Grand Island Anzeiger und Herold. (Grand Island, Nebraska) 1893-1901, February 16, 1894, Page 6, Image 6

Below is the OCR text representation for this newspapers page. It is also available as plain text as well as XML.

    Eine Tochter-des Sfdm
M uy dei- zmzinsqku dem-net m
Ie. Regen-berg.
i -------
i t. Kap itel.
In dem sitt-französischen Seebade
Terachon neigte ft im Spätsommer
1888 die «Saison« ereito ihrem Ende
zit. Der icchsnndfünfzig Kilometer in
siidtvestlicher Richtung von Bordeaux
entfernte Ort liegt überaus idyllisch
und malerisch in einem ausgedehnten
Kiefernwalde an einem mehrere Meilen
im Umfang haltendcn Strandsee, in
dem die berühmten Austern von Arcachon
gezüchtet werden. Dieser See war einst
ein Meerbusen, hängt aber gegenwärtig
mit dem von der Stadt aus nicht sicht
baren Meere nur noch durch einen schma
len Kanal zusammen.
Arcachon ist seit 1855 erst als Bade
srt in Ausnahme gekommen, hat aber
wegen seiner reizenden Lage und seines
angenehmen Klimas Biarritz fast über
fliigelt und wird alljährlich von gegen
Zunderttausend Fremden, durchweg
ranzosen und Spaniern, besucht.
Man hört dort vorwiegend diese beiden
Sprachen, deren die Landbevölkerung in
diesen Grenzbezirten so weit mächtig ist,
um sich in jeder von beiden verständigen
zu können.
Hinter der Stadt steigt der Dirnen
wald ziemlich steil an, aus dessen halber
Höhe sich das in maurischent Stil ge
haltene Kasina der Bereinignngspunkt
aller Kurgijste und Touristen, erhebt
Aus der ausgedehnten Terrasse vor dein
Gebäude herrschte an dem prächtigen
Abend, der aus einen heißen Tag gefolgt
war, reges Leben. Die Sonne war
bereits hinter dem Kap Ferret, wie das
Westende der Diinen des Arcachow
beckens genannt wird, verschwunden
Der Seewind erhob sich nnd die mad
tigen Kiefern des Dünenwaldeo ächzten
unter den Stößen, die vom Atlantischen
Ozean kamen und vor denen die Fischer
nachen auf dem See wie Müden zum
Ankerplatze von La Teste, das wie
Arcachdu Bahnstation ist, hinflogen.
Viele Fremde bewunderten die herr
liche Aussicht auf die Stadt, deren Hau
ser zum großen Theil in reisender Un
ordnung in den Wald hinein gebaut
sind, nnd über den Strandfee. Andere
standen vor dem aupteingangc des be
reits in hellem Li terglanze strahlenden
Kasinos, in dem für diesen Abend ein
Tanzvergnügen angekiindigt war, nnd
musterten die in Balltoilette ankommen
den Damen.
Zu diesen Neugierigen gehörte auch
eine Gruppe elegant getleideter Herren,
die sich in spanischer Sprache unterhiel
ten. Einer von ihnen äußerte gerade
zu dem neben ihm Stehenden: »Ich
wette, daß die schöne Marqnesa v.
Arauda heute Abend nicht erscheinen
wird. Ihr Herr Gemahl hat sie daheim
gelagen und sitze selbst im Speisesaal
am cartetische, wo er meist zu unsinnig
hohen Einsätzen spielt.«
»Rosen er mit seinen Damen in
einem asthofe P« fragte ein Anderer.
»Nein; der Marqued hat ein sehr
hübsches und geräumiges Laudhaus ge
miethet. das ziemlich weit draußen an
der durch den Wald führenden Straße
liegt. Es heißt ,Villa Jmmergrün«.
weil das Gebäude bis zur Höhe des
ersten Stockwertes ganz von diesen
Schlingpflanzen umwuchert ist-«
»Triisten Sie sich also,« bemerkte ein
anderes Mitglied der Gesellschaft spot
tend zu dem zweiten Sprecher. »wenn
Sie heute Abend die unvergleichliche
Delores nicht erblicken werden«
»Das wird mir nicht schwer sallen.«
meinte der Angeredete achselzuckend.
»Diese brünette Juno ist nicht nach
meinem Geschmack-Mir gefallen nur
zarte Blondinen.«
·Vielleicht gefallen Ihnen aber auch
die Millionen der schönen Frau. Sie
wird eine glänzende Partie sein, wenn
sie einmal erst Wittwe ist-«
»Aranda hat sicherlich noch durchaus
keine Lust, sie dazu Zu machen. wenn er
wohl auch nicht uiehr allzinveit von dein
sechzigsten Jahre entfernt sein mag und
in der letzten Zeit sehr stark gealtert ist
Uebrigens wird nach seinem Ableben
natürlich Sennoriia Beatri3, seine Toch
ter erster Ehe, die Erbiu seines- Besitzes-D
und daß die Marguesa personlicheö Ber
nitigen besitzt, glaube ich nicht. Wenn
das aber auch der Fall ware, so konnte
mich das immer noch nicht veranlassen, .
