Grand Island Anzeiger und Herold. (Grand Island, Nebraska) 1893-1901, December 08, 1893, Page 7, Image 7

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    Wein Bursche Vani.
I Eine Itlttirische Innere-im
»Sagen Ste, bitte, einmal,« fragte
mich eines Abends mein Freund, der
Disseng Titus-eh als .er bei mir in mei
ner ohnung saß und sich soeben seine
zehnteCigarretle angezündet hatte, »wir
tommen Sie zu diesem Exemplar von
einem Burschen? Nichts liegt mir ser
ner, als mich um Ihre Dienstboten zu
kümmern, aber es ist die unglaubliche
Dummheit Ihres treuen Wappen, die
jedes Mal meine Neugier erregt und
mich zu der Frage veranlaßte Durch
welches Spiel des Zufalls hat dieser
Mensch zum Burschen sich verirrt ?«
»Sie habest Necht,« entgegnete ich,
»etwas schwach veranlagt ist er nur«
aber seine Dummheit gerade ift es, die
ihn Bursche werden ließ.
Es sind nun schon zwei Jahre her,
ich hatte die Ausgabe, aus einer Schaar
mehr oder minder krummer Leute
stolze Soldaten zu ziehen, die allein
durch ihren Gang, ihre altung und ihr
Benehmen jedes Miid Jenherz in stür
mische Aufregung versetzen sollten. Unter
den mir damals zur besagten Ausbildung
anbertrauten jungen Leuten befand sich
einer, der sowohl durch seine schlechte
altnng als auch durch seine Dummheit
lles übertraf, was ich in meiner bis
herigen Praxis leimen gelernt hatte.
Und das wallte viel sagenl Sie sind
nie Soldat gewesen und kennen die
unsagbare Dummheit nnd Beschränkt
heit der Mannschaften nur ans den
mehr oder minder guten Witzen der
»Fliegenden Blätter,« aber, lieber
Freund, selbst das Thörichtte, was das
Blatt bringt, ist ein Kinderspiel im Ver
gleich mit dem, was die Wirklichkeit
darbieten
Nun muß jeder Metriitenossizier,
wenn er nicht bei seiner stiiiiipsfinnigeii,
jeder geistigen Anre uiig entbehrenden
Beschäftigung stumpssinnig werden will,
ver nchen, sich irgend etwas zu verschaf
en, mit dem er sich in Gedanken be
chäftigt. Gewöhnlich ist es ein Hund.
der in den Phaiiiasien eines jungen
Ofsijiero eine Rolle spielt, bei einigen
Wen en ein Pferd, bei etwas Aelteren
nnd rsahreiieneinWeib. Zchbef laß,
von dieser Jahrhunderte alten ra
diiioii abzuweichen nnd mich in etwas
Anderes zu oerliebcu, nämlich in den
diimmsten meiner Retisntein ich wollte
mich in Gedanken nur mit ihm beschäf
tigen. ihm sollte all mein Sinnen, Den
ten nnd Fiihlen gewidmet sein, vielleicht,
daß eo mir mit der Zeit gelänge, anch
aiio diesem Menschen ein iiiitzlicheo
Mitglied der Gesellschaft zu machen.
Ich wollte ihn in Schutz nehmen gegen
die Uiiteroffiziere, er sollte es gut bei
mir haben. Jch wollte allmälig dao
Licht, daß doch auch in seinem Gehirn
lockern mußte, zu einer mächtigen
zlaiiiuie anfachen. Aber vorläufig
brannte dao Licht. von dein ich träumte,
wenn eo überhaupt schon brannte, io
niedrig, daß selbst der weise Diogenes
mit seiner Laterne ed nicht entdeckt hätte.
