Grand Island Anzeiger und Herold. (Grand Island, Nebraska) 1893-1901, May 26, 1893, Image 8

Below is the OCR text representation for this newspapers page. It is also available as plain text as well as XML.

    qupcieii
IIIUM
end-: gescheitesten Schale D
— der immel Uns I önptess
Wer von dem Olnthgesteah hle
c sehn wär darunter gleich Betst-been
.Ukk fskfches nach den ewigen L- uellen
» Des Lichts-und suchen Sehnt- zu finden
III seinem Glanz-. dem allzu hellen,
— Davon die siegen leicht erblinden.
Doch sie eschlossenen Augen iiihren
., Uns nii et zu des Urlichts Bronnen
- Wein wir das Licht tm Innern spüren
Its alles Blend-merk aller Sonnen.
« Die Wunder-, vie si offenbaren
Im lichthelebten eltenranme
Sind durch den Geist nur zu gewahren,
Der sie uns zeigt selbst noch nn Traume.
Meine pünktliche Frau.
Inmitten-rasen von H. von II.
Personen:
Ich: Ehemann im ersten Semester
am ersten des Monate. Sie: Ehesiau
deß leichen
Feh: »Das wäre also abgemacht,
Manchem Wir sind heute einmal leicht
Mig nnd leisten uns den Lohengrini
7 Uhr fängt der Zauber an. Spä
testens um z7 müssen wir von hier aus- «
dr en, wenn wir den 6.40- Zug nochi
erreichen wollen« Also z? präzis! Du;
bist ge ewarnt kleine Mark l«
ber Männchen, « sagt die kleines
Frau ganz entrüstet mit einem aller
liebsten Schmolllippchen, »als wenn ich4
bis dahin nicht noch hunderttausendnial
fertig würde. Du thust wahrhaftig,
old ob ich einen halben kag zum A Llpi
ziehen gebrauche, und ich nehme doch nie
mehr wie höchstens eine Viertelstunde!
sianåze selbst, bin ich nicht immer sehr
»Du bist die hubscheste, beste kleine
Frau von der Welt,« unsichere ich ne
laut.
»Und die pünktlichsie. Das must
Du doch selbst zustehen, Liebling. lin
piinttlich bin ich nicht T-«
»Du bist einfach noliiomincii,« ins-:
ich begeistert mit geschickter llnigels7.iii.i
einer direkter-en Antwort »Ein Enge-is
Eine Perle l«
Damit gibt sie sich fiir diesmal kn
srieden. Der Bursche meldet, das: an
gerichtet ist und wir gehen zum Essen.
»Wollen wir nicht noch einen kleinen
Spaziergang niacheti?« schmeichelt sie
während des Desserts. »Es ist noch
sosurchtbar sriih und wir haben eine
Unmasse Zeit-·
»Aber Feind, es ist schon 5 Uhr-«
»F·rins? Aber das ist ja gar nicht
möglich, Du dummes Männchen, wir
essen doch itnnier um H präzis.«
»Christine wird sieh wohl heute etwa-J
ver-später haben,« sage ich wieder
,Ein guter Ehemanu muß ein schwer
ihrs Gedächtniß haben und eine Ulikix
die mindestens llz Stunden nach tsxi
gewöhnlichen Zeit geht, pflegte mein
Urgroßvater zu sagen, der ein Philosorsiz
war-.
»Nein, diese Christine,« ruft sie sehr
entrüstet »Und ich habe es ihr noch so
oft gesagt. Ich hasse alle Unpiiuttlich
keit Wirklich es gdibt nichtd, wag ich
so verabscheue. i« Die kleine -Fia11'.ati i
furchtbar energisch sein
»Ob ich das Cremeseidene heute Abend
anziehe, « reflektirt sie »Ich glaube,
es wiirde recht gut siir die Gelegenheit
passen. Meinst Du nicht «
.Vielleicht wäre es getatlsener, Du
gest jetzt bald mit der Doilette an
, wage ich schüchtern zu meinen.