ihr den Hof zu machen. Uebrigens ist
die Stelle auch bereite- besetzt.«
»Jn Barcclona allerdings durch den
Grasen v. vSau Migncl, der dort die
schöne Doldcm ja immer umschwärmt,
aber hier in Arcachon ·.-"«
»Doch, die Tatue hat auch hier einen
Verehrer. Ich habe ihn schon ein paar
inal gesehen, wie er draußen an der
Ban Ininiergsriiu Feusterparaden
machte. Augenblicklich dagegen sitzt er
dein Marques ain Spieltische gegenüber
und uiinint ihm das Geld ab.«
«Wer ist denn aber dieser so äußerst
praktische Anbeteiy bei dem das Sprich
wort: ,Gliick im Spiel, Unglück in
der Liebe« durchaus nicht zuzutresfen
scheint ?«
.Nun, eine hervoera endeErobetnng
hat die Marquesa an igm gerade nicht
gemacht, aber sie «cheini ohne einen Konr
macher nicht seiten zu können. Er
heißt Lasnente und ist ans Malerin-—
web er sonst ist« weiß ichnichn viellei t
Mut-let oder Börsenspekulane r
W M wie es scheint, mag Ich
use-h . daß Sau Mignel ui is
m der Lautner-en zu Ohren kommt,
die et ihm m t. Der gute Graf »
Im in - se- eiecss spit- z«
W, sue tue tiefe -
«- W Er iou
ks ·- » «
» q
. ,.-.(
— - i
s i« ,
·
Miene Posten als erlliirtet Seladon der
rat-as verdrängeu will so wird er
sichern einer ganzen Schneidigkeit weh
Ien, davon bin ich überzeugt. «
.Dae wäre in der That ein ganz
hübsches Intermezzo-doch es wird
hier draußen kühl; sollen wir nicht hin
eingehen und ein kleines Baeearat ina
en P«
Der Vorschlag fand beisälli e Unf
nahme nnd die jungen Stutzer schritten
I setzt dem Eingange des zkasinos zu.
Ihre ganze Unterhaltung war so laut
geführt worden, daß ein Herr, der einige
Schritte von ihnen entfernt stand, zum
unsreiwilligen Ziihörer derselben gewor
’ den war. Was er vernahm, hatte sicht
lich seinen lebhaften llnwillen erregt,
denn er runzelte mehrmals die Stirn
s und war nahe daran gewesen, ans den
nptredner zuzutreten, nur ihn sur
seine leichtsertigen Redensarten zur
jRechenschaft zu ziehen Er kannte ja
;dic Personen, von denen die Rede ge
swesen war, und es empörte ihn,
hören, in welcher Weise diese männlichen
Klatschbasen iiber sie sprachen. Nur
um Aufsehen zu vermeiden, hatte er
aber doch an sich gehalten.
Anrelio Bisearos war der einzige
Sohn eines reichen Rheders aus Bar
eelona, wo er mit dem vorhin erwähnten
Lasuente zusammen die Unterrichtsan
stalten besucht hatte Der Vater hatte
natürlich gewünscht, daß sein Sohn
dereinst sein Geschäft sortsiihre, aber
dieser erstrebte schon als sinave nichts
sehnlichee, alo Maler zu werden und
legte auch eine solche Begabung an den
Tag, daß der alte Bisearoo ihm auf
das ernste Zureden von Kunstverständii
gen den Wilben that. So durfte er
denn, nachdem er die Madrider Aka
demie besucht hatte, sich in Paris nnd
in Italien weiter zum Künstler ane
bilden und konnte hierauf noch einige
größere Kunstreisen machen, nm die
bedeutendsten Gallerien und Ateliers
des Jn- und Auslandes kennen zu
lernen. Kaum war er heiingekehrt. so
hatte er den Vater verloren, dem die
Mutter bereits vorangegangen war;
nachdem er das väterliche Geschäft in
Bat-celona verkauft, hatte er abwechselnd
dort und in Paris gelebt, wo seine
Schopfungen schon wiederholt im »Za
lon« verdiente-s Aussehen erregt hatten.
Ein Zufall hatte ihn in diesem Som
mer nach Areachon geführt, tvo er sich
nur einige Wochen erholen und unter
halten, vielleicht auch einige Stizzen
machen wollte, bis er sich plötzlich in
anderer Weise gefesselt fühlte.
An einem Abend, an dem ini Kasino
getanzt wurde, war er durch einen ge
meinschaftlichen Bekannten dem Mar
ques v. Aranda nnd seinen Damen bor
gestellt worden. Die Marquesa hatte
den ihr bis dahin ganz unbekannten
Maler in äußerst liebend-würdiger Weise
empfangen, aber Biscaroa hatte dessen
kaum geachtet, weil ihre Stiestochter
Beatriz einen überaus lebhaften Ein
druck ans sein Künstlerherz machte.