Das zeigte sich mir in der ersten Jn
siruktiondstiindr. Jch hatte meine Kind
iein um mich versammelt nnd sprach zu
ihnen mit der ganzen Beredifaiiikeit,
deren ich fähig war, von den beiden
Hauptpflichten ded Soldaten, von Vater
landsliebe nnd Gehorsam gegen die
Vorgesetzten. Zch wandte mich an
meinen Liebling: »Wie heißt doch Jhr
Re imeiitosiioininiindean«
a schwieg der Mensch, uiit hoines
rischein Gelächter verspotteien ihn die
Kameraden. Ich gebot Ruhe iiiid er
nenerte die Frage; so dumm toniite
doch kein Mensch sein, er mußte meine
Worte nicht verstanden hoben. Lang
sam, klar und deutlich wiederholte ich
meine Frage: »Wie heißt Ihr Regi
mentsiiiommoiidenr ?·«
Da sah er mich einen Augenblick tnit
seinen großen blauen Augen an uttd
sagte dann ,,Hett Lieutenant, das ist
so n ganz komischer Namen, da kann
ich mich itn Augenblick wahrhaftig gar
ni t drauf besinnen-«
« iun tvar es auch mit tneinettt Ernst
vorbei, ttnd wider Willen lachend,
sra te ich weiter: »Weißt Du denn wes
nigstench tvie Du selbst mit Bornamens
he Lt ?«
Veilngrinsend schaute er mich att
»Zu esehl, Heu Lieutenattt «
»Nun 'r«
» aul. «
»Nun gut, Du heißt fast geradeso
tvie erl »t- u brau st nttr statt au o zu
sagen-»so hast Du en Namen Deines
Re iutentssitatnwanderten-«
eber Paul Stöhn, so hieß der Edle,
entlud sich nun die ganze Schwere mei
nes Zorns. Jch befahl ihm, den Na
men unseres Regitnettttt- blommandeuts
Pohl hundertmal a ugnschreibettf, damit
er in Zukunft besser efcheid nn s.se
Pünltlich stellte et sich am Abend in
meiner Wohnung ein und überreichte
mir seine Strasarbeit, i faltete den
Bogen auseinander und al) spra los
den Sünder an. Auf der ersten eile
atte er fein säuberlich, so gut seine stei
Finger et- ihm erlaubten, Pohl ge
Trieben und darunter neunundneunzig
P al Gänsestißchcu gezeichnet.
Ueber diese Frechheit war ich so er
tatet, daß ich zuetft gar keine Worte
and und mich nur mit der größten An
tren ung zu beherächen vermochte.
ie laut-neu te zu dieser neuen
Met ade 'e« frag te ich Ei schließlich
hab' eaq n der chute immer so
macht, « bestätigte er mit dem treuher
zlgstett Gesicht von der Welt. Es
wurde tnir klar, daß nur Dummheit,
nicht aber Fee heit oder Unverschämt
fett in nzu dieetngitn lich uttnttlitilris
chett chritt veranlaßt tte.
Iber with rends erstand itt den
sitt u tean blieb, entwickelte
flchw Fengemem mehr nnd mehr.
..- «,..,-.«, .,-«« ... . -«--—
Schon nach«weuigen Wehen hatte er
eine ang andere Haltung bekommen,
nnd ß ihm die Anstrengungen des
Dienstes gut bekamen, ersuhr ich ans
einer Mittheilung seines Korporat
schastssiihrere. der mir erzählte, daß
tnein stol er Rekrut jeden Tag, sage und
schreibe, icden Tag ein Kommidbrod im
Gewicht von sechs Pfund aß. Aber
merlwilrdiger Weise-wurde er trah die
« see guten Appetite nicht dicker.
So kam der gesiirchtete Tag der Bor
stellung heran, die Leute sollten zeigen,
was sie gelernt hatten. Jn vier Glie
«dern standen die Kerls da, angezogen
wie die Puppen, kein Makel war an
ihrem Anzug zu entdecken. Ich schritt
noch einmal die Reihen entlang, die
«iingstlichen Gemiither hier nnd da durch
ein Scherzwort beruhigend nnd ihnen
Muth ein iißenb. So kam ich auch zn
meinem ksreunde Paul Kahn. Ich
klopfte-ihm wohlwollend aus die Schul
ter: »Nur immer Muth, nicht verblüf
sen lassen, und wenn Du gefragt wirst,
antworte srisch drauf los, ganz einerlei
wad, nur nicht schweigen.«
In der Thür, die zn dem Excrzieri
baue führte. zeigten sich die Adjntanteu,
und einen Augenblick später erschien d
Regimcnts-it«omniandeur Oberst Poh ;
Pein einige Minuten daraus der General
o te.
ie Vorstellung verlies wie immer,
ed wurde vor den Leuten Alles gelobt,
nur heimlich bekam man von Zeit zu
Zeit einen »eingeschenit.« Es ging
Alles ganz gut, bis den General schließ
lich der Kuckuck plagen mußte.