u weißt, es kommt nachher doch
immer noch allerlei dazwischen und der
Zug wartet nicht aus uns. «
— »Ach Gott! es sind ja noch zwei
Stunden eitl«
tunden! Bei mir ist es
schon über .- Uhr. «
»Na, dann auderthalh, Du alter
gedant Dul Als ob das auch nur die
par von Unterschied machte. l«
Aber bestes Kind, erlaube!——c-ine
. lbeStunde. Dreißig Minuten,
. TM tunden.«
Nun hör aber aus,« wehrte sie
W. ·Jeh will gar nichts vor
JM et haben. Jch hasse Rechnen
len mit-; Sekunden lund als so
pay u so t jetzt die a te, gar ttge
M da wegsteekeu und lieb sein l«
»F .W oh ich nicht immer ieb wäre 'r«
i »Ich geh-! Du weißt recht gut was
ZUW Den ganzen Tag hast Du
W in der Stadt zutu , wenn Du
Osm- eudlich ’inal nach use kommst,
M die Uhr gezogen nnd die alte
vorgenommen und ge
and uptudiw als ob Du gar
— . ame, kleine Frau hättest, die doch
M ein Recht an ihrem Mann hat.
Msei teinina lieh und laudere
Meint enmitniir i anz
«. winziges Biertelftiind enl
bittel« Sie saltet die Hände
onute
schweben Athen selb- Fazituiiaixtschmähi
s
»(D)uti Du sollst Leut Viertel
stündchen haben! Aber eine nach der
Uhr, hörst Du Es wird ganz genau
abgemessen auf die Minute I« Ich
reizt euach meiner Uhr, einem solideu,
gen festen Nickelmöbel, ach sie hätt
mir die Hand fest. »Bitte, bitte, na;
meiner rechnen!« Dabei produzirt s s
aus irgend einer mysteriöfen Versen
- fang ein blitzendes Dingelchen von der
Größe eines Zekupfennigstückes und
Mk mit de - er auf ein mitw
s efferbiam »Siehst Du,
Este-M Uhr auf meiner. Also
ten nach b gehörst Du
« seit-. Und kein Sekünb n bekommft
Du ichs-Hei chemt Du Gei eigen «
es sit-It aller-lieb t? Aber die
" FRAU- uoeh abfotvirt werden und
kamen nnd ein
Was-Rose feil-riet
III-»h
-i- sw
«! I
, —- »O
.
»S« , «ml,W-II Laß dochwcl
Deine e sehe-isI Aber sie läßt des
Ding nicht los. »Nein, nein! Mem
Viertelstündchen ist noch nicht um, nth
lange nicht! Ich sage es Die-selbst
wenn es so weit ist. Du weimUch
bin furchtbar ehrlich in solchen Va
n.
., Ja« -Ider—Her.zettskind ! «
»Du lnnbst mir nicht. Da gnek
doch nur elbst. Vorhin war es zum-.
Du erinueest Dich, und jetzt . . .««
»Hm Del« Abnnugevoll habe ich
nämlich das Ding zum Ohre geführt
Natütlichs, die Uhr steht: »O, Jud
chen, Zischen ! «
»Aber wahrhaftig erst seit gestern,«
versicherte sie t1«enhe1«;iq. »Ich weiß
, gar nicht, mir das immer kommt. Ich
) ziehe sie doch jeden zukamen ganz pünkt
lich aus. Aber sie wiu nie richtig ge
hen. Es ist eine gräßltche Uhr !«
: »Das Beste wird wohl sein, ich ktopsr
um 6 an Deine Thüe,« schlage ich vor-.
Lisetten weißt Din, daß es höchste Zeit
m.«
Sie lacht. »Na, wennNs Dir Spaß
macht, mein gestrenger Herr Vorsichto
rath. Ja 10 Minuten bin ich fix nnd
fertig. Ich will nur ganz schnell tiocks
’tnal in die Zeitung gucken, ob sich Ie
mand verlobt han«
- Nach einiger Zeit erscheint Christine
in der Thür.