Diese holde Blondine mit den getnlith
vollen blauen Augen bildete einen auf
sallenden Gegensatz zu der leidenschafts«
lichen Stiefmutter mit dem üppigem
blauschwarzen Haar und den Blicken,
ans denen die ganze Gluth ihrer Rasse
leuchtete. Er hatte, um nicht zubring
lich zu erscheinen, nur zweimalmit Bea
triz tanzen dürfen, allein dann war er
noch ihr Begleiter gewesen, als sie auf
einem Balkon frische Lust schöpfen
wollte, nnd hatte dort eine unvergeßi
liche Viertelstunde mit ihr verplaudert.
Sie kannte mehrere von seinen Bildern,
zeigte lebhaftes Interesse sitr seine
Kunst, und er siihlte in diesen nur zu
schnell noriibereilenden Augenblicken,
daß er nur an ihrer Seite das Glück
seines Lebens zn finden vermöge. Anre
lio war kein eingebildeter Gea, aber
dennoch glaubte er aus einigen Beob
achtungen schließen zu dürfen, daß auch
er diesem lieblichen Wesen nicht eine
gleichgiltige Ballbekanntschast geblieben
sei, und daß er hoffen dürfe, ihre Gunst
zu erringen. Er hatte seitdem die Da
men noch einige Male getroffen, aber
stets in größerer Gesellschaft, so daß es
leider unmöglich gewesen war, mit Bea
teiz auch nur ein paar Worte allein zu
sprechen.
Vorhin nun hatte er mit anhören
müssen, daß man über ihre Stiefmutter
in einer Weise sprach, die immerhin ver
muthen ließ, daß der Ruf der schönen
Frau kein über allen Zweifel erhabener
sei. Der Gedanke war ihm peinlich»
die holde, unschuldige Beatriz in der;
Gesellschaft und Obhut einer Mutter zu »
wissen, die zu solchen Gerüchten den An- s
las; bot.
Und doch —— was bewies denn iin
Grunde ein derartiger silatschP Tie
Marquesa war es sicherlich gewöhnt, «
von allen Seiten Huldigungen zu ern
Psangen Wenn sie dein Einen dasiir
mit etwas sreundlichereni Lächeln dankte,
als dem Anderen, so wurde diesem jene «
Gunst mißgdnnt, und die Neider rach
ten sich dadurch, daß sie allerlei boehaF
tes Gerede über die Tarne verbreiteten.
Den Grafen v. Sein Miguel kannte
Aurelia nicht, aber Lasueute, der sich
mit der Gunst der Martiwsa brüsten
sollte, desto besser, und dieser war schon
als Knabe ein Prahler und Ausschnei
der gewesen Er hatte ihn später ans
den ugen verloren und ihn erst hier in »
Arkachon wieder getroffen Was er
trieb, war nicht genau festzustellen, viel
leicht waren es niitimter Geschäfte, die -
dasL tdesTages nichtverira en kann
ten. spekulirte an der Börse, spielte
nnd-wie ess schien-estim: Gllich und
wußte Ich äußerlich das Ansehen eines
seinen lannes zu geben, während er in
der That nur ein abenteuernder Müßig
MII mai-.
Während Linker hefiel) gerade in Ge
danken t .- E
«’ «chm MMf W«.,H1,.
« .
glitt »· bereits sang diinlel gewor
1 u. '
! schon Ienßeren boten die beiden
sinnges er einen vollkommenen
I — .
IGegetisap Der Maler, der achtund
zigssiäre hlte, besaß offene.
l roundliche ge, ist-denen sich Intelli
xgenz und nttniithigteit warten nnd
’die ein brauner Baudert nntrahmtez
er trug sich wie ein Mann der guten
Gesellschaft, ohne wie ein Stntzer zn er
scheinen. Lafuentes Gesicht dage en
hatte nichts Sympathisches. Er Sah
viel älter ans, als er wirklich war;
seine Züge waren scharf, schon ziemlich
verlebt, und seine singen nnstät. Er
besaß ein lieined schwarzes Schnurri
bärtchen, an dein er häufig zn drehen
pflegte, nnd seine Kleidung richtete sich
nach dem neuesten Modesonrnal mit
Hinznfijgnng sener albernen Uebertrei- ’
bringen, die das sogenannte »Gtgerl
thunt« bezeichnen.