Auf einmal blieb er plötzlich vor inei
nem Freunde Paul stöhn stehen.
»Sage mal, mein Sohn, weißt Du
auch, wie Dein Negiineiits-ii«otnniati
deur heißt ?«
»Ein Befehl, Herr General.«
»’ inn, wie heißt er denn P«
»Lberst Paul l«
Ich hörte die Kameraden hinter mir
kichern nnd fühlte, wie sie mich heimlich
mit den Ellenbogen anstießcn. Mir aber
war gar nicht lächerlich u Muth, der
General sah mich ganz crsztannt an:
»Ja, Herr Lientenant, wenn Ihre
Leute nicht einmal wissen, wie ihr Regi
ineittti-ttottiiitandeitr heißt, dann mochte
ich nur wissen, watz Sie Ihnen liber
haupt in den zwölf Wochen beigebracht
haben! Es wird wohl nicht sehr viel
sein« wie T«
»Zn Befehl, Herr General.«
»Nun, wenn Sie es selbst zugeben,
brauche ich mich ja nicht länger auszu
halten, übrigens ist meine Zeit auch
abgelaufen. Guten Morgen, meine
Herren.«
Damit war er verschwunden.
Nun erst merkte ich, welche Dumm
heit ich gemacht hatte! Das kommt
von der militärischeu Sprache, bei der
die Worte »Ja« nnd »Nein« in Bann
geschart sind, es ist eben Alles » Zu Be
e .«
Nachdem der General uns verlassen,
wurde die berühmte militiirische Tonlei
ter gepsifsenz dem General folgte der
Oberst, dem Obersten der Major, dem
Maior der Hauptmann. . Alle gaben
ihrem Zorn sreimiithigsten Ausdruck,
und wenn ich nach ihren Worten hätte
handeln wollen, so hätte ich noch an
demselben Abend entweder meinen Ab
schied einreichen oder mich todtschieszen
müssen. Aber ich that teinb von bei
den, sondern wartete nur aus den
Augenblick, bis sich der Sturm der Be
redtsainteit gelegt hatte, dann winkte
sich mir den Sünder herbei. Ich ging
) mit ihm in einen stillen Winkel, wo uns
nur der immel sah, nnd dort habe ich
mit Pan ein so ernsies Wort gespro
. chen, daß er blau, roth, gelb und grlin
Iim Gesicht wurde. Mit schlagenden
s Gründen bewiee ich ihm, daß sein Leben
nicht einen Schuß Pulver werth sei,
und wenn er nach meinen Worten hätte
handeln wollen, dann hätte er dahin
. ehen müssen, wo das Wasser arn tief
sten ist, aber auch er ließ mich ruhig
! reden.
s Endlich hatte sich meine Wuth gelegt,
, nnd ich winkte thin, zu gehen. Aber er
swich nnd wankte nicht« sondern blieb
immeran derselben Stelle stehen. Fra
end sah ich ihn an, endlich faßte er
i iuth nnd trat ans mich zu:
s »Herr Lientenant, ich hätte eine
Bitte-«
s »Nun-e«
s »Nimm ich nicht bei dem Herrn Lieui
! ienant Bursche werden 'r«
) Ich war sprachlos! Aus Alles war
ich e aßt gewesen, daß er sich über mich
weren, ja sich sogar oiellei t an
mir vergreifen würde, aus allesi dg
liche, nur auf das nicht.
s Verwundert sah ich ihn an: »Wed
J halb willst Du denn Bursche werde11«e«
s »Herr Lieutenant, ich biu zu dumni,«
entgegnete er, »ich tann mir noch so
Hviel Mühe geben, ich lern’ es doch
Jnicht.«
; »Und glaubst Tu, daß Du als
»Vlirsche nichts zu lernen brauchst?
silber wenn Du ed willst, ich will mich
jgeru siir Dich verwenden, daß Du
» irgendwo Bursche wirst-«
»Kann ich nicht bei dem ferrnieieutk
nant selbst bleiben?« Es lang so hilf
los, so rührend, dasz ich wieder stehen
blieb und niich umfah.