· »Gnil’ Frau-die Schneiderini Sie
käme wegen des braunen Kleides. Guts
Frau wüßten schon-—
»Ach Gott sai Das hatte ich total
vergessen,« sie fährt sich erschrocken mit
der Hand an die Stirn. »Sagen Sie
ihr-aber nein-Christme, warten Ziel
Ich muß selbst mit ihr sprechen-ec
eht nicht anders. Sagen Sie ihr
ich käme sosort.«—
»Aber Zischen Der Zug!« inaliue
ich. »Kann das denn nicht sitr ein ans
der Mal bleiben? Es ist schon i«e«.«.;i
»Ach der Moment! Das matt-i
nichts aus. Ich eile mich rasend
Fort ist sie!
Es gibt Momente und Momente, se
nachdem. Als ich noch ganz klein war-,
lernte ich einmal in der Schule« das; der
Moment ein Zeitraum von der Dauer
eines Augenblinzelns wäre. Ich habe
diese hochst einseitige und naioe Lins
sassung des tiessiniiigen Wortes seitdem
wesentlich modifizier. Moment ist eben
auch »Alleo,« wie Faust bei einer ande
ren Gelegenheit sehr richtig bemerkt.
Wie ich utn sechs Uhr an die Triu
klopfe, ist die Schneider-in immer non
nicht fort: »Jlochen! Es wird Zeit !«
Ein blondeo, hochsrisirtes stopschesi
nickt tnir einen Augenblick durch di-:
Tisiirspalte zu. Alles Uebrige ist nost
Reging ------ »lI«-ileich, gleich, Liebsterl sxis
komme sosort !««
.Glcich, sosortl« es gibt keine del-zi
bareren Dinger als diese verwünschte-u
Adverbien. Zie scheinen von stautscltsxti
zu sein i:i den rosigen Fingerchen uni:
rer Damen. Eis wird überhaupt nim:
» ehe-I zu stautschuk in solchen zarten Han
« den: z. B. gewisse Prinzipien. die
’ einein als Militär von Jugend aus ein
E gebläut worden sind. O, diese Frauenl
s Ich nehme die Zeitung seufzend Zur
i and Etatesberathungen —stlauenseuche
in Galizien-neue Bemickelungen in
der orientalischen Frage, der Zeiger an
E der Wanduhr rückt sichtlich vorwärts.
E Während dessen befindet sich dar«
auze Haus in Aufruhr· Christine
fchießt hin und her zwischen Küche nnd
Schlaszinimer, während sämmtliche-Klin
geln Sturm läuten. Pieste erscheint
athetnlos und keuchend rnit drei geheim
niszoollen Päetchen, utn sofort wieder in
einer anderen Richtung zu verschwinden
Ich bleibe vor ihrer Thiir stehen.
«Frauchen, es ist ein lb sieben-«
»Gleich,« gleichL erzendmiinnchen.
Ich fliege ja. Suche Du nur schon
das Opernglad und das Textbuch.
im Nu bin ich sertig.« Auch so ein
ort? Hin-J
Ich lese sämmtliche Annoueen in
’ mmtlichenBeiiagen-—bliittere im Text
"nch—-giihne hörbar-und offne schließ
äich das Fenster, um den Zug nseisen zu
Hern. -
Beladen mit Hirten und Mänteln
stürzt C ristiue an mir vorüber-· »Ist
die niid eFean n nicht fertig ?
,, Augenblick, rr Hauptmann
Gna’ Frau ziehen nur noch den Mantel
an.«
Fünf Minuten ver ehen damit. Ich
klopse um dritten A ale, diesmal etwas
energi chert »Es ist die allerhöchste Zeit,
Mel-—- · ·
l »JU Doky, zllö !;?)lclll)-«" ss-- lllllllllc
] das Echo znrü .
T O heilige Geduld! Ich entferne
mich ua nnd nach denn doch etwas
, von der tinnnung, in die Schiller sein
!»Ebret die Frauen-« geschrieben haben
kmuß—tronnnelte zur Attncke mit den
IFingcrn auf Tischplatten nnd Fenster:
icheiben--—-reij·ze an meinen Handschuhen
und mnrtnele dabei sie-«- vi).s-se allerlei
iReflexionen vor mich hin, sie ich nich
um die Welt vor einein Dainenkafe laut
i zum Besten geben mochte.