»Sieh da, alter Freund,« ries er
Biscaroe mit näselnder Stimme Hinz
»Du kommst, wenn ich gehe.« »
»Weehalb gehst Du denn auch soj
früh ?« gab der Maler zurück. ,,Ett ist Z
ja kaum neun Uhr, nnd Du pflegst doch ;
sonst nicht mtt den Hühner-n schlafen zu .;
geben«
»Wil! ich auch hente nicht. Aber ich ?
habe da drinnen vom Marques von
Aranda siebentausend Franks itn Ecartez
gewonnen. nd die will ich mir sichern,
deshalb ntacheich mich ans dein Staube-«
»Na, das kann ich Dir nicht ver-s
denken, Tit Glücksvogcl.« E
»Nicht wahrl« lachte Lasnettte gut
gelannt.« »Ich werde dafür eine lustige "
Spritztonr nach Paris machen; Tu?
solltest mit ntir kommen l« ;
»Nein, ich danie. Ich will noch ein «
paar Wochen hier bleiben, aber wetttt
Du gestattest, gehe ich jetzt mit Dir. da -
ich doch nicht vorhatte, mich an dent
Tanzvergniigen im Rasino zn bethei
ligen.«« ;
Er gedachte den Prahler bei dieser
Gelegenheit etwas auszusorschem aber
dieser antwortete: »Du weißt ja, mein
Lieber, wie gern ich itt Deiner Gesell
schaft bin. nimm ed ntir aber nicht übel,
wenn ich Dich gerade lsente Abend nicht .
brauchen kann-— Es handelt sich nrn ein .
lleinee Stelldichein,« setzte er sliisternd’
hinzu, »Du verstehst nttch schon-—sehr.,
hochgestellte Dame-peinlichste Diskre-;
tion! Also nochmals: nichts sür nn-"
gut.'«
Sie waren inzwischen von der An
hohe, auf det das seasino liegt belad
gestiegen und gelangten jetzt auf die
Landstraße, die zut Linken nach der:
Stadt, zur Rechten aber durch den
Fichtenwald führte, wo nur noch ver
einzelte Landhäuser in weiten Abständen
von einander lagen. s
Lafuente blieb stehen nnd reichte dein !
Maler die Hand. «).«n gehst ohne
Zweifel nach Deinem Gasthofe zurück, j
ich muß nach dieser Richtung weiter, »
sagte er, nach rechts deutend -
»Was, ntn diese Stunde willst Dus
mitten durch den Wald gehen ? Weißt ;
Du denn nicht, daß matt erst oorgesteru
einen Herrn, der ebenfalls votn Spiel-.
tische kam, angefallen und beraubt hat. I« 1
»Pah, das wird irgend ein feiger
Bursche gewesen sein. Ich für tneittå
Theil fürchte tnich nicht. «
»Sei nicht zu sicher, wenn Du el- in
der That auch nicht tnit einer der Das ;
uten, die da draußen Billen haben zu!
thun hast« sondern nur einem hübschen z
Dienstmädchen nachliinfst. Denn die
Zarzscharren (die Fichtenwätder um:
reachon und in den sogenannten Lan-.
des, etnent ausgedehnten Sumpfs undi
Haidegebiet zwischen dort nnd Vor-s
deaur, geben einem großen Theil der
Landbevolternng zu thun. Tie »Herr-z- «
scharrer« sresiuicksj machen Einschnitte ;
tn die Baume, aus denen das Harz in "
Löcher im Boden hinabtraufelt und ge
sammelt wird) die ihr Gewerbe in den
hiesigen Waldern treiben, sollen hiesige
sehr leicht zur Eifersucht neigende
Burschen sein und keinen Spaß ver
stehen.«
»Du willst mich nur zum Zchwatzen
verleiten, Frentcdcheii,«- schmunzelte La
suente, »allein das wird Dir nicht ges »
singen-— ich weiß zu schweigen.«
»Nun gut, trotzdem rathe ich Tir
aber, die Augen ossen zu halten, denn
der Wald ist thatsachlich seit einiger Zeit
nicht mehr sicher. Es scheinen sich dort
Strauchdiebe eingenistet zu haben, die
späten Wanderern auflauern. Zu wur
dest eine gute Beute für sie sein, wenn
Du viel Gold bei Dir hast«
»Ich habe allerdings siinszig Vonis
in meiner Tasche, den Rest meines Ge- I
winnø aber itt sechs schonen Tausend
Francönoten in meiner Briestasche.
Willst Du mir diese bis morgen Frtih
verwahren? Tag mochte immerhin E
empfehlenswerth sein-« «
»Gut, gib sie her-ich biirge Dir sur
sichere Ansbewalsrung.« .
»Ja, Du als Erbe der Firma Bis
earos bist mir nicht nursiir sechstausend ;
France, sondern auch sur dreihundert
tausend gut,« lachte l-asueute, indem erl
dem Maler die Brieftasche einhandigte. «
»Doch nun lebe wohl, ich darf nicht
länger säumen, wenn ich nicht aus mich l
warten lassen will.« ;
Damit wandte er sich nach der rech- j
ten Seite und eilte beschleunigten Schrit- i
tes aus der durch den Kieferntvald süh- s
renden Landstraße dahin. -
Bisearos brauchte nur den Weg in
entgegengesetzter Richtung zu verfolgen,
Im zum Boulemrd ise a Plage, der
danptftraße der Stadt, und dem darin
gelegenen »Er-and Hotel d’Aeeachon«
Ei gelangen, in dem er ab estiegeu war.
r boeilte sich jedoch ni tdainit, on
dmi blieb mitten aus Wege n,
III-Les eaie mit dar sen eigen.
