, so daß sich das Gewehr entlad. Die Ladung drang in die linke Seite des Mannes-, in der Nähe des Herzens. Da der Hund, volt Schrecken, davon gelauien war, dauerte es einige Zeit, bis man den unglücklichen Jäger, des sen Wunden geiahrliche sind, auffand. Ihren Raub unter einem Ei rche n s i h versteckt hat kürzlich ein diebischea Dienstmädchen in Baltii more, Md. Die Diebin, welche mäh rend einer Abwesenheit ihrer Herrschaft mit zwei Tiainantarmbiindern nnd anderem Schmuck im Werth von 8175 verschwunden war, wurde bald ermit telt und man sand das geitohlene Gut in einem Handschuh an dein bezeich neten Orte Olne Dankbarkeit hat ein P f l a si e rer deutscher-, Herlunit, der kürzlich in St. Lunis-, Ma» starb, der Stadt 8200 nenne-ihn dafür-, daß ihm ununterbrochen seit 25 Jahren Be ehiiitigitns im stitbtiichen Straßen ·ntiien:te gewährt worden Ein solcher Uecm it wohl nach lau-n dagewesen. IV ag greßte der Anerbieten ZWaS Alle haben sollten, wird Allen zu erlangen ermöglicht Eskk Umste- der grasen Gott-bischen Weisung-Luna in E M MIMM prächtig-it Sande Flammen-stellt tx w Va- deutsche Hatt-. —Cine MusieriAnM Ein großes Wert, welches die Leser sast umsonst bekommen können. «Die Geschichte der Columbischen Welt-Ausstellung von 1893 bildet einen Theil der Weltgeschichtr. Sie war eine Zusammenlunst der Völker und die dort geheimen Scenen waren wunderbar-. Dieselben sollten von Jedermann in Erinnerung behalten werden, nicht blos ihrer Schönheit wegen, sondern auch alt belehrend; sie erfreuen und belehren sowohl den eingeborenen Unierilanetz wie auch den anderen Unter-ihnen der noch mit Liebe am » Alten Vaterlande hängt. Diese Bilder erzählen von der Zeit, wo sich die Völker der Erde dir Bruderhand reichten nnd zeigen die ganze Pracht der Ansstellung. Diese denk würdigen Scenen sind sent zum ersten Male in einem III-Instit Butt zu erlangen, trotzdem eine Masse von Hesten erschienen, und ed enthält allgemeine Ansichten der Columdischen Welt-Ansstellung, der prächtigen Gebäude und schönen Aussichten, herrlichen Ausstellungs-Gegenstättde, der großen Kunstwerke, sowie die seltsamen und luriosen Dinge der Ansstellung und Plaisance, welche dein Auge buchstäblich vorgesührt werden, in innmugtlelluna und Mit-way plailanre - .. , , . - Eines der großen VerlngShänser hat soeben nntct obigem Titel ein Buch der Weltausstellung von Am Seiten hemnsgcgrdui, welches in der Ausführung und Vollkommenheit alles, was bis sent erschienen so weit nbermiit, daß kein Vergleich angestellt werden kann. Tie Ansichten sind wundes-how Kunstwerke und die Be schreibung ansprechend nnd inteecssant. Die Bedingunng unter denen unsere Leser diese-J Brachtwerl erhalten tön nrn, find in einer diesbezüglichen Anzcige an anderer Stell- dieses Lilatteg zu fin den« Benutzt diese Getegentgeitl Das Deutsch Ameri kankfche Kochbuch. -- Ein neues Kochbnch, welches be sonders für den Gebrauch der deutsch Amerika-ver bearbeitet ist, welches alle Arten Kochkünste enthält, Deutsch und Ameritanifckk Verschiedene Rezepte und häusliche Medikameute. 888 Seiten sz bei C. Illustriert, -Dauerhaft eingebunden in wafchbarem grünen Oeltuch. Relall Preis sub EDieses Rathssaal gehen mir frei Jedem, der uns einen neuen Abonuenten für den »Auzeiger und Hei-oth« entsendet (an ein Jahr im Voraus bezahlt). Ebenso erhält jeder Abt-unent, der auf ein Jahr im Voraus bezahlt und 50 Cents ertra, das Aochbuch als Prämie. Macht Euch diese Gelegenheit zu Nahm : Its dritter Teil ntsm Mem tat gemindert-unweit gesch. ich-am »Als-unint- Linie-kaste« erwei- w vku : Ä l « Wmerika,· F Prof. I-- TTL ·CI-.1t,1t Pr os. lFL TU. Insu 1k Mit 201 Abbildungen Im Ten, M Karten u 20 Tafeln in chan t in mut» um JH Kiefern-users xu in JU Cis oder in must-on arm-w - » « Ho Hm Votlmänmq liegen n! derselben reimen »Du-dumm uzx nor »Ist-»tr- : ·l- .- i« . — . . Jtidowch gebunden 4Doliaks. »Mit-« von dunsubm J usw «1 Fu » x..i - « , « .’ · Der nächste Band Ivnd »Gut-ps« kumalcm, wi.j·3«i·:-ss »Nun-um« on- Hinz-; Wut s.:«s-..l,:-. «: suifülstltqt Ins-»Im ins-usin- « Verlag Its Yibliogtapyischen Instituts in Leipzig und er York. VI .,4