« Endlich! Sie erscheint bildhiibfch
nnd strahlend, aber wie ich mit sinken
vem Herzen sehe, immer noch ohne
Mantel.
»Aber liebste-Weste Franks
Sie fährt sich blisgei winb mit bei
den Händchen an bie -7ren: »Nein,
nein, Du sollst mich nicht chelien. Ich
werde doch noch fertig, gar-H gewi.
Nur nach einen Augenblick, su wei t
ar nicht, was o eine arme, eplagte
Jesuser noch n es im lehren content
zu thun hat« ga, wenn ich's so be
stem hätte, wie n ·..Ksnnn.tomnii
Lärm Instixu d Mk rab
iin nu tvo r
R t. « ie sein« ja nicht böse-—
DE eine-«- s
TFMKYZ e are-»Es
ItsckdjkMsckss -USÆ
i « . ,
O J»
« gründlich verpinfchtl
WWU nichts .« Na. anl
lft Bets- Um "·t"ineder einmal
Nebengitmnet dauert der Hexen
fabbath fort: »Der Zug iftwexp Wir
können fest erst um Sieben fainen, «
schmette chdazwiichen
Ach Gott es ist abei doch uocli gar
nicht so spät Ich Wiss-a ganz feitix1,
jammerte esnone :2inen. »Ich konnte
doch nicht olyne Mantel gehen uns- sie
hätten wohl den Moment noch warten
können. Ec- ist Zu abscheulich T«
»Habt die Gipse-. vTit-h wenigstens jetzt
etwas zu beeilen--—-MadanIc-s« ed ist ein
Viertel vor Ziman Wenn ich Mas
dmne sage, hört lsei mir die lskeiniicliliclis
leit aus«-sie weiß das.
Ein lächelnded vlsiesicln lngt einen
Augenblick halb gciiiigsiigi, halb ichel
mifch zwischen den Toitieien lierooki
»Bist Tu bofe? Walte. ich komme ja
gleich. « :
Wieder zehn Minuten vergangen
Ich werde allmälig incliewild, je mein
ich über den Riimiualinll nachdenke
Mir mit-de brlihsiedcndlniß unt du
Stirn hernm. Ich main-linke meine
Schnurrbarieuden, lniudsc mit den
Zähnen nnd flache nniieizig: O diese
Frauen diese-Weiber Wahrhaftig iclk
könnte fie— —«
Es ist aber auch eine Riieksichtetosig
lett sondergleichen, eine bodentose Hu
innibnngl Votgestern habe ich anch
eine ganze Stunde ans sie gewartet nnd
neulich ans dem Wahrenszsdien Tinkt
lainen wir eine Stunde zn spät, weil sie
wieder nicht fertig war. Da hart denn
doch die Gentiithliebkeit ans. seh bin
wahrhastig kein Unmensch. aber ed hat
alles seine Grenzen. Denkt sie etwa,
sie konnte mich stets nnd ständig innt
Narren halten mit ihren Latinen ? Was
Zu vict ist. ist eben zn viel. Schliesxlich
· tiintmt sich selbst der langmiithikziie
Weit-m, nnd ich dulde es nicht lanjsetc
Sie innsi niinttticher werden, oder-—
»;ili:!« donnere ich gegen die Thür.
«i«i:ci.«.i, Liebsten gleich. Wie spät
ist es detin?« .
»Der Zins geht in zehn Minuten.
Wenn In jetzt nicht sosort iotnnist—-—i
Hininxiåfonncrwetter noch l·ninl ! ! !«« --
»Mei- icki ltin ia schon fettin liitht
es sietxcnd zart-it »Ich beeåte mich ja
so seh-e wie ich kann l«
«.Hol’ sie dei- Satan! Die Weiber
allesamnit— «
schiebe. giehichamnr. Zehn-nei
schreibe aller-, was die ärgsten Weiber
hasser in ihren schmal-Zeiten Kittel-stim
mungen jemals iiber das weibliche Ge
schtecht gesagt haben. Ich konnte die
Lanze Gesellschaft mit einem Mai noin
iftdboden vertilgen. Lich konnte nieinez
spezielle Frau im Besondeten s— E
I
L i «
«Dek Zug hat eben gepsissen,. ert«
Hauptmann,« meldet Piesle in stoi eber
Stranimhein ohne auch nur mit eine-is
Wimper zu zucken.