I »Aber weshalb willst Du denn gerade
zu mir'.-«
s »Weil der Herr Lieutenant immer so
ut mit mir gewesen sind und eS immer
Po ut mit mir gemeint haben.«
eriihrt reichte ich ihm die Hand, ich
sehtimte mich meiner Wuth von vorhin,
und mich verlangte, wieder gut zu ma
chen, was i gesehlt hatte. Noch an
demselben ittag hielt er seinen Ein
ng n meine Wo nung, und er hat mich
isher nicht verla sen. Er hat s eh sehr
zu einem Bot-the l verändert, er hat viel
zugelernt.«
In demselben Augenblick betrat Paul
wein vor uns in.
Zeit Himmel- und stellte eine neue Flasche
gen Sie-« ragte der Messer-,
·--—w.«rz-s3:-—, -3—»-·« »-««;—-—·-—.» »--«-·
sonnen Sie mir wohl sagen, wie-Ihr
Hi iments-Koinmandenr heißt ?«
rendig lächelnd schaute Paul ihn
an:
»Zn Befehl. err Lientenant. Er
nannte alle Men chen Lientenant, gleich
viel, was sie waren.
»Nun, wie heißt er denn l«
»Fast genau so wie ich.«
»Und wie heißen Sie denn P«
,,Köhn.« lind stolz, voll Bewußt
sein, endlich einmal die Antwort nicht
chuldig geblieben zn sein, schritt er zur
hür hinaus.
welcher verstaniw am besten?
Ein englischer Major, der den Krims
krieg mitgemacht und rann längere Zeit
im Inneren Rußlands sieh aufgehalten
hatte, war im Ausschneiden ein echter
Geisteoverwandter des bekannten Herrn
v. Münchhausen. Er erxihlte verwun
derliche, nngehencrliche es ichten, bei
denen aber das Wunderbar te gewesen
wäre, wenn sie Jemand für wahr gehal
ten hätte.
Eines Tages saß er nach Tisch bei
einer Cigarre wieder gemiithlich an der
afel, an der noch viele Herren saßen.
nd erzählte, daß im Kreml in Moskau
ine Kantine lie e, deren Rohr so weit
sei» daß eines aged, als es furchtbar
geregnet nnd er mit einem Omnibuø da
)ergekoinmen, der Kutscher im rasend
sten Galopp in die Mündung der Ka
none hineingefahren sei, um sich selbst,
seine Pferde nnd seinen Wagen nebst
den Jnsassen desselben vor den Strömen
des Regens zn schützen.
Ein Herr liichelte über diese Auf
schneiderei. Der Major sah es nnd
rief: »Wie, mein Herr, Sie zweifeln
an der Wahrheit der Thatsache, welche
ich eben erziililte?«
Haut nnr nicht ein,« sagte der Herr
lachend, »und jwar um fo weniger, als
ich selbst dabe war. Sie, Herr Ma
jor, konnten das natürlich in dem vollen
Omnibus nicht sehen. Ich war näm
lich kurz vor Ihnen in die Kanone aus
demselben Grunde hineingesahren, sah
Ihr brausendes Biergespann daherrasen
nnd fürchtete mit Grund in der Dun
kelheit des Flanonenlaufes einen unheil
bringenden Zusammenstoß mit unserem
KabrioleL ,Rasch rechts in’s Zünd
lochl« rief ich daher dem Kutscher zu,
der gewandt, wie alle rufsischen Kutscher
sind, mnbog und rechtzeitig im sünd
loch der Kanone eine sichere Stätte sand.
Als der Regen aufgehört, fuhren wir
prächtig heraus.——3ch möchte aber nur
wissen, wie Ihr Omuibus heraustam P«
»Ganz genau auf Ihrem Wege,« er
widerte der Major. »Das Gepack, das
oben darauf lag, streifte zwar ein wenig
an, aber es ging vortrefflich-«
Ein arigineller Soldat. Von dem
" im Jahre177szu Neustadt im Schwarz
wald gebotenen, 1846 als k. t. Feld
marschalllieutenant in Wien gestorbenen
Karl Freiherrn v. Schneider-Arno, ehe
maligem Oberst der ,,.it’aiserjiiger,« wer
den manche hübsche Anekdoteu erzählt.