By roch der ollsiond
M « «s« s-- «
lich in jener Gegend achte und wag sel
ttett Prahlereien that iichlich zu Grunde
lag. Et- brauchte ihm ja zu diesem Be
hufe nur in geringer Entfernun nor
sichtig zu folgen, aber estviderftrebte
feinem geraden Sinne, zu fpioniren.
Um sich vou den Bedenken zu befreien.
die ihn zurückhalten wollten, sagte er sich
dann, daß Lafuettte allett Ernstee Ge
fahr liefe, unterwegs überfallen zu wer
den« und daß es ibnt in diesem Falle
sicherlich sehr erwünscht sein würde,
wenn er Beistand erhielt gegen die
Buschklepper, von denen in den letzten
Tagen in dem sonst so friedlichett nnd
sicheren Arearliou so viel die Rede ge
wesen war. Lileearod selbst hatte fa,
als er diesen Silxeno ausgegangen war,
siir alle Stille eitlen mit secle Patronen
geladenen kleinen Revoluer eingesteckt.
Atti Strande, bevor er zum Kasino
ging, hatte et« sich den Spaß gemacht,
nach einer Mode zu schießen, die er
natürlich gefelilt lsatte. Jetzt blieben
ilnn noch snnf Schüsse, die sicherlich
gelingen wurdeu. ettte ganze Bande von
Strauchdieben in die Flucht zu treiben.
lturz entschlossen folgte er Lafuente,
der schon einigen Vorsprung hatte, und
so eifrig vorwärts s ritt, daß er gar
nicht daran dachte, sich einmal nutzu
toeuden· Außerdem beobachtete Bioeas
ros die Vorsicht, sich möglichst im Schat
ten zu halten, und durfte somit sicher
darauf rechnen, Jene-n unbemerkt fol
gen und settt Thun nnd Treiben erfor
fcheu zu können, zumal der weiche Sand
der Landstraße jeden Schritt dämpfte
und der noch stärker gewordene Abend
wind in den Zweigen so stark rauschte,
daß er selbst ein heftigeres Geräusch
übertont hatte.
Vielleicht eine Viertelstunde lang
mochte er so dem Jugendfreuude gefolgt
fein, wobei er ilstn nicht unbedeutend
niilser gekommen war, als er itt einer
kleinen Entfernung ans der rechten
Zeite deo Weges ein Landbaues anstau
chen sah, in dettt er die von der Familie
Tit-allda bewohnte Villa erkannte
Lafuente uerlangsatnte setzt ersichtlich
feine Schritte, er schien also wirklich
dort etwan zu tlsun zu haben. Baches
war ja lächerlich, dabei an die Mar
qnesa, die gefeierte Zchonheit der vor
nehmen Weln zn denken! Vielleicht
handelte ee sich unt ein lianttnerntiid
chen, das dieser Prahler attschmachtetc.
Dem Maler fiel ein, iti der Billa beim
Boriibergehcn wirklich ein ganz aller
liebstes Madchen bemerkt zu haben, die
auch einmal Zennorita Beatrizano dein
liafitto abgeholt hatte. Ihre Tracht
war die einer »Cadichonne,« wie die
Vialstetinnen nnd Putzmacherinnen oott
Bordeau genannt werden; sie stand
offenbarten Dienste ded Fräuleins von
Aranda als deren liatntnerntiidchem
Llsne Zweifel war keine Andere als
diese Hofe Lafueltteb »hochgeftellte
Damcl«
Btöearoe sah, wie Jener in gleicher«
Hohe mit der Ban unter einer mach
tcgen alten Fichte stehen blieb, nnd er
trat nun selbst vom Wege in’s Gebüsch.
um ganz unbemerkt Alles beobachten zu
können. Sicherlich hatte das stammer
katzchen ihrem Verehrer hier ein Stell
dichein unter freiem Himmel gegeben
In dem Landhause sah er nur einen
chtvachen richtichimmer aus einem
kenster des ersten Stockwerles——viel
leicht war das ein verabredetee Zeicheul
Alles schien darauf hinzudeutem daß
sämmtliche Jnfassen der fos weigsam
daliegenden Vilta bereite zur uhe ge
angen waren, nnt Ausnahme der Per
son, die jenes erhellte Gemach bewohnte.
Ploylich blitzte es seitwärts von
Lafnente unter den Bäumen grell auf,
während zu gleicher Zeit der dumpfe
Knall eines Schussee vernehmbar wurde.
Lafuente stieß einen Schrei aus, fuhr
mit den Händen in die Luft, drehte sich
um sich selbst uttd stürzte dann atu Fuße
der alten Fichte zu soc-en
Seiner ersten ngebung folgend,
eilte Bieearod dem Freunde zu Hilfe,
anstatt zunächst den Mörder zu verfol
gen. reicher-lich war es nicht Furcht,
die ihn davon abhielt, denn der int
Walde verborgene Berbrecher konnte ja
auch auf ihn feuern, während er sich um
den am Boden Liegenden bemühte. Er
wollte zunächst feststellen, ob diesem
überhaupt noch zn helfen sei
Lasuente gab keine anderen Lebens
zeichen mehr, als ein dumpfes Röcheln
und lrampshaste Zuckungen· Der
Maler öffnete ihm behutsam Rock und
Weste und gewahrte nun, als der Mond
gerade hinter den Wollen hervorbrach,
daß der Aermste mitten in die Brust
getroffen war. Aue der Wunde, die sich
etwas unterhalb des rechten Schlüssel-—
deines bthid, sickerte Blut hervor, und
bei jeder ewegung, die Lafuente machte,
trat röthlicher Schaum auf s ine Lippen.