»Schon gut. Gehen Sie nan«
schnanze ich ihn an.
Eine Akt eisernec Ruhe ist plötzlich
über mich gekommen Jch siihle mich
hakt nnd unerbittlich wie das Schicksal
selbst, mag sie mir kommen! Ich bitt
geseit gegen ihre Sirenenliinste ein sitt
alle Mal; sie soll sich wundern über
ihr Lamm von einem Ehcgatten. Von
dek Seite tennt sie tnich noch nicht.
Aber sie soil mich kennen lernen nnd
zittern! Zittern solt sie.
Ich treuze die Arme iibek die Brust
a la Napoteon nnd pseise zwischen den
"hnen hindurch. Ein——zwei—-drei
S innten nach sieben. Immer bessert
Jedes Stück des Zeigees gemälm mir
eine Art oatnontschet Befriedigung
Bier——— süns — sechs — sieben. Sie
treibt es weit. aber immer n! Vorder
Ungeheuerlichkeit ihres Bei techene muß
sede Bertheidignng net-stummen seh
werde sie vernichten—-zerschmettern.
Von drinnen nähern sich leichte
S eine der Thtir. Eine Hand tastet
na der Klinlu
Ich stehe anz rnhi ——letzengerade in
der Bose desv odtenei teteiuiTaktarne.
Die Uhr in der Hand· Den Schatten
eines satan eben Lächelns nni die Lippen
Gnade ihr otti
I Ta tritt sie ancti schon ais-er die
Schwelle elegant und stIaLIiend
und immer noch Iiichtfc1«ug. Wnijiscsids
sie eifrigst an den Handschniyn t)I-rnin:
blapr Ist Christine noch an der Schleppe
beschäftigt: »So, da bin ich endlich,
liebste-:- Herz Isix und fertig tis anf
Ediese dummen ncncn Dank-schade die
’ absolut nicht zugehen wollen« Metde
»Das wat enI stiIoIM L weh!
Ebeiftinr. den mitsskn Zir mir noch
Ichwind annahm Wir haben noch Io:
viel Zeit. Wie findest Du cis, daß der
unhoIliche Zug tin-S wieder vor der Nase
weggedampst ist. Wit haben wirklich
Pech Aber iaI konnte faktisch nichts da
siit denke Die« «
Sie ficht In mir auf- stutzt nnd lath
plötzlich los ganz unbefangen und ice
lenveignügt, während sich auf Ineinci
JupiterItirn die«a p. atmet-wollen dreinme
zusammen ie!,cn. »Aber Männchen!
was macht Du d-· sk..:- cin komisches
Gesichti Wari.: . Tit cnik denn
gar nichts-hübIa,-2.· ..s.scI· mein neue-O
Kleid. Und ich das-Inn ich hätte mu:
so schön gemacht Ganz ipe iell In
Dich Gncknur die Rosen! Hetrtidpl
nicht wahr ? Zieike mußte dreimal dar
nach eben. et etligeGöetnerschickxe
nnd Zchickte sie nicht. Die Leute hier
put- In unpttnttiiQ Aber t woll
te durchaus haben, weit ich wn e, daI
mein Hm und Gebietee sie erne het.
THE-M "«23«i;ksch" ff- SZF
Rest ett n O Im
XII-i Mit-M Wut-ach mit
Ist-Ich eititMsdtiFa re
take-Zum Du II
volle Stint haft warten la
IIKÆIIOIIIILMM EAlters-as tisistxw ja w
III tmsgitch Owtte doch erst uz
ebgts daß Du an meine Thüt spa
test es wäret-Uhu Ich fis e ein-II
Menschen, wo ist denn Itll’ die eit hin
gekommen P«
»Das mischte ich Dich auch fragen T«
»Aber ich weiß es doch nicht, Lieb
ster! Wahrhaftig, ich habe keIIIe
sdcc!«
IalIrfcheinlich hast Du imch keine
Pec, « daß Du mich durch Deine Rück
Ichtslosigteit schwer geämett hast «
»Dich geeiegertZ -kch!! ..« Eie
ist augenscheinlich maßios überIaietII
»Aber was ist Tit denn nut. - Ast-is
habe ich D it denn gethan ? Ich Im
weiß ja gar IIicEs I , .