Als er einmal den Befehl erhielt, iu’s
Feld zu ziehen, fuhr er stracks mit sei
nen beiden jüngsten Söhnen, die kaum
der Schule entwachsen waren, zum Kai
ser Franz, bei dem er in hoher Gunst
stand: ,,Ma"esrhtät,« so hub er an zu
schwäbeln, »ich muß in den Krieg; ich
bitt’ Eure Majeichtat schön, fiir meine
Bube zu sorge.« Dann verneigte er
sich und ging, trotz des Rufens des
Kaisers auf und davon, die Knaben
beim iiaiser zurücklassend. Später-,
als er in Wien beim Hostriegsrath
arbeitete, wollte er einmal die Botolus
den im tiaisergartcn sehen, der fiir
Fremde abgeschlossen war. Beim Ein
tritt in den Garten fah er einen alten
Mann, der, über ein Beet gebückt, Blu
men abschnitt. Er trat auf ihn zu,
klopfte ihm auf die Schulter nnd drückte
ihm rasch einen Silberzwaniger in die
Hand mit den Worten: »L elt, Gärt
ner, Er wird mich wohl die ,Batotude«
anfchaue lasse!« Der Mann drehte
sich um« und wer beschreibt den Schre
cken Schneiders, als er den Kaiser
Franz erkannte. Der Kaiser aber lachte
und sprach: »Nun, die ,Botolude«
soll’n Sie seh’n, lieber Schneider; den
Zwanziger geb’ i Jhne aber nit mehr
zurück; ’s ist das erste Geld, das ich
verdien’l«
Eine der merkwürdigsten wissen
schaftlichen Untersuchungen hat im
Jahre 1703 einer der berühmtesten
Rechtsgelelirten sener Zeit, Fiarl Fried
rich Romaiiiio, angestellt. Er behan
delte iii einein Buche, das durch die
darin aussespeicherte Gelehrsamkeit nnd
die juristische Spitzsindigkeit des Antore
eradezn verbliif end wirkt, die wichtige
Frage, ob ein « tiethslontrakt ans cho
ben werden kann, wenn sich eranoiiellh
daß in deni betreffenden — sbjelt——ein
Gespenst haust.
Billet-band Wahr-heitern
Sonderbar, daß es so viele Menschen gibt.
idie hassen, storn zu ernten, wenn sie Unkraut
aen.
Die Fehler eines Fliiechtett sind ost die Tu—
genden eincd Könige-.
Jeder genießt von einein Kunstwerke nur so
viel, als er iii seiner eigenen Seele mitbringt.
Uns dem schönsten Spiegel gnclt bisweilen ein
Pavian heraus-.
Die Welt ist voll Blumen. Sowie man sie
aber pflückt, sind sie anch schon lvertvelln nnd
nnr ielteii gelingt es, eine it« eigene Gartleiti
In seyen.
Der rechte Mann schmilzt ans den Steinen,
die iiiin in den Weg geworfen werden« edles
Metall.
Auch eine Gattung : Der Grabian.· der
mer grob ist-damit man ihn silr aufrichtig
halte·
Muth ist zwar eine Tugend, aber es gab-e
viel ntebr Lasterbaste, wenn nicht gerade diese
Tugend so Vielen schlie.
Eine Frage. des Nachdeiitens wertis : Wa
rum habenbei einer Ooazseit die anwesenden
Frauen meist Schritt-en n den In en, with
kend die Männer satt tin-nei- Æln —» « »
WWMMM
H. P. Tucker ö- Co., Apotheker.
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Ofstte u.lsodnung: sllw. Dritte Suec-.
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Alle in das Fach fchlagenden Arbeiten werden
von ynö btlligek geliefert als von irgend
einer Firma in Central-Nebraska.
GIAII MAle IksflAsMi
Neuer Familien-Atlas
-:- der Welt. -:
Der Ytlas enthält 331 Heitety
darunter 167 Seiten mit Karten, deren Cis-( Doppelseilen sind; 164 Seiten Ta
bellen, geschichtliche Artikel, Beschreibungen, statistische Tabellen, Bilder
U. ,«’Fllustrationen usw., mit einem Ortsvcrzeichniß nach Staaten
Dcr beste-, neueer und billigste Atlas erster Güte in den Ver. Staaten
Der einzige Atlas-, der in Amerika jemals in deutscher Hpras
che herausgegeben worden ist.
Wollkszåihlung v. I. 1890.