Der Schuß mußte ganz aus der
Nähe abgeseuert worden fein, und der
Knall tot-. so schwach gewesen, daß man
darauf schließen konnte, die Waffe habe
ein sehr kleines Kaliber gehabt. Der
Maler hatte nur den Blitz wahrgenom
men, von der Person deo Schützen fe- s
doch keine Zone benierlt. Er tichleteL
den Berwnndelen vorsichtig anf, fintzte ,
dessen Lberlorpet geren den Baum
statnni nnd rief den sterbenden mehr
mals bei Namen, der jedoch nur durch
einen tiefen Seufzer antwortete. Tod
war zugleich sein letztes Lebenszeichen
Der teopf neigte sich auf die Schulter,
und der Seorper stürzte seitwärts schwer
auf den von Blut besudelten Boden
Dabei fieten mehrere Goldstücke aus
seiner Tasche heraus, die Bidmros fe
doch nicht aufhob. Er ltberlegte, was
nun zu thun sei. Vielleicht weit noch
nicht alle Hoffnung verloren. Lesuente
wieder it« Leben zurückzurnfem nnd da
die Bello ded, Marqnes inn- etwa fünf
etig Schritte entfernt war-, blieb nichts
beig; qlq dort tun · « zu biiä
P gi- dcen ta« »o- sites-»
d- ates olztoerk und Zeegeltetnen
does-l
isfqesührt mee« if J ten
Mem elve et um laufende
Gatleeie hatte, nnd eine Menge non
Thüren nnd Fenstern besaß. Alle Oeff
nungen waren jedoch verschlossen, nnd
das-sieht. dao vorhin gebrannt hatte,
erloschen. stlnmäglich konnte aber doch
schon Alles in dein Hause schlaen.
Selbst wenn die Marqitesa nnd hre
Stieftochtcr bereits zur Ruhe gegen en
sein sollten, so mußte doch noch der e ne
oder andere Diener anf sein, ntn den
Marqnes zu erwarten, wenn dieser ans
dein teasino heinitani.
Anrrlio schellte an der Hausthür,
häminerte mit den Fausten dagegen nnd
rief mit lauter Stimme, aber Alles
blieb scilt; tnan mußte einen festen
Schlaf in der Billet haben!
Vielleicht waren die Marquesa nnd
Beatriz doch noch znnt Ball gefahren,
und das Tienstperfonal hatte sich diese
Gelegenheit zn Iintze gemacht, tritt sich
außerhalb des Hauses zu vergniigen.
Das von Bieearoo gesehene Licht war
ohne Zweifel das eines Nachtliimpchens
gewesen, das sent ans Mangel an Oel
erloschen war.
Der Mörder hatte inzwischen Zeit
gehabt, sich ans dein Staube zu nia en
nnd war wohl schon weit entfernt, so
daß es sieh nicht mehr der Mühe lohnte,
ihm nachznsetzen. Biecaroo konnte so
mit nichts Besseres thun, als nach Ar
eachon zn etlen, tnn die dortige Polizei
von dein Vot«gesallenett Zn benachrichs
tigen. Jn seinem Gasthofe wohnte
aneh ein guter Vetatniter von ihm, der
erst kürzlich znnt zweiten Staatsanwalt
an dem Gerichtohose zn Barrelona er
nannt worden war nnd dicGerichtos
ferien in Areachon zum-achte Diesem
Sachverständigen wollte er ebenfalls
Mittheilnng von dein geschehenen Ber
drechen machen nnd ihn unt Rath fra
gen, denn dass in einein solchen Falle
einzuhaltende Verfahren rnnszte doch
offenbar in Frankreich dasselbe sein, wie
in Spanien.
Unzweiselhast würde sich dann, so
überlegte Aureno weiter, das Gerichte
personal in seiner Begleitung an Ort
uud Stelle begeben, unt hier die nöthi
gen Ausnahmen zu machen, die zur Ent
deckung des Mörders dienen konnten.
Bevor er aber den Platz verließ,
wollte er erst noch einmal versuchen, ob
er Niemand itt der von der Familie
Aranda bewohnten Billa aufwecken
tönne, damit die Leiche doch bis zur An
kuust der Behörden nicht ganz ohne
Obhut bliebe. Bisher hatte er nur an
der nach der Landstraße zu gelegenen
Hauptsrout des Landhauses Lärm ge
macht, er ging nun aber rings unt das
Gebäude herum, klopfte an die Thiiren
und ries, vernahm aber wiederum nicht
das geringste Lebenszeichen un Innern.