Ntnt dontIeIc ich aber los: »Sol
Was Du nIir"·rIetiIati hast ? Nin-, idI
däkiIte doch, das konntest DII allgemass
wissen. Jst es etwa ciIIc siteinixtfcin
daß ich durin Deine veId Trokscth
hier ItIeiIIe kostbare Zeit veIIIeude, Inst
Züge ch·,pIII«-«c miji vol den Dienst
boten IIIIII Ratten machen lass-t. ein
Veerniigeu, auf daI isiI IIItdI neun-,
preis-gebe eitIcII Haufen Neid IIIIf die
Straße werfe ? Jst das etwa alles gar
nicht«-«
Ich hatte ebenso gut Saneirit spie
cheii taiinen. Sie starrt mich völlig
versiäiidiiiszlas an
»Ich. ich. . . Aderich kann doch iiiiiitd
dasiir. Ich liabe mich doch so beein,
wie Tit mich riesesi, nnd ich freiite mich
isi) aus dict- Lisei ...nnd itiiii bist Dn
o schrecklich base nnd zantst inijii aitd
und. . . eh s- olii Ich bin so iiiigliiri
lich-—so—a-—«onngliicklich.« Siehriiidt
in Thriinen ane.
Das selilte aiich gerade noch. Stils
wasser macht iiiich immer seeli«aiit.
»Aber iiiiid, kannst Du denn nicht ein
mal ini Leben verniizistig mit Dir reden
lassen ? Sei doch nicht tlniricht !«
Ich will mich ilir beschwielitigeiie
iiiitserii, aber die kleinen Hande sie;:iii
mich sehr energisch ziiriieti »Viel-, get-.
geli nur. Dir hast mich doch nicht inisxi
lieb. O, ich weiß ed, Tit teiniili iiiiizi
nicht mehr leiden, ich merkte es ja schon
leitigst.« Und das Sschiiichzeii wird
immer herzterreißeiider nnd rat-Einige
loser· Tat-ei ringt sie die Hande, iiåix
eine kleine Niobe- ,.Waiiiin hast Tit
mich überhaupt gelieiiiitiiet iisenii icji
Tir zn dumm nnd in iindiiiii din«
Oli!O-ls!1iiid ich Oisatte Tich so
lieb——s--- -—o----o lied!·« j
Ein Stein wäre zerschmolzcii, til-ei«
ich bin Eisen. Ich mache ein sein-Z
gleichgiltigee Gesicht. iicke die Art-sein«
trete an's Fenster, p eise-« : »Dir liisi
verrückt, nie-in Stint-.- Zic seufzt. Ziii
schiele verstohlen iii ilir hinüber.
brnmnie etwas Mißbiiiigendes var mich
hin, drehe iln den Rücken, giicke wieder
-——sie schinchzt noch iinnier. Und sei-»inn
lich!-—Herrgotti Was soll man denn
mit so einer kleinen weinenden pisii
machen, wenn man fein Unmensch is.
»Siei)si Du, nun bist Du wieder
ganz lieb-« Sie lächelt unter Tliriiniii
ans mich herab Ich bin niimlich ptei
lich sehr klein geworden viel tieinei ieiez
sie. »Weißt« esii aucik das; Tit voriiiiiz
elir raiili t- id iiniiebenswiirdiip gegen
Deine ariiie kleine Frau warst? Sol
darfst Du nie wieder sein.«
»diiie«— nie wieder!« gelolie ich iii iic s
ster Zertnirschiiiig. Sie trocknet ein
letztes-, schon ganz sidetes Thriinchen
Und nicht ivahe, Du segsi auch iiie
wieder, daß ich eiicksichislea wäre iiiizs
thöricht-—niid-----—iiiid—-unpi·iiittlich. ( «
kann doch wahrhaftig nichts dafür, er.
die Zeit so schnell vergeht und die Zac, c
nie mal ein bischen warten. l«
Orientakisife Instiz.