Der Atlas enthält an 60 Seiten mehr Karten, als irgend ein anderes für« einen
so mäßigen Preis erhältliches Buch; einzeln, itn Kleinhandel gekauft,
würden sie über 50 Dollars kosten.
Its-Rand, McNally ö- Co. haben das Material für diesen Atlas zusammengeno
eii und die Karten gravirt. Sie sind als die amerikanische Autorität in geographischene
l ublikationen anerkannt und geben mehr Karten heraus-, als alle anderen Karten-Ver
lagshiiuser zusaininengenonintene
Karten.
Karten dei- Welt mit den Erdtheilen in verschiedenen Farben.
Karten der Erdtheile mit den verschiedeiteii Staaten, Kaiserthiimern, Königreichm
nnd Revudliketi in verschiedenen Farben.
Karten der verschieden Staaten mit izrer politischen Eintheilung-—an den Karten
der Staaten der amerikanischen Union, der -intheiluna in Counties—in verschiedenen Far
ben ersichtlich geittacht nnd allen Städten, Ortschaften, Dörsern, Posiämtern und Eisen
bahiistationen, Flüssen, Bächen, Gebirgen und Bergen, Inseln, Eifer-bahnen und Cana
len, soweit der Maßstab der Karte es dem besten Graveur nur immer ermöglicht, dargestellt
und benannt. sei-«- -;L
Wer große Maßstab, in welchem die Karten entworfen sind, (68 von ihnen neh
nieit Doppelseiten ein) und die leichten Farben, welche wir benützeii, werden unvergleichlich
ntehr befriedigen, als die Karten in kleinen Maßtiiäbeth init starken Farben, die nothwen
dig nngenau und oft kaiiin leserlich sind, und denen man so oft in anderen Büchern be
e net· "
g g Wir machen besonders anf die ausgezeichneten Kutten voii
Deutschland, Desterketcheunqam and der Schweiz
atiiinerksain. Die 8:Seiien-Ftarte von Deutschland und die 4-Seiten-Karte von Leiter-—
reich-Ungarn haben ivir besonders für diesen Atlas entworfen und gravirt ntid sie sind nicht«
vorher im Druck erschienen. Sie repräsentiren allein einen Kostenaiiitvand von vielen tau
send Dollarg und sind in Grösse des Ijiaßstabs, Genauigkeit des Entwurfs, Vollständigkeit-.
nnd Güte der Ausführung, unvergleichlich die besten Karten der beiden Länder, die jemals
ansierhalb von Europa verlegt wurden.
its-»Das Buch enthält die Bilder und gedräiiqte biographische Skizzen aller Unter-—
ieichner der lliiabhiiiigigteits:Erklärung.
Präsidenten der Ver. Staaten.
Der Atlas eiithiilt ausgezeichnete Bilder-aller Präsidenten der Ver. Staaten, sowie
eine Tabelle ihrer :lJiininerieii.
Geschichte aller Staaten der Union.
Tag Buch enthält eine kiiiie iibersichiliche Skiiie jedes einzelnen Staates und Terri:
toriiims der Union, welche die Lopographie, das Klima, und die Geschichte des Staates
oder Terriioriuiiig in gedrängter, aber iibersichllicher Weise behandelt und seine Bevölke
rung nach der Volksiähliing von 1890 nnd den beiden vorhergehenden Volkszählungen
angiebt.
Geschichte der politischen Parteien iti den Ver. Staaten
isin Artikel von 15 Seiten giebt eine turie aber unifassende und hochst interessante
lsseschichie der Entwickelung der politischen Parteien iti den Ver. Staaten von der Unab-:
häiigigkeiig-Erklärung dis iiir Gegenwart
Tabellen.
Der Atlas enthält 22 Tabellen. Sie sind alle eolokirt und der Gegenstand, welchen
Sie oergleichgweise behandeln, ist in so über-sichtlicher und einfacher Weise klar gemacht»
daß ein Kind, welches lesen kann, im Stande ist, Ihn zu verstehen.