Das hatte etwa zehn Minuten lang
gewährt. Als er nun, ohne irgend
etwas erreicht zu haben, wieder urn die
Ecke der Ban bog, stutzte er plötzlich,
denu er sah bei dem Mondschein deutlich
einen Manu, der sich über die Leiche e
beugt hatte, essenbar in der Absicht
dem Todten die Taschen zu leeren.
Der Mörder war also während Anre
lios kurzer Abwesenheit zu seinem Opfer
zurückgekehrt, um ed and upliiudern.
us’s Höchste empört durch diese bei
spiellose Frechheit, dachte der junge Ma
ler gar nicht daran, daß der Meucheb
mörder ja bewaffnet sein mußte, noch
auch daran, daß es nöthig sei, sich ihm
leise zu nähern, unt ihn aus der That
zu ertap en. Er stürzte vielmehr-mach
dem er feinen Revolver gezogen hatte,
mit dem Rufe vorwärts: »Ergib
Dich, Schurke, oder Du bist des To
des «
Der Mensch fuhr überrascht in die
öhe und flüchtete sich im nächsten
ugenblick mit langen Sagen in den
Fichtenwald hinein, ohne umzublicken.
Bisearod war etwa slntsundzwanzi
Schritte von ihm entfernt; er blie
stehen, nahm ihn aufs Kont, und ab
Feuer. Doch gerade, als er abdrii te,
wurde der Mond wieder durch eine
Wolle verschleiert, und der Flüchtling
verschwand in dem Schatten der
Baume.
Er war nicht getroffen, oder wenn
auth, jedenfalls nicht schwer-, denn der
Maler konnte noch eine ganze Weile
hören, wie die ans dein Boden liegenden
dürren Llesie unter den Schritten des
Davoneilendeu lnackten.
Es töare eine That-heil gewesen, ihn
weiter in den Wald hinein zu verfolgen
wo der Mörder-, der seine Waise inzwi
schen jedenfalls wieder geladen hatte,
and einein Hinterhalt Feuer aus ihn ge
ben lonnte. Er lehrte deswegen zu dein
Leichnam ziti·iick, den er in derselben
Lage, wie vorhin, wiederfand.
Lie weit gebssneten singen schienen
ihn anznblicken, wie unt Rache zu ver
langen. Tie Wunde in der Brust
blutete nicht mehr.
Bieearod kniete neben dein Todten
nieder nnd tonnte nur feststellen, das;
aus den Mord iti der That der Lieb-«
stahl gefolgt war, vielleicht eine Viertei
stunde nach dein verhangnißoollen
Schusse. Tie Tasche, in der t«asuente
die gewonnenen Goldstücke gehabt hatte,
war jetzt leer; inan hatte das Futter
gan ans dein Beinkleide herausgezogen
Au die Goldstücke, die vorhin aus dein
Boden gelegen hatten, waren verschwun
den ; der t) anbinorder hatte sein Wert
vollendet. Nur ein einziger i«onis’dor,
der aus der schwarzen Hofe blinkte,
schien ibtn entgangen u sein.
Bisearos hütete si wohl, dasGold
stück anznriihrenz er wußte ja, daß es
bis zur Ankunft der Gerichte-personen
ruhi an seiner Stelle liegen bleiben
ilsfr. Noch einmal den te er Fich tief
bis zu dem Gesichte se nes ngends
scenndee nieder, tun sing, bevor er ihn
verließ, u überzeugen, o er aaeh in bei
T tto tsei. Er legte die Linie aus
La nentee Brust, in der Gegend des
Mogenpquetoår Ettdtuieecheefg
« suceliol Ieise also est Mitta
teaih M n eilen, je ach fiel ibui ein,
—ob er nicht doch be er daran thate, bis
zur Rückkehr des rkn v. Uranda hier
zu bleiben, der doch gewiß bald nach
Hause kommen mußte.
Während er noch am Ueberlegen war,
ckten ihn non hinten her zwei kräftige
äuste bei den Schultern, und eine
rauhe Stimme rief: »Endlich haben
wir den Burs en! Diesmal wird er
nnd nicht entwi chen.«
«Legt ihm mir sofort die Handschellen
an,« entgegnete eine andere, weniger
rauhe Stimme.