In Kaire fiel einst bei einein Ein-.
brach ein Räuber ans dein zweitens
Stockwerk eines Hauses nnd brach ei !
Bein- Er ging zum Kadi nnd ver
langte die Bestrasiin des Hausbesitzer-J ,
da die schlechten Fenster an dein Unsalll
schnld wären er Kadi hielt das sites
iiz recht nnd forderte den Besitzer des-il
Simses vor sein Gericht. gab aiie ;
zu, daß sein Hans schlecht gebaut wäie, l
behauptete aber, den Zimmermann iinhi «
nicht ihn trene die Schuld. Diese ro
gik leuchtete dem Kadi ein tiiid er lies,
den Zimmermann kommen. »Die Klage
iftleIder nicht unbere tigt,« jagte bei-I
Zimmermann; »aber as Mauerw II
war so schlecht. daß Ich kein ordentlich-es
Fenster befeIEIi gen tonnte.« Auch die -
fern Argument konnte fIch der RadinIchI .
verschließen nnd schickte nach deIn Man-;
ter. Ter bekannte seine Schuld, wandte «
aber ein, daß ein hübsches Mädchen in?
blanem Rock oft an denI Hause vorbeI- I
gegangen wäre, während er arbenexie
nnd seine Anftnettfamkeik abgelenth «
hatte. Da ließ der sradi das Mad- III
kommen. »Daß ich heil-Ich bin, IvII «
Ich w,ohl « meinte das Mädchen »abe-. ;
was kann ich dazu Wenn mein Ists-II
den Maurer von det Atbcit ablenktc I:- »
oUte der Ratt-er bestraft werden« Inei-- :
Ich.«—----,,Tn nun Nerlzt,« sagte der Ita::, T
»bolt Inir den Färber.« Der bekannt-.- «
lediglich, da;, et den Rock gefärbt hatte-.
Das entIchied die Sache. Ter Max-I
übergab den llIIYückttchen dem TIECIIIrfI
richtet mit detn uftrage, Ihn am Th« it- «
gestms seines eigenen Hauses aufznl ein i
gen. Froblackend über die Weizxcd ?
des Kadis führte die versammelte I
Menge den bella enswertben starbe
o.tt Aber bald ehrte man Inn dem·
eltnb enten zurück und erklärte den«
über-Ich ten Radt voll tiefster Ent
rnstnng, daß der Färber viel zu
et, Inn an dem Thürgefitns Ietnesåoæ
Geer-haust werden zu können. enn
ent« riefder der-M dem die
eJoszlieilich lau wenig wurde
Je they der nicht
U Ist OctechttglettW vor Allem t«
«QIIMI Ratte .a?«—i—
phsissssssssf III-M s III
III-Mitw
um uns-c noblbcfsnnncz Haus« -
llktlL
Zutun m Nrmxm
Klasse und nin
sjq
C.II" Jflhk. FUIV Nu »Man- tscr cscn re-«
erlanat KLEMM
Nehmt-«
kcnmspn
Zzs Nun-Am Ida Lin-II um s"!n
I sich-. !- i«mn«isp«5 »untka Ja »Es-,
-« rtn WLMNI Ists-til cito
skk nkM .1 un
;«.n.--stsw:-:!l721-:s«.:.nkxs. s) qu »I
L. L Mry A Es
PUImuiickstrL «.141u:1·:1s.1»»r un. L: n( « ’
It. Was-L Miso-.
TO «Is««1;:-·I::1«:;.: ,
Eine ute « mai unter lei« ten
! Fediugtevjtgen txt- ersieh-mfy
Ein anderthalbsiöcki«es, noch ganz
neues Haus nebst Gran stück, an Elfter
Straße, nur wenige Block von dnx Post
Lfsicr, ist zu verrentm oder b ist l i g
Hi verkaufen gegen nimmt-.
lichc Abzahlungecr. Mir-frag
nach in der Erpcdition des ,,Atwigcr.«
Wgcs Land
EIN-Durch besondere Umstände bin ich in den Stand gesetzl, allen Benen,
die ein eigenes Heim gründen wollen, eine Gelegenheit zn bieten, dies mit gerin
gen Mitteln zu thun.