1. Tie höchsten Gebäude der Welt.
2. Tie Flaggen der Haupt-Nationen der Welt.
Z. Die Aiigbeiite an Kohle in den Vereinigten Staaten nach Tonnen und Werth.
4. Die Ausbeute an Baumwolle iii den Vereinigten Staaten nach Ballen nnd dein Werthe
5. Die lfisenbahneii iin Betriebe in den Vereinigten Staaten von 1830 bis 1888.
6. Der jährliche tfiseiibahiibaii in Meilen
7. Tie trisenbahnen in jedem Staate in Meilen.
B. Die Anzahl von Eisenbahnnteilen siir je 36 Quadratnieilen tu jedem Staate.
9. Ausbeute an xltoljeiseu in den Vereinigten Staaten.
1(). Ausbeute an Stahl in den Vereinigten Staaten.
ll. Die des Lesens nnd Schreibens llntitndigen in jedem Staat iiiid Lercitorium ; ihre Anss
tahl und das Verhältniss Zur Bevölkerung
12. Die verschiedenen religiösen tsstlaubensbeteiintnisse in den Vereinigten Staaten, mit-:
Angabe der Anzahl von Kirchen, Priestern und Mitgliedern. -
itz. Tie vergleiche-weise Angabe der Bevölkerung und des Flächeiiinhaltes der Hauptliinder
der A eit. .
14. Wetreidedfttrag in den Vereinigteii Staaten und den Hanptländerti der Welt.
l5. Das Verlsältnin der Geschlechter iii der Bevölkerung der Hauptländer der Welt.
16. Tie Vertheilung der christlichen Glaubens-Betenntnisse in der Welt.
17. Die Ausbeute an Quecksilber.
IS. Die Vertheilung des Nriiudbesitzes iii Großbritaiinien.
19. Tie Ausbeute an Kohle in den Haiiptländern der Welt.
2(). Die Bevölkerung der Vereinigteii Staaten von 1780 bis 1890.
21. Die Bevölkerung der Vereinigten Staaten, nach Staaten und Territorieii, iin Jahres
189().
22. Die Jndianer Bevölkerung der Vereinigten Staateu.
Alle Länder der Welt.
Its-»Das Buch giebt die geographische Lage aller Länder der Welt an.
Regierungsjormem
Der Atlas beschreibt die Regieriiiigssornien der Vereinigteu Staaten iiud aller Län
der der Welt vou irgend welcher Bedeutung; Versassiingen, geseixgebende Körper, Staats-«
oberhäiipter, deren Gehalt, pe» Ie.
Deutschland, Oefterreichiiingarn nnd die Schweig find iii nieiiterhaster Weise in be
sonderen Artikeln ans der Feder des bekannten Tr. W. Wyl behandelt.
Beschreibung-In und Jllustrationen.
. Der Atlas enthält kurze Veichreibnngem welche niit ausgezeichneten swlzschnittens
illiistrirt nnd, von Alaska, Arnona, Berlin, tsalifornia, England, .ltai1·o, « dobile, ::de1«
Stadt rlteiv York, Paris, Rom, Wien, nsiv.
Ortsverzeicl)iiisi.
Tet· Atlas enthält das neneste Oktsoerteitiinisi der Vereiiiigten Staaten in 462 Ko
lniniien, deren 6 eine Seite einnehmen nnd iibet Muth Zeilen iiiit Namen von Stiidteii
Ortschaften, Dörferin Postäniterii, Wptesisiaiionen n. i. io., bilden. nein anderer. an
nähernd io billig erhälttiche Atlas giebt mehr cniz 5(),in)» Zeilen.
Die Bevölkeriiiigen sind nach dei« Votiotntnnng von 1890 fiie die Staaten, Städtc
iiiid Ortschaiten angegewi nnd ermöglichen eine Betrachtung des mehr oder weniger ras
scheii Anwachsen-Z der Be olkernng in jedem einzelnen Staate oder Tet·ritoi«iiiiii, sowie im«
ganzen Lande-.
Mittelst eines Systems von Ltbfiirningen i·iel)t inan ani den ersten Blick, ob eine
Ortschast der Sitz der tioniity Verwaltung« etii «tToi·iaint, oder eine tiiienbalnn oder W
prest-Statioii ist.
Große und Preis.
. Its-»Hei »die-ne FaiiiilicnsAtlasder Welt-« ist ein grosser Band von 331 Seiten..
Er ist auf etiiein ausgezeichneten, tnr dieicii Zweck beionbeiset oerfenigten Papier edrncko
nnd in iolider niid geschniackuoller Weise. init einein reichen Nolddtsnet ans dein Um chlage,.
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