Bisearos war so iiberrascht, daß et
sich im ersten Augenblick gar nicht klar
zu machen vermochte, um was ed sich
eigentlich handle, und an einen Angriff
z Zeitenö deo Mörder-Z nnd eines Spießs
E gesellen dachte. Er hatte bei dem hefti
gen Geräusch, daa der Wind in den
f Bannkijsten hervorbrachte, die Männer,
sdic ihn von hinten angefallen und sich
. seiner bemächtigt hatten, gar nicht kont
;men hören. Endlich gelang ed ihm,
i sich auszurichten, nnd umzuschauen. Er
« ewahrte jetzt fünf Personen: vier
Horsthiiter in Uniform nnd einen
z schwarzgekleideten Herrn, der ein Käppi
zmit einem silbernen Streifen auf dem
Jst-vie trug. Tie Forsthiiter hatten
einen Hirschfänger an der Seite nnd
zden Karabiner am Riemen ans dem
sRiieketn Der Herr trng unter einem
; langen Ueberzieher eine dreifache Schärpe
Hund stiitzte sich auf einen Stock mit
;Elfenbeinknopf. Er sah ganz ans wie
; einPolizeiiommissar. der eine Patrouille
samt-hist und Biscaros dachte, daß er
Fsich dann ja den Weg nach Arkachon
Jersparen könne. Daß der Beamte ihn
Heil-er flir den Morder ansehen könne,
; am ihm gar nicht in den Sinn.
f Gassen Sie mich los,« sagte er ganz
; ruhig zu dem Forsthliter, der ihn gepackt
- hatte. Sie sehen ja, daß ich gar nicht
—- darazt denke, zu entfliehen.«
»Entwaffnet ihn!« befahl der stam
lmissar.
I »Das ist unnothig,« entgegnete Bis
earos, indem er ihm den Revolver, mit
dem Kolben zuerst, überreichte. »Es ist
I wirklich überflüssig, mein Herr, daß Sie
kmeinetwegen solche Borsichtsmaßregeln
Etressen lassen. Ich sehe doch, sollte ich
! meinen, nicht aus wie ein Raubmörder-«
D »Das Aussehen thut nichts zur
I Sache,« brummte der Beamte, den Re
voiver, nachdem er die Versicherung
ovrgeschoben hatte, in eine Tasche seines
l Uebeeziehers steckenb.
»Dann erlauben Sie. daß ich mich
Ihnen vorstelle; ich bin der Maler
Aurelio Biecaroe aus Bareelona, ge
sgenmärtig ale Badegast in Arcachon,
Ewo ich im Grund « otel wohne.«
; »Ich bin der olizeitommissar von
l Areachon. Ich habe Sie an der Seite
Ieines Getödteten getroffen, und meine
Iersle Pflicht ist es, mich Ihrer Person
l zu versicheru.«
! »Sie beargwöhnen mich also, gemori
j del zn haben·.«
I »Den Herrn dort, der n Ihren Fü
Ißen liegt-allerdings! Z bin auch
Ibis zum Beweise des Gegent eile davon
silberzeugh daß Sie allein dieses Ber
zbrechen haben begehen können. Bis
zvor einem Augenblick hielten Sie ja
H noch den Revolver in der Hand, dessen
;Sie sich bedient haben. Sie werden
doch nicht leugnen wollen, den Schuß
abgeseuert zu haben, den wir vorhin
hörten. Der Laus Ihree Revolbere ist
ia noch warm.·«
i
i
i
sFortsehung solgt.)
Eine Million Freunde!
Ein Freund in der Noth ist wahrlich
Iein Freunds Nicht weniger als eine Mil
lion haben einen solchen Freund in Dr
;l(ing’s New Discovery gegen Schwind
suchl, Hiisten nnd lfrkältnng gesunden.
Falls Ihr dieses großartige Hauen-Heil
mittel noch nicht versucht habt, braucht
es seht nnd überzeugt Euch von seiner
wunderbaren Heilkraft in allen Fällen
von Hals-,Liirigens nnd Brust-Krankhei
ten. Jede Flasche ist garantirt, Alles,
was rvir versprechen, in leisten; widri
gensallg wird dao Kaufgeld zurückerstats
let· Probeslaschen frei bei A. J. Wil
eor, Apolheker. Große Flaschen Du
ists. und b1.00. sk
-- tisiit eben to leicht, »Um- Mir-um
.C«iiiteittur'· in versuchen, als irgend was Ans
dereg. tiss ist leichter, eint- tschiucretssrkiittung
odct Ontten datntt ttt litt-reit. Lajn Knien
nächsten Einkan iiir einen Hist-ten »Um-:
Minuttk Huttenan tetn. Beisere Medizin-.
instit-ten Cit«iolg; besser sehr versucht es. A.
W. Bucht-ein
Duntoristischoo
findet Ihr nirgends mehr nnd besser alo
in drin
Fticgenvc Blätter
Kalender für ists-L
Erricle kostet nur Ists icentg nnd ist zu
haben in der L fftrr dieser Zeitung.
Tut-ins Witssti tin-» Salbe reinigt
unt-heilt. Sie wurde tn dem zittert ge
macht. Braucht sie für-Brand- nnv Datum
tvnnden, L.ttetschntigett, getprnngette Hande,
Wefchtviire jeder Art nnd weint Hhr Hainors
khoidenhabt, gebraucht ite dastu. A. W.
Bitchhrin
—«p—eieiaeäialender
für 1894.
MSchsner als je ausgestattet und
tret-lachen will, sollte diesen Kalender
kaufen. Nin 25 Cents im »Attzeiger
und Herolds
i —- Abomtikt auf den ,,Anzeiser und
sperol .«
- ·s -.