Molsnltinirfe Fannen inil Wohn- nnd Wirthschastsgebänden können für
den niedrigen Preis von III-»Hei pro Acker gekauft werden nnd zwar unter leichten
Anzahlungein Auch wird Viel-, Pferde u. s. w. ins-Tausch angenommensp Eben
snlls können diese Formen in Pacht gegeben werden-Das Land ist äußern fkuchjs
bar nnd ertragssiihig, es ist gut hemässekt und hat Van- und Brennnmierial m
Fülle. Tie besten Kohlen die Tonne oder Fahre sür 4 Pferde nnr ts. Bau
holz 88 pro Tausend.
MProben von den Hauptprodnlien des Landes« als Corn, Hafer,
Gersie, Weizen, Kohlen ele» liegen bei Herrn F. Wiggers (Lininger se Metenls·s
Maschinengeschäfy zur Ansicht ans; auch ist Hin Wiggeig bereit, nähereAuslnnst
zu geben.
II«T«-iejenigen, welche die Gegend besuchen wollen« unt sieh das Land an
zusehen, erhalten reduzirte Nasen ans den Eisenbahn-In
MDAllen Denen, die Land tausen, werden ihre Neisekosten vergütet,
resp. am Kanspreis gutgeschrieben.
Wegen Einzelheiten wende man sich an
Eigenthümer.
Zit. xouiø u. Grund gestand Vier an Emij
.
Die besten Liquöre und (k-·q-nsms.. Whisktes in vonüglcchm Sonn- zu Preise-h
von 81.-50 aufwärts. G ute n L n n ch zu jeder Uzeit f,
113 W- Front Straße. s-«,-,
thJiersLÄrth ?
X
233 JOHN Elfllhklmg M Ylstsetskvwsxsiufe vom Lande-, per Iclcqmph oderionsk»·1k,
prompk befolgt.—-——Bekechnungen mäßig. s
————--:—-—-—-Thier-zahu-sukzi. —.-—-—- ,
Empfohlen von über m« Der bekanntesten Büigcr non Lmnlz.. »- M
Ofsikc: Walsxut Eis-, m LZ u. U. P. Geh-ist- Gtand Wand, Nkb
»II
Halel
ist der Play, wo man in qunüthlichcsr Grfcllsdmft und di Votzüg
lichem ,,3toff« eine aiment-tunc Zeit verlcbcn kann TM MIN
Glas Vier, dabei deslikattr Lunch, wer kann dem widrrftileUZ
Wl)igtcy, Rum, Wein usw. für Hausgebrauch ift »Um-J Em«
pfohlm H
Germaniac
am Dritter Straße
Erste National Bank,
gi. Y. onlltach, Präsident,
Chao. F. Youtlcw siasfjrrn
capitas 8100.000. Ueberschuss s45.000. x
Thut ein allgemeines Bank-(seschäft’!s»»
—
Um djiks Mnndsdmft der Deutschen von Esser Island und
Umgegend wird ergebeust gebeten.
Stewart Badeanstalt,
Hot springs, s. D.
J-.-· Llui das Skoruqutchftr auskxcimmt unt- mf Nin ichs-Uhu PNNAU IUZ
legen, Ort drin-n Mem-nd in Hut Hering-D abscusxs Dom Getriebe der Stadt Und
Nekinusch du- Gabnhöskc T no m ä r m ft e u u h it d t« k it e Uhncmlwassey dac
irgmdwo gesunden weiden kunn. «auusx·)2ss-3:
Die am comfortavelsten ein-gerichtete ZUIIUUS
Preise die niedrigstmu s« s· s I E I s I T« Eigenth
Tausende verdanken ihr Eheglück dem
.- ugmor", Vg
DeslfOflsetilasische heikalhisseilsnp
Wiss M Ave-, M 7-9.
case-so« lu
Schickt il für L· Jahr (:-·ubfkription.
- 1 , , HOT SPRINGS, S. DAK,
E. A. BLUNCK,
ill HOT SPRINGS. So. Dakota.
COLUMBIA SALOON,
HENRY SIEVERS,
HENRY SANDER’S /